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Susanne glaubt, in Simon die große Liebe gefunden zu haben. Was als Nähe beginnt, wird schnell zu Abhängigkeit, Kontrollverlust und Flucht. Alkohol und Drogen verschieben die Grenzen zwischen Gefühl und Realität, bis Susanne alles verliert, was ihr Halt gegeben hat. In Bargteheide, zwischen vertrauten Orten und schmerzhaften Erinnerungen, beginnt sie langsam zu verstehen, dass Intensität nicht gleich Liebe ist. Mit Hilfe von Jugendhilfe, Familie und neuen, vorsichtigen Bindungen lernt sie, Grenzen zu setzen und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Diese Dark-Romance-Geschichte erzählt schonungslos und zugleich einfühlsam von der Gefahr toxischer Beziehungen – und davon, dass echte Nähe nicht zerstört, sondern trägt. Achtung: Der Autor verwendet zum Erstellen seiner Texte meistens künstliche Intelligenz (und muss das angeben, was er hiermit macht)!
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Seitenzahl: 83
Veröffentlichungsjahr: 2026
Wenn du mich zerstörst
Untertitel:
Eine Dark-Romance-Geschichte über Nähe, Abhängigkeit und den gefährlichen Wunsch, nicht allein zu sein
Vorwort
Diese Geschichte führt Sie nach Bargteheide. Sie begegnen dort Susanne und Simon. Beide sind jung. Beide tragen alte Wunden in sich. Beide suchen Halt und Nähe. Was sie finden, ist eine Beziehung voller Intensität, Anziehung und Gefahr.
Diese Geschichte ist eine Dark-Romance. Das bedeutet, sie zeigt Liebe nicht nur von ihrer schönen Seite. Sie zeigt auch Macht, Kontrolle, Angst und Abhängigkeit. Sie zeigt, wie Nähe trösten kann, aber auch verletzen. Susanne und Simon geraten in eine Dynamik, die sie verändert. Schritt für Schritt verlieren sie den sicheren Blick auf sich selbst und auf die Realität.
Ein zentrales Thema dieser Geschichte ist der Umgang mit Alkohol und Drogen. Die Geschichte will nicht verherrlichen. Sie will zeigen, wie schnell Grenzen verschwimmen können. Wie Entscheidungen unter Einfluss getroffen werden. Und wie schwer es ist, wieder herauszufinden, wenn man einmal zu tief drin ist. Die dunklen Elemente dienen dazu, aufzuklären und zum Nachdenken anzuregen.
Bargteheide, seine Straßen, Plätze und Orte in der Region sind nicht nur Kulisse. Sie spiegeln Stimmungen wider. Regen, Dunkelheit, leere Wege und vertraute Ecken verstärken Gefühle von Nähe, Verlorenheit und Spannung. Die Geschichte lebt von kleinen Gesten, Blicken, Schweigen und Momenten, in denen alles kippen kann.
Trotz aller Dunkelheit ist diese Geschichte auch eine Geschichte über Sehnsucht, Verantwortung und die Hoffnung, sich nicht ganz zu verlieren.
Trigger Warnung / Wichtiger Lesehinweis
Dieses Buch enthält intensive Darstellungen von toxischen Beziehungen, emotionaler Abhängigkeit, psychischer Manipulation, Macht- und Kontrollverhalten, Grenzverletzungen, Alkohol- und Drogenkonsum, Realitätsflucht sowie Situationen, in denen Nähe nicht schützt, sondern schadet. Die Geschichte zeigt außerdem psychische Überforderung, Identitätsverlust, Schuldumkehr, soziale Isolation, Weglaufen, institutionelle Eingriffe sowie emotionale Krisen, die für manche Leserinnen und Leser stark belastend wirken können.
Ich schreibe diese Trigger Warnung ganz bewusst und ausdrücklich. Ich möchte nicht, dass dieses Buch von kleinen Jungen oder kleinen Mädchen gelesen wird. Ebenso möchte ich nicht, dass psychisch kranke, seelisch instabile oder akut belastete Personen diese Geschichte lesen. Ich will nicht, dass jemand durch meine Bücher einen Knacks in der Seele bekommt. Ich will nicht, dass sich jemand durch die dargestellten Abhängigkeitsdynamiken, den Substanzkonsum oder die psychischen Abgründe innerlich verliert oder sich im schlimmsten Fall selbst etwas antut.
Ich übernehme mit dieser Trigger Warnung Verantwortung. Worte wirken. Geschichten wirken. Gerade Darstellungen von Abhängigkeit, Drogen- und Alkoholkonsum, emotionaler Manipulation und dem Wunsch, nicht allein zu sein, können eigene Erfahrungen berühren oder verstärken. Deshalb soll dieses Buch nicht von Minderjährigen oder besonders schutzbedürftigen Menschen gelesen werden. So wie man keine Zigaretten an zwölfjährige Kinder verkauft, sollen auch diese Inhalte nicht ungeschützt oder unreflektiert konsumiert werden.
Dieses Buch ist keine romantische Verklärung von Abhängigkeit, Sucht oder toxischer Nähe. Es ist keine Anleitung für Beziehungen und keine Rechtfertigung für Alkohol- oder Drogenkonsum. Die dunklen Elemente dienen der kritischen Auseinandersetzung mit gefährlichen Dynamiken und zeigen bewusst deren psychische und soziale Folgen. Nähe wird nicht als Rettung dargestellt, sondern als etwas, das ohne Stabilität, Grenzen und Selbstverantwortung zerstörerisch wirken kann.
Bitte lesen Sie dieses Buch nur, wenn Sie volljährig sind, sich psychisch stabil fühlen und wissen, dass Sie mit sehr intensiven, düsteren und realitätsnah belastenden Themen umgehen können. Wenn Sie unsicher sind, ob diese Inhalte für Sie geeignet sind, lesen Sie dieses Buch bitte nicht.
Ihre seelische Gesundheit ist wichtiger als jede Geschichte.
Haftungsausschluss
Dieses Buch ist ein fiktionales Werk. Alle handelnden Personen und ihre Geschichten sind erfunden. Ähnlichkeiten mit realen Personen sind nicht beabsichtigt.
Die Geschichte behandelt sensible Themen wie toxische Beziehungen, Macht und Kontrolle, Alkohol- und Drogenkonsum sowie deren Folgen. Diese Inhalte dienen der Aufklärung und der kritischen Auseinandersetzung. Sie stellen keine Aufforderung oder Empfehlung zum Konsum von Alkohol oder Drogen dar.
Dieses Buch wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz geschrieben. Die künstliche Intelligenz wurde als kreatives Werkzeug genutzt, um Sprache, Struktur und Inhalte auszuarbeiten. Die Verantwortung für Auswahl, Ausrichtung und Darstellung der Themen liegt beim Ersteller dieses Werkes.
Wenn Sie selbst von den dargestellten Themen betroffen sind oder sich belastet fühlen, zögern Sie bitte nicht, professionelle Hilfe oder Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen.
Imprint:
V. i. S. d. P.: Marcus Petersen-Clausen, Ginsterweg 7, 30900 Mellendorf/Wedemark (DE) - Tel.: 491796162178
Dieses Dokument ist lizenziert unter dem Urheberrecht!
(c) 2025 Marcus Petersen-Clausen
(c) 2025 Köche-Nord.de
Achtung: Der Autor verwendet zum Erstellen seiner Texte meistens künstliche Intelligenz (und muss das angeben, was er hiermit macht)!
Kapitel 1 – Der erste Blick
Der Himmel über Bargteheide hing schwer an diesem Abend. Graue Wolken lagen tief, als wollten sie die Stadt festhalten. Ein feiner Nieselregen legte sich auf die Straßen und ließ den Asphalt in der Bahnhofstraße glänzen. Die Laternen spiegelten sich im Boden, gelb und unscharf, wie Erinnerungen, die man nicht ganz greifen konnte.
Susanne zog den Reißverschluss ihrer Jacke höher und blieb kurz stehen. Vor ihr lag der Weg Richtung Bahnhof, hinter ihr das kleine Wohngebiet mit den ruhigen Häusern und den immer gleichen Gärten. Sie kannte diese Strecke seit Jahren. Und doch fühlte sie sich heute fremd, als würde etwas in der Luft liegen, das sie nicht benennen konnte.
Sie strich sich eine Strähne ihrer dunklen Haare aus dem Gesicht und atmete tief ein. Ihr Blick war müde. In ihren Augen lag etwas Ungesagtes. Sie war siebzehn, aber sie fühlte sich oft älter. Zu viel war in ihrem Kopf, zu viele Gedanken, die sich nachts nicht abschalten ließen. Schule, Erwartungen, das Gefühl, nie ganz richtig zu sein. Sie hatte gelernt, sich nichts anmerken zu lassen. Ein leichtes Lächeln, ein Schulterzucken, mehr brauchte es nach außen nicht.
Als sie an der kleinen Unterführung nahe der Gleise vorbeiging, hörte sie Stimmen. Lachen, laut und unruhig. Sie zögerte. Normalerweise mied sie Gruppen. Heute nicht. Vielleicht, weil sie sich nicht allein fühlen wollte.
Dort stand er.
Simon lehnte an der feuchten Wand, eine Hand locker in der Jackentasche, die andere hielt eine Flasche. Sein blondes Haar war leicht zerzaust, seine Augen dunkel und aufmerksam. Er lachte nicht laut. Er beobachtete. Sein Blick glitt über die anderen, blieb dann an Susanne hängen.
In diesem Moment schien die Zeit langsamer zu werden.
Susanne spürte, wie sich ihre Schultern anspannten. Sie wollte weitergehen. Wirklich. Doch Simons Blick hielt sie fest. Nicht aufdringlich. Eher forschend, als würde er etwas in ihr suchen. Ihre Finger krampften sich um den Trageriemen ihrer Tasche. Sie hob das Kinn, fast trotzig.
Simon stellte die Flasche ab und richtete sich auf. Ein schmales Lächeln erschien auf seinem Gesicht. Es war kein freundliches Lächeln. Es war eines, das Fragen stellte.
„Du siehst aus, als würdest du hier nicht hingehören“, sagte er. Seine Stimme war ruhig, fast sanft.
Susanne zog die Augenbrauen zusammen. „Vielleicht tue ich das auch nicht.“
Ein kurzer Moment der Stille. Der Regen wurde stärker. Tropfen liefen Simons Jacke hinab. Er machte keine Anstalten, näherzukommen. Gerade das machte ihn gefährlich.
„Simon“, sagte er schließlich und nickte leicht, als wäre das genug Erklärung.
„Susanne“, antwortete sie nach kurzem Zögern.
Ihre Stimmen mischten sich mit dem Rauschen der Züge in der Ferne. Etwas lag zwischen ihnen. Neugier. Spannung. Ein unausgesprochenes Versprechen.
Susanne wusste nicht, warum sie blieb. Vielleicht, weil sie sich gesehen fühlte. Vielleicht, weil sie in seinen Augen etwas erkannte, das sie selbst kannte. Diese Leere. Diese Unruhe. Dieses ständige Ziehen nach mehr.
Simon musterte sie, sein Blick glitt kurz zu ihren Händen, die nervös an der Tasche spielten. Ein kaum merkliches Nicken. Er sah es. Und er verstand.
„Willst du bleiben?“, fragte er leise.
Susanne schluckte. Ein Teil von ihr schrie, dass sie gehen sollte. Ein anderer war längst einen Schritt zu weit gegangen.
Sie nickte.
In diesem Moment begann etwas, das sie beide verändern würde. Noch war es nur ein Blick. Ein Satz. Ein stilles Einverständnis. Doch tief unter der Oberfläche hatte sich bereits etwas Dunkles in Bewegung gesetzt. Etwas, das Nähe versprach und Zerstörung mit sich brachte.
Und keiner von beiden ahnte, wie schwer es sein würde, diesem ersten Blick jemals wieder zu entkommen.
Kapitel 2 – Nähe, die zieht
Der Regen hatte aufgehört, aber die Luft war schwer geblieben. Die Unterführung wirkte enger, seit Susanne nicht mehr allein war. Stimmen hallten gedämpft zwischen den Wänden, Gelächter klang hohl, fast fremd. Susanne spürte, wie ihr Herz schneller schlug, ohne dass sie genau sagen konnte, warum.
Simon stand jetzt näher bei ihr. Nicht direkt vor ihr. Neben ihr. Gerade so, dass sie seinen Geruch wahrnahm. Eine Mischung aus kaltem Rauch, etwas Süßlichem und Regen. Sie verzog unwillkürlich die Nase, fing sich aber sofort wieder. Sie wollte nicht wirken wie jemand, der urteilt.
„Du bist sonst nicht hier, oder?“ fragte Simon. Seine Stimme war leiser als zuvor. Nicht herausfordernd. Fast vorsichtig.
Susanne schüttelte den Kopf. Ihre Schultern waren angespannt, ihr Blick wich kurz aus. „Ich mag keine Orte, an denen man vergisst.“
Simon zog eine Augenbraue hoch. Für einen Moment huschte etwas über sein Gesicht. Irritation. Dann ein Lächeln, das diesmal schief war. „Manchmal ist Vergessen das Einzige, was hilft.“
Er griff nach der Flasche, die auf dem Boden stand, und nahm einen Schluck. Susanne beobachtete, wie sich seine Kehle bewegte. Wie selbstverständlich das alles für ihn wirkte. Sie spürte ein leichtes Ziehen in der Brust. Nicht Neid. Eher Neugier. Und etwas, das sie erschreckte.
„Du trinkst viel?“ fragte sie, ohne ihn anzusehen.
Simon lachte kurz auf. Kein fröhliches Lachen. Es klang rau. „Genug.“
Er reichte ihr die Flasche. Der Abstand zwischen ihren Händen war minimal. Susanne zögerte. In ihrem Kopf tauchte das Bild ihrer Mutter auf, die immer sagte, man müsse die Kontrolle behalten. Susanne hatte genickt. Immer. Und sich trotzdem oft kontrolllos gefühlt.
„Nur ein Schluck“, sagte Simon. Sein Blick ruhte fest auf ihr. Nicht drängend. Wartend.
Susanne spürte, wie ihre Finger die Flasche berührten. Kalt. Glatt. Sie nahm sie an sich, hielt sie kurz fest. Ihr Herz pochte laut in ihren Ohren. Dann setzte sie an.
Der Alkohol brannte auf der Zunge. Ihr Gesicht verzog sich, aber sie schluckte. Wärme breitete sich in ihrem Bauch aus. Etwas in ihr entspannte sich. Nur ein kleines bisschen. Aber genug, um gefährlich zu sein.
