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Unsere Sichtweise bestimmt unsere Möglichkeiten. Je offener unsere Sicht, desto mehr Möglichkeiten können wir wahrnehmen und nutzen. Schöpfen wir aus der Vollkommenheit als unsere Grundlage, stehen uns die unendlichen Möglichkeiten unseres Seins offen und wir erfahren unser Leben in der Vollkommenheit. Dieses Buch erinnert uns daran, dass wir in uns vollkommen sind. Nehmen wir diese Perspektive ein, öffnet sich unser Bewusstsein: Wir erkennen unsere bedingungslose Freiheit und die Kraft, die daraus entspringt. Dadurch wird es uns möglich, den uns innewohnenden Schöpfer nach aussen zu tragen und unser Leben bewusst nach unserer Wahl zu gestalten. Wir schenken unserem Leben Qualität und erfahren Erfüllung und Zufriedenheit, unabhängig davon, wie sich unser Leben gerade zeigt. In diesem Buch wird aus der Sicht der Vollkommenheit erzählt, um dem Leser die Perspektive seines wahren Seins näherzubringen. Unser wahres Sein ist vollkommen, frei und jederzeit voller Möglichkeiten. Wir haben die Wahl, von der Vollkommenheit als unsere Grundlage auszugehen und in unserem eigenen Leben aus der Sicht der Vollkommenheit zu blicken. Wir haben die Wahl, unser eigenes Leben aus der Sicht der Vollkommenheit zu betrachten und dadurch Wege zu erkennen, die wir in unserer aktuellen Sicht nicht mehr wahrnehmen können. Die Frage ist: Welche Perspektive nehme ich ein?
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Seitenzahl: 226
Veröffentlichungsjahr: 2021
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Die Grundlage unseres Seins
Autorin: Tanja Hayoz
www.tanjahayoz.ch
Unsere Sichtweise bestimmt unsere Möglichkeiten. Je offener unsere Sicht, desto mehr Möglichkeiten können wir wahrnehmen und nutzen. Schöpfen wir aus der Vollkommenheit als unsere Grundlage, stehen uns die unendlichen Möglichkeiten unseres Seins offen und wir erfahren unser Leben in der Vollkommenheit.
Einleitung
Die Weisheit in uns
Sehnsucht
Kreislauf der Ewigkeit
Dualität
SehnSUCHT
Von der Suche zur Erkenntnis
Vollkommenheit
Verurteilung
Respektieren ≠ rechtfertigen
Bedingungslose Liebe
Gesetz der Resonanz
Schuld
Schlechtes Gewissen
Perfektionismus
Mangel
Fülle
Kontrolle
Veränderung
Die Kontrolle kontrolliert
Aus der Kontrolle ausbrechen
Fehler
Natürliche Kontrolle
Programmierung
Sucht
Ursprung der Konditionierungen
Wahrnehmung fördern
Andere Wege
Prozess der Veränderung
Bewusstwerden
Verdrängen und öffnen
Annehmen und loslassen
Bestätigung der Realität
Intention
Wahl
Handlung
Versuchung
Öffnung unserer Wahrnehmung
Kraftvoller Ausdruck
Eigene Überzeugung
Freiheit
Erfahrung - Erkenntnis - Weisheit - Freiheit
Wissen ohne zu wissen
Seinbewusst
Erfahrung - Ausdruck
Verurteilung
Eigenverantwortung
Freisein
Der Schöpfer in uns
Balance
Tod - Leben
Angst
Wissen
Tunnelblick
Kreislauf
Zeitfenster
Widerspiegelung
Loslassen
Weg von der Erde
Himmel
Thematisieren
Leben vor dem Leben
Zurückgebliebene
Sehnsucht
Der Moment - die Ewigkeit
Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft
Der vollkommene Moment
Im Moment sein
Kleinkinder
Realität
Ich bin
Achtsamkeit
Altern
Aktueller Moment - vollkommener Moment
Ausrichtung
Einheit
Einheitsbewusstsein
Eifersucht
Neid
Beziehung
Illusion des Selbsts
Egoismus
Teilen
Unterstützung
Manipulation
Möglichkeiten
Erwartung
Respekt
Mitgefühl
Sensibilität
Körper, Geist, Seele
Freier Wille
Heilsein
Krankheit
Heilung
Kraft vor den Genen
Gesundheit
Prävention
Schlusswort
Impressum
Weisheit ist der Ausdruck des Wissens, der Ausdruck der Vollkommenheit, die gelebte Liebe in Freiheit.
Die Weisheit in uns führt uns in die Vollkommenheit des Seins. Die Vollkommenheit trägt alles in sich und schenkt uns jede Möglichkeit in der Möglichkeit. Sie ist die Möglichkeit, aus der jede Möglichkeit entspringt. Anerkennen wir die Vollkommenheit als unseren Ursprung, verändert sich unser Leben grundlegend.
