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Wilde Früchtchen begegnen uns immer wieder, an Wegesrändern, in Gärten oder man bekommt einmal ein Körbchen mit Obst oder Beeren vom Nachbarn geschenkt. Dann muss man einfach zugreifen und die Früchte verarbeiten. Spaß hat man dabei auf jeden Fall, vor allem dann, wenn man die ganze Familie daran teilhaben lässt. Was man alles machen kann und wie ich zum Einkochen gekommen bin, steht in dieser unterhaltsamen und zugleich informativen Lektüre. Ich wünsche viel Spaß beim Durchblättern, beim Nachkochen oder ganz einfach beim genießen der gemeinsamen Zeit. Erika Walz
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Seitenzahl: 31
Veröffentlichungsjahr: 2018
Über die Autorin:
Mein Name ist Erika Walz und ich wurde 1965 in Pforzheim geboren. Ich wuchs im schönen Stadtteil Dillweißenstein auf und zog im Alter von 25 Jahren mit meiner Familie in eine Enzkreisgemeinde, in der ich noch heute lebe.
Der Begriff „Heimat“ ist für mich zweigeteilt. Zum einen ist „Heimat“ da, wo ich mit meiner Familie lebe und ich „daheim“ bin. Zum anderen aber verbinde ich „Heimat“ mit dem Ort, in dem ich aufgewachsen bin. In meinem Fall lebten sogar meine Eltern und meine Großeltern schon dort – in „Weißenstein“. Die heutige Bezeichnung dieses Ortes ist, wie bereits erwähnt, Dillweißenstein, ein Stadtteil von Pforzheim. Im Jahre 1890 wurden die Orte „Dillstein“ und „Weißenstein“ zusammengelegt und die Eingemeindung zu Pforzheim erfolgte zum 1. Januar 1913. Die älteren Bewohner dieses Stadtteils nannten zu meiner Kinderzeit den Ort immer noch „Weißenstein“ und den stadtnäheren „Dillstein“. So, wie sie es von ihren Vorfahren gelernt hatten. „Weißensteiner“ und „Dillsteiner“ gingen schon immer ihre eigenen Wege, das Wort Dillweißenstein hörte niemand aus ihrem Munde. Die Grenze verlief zwischen Schul- und Rathaus – und so ist das noch bis zum heutigen Tag.
Und genau in diesem „Weißenstein“ befindet sich der Garten, der Auslöser für dieses Büchlein war.
Erst mit über 50 Jahren habe ich die Liebe zu diesem Fleckchen Erde wirklich entdeckt. Es braucht eben alles seine Zeit.
Über das Buch:
Ich hatte nie vor, ein Rezeptbuch zu schreiben. Doch man soll eben bekanntlich niemals nie sagen. Mit der Zeit habe ich mir daher angewöhnt, dieses Wort „nie“ mit anderen Worten, wie „wahrscheinlich nie“, „ich denke, dass ich das nicht machen werde“ oder „möglicherweise nie“ zu ergänzen.
Tatsache ist nämlich, dass ich ein Buch mit leckeren Rezepten geschrieben habe. Der Grund dafür ist der, dass ich in Weißenstein einen großen Garten habe, den ich fast ein Jahr lang sich selbst überlassen habe. Regenwetter, Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit waren die Dinge, die mich im Haus, das ein paar Kilometer entfernt liegt, festhielten. Irgendwann stand ich dann doch wieder auf dem Grund und Boden, den ich meinen Garten nenne und der dem Namen als solchem gar nicht mehr gerecht wurde. Das ganze Gelände war mit Dornröschenhecken überwuchert und das Grundstück ist riesig – 12 Ar, um es auf den Punkt zu bringen.
