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Band 1 des Musikführers Mozart versammelt die Klavier- und Kammermusik (alle Besetzungen), die Sinfonien, Solokonzerte und freie Stücke (Divertimenti, Serenaden, Tänze, Märsche usw.). Dazu eine Einführung in das Leben des Komponisten und ein Essay über "Mozart-Interpretation heute", ferner Werkverzeichnis und weiterführende Literaturhinweise.
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Seitenzahl: 297
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Arnold Werner-Jensen
Musikführer Mozart – Band 1
Arnold Werner-Jensen
Wolfang Amadeus Mozart Musikführer
Band 1: Instrumentalmusik
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Bestellnummer SDP 76
ISBN 978-3-7957-8624-3
© 2015 Schott Music GmbH & Co. KG, Mainz
Alle Rechte vorbehalten
Als Printausgabe erschienen unter der Bestellnummer SEM 8074
© 2015 Schott Music GmbH & Co. KG, Mainz
www.schott-music.com
www.schott-buch.de
Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Nutzung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlags. Hinweis zu § 52a UrhG: Weder das Werk noch seine Teile dürfen ohne eine solche Einwilligung kopiert und in ein Netzwerk gestellt werden. Das gilt auch für Intranets von Schulen oder sonstigen Bildungseinrichtungen.
Inhalt
Mozarts Leben. Eine Einführung
Mozarts Instrumentalmusik
Klaviermusik
Werke für Klavier zu zwei Händen
Sonaten
Einzelne Stücke, Rondos und Fantasien
Variationen
Werke für Klavier zu vier Händen
Werke für zwei Klaviere
Kammermusik mit Klavier
Werke für Klavier und Violine
Klaviertrios
Klavierquartette
Klavierquintett
Kammermusik ohne Klavier
Duos
Trios
Streichquartette
Bläserquartette
Streichquintette
Bläserquintette
Kirchensonaten
Divertimenti, Serenaden, Cassationen, Tänze und Märsche
Werke für Streicher
Werke für Bläser
Werke für Streicher und Bläser
Solokonzerte
Konzerte und Rondos für Klavier und Orchester
Konzerte und Rondos für Violine und Orchester
Konzerte für ein Blasinstrument und Orchester
Sinfonie concertanti
Symphonien
Anhang
Werkverzeichnis
Literaturhinweise
Fotonachweis
Mozarts Leben
Eine Einführung
Wolfgang Amadeus Mozart (geboren am 27. Januar 1756 in Salzburg, gestorben am 5. Dezember 1791 in Wien) ist unter allen klassischen Komponisten sicher eine der faszinierendsten und geheimnisvollsten Persönlichkeiten – geheimnisvoll, obwohl er zugleich einer der am besten dokumentierten Künstler ist. Seine Briefe und die seiner Familie füllen in der Neuen Mozart-Gesamtausgabe samt Kommentaren sieben dickleibige Bücher, die durch zwei weitere Bände mit zeitgenössischen Bild- und Textdokumenten ergänzt werden. Und seit seinem frühen Tod ist die Folge von Lebensdarstellungen und -deutungen bis heute nicht abgerissen, schwankend zwischen romantischer Verklärung und wissenschaftlicher Nüchternheit.
Dennoch blieb bis in unsere Tage ein genügend großer Spielraum zum Spekulieren und Phantasieren, sei es nun über die mehr oder weniger große Leichtigkeit oder auch Mühe des Kompositionsvorganges, über die (vermuteten) Licht- und Schattenseiten seines Charakters oder über die Umstände seines Todes, den mancher Deuter seiner Vita allzu gern Mord nennen würde, gäbe es denn Beweise dafür.
Wunderkinder gleichen in der Regel Meteoren, die für kurze Zeit hell aufleuchten und dann still und endgültig verlöschen. Vielleicht ist es das größte Wunder in Mozarts Leben, daß er – als Ausnahme und ohne erkennbare Gefährdung und größere Krisen – vom Wunderkind zum Meister heranreifen konnte. Ein nicht unwesentlicher Teil dieses Wunders hat allerdings eine ganz greifbare Erklärung: Es ist, trotz aller möglichen Einwände, das unbestreitbare und bleibende Verdienst Leopold Mozarts, des Vaters, den Keim des Genies so früh wie nur möglich erkannt und mit liebevoller Geduld gepflegt zu haben. Man kann den Anteil des Vaters am Werden und Wirken des Sohnes gar nicht hoch genug einschätzen, und es ist deshalb notwendig, sich bei allen seinen im einzelnen manchmal anfechtbaren erzieherischen Maßnahmen die Zeitumstände bewußt zu machen, die allesamt den Mozarts eher Widerstände entgegensetzten als Nutzen brachten.
Leopold Mozart (geboren am 14. November 1719 in Augsburg, gestorben am 28. Mai 1787 in Salzburg) stammte aus einer Familie von Handwerkern und Künstlern und erhielt eine gründliche humanistische Bildung. Nach Universitätsstudien in Salzburg wandte er sich ganz der Musik zu und erwarb sich einen respektablen Ruf als Geiger und Komponist, mit Anstellung als »Hof- und Kammer-Komponist« (1757) und als Vizekapellmeister der Salzburger Hofkapelle. Sein Hauptwerk aber wurde seine Violinschule, die er im Geburtsjahr seines Sohnes veröffentlichte und die – als erstes grundlegendes Werk seiner Art – in mehreren Sprachen über ganz Europa verbreitet wurde. Danach füllte ihn die Betreuung und Erziehung seiner beiden Kinder Maria Anna (»Nannerl«) und Wolfgang weitgehend aus, obwohl er weiterhin in Salzburger Diensten stand.
Leopold Mozart. Stich von Jakob Andreas Fridrich, Frontispiz der 1756 in Augsburg erschienenen Violinschule von Leopold Mozart
Immer wieder ist Leopold postum der Vorwurf gemacht worden, er habe die Begabung des Sohnes in dessen frühester Jugend rücksichtslos ausgebeutet und ihm bei den vielen Reisen unzumutbare Strapazen auferlegt. Sie hätten schon damals die Gesundheit des Knaben so angegriffen, daß man in ihnen die Wurzeln für spätere Krankheit und frühen Tod sehen müsse, und der Vater trage die Schuld daran. Wahr mag sein, daß Leopold Mozart, der sich selber nicht zu schonen gewohnt war, seinen Sohn immer wieder bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit belastet hat. Bewunderungswürdig sind aber zugleich Umsicht und Weitblick, mit denen er die künstlerische Bildung des Wunderkindes lenkte, sorgsam Stein um Stein zum Mosaik einer wahrhaft universellen Ausbildung fügte und hierfür weder Zeit noch Kosten oder Widrigkeiten beruflicher Art scheute. Kaum ein anderer Musiker der Zeit dürfte so umfassend und sorgfältig ausgebildet worden sein wie Wolfgang Amadeus Mozart; seine nahezu lückenlose Kenntnis aller aktuellen europäischen Stilrichtungen und bedeutenden Musikerpersönlichkeiten bildeten die tragfähige Brücke vom glanzvollen Auftreten des umjubelten Wunderkindes zum staunenswerten Können des jungen Meisters.
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