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Dass unsere Großmütter für viel mehr da sind, als regelmäßig ihre Enkelkinder zu beschenken und als unkomplizierte Babysitter einzuspringen, ahnen wir schon lange. Denn: Wie lautete noch mal das Rezept des leckeren Apfelkuchens, den Oma immer backt? Was war ihr Wundermittel gegen hartnäckige Flecken? Und hatte sie nicht einen ganz besonderen Trick dafür, wie man die Küche nach dem Braten von Fisch von ihrem unangenehmen Geruch befreit? Das Wissen unserer Großmütter ist eine wahre Fundgrube – nicht nur, was den Haushalt, das Kochen und Backen, bewährte Heilmittel und -pflanzen betrifft, sondern auch, wenn es darum geht, an seine Familie und seine Mitmenschen zu denken. Eine unentbehrliche und höchst charmante Hilfe bei allen Fragen rund um Familie, Haushalt und Gesundheit.
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Veröffentlichungsjahr: 2011
Mehr über unsere Autoren und Bücher:
www.piper.de
Für Kelly, Chris, Austen, Sophie und Jared, meine Enkelkinder, ohne die dieses Buch nie entstanden wäre.
Übersetzung aus dem Englischen von Sabine Hübner
Vollständige E-Book-Ausgabe der im Piper Verlag erschienenen Buchausgabe
1. Auflage 2013
ISBN 978-3-492-95319-1
© 2009 Lee Faber
Titel der englischen Originalausgabe:
»Grandmother’s Wisdom. Good, old fashioned advice handed down through the ages«, Michael O’Mara Books Limited, London 2009
Deutschsprachige Ausgabe:
© 2011 Piper Verlag GmbH, München,
erschienen im Verlagsprogramm Pendo
Umschlaggestaltung: bürosüd°, München
Umschlagmotiv: bürosüd°, München
Datenkonvertierung E-Book: Kösel, Krugzell
Wir heutigen Großmütter unterscheiden uns meist sehr von den Großmüttern vergangener Jahrhunderte. Wir stemmen Job, Haushalt, Familie und Enkel, und irgendwie finden wir sogar noch Zeit, uns mit Freunden zu treffen, uns zu amüsieren und uns ein bisschen verwöhnen zu lassen.
Meist wirken wir auch ganz anders – jünger und fitter. Außerdem geht uns vieles leichter von der Hand, weil wir über neue, arbeitssparende Geräte verfügen. Trotzdem kehren wir traditionellen, altmodischen Methoden und Zutaten nicht den Rücken. Warum? Weil sie sich einfach bewährt haben.
Vor langer Zeit, als kleine Kinder, hingen wir an Omas Schürzenzipfel, hockten ständig in ihrer Nähe, auf Treppenstufen oder dem Küchentisch, oder folgten ihr wie kleine Schatten, wenn sie sich an die Arbeit machte. So haben wir alles in uns aufgenommen und von ihr gelernt. Als wir dann irgendwann selber älter wurden, begannen die Kleinen uns zuzusehen. So setzt sich der Kreislauf fort: Die Überlieferung geht nicht verloren.
Von einer amerikanischen Freundin erhielt ich folgende E-Mail, die genauer auf den Punkt bringt, worum es mir geht:
Als ich neulich mit meiner vierjährigen Enkelin spazieren ging, hob sie etwas vom Boden auf und wollte es sich in den Mund stecken. Ich nahm ihr den Gegenstand weg und erklärte ihr, dass sie das nicht dürfe.
»Warum?«, wollte sie wissen.
»Weil es auf dem Boden lag. Es ist schmutzig und wahrscheinlich voller Bakterien«, erwiderte ich.
Meine Enkelin sah bewundernd zu mir auf und fragte: »Woher weißt du das alles? Du bist so klug!«
Ich überlegte rasch.
»Alle Großmütter wissen so etwas. Das gehört zum Oma-Test. Man muss das wissen, sonst darf man keine Oma sein.«
Ein paar Minuten gingen wir schweigend nebeneinander her, und ich merkte, dass meine Enkelin intensiv über meine Worte nachdachte.
