Welche Hunderasse passt zu mir? - Astrid Nestler - E-Book

Welche Hunderasse passt zu mir? E-Book

Astrid Nestler

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Beschreibung

Mein Hund, mein bester Freund - diesen Traum haben wohl alle Hundebesitzer. Damit es mit der großen Freundschaft aber auch klappt, müssen Mensch und Hund zueinander passen. Der neue, gemeinsam mit der führenden Hunde-Zeitschrift DOGS entwickelte Ratgeber hilft Ihnen, Ihr Hundehalterpotential einzuschätzen und den perfekten Vierbeiner für ihre Lebenssituation zu finden: Wie lange arbeite ich täglich? Verbringe ich meine Freizeit gemütlich vor dem Fernseher oder aktiv im Grünen? Dies sind nur ein paar wenige Fragen aus dem ausführlichen Test für Hundeeltern und solche, die es noch werden wollen. Im anschließenden Porträtteil geben Ihnen hoch informative, unterhaltsame Texte und emotionale Fotos einen Überblick über die Bedürfnisse der unterschiedlichen Rassen, denn auch unter den Vierbeinern gibt es Couch-Kartoffeln und Sportskanonen. Mit allen wichtigen Informationen zur Mensch-Hund Beziehung in einem extra Kapitel steht einer langen und glücklichen Freundschaft nichts mehr im Weg!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 228

Veröffentlichungsjahr: 2012

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Der perfekte Partner auf 4 Pfoten

Wie soll Ihr Hund sein? Neugierig und lebhaft oder zurückhaltend und sanft? Verschmust oder sportlich? Persönlichkeit hängt nicht nur von der Rasse ab.

WELCHER HUND PASST ZU MIR?

Groß, mittel oder klein? Schäferhund oder Chihuahua? Dackel, Dogge oder Spitz? Rund 340 Züchtungen, die sich in Aussehen und Charakter oft erheblich unterscheiden, machen die Wahl zur Qual. Der größte Vorteil eines Rassehundes gegenüber einem Mischling ist, dass man in etwa vorhersagen kann, welche Eigenschaften das neue Familienmitglied mitbringt. Denn entscheidend für ein entspanntes Zusammenleben ist, dass die eigene Persönlichkeit mit der des Hundes gut harmoniert.

Der Londoner Kulturwissenschaftler Steven Connor ist überzeugt, dass sich in den Dingen, die uns wichtig erscheinen und mit denen wir uns gerne umgeben, unser Wesen offenbart. Ganz genauso soll auch ein Haustier den persönlichen Charakter seines Besitzers hervorheben oder harmonisch ergänzen. Hunde machen da keine Ausnahme: Wer einen Mops sein Eigen nennt, wirkt auf seine Mitmenschen anders als der Halter eines Retrievers oder eines Dobermanns. Denn man verbindet mit jeder Hunderasse bestimmte Eigenschaften. Und so wirken wir, je nachdem, wer uns am anderen Ende der Leine begleitet, auf unser Umfeld zumindest auf den ersten Blick eher sportlich, gesetzt, lässig oder verspielt.

DIE RICHTIGE »PARTNERWAHL«

Die meisten Menschen vertrauen bei der Wahl eines Hundes auf ihr Bauchgefühl und liegen dabei gar nicht mal so falsch. Sie entscheiden sich unbewusst für ein Tier, das ihren eigenen inneren oder äußeren Eigenschaften gleicht. Wer zum Beispiel viel Wert auf exklusive Kleidung legt, der will fast immer auch, dass sein Hund gepflegt und elegant erscheint. Wem das Äußere weniger wichtig ist, den stört auch ein zerzaustes Fell nicht.

»Der Mensch sucht nach einem Lebewesen, das ihn widerspiegelt«, fanden die Psychologen Nicholas Christenfeld und Michael Roy von der University of California in San Diego heraus. Für ein Forschungsprojekt zeigten die beiden ihren Studenten jeweils drei Fotografien von Hundebesitzern, deren tatsächlichen und fremden Hunden; die Studenten sollten nun die Mensch-Hund-Paare identifizieren. Sie schafften es in 64 Prozent der Fälle.

Wider Erwarten fanden Christenfeld und Roy dagegen keine Belege dafür, dass sich Hund und Herrchen im Laufe ihres Zusammenlebens immer ähnlicher werden. Angehende Hundebesitzer wählen demnach scheinbar von vornherein solche Tiere aus, die ihnen am ehesten entsprechen. Welche Art von Übereinstimmung dabei den Ausschlag gibt, ob Aussehen oder Charakter eine größere Rolle spielen, ließen die Wissenschaftler allerdings offen. Ganz offensichtliche Merkmale wie Haarwuchs oder Körpergröße sind es jedenfalls nicht, eher ein ähnlicher Gesichtsausdruck oder ein gleichartiges Temperament. Und noch etwas entdeckten die Forscher: Nur bei reinrassigen Hunden lässt sich eine Ähnlichkeit mit ihren Besitzern nachweisen. Vermutlich liegt dies daran, dass sich ihre Eigenschaften besser vorhersagen lassen, was dem Halter die Entscheidung erleichtert.