Die menschliche Sprache ist begrenzt, weil wir nur eine Aussage auf einmal machen können. Sind wir unachtsam beim Lesen, wird eine Möglichkeit automatisch als absolut aufgefasst. Unser konditionierter Verstand interpretiert diese Aussage ohne unsere bewusste Aufmerksamkeit und Wahl sofort als Definition, als etwas, das so ist und nicht anders. Aus einer Möglichkeit wird eine einschränkende Wahrheit oder Lüge. Es entstehen Missverständnisse und Fehlinterpretationen.
Deshalb brauchen wir nicht mit dem Verstand verstehen zu wollen, sondern dürfen im Herzen offenlassen. Das, was wirklich wichtig ist, liegt jenseits von Worten. Wir erkennen es, wenn wir über einen Text hinauslesen und dahinter blicken. Wenn wir in die Energie und Intention eines Textes fühlen und nicht nur Wort für Wort nehmen. Überall sind Paradoxe enthalten. In Wahrheit ist nie etwas fix oder begrenzt, weil in allem immer alle Möglichkeiten enthalten sind und damit Veränderung immer möglich ist: Das ist die Vollkommenheit. Das ist die Ewigkeit, ohne Anfang, ohne Ende. In der absoluten Wahrheit ist alles wahr und nicht wahr zur selben Zeit; es hängt von der Perspektive ab, die wir einnehmen.
Daher ist alles, was hier nicht erwähnt wird, genauso auch ein Ausdruck der Vollkommenheit. Jede Sichtweise ist Teil der Vollkommenheit. Erst durch diese Offenheit wird die Essenz hinter den Botschaften wahrgenommen.
Es gibt unendlich viele Standpunkte, von denen aus wir unser Leben betrachten können. Durch unsere Sichtweise bestimmen wir unsere Wahrnehmung und unser Erleben. Welche Sichtweise übernommen wird, ist unsere freie Wahl. Die freie Wahl ist Ausdruck unseres freien Willens, der als oberstes Prinzip über allem steht. Die freie Wahl ist Zeichen und Beweis der Schöpferkraft in uns. Sie besagt, dass wir immer wählen können, wie wir weitergehen und damit mit jeder Situation umgehen können, die sich uns präsentiert.
Welche Perspektive nehme ich ein?
Die Perspektiven in diesem Buch haben zur Absicht, Freiheit zu schenken: Die Freiheit, dass wir immer die Wahl haben, welche Perspektive wir einnehmen und damit immer aktiv zu einer Veränderung beitragen können. Es sind Sichtweisen desSeins, die nichts ausschliessen und jegliche Aspekte der Vollkommenheit respektieren. Als Ausdruck der Weisheit blicken sie aus der Vollkommenheit in die Vollkommenheit. Sie erfassen die Chance jeder Begebenheit, weil sie individuell und wandelbar sind. Sie nehmen keinen Schmerz weg, können jedoch das Leiden abschwächen, indem sie Hoffnung und Zuversicht schenken: Sie geben uns immer Möglichkeiten aufzustehen. Sie geben uns immer Möglichkeiten, anders zu handeln.
Durch die Fähigkeit zur freien Wahl können wir in jedem Moment die Sichtweise der Vollkommenheit – die Sichtweise des Seins – einnehmen, was bedeutet, davon auszugehen, dass alles möglich ist.
Alles, was wir in der Möglichkeit offenlassen, kann in unser Leben treten. Für alles, für was wir uns von Beginn an verschliessen, gibt es keinen Weg, uns zu erreichen, da wir keinen Raum dafür gewähren. Wir können nur wahrnehmen, was wir zulassen und für möglich erachten.
Lassen wir offen, dass die Vollkommenheit unsere Grundlage ist, werden wir die Vollkommenheit als unsere Grundlage erkennen und erfahren können.
Mit dem Gefühl der Sehnsucht beginnt die Reise in die Tiefe unseres Seins. Die Sehnsucht ist die Widerspiegelung unseres Seelenweges. Es ist die Sprache der Seele, deren Impulse uns im Kreislauf des ewigen Lebens die Richtung zeigen, auf die wir uns zubewegen möchten. Sie ist Wegweiser auf unserem Weg zurück zu uns. Es ist die Suche, wonach wir uns wirklich sehnen.
Mit einem offenen Bewusstsein entspricht die Suche jedoch keiner Suche im eigentlichen Sinne, sondern dem Ausdruck der Freiheit in uns.
Folgen wir unserer Sehnsucht, erkennen wir die Kraft, die schon immer in uns war und mit der wir unser Leben erschaffen. Wir erkennen die Einheit, das Ich, das zum Wir wird. Wir erkennen unser wahresSein und die Freiheit, die darin lebt.