»Ah … jetzt weiß ich’s«, rief sie strahlend. »Wenn man den Test nicht besteht, muss man Opa werden!«
»Ganz genau!«, erwiderte ich schmunzelnd.
In diesem Buch habe ich versucht, all die zeitlos gültigen Ratschläge zu versammeln, die von Großmüttern im Laufe der Generationen weitergegeben wurden – gewürzt mit einer Prise meiner ganz persönlichen Erfahrungen. Hoffentlich werden Sie sie so nützlich finden, dass Sie die Tradition fortsetzen und diese Weisheiten weiterverbreiten.
Unsere Großmütter wussten sehr genau, wie man Küchen sauber hält, aber sie waren längst nicht derart hygienebesessen, wie wir es heute sind.
Dass man den Teil der Küche, in dem man das Essen zubereitet, so sauber wie möglich hält, versteht sich von selbst – aber dafür muss unter dem Ausguss keine Batterie von chemischen Reinigungsmitteln stehen. Mit sechs altmodischen Zutaten kriegt man fast alles makellos sauber: Essig, Salz, Sodawasser, Zitrone, Weinstein und Natron. All das haben unsere Großmütter benutzt.
Unsere Großmütter hatten damals auch noch keine Schneidebretter mit Farbkodierung, durch die man leichter auseinanderhalten kann, welches Brett man wofür benutzt. Die habe selbst ich nicht. Ich besitze ein fünfundzwanzig Jahre altes Holzbrett, das ich gewissenhaft sauber halte – und zwar mit einem Tafelmesser, Stahlwolle und Natron. Manchmal ist ein Tomaten- oder Beerenfleck auf dem Brett, dann mogle ich ein bisschen, indem ich mit einer aufgeschnittenen Zitrone über den Fleck reibe.
Angebrannte Töpfe zu schrubben kann zu einem wahren Albtraum werden. Solange die Pfanne keine Antihaftbeschichtung hat, erzielen Sie jedoch mit Scheuerpulver und alternativen Methoden ein hervorragendes Ergebnis. Da hier nur natürliche Inhaltsstoffe zum Einsatz kommen, brauchen Sie keine Angst vor Chemierückständen zu haben.
Sie können selber einen sanften Reiniger herstellen – ohne künstliche Inhaltsstoffe oder schädliche Chemie –, der sich für Porzellanbecken ebenso eignet wie für empfindliche Arbeitsflächen. Einfach eine Tasse Salz und eine Tasse Natron mischen und gut verrühren. In ein verschließbares Gefäß füllen und bei den anderen Reinigungsmitteln aufbewahren. Bei Bedarf etwas von dem Pulver auf einen nassen Lappen geben und wie gewohnt scheuern. Ihre Töpfe und Pfannen werden in neuem Glanz erstrahlen! Hier folgen ein paar alternative Methoden, die meist das äußerst vielseitig verwendbare Natron enthalten.
• Vor dem Abwasch die eingebrannten Stellen mit Salz bestreuen, zehn Minuten einwirken lassen und gut schrubben.
• Rücken Sie den angebrannten Speisen durch Kochen zu Leibe. Den Boden der Pfanne oder des anderen Kochgeschirrs mit Wasser füllen, 30 ml (zwei Esslöffel voll) Natron hinzufügen und auf die Herdplatte stellen. Bringen Sie das Wasser bei mittlerer Hitze zum Köcheln und schaben Sie die Essensreste mit einem Pfannenwender vom Boden ab. Abschalten und Pfanne auf dem Herd belassen, bis das Wasser abgekühlt ist. Nun lassen sich die angebrannten Essensreste kinderleicht entfernen.
• Weichen Sie die Pfanne vor dem Spülen zehn Minuten lang in einer Natronlösung ein. Wahlweise können Sie die Pfanne auch mit trockenem Natron und einem feuchten Scheuerschwamm schrubben.
• Für massive Verkrustungen eine dicke Schicht Natron auf den Pfannenboden streuen, mit Wasser benetzen. Über Nacht einweichen lassen, dann sauber schrubben.
• Für antihaftbeschichtete Pfannen eine Mischung aus Natron und Wasser anrühren. Auf ein Tuch geben und die Pfanne sanft reinigen. Mit dieser Methode entfernen Sie Fett, ohne die Pfannenbeschichtung zu beschädigen. Auch hartnäckige Kochgerüche werden so beseitigt.
• Der Natron-Trick funktioniert auch bei Brätern und Mikrowellen-Drehtellern. Bräter oder Drehteller mit Natron bestreuen und einen Moment einwirken lassen, dann zehn Teile Wasser mit einem Teil Essig-Essenz mischen und in den Bräter gießen oder den Drehteller damit besprengen. Die Mischung wird zischend aufschäumen und den Fettfilm lösen.
• Reinigung von Aluminiumpfannen: Aus Weinstein (einer milden Säure) und kochendem Wasser eine Paste herstellen und auftragen.
Wenn Sie Flecken aus hellen Tassen oder Bechern entfernen möchten, können Sie auf Bleichmittel verzichten. Eine wesentlich gesündere Alternative ist Salz. Geben Sie einfach Salz auf ein Tuch oder einen Schwamm und scheuern Sie damit die Flecken oder – falls schwerere Geschütze nötig sind – mischen Sie zu gleichen Teilen Salz und destillierten Malzessig.
Egal, ob Sie eine Edelstahl-Spüle oder eine Spüle aus Porzellan, Gusseisen oder Acryl besitzen – um sie makellos sauber zu halten, sollten Sie sie nach jedem Gebrauch putzen oder zumindest mit Wasser benetzen und mit einem weichen Tuch nachpolieren.
Selbst wenn man im Ausguss keine Fettreste entsorgt, wird der Abfluss über kurz oder lang verstopfen, weil man ja ständig fettige Teller und Pfannen abwäscht. Und irgendwann entwickelt sich ein widerwärtiger Geruch. Um den Abfluss frei zu halten, lösen Sie in einem Krug warmen Wassers so viel Salz auf, dass das Wasser trübe wird, und gießen es in den Abfluss. Fünfzehn Minuten einwirken lassen, dann mit klarem Wasser nachspülen.
Die Spüle selbst reinigt man am besten mit einer Prise Natron und einem Spritzer Essig-Essenz. Oder man bestreut sie mit Natron, halbiert eine Zitrone und benutzt die Schnittfläche als Schwamm. Das verleiht der Spüle auch einen angenehmen Duft.
Wenn Ihr Keramikausguss Teeflecken aufweist, hier ein guter Trick: mit Geschirrspülpulver bestreuen, circa dreißig Minuten einwirken lassen, dann mit weichem Pad oder Mikrofasertuch abwischen.
Mineralwasser mit hohem Kohlensäuregehalt ist ein wirksames Reinigungsmittel für Edelstahl-Spülen und Besteck.
Diesen Ratschlag hat wohl jedes Kind so oft hören müssen, dass wir als Erwachsene nicht mehr gerne an ihn denken. Wie wichtig es trotzdem ist, ihn vor allem im Haushalt zu beherzigen, musste ich am eigenen Leib erfahren.
An Weihnachten zog ich mir einmal eine Blutvergiftung zu, weil ich trotz einer Schnittwunde am Daumen einen Freilandtruthahn stopfte (der von Bakterien nur so wimmelte). Am ersten Weihnachtstag wanderte der rote Strich dann langsam den Arm hinauf, und ich musste schnell zur Notfallambulanz. Eine Tetanusspritze und eine Armschlinge brachten die Sache in Ordnung, doch eine Freundin, die Köchin ist, riet mir, stets Seife auf der Spüle zu haben und mir die Hände nach dem Hantieren mit rohem Fleisch gründlichst zu waschen. Ein Rat, von dem ich seither profitiert habe.