Rennen, toben und sich gemeinsam auspowern macht Hunde glücklich.

Gleich und Gleich gesellt sich gern

Die Optik allein ist jedoch noch keine Garantie dafür, dass das Zusammenleben gut klappt. Denn es stimmt zwar, dass Hunde die einzigen Freunde sind, die man sich kaufen kann. Trotzdem wird nicht jeder Hund, den man sich kauft, zwangsläufig auch zu einem Freund. Dazu gehört mehr: Ein selbstbewusster Draufgänger braucht einen Menschen, der ihm die Stirn bieten kann. Ein starker Hund macht uns nicht stärker, sondern braucht von Anfang an einen sicheren, gefestigten Menschen an seiner Seite. Die »Paarung« muss stimmen, sonst kann der Traumhund schnell zum Albtraum werden, das bestätigen auch Forschungen aus Deutschland. »Wir haben feststellen können, dass die Beziehung zwischen Mensch und Hund umso besser funktioniert, je größer die Übereinstimmung der jeweiligen Bedürfnisse, Interessen und Charakteristika ist«, erklärt Sozialpsychologin Silke Wechsung, die in einer Studie die Beziehung zwischen Menschen und Hunden untersucht hat (>).

Wenn unterschiedliche Interessen aufeinanderprallen

Probleme gibt es hauptsächlich dann, wenn die Eigenschaften der favorisierten Rasse im krassen Gegensatz zu den eigenen Vorstellungen und Fähigkeiten stehen. Das passiert vor allem, sobald allein äußerliche Merkmale bei der Auswahl des Vierbeiners eine Rolle spielen. Da verliebt sich zum Beispiel der athletische Jogger in den melancholischen Blick eines Basset Hounds, der schüchterne Einzelgänger in einen umtriebigen Foxterrier oder der Kontrollfreak in einen unabhängigen Freigeist wie den Chow Chow. Und damit sind Konflikte vorprogrammiert. Es kann schließlich nicht gut gehen, wenn der eine Nähe sucht und am liebsten auf dem Sofa kuschelt, der andere aber gerne rauft und ohne Zögern sein Leben in Dachsbauten riskiert. Weil Hunde nun mal so sind, wie sie sind, hätte eine solche Verbindung nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn der Mensch sich änderte. Doch dazu ist nicht jeder bereit, ganz abgesehen davon, dass solche Veränderungen viel Zeit brauchen.

Auch wenn sie schön aussehen, Hunde sind keine Accessoires.

Wären Sie ein guter Hundehalter?

»Der Hund ist zwar ein Produkt künstlicher Auslese, aber deshalb noch lange kein beliebig zu manipulierendes Kunstprodukt.«

Eric Zimen

Besser und verantwortungsvoller bei der Auswahl des passenden Hundes ist also der ehrliche, unverstellte Blick in den Spiegel: Fragen Sie sich »Wer bin ich?« und nicht »Wer möchte ich sein?«. Die folgenden Fragen sollen Ihnen helfen, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse besser beurteilen zu können:

Welche Funktion soll mein Hund haben? Welche meiner Eigenschaften sollen sich in ihm widerspiegeln? Oder suche ich einen Hund, der das »mitbringt«, was ich selbst nicht oder zu wenig habe?

Eigne ich mich überhaupt dazu, mit einem Hund zu leben? Wer einen Hund hält, ist nicht mehr ungebunden; bin ich bereit, diese Abhängigkeit in Kauf zu nehmen? Weiß ich ungefähr, wie die nächsten zehn Jahre verlaufen werden?

Kann ich in den nächsten Jahren jeden Tag mindestens zwei Stunden Zeit für einen Hund erübrigen?

Habe ich in den nächsten Monaten, in denen der Hund sich eingewöhnen und erzogen werden muss, viel Zeit übrig? Kann ich eine Zeit lang darauf verzichten, ins Kino, ins Theater, ins Schwimmbad oder auf Partys zu gehen?

Wie lange wäre der Hund täglich alleine?

Wäre ich bereit, mich beraten zu lassen und mir einen Trainer zu suchen, falls es Probleme geben sollte?

Warum überhaupt ein Hund?

Ein Hund lebt mit uns, nicht neben uns. Er braucht Zuwendung, Nähe und mitunter auch ein konsequentes »Nein«. Kurzum: Ein Hund ist anstrengend und beansprucht viel Zeit, Kraft und Liebe. Die Partnerschaft mit diesem intelligenten, hoch sozialen Lebewesen macht fast so viel Mühe wie die Erziehung eines Kleinkindes. Gleichzeitig, und das darf man nicht vergessen, bleibt der Hund aber immer Hund; er ist ein soziales Raubtier, instinktgebunden wie sein Stammvater, der Wolf.

Warum also ein Hund? Ganz einfach: Hunde lehren uns, die Gegenwart zu genießen. Schließlich gibt es für sie nur das Jetzt. Wenn ein Hund frisst, frisst er, wenn er ruht, ruht er, wenn er jagt, jagt er. Er grübelt weder über die Vergangenheit, noch macht er sich Sorgen um die Zukunft. Unsere moderne Lebensweise dagegen bringt es mit sich, dass wir in Gedanken ständig woanders sind als dort, wo wir uns im Moment befinden. Dabei findet das wirkliche Leben nur in diesem Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft statt. Und genau dorthin bringt uns der Hund immer wieder.

Wo Sie auch sind: Ihr Hund wird auf Sie warten.

Zeit zum Leben

Ein Hund ist ein Stück Wildnis im Wohnzimmer, ein Bindeglied zur Natur und damit letztendlich zu uns selbst. Ein Hund will raus. Er will die Welt so erfahren, wie sie ist: sinnlich. Er will sie riechen, in der Erde graben und sich im Gras wälzen. In 20 Minuten am Computer haben wir oft gerade einmal das benötigte Programm gefunden und ein Update installiert, um eine Datei zu öffnen. Während eines 20-minütigen Spaziergangs im Park dagegen nehmen wir eine Lichtdusche und pumpen Unmengen Sauerstoff in unseren Körper. Der Melatoninspiegel sinkt, und das Gehirn schüttet vermehrt körpereigene »Glückshormone« aus. Beides wirkt sich enorm auf das Wohlbefinden aus. Abgesehen davon beugt regelmäßige Bewegung Thrombosen, Herzinfarkt und Übergewicht vor.

Doch Gassigehen ist nicht nur körperliches Training, es tut auch der Seele gut, hilft gegen Einsamkeit und Depressionen und kann sogar Entfremdung überbrücken. Denn mit einem Hund an der Leine ist es viel leichter, Kontakt zu anderen Menschen zu knüpfen. Ein Hund ist »Stresstherapie«, bringt Struktur und Rituale ins Leben zurück, und man kann von ihm lernen, selbst über Kleinigkeiten zu staunen und sich darüber zu freuen.

Viele Menschen haben den Kontakt zur Natur längst verloren. Hunde bringen sie uns wieder näher.

DAS WESEN DES HUNDES

Natürlich hat jede Hunderasse ihre Eigenheiten und speziellen Anlagen. Ein Dackel bekommt nicht plötzlich lange Beine, und ein Boxer ist und bleibt nun mal ein lebhaftes Tier. Doch so groß die Rasseunterschiede auch sein mögen, wir haben es immer auch mit den Vertretern ein und derselben Art zu tun. Das bedeutet: Obwohl kein Hund wie der andere ist, verhält er sich immer wie ein Hund. Er handelt nach der ihm eigenen Logik, die sich nicht mit der von Pferden, Hühnern oder Menschen vergleichen lässt. Egal wie er daherkommt, ob im »Kostüm« eines Retrievers oder eines Schnauzers: Der Hund zeigt in all seinen Ausformungen rasseübergreifende Eigenschaften, die den größten Teil seines Verhaltens ausmachen. Das bedeutet, dass in wesentlichen Punkten alle Hunde gleich sind. Ausnahmslos jeder Hund, vom winzigen Chihuahua bis zur riesigen Deutschen Dogge, braucht Zuneigung, Beschäftigung und Führung, also jemanden, der ihm zuverlässig sagt, wo es langgeht. Diese drei Grundbedürfnisse sind die Basis einer gelungenen Mensch-Hund-Beziehung; um sie kommt keiner herum. Sie müssen bei jedem Hund »bedient« werden, damit er sein seelisches Gleichgewicht findet.

Spielend lernen Hunde sich verstehen.

Genug Zeit füreinander

Ganz praktisch bedeutet das, dass Sie täglich nicht nur ein bis zwei Stunden miteinander spazieren gehen, sondern auch noch ausreichend Zeit für gemeinsames Spielen, Beschäftigung und Pflege einplanen müssen. Bekommt Ihr Vierbeiner zu wenig Bewegung und wird er geistig zu wenig gefordert, sind Verhaltensauffälligkeiten ebenso vorprogrammiert wie bei Hunden, die keine Regeln und Grenzen kennen. Zwar bekommt ein Familienhund heutzutage eher selten zu wenig Zuwendung – zumindest solange noch kleinere Kinder im Haushalt leben und ein Elternteil viel Zeit zu Hause verbringt. Kommen die Kinder jedoch in die Pubertät und arbeiten beide Eltern wieder Vollzeit, ist der Leidtragende oft der Hund, für den sich dann niemand mehr interessiert. Bedenken Sie also beim Hundekauf unbedingt, dass die meisten Vierbeiner auch dann noch da sind, wenn die Kinder längst flügge geworden sind.

Hunde brauchen Sicherheit: Sie wollen sich auf den Menschen verlassen.

Richtig kommunizieren

In guten Beziehungen sind Geben und Nehmen im Gleichgewicht, man vertraut und respektiert sich gegenseitig. Man könnte auch sagen, die Waage aus Respekt und Interesse muss ausbalanciert sein. Vonseiten des Hundes erwarten wir dabei Kooperationsbereitschaft, Aufmerksamkeit, Arbeitsfreude, Lerneifer und den Willen, sich in unsere bestehende Familienstruktur einzuordnen.

Damit ein Hund sich unserer Führung anvertraut, brauchen wir jedoch bestimmte Fähigkeiten. Die Wichtigste ist die zur Kommunikation. Denn viele Hunde, die sich durchaus bemühen, es ihrem Menschen recht zu machen, verstehen einfach nicht, was von ihnen erwartet wird. Das Problem: Hunde achten bei ihren -Sozialpartnern – egal ob Artgenosse oder Mensch – vor allem auf die Körpersprache; sie ist sozusagen die »Muttersprache« unserer Vierbeiner. Doch der Mensch drückt mit seinem Körper, wenn auch oft unbewusst, etwas ganz anderes aus, als er mit Worten spricht.

Reden Hund und Mensch dauerhaft aneinander vorbei, fühlt sich der Vierbeiner unverstanden, gibt auf und resigniert. Er würde zwar gerne kooperieren, kann es aber nicht, weil er nichts begreift. Das Ganze geht natürlich auch am Verhalten nicht spurlos vorüber: Versteht der Hund nicht, was wir von ihm wollen, geht er seinen eigenen Interessen nach. Schließlich fehlt der Partner, der sich verständlich machen und Ziele klar definieren kann.

Signale richtig deuten

Genauso missverstehen viele Menschen ihren Hund, weil sie seine Körpersprache nicht gut genug kennen oder ihr zu wenig Bedeutung schenken. Sie deuten seine Signale falsch und verhalten sich daher im Gegenzug verständlicherweise wiederum selbst nicht angemessen.

Um dies zu vermeiden, muss der Mensch lernen, die Signale seines Vierbeiners richtig aufzufassen und adäquat darauf zu reagieren. Und auch dies nützt nur, wenn es im richtigen Augenblick geschieht. Sie müssen deshalb einschätzen können, was in einer bestimmten Situation möglich ist und was nicht. Wenn Ihr Hund zum Beispiel Angst vor Motorrädern hat, ist es schon ein toller Erfolg, wenn er, ohne davonzulaufen oder zu bellen, an einem solchen Gefährt vorbeigehen kann. Er muss nicht auch noch daneben »Sitz« oder »Platz« machen.

In einer kurzen »Formel« zusammengefasst, heißt das: Es geht um eindeutige Körpersprache, das richtige Timing und- das nötige Maß an Empathie, also Mitgefühl. Vertraut der Hund uns im Zusammensein, ist er aufmerksam und fühlt sich sicher, haben wir alles richtig gemacht.

So viel Lebensfreude ist einfach ansteckend.

Hunde beobachten uns ganz genau und können jede noch so kleine Geste deuten.

Grenzen setzen

Es gibt Hunde, die verstehen durchaus, was von ihnen erwartet wird. Sie scheren sich aber nicht besonders darum, weil der Mensch es bisher versäumt hat, den nötigen Respekt einzufordern. Ähnlich wie Schulkinder, die herumtoben, anstatt stillzusitzen und zuzuhören, verfolgen diese Vierbeiner ihre eigenen Ziele – weil man sie lässt und niemand sie einschränkt.

In einem solchen Fall ist es nötig, dass der Mensch lernt, dem Hund angemessen Grenzen zu setzen und ihm zu erklären, was er von ihm erwartet: Aufmerksamkeit, Gesprächs- und Kooperationsbereitschaft. Man könnte es auch ganz schlicht Höflichkeitsregeln für den gemeinsamen Alltag nennen. Doch um an diesen Punkt zu gelangen, sind neben Durchsetzungsfähigkeit und Beharrlichkeit vor allem Ruhe und ein gehöriges Maß an Geduld erforderlich.

Sind Sie ein guter »Rudelführer«?

Um den Ansprüchen an eine »Führungspersönlichkeit« gerecht zu werden, hilft es, sich vorab selbstkritisch folgende Fragen zu stellen:

Welche Fähigkeiten brauche ich, um einem Hund Vertrauen und Sicherheit zu vermitteln?

Bin ich bereit, Entscheidungen für meinen Hund zu treffen, etwas vorzugeben und die Führung zu übernehmen?

Bin ich bereit zu lernen, mich so auszu--drücken, dass mein Hund mich versteht?

Fällt es mir leicht, konsequent zu sein, Grenzen zu setzen und den nötigen Respekt einzufordern?

Kann ich mich in meinen Hund einfühlen, Nähe zeigen und meine Zuneigung ausdrücken?

Wie wichtig ist mir persönlich Gehorsam?

Welche Art Erzieher bin ich: Tendiere ich eher zum »Laissez-faire-Stil«, oder bin ich eher streng? Gebe ich lieber etwas vor, oder beobachte ich lieber? Schaffe ich lieber Freiräume, oder setze ich eher Grenzen?

Fällt es mir leicht, mich mit meinem Körper und meiner Mimik auszudrücken anstatt mit Worten?

Muss ich mich überwinden, auch einmal aus mir herauszugehen und meine Gefühle zu zeigen?

Die Selbstreflexion hilft Ihnen übrigens auch dann weiter, wenn später einmal Probleme mit dem Hund auftreten sollten.

UNTERSCHIEDLICHE HUNDETYPEN

Die Rasse, der ein Hund angehört, ist, bildlich gesprochen, wie ein Mantel, den er trägt. Sie bestimmt das Aussehen, die besonderen Talente und bis zu einem gewissen Maß auch das Temperament des Tieres. Entgegen der landläufigen Meinung gibt sie nicht in erster Linie an, wie lange man sich täglich mit dem Hund befassen muss, sondern vor allem, wie. Der Unterschied in der Haltung eines Australian Shepherd oder der eines Berner Sennenhunds ist nicht, wie lang Sie sich mit ihm beschäftigen sollten, sondern auf welche Art und Weise.

Es gibt rassetypische Talente, wie Stöbern, Apportieren oder Lastenziehen, die sich ohne Weiteres fördern lassen, und andere, die nur schwer in den Familienalltag zu integrieren sind. Zu diesen zählen meistens ein ausgeprägter Hütetrieb, eine Jagdpassion und ein territorialer, schützender und bewachender Instinkt. Als »Familienhund« eignen sich besser jene Rassen, die im Vergleich zu anderen eher »distanzlos« sind, also kein Problem mit Nähe haben und bei einer unerwarteten Umarmung nicht gleich in Panik geraten. Beagle, Labrador und Golden Retriever beispielsweise kuscheln tendenziell lieber als Schweißhund, Windspiel, Border Collie oder Briard, die eher Wert auf eine größere Individualdistanz legen – zumindest bei fremden Kindern und Besuchern. Wer also einen geselligen Hund möchte, der nichts gegen Körperkontakt hat, sollte das Thema »Individualdistanz« bei seiner Wunschrasse näher betrachten und auch bei der Auswahl des Welpen oder Tierheimhundes testen.

Bevor Sie sich also genauer mit einzelnen Rassen beschäftigen, lohnt daher ein Blick auf die verschiedenen Hundetypen, um sich schon einmal einen groben Überblick zu verschaffen.

Gemeinsame Interessen und Ziele schweißen Mensch und Hund zusammen.

Möpse lieben vor allem eins: Fressen.

Hütehunde

Rassen wie der Border Collie, Australian Shepherd und Altdeutsche Schäferhund sind zwar sehr führig, bringen aber auch eine hohe Leistungsbereitschaft mit. Die Beschäftigung mit diesen Hunden macht Spaß, wird aber schnell zum Vollzeithobby. Einige Rassen sind zudem nervös und geräuschempfindlich. In einem turbulenten Kinderhaushalt kommen sie nicht zur Ruhe, können sich wenig entspannen und werden leicht zum Problemhund. Die schnellen Hütehunde sind daher eher etwas für unabhängige Menschen sowie für Familien, die ihre Wochenenden gern auf Turnierplätzen beim Agility verbringen.

Herdenschutzhunde

Kangal, Kuvasz oder Owtscharka haben wie alle Herdenschutzhunde eine archaische Ausstrahlung und außergewöhnlich viel Kraft. Ihre prägnantesten Eigenschaften sind, Wache zu halten und ihren Menschen sowie sein Hab und Gut zu beschützen. Darüber hinaus sind sie die personifizierte Unabhängigkeit und Selbstständigkeit auf vier Pfoten – und eher etwas für Spezialisten. Sie tendieren dazu, dem Hausherrn die Entscheidung abzunehmen, ob Besuch erwünscht ist oder nicht. Wer einen Owtscharka hat, braucht zwar nachts nicht die Tür abzuschließen, kann aber Probleme bekommen, wenn fremde Kinder tagsüber ein und aus gehen möchten. Denn diese Hunde rechnen immer damit, dass ihre Familie überfallen werden könnte.

Treibhunde

Treibhunde wie Cattle Dog, Corgi oder Entlebucher Sennenhund sind ziemlich harte Kerle und von Natur aus eher kämpferisch. Kein Wunder: Wer in seinem angestammten Leben Rinder treibt, muss richtig zupacken können und darf nicht zimperlich sein. In einem Haushalt mit vier Söhnen spielt so ein Hund den ganzen Tag mit Fußball und nimmt auch einen harten Treffer nicht krumm.

Auch wenn Hüte- und Treibhunde beide an der Herde arbeiten, unterscheiden sie sich im Charakter doch deutlich: Ein Cattle Dog ist zwar weniger sensibel, aber auch weitaus weniger devot und bereit, sich unterzuordnen, als ein Border Collie. Und: Er muss fast ebenso anspruchsvoll beschäftigt werden. Fremden gegenüber sind Treibhunde eher misstrauisch.

Treibhunde wie der Entlebucher Sennenhund wollen ausreichend beschäftigt werden.

Terrier

Ob Foxterrier, Irish Terrier oder Jack Russel: Sie taugen allesamt nicht zum Sofahelden. Schießlich wurden diese ungeheuer aktiven, unerschrockenen Tiere dafür gezüchtet, sich nichts gefallen zu lassen. Wohl kaum ein anderer Hund steckt seinen Kopf freiwillig in einen Dachsbau! Jack Russel sind zudem leidenschaftliche Kläffer, und sie verwandeln den eigenen Garten gern in eine Mondlandschaft. Auf diese Weise haben sie schon manchen ahnungslosen Ersthundebesitzer zur Verzweiflung getrieben. Die Größe allein sagt nämlich gar nichts über die Familientauglichkeit aus. Eine gute Grunderziehung und eiserne Konsequenz sind bei diesen Rassen Pflicht, wenn Sie nicht die nächsten Jahre nach der Pfeife Ihres Hundes tanzen möchten.

Stöber- und Apportierhunde

Rassen wie Spaniel, Retriever oder Pudel lassen sich im Allgemeinen einfacher in den Alltag einer Menschenfamilie integrieren als die unabhängigeren Treibhunde oder Terrier. Wo Letzterer sagt: »Nee, du, lass mal. Das regle ich lieber allein«, zeigen sich Stöberhunde kooperationsbereit. Spricht man sie an, lautet ihre Grundhaltung: »Was kann ich für dich tun?« Sie haben ein weiches, freundliches Wesen, kommunizieren gern und lassen sich durch Apportier- und Suchspiele (auch gemeinsam mit Kindern) anspruchsvoll, aber ohne großen Aufwand beschäftigen.

Vorstehhunde

Pointer, Setter, Magyar Vizsla oder Münsterländer zeichnen sich wie fast alle Vorstehhunde gegenüber dem Menschen durch ein sehr sanftes Wesen aus. Ihre Aufgabe ist es, Haar- oder Federwild aufzuspüren und dem Jäger durch »Vorstehen« (gern mit erhobener Vorderpfote) anzuzeigen. Durch ihre Sanftmut und ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit sind diese Hunde meist leicht zu erziehen und passen sich gut in die Familie ein. Naturgemäß sind sie jedoch auch leidenschaftliche Jäger, brauchen viel Bewegung und kreisen beim Spaziergang gerne weiträumig um ihren Besitzer, was es noch schwerer macht, sie zu kontrollieren. Sie brauchen eine konsequente, aber wenig druckvolle Erziehung – ein Spagat, der nicht einfach zu bewältigen ist. Mit Apportieraufgaben und Dummyarbeit können diese Hunde nur ansatzweise typgerecht ausgelastet werden, einen vollwertigen Jagdersatz bieten sie ihnen nicht.

Lauf- und Schweißhunde

Hunde wie der Beagle, Basset Hound oder Bayerische Gebirgsschweißhund sind sensibel und freundlich, aber absolut geruchsgesteuert. Gassigehen ohne Leine ist nur selten möglich, denn in einer heißen Spur verlieren sie sich völlig und sind dann erst einmal weg.

Lauf- und Schweißhunde müssen auf ihre spezielle, für Menschen zuweilen gewöhnungsbedürftige Art beschäftigt werden. Sie können zum Beispiel einen Fischkopf ein paar Wochen lang in einem Wasserkanister ziehen lassen und dann aus dem Sud eine Tröpfchenspur legen. Oder Sie ziehen ein Stück Fleisch an einer Schnur am Fahrrad hinterher und lassen Ihren Hund die Fährte verfolgen. Wer an solchen Hobbys keine Freude hat, sollte sich für eine andere Rasse entscheiden.

Schweißhunde wie der Bayerische Gebirgsschweißhund haben einen ausgeprägten Jagdtrieb.

Wach- und Hofhunde

Wach- und Hofhunde wie beispielsweise Spitz, Hovawart oder Schnauzer haben eine klare Haltung gegenüber Freund und Feind. Schließlich war es lange Zeit ihre Aufgabe, zwischen beiden zu unterscheiden. Sie brauchen daher eine eindeutige Ansage, wann sie sich zurückzuziehen haben. Ein Vorteil dieser Hunde: Sie haben wenig Tendenz zum Streunen, insbesondere der Spitz ist ausgesprochen standorttreu. Er hat zudem kein übermäßiges Laufbedürfnis und einen geringen Jagdtrieb, was Spaziergänge mit ihm quasi zum Kinderspiel macht. Andere Vertreter des Wachhundtyps wie Hovawart oder Riesenschnauzer sind anspruchsvoller. Sie gehören zu den anerkannten Diensthunderassen, haben einen ausgeprägten Schutztrieb und sind daher weniger gut für Hunde-Neulinge geeignet. Wird er sorgfältig sozialisiert, ausgebildet und beschäftigt, macht jedoch auch ein Hund wie der Riesenschnauzer eine gute Figur als Familienhund.

Windhunde

Greyhound, Afghane oder Saluki sind hochgradig spezialisierte Sichtjäger. Deshalb gehen sie zwar vorwiegend an der Leine spazieren, das aber mehrere Stunden täglich. Ab und zu muss man sie jedoch unbedingt auch rennen lassen.

Windhunde haben ein beinahe katzenhaftes Wesen, sind sensibel, eigenwillig, sehr verschmust und anlehnungsbedürftig. In einem turbulenten Haushalt mit mehreren Kindern fühlen sie sich schnell überfordert. Sie sind daher eher etwas für Singles oder Paare.

Nordische Hunde

Alaskan Malamute, Siberian Husky und Shiba Inu erinnern wie alle nordischen Rassen nicht nur optisch noch stark an den Urvater aller Hunde, den Wolf: Sie sind auch in ihrem Wesen sehr ursprünglich geblieben. Ihre wildtierhafte Intelligenz kann die Erziehung recht schwierig gestalten – ein »bei Fuß« kommt in der freien Natur eben nicht vor. Hinzu kommt ein ausgeprägter Jagdtrieb, der sich auch mit Würstchen und anderen Leckerli nicht umlenken lässt. Dafür sind alle nordischen Hunde ausgesprochene Arbeitstiere, robust und ausdauernd.

Gesellschafts- und Begleithunde

Zu dieser Kategorie zählen so unterschiedliche Rassen wie Boston Terrier, Kromfohrländer oder Leonberger. Sie wurden entweder noch nie oder schon sehr lange nicht mehr für bestimmte Aufgaben gezüchtet und sind daher nicht so hoch spezialisiert wie die »Mitglieder« anderer Gruppen. Dies ist grundsätzlich eine gute Voraussetzung für einen Familienhund. Gesellschafts- und Begleithunde sind weniger beharrlich, zielorientiert und ausdauernd. Denn diese Eigenschaften können im Alltag durchaus ja auch Probleme machen (Interview ab >).

Die Spannweite, was Größe, Fellbeschaffenheit und Temperament betrifft, ist bei diesem Typus sehr groß. Es gibt Schwergewichte wie den Neufundländer und zarte Bichons, sportliche Tiere wie Boxer und Dalmatiner, robuste wie den Tibet Terrier, temperamentvolle wie den Großpudel und sanfte wie den Landseer und den Amerikanischen Cocker.

Klein ja, aber lauter Individualisten: Die Französische Bulldogge (1) ist verspielt und gesellig, der Whippet (2) sanft und zart besaitet. Tibet Terrier (3) sind robust und lebhaft Rauhaardackel (4) sind passionierte Jäger, die gern auch kläffen.

Was ist das Besondere an Arbeitshunden?

Häufig ist in Rassebeschreibungen von Hunden zu lesen, die sehr viel »Trieb« haben, ein »hohes Energielevel« oder ausgesprochene »Arbeitseigenschaften«. Von solchen Hunden raten Experten Familien meistens ab. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Züchter klassischer Arbeitsrassen, wie Border Collie, Jack Russel oder Deutscher Schäferhund, die ihre Tiere ausdrücklich als Familienhund empfehlen. Wie passt das zusammen? Was genau ist eigentlich ein Arbeitshund, und was unterscheidet ihn von einem für die Familie und Freizeit geeigneten Tier?

TANJA SCHWEDA

Die Hundetrainerin, die auch als Erlebnispädagogin und Führungskräftecoach arbeitet, ist Spezialistin auf dem Gebiet der Suchhundeausbildung. Nach vielen Jahren praktischer Einsatzerfahrung für das Deutsche Rote Kreuz bildet sie zusammen mit ihrem Mann, Armin Schweda, regelmäßig Rettungshundeführer aus ganz Europa und Polizisten aus acht deutschen Bundesländern mit ihren Hunden zu Einsatzteams aus. Ihr umfangreiches Wissen und ihre jahrzehntelange praktische Erfahrung gibt sie unter der Marke »HundeHandwerk«® auch an ambitionierte Familienhundeführer weiter.

SIE UNTERSCHEIDEN ZWISCHEN ARBEITS- UND FAMILIENHUND, WARUM?

Das Zusammenleben mit einem Arbeitshund ist ganz klar zielorientiert, nach dem Motto: »Ich möchte dies und jenes erreichen.« Beim Familienhund geht es darum, dass sich Mensch und Hund gut miteinander verstehen. Wenn Sie es so wollen, könnte man auch sagen, bei dem einen geht es um Leistung, bei dem anderen um Harmonie.

WELCHE EIGENSCHAFTEN HAT EIN GUTER ARBEITSHUND?

So ein Hund braucht ähnliche Eigenschaften wie ein Leistungssportler. Er sollte Kritik annehmen können und die Einstellung haben: »Das kann ich noch besser, da setze ich noch eins drauf.« Er sollte also seine eigene Leistung ständig toppen wollen. Daher verstehe ich unter einem »Arbeitshund« auch nicht lediglich das »Produkt« zweier Elterntiere, die irgendwann einmal eine Arbeitsprüfung gemacht haben. Es ist ein Hund, bei dem man diese Qualitäten wirklich sehen und spüren kann. Einer, der im praktischen Einsatz über längere Zeit beweist, dass er leistungsfähiger und beharrlicher ist, mehr Energie hat und unempfindlicher ist als andere. Vereinfacht ausgedrückt heißt das: Ein guter Arbeitshund kann das Ziel, also das, was wir von ihm wollen, schnell erfassen und sofort umsetzen.

KANN MAN EINEM HUND DIESE EINSTELLUNG ANERZIEHEN, ODER IST DAS EINE FRAGE DER GENETIK?

Ich hatte kürzlich einen Klienten, einen Jäger, mit einem zehn Wochen alten Deutsch-Drahthaar-Welpen. An diesem Hund konnte man sehr schön sehen, dass eine bestimmte genetische Veranlagung einfach da ist: Beharrlichkeit, die einen gewissen Fokus mit sich bringt. Das ist genau der Punkt, der beim Familienhund mühsam wird: dieses hohe Energielevel, manche sagen dazu auch Trieb, ich nenne es Fokus oder Beharrlichkeit. Wie auch immer wir es nennen, beim Arbeitshund ist es gewollt, beim Familienhund dagegen kritisch. Abgesehen davon braucht ein Arbeitshund eine gewisse Härte. Es darf ihm nichts ausmachen, wenn ihn etwas streift oder er durch Dornen gehen muss. Sein Fokus auf die Aufgabe sollte so stark sein, dass er das gar nicht merkt.

WIE SUCHE ICH DENN AUS EINEM WURF DEN RICHTIGEN WELPEN ZUR ARBEIT AUS?

Richtig für was? Man kann schließlich auf der Ebene der Bezirksliga spielen oder bei der Bundesliga mitmachen wollen. Je höher die Ziele sind, umso geschulter muss das Auge beim Aussuchen sein. Man sollte die Welpen möglichst über einen längeren Zeitraum beobachten, um zu sehen, welches der Tiere die passenden Qualitäten mitbringt. Im Idealfall hat man dazu mehrere Tage oder sogar Wochen Zeit. Es hilft also durchaus, eng mit dem jeweiligen Züchter zusammenzuarbeiten.

DIE MEISTEN RASSEN WURDEN EINMAL FÜR EINE BESTIMMTE AUFGABE GEZÜCHTET. WELCHE DAVON WÜRDEN SIE HEUTE ALS FAMILIENHUND EMPFEHLEN?

Ich würde die Frage »Familien- oder Arbeitshund« nicht unbedingt nur an der Rasse aufhängen. Innerhalb der Rassen gibt es ja mittlerweile verschiedene Züchtungen. Die einen tendieren zum schönen Begleithund, die anderen werden auf Leistung gezüchtet. Es gibt beispielsweise Australian-Shepherd- oder Border-Collie-Schläge, die sich wunderbar als Familienhund eignen, weil sie kaum noch Hütetrieb haben und nicht so schnell sind. Allerdings stellt sich dann natürlich die Frage, ob ein Hund, der zwar noch aussieht wie ein Border Collie, aber dessen typische Eigenschaften nicht mehr mitbringt, überhaupt ein Border Collie ist? Das kann man von zwei Seiten sehen.

WELCHE EIGENSCHAFTEN SOLLTE DENN DER MENSCH AUS HUNDESICHT MITBRINGEN?