Die Sehnsucht als Wegweiser zeigt individuell und auf unterschiedlichste Weisen den Weg nach innen, in unsere Mitte, in unser wahres Zuhause. In unserem Wesenskern sind wir alle vom selben «Ort». Dieser Ort ist nicht räumlich gebunden, es ist ein Bewusstseinszustand: das Seinbewusst. Seinbewusst, weil wir im Seinbewusst, in der Vollkommenheit, schon bewusstsind.
Aus der Sicht des Seinbewussts ist der Sinn des Lebens zu «sein». Sein bedeutet leben in Freiheit gemäss unserer eigenen Wahl und unserem freien Willen. Sein heisst, fliessen zu lassen und mit dem uns innewohnenden, natürlichen Schöpferwillen zu gehen. Dieser Wille will nicht, er macht. Sein heisst wollen, ohne zu wollen und tun, ohne zu tun. Sein heisst, die eigene Realität zu bestätigen und gleichzeitig der eigenen, freien Wahl Ausdruck zu verleihen. Das Sein ermöglicht damit eine freie, uneingeschränkte Entfaltung und die Erfahrung davon, im Individuellen wie im Miteinander.
Das Sein ist unser Grundzustand, unser Ursprung, der immer war, ist und sein wird.
Wir sind alle Teile des Seinbewussts, das unzählige Namen kennt: die Vollkommenheit, die Quelle, die bedingungslose Liebe, die Einheit, der Schöpfer, das ewige Licht, Alles-Was-Ist, die Urkraft, Gott. Und wir sind immer noch «dort»; wir haben die Vollkommenheit nicht verlassen und werden es nie tun. Wir stehen in direkter Verbindung zur Quelle, weil wir ein Ausdruck der Quelle selbst sind.
Wie kann sich das ewige Licht erfahren, wenn alles, was ist, Licht ist? Wie kann sich Alles-Was-Ist erfahren, wenn alles, was ist, alles ist? Wie kann sich die Vollkommenheit erfahren, wenn alles in ihr und um sie herum vollkommen ist? Wie kann sich Gott erfahren, wenn Gott alles ist?
Es ist möglich, indem eine Illusion erschaffen wird und die Vollkommenheit «aus der Vollkommenheit tritt». Durch die Projektion der Vollkommenheit von innen nach aussen werden verschiedene Realitäten erschaffen: der Körper und seine Widerspiegelung im Ausdruck der Bewegung, der Geist und seine Widerspiegelung im Ausdruck der Gedanken, die Seele und ihre Widerspiegelung im Ausdruck der Gefühle sowie eine weitere Realität jenseits der anderen Realitäten: die Vollkommenheit in der vollkommenen Widerspiegelung von Körper, Geist und Seele imSein. Dadurch dass sich die Vollkommenheit von innen nach aussen projiziert und sich in die unterschiedlichen Aspekte «aufteilt», ist es möglich, sich in den verschiedenen Anteilen der Vollkommenheit individuell wahrzunehmen und zu erfahren. Jede Möglichkeit, bestehend aus Körper, Geist und individuellem seelischen Ausdruck, stellt eine Einheit dar, «ein Punkt im Würfel der Ewigkeit».
Die Vollkommenheit widerspiegelt sich jedoch nicht nur nach aussen, sondern auch nach innen: Jede Einheit trägt das ganze vollkommene Potenzial in sich, als Widerspiegelung der Vollkommenheit in Ewigkeit, was aus einer Möglichkeit wiederum alle Möglichkeiten macht.
Jeder Mensch repräsentiert eine solche Einheit, einen möglichen Ausdruck dieser Vollkommenheit. In Wirklichkeit sind wir die Vollkommenheit, das Sein, die Wahl vor dem Ausdruck, die durch das Bewusstsein ein Bild in der Unendlichkeit fokussiert und sich als Individuum wahrnehmen kann.
Das Universum wurde für uns erschaffen, damit wir es – uns – wahrnehmen können.
Wir sind der individuelle Ausdruck sowie das, wodurch ein Ausdruck ermöglicht wird zur selben Zeit. Wir sind und wir sind nicht, weil allesist und wir alles sind. Als Vollkommenheit tragen wir die Unendlichkeit an Möglichkeiten in uns und haben den freien Willen und selbst die Wahl, wie wir uns ausdrücken und erfahren möchten. Es ist ein endloser, unendlicher, ewiger Prozess, weil alles, was ist, sich weiter und weiter entfaltet. Durch das Leben erschafft sich das Leben selbst neu, in den vollkommenen Möglichkeiten.
Wie die Realitäten wahrgenommen werden, was für uns als «real» gilt, hängt vom jeweiligen Bewusstsein ab und ist individuell. Unsere Wahrnehmung der Realitäten von Körper, Geist und Seele werden durch unsere jeweiligen Filter (physischer Körper, Verstand, Herz) beeinflusst und abgeschwächt. Diese Filter sind da, um uns ein Leben als Mensch zu ermöglichen. Wir nehmen nur Anteile der Vollkommenheit wahr, um uns im Raum-Zeit-Gefüge bewegen zu können, um uns erfahren zu können.
Dualität (lat. dualis «zwei enthaltend, Zweiheit») ist der Zustand, zweigeteilt zu sein. Wir leben in einer Dimension, in der alles in Gegensätze unterteilt ist. Die Gegensätze ermöglichen uns, im einen das andere zu erfahren. Durch das Kleine können wir das Grosse erfahren, durch die Nacht erfahren wir den Tag, durch das Linke das Rechte. Die eine Seite kann dabei nicht ohne die andere Seite existieren, weil sie gleichzeitig aus der Vollkommenheit entstehen: Beide Seiten sind im Ursprung gleich, nur zeigen sie ein anderes Erscheinungsbild. Die Dualität ist relativ. Deshalb sind es keine Gegensätze im eigentlichen Sinne, sondern nur verschiedene Aspekte desselben Ausdrucks. Je nach Sichtweise wird aus der teilenden Dualität eine komplementierende Polarität.
Übertragen wir die Sichtweise der Polarität auf unser gesamtes Leben, erleben wir im übergeordneten Sinne eine Unvollkommenheit, um im Unvollkommenen das Vollkommene erkennen und erfahren zu können.
Erst durch die eine Seite (Unvollkommenheit) kann die andere Seite (Vollkommenheit) erfahren, «erfühlt» werden.
Obwohl wir in einer dualen Welt leben, ist es jederzeit möglich, in der Einheit «über» der Dualität zu stehen. Es sind nicht die Polaritäten an sich, die unser Leben schwermachen, sondern unser Umgang damit: Es ist unsere Sichtweise, die durch Bewertung und Verurteilung aus der Polarität eine trennende Dualität macht. Durch die Wertung entstehen Definitionen und, wenn wir nicht achtsam sind, absolute Wahrheiten, absolute Weltansichten. Öffnen wir uns für die feinstoffliche Wahrnehmung, die weit über unsere Filter hinausgeht, ist es uns möglich, das Leben aus der Beobachterperspektive, aus der Realität der Vollkommenheit, die alle Realitäten umfasst, wahrzunehmen. Jeder Mensch hat die Fähigkeit und Flexibilität, seine Sicht und seine Wahrnehmung zu verändern. Jeder Mensch hat die Wahl, durch die eigene Kraft vor der Illusion der Dualität zu sein – die Illusion, die der Verstand zu unserer Wirklichkeit gemacht hat – und mit dem eigenen Bewusstsein in die Einheit zurückzukehren. Das Einheitsbewusstsein ist immer da. Wir können es zu jedem Zeitpunkt in der Dualität zum Ausdruck bringen, um die Einheit im physischen Körper zu erleben. Dadurch erscheint unsere eigene Realität in einem ganz anderen, vollkommenen Licht. Das Leben als Mensch erfährt eine ganz andere Dimension.
Durch die Dichte, die hier auf der Erde herrscht, und durch unsere Lebensweise als Mensch ist das Wissen des Seinbewussts für unsere Wahrnehmung nur bedingt zugänglich. Durch die Fokussierung auf die äussere Welt hat sich der «Schleier des Vergessens» weiter ausgedehnt, sodass wir uns nicht mehr an unseren Ursprung erinnern können. Genau diese Unwissenheit ermöglicht uns nun die vollumfängliche Erfahrung, aus dem eigenen Bewusstsein heraus die bedingungslose Liebe und Freiheit – den Schöpfer in uns – wiederzuerkennen und selbst zum Ausdruck zu bringen.
Die vollkommene Unwissenheit ermöglicht die vollkommene Erfahrung des freien Willens und der freien Wahl.
Dass wir uns in unserem momentanen Bewusstsein nicht bewusst sind, dass wir vollkommen sind, heisst nicht, dass wir es nicht sind. Die Offenheit, die vollkommene Realität als Möglichkeit zuzulassen und auch dem Unbewussten Raum zu geben, bahnt dem Unbewussten einen Weg in unser Bewusstsein. Diese Offenheit signalisieren wir durch unsere Bereitschaft, die vollkommene Realität tatsächlich in Betracht zu ziehen und zu leben, egal wie unvollkommen wir unsere jetzige Realität wahrnehmen.
Wir sind vollkommen, waren es immer und werden es immer sein. Wir brauchen nichts zu lernen, weil wir alles Wissen in uns tragen. Wir dürfen uns erinnern, dass die Quelle jede einzelne unserer Zellen durchdringt. Sie wirkt – undist – durch uns. Wir dürfen die Vollkommenheit als Grundlage unseres Seins zulassen, und wir werden sie als unsere Grundlage wiedererkennen und die damit verbundene Freiheit erfahren. Die Sehnsucht tief in uns führt uns zurück dahin, zurück zu uns. Sie führt uns zur inneren Weisheit und dem Ausdruck der eigenen Freiheit, des eigenen Seins.
Sind wir nicht zufrieden mit den Umständen in unserem Leben, machen wir uns auf die Suche nach Erfüllung, nach Zufriedenheit, nach dem Seinszustand. Sind wir uns der inneren Vollkommenheit nicht bewusst und gehen von einem grundsätzlichen Mangel in unserem Leben aus, suchen wir die Erfüllung in der äusseren Welt. Wir versuchen, den inneren Mangel durch äussere Fülle zu ersetzen und entfernen uns von dem, was wir eigentlich suchen: uns selbst, in unserer Ganzheit. Mit jedem Schritt, mit dem wir uns von uns selbst entfernen, schwächen wir uns. Der (innere) Mangel und die Unzufriedenheit, die wir von Beginn an nicht fühlen wollten, breiten sich weiter in uns aus und werden noch deutlicher für uns wahrnehmbar. Sie drängen uns dazu, weiter (im Aussen) zu suchen und uns noch weiter von uns selbst und unserer Realität abzuwenden. Die Suche kann so stark werden, dass wir uns in der Suche verlieren: Wir vernachlässigen und verdrängen unsere effektiv erlebte Realität. Die Suche wird zur Flucht vor uns selbst; die Suche wird zur SehnSUCHT. Die Distanz unseres Gefühls zu unserem körperlichen Ausdruck als individueller Mensch kann so gross werden, dass wir selbst zur Illusion werden und den Boden verlieren.
Solange wir auf der Suche sind, sind wir nicht. Es wird uns nicht gelingen, uns langfristig vor unserer eigenen Realität und Wahrheit zu entfernen, weil sieist. Wir kehren in jeder Suche, unabhängig davon, wie weit wir uns in der Wahrnehmung von uns selbst entfernt haben, zu unserem Ausgangspunkt zurück. Das Leben führt uns zurück zu dem Moment, bei dem wir begonnen haben, uns von uns selbst abzuwenden, weil wir geglaubt haben, dass uns etwas fehlt und es ausserhalb von uns zu finden ist.
Damit die Sehnsucht nicht eine Suche, sondern eine (Wieder-)Entdeckungsreise und ein Ausdruck der Freude ist, dürfen wir unserer inneren Vollkommenheit Platz machen. In der Offenheit, dass die innere Vollkommenheit existiert, haben wir die Kraft, unserer jetzigen Realität zu begegnen. Diese Bereitschaft ermöglicht uns, unsere Realität zu bestätigen, egal wie mangelhaft sie uns erscheint. Sobald wir uns und unserer jetzigen Realität ein Ja schenken, sind wir zufrieden, auch wenn wir mit unserer jetzigen Realität unzufrieden sind. Durch die Bestätigung von uns sind wir automatisch bei uns; sind wir bei uns, fühlen wir die grundsätzliche Fülle in uns. Wir erkennen die unerschöpfliche Fülle des Seins, die bedingungslos und vollkommen unabhängig ist. Wir brauchen nicht mehr ausserhalb von uns zu suchen: Wir verleihen auf natürliche Weise unserer inneren (Schöpfer-)Kraft Ausdruck und erschaffen nach und nach, von innen nach aussen, die Realität, die wir möchten. Wir sind die Veränderung, die wir in unserem Leben haben möchten.
Aus Mangel wird Fülle (weil die Fülle schon da ist), aus Nicht-Sein wird Sein (weil wir immer waren und immer sein werden).
Wo wir uns nicht erkennen, suchen wir. Alles, was wir suchen, ist bereits da. Wenn wir wissen, dass es bereits da ist, müssen wir nicht suchen, weder innen noch aussen: Wir können dem «Gesuchten», dem Mangel, selbst Fülle geben. Wir können unsere Sehnsucht in unserem Leben durch unsere Taten – durch unserSein – zu unserer erlebten Realität machen. Dann suchen wir nicht mehr, sondern erkennen, dass wir sind. Ich bin.
Folgen wir aus der Fülle des Seins dem Gefühl der Sehnsucht, verlieren wir uns nicht in einer Suche, sondern nutzen das Gefühl der Sehnsucht, um die innere Wahrheit zu leben.
Die Vollkommenheit besagt, dass in allem schon alles auf vollkommene Weise vorhanden ist.
Die Vollkommenheit ist die Grundlage alles Seins. Sie ist und ist nicht, als Widerspiegelung der Ewigkeit, dem Alles und dem Nichts. Alles, was existiert (und nicht existiert), wird und wurde aus ihr erschaffen. Die Vollkommenheit trägt alle Möglichkeiten in sich, immer und zu jeder Zeit. So ist auch unser gesamtes Leben – aus der objektiven und neutralen Beobachtung gesehen – vollkommen.
Das bedeutet, dass wir davon ausgehen können, dass alle Situationen, so wie sie sich in diesem Moment in unserem Leben zeigen, einen Grund und einen Sinn haben: Einen Grund, der zur jeweiligen Situation geführt hat und einen Sinn, den wir aus dieser Situation ziehen können. Alles, was geschieht, hat durch die Vollkommenheit als Grundlage seine Berechtigung zu sein und hängt auf irgendeine Weise zusammen.
Ausserdem können wir davon ausgehen, dass Veränderung zu jedem Zeitpunkt möglich ist. Wenn wir vollkommen sind und alles schon in uns existiert, haben wir jederzeit die Möglichkeit, einem anderen Aspekt der Vollkommenheit Ausdruck zu verleihen und ihn in unserem Leben zu leben. Daraus resultieren eine ungeahnte Flexibilität und Freiheit für uns und unsere erlebte Realität.
Aus der Sicht der Vollkommenheit sind alle Sichtweisen, mit denen wir unser Leben betrachten können, relativ. Wenn wir etwas als gut und richtig empfinden, ist es aus den Augen der Vollkommenheit betrachtet nur eine mögliche Sicht und es ist im selben Moment, aus einer anderen Perspektive, schlecht und falsch. Es kommt auf den Blickwinkel an, von dem aus wir die Situation betrachten und auf unsere Absicht und Ausrichtung, die wir in unserem Leben haben. Es gibt in allem genauso viel Positives wie es Negatives gibt, damit das vollkommene Gleichgewicht existieren kann.
Es gibt unendlich viele Blickwinkel, von denen aus beobachtet werden kann, wodurch es keine allgemein gültige Sichtweise gibt.
Richtig und falsch zeigen eine Möglichkeit, eine mögliche Richtung. Sie können uns im alltäglichen Leben als individuelle und kollektive Orientierungshilfen dienen, die sich jedoch jederzeit wieder verändern können, je nach Sichtweise, die wir einnehmen. Aus der Sicht der Vollkommenheit ist alles vollkommen und richtig und falsch gleichzeitig.
Im Sein darf alles sein.
Wenn wir etwas als richtig betrachten und das andere als falsch, sehen wir nur einen Teil des Ganzen. Es ist nur eine Sicht aus einem bestimmten Blickwinkel der Vollkommenheit. Diese Wertung lässt eine Trennung entstehen. Da wir in unserem Wesenskern vollkommen sind und alles Teil von uns ist, gehört auch der von uns als falsch bewertete Aspekt des Lebens zu uns. Je stärker wir diesen Teil durch unser Urteil von uns wegstossen, desto manifester werden die scheinbaren Gegensätze von richtig und falsch und sie entfernen sich immer weiter voneinander. Das Urteil, welches zu Beginn nur eine mögliche Sichtweise darstellte, wird zum Fakt, zur Tatsache, zur Wahrheit, zur Verurteilung. Plötzlich sehen wir nur noch diese Definition, eine einzige Möglichkeit in den unendlichen Möglichkeiten.
Durch die Verurteilung identifizieren wir uns mit der Dualität und erleben sie als unsere Realität.
Wir erleben dabei nicht nur die eine, für uns richtige Seite, sondern auch die andere, für uns falsche Seite, als Bestätigung unserer Verurteilung, als Bestätigung der Dualität. Wenn wir nicht offen sind und bewusst noch andere Möglichkeiten zulassen als nur das für uns im Moment Richtige, schränken wir uns und unsere Wahrnehmung (ohne uns dessen bewusst zu sein) durch die Verurteilung selbst ein.
Wenn wir die Meinung unseres Gegenübers nicht respektieren können, distanzieren wir uns von ihm. Da wir im Grunde genommen alle eins sind, werden sich ab diesem Zeitpunkt Situationen in unserem Leben anbieten, in denen uns diese Ablehnung gezeigt wird, damit wir die Einheit wiedererkennen dürfen. Weil die andere Meinung abgestossen wird, treffen wir auf Menschen, die genau diese, für uns falsche Ansicht vertreten (siehe Gesetz der Resonanz). Das Leben schenkt uns damit die Möglichkeit, auch diesen Aspekt als Teil unserer Vollkommenheit zu erkennen und zu integrieren. Meist kritisieren und verurteilen wir dabei Aspekte, die wir an unserem eigenen Ausdruck nicht mögen. Es können Aspekte sein, von denen wir uns nicht mehr bewusst sind, dass wir sie leben. Bei genauerer Beobachtung sind sie jedoch auch in unserem eigenen Verhalten auf die eine oder andere Weise sichtbar, sonst würden wir nicht emotional auf das entsprechende Thema reagieren. Sie werden uns durch die äussere Welt widerspiegelt und bewusst gemacht. Dadurch wird es uns möglich, unsere Aufmerksamkeit auf uns selbst zu richten und all unsere Anteile anzunehmen, auch diejenigen, die wir nicht mögen. Nur wenn wir all unsere Anteile vereinen, können wir uns in Freiheit bewegen und unsere uneingeschränkte Entfaltung erfahren.
Wir dürfen achtsam unser eigenes Verhalten reflektieren, bevor wir über das Verhalten anderer urteilen.
Respekt schafft Raum und fördert Kompromissbereitschaft.
Der Respekt ermöglicht uns, andere Meinungen zu akzeptieren und anzunehmen, ohne sie zu übernehmen oder uns anzupassen. Wir müssen das andere nicht ablehnen und verurteilen, um für unsere eigene Ansicht einzustehen. Wir müssen nicht gegen etwas sein, um uns für etwas einzusetzen. Wir müssen nicht trennen, wenn alles in uns ist. Wir können uns und unsere Meinung positionieren und gleichzeitig verbinden und Raum gewähren, damit sein darf, wasist – auch jede andere Meinung. Wir brauchen dazu unser Gegenüber nicht zu verstehen: Mit dem Respekt der Vollkommenheit als unsere Grundlage ist das Verständnis da und wir verstehen, ohne zu verstehen.
Wenn wir davon ausgehen, dass hinter jeder Situation eine Geschichte liegt und dadurch jedes Verhalten begründet ist, brauchen wir die genauen Hintergründe nicht zu verstehen. Wir respektieren unser Gegenüber, ohne es zu verstehen.
Was für uns persönlich als richtig und falsch gilt, wird durch unsere Ausrichtung und eigene Wahl bestimmt. Möchten wir die Welt in einer Getrenntheit erleben, ist die Verurteilung richtig, im Sinne von förderlich gemäss unserer Absicht und unseres Ziels. Möchten wir die individuelle Freiheit und den kollektiven Frieden erleben, ist die Verurteilung eher falsch, im Sinne von nicht dienlich unserer Ausrichtung entsprechend. Es geht um die eigene Wahl, was im Leben erlebt werden möchte.
Obwohl aus der Sicht der Vollkommenheit alle Situationen, individuell und global gesehen, vollkommen sind, bedeutet es nicht, dass diese Begebenheiten gutgeheissen oder gerechtfertigt werden.
Etwas zu respektieren, heisst nicht, dass wir damit einverstanden sind.
Es heisst auch nicht, dass wir dem gleichgültig gegenüberstehen. Der Respekt zeigt lediglich, dass wir akzeptieren, annehmen und offenlassen, dass es einen Sinn darin gibt und diesem Resultat eine entsprechende Bewegung vorangegangen ist. Wir lassen offen, dass auch hier die Vollkommenheit präsent ist und dass das Wissen dazu über das eigene momentane Bewusstsein hinausgehen kann. Jede Situation kann als Offenbarung einer Möglichkeit betrachtet werden, für die wir dankbar sein können. Wir haben die Wahl, sie als Orientierung zu nutzen und für uns zu bestätigen oder nicht, ohne sie zu verurteilen oder gegen sie anzukämpfen.
Wenn wir etwas verurteilen, gehen wir in Resonanz mit dem Verurteilten, d.h., wir bewegen uns in dem Energiefeld, das wir verurteilen. Da unsere Energie unserer Aufmerksamkeit folgt, bestärken wir durch unser verurteilendes Verhalten genau das, was wir nicht möchten, was uns nicht gefällt. Die Situation dehnt sich mit jeder Verurteilung weiter aus und die Gegensätze werden entsprechend manifester, deutlicher. Die Trennung, die wir kreieren, wird aufrechterhalten. Obwohl alles in sich vollkommen ist und alle Seiten in sich trägt, können wir nicht mehr das Ganze sehen. Durch die Verurteilung schränken wir uns in der eigenen Sicht ein und wir hindern uns daran, frei eine Wahl treffen zu können.
Die Verurteilung ist entgegengesetzt unserer Natürlichkeit, der Einheit und Vollkommenheit in allem. Deshalb sind die Gefühle, die wir durch eine Verurteilung entstehen lassen, für unser Herz schwer zu tragen. Wenn wir verurteilen, sind wir es, die die Verurteilung fühlen und die unser eigenes Herz beschweren, nicht die Menschen oder Situationen, die wir verurteilen. Es ist unsere Verurteilung, die schmerzt, nicht die Situation, wie sie ist. Und wir sind es, die dadurch eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit erfahren, nicht die Menschen, die wir verurteilen.
Es ist unsere Wahl zu verurteilen oder nicht.
Es ist unsere Wahl, uns durch eine Verurteilung einzuengen oder die Freiheit für uns und andere zuzulassen. Wählen wir die Freiheit, können wir statt zu verurteilen von Möglichkeiten ausgehen, d.h., wir können jeden Ausdruck und jede Situation (auch jene, die wir persönlich als nicht gut bewerten) als ein Beispiel von vielen Beispielen betrachten. So setzen wir den Fokus nicht auf Gegensätze oder eine Trennung, sondern auf die Vielfalt an Möglichkeiten im Rahmen der Einheit und Vollkommenheit, in denen alles seinen Platz einnehmen darf. Wir bleiben frei und können unsere Aufmerksamkeit unserem eigenen Ausdruck widmen. Wir schaffen Raum, für uns selbst zu wählen, wie wir uns verhalten möchten. Wir schaffen uns Raum, selbst zu bestimmen, welchem Aspekt des Lebens wir unsere Kraft und Energie schenken möchten. Statt Widerstand erfahren wir inneren Frieden und können auch der Welt ausserhalb von uns unser tiefergehendes Verständnis schenken. Dieses Verständnis zu schenken, bedeutet, dass wir über die Situationen und über unsere eigene Sichtweise hinausblicken: Wir sehen unsere Meinung nur als eine Sicht von vielen Sichtweisen, die nicht besser oder schlechter ist als andere. Mit dem Ausdruck des Verständnisses offenbaren wir daher Akzeptanz, Respekt und bedingungslose Liebe, aber nicht unbedingt Bejahung und Support. Wir beurteilen, aber verurteilen nicht.
Ist unsere Grundlage die Vollkommenheit und unsere Intention die Freiheit, können wir allem erlauben zu sein, ohne es gutzuheissen oder weiter zu nähren.
Durch den Ausdruck der bedingungslosen Liebe stehen wir der Situation und allen Beteiligten frei gegenüber. Unser Fokus liegt nicht auf der Veränderung der (äusseren) Umstände, sondern auf unserer (inneren) Wahl, wie wir den Umständen begegnen möchten. Wir beschweren die Situation nicht mit Verurteilung und gehen nicht in Resonanz, sondern schaffen durch die bedingungslose Liebe die optimalste Bedingung, damit sich die Situation frei verändern kann. Die bedingungslose Liebe als Ausdruck der Freiheit ist immer stärker. Sie ist die universelle Sprache, die alle verstehen.
Alles reagiert auf Liebe und zwar mit Leben und freier Entfaltung, was in jedem Moment Veränderung möglich macht.
Es ist nicht notwendig, mit etwas einverstanden zu sein, um unsere bedingungslose Liebe dorthin fliessen zu lassen. Die bedingungslose Liebe ist nicht an Bedingungen geknüpft, d.h., sie erwartet nicht, dass sie erwidert wird. Bedingungslos zu lieben, bedingungslos zu leben, heisst, über der eigenen momentanen Sichtweise zu stehen und dem vollkommenen Sein als Grundlage Platz zu machen. Bedingungslos zu lieben, heisst, jede Wahl zu respektieren, auch diejenige, die uns unverständlich erscheint. Genau dort, wo die Liebe nicht erwidert wird und Unverständnis herrscht (wie bei Missbrauch, Gewalt, Krieg, Ausbeutung), wird sie am meisten gebraucht. Jeder kann zu jedem Zeitpunkt seine Liebe und sein Mitgefühl mit der Welt und Umwelt teilen, weil wir die bedingungslose Liebesind. Wir sind bedingungslose Liebe, sobald wir wählen, bedingungslos zu lieben. Wir sind Freiheit, sobald wir wählen, frei zu leben. Wir sind Vollkommenheit, sobald wir erkennen, dass wir (vollkommen) sind.
Die Sicht der Vollkommenheit schenkt Frieden im Herzen, indem sie die Wellen des Lebens abschwächt. In Zeiten eines Tiefs schenkt sie uns Zuversicht und Hoffnung, damit wir weitergehen können. In Zeiten eines Hochs lässt sie uns Demut, Dankbarkeit und Wertschätzung fühlen, damit wir frei geniessen und frei leben dürfen.
Resonanz ist das kosmische Gesetz von Ursache und Wirkung.
Es ist die grundsätzliche Wechselwirkung des Lebens: Wir ziehen durch unseren Ausdruck das an, was wir aussenden. Möchte ich Ablehnung, Verurteilung, Hass sähen? Oder bedingungslose Liebe? Die Ernte wird dementsprechend sein.
Durch Resonanz finden wir zueinander: Wir ziehen Menschen in unser Leben, die ähnlich denken, fühlen und handeln. Wir können uns verlieben und «Seelenverwandte» treffen. Wir können das Leben und uns im Vergleich, in der Relation zueinander, wahrnehmen und erfahren.
Unser Ausdruck im Gesamten ist entscheidend, was wir in unser Leben ziehen und wie sich unser Leben zeigt. Dabei ist nicht nur unser uns bewusster Ausdruck in Form von Gedanken, Gefühlen und Bewegungen relevant, sondern besonders auch der uns im Moment nicht bewusste Ausdruck. Hier handelt es sich um Ansichten, Glaubenssätze und Verhaltensweisen, welche wir als Programme, Muster und übergeordnete Strukturen verinnerlicht haben. Sie laufen unbewusst ab und ihre Schwingungen senden wir ohne unser Bewusstsein aus. Deshalb verstehen wir oft nicht, warum sich unser Leben so zeigt, wie es sich zeigt und warum wir als Individuum und als Gemeinschaft gewissen Situationen (immer wieder) begegnen.
