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Es sind die zentralen Fragen nach Leben und Tod, um die die Ausführungen des Buches kreisen. Waren sie in alten Zeiten auf Erde, Sonnensystem und die Sphäre der Fixsterne beschränkt, so stellt sie der Autor in den größeren Zusammenhang der in Bewegung geratenen Ansichten von Weltall und Zeit. Er fördert bei der Durchsicht der Überlieferung vieler Kulturen - wobei Europa den Schwerpunkt bildet -, insbesondere in dem Themenkreis "Stein, Fels, Berg" Erstaunliches zu Tage, das eine Verbindung von Jenseitsvorstellungen mit der Annahme von außerirdischem intelligenten Leben nahelegt.
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Seitenzahl: 460
Veröffentlichungsjahr: 2024
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Vorwort
I.
Belebter Stein –Bizarrer Fels: in Sage, Märchen und Dichtung
Von Felsen und Steinen und ihren Namen und Geschichten
Heidenmauer, Teufelsmauer und Felsenmeer
Besondere Steine
Funktionen von Steinen und Felsen als Motive innerhalb der Erzählstruktur
Kristall
Denk- und Grenzsteine
II.
Walnuss-Steine im Odenwald – natürlichen Ursprungsoder bzw. und Zeugen einer kulturellen Vergangenheit?
Merkwürdiges bei den Germanen. Eine Gedankenspielerei zu einer Tacitus-Stelle
Die Tarnkappe – ein rätselhaftes Sagenmotiv
Unerklärliche astronomische Kenntnisse bei dem Warmbronner Dichter Christian Wagner
Taoismus – Religion der Götter? Mutmaßungen zur Philosophie und Religion im alten China
Zur Steinform des Grals im Parzival Wolframs von Eschenbach
Von Siebenschläfern, Jenseitsreisen und einem Kristallschloss. Anmerkungen zu dem alten, weltweiten Erzählmotiv der lange Zeit Abwesenden
Die grauen Männchen in den „Deutschen Hausmärchen“ von Johann Wilhelm Wolf
Grenzwissenschaftliche Aspekte in Hermann Hesses „Kindheit des Zauberers“
Zu Sagengestalten der Wilden Jagd
III.
Schlussbetrachtung
Literatur – Anmerkungen
Bildnachweis
Danksagung
Anhang „Fantastische Motive“ in den Venedigersagen
Als ich seit der Jahrtausendwende einige Artikel für Ancient Mail schrieb, war mir nicht klar, dass diese in einem inneren Zusammenhang standen, der nicht nur in der Person des Verfassers begründet lag. 2014 begann ich – von Schicksalsschlägen unterbrochen – mit einer größeren Arbeit zu Steinen und Sagen, die schließlich zum I. Teil dieses Buches wurde. Als ich sie schrieb, wurde mir bewusst, dass vieles, was ich ausführen wollte, schon in den Ancient-Mail-Artikeln gesagt war. Es reifte in mir der Gedanke, beide Werkgruppen zu vereinen. Es stellte sich heraus, dass in beiden Teilen „Bausteine“ zu den Themen Außerirdisches und Jenseitiges konstante Größen bildeten. So entstand der Titel.
Neben der Berichtigung von Fehlern wurden die Aufsätze mit Ergänzungen versehen. Die Artikel zu Christian Wagner, zum Taoismus und zu Hermann Hesse wurden großteils neu geschrieben. Bei Letzterem erweiterte ich, da mir die Veröffentlichung Bernhard Zellers neue Erkenntnisse brachte, die Fragestellung der Überschrift. Ganz neu ist der Artikel zur Wilden Jagd, der einen Vorläufer in einem Aufsatz von 1998 hat.
Der besseren Lesbarkeit wegen wurden unter einer Anmerkung oft mehrere Quellen subsumiert. Auf ein gesondertes Literaturverzeichnis wurde verzichtet, da häufig auch Presse- und Internet-Beiträge herangezogen wurden.
Die Ausführungen des Buches folgen keinem geraden Weg zu einem Ziel, sondern sind Neben- und Umwege, die sich zwischen Hügel und Himmel wohl für den ergeben, der keinen Zauberstab wie Hermes oder Moses zur Verfügung hat.
Laudenbach, im Juni 2021
Justus Pfannebecker