Auf meiner Arbeitsfläche in der Küche steht ein hübscher Chromtoaster. Auch die Armaturen in Küche und Bad sind aus Chrom. Die Armaturen lassen sich leicht mit Seifenwasser reinigen, den Toaster jedoch kann man schlecht in Wasser tauchen. Falls Sie Ihren Toaster mit Seife reinigen wollen, ziehen Sie erst den Stecker, wischen das Gerät dann mit einem in Seifenwasser getränkten, ausgewrungenen Lappen oder Schwamm ab und wischen mit einem seifenfreien Lappen nach. Um Fingerabdrücke zu entfernen und Chromarmaturen auf Hochglanz zu bringen, einfach mit Fensterreiniger besprühen oder mit Silberputzmittel polieren.
Um ofenfeste Auflaufformen aus Glas oder Porzellan von Verkrustungen zu befreien, kocht man 20 ml Essig-Essenz mit 450 ml Wasser auf, füllt die Mischung in die Auflaufform und lässt sie über Nacht einwirken. (Bei großen Auflaufformen entsprechend mehr Lösung herstellen.) Anschließend die Auflaufformen in heißem Spülwasser abwaschen.
Die Reinigung des Backofens zählt zu den unbeliebtesten Hausarbeiten überhaupt. Hier ein kleiner Trick, der Ihnen später viel Arbeit sparen wird: Bevor Sie nach dem Abendessen das Geschirr abwaschen, mischen Sie eine Lösung aus 180 ml kochendem Wasser und 20 ml Essig-Essenz und wischen Sie damit die Wände und den Boden des Backofens ab, solange er noch warm ist (warm, nicht heiß!). – Glauben Sie mir, Sie werden keine starken chemischen Reinigungsmittel mehr brauchen.
Bei meiner Mutter lag immer eine offene Schachtel Natron im Kühlschrank, weil es Gerüche neutralisiert; auch ich benutze Natron auf die folgende Weise: Streuen Sie Natron auf eine Untertasse und stellen Sie diese für ein paar Tage in den Kühlschrank, bis sich das Natron leicht verfärbt hat. Der üble Kühlschrankgeruch ist verschwunden! Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, führen Sie die Prozedur einfach noch einmal durch.
Wenn Sie in der Küche mit klebrigen Substanzen arbeiten, gibt es zwei Lösungen – Latexhandschuhe und Pflanzenölspray.
• Wenn Sie Honig, Golden Syrup oder Melasse abmessen, sprühen oder schmieren Sie etwas Pflanzenöl auf den Löffel oder in die Tasse, die sie zum Abmessen benutzen. Die klebrige Substanz wird dann ganz einfach abgleiten.
• Wenn Sie mit klebrigem Teig, Panade, Hackbrätmischungen oder Schokolade arbeiten, stellen Sie zuerst einmal alles Nötige bereit. Dann ziehen Sie am besten Handschuhe an, und schon können Sie die Zutaten nach Herzenslust kneten, quetschen, mixen. War die Mischung sehr klebrig, anschließend Handschuhe abstreifen und im Müll entsorgen; andernfalls – während Sie die Handschuhe noch tragen – Hände waschen und abtrocknen, dann die Handschuhe abstreifen und bis zum nächsten Gebrauch aufbewahren.
• Wenn Sie Sekundenkleber benutzen, bereiten Sie zuerst die Arbeitsfläche vor. Ich lege meist Backpapier bzw. Pergamentpapier aus. (Bei Zeitungen und Küchenpapier kann es passieren, dass sie an dem zu reparierenden Gegenstand haften bleiben.) Nun die Handschuhe überstreifen und die Klebstofftube öffnen. Die zerbrochenen Teile über dem Backpapier halten und Klebeflächen mit Sekundenkleber bestreichen. Jetzt beide Teile aneinanderpressen und bis hundert zählen. Den reparierten Gegenstand auf das Backpapier legen und vollständig trocknen lassen. Die Teile sollten exakt aufeinanderliegen und nicht am Pergamentpapier festkleben!
Wenn man im Haus mehr als nur ein »Familienbad« hat, kann dies Vor- und Nachteile haben. Einerseits muss man nicht ewig warten, wenn jemand im Bad trödelt – andererseits gibt es viel mehr zu putzen!
Mit etwas Routine können Sie die Nachteile vergessen. Wenn Bäder längere Zeit vernachlässigt wurden, dauert das erste gründliche Putzen vielleicht etwas länger, doch danach wird es zum reinsten Kinderspiel. Einmal pro Woche sollte reichen, wenn das Bad nicht übermäßig oft benutzt wird.
1. Alle Deko-Objekte von Regalen und Fenstersimsen räumen und in den Flur stellen. Gebrauchte Handtücher durch frische ersetzen, falls nötig, auch die Badmatte austauschen.
2. Boden wischen oder saugen.
3. Waschbecken und Oberflächen mit einem Reinigungsspray Ihrer Wahl besprühen und einwirken lassen, während Sie sich den nächsten Aufgaben zuwenden.
4. Spiegel putzen.
5. Badewanne mit Reinigungsspray besprühen und abduschen; falls Sie eine Duschkabine haben, Wände besprühen und abduschen. Wenn Sie die Duschkabine jeden Tag nach dem Duschen mit Reinigungsspray behandeln, lässt sie sich leicht sauber halten. Oder wenn Sie lieber baden: Badewanne nach jedem Bad reinigen, dann gibt es später keine »Ringe« am Wannenrand.
6. Toilettenschüssel einsprühen und Reiniger einwirken lassen.
7. Waschbecken und Oberflächen scheuern, dann abspülen und mit einem sauberen Tuch trocken wischen. Wenn Sie nun mit diesem Tuch die Armaturen wischen, bringt sie das auf Hochglanz.
8. Toilettenschüssel innen: mit einer Klobürste schrubben. Zum Nachspülen Klospülung betätigen. Außen: Nehmen Sie einfach Ihren gewöhnlichen Badreiniger, mit dem Sie auch Waschbecken und Badewanne reinigen, und wischen Sie die Schüssel damit ab. Denken Sie auch an die Stellen hinter dem Sitz und unten am Sockel.
9. Boden nass aufwischen, falls kein Teppich ausliegt. Wenn Ihr Bad so winzig ist wie meines, können Sie den Boden mit Reinigungsmittel besprühen und dann mit einem Schwamm oder Putzlappen nachwischen. Zehn bis fünfzehn Minuten trocknen lassen.
Das wäre eigentlich alles. Deko-Objekte abstauben oder abwaschen, je nach Bedarf.
Kesselstein ist ein sehr verbreitetes Problem und kann einem die morgendliche Tasse Tee oder Kaffee verderben, wenn man nicht rasch zu Gegenmaßnahmen greift. Hier einige selbst getestete – und ganz natürliche – Methoden, um Kesselstein loszuwerden.
Mischbatterien, die sich abschrauben lassen, über Nacht in Essig-Essenz (mit einem Teil Wasser gemischt) einlegen. Bei anderen Wasserhähnen einen Holzzahnstocher in die Löcher stecken. Das sollte die Verstopfung beseitigen. Funktioniert auch bei Duschköpfen.
Wasserkocher und Kessel müssen regelmäßig entkalkt werden – nicht nur, weil sonst Kalkplättchen in den Tee gelangen, sondern auch, weil das Wasser durch den Kalk langsamer erhitzt wird und die Geräte womöglich schneller kaputtgehen. Sie können dazu Essig-Essenz oder Zitronensaft verwenden.
Falls Sie Essig-Essenz verwenden, mischen Sie einen Teil Essig mit zwei Teilen Wasser. Diese Mischung in den Kessel geben und eine Weile einwirken lassen. Falls nach dem Ausspülen der Essiggeruch nicht gleich verschwindet, können Sie den Saft einer Zitrone mit 300 ml Wasser vermengen. Im Kessel aufkochen, ausgießen und den Kessel ausspülen – das gibt einen köstlichen Duft.
Hässlichen Verkalkungen unter dem Rand der Toilettenschüssel rücken Sie mit Bimsstein zu Leibe. Einfach mit Bimsstein über die Ränder reiben, dann wie gewohnt abbürsten.
Oder Sie werfen zwei Gebissreiniger-Tabletten in die Toilettenschüssel – dies erreicht auch die Stellen, wo die Klobürste nicht hinkommt.
Ende der Leseprobe
