Word 2016 für Profis für Dummies - Dan Gookin - E-Book

Word 2016 für Profis für Dummies E-Book

Dan Gookin

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Beschreibung

Sie nutzen Microsoft Word 2016 fast täglich, möchten nun aber produktiver und effizienter arbeiten? Dan Gookin ist ein Word-Kenner seit über 20 Jahren. Sein erstes Word-Buch schrieb er 1993. Hier zeigt er dem fortgeschrittenen Nutzer den Umgang mit Format- und Dokumentvorlagen. Sie erfahren, wie Sie ein Verzeichnis erstellen, wie Sie ein Formular und ein Template aufbauen und wie Sie am sinnvollsten mit Kollegen am selben Dokument arbeiten. Wussten Sie, dass man lästige Arbeiten in Word mit Makros auch automatisieren kann? Erreichen Sie das nächste Word-Level!

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Word 2016 für Profis für Dummies

Schummelseite

Word 2016 für Profis für Dummies

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

1. Auflage 2017

© 2017 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim

Original English language edition Word 2016 For Professionals For Dummies © 2016 by Wiley Publishing, Inc. All rights reserved including the right of reproduction in whole or in part in any form. This translation published by arrangement with John Wiley and Sons, Inc.

Copyright der englischsprachigen Originalausgabe Word 2016 For Professionals For Dummies © 2016 by Wiley Publishing, Inc. Alle Rechte vorbehalten inklusive des Rechtes auf Reproduktion im Ganzen oder in Teilen und in jeglicher Form. Diese Übersetzung wird mit Genehmigung von John Wiley and Sons, Inc. publiziert.

Wiley, the Wiley logo, Für Dummies, the Dummies Man logo, and related trademarks and trade dress are trademarks or registered trademarks of John Wiley & Sons, Inc. and/or its affiliates, in the United States and other countries. Used by permission.

Wiley, die Bezeichnung »Für Dummies«, das Dummies-Mann-Logo und darauf bezogene Gestaltungen sind Marken oder eingetragene Marken von John Wiley & Sons, Inc., USA, Deutschland und in anderen Ländern.

Das vorliegende Werk wurde sorgfältig erarbeitet. Dennoch übernehmen Autoren und Verlag für die Richtigkeit von Angaben, Hinweisen und Ratschlägen sowie eventuelle Druckfehler keine Haftung.

Coverfoto: Sergey_Nivens/Fotolia

Korrektur: Shangning Postel-Heutz

Satz: SPi Global, Chennai, India

Print ISBN: 978-3-527-71341-7

ePub ISBN: 978-3-527-80689-8

mobi ISBN: 978-3-527-80691-1

Über dieses Buch

Dan Gookin schreibt seit über 25 Jahren Bücher über technologische Themen. Er verbindet seine Liebe fürs Schreiben mit seiner Faszination für Technik und neue Geräte, um Bücher zu erzeugen, die informativ und unterhaltsam und nie langweilig sind. Seine 140 Titel und 12 Millionen Mal verkauften Bücher, übersetzt in 30 Sprachen, sind der Beweis, dass seine Methode zum Erfolg führt.

Sein vermutlich bekanntester Titel ist DOS für Dummies, veröffentlicht 1991. Kein Computer-Buch hat sich schneller verkauft als dieses Buch; der wöchentliche Verkauf übertraf zeitweise sogar die Nummer eins der New York Times-Bestsellerliste. Aus diesem ersten Buch ging die ganze »… für Dummies«-Reihe hervor, die bis heute ein publizistisches Phänomen darstellt.

Zu den beliebtesten Titeln von Dan Gookin gehören unter anderem PCs für Dummies und Word für Dummies. Daneben gibt es seine umfangreiche und nützliche Webseite HYPERLINK "http://www.wambooli.com" www.wambooli.com.

Dan Gookin machte seinen Abschluss in Kommunikation/Bildende Künste an der Universität von Kalifornien in San Diego. Er wohnt im Nordwesten der USA am Pazifischen Ozean; dort genießt er es, Zeit mit seinen Söhnen zu verbringen und Videospiele mit ihnen zu spielen; und er wandert gern durch die sanften Wälder Idahos.

Inhaltsverzeichnis

Über die Autoren

Einleitung

Über dieses Buch

Wie Sie dieses Buch verwenden

Törichte Annahmen über die Leser

Icons in diesem Buch

Wie es weitergeht

Teil I: Auf allen Ebenen raffiniert formatieren

Kapitel 1: Spaß mit Schriften

Grundlagenwissen über Schriften

Text beschreiben

Textattribute verstehen

Die richtigen Schriftarten wählen

Schriftarten festlegen

Die Gruppe Schriftart erkunden

Das Dialogfeld Schriftart verwenden

Schriftarten über ein Design auswählen

Die Standardschriftart ändern

Typografische Merkmale festlegen

Textskalierung ändern

Zeichenabstand festlegen

Unterschneidung und Ligaturen hinzufügen

Textposition anpassen

Merkwürdige und wunderbare Texteffekte

Den Aufgabenbereich Texteffekte formatieren öffnen

Textfüllung ändern

Textkontur festlegen

Textschatten hinzufügen

Spiegelung und Leuchteffekt konfigurieren

Verborgenen Text erstellen

Textformatierung suchen und ersetzen

Kapitel 2: Absatzlayout

Ein typischer Absatz

Absatzformatierung verstehen

Die Absatzsteuerelemente in Word finden

Das Lineal verwenden

Reine Absatzformatierung

Ausrichtung verwenden

Absatzeinzüge verwenden

Erstzeileneinzug festlegen

Hängenden Einzug erstellen

Abstand vor oder nach einem Absatz vergrößern

Zeilenabstand anpassen

Etwas Schattierung hinzufügen

Silbentrennung

Manuellen Trennstrich einfügen

Automatische Silbentrennung von Text

Geschützten Trennstrich einfügen

Über Witwen und Waisen oder Hurenkinder und Schusterjungen

Kapitel 3: Tabulatoren und Listen

Das ganze Wissen rund um Tabstopps

Tabstopps verstehen

Tabstopps im Lineal festlegen

Das Dialogfeld Tabstopps verwenden

Tabulatorzeichen anzeigen

Rezeptbuch für Tabstopps

Eine Liste mit hängendem Einzug erstellen

Eine Liste mit hängendem Einzug und zwei Tabulatoren erstellen

Eine Liste mit Tabulatoren erstellen

Einen zentrierten Tabstopp festlegen

Eine Liste mit links- sowie rechtsbündig ausgerichteten Elementen

Listenpunkte Rücken-an-Rücken

Zahlen mit einem Dezimaltabstopp ausrichten

Tabellarische Liste mit Füllzeichen erstellen

Einem vorhandenen Tabstopp Füllzeichen hinzufügen

Tabstopps mit Unterstrich für Formularfelder verwenden

Einen Vorwand für die Verwendung des Tabstopps Vertikale Linie finden

Nummerierte Listen

Absätze nummerieren

Einzüge der nummerierten Absätze anpassen

Absätze bei der Nummerierung überspringen

Nummerierung neu beginnen

Absatznummerierung mit einem bestimmten Wert beginnen

Benutzerdefinierte Absatznummerierung erstellen

Listen mit Aufzählungszeichen

Listen mit mehreren Ebenen

Kapitel 4: Maßgeschneiderte Tabellen

Lassen Sie uns eine Tabelle erstellen

Eine Tabelle auf die alte Art erstellen

Eine frische, neue Tabelle einfügen

Tabstopps in eine Tabelle konvertieren

Eine Tabelle zeichnen

Eine Schnelltabelle einfügen

Tabellen bearbeiten

Inhalte in Tabelle eingeben

Inhalte in einer Tabelle markieren

Zeilen oder Spalten einfügen

Zellen verbinden und teilen

Die Tabellengröße einstellen

Größe der Zeilen und Spalten anpassen

Das Aussehen der Tabelle verbessern

Tabellenüberschrift hinzufügen

Text ausrichten

Textrichtung festlegen

Gitternetzlinien verwenden

Fertige Tabellenformatvorlagen zuweisen

Ein paar Tabellentricks

Eine Tabelle sortieren

Eine Tabelle auf zwei Seiten aufteilen

Rechnen in Tabellen

Tschüss, Tabelle!

Eine Zelle löschen

Zeilen und Spalten löschen

Eine Tabelle in Text konvertieren

Den Text in einer Tabelle löschen

Eine Tabelle löschen

Kapitel 5: Mehrspaltige Texte erstellen

Spaltenphilosophie

Spalten verstehen

In Word Spalten festlegen

Mehr als eine Spalte

Zweispaltigen Text erstellen

Spalten mit Blocksatz formatieren

Spaltenabstand anpassen

Spaltenumbruch verwenden

Ein Teil des Dokuments mit Spalten formatieren

Drei Spalten und noch mehr!

Dreispaltige Seite bauen

Vier oder mehr Spalten verwenden

Kapitel 6: Seiten unter Kontrolle

Alles über Seitenformatierung

Die Befehle zur Seitenformatierung finden

Papiergröße wählen

Briefumschläge erstellen

Mehr als eine Seite auf ein Blatt drucken

Ausrichtung ändern

Seitenränder festlegen

Siehe da! Eine neue Seite!

Manuellen Seitenumbruch einfügen

Leere Seite einfügen

Die Sache mit den Abschnitten

Abschnitte verstehen

Abschnittsumbruch einfügen

Abschnittsumbruch entfernen

Kapitel 7: Kopf- und Fußzeilen

Kopfzeilen, Fußzeilen, Fußnoten

Schnell eine Kopf- oder Fußzeile einfügen

Ihre ganz eigenen Kopf- und Fußzeilen

Eine Kopfzeile erstellen

Zwischen Kopfzeile und Fußzeile wechseln

Text in die Kopfzeile eingeben

Seitenzahlen einfügen

Objekte in die Kopfzeile einfügen

Position von Kopf- und Fußzeile festlegen

Kopfzeile entfernen

Wenn sich Kopf- und Fußzeilen ändern sollen

Kopf- und Fußzeilen in Abschnitten verwenden

Unterschiedliche Kopfzeilen für gerade und ungerade Seiten

Jede Menge Seitennummerierungen

Vordefinierte Seitenzahlen einfügen

Seitennummerierung bei bestimmter Nummer beginnen

Ein anderes Zahlenformat auswählen

Kapitel 8: Formatvorlagen

Die Welt der Formatvorlagen

Formatvorlagentypen verstehen

Die Formatvorlagenbefehle von Word finden

Eine Formatvorlage zuweisen

Formatvorlage entfernen

Eine neue Formatvorlage

Text formatieren und dann eine Formatvorlage erstellen

Mit der Erstellung einer Formatvorlage bei null beginnen

Eine Formatvorlage ändern

Formatvorlage für folgenden Absatz festlegen

Eine Formatvorlage für Überschriften erstellen

Formatvorlagen verwalten

Die Vorkommen einer Formatvorlage auswählen

Eine Formatvorlage löschen

Formatvorlage aus einem anderen Dokument stehlen

Kapitel 9: Das Tao der Vorlagen

Vorlagen-Einmaleins

Vorlagen verstehen

Neues Dokument erstellen

Eine Onlinevorlage wählen

Eine Ihrer eigenen Dokumentvorlagen verwenden

Eigene Dokumentvorlagen

Eine benutzerdefinierte Dokumentvorlage erstellen

Eine Vorlage ändern

Formatvorlagen des Dokuments mit Änderungen in Dokumentvorlagen aktualisieren

Vorlagenverwaltung

Die Vorlagen finden

Andere Vorlage zuweisen

Teil II: Was Sie über Grafiken wissen sollten

Kapitel 10: Layout von Text und Grafik

Wo sich Text und Objekte treffen

Die Dinge finden, die sich in ein Dokument einfügen lassen

Text und Objekte mischen

Auswahlmöglichkeiten für das Layout

Layoutoptionen festlegen

Die Option »Mit Text in Zeile«

Textumbruch für ein Objekt

Die Rahmenpunkte bearbeiten

Die Bildposition festlegen

Objekte vor oder hinter den Text setzen

Objekte auf der Seite ausrichten

Kapitel 11: Grafiken und Abbildungen

Eintausend Wörter

Ein Bild einfügen

Eine Grafik kopieren und einfügen

Ein Bild aus dem Web einfügen

Ein Bild durch ein anderes ersetzen

Ein Bild löschen

Bilder anpassen

Ein Bild zuschneiden

Den Hintergrund entfernen

Korrekturen vornehmen

Die Farbe des Bildes anpassen

Künstlerische Effekte verwenden

Bild zurücksetzen und Effekte entfernen

Bildrahmen formatieren

Eine Bildformatvorlage wählen

Einen Rahmen hinzufügen

Einen Rahmeneffekt zuweisen

Beschriftung für ein Bild einfügen

Kapitel 12: Besondere und erstaunliche Objekte einfügen

Mehr als nur ganz normaler Text

Spaß mit WordArt

SmartArt-Grafik einfügen

Word trifft auf Excel

Teil eines Excel-Arbeitsblatts in ein Dokument einfügen

Ein Arbeitsblatt verknüpft einfügen

Ein Excel-Arbeitsblatt in Word erstellen

Ein Diagramm herbeizaubern

Teil III: Word bei der Arbeit

Kapitel 13: Unterschiedliche Dateitypen

Dokumente in merkwürdigen Formaten speichern

Dokumentformate verstehen

Ein Dokument als reinen Text speichern

Im alten Word-Dokumentformat speichern

Eine PDF-Datei erstellen

Ein RTF-Dokument speichern

Dokumente aus merkwürdigen Formaten öffnen

Text aus einer beliebigen, alten Datei wiederherstellen

Ein Dokument im Kompatibilitätsmodus konvertieren

Kapitel 14: Zusammenarbeiten und Teilen

Hier sind meine Gedanken

Text hervorheben

Kommentar einfügen

Kommentare anzeigen und ausblenden

Kommentare überprüfen

Kommentar als erledigt markieren

Kommentar löschen

Schau, was sie gemacht haben!

Das Feature Änderungen nachverfolgen aktivieren

Nachverfolgung von Änderungen deaktivieren

Nachverfolgung sperren

Überarbeitungen anzeigen oder ausblenden

Änderungen annehmen oder verwerfen

Wenn Überarbeitungsmarkierungen vergessen wurden

Onlinezusammenarbeit

Einladungen versenden

Zusammen an einem Dokument arbeiten

Zusammenarbeit beenden

Teil IV: Word für Autoren

Kapitel 15: Tools für jeden Autor

Das Dokumentfenster

Menüband anzeigen oder ausblenden

Ganzen Bildschirm verwenden

Dokumentansicht festlegen

Nützliche Aufgabenbereiche einblenden

Statusleiste konfigurieren

Zählen Sie Ihre Wörter!

Die Wortanzahl ermitteln

Wortanzahl in der Statusleiste anzeigen

Aktuelle Wortanzahl in Ihr Dokument einfügen

Rechtschreib- und Grammatikprüfung

Prüfung während der Eingabe deaktivieren

Ihr Dokument manuell prüfen

Das Symbol der Rechtschreib- und Grammatikprüfung in der Statusleiste verstehen

Das Wörterbuch verwenden

Das Ignorieren bei der Dokumentprüfung rückgängig machen

Festlegen, was die Grammatikprüfung prüft

Werkzeuge für Wortakrobaten

Ein besseres Wort verwenden

Etwas Text übersetzen

Einen fremdsprachigen Textblock ignorieren

Kapitel 16: Vom Geistesblitz zur Gliederung

Die Sache mit der Gliederung

Die Gliederungsansicht von Word

Gliederungsansicht aktivieren

Die Registerkarte Gliederung erkunden

Überschriftformatvorlagen verwenden

Erstellen der Gliederung

Themen der obersten Ebene erstellen

Themen verschieben

Ein Thema tiefer stufen oder höher stufen

Themen und Unterthemen gemeinsam verschieben

Thema um Text ergänzen

Gliederung darstellen

Gliederungsebenen reduzieren und erweitern

Gliederung drucken

Den Aufgabenbereich Navigation verwenden

Kapitel 17: Gigantische Dokumente

Schreiben Sie diesen Roman!

Ein einziges, langes Manuskript erstellen

Pro Kapitel ein Dokument verwenden

Ein langes Manuskript

Ihren Text mit Textmarken versehen

Eine Textmarke besuchen

Eine Textmarke entfernen

Das Fenster teilen

Ein zweites Fenster öffnen

Das Zentraldokument

Das Zentraldokument erstellen

Mit dem Zentraldokument arbeiten

Kapitel 18: Verzeichnisse, Fußnoten und Querverweise

Inhaltsverzeichnis

Das Inhaltsverzeichnis verstehen

Ein Inhaltsverzeichnis einfügen

Inhaltsverzeichnis aktualisieren

Fußnoten und Endnoten

Eine Fußnote einfügen

Eine Endnote erstellen

Fuß- und Endnoten prüfen

Fuß- und Endnoten ändern

Optionen für Fuß- und Endnoten festlegen

Zwischen Fußnoten und Endnoten konvertieren

Zitate und das Literaturverzeichnis

Zitate erstellen

Vorhandenes Zitat einfügen

Das Literaturverzeichnis erstellen

Automatische Beschriftungen

Eine Beschriftung einfügen

Ein Verzeichnis der Beschriftungen einfügen

Querverweise

Glossar

Index

Einträge für den Index erstellen

Den Index einfügen

Den Index aktualisieren

Teil V: Dokumentautomation

Kapitel 19: AutoKorrektur, AutoText, AutoFormat

Die Auto-Features im Überblick

Die Schnitzer automatisch korrigieren

Die AutoKorrektur-Optionen für die Groß- und Kleinschreibung

So tun, als ob AutoKorrektur AutoText ist

Eine AutoKorrektur-Änderung rückgängig machen

Schnelles Tippen mit AutoText-Bausteinen

Einen AutoText-Baustein erstellen

Bausteine bearbeiten

AutoFormat während der Eingabe

AutoFormat-Optionen verstehen

Eine AutoFormat-Änderung rückgängig machen

Kapitel 20: Dokumentfelder

Die Philosophie von Feldern

Ein Feld einfügen

Hinter den Kulissen von Feldern

Ein Feld aktualisieren

Felder in einem Dokument finden

Manuell ein Feld erstellen

Feld-Kochbuch

Felder für Seitenzahlen einfügen

Datums- und Uhrzeitfelder verwenden

Felder mit Dokumentinformationen einfügen

Textpassage aus einem Dokument an anderer Stelle wiederholen

Kapitel 21: Makros im Überblick

Die Registerkarte »Entwicklertools« ans Tageslicht holen

Word Makro-Einmaleins

Makros verstehen

Ein Makro aufzeichnen

Ein Makro ausführen

Ein Makro löschen

Schneller Zugriff auf Makros

Makro einer Schaltfläche in der Symbolleiste für den Schnellzugriff zuweisen

Einem Makro eine Tastenkombination zuweisen

Die Freuden von Dokumenten mit Makros

Makros im aktuellen Dokument speichern

Eine Vorlage mit Makros erstellen

Makrosicherheit

Das Trust Center besuchen

Umgang mit Dokumenten, die Makros enthalten

Kapitel 22: Mehr Makrospaß

Der VBA-Editor

Den Editor erkunden

Makrocode untersuchen

Den Code eines VBA-Makros bearbeiten

Makrofehler beheben

Mehr als nur ganz simple Makros

Ein gesamtes Dokument bearbeiten

Einen Befehl eingeben, den Sie nicht tippen können

VBA-Referenzen erkunden

Kapitel 23: Dynamische Vorlagen mit Inhaltssteuerelementen

Die Welt der Inhaltssteuerelemente

Inhaltssteuerelement einfügen

Die Ansicht von Inhaltssteuerelementen ändern

Eigenschaften eines Inhaltssteuerelements festlegen

Inhaltssteuerelement entfernen

Inhaltssteuerelement in Text konvertieren

Nützliche Inhaltssteuerelemente

Ausfüllfelder für Text erstellen

Mehrzeiliges Textfeld einfügen

Bild einfügen

Datum auswählen

Dropdownliste erstellen

Kapitel 24: Dokumente finalisieren und schützen

Dokumentprüfung

Dinge finden, die Sie vergessen haben

Barrierefreiheit überprüfen

Dokumentkompatibilität prüfen

Dokument verschlüsseln und mit Kennwort schützen

Dokument verschlüsseln

Verschlüsselung entfernen

Änderungen am Dokument einschränken

Textbearbeitungen einschränken

Dokument als abgeschlossen markieren

Dokumente wiederherstellen

Automatische Sicherung aktivieren

Eine ältere Version Ihres Dokuments ansehen

Suche nach verlorenen Dokumenten

Teil VI: Über die Textverarbeitung hinaus

Kapitel 25: Word und das Internet

Die Backstage-Ansicht

Die Backstage-Ansicht verwenden

Eine Datei aus der Backstage-Ansicht entfernen

Einen Speicherort in die Backstage-Ansicht einfügen

Die traditionellen Dialogfelder aufrufen

Die Backstage-Ansicht deaktivieren

Cloudspeicher-Optionen

OneDrive verstehen

OneDrive auf anderen Geräten installieren

OneDrive-Synchronisierungsprobleme lösen

Weitere Cloudspeicherlösungen

Word und Office 365

Office 365 erwerben

Ihr Office 365-Abonnement überprüfen

Word im Web

Kapitel 26: Word anpassen

Allgemeine Optionen und Einstellungen

Formatierungszeichen und andere Sonderzeichen anzeigen

Textauswahl steuern

Einfügeoptionen für Text ändern

Nervige Features deaktivieren

Den Standardordner für Dokumente festlegen

Das Aussehen von Word anpassen

Lineal anzeigen

Bildlaufleisten sichtbar machen

Formatvorlagenbereich entfernen

Symbolleiste für den Schnellzugriff verschieben

Spaß mit der Symbolleiste für den Schnellzugriff

Symbolleiste konfigurieren

Spezielle Befehle in die Symbolleiste für den Schnellzugriff einfügen

Befehle in der Symbolleiste für den Schnellzugriff neu anordnen

Befehlsgruppen in der Symbolleiste für den Schnellzugriff trennen

Befehle entfernen

Symbolleiste für den Schnellzugriff zurücksetzen

Im Menüband eine benutzerdefinierte Registerkarte erstellen

Eine neue Registerkarte erstellen

Befehle in eine neue Registerkarte einfügen

Die Namen von Befehlen und Gruppen ändern

Weitere Gruppen erstellen

Eine andere Gruppe des Menübands stehlen

Tastaturanpassungen

Einem Befehl eine Tastenkombination zuweisen

Einem Symbol eine Tastenkombination zuweisen

Zuweisung der Tastenkombination entfernen

Kapitel 27: Word-Probleme lösen

Schnelle Probleme und Lösungen

»Was hab‘ ich nur grade gemacht!?«

»Ich habe gerade mein Dokument gespeichert, und ich kann es nicht mehr finden!«

»Diese Linie geht einfach nicht weg!«

»Wie schaffe ich das, dass diese zusätzliche Seite nicht gedruckt wird?«

Das Dokument braucht eine Reparatur

Dokument im richtigen Format öffnen

Dokument für die Reparatur öffnen

Dem Dokument eine andere Vorlage zuweisen

Aus einem defekten Dokument den Text extrahieren

Word-Reparatur und Wiederherstellung

Die Office-Reparatur ausführen

Die Vorlage Normal neu erstellen lassen

Word ohne globale Add-Ins starten

Word im abgesicherten Modus ausführen

Teil VII: Der Top-Ten-Teil

Kapitel 28: Zehn unterhaltsame Makros

Popup-Fenster mit Meldung

Dokument aufräumen

Absatzeinzüge vergrößern

Wörter tauschen

Und/Oder-Worttausch

Sätze tauschen

Text von Kopf- und Fußzeile tauschen

Dokumentfelder aktualisieren

Aus Text in Klammern eine Fußnote erstellen

Text an Pinnwand anheften

Kapitel 29: Mehr als zehn Funktionstasten und deren Befehle

F1

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F3

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F6

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F9

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F12

Stichwortverzeichnis

Wiley End User License Agreement

Einleitung

Willkommen bei Word 2016 für Profis für Dummies, dem Buch, das die Wahrheit über Parapsychologie ans Tageslicht bringt, und darüber hinaus über die Menschen in Asien, die dort von Hand die Sesamkörner auf die Brötchen verteilen, die bei Burger King für die Hamburger verwendet werden. Ich meine das nicht ernst; natürlich nicht. Ich will einfach nur sehen, ob Sie diese Einleitung wirklich lesen.

Dieses Buch geht, was die Textverarbeitung mit Microsoft Word betrifft, weit über das Einsteigerniveau hinaus. Dies ist kein technisches Buch, sondern ein Buch, das sich an all diejenigen richtet, die Word professionell einsetzen oder die das Schreiben der Texte – und auch deren Gestaltung – aus anderen Gründen ernst nehmen. Word ist ein sehr mächtiges Programm, und es gibt nicht viele Anwender, die es wagen, sich mit den anspruchsvolleren Features von Word zu beschäftigen. Dies ist schade, da Sie professionelle Dokumente mithilfe der fortgeschrittenen Features von Word mit relativ wenig Zeitaufwand erstellen können.

Über dieses Buch

Lesen Sie noch immer die Einleitung? Das ist wirklich seltsam, denn die meisten Menschen machen das nicht! Tatsächlich nehmen sie einfach nur die Kopie dieses Buches, die sie irgendwo illegal heruntergeladen haben, suchen nach der gewünschten Information, gehen dann zu Facebook und beklagen sich dort darüber, wie schlecht es um die Wirtschaft steht. Ich liebe diese Geschichte.

Dennoch finde ich es klasse, dass Sie immer noch die Einleitung lesen. Die Einleitung ist im Grunde der beste Teil des Buches. Der Grund dafür ist, dass ich hier darlegen kann, dass das Buch eine ganze Menge an Material enthält, das Sie nirgendwo anders finden können. Google? Vergessen Sie es! Ich habe nachgeschaut. Die Leute, deren »Hilfe« Sie über eine Googlesuche finden, wissen oft nicht wirklich, worüber sie reden. Wenn Sie Word wirklich verstehen und herausragende Dokumente erstellen wollen, dann halten Sie jetzt die beste Ressource in Ihren Händen.

Dieses Buch ist ein Nachschlagewerk. Es ist so konzipiert, dass Sie schnell ein bestimmtes Thema nachschlagen und sich danach wieder an die Arbeit machen können. Jedes der Kapitel behandelt ein Thema, und die einzelnen Abschnitte in einem Kapitel behandeln die Details. Innerhalb jedes Abschnittes finden Sie spezifische Aufgaben, die mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen oder anderen Anweisungen vervollständigt werden, mit denen Sie eine bestimmte Aufgabe erledigen können. Hier ein paar Themen, die im Buch behandelt werden:

Benutzerdefinierte Absatznummerierungen erstellen

Eine Tabelle auf zwei Seiten aufteilen

Textumbruch um ein Objekt festