Wohlfühlwunder Zauberzeit - Grit Morgner - E-Book

Wohlfühlwunder Zauberzeit E-Book

Grit Morgner

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Beschreibung

Wohlfühlwunder Zauberzeit im Frühling Ein Buch für Kinder in Vor- und Grundschule, Eltern und Pädagogen Die kleine Hexe Fritzi nimmt uns mit auf ihre Zauberreise durch den Frühling und begegnet Feen, Kobolden und Elfen, sprechende Steine, verwunschene Quellen, Kobolden und Feen, Bäumen und Krafttieren. Wir lernen etwas über unseren Körper, die Chakren und Meridiane, erfahren etwas über die Wirkung von Kräutern, Heilsteinen, Bachblüten, Symbolen, den vier Elementen, Farben und Licht und bekommen Informationen zu den Themen Tarot, Feng Shui, Sternzeichen und Schamanismus. Die Kinder lernen spielerisch ihren Körper besser kennen und entdecken sich neu. Sie spüren, was ihnen gut tut und wie intensiv wir Menschen in die Natur und den Jahresrhythmus eingebunden sind. Und vielleicht erinnern sich die Kinder an die Erlebnisse mit der kleinen Hexe Fritzi, wenn der Alltag mal zu tief unter die Haut geht und sie Kraft und Halt brauchen. Das Buch gibt Erwachsenen viele Informationen zu den oben genannten Bereichen, die sich in der Praxis in Vor- und Grundschule fantasievoll umsetzen lassen. Jeder Tag beginnt zur Begrüßung mit einer Kinesiologischen Übung, den Fünf Tibetern oder Qi Gong-Übungen. Es folgt eine Geschichte zum Entspannen, Mitmachen, Bewegen oder Weitererzählen. Zum Festigen und Vertiefen der Eindrücke werden Angebote, wie basteln mit verschiedenen Materialien und Maltechniken, Mandala malen, Stille-, Körper- und Wahrnehmungsübungen, Klopfakupressur, Massage, Spiele, Musik, Rhythmik, Kochen und Backen, Bewegungsbaustellen und vieles mehr, angeboten. Zusatzmaterial, wie z.B. die Nähanleitung der Handpuppe der kleinen Hexe Fritzi, Kopiervorlagen der Mandalas, Bastelanleitungen und Bewegungsbaustellen können kostenlos als PdF-Datei unter www.met-reiki.de angefordert werden.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 355

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Zu sich finden

Den Alltag für ein Weilchen hinter sich lassen. Die Hektik vergessen und dem Klang der Stille lauschen. Das eigene Gesicht spiegelt sich nur in ruhigen Gewässern.

Reinhard Staupe

Danke…

An alle, die mich auf meinem Weg begleiten, mich unterstützen und zum Schreiben ermutigt haben. Ein ganz besonderes Dankeschön an meine Korrekturleserinnen Jenny Tiede, Ilka Stündel, Inge Duve, Claudia Dietzel, Sabine Barenbrock, Katrin Ellmers und Birgit Witte, in deren Kräutergarten ich für das Buchcover stöbern durfte und die so oft ein offenes Ohr für mich hat. Danke an die Kinder der Rabengruppe des Kindergartens Schwarme, mit denen ich Traumreisen erleben durfte und die mich immer wieder zu neuen Ideen inspirieren – allen Freunden, die für mich da sind – Axel Dreyer, der zur Stelle ist, wenn der Computer streikt – Stephan Closhen für die Hilfe bei der Gestaltung des Covers und der Bildbearbeitung – den Autor Peter Duhm, der mich zur Veröffentlichung des Buches ermuntert hat – Marion Höhne fürs Coaching – Janine Pietzsch für die ersten Skizzen der Bachblüten-Mandalas – der Bäckerei Müller, deren Butterkuchen so manche Schreib- und Korrekturstunde versüßt hat und an alle Leser für das Interesse an diesem Buch.

Hinweis:

Die im Buch veröffentlichten Inhalte und Ratschläge wurden mit größter Sorgfalt von der Verfasserin nach bestem Wissen erarbeitet und geprüft. Eine Garantie kann jedoch nicht übernommen werden. Ebenso ist eine Haftung der Verfasserin und ihrer Beauftragten für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden ausgeschlossen. Jeder Leser übernimmt beim Umgang mit den genannten Informationen selbst die Verantwortung und lasse Vorsicht walten.

Die hier vorgestellten Übungen und Techniken sind als Anregung gedacht. Es ist sinnvoll, sich mit weiterführender Literatur zu beschäftigen und sich in Kursen und Weiterbildungen die Praxis und das nötige Grundwissen anzueignen.

Informationen zu Seminaren, Kopiervorlagen aller Mandalas, Bastelanleitungen, Bewegungsbaustellen und die Schnittmuster für die Handpuppe der kleinen Hexe Fritzi und den Kobolden, sowie den Zaubersack finden Sie bei www.met-reiki.de.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Zurück zu den Wurzeln

Zum Aufbau des Buches

Die Qualitäten der Mondphasen

Hinweise, Regeln und Tipps

Hintergrundinformationen

Der Blaue Mond

Frühling

März

April

Mai

Quellen und weiterführende Literatur

Einleitung

Für viele Menschen fühlt sich ihr Leben „nett“ und „okay“ an. Eigentlich haben sie alles was sie brauchen, doch irgendetwas fehlt. Mir ging es auch so und ich begann meine Suche. Eine Suche, nach dem „was irgendwie fehlt“. Es begann meine Suche nach mir.

Ich beschäftigte mich mit alten Traditionen und Naturreligionen, alternativen Heilmethoden, Energiearbeit, Entspannungstechniken und pädagogischen Themen. Das Angebot an Kursen und Ausbildungen war und ist groß. So kam und komme ich mir Schritt für Schritt näher. Viele Methoden und Techniken durfte und werde ich kennenlernen. Manches passte zu mir, manches nicht oder nur teilweise.

Vieles von dem, was mir im Laufe der Zeit begegnete, konnte ich in meine Arbeit mit Kindern einfließen lassen. Und plötzlich war da diese Idee, alle Geschichten aufzuschreiben, Spiele und Angebote zu sammeln, zu ordnen und diese Bücher zu veröffentlichen. Es sind Bücher für Kinder und Erwachsene, die anregen wollen, sich den verschiedenen Möglichkeiten zu öffnen, diese auszuprobieren und die auszuwählen, die uns gut tun und uns auf unseren Weg begleiten sollen.

Kinder im Vorschul- und Grundschulalter lernen spielerisch sich und ihren Körper besser kennen und spüren. Sie spüren, was ihnen gut tut. Erwachsene begleiten sie auf ihrem Weg und gehen dabei vielleicht neue eigene Wege.

Feen und Elfen, sprechende Steine, verwunschene Quellen, magische Schwerter und geheimnisvolle Wälder verzaubern Kinder und Erwachsene. Sie zeigen uns, dass überall kleine Helfer darauf warten, die unseren Weg zu begleiten. Mit ihrer Unterstützung sind wir in der Lage, unseren Gefühlen zu vertrauen, um unserem Herzen zu folgen. Viele Bräuche und Rituale unserer Zeit haben ihren Ursprung in der Natur. Sie geben Halt und Kraft, spenden Sinn und Orientierung.

Die Bücher schicken Kinder und Erwachsene auf eine Zauberreise durch das Jahr und integrieren dabei alte Traditionen in die heutige Zeit, damit sie so eine Kraft- und Ruhequelle für uns werden. Sie wollen anregen, Neues kennen zu lernen, versteckte Potenziale zu entdecken, sowie Raum für Abenteuer, Freude und Fantasie zu schaffen.

Aus der Sammlung von Möglichkeiten gilt es, das auszusuchen, was gut tut und womit sich alle wohl fühlen. Im Vertrauen darauf, dass uns begegnet, was in diesem Moment für uns wichtig ist.

Die kleine Hexe Fritzi will Jungen und Mädchen gleichermaßen ansprechen. Deshalb ist sie eine Hexe (also ein Mädchen), die gerne Hosen trägt und Fritzi heißt (so wie ein Junge).

Die Hintergrundinformationen auf den folgenden Seiten und zu Beginn jedes einzelnen Tages, geben dem Erwachsenen einen kurzen theoretischen Einblick. Dieser soll das Interesse wecken, sich tiefer mit ansprechenden Themen zu beschäftigen, sich darauf einzulassen und zu entscheiden, welche Dinge den eigenen Lebensweg unterstützen könnten.

Mit Blick auf die Kinder wäre es schön, wenn diese sich eines Tages mit einem wohligen Gefühl an die Erfahrungen der Zauberzeit mit ihren Geschichten und Angeboten erinnern. Da war doch was, da fühlte ich mich geborgen und wohl …

Die heutige Zeit ist geprägt von Fortschritt. Die Technik erleichtert uns den Alltag. Vieles geht schneller und erledigt sich mit Hilfe von Geräten und Maschinen. Und doch es kommt uns so vor, als hätten wir keine Zeit mehr. Der Alltag ist meist geprägt von Terminen und Stress. Wir finden immer weniger Momente für uns und die, die uns wichtig sind. Es fällt immer schwerer zu sich zu finden und die eigene Mitte zu spüren.

Unsere Kinder brauchen ein Zuhause, Liebe und Rückhalt. Sie brauchen Erwachsene, die ihren Gefühlen und Fähigkeiten vertrauen. Erwachsene, die offen bleiben für Dinge, die der Verstand nicht fassen kann. Die bereit sind, die enge Verbundenheit mit der Natur und allem was uns umgibt, zu erleben. Die bereit sind, den Rhythmus des Lebens, und damit sich selbst, zu spüren. Die sich auf den Weg zu ihren Wurzeln und Traditionen begeben und sich dieser bewusst werden. Erwachsene, die den Mut haben, sich an die alten Jahresfeste zu erinnern, an denen wir die Kräfte der Natur feiern, uns mit ihnen verbinden und selbst Kraft daraus schöpfen.

Alles, was existiert, sendet Informationen aus, die durch elektromagnetische Schwingungen übertragen werden. Sie können sich zu Tönen, Licht, Farben und Formen verdichten. Positive Impulse wie Freude, Freiheit, Fülle und Schönheit wirken auf uns harmonisierend, aufbauend und stärkend. Negativ ausgerichtete Schwingungen wie Schuld, Wut, Schmerz, Leid und Angst schwächen uns und führen zu einem Ungleichgewicht. Fühlen wir uns unwohl, ist das ein Signal, dass unser Denken, Fühlen und Handeln nicht dem entspricht, was gut für uns ist.

Umwelt, psychische Faktoren und Lebensumstände haben Auswirkungen auf uns – und wir auf sie. Alles, was uns umgibt, ist mit uns verbunden und wir mit ihm, egal ob es sich dabei um Steine, Farben, Wasser, Symbole, Pflanzen, Tiere oder Menschen handelt. Alles was wir erleben, denken und fühlen, wird in unserem Energiesystem gespeichert, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind.

Doch es gibt unzählige Hilfsmittel, die uns auf unserem Weg zu uns selbst zur Seite stehen. Zum Beispiel werden Nadeln auf bestimmte Punkte der Meridiane gesetzt, um den Energiefluss zu verändern und Blockaden aufzulösen wie in der Akupunktur, oder diese Stellen werden gedrückt bzw. geklopft wie bei der Klopfakupressur. Die Neue Homöopathie greift eine uralte schamanische Tradition auf und wendet Symbole an, um disharmonische Schwingungen zu verändern.

Wieder andere Methoden bringen die Chakren energetisch in Einklang. Heilpraktiker verabreichen Bachblüten und andere Essenzen, oder arbeiten mit Heilsteinen. Selbst Entspannungstechniken und Beten können Wege sein, sich darauf zu besinnen, dass wir ein Teil von allem sind.

Die verschiedenen Techniken haben letztendlich ein Ziel. Sie wollen die Schwingungen unseres Organismus harmonisieren, uns in Ein-Klang bringen. Die Energie soll wieder im Fluss sein und Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

Dabei sollte nicht vergessen werden, dass alles, was wir als Negatives erleben darauf hinweist, dass wir nicht im Gleichgewicht sind und in unserem Leben etwas ändern sollen. Was sich störend zeigt, enthält eine Botschaft. Diese erkennen wir, wenn wir unsere negativen Urteile aufgeben und mit liebevollen Augen auf die Hinweise schauen. Unsere Gedanken spiegeln sich in dem, was wir erleben. In Personen, Situationen oder in dem, was wir Schicksal nennen.

Zurück zu den Wurzeln

Unser individuelles Dasein wird, wie alles Leben auf der Erde, von immer wiederkehrenden Kreisläufen bestimmt, wie z.B. Annehmen und Loslassen, Leben und Sterben. In dieser Zeit machen sich viele Menschen auf die Suche, um ein Leben im natürlichen Einklang zu finden, das heißt, im Einklang mit unseren eigenen inneren Gesetzen.

Überall auf der Welt gab es lange vor uns Kulturen, die sich mit den Rhythmen des Lebens und der Natur verbunden fühlten. Weite Teile Europas wurden durch die Kelten beeinflusst. Bis zur Eroberung durch die Römer waren sie über Jahrhunderte das prägende Volk in Nord- und Mitteleuropa. Sie waren Wanderer, die gegen Ende des dritten Jahrtausends v. Chr. die waldreichen Gebiete Europas besiedelten. Die Kelten lebten im Einklang mit der Natur. Alle Geschöpfe, Bäume, Steine und der Wind waren ansprechbar. Sie fühlten sich eingebunden und geborgen in den Rhythmus von Werden und Vergehen.

Auch nach der Eroberung Roms hielt das einfache Volk an den alten Traditionen fest, glaubte an Geister in Wasser, Wald und Flur und brachte ihnen Opfer. Im Einklang mit den Jahreszeiten säten und ernteten die Menschen, heilten mit den ihnen bekannten Kräutern und alten Heilsprüchen und feierten die alten Jahresfeste. Hexen, oder auch Kräuterfrauen, weise Frauen oder Priesterinnen genannt, bewahrten dieses Wissen. „Hexe“ wird übersetzt mit „die auf der Hecke sitzt“, auf der Grenze zwischen den Welten, der uns bekannten Welt und dem Unbewussten. Hexen ehren die Natur und die Erde, vermitteln zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt und unterstützen die Menschen mit ihrem Wissen.

So wie christliche Kirchen auf alten heidnischen Kraftplätzen gebaut wurden, so fanden die christlichen Feiertage ihren Platz im traditionellen Kalender. Die Geburt Jesu in der Zeit der Wintersonnenwende, Maria Lichtmess am Fest der Lichtgöttin Brigit und viele andere.

Verschiedene Bräuche der Kelten haben sich bis in unsere Zeit erhalten, wie das Küssen unterm Mistelzweig zur Wintersonnenwende, der Osterhase und das Färben der Eier (als Symbol für neues Leben), der Maibaum und das Schmücken des Weihnachtsbaumes. Zum Schutz des Hauses wurden zu Samhain Kürbisse oder Rüben ausgehöhlt und eine Kerze hineingestellt - ein „Kopf“ für jedes Kind im Haus, um dieses zu beschützen. Auch die Herzen am Valentinstag erinnern an einen Brauch der Kelten. Es wurde ein weißer Bulle geschlachtet und das Herz als Omen für das kommende Jahr gedeutet.

Vier der acht heidnischen Jahresfeste, Winter- und Sommersonnenwende und die beiden Tagundnachtgleichen, richten sich nach der Stellung der Sonne. Diese Sonnenfeste sind an astronomische Daten gebunden und werden an einem festgelegten Datum gefeiert (21.12., 21.03., 21.06., 21.09.). Die vier Mondfeste Imbolc, Beltane, Lughnasadh und Samhain beziehen sich auf die Mondphasen und wurden ursprünglich nicht an einem festgelegten Datum gefeiert, sondern nach dem Mondkalender bestimmt. Das Lichterfest/Imbolc um den 02.02., die Walpurgisnacht/Beltane um den 01.05. und das Schnitterfest/Lughnasadh um den 01.08. werden an Vollmond begangen. Das Ahnenfest/Samhain um den 01.11. fällt auf einen Neumond.

Um sich dieser alten Traditionen zu erinnern, greift dieses Buch die traditionellen Bräuche und Feste auf.

Zum Aufbau des Buches

Da wir uns mit der Natur verbinden wollen, spielen die Jahreszeiten bei unserer Zauberzeit eine entscheidende Rolle. Jeder Jahreszeit werden eine Himmelsrichtung und eines der Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft zugeordnet. Dabei geht es nicht um das Element an sich in seiner chemischen Grundstruktur, sondern um die Qualitäten und die Eigenschaften, die sich zeigen. Die Eigenschaften des jeweiligen Elements wirken in der zugeordneten Jahreszeit stärker als sonst, doch jedes Element existiert überall und in jeder Jahreszeit. Alle Elemente verbinden sich, wirken aufeinander ein und erschaffen miteinander etwas Neues. So brauchen wir Erde und Wasser, damit Holz für ein Feuer wachsen kann. Doch auch dann können wir es nicht entzünden, wenn keine Luft vorhanden ist. Das gemeinsame Wirken der Elemente Erde, Luft, Feuer und Wasser erhält den Schöpfungsprozess und damit das Leben. Wenn die vier Elemente im Gleichgewicht sind, zeigt sich das fünfte Element, der Geist (Äther), als Wohlbefinden.

Im Buch des Frühlings beschäftigen wir uns mit den Monaten März, April und Mai, der Himmelsrichtung Osten und dem Element Luft. Die Luft repräsentiert den Geist, das Leichte und Vergängliche. Sie zeigt sich als Wolke, Rauch, Nebel, sanfte Brise, Wind, Böe, Sturm, Wirbelsturm oder Orkan. Magische Werkzeuge der Luft sind das Schwert und der Dolch.

Im Buch der Monate Juni, Juli und August, dem Sommer, treffen wir auf den Süden und der Sonne, die in Verbindung mit dem Element Feuer steht. Feuer steht für Inspiration und Reinigung. Es erscheint als Glut, Funke, kleine Flamme und Kerzenlicht, als Lagerfeuer und Vulkanausbruch. Das bekannteste magische Werkzeug des Feuers ist der Stab.

Das Herbstbuch (die Monate September, Oktober und November) steht in Verbindung mit der Energie des Westens und dem Element Wasser. Es zeigt sich als Tropfen, Rinnsal, Quelle, Bach, Fluss, Strom oder, Wasserfall, als Pfütze, Tümpel, Teich, See oder Meer, als Wasserdampf, Regen, Hagel. Wasser verbindet uns mit unseren Gefühlen und Intuition. Neben der Schale ist der Kelch das bekannteste magische Werkzeug des Wassers.

Die Wintermonate Dezember, Januar und Februar stehen in Verbindung mit dem Norden und dem Element Erde. Zu diesem Element gehört alles, was aus der Erde entsteht – jede Pflanze, Steine und Kiesel, Ton, Sand, Lehm, Kristalle, jeder Erdkrümel, Hügel und Berg, jede Ebene, die Wiesen, Felder, Dünen, Wüsten, saftige Weiden, Felsgestein und Höhlen. Das magische Werkzeug der Erde ist die Scheibe, eine Art (Schutz-) Schild und die Münzen aus dem Tarot. Zwerge, Erdgeister, Elfen, Steine und Kristalle sind Helfer der Erde.

Elemente und Himmelsrichtungen sind auch im Verlauf eines Tages zu finden. Wenn die Sonne im Osten aufgeht, spüren wir das Element Luft als kühle Morgenbrise. Mittags steht die Sonne im Süden. Es ist die wärmste Zeit des Tages und dem Element Feuer zugeordnet. Versinkt die Sonne im Westen, ist es Nachmittag. Das Element Wasser zeigt sich in Nebelschwaden über Seen, das Gras ist saftig und die Welt kommt langsam zur Ruhe. Der kühle Norden beendet den Tag und die Dunkelheit der Nacht zeigt uns alles, was aus der Erde geschaffen und gewachsen ist, als dunklen Schatten.

Eine Zuordnung zu einer Himmelsrichtung und einer Jahreszeit ist also nur ein Hilfsmittel. Wenn wir alle Elemente um und in uns in Einklang bringen, erleben wir Ausgeglichenheit. Durch die Erde finden wir Halt. Die Luft weckt Verständnis und Flexibilität. Mit dem Element Wasser erleben wir Mitgefühl und lernen uns abzugrenzen. Feuer ist aktiv, machtvoll, schöpferisch und lenkt den Lebensfunken. Der Geist (Äther) führt uns zu unserer Bestimmung.

Ritual zur Begrüßung

Im Buch beginnt jeder Tag mit einer Übung zur Begrüßung. Das können Übungen aus dem Yoga, dem Qi Gong, dem Hsin Tao, den Fünf Tibetern, der Kinesiologie, Bauchmassage, Heigln oder Meridianübungen sein. Diese Übungen fördern die Eigenwahrnehmung und Konzentration. Sie erleichtern den Kindern anzukommen, ruhiger zu werden, und sich auf die Erlebnisse der Zauberzeit einzulassen.

Geschichte mit der kleinen Hexe Fritzi

In den Geschichten begegnen wir Figuren aus dem Tarot, Feen, Kobolden oder anderen magischen Wesen. Wir lernen Tiere, Bäume, Kräuter, Heilsteine, magische Werkzeuge, Sternzeichen und Planeten kennen. Wir erfahren etwas über die Symbole, Farben, Düfte, Bachblüten, Mudras, Mantren und Musik und die Wirkung die sie auf uns haben. Jeden Tag beschäftigen wir uns mit einem dieser Themen:

Schwarz- / Neumond

1.Tag: Begegnung mit einer Fee

2.Tag: Chakra und Farben

3.Tag: Kräuter und Gewürze

4.Tag: Talisman und andere Gegenstände

5., 16. und 26.Tag: Krafttiere

6., 17. und 27.Tag: Bachblüten

7. und 21.Tag:Tarot

8. und 22.Tag: Heilsteine

9.Tag: Symbole, Mantren und Mudras

10.Tag: Feng Shui

11.Tag: Sternzeichen

12.Tag: Magisches Werkzeug der Hexen

13.Tag: Öle und Räucherwerk Vollmond

15.Tag: kleine Helfer

18.Tag: Planeten und eine Farbe

19.Tag: Körperbereiche der Sternzeichen, Planeten und Chakren

20.Tag: Bäume

23.Tag: Instrumente

24.Tag: Schamane und das Medizinrad

25.Tag: Meridiane

Eine theoretische Erklärung zu der ausgewählten Sache ist für den Erzähler/die Erzählerin vor jeder Geschichte des einzelnen Tages aufgeführt.

Im Laufe eines Monats wechseln sich verschiedene Arten von Geschichten ab. Entspannungsgeschichten, bei denen sich die Kinder hinlegen, wenn möglich die Augen schließen, zur Ruhe finden und träumen. Bei Mitmachgeschichten werden Bewegungen zum Erzählten nachgeahmt. Oder in einem kleinen Karton befinden sich Gegenstände, die sich schnell zu einem Tischtheater aufbauen lassen und es den Kindern erleichtern der erzählten Geschichte zu folgen. Beim interaktiven Erzählen wird nur eine kurze Einleitung zur Geschichte erzählt. Die Kinder werden durch ausgewählte Figuren und Gegenstände angeregt, die Geschichte weiter zu erzählen. Musikinstrumente begleiten Klanggeschichten. Turnen auf einer Bewegungsbaustelle kann mit einer Geschichte eingeleitet werden. Geschichten, in denen die Kinder sich gegenseitig massieren und Geschichten einfach „nur“ zum Zuhören und nacherzählen, sind weitere Varianten.

Werden die Entspannungsgeschichten beim Einschlafen vorgelesen, so können die letzten zwei bis drei Sätze, in denen es darum geht wieder wach zu werden, einfach weggelassen werden.

Beim Vorlesen bitte beachten:

* Ein Stern bedeutet Pause.

*** Drei Sterne bedeuten lange Pause.

Abschluss des Angebotes

Damit die Kinder nach der Geschichte der kleinen Hexe Fritzi genügend Zeit haben, sich mit dem Erlebten auseinander zu setzen und das Geschehene zu verarbeiten, folgt ein Mal- oder Bastelangebot, Spiele, Rhythmik, gemeinsames Musizieren, Kochen, Mandala malen, Herstellen von Instrumenten oder nützlichen Geschenken für uns und andere, Kneten und Formen, Klopfakupressur oder Spielen auf einer Bewegungsbaustelle.

Werden verschiedene Materialien benötigt, um das Angebot oder das Spiel durchzuführen, so wird dies dick markiert hervorgehoben. Da einige Geschichten anspruchsvoll sind, ist es von Vorteil, wenn die Kinder schon Erfahrungen mit Entspannungsübungen und Entspannungsgeschichten gesammelt haben. Deshalb beginnt die Jahresreise mit einem Einführungsmonat, dem Blauen Mond.

Die Qualitäten der Mondphasen

In den Geschichten begleitet uns die kleine Hexe Fritzi durch den Lauf des Jahres. In der heidnischen Tradition geht man davon aus, dass in den Phasen Neumond, zunehmender Mond, Vollmond und abnehmender Mond verschiedene Qualitäten wahrgenommen werden. Auf diese wirkenden Kräfte des Mondes wird im Buch Bezug genommen, deshalb richtet sich auch die Einteilung des Buches danach.

Ein Mondzyklus (Mondmonat) dauert nur ca. 28 Tage, demzufolge hat ein heidnisches Jahr 13 Monate. Der dreizehnte Monat ist in der Jahresreise der kleinen Hexe Fritzi der Einführungsmonat, der Blaue Mond. Er ist benannt nach dem zweiten Vollmond, der sich alle zweieinhalb Jahre in einem Monat zeigt. Dieser zweite Vollmond im Monat ist eine besondere und intensive Zeit. Eine Zeit für uns selbst. Der Einführungsmonat soll für uns eine ebenso intensive Zeit sein. Egal, ob wir mit der Jahresreise im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter beginnen, zur Einstimmung starten wir mit dem Einführungsmonat, unserer „Reisevorbereitung“. Die Kinder sammeln erste Erfahrungen mit einfachen Entspannungsübungen und -geschichten. Sie lernen sich und ihren Körper besser kennen und können sich so gut auf die anschließende Reise durch das Jahr einlassen.

Jedes der Bücher erzählt von einer Jahreszeit und enthält neben dem Einführungsmonat/Blauer Mond drei Monate. Da sich die Geschichten an den Mondphasen orientieren, startet Fritzis Jahresreise am Neumond. Befinden sich im Startmonat zwei Neumonde, fällt der Beginn auf den ersten der Beiden.

Damit es uns leichter fällt, uns auf die natürlichen Kreisläufe einzulassen, orientieren sich die Geschichten und Angebote im Buch an den Qualitäten und den Mondphasen.

Für Leser, die sich an dem allgemein bekannten Kalender orientieren wollen, sind zwei bis drei zusätzliche Geschichten pro Monat, die Geschichten zu den Jahresfesten, enthalten.

Der Schwarzmond (uns besser bekannt als Neumond) wurde für alle bannenden Zauber genutzt. Der Mond ist nicht sichtbar. Dinge, die wir losgelassen haben, werden verarbeitet. Wir werden still, schauen zurück und ordnen unsere Gedanken. Diese Zeit wirkt aktivierend, reinigend und reduzierend auf allen Ebenen. Es ist die Zeit zum Auftanken und Ruhe finden. Es ist eine sehr kraftvolle Zeit des Neubeginns und des Loslassens von alten Gewohnheiten. Seelische Wunden heilen. Der Neumond ist gut um zu Fasten, weil die Entgiftungsbereitschaft des Körpers jetzt am größten sein soll. Es ist ein guter Tag, um Bäume zu beschneiden.

Der zunehmende Mond ist die Phase vom Schwarzmond bis zum Vollmond. Schon wenige Stunden nach Schwarzmond sieht man eine schmale Sichel (der eigentliche Neumond), bis nach ca. sechs Tagen der Halbmond am Himmel steht. Es ist die Zeit zu planen, aufzunehmen, aufzubauen, zu absorbieren, einzuatmen und zuzuführen. Energie wird gespeichert. Alles, was dem Körper in dieser Zeit zugeführt wird, soll doppelt so gut wirken. Wir haben Kraft geschöpft und treten wieder nach außen. Neue Ideen können wir nun kraftvoll umsetzen. Es ist eine Zeit, in der wir den Mut und die Energie haben, diese neuen Ideen anzupacken, aufzubauen und weiterzuentwickeln. Wir nehmen Energie auf, die nährend, wachsend und heilend wirkt. Wir atmen ein, entspannen, erholen und regenerieren.

Der Vollmond ist die Zeit für den Beginn magischer Schritte. Steine und Amulette werden gereinigt und mit neuer Kraft aufgeladen. Mit der Kraft des Vollmondes kann alles bei abnehmendem Mond ins Leben strömen und sich verwirklichen. Wer eine ausgelassene Party feiern will, sollte das jetzt tun. Es ist eine aktive Zeit der Kraft, Erfüllung und Vollendung. Ziele, die uns viel Energie kosten, können jetzt leicht erreicht werden. Die Energie des Vollmondes regt an und hat Einfluss auf unsere Emotionen, auf Freundschaft und Liebe.

Bei abnehmendem Mond sind die Menschen friedlicher und stärker nach innen gerichtet. Es braucht jetzt weniger Kraft, sich von Dingen zu trennen. Die Energie wirkt aktivierend, reinigend und reduzierend. Ballast wird abgeworfen und ausgespült. Wir atmen aus. Jetzt ist eine gute Zeit, aktiv zu sein und Sport zu treiben. Klärungen auf allen Ebenen fallen leichter. Alles, was mit Ausleeren, Entgiften, Entstauen, Reinigen, Ordnung schaffen zu tun hat, geht uns in dieser Zeit leichter von der Hand. Diese Zeit soll gut geeignet sein, um Operationen durchführen zu lassen. Hausputz und Klärungsprozesse gelingen leichter. Der Stoffwechsel funktioniert schneller und fördert Fastenkuren und das Abnehmen.

Hinweise, Regeln und Tipps

Die Entspannungsangebote sind für Kleingruppen mit sechs bis acht Kindern geeignet. Die Teilnahme an solch einem Angebot sollte immer freiwillig sein. Die Kinder, die sich dafür entschieden haben, bleiben bis zum Ende des Angebots dabei. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo, um nach der Fantasiereise wach zu werden. Um niemanden zu stören, sprechen wir nicht, solange die Entspannungsmusik noch zu hören ist, oder ein Kind die Augen geschlossen hat.

Unruhige Kinder lassen sich durch Streicheln oder sanftes Berühren beruhigen. Wenn es einem Kind schwer fällt zu liegen und die Augen geschlossen zu halten, darf es sich leise hinsetzen.

Damit sich die Kinder auf eine Fantasiereise einstimmen können, findet das Entspannungsangebot möglichst immer im selben Raum statt. Wiederkehrende Rituale geben Sicherheit, zum Beispiel das Abdunkeln des Raumes, bereit legen von Decken, Kissen und eventuell ein Kuscheltier; ebenso die Gestaltung des Mittelpunkts mit Tüchern, einer Kerze und Klangschale. Die Dekoration für den Mittelpunkt kann auf einem Tablett angeordnet werden. So kann man diese bei Platzbedarf leicht zur Seite und später wieder in die Mitte stellen.

Eine kurze Erklärung des folgenden Angebots und schwieriger Begriffe erleichtert es den Kindern, sich auf dieses einzulassen. Haben es sich die Kinder gemütlich gemacht und die Augen geschlossen, kann eine Klangschale sanft angeschlagen werden und den Beginn der Fantasiereise verdeutlichen.

Kinder brauchen genügend Zeit, um das Erlebte zu verarbeiten. Deshalb dürfen sie nach der Fantasiereise erzählen, malen oder basteln.

Hintergrundinformationen

Jeder Monat der Jahresreise ist gleich aufgebaut. Die folgenden Informationen sind eine allgemeine kurze theoretische Einführung in verschiedene Themen und Methoden. Leser, die nicht so tief in die Themen einsteigen möchten, können diesen Teil des Buches überspringen und mit dem Praxisteil ab Seite 39 beginnen.

Informationen zu den speziell ausgewählten Dingen der einzelnen Tage sind jeweils vor den Geschichten direkt an dem betreffenden Tagen aufgeführt.

Schwarz- bzw. Neumond

Wir können den Mond nicht sehen, weil der Schatten der Erde ihn verdeckt und die Sonnenstrahlen ihn so nicht sichtbar machen können. Dieser Tag ist zum Reinigen und Besinnen, zur Entspannung, Rückschau und Loslassen. Heute sollten wir uns Ruhe gönnen und auftanken. Wir sortieren unsere Gedanken und bereiten uns auf den neuen Monat vor.

1.Tag – Begegnung mit Deiner Fee und ihrer Blume

In vielen Kulturen kennt man Geschichten von Naturgeistern. Sie hüten die Pflanzen und Elemente. Wenn man von Naturgeistern spricht, denken viele Menschen als Erstes an Feen. Sie können zaubern, verändern ihre Form und Größe, haben oft Flügel und können sich sehr flink bewegen. Sie kümmern sich um das Pflanzenreich. In Irland ehrt man die Feen auch heute noch, indem man an bestimmten Abenden Nahrung vor die Tür stellt.

Schau genau hin, bemerke das Zittern der Grashalme, lausche dem Rascheln der Blätter, spüre den Windhauch und sieh, wie sich das Wasser trotz Windstille bewegt. An Flüssen und Seen, hinter Hecken und Zäunen oder an Mauervorsprüngen kannst Du den Feen begegnen. Und vielleicht haben sie ein Geschenk für Dich.

2.Tag – Chakra und Farbe

Jede Farbe hat eine energetische Schwingung. Diese Energiewellen erzeugen Wärme, die als Licht einer bestimmten Farbe gesehen werden kann. Weiß strahlt die meiste Energie ab. Schwarz fängt das meiste Licht auf. Der Organismus des Menschen nimmt die Informationen der Farben auf. Auf den Menschen wirken 24 Farben (siehe Diethard Stenzel, Heilen mit kosmischen Symbolen). Dazu zählen Blau, Hellblau, Türkis, Dunkelgrün, Grün, Olivgrün, Hellgrün, Limone, Zitronengelb, Gelb, Goldgelb, Beige, Koralle, Orange, Hellrot, Rot, Scharlachrot, Rosa / Pink, Magenta, Purpur, Violett, Königsblau, Indigo und Braun. Farben wirken auf der körperlichen, seelischen und geistigen Ebene. Sie wirken sich auf unser Wohlbefinden aus und können beruhigen, anregen, heilen und ausgleichen sein, aber auch aggressiv machen oder bedrücken. Es ist bekannt, dass es uralte Praktiken von Licht- und Farbbehandlungen gibt. Naturvölker nutzten sie zur Harmonisierung und Gesunderhaltung von Körper, Seele und Geist. Die Wirkung der Farben findet unter anderem Anwendung im Aura Soma und der Traditionellen Chinesischen Medizin. In jedem Monat begegnen uns eine bis zwei Farben, am 2. und manchmal am 18.Tag.

Wer möchte, kann den Mittelpunkt des Raumes mit Tüchern in der passenden Farbe des Monats gestalten. Im Winter verwenden wir Tücher in Indigo bzw. Nachtblau, Hellblau und Türkis, im Frühling in Rosa und Dunkelgrün, Lindgrün und Gelb, im Sommer Orange, Feuerrot und Goldbraun, im Herbst Violett, Magenta, Dunkelbraun oder Weiß. Im 13. Monat alle Farben des Regenbogens.

Energie und Blut bewegen sich ähnlich in unserem Körper. Der Körper ist von Energiebahnen und -zentren, den Meridianen und Chakren, durchzogen. Entlang der Körpermitte befinden sich sieben Hauptchakren, die mit den Meridianen verbunden sind. So wie das Blut Nährstoffe transportiert, ist das feinstoffliche Energiesystem mit unseren Gedanken, Ideen und Lebensträumen verbunden. Faktoren, wie Ernährung, das Wetter, unsere Umgebung, unser Zuhause, Menschen, die bei uns sind, beeinflussen unsere Lebensenergie.

Energetische Schwingungen wie Klänge, Farben, Düfte und Gedanken wirken auf unser Energiesystem und verändern dadurch unsere Stimmung.

Chakren sind Kraftorte des Körpers, an denen wir Energie deutlicher wahrnehmen und Informationen der Außenwelt über das uns umgebende Energiefeld, die Aura, aufnehmen und verarbeiten, um Gedanken und Gefühle zu „produzieren“. Die Chakren wandeln Lebensenergie aus der Natur um. Energiequellen sind Pflanzen, Tiere, Wasser, Luft, Sonnenlicht und biomagnetische Energien (Chi). Die Chakren drehen sich zirka zehn Zentimeter außerhalb des physischen Körpers. Jedes Chakra ist mit der Wirbelsäule und dem Nervensystem verbunden. Durch den Energiewirbel entsteht eine Art Sog, der die Energie und die Informationen anzieht. Diese aufgenommene Energie beeinflusst unser spirituelles, emotionales und kreatives Leben, unsere Stimmungen und das Wohlbefinden. Sowie Meridiane Lebensenergie verteilen, haben auch die Chakren eine wichtige Aufgabe. Sie leiten die “verarbeitete” Energie an die Meridiane weiter. Sie sind Verteiler der Lichtenergie.

Jedes Chakra schwingt in einer bestimmten Frequenz. Dieses Schwingen kann von einigen Menschen als Farbe wahrgenommen werden. Negative Emotionen und schädliche Umwelteinflüsse hinterlassen Abdrücke in den Chakren. Die Schwingung verringert sich und die Farbe des Chakras verblasst. Dies hat zur Folge, dass in einem Chakra zu wenig oder zu viel Energie vorhanden ist. Beides kann zu negativen Emotionen und Gedanken, eingeschränktem Wohlbefinden bis hin zu Krankheiten führen.

Die folgende Übung hilft, sich der Chakren bewusst zu werden. Durch tägliches Praktizieren kann eine ausgleichende Wirkung erreicht werden.

Lege dich auf den Rücken, schließe die Augen, atme bewusst ein und aus. Du wirst dabei ruhiger.

Lege Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger der rechten Hand auf die höchste Stelle des Kopfes (Kronenchakra). Atme zehn Mal und spüre so deutlich wie möglich die Berührung auf dem Kronenchakra. Dann lege die Finger zwischen die Augenbrauen (Stirnchakra), konzentriere dich zehn Atemzüge lang auf diese Berührung.

Lege die Finger auf das Chakra am unteren Ende des Halses (Kehlchakra) und atme.

Lege danach die Finger auf das Herzchakra (Mitte des Brustbeins), atme und werde dir deiner Gefühle bewusst.

Weiter zum Solarplexus (Finger knapp über den Bauchnabel ablegen). Zehn Mal bewusst atmen.

Danach berühren die Finger die Stelle unterhalb des Bauchnabels (Sakralchakra), dabei atmen. Zum Schluss, in der Seitenlage, die Hand auf den unteren Po legen (Wurzelchakra) und zehn Mal atmen.

Lege dich auf den Rücken und genieße ein paar Atemzüge, bevor du die Augen wieder öffnest.

Mandalas vermitteln das Gefühl von Ganzheit und Vollständigkeit. Nach C. G. Jung wird im Unterbewusstsein das Selbst durch den Kreis dargestellt sowie Denken, Empfinden, Gefühl und Intuition.

Mandalas sind harmonische und kraftvolle kreisförmige Bilder, die aus den fernöstlichen Religionen stammen. Ein Kreis mit einem Punkt in der Mitte als Symbol der Einheit, ist das einfachste Mandala. Sie sind aber keine Erfindung des Menschen. Man findet sie überall in der Natur (Blumen, Himmelskörper). Oft sind es Strukturen, die aus dem Mittelpunkt geboren werden und sich im Außen wiederholen – wie innen als auch außen. Es ist ein Tanz um die Mitte. Sie helfen uns dabei, zu unserer Mitte zu finden. Schon die einfache Konzentration auf ein Mandala entspannt den Geist und lässt uns abschalten. Wirkungsvoll ist es, ein Mandala zu malen. Beginnend von der Mitte füllt sich langsam der ganze Raum des Kreises.

3.Tag - Kräuter und Gewürze

Kräuter sind beim Kochen beliebt, weil sie jedes Gericht geschmacklich aufpeppen. Sie fördern die Bekömmlichkeit der Speisen. Kräuter enthalten Mineralstoffe und Vitamine. Der Duft verschiedener Kräuter wirkt wohltuend auf die Seele. Zu Heilzwecken können sie vielseitig eingesetzt werden, z.B. als Tee oder Kompressen.

Es gibt unterschiedliche Auffassungen darüber, wann der beste Zeitpunkt für das Sammeln von Kräutern ist. Einige Menschen glauben, dass Kräuter kurz vor Vollmond geerntet werden sollen. Andere vertreten die Meinung, dass Kräuter, die direkt bei Vollmond geerntet werden, die volle Kraft des Mondes in sich aufnehmen und dann am besten wirken. Die Kelten orientierten sich am Neumond. Sie pflanzten und ernteten Heilkräuter kurz nach Neumond, weil das volle Mondlicht den Pflanzen die Kraft nehmen soll. Sie glaubten, dass der dunkle Mond die angesammelte Mondkraft enthält und sich mit dem zunehmenden Mond diese Kraft verausgabt. Keltische Kräutersammler versetzten sich in eine Art meditativen Zustand, um dem Geist der Pflanze zu begegnen. Die Kräuter wurden gepflückt und nicht geschnitten, da die Kelten glaubten, dass eine Metallklinge den Pflanzengeist vertreibt. Zur Heilkräuter-grundausstattung eines Druiden (Heiler der Kelten) gehörten Baldrian, Helmkraut, Frauenschuh, Wermut (für das Element Erde), Kamille, Ringelblume, Schafgarbe und Eisenkraut (für das Element Luft), Gelbwurz, Johanniskraut, Kreuzdorn, Wintereiche (Feuer), Katzenminze, Hopfen, Weide, Kegelblume (Wasser).

Am besten erntet man Kräuter vormittags, wenn der Tau getrocknet ist. Kräuter wie Lorbeer, Zitronenmelisse, Basilikum, Schnittlauch, Petersilie, Estragon, Salbei, Rosmarin finden auch auf einem Balkon ihren Platz. Salbei, Johanniskraut, Bergamotte, Eisenkraut, Engelwurz, Kamille, Rose ergänzen die schon erwähnten Kräuter auf einem Beet. Wenn man dann noch Platz für eine gemütliche Bank findet, hat man einen Ruhepunkt geschaffen, an dem man die Seele baumeln lassen kann. Wer Lust hat auf Wildkräutersuche zu gehen, der findet mit Brennnessel, Gänseblümchen und Löwenzahn eine schmackhafte Bereicherung für seine Mahlzeiten.

Übrigens... in Island legen die Menschen größere Steine in ihre Kräuterbeete, weil sie glauben, dass Erdgeister als kleine Helfer in diesen Steinhöhlen wohnen.

4.Tag – Gegenstände, Talisman

Am 4. Tag des Monats werden wir Gegenstände basteln, die wir verschenken können, oder die uns selbst als Talisman dienen. Ein solcher Glücksbringer ist nicht nur ein Gegenstand, den wir uns bewusst auswählen. Oft “wartet” er auf uns und wir finden ihn “zufällig”, oder wir bekommen ihn geschenkt. Irgendwie haben wir mit ihm eine besondere Verbindung. Es kommt uns so vor, als würde er uns begleiten, unterstützen oder an etwas Besonderes erinnern.

5., 16. und 26.Tag – Krafttiere

Ein Krafttier ist ein Helfer auf dem Weg zu deiner inneren Quelle. Krafttiere sind mit uns über die Seelenebene verbunden. Jedes Krafttier hat seine Aufgabe, Botschaft und seine charakteristischen Fähigkeiten. Es beschützt und führt uns, damit wir schwierige Situationen meistern. Wenn deine Aufgabe erfüllt ist, geht es wieder und ein anderes kommt zu dir. Es können auch mehrere Krafttiere gleichzeitig bei dir sein.

Damit sich die Kinder die Tiere der Geschichten besser vorstellen können, ist es sinnvoll, dass die Tiere bekannt sind. Bilder von fast allen Krafttieren der Geschichten (außer dem Marienkäfer und der Giraffe im Juni) sind in dem Kartenset von Jeanne Ruland und Murat Karacay „Krafttierorakel“ zu finden.

6., 17. und 27.Tag - Bachblüten

Jede einzelne der 38 Bachblüten hat ihre besondere Schwingung, die sanft auf die Psyche wirkt. Bachblüten setzen harmonische Impulse, helfen uns, aus seelischen Sackgassen herauszukommen und den Zugang zu unserer inneren Stimme zu finden.

Da Pädagogen keinem Kind etwas verabreichen dürfen und wollen, geht es hier ausschließlich darum, dass die Kinder die Blüte an sich kennen lernen und eine Verbindung zu ihren Gefühlen herstellen. Bilder und Geschichten wirken auf der unbewussten Ebene. Im Buchhandel sind verschiedene Kartensets mit den Fotos der einzelnen Bachblüten zu erwerben. Diese Karten sind gut geeignet für die Gestaltung des Mittelpunkts.

In der Bachblüten-Hautzonen-Behandlung wird eine, meistens jedoch drei Blüten, die gegenseitig unterstützend wirken, angewendet. Das wird in diesem Buch aufgegriffen. Die drei zusammengehörenden tropfenförmigen Bilder der Bachblüten des Monats, lassen sich aneinander legen und bilden ein Mandala. Dieses stellt eine Triskele (keltisches Symbol für die Verbindung von Körper, Seele und Geist) dar. Blüten, die einzeln Anwendung finden, werden als Mandala für sich allein abgebildet.

7. und 21.Tag -Tarot

Die Tarotkarten der großen Arkane spiegeln die gemeinsamen Erfahrungen der Menschen wider. Mit ihrer Hilfe können wir tiefer in unsere innere Welt eindringen. Sie offenbaren uns symbolisch Einsichten und Zusammenhänge über unser Leben. Tarotkarten werden nicht nur als Spiel genutzt, sondern können Hinweise geben, welche Erfahrungen auf unserer Reise durchs Leben wichtig sind. In jedem Monat begegnen wir zwei Tarotbildern und beschäftigen uns mit der Botschaft, die sie für uns bereithalten.

8. und 22.Tag – Heilsteine

Die Kraft der Heil- oder Schutzsteine hängt von der Zusammensetzung, der Farbe und der Verwendung ab. Steine mit einer kräftigen und dunklen Farbe werden gern als Schutzsteine verwendet.

Seinen persönlichen Stein findet man, wenn man sich von seinem Gefühl leiten lässt und den Stein auswählt, zu dem man sich hingezogen fühlt.

Bevor man die Steine verwendet, sollten sie gereinigt werden. Dafür hält man den Stein unter fließendes kaltes Wasser, hält ihn beim Räuchern von Weihrauch in den Rauch, legt ihn in eine Schale mit Wasser und Meersalz oder in die Sonne.

Steine als Handschmeichler stimulieren die Akupressurpunkte der Hand. Es tut der Seele gut, über die glatte Oberfläche zu streicheln.

Auch Massagen über Hand- und Fußflächen tun gut. Dabei mit dem Stein ganz sanft über die Handinnenflächen und -rücken gleiten. Ebenso sanft über Fußsohle und – spanne. Bei Ganzkörpermassagen mit Heilsteinen bei den Füßen beginnen und zum Herzen hin arbeiten. Bei den Geschichten zu einem Chakra kann ein passender Heilstein auf dieses Chakra gelegt werden, oder man hält den Stein in der Hand.

Ein Heilstein kann in mehreren Bereichen zur Anwendung kommen. Zu den Schutzsteinen gehören Amethyst, Karneol, Mondstein, Onyx und Obsidian. Abwehrsteine sind Achat, Bergkristall und Hämarit. Zur Harmonisierung verwendet man Kalzit, Sodalith und Bergkristall. Kraft geben Rubin, Obsidian und Jaspis. Beim Hellsehen unterstützen Amethyst, Smaragd und Mondstein. Bei der Visualisierung helfen Sodalith, Bergkristall und Saphir. Zur energetischen Reinigung wird Aquamarin und Opal angewendet. Um Gefühle der Dankbarkeit zu unterstützen, trägt man einen Zitrin oder Lapislazuli bei sich. Spiritualität unterstützt Amethyst, Lapislazuli und Mondstein. Liebe fördert Rosenquarz, Rubin und Aventurin. Geld zieht ein Malachit, Bernstein, Jade oder Opal an. Unsere Gesundheit unterstützt ein Amethyst, Aquamarin, Karneol, Türkis oder Zitrin. Kreativität fördert Amethyst, Sodalith, Jade und Aventurin.

Für die beiden monatlichen „Heilstein-Geschichten“ werden folgende Steine benötigt:

Bergkristall, Calcit (Blauer Mond), Chalcedon, Aquamarin (Januar), Türkis, Fluorit (Februar), Rosenquarz, Malachit (März),

Jade, Tigerauge (April), Citrin, Bernstein (Mai), Karneol, Feueropal (Juni), Granat, Rubin (Juli), Onyx, Schneeflockenobsidian (August), Hämarit, Turmalin (September), Amethyst, blauer Topas (Oktober), Perle, Chyroskoll (November), Sodalith und Lapislazuli (Dezember). Ich empfehle von jeder Sorte zwei Steine zu erwerben, um z.B. Memory zu spielen, oder falls ein Kind einen Stein braucht und sich diesen ausleihen will.

9.Tag – Symbole, Mantren und Mudras

Symbole werden seit Jahrtausenden verwendet, um böse Geister und Träume zu vertreiben und um zu heilen. Auch heute kennen wir Symbole aus unserem Alltag (z.B. Werbelogos). Symbole haben einen Wiedererkennungswert und sind immer an Emotionen gekoppelt, lösen also Gefühle bei uns aus. Aber wir erkennen Symbole nicht nur bewusst. Sie sind auch die Sprache des Unbewussten, kommen etwa in unseren Träumen vor.

Naturvölker fühlen sich in den Kreislauf der Natur eingebunden. Sie verwenden Symbole wie Kreise, Spiralen und Labyrinthe, um die Natur besser zu verstehen und mit ihrem Rhythmus in Einklang zu kommen.

In der Neuen Homöopathie werden Symbole angewendet. Erich Körbler geht in seinem Heilsystem davon aus, dass durch reine Informationsübertragung Krankheiten geheilt werden können, weil alles was uns umgibt mit uns verbunden ist und somit Energie aufnimmt und sendet. An bestimmten Stellen des Körpers werden Symbole aufgemalt und so Reize gesetzt. Diese Symbole wirken wie eine Art Antenne, sollen die Schwingung verändern und so Körper, Seele und Geist beeinflussen. Die Zeichen werden auf die Haut gemalt oder auf Gegenstände und Wasser übertragen (z.B. durch Benutzung von Getränkeuntersetzern). Sie sollen den Energiekörper des Menschen beeinflussen.

Ein Mantra ist ein Klangwort. Durch ständige Wiederholung werden die Gedanken befreit. Herzschlag, Atmung und Hirnaktivität beruhigen sich. Die Lebensenergie wird aktiviert. Mantren wirken sich positiv auf das allgemeine Befinden aus und fördern die Konzentration. Vor allem im Buddhismus werden Mantren gesungen. Man holt tief Luft und lässt das Mantra aus seinem Inneren heraus strömen.

Das Mantra „OM“ verbindet uns mit der Universellen Energie. „RAM“ gleicht unsere Gefühle aus. „SHUTATY SHUMAWY“ beruhigt den Verstand. „OM NAMA NARAYA NAYA“ beruhigt das Herz und die Gefühle. „AIM“ klärt das Bewusstsein. „SHRIM“ bedeutet, dass alles eins ist.

Ein Mudra ist eine Geste, eine Handstellung, ein Symbol, eine Augenstellung, Körperhaltung oder Atemtechnik. Mudras beeinflussen einzelne Bereiche im Gehirn und körperliches und seelisches Befinden. Hand-Mudras werden bei Jogaübungen oder Meditationen eingesetzt, um deren Wirkung zu verstärken. Mudras können im Liegen, Sitzen, Stehen und Gehen eingenommen werden. Die Hände sind dabei entspannt und die Finger berühren sich leicht.

10.Tag – Feng Shui

Die Ursprünge des Feng Shui liegen in China mehr als 4000 Jahre zurück. Feng Shui bedeutet wörtlich “Wind und Wasser”. Die beiden Begriffe drücken nicht nur aus, wie groß der Einfluss der Naturgewalten für die Menschen zur damaligen Zeit war. “Wind und Wasser” sagen auch, dass hinter allem Sichtbaren und Unsichtbaren in der Welt eine Energiequelle steckt.

Auch Feng Shui basiert darauf, dass alles als Teil des Ganzen mit allem im Universum verbunden ist. Die Energie (das Chi) eines Ortes beeinflusst unser Wohlbefinden. Die Energie der Dinge, die uns umgeben, kann uns beim Erreichen unserer Lebensziele behindern oder unterstützen. Die beiden Hauptenergien Yin und Yang, die neun Bereiche des Bagua und fünf Elemente (Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser) bilden das Konzept des Feng Shui. Daraus ergeben sich Gesetzmäßigkeiten, die erklären, auf welche Weise sich Energien in unserer Umgebung bewegen und wie sie uns beeinflussen. So können wir durch Raum- und Lebensgestaltung Harmonie und ein inneres Gleichgewicht gewinnen.

Als Hilfsmittel wird das Bagua benutzt (siehe nächste Seite). Das Bagua ist ein Struktur-gitter, mit dem man z.B. Wohnungen in neun Bereiche einteilen kann. Jeder Bereich ist einer Zahl, Energie/ Himmelsrichtung, Jahreszeit, einem Element, einem Symbol und einem Lebensinhalt zugeordnet.

Zahl

Richtung

Jahreszeit

Element

Symbol

Bereich

1

Norden

Winter

Wasser

Wasser

Beruf, Bestimmung

8

Nordosten

Vorfrühling

Erde

Berg

Wissen, Intuition

3

Osten

Frühling

Holz

Donner

Familie, Gemeinschaft

4

Südosten

Frühsommer

Holz

Wind

Reichtum, Möglichkeiten

9

Süden

Sommer

Feuer

Feuer

Anerkennung, Ruhm

2

Südwesten

Spätsommer

Erde

Erde

Beziehungen

7

Westen

Herbst

Metall

See

Kinder, Kreativität

6

Nordwesten

Spätherbst

Metall

Himmel

Helfer, Freunde, Zufälle

5

Mitte

-

Erde

Erde

Wohlbefinden (Tai Chi)

Dieses Strukturgitter wird dann auf den Grundriss von Zimmern, Wohnungen, Häusern oder Gärten übertragen und die Bereiche entsprechend der Feng Shui Empfehlungen gestaltet.

6

1

8

7

5

3

2

9

4

11.Tag – Sternzeichen

Vor 2500 Jahren wurde beobachtet, zu welchem Zeitpunkt im Jahr die Sonne eines der zwölf Sternbilder durchläuft. Die scheinbare Bahn der Sonne am Himmel wurde, passend zu den Sternbildern, in zwölf Zeitabschnitte aufgeteilt. Es entstanden die Sternzeichen. Diese Einteilung gilt bis heute. Da ein Sonnenjahr nicht genau 365 Tage lang ist und die Sonne nicht genau um Mitternacht von einem Sternbild zum anderen wechselt, ist die heutige Einteilung (z.B. in Büchern und allgemeinen Horoskopen) nicht ganz korrekt und variiert von Jahr zu Jahr. Astrologen rechnen beim Erstellen eines Horoskops den genauen Stand der Sonne zum Zeitpunkt der Geburt aus.

12.Tag - Magisches Werkzeug

Was wäre eine kleine Hexe ohne ihren Besen? Sie liest in ihrem magischen Hexenbuch, zaubert mit ihrem Zauberstab und blickt in ihre Kristallkugel. Aber warum braucht sie all diese Dinge? Es sind ihre Werkzeuge, die ihr helfen, Kontakt zur Erde (z.B. Stein oder Scheibe mit einem Pentagramm), zur Luft (Dolch oder Schwert – die die Luft zerschneiden können), zum Feuer (Zauberstab und Gehstab) und zum Wasser (Kelch oder Schale) aufzunehmen und zu verstehen, wie diese wirken. Alle diese magischen Werkzeuge wird die kleine Hexe Fritzi in den nächsten Monaten bekommen.

13.Tag – Öle und Räucherwerk

Ätherische Öle werden durch Pressung oder Dampfdestillation aus Blüten, Blättern, Wurzeln oder Hölzern gewonnen. Wirkung entfalten diese Öle, wenn wir den Duft des verdampfenden Öles einatmen oder wenn den Cremes Öle beigemischt werden und wir sie auf die Haut auftragen. Auch hier gilt, dass Pädagogen Kindern keine Öle verabreichen dürfen! Ölfläschchen nicht in Kindernähe stehen lassen. Um Öle bei der Arbeit mit Kindern verwenden zu können, gieße ich mir zu Hause Teelichter mit dem gewünschten Öl, so kann jeder den Duft riechen, ohne dass die Kinder mit einem reinen Öl in Berührung kommen können.

Bei der Verwendung von Ölen sind einige Grundregeln zu beachten:

Laien dürfen keine ätherischen Öle einnehmen.

Die Öle nur verdünnt anwenden.

Empfohlene Dosierungen einhalten.

Die Augen schützen.

Bei der Anwendung bei Kleinkindern und Menschen mit schweren oder chronischen Erkrankungen vorher den Arzt befragen (z.B. Krebs, Epilepsie, Lebererkrankungen).

Keine Selbstheilungsversuche!

Öle nicht mit anderen Medikamenten und Heilmitteln mischen.

Bei Allergien das Öl vor der Anwendung testen.

Vollmond

Es ist die richtige Zeit, um ausgelassen zu feiern. Bei Vollmond herrscht eine kraftvolle Energie der Erfüllung und Vollendung. Es ist eine Zeit der Gefühle, Freundschaft und Liebe. Vorhaben können jetzt mit Leichtigkeit in die Tat umgesetzt werden.

15.Tag - Kleine Helfer

In vielen Sagen und Märchen spiegelt sich die naturverbundene Sichtweise unserer keltischen und germanischen Vorfahren. In Wäldern, Bäumen, Hecken, Blumen, alten Mauervorsprüngen, Brunnen, Quellen und Wassertropfen hausen Trolle, Elfen, Nixen und andere Naturgeister. Wie die Feen drängen sie sich nicht auf, sondern warten darauf, dass wir sie behutsam entdecken.

18.Tag - Planeten und zweite Farbe des Monats