WEISS - Imke Turau - E-Book

WEISS E-Book

Imke Turau

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Beschreibung

WEISS erzählt spannende Geburtsgeschichten, manche auch innerhalb des Lebens. Geburten sind aufregend, unberechenbar, kaum zu erfassen. Manchmal zu schnell, oft zu lange, erschöpfend, schmerzhaft, gnadenlos! In WEISS finden Sie noch ganz andere Aspekte für das große Glück; zum Nachdenken, Überdenken, Schmunzeln oder einfach auch liebevolle Information. Der Hamburger Künstler Jason Engelbart ergänzt den feinen Anspruch des Buches durch sensible, farbenprächtige Werke, die auf rein emotionaler Ebene berühren.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 19

Veröffentlichungsjahr: 2019

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EINLEITUNG

„ES IST NOCH KEIN BABY DRINNEN GEBLIEBEN“ heißt es im Volksmund - was ja auch stimmt. Der Verlauf des Vorgangs ist allerdings eine harte Geduldsprobe! Geburt betrifft ALLE. Auch diejenigen, die keine eigenen Kinder haben. Wir wollen das GROSSE beleuchten, welches im Zeitalter der Wissenschaft viel zu sehr verloren geht.

Finden Sie den Sinn im menschlichen Aspekt und all den Möglichkeiten der Einflussnahme und begeben Sie sich auf einen spirituellen Ausflug.

Geburt ist ein Grenzgang, der schwer sein kann oder leicht, heiter oder wolkig, lang oder kurz, laut oder leise...

Für uns ist die Geburt WEISS.

GEBURT - EINE ZEITLICHE BETRACHTUNG AUS DEM JAHR

Ob Sie es glauben, oder nicht – selbst die Geburt unterliegt Trends. In den 80er Jahren waren natürliche Geburten IN. Ganze Gruppen von Familien und Freundeskreisen kamen in den Kreißsaal, um die werdende Mutter zu unterstützen, berichtet Dr. Reinhart Müller, der 1977 mit 34 Jahren jüngster gynäkologischer Chefarzt Deutschlands wurde.

Ende der 80er wurden die ersten Familienzimmer bereitgestellt. Die Wassergeburt wurde angeboten, war aber umstritten. Manche fanden es unhygienisch. Außerdem kann man in der Badewanne keine PDA mit Schmerzmitteln legen. Dann, in den 90ern rückte das Sicherheitsbedürfnis in den Vordergrund. Es sollte medizinisch perfekt sein, Komplikationen sollten vermieden werden, die Kaiserschnittquote nahm zu.

Der Trend ging dahin das Krankenhaus zu wählen, in dem eine Kinderintensivstation vorhanden war. In den letzten Jahren wurde Wert auf optisch schöne Geburtslandschaften gelegt, die aber wohl nur für das Wohlgefühl vorab eine Rolle spielten.

Dr. Müller ist kein gewöhnlicher Gynäkologe. Er hat mit viel Mut und Pioniergeist die Bewegung des Rooming-in initiiert und hat die Eltern in IHRER Vorstellung entbinden lassen, und sie darin begleitet, wenn es medizinisch vertretbar war. Seine Geschichten der „Guten alten Zeiten“ sind lustig anzuhören. So gab es damals Altäre im Kreißsaal mit Räucherstäbchen und einmal sogar mit Campingkocher! Dr. Müller berichtet uns nach 30 Jahren Chefarztdasein und ca. 30 000 Geburten unter seiner Verantwortung:

„EINE GEBURT IST EIN IN SICH RUNDER PROZESS, WENN MAN IHN NICHT STÖRT.“

DAS SIND GROSSE WORTE DES DOKTORS. Ich durfte seit dem Jahr 2000 an einigen Schwangerschaften und Geburten, sowie Behandlungen nach Geburten teilhaben und verstehe, was er damit meint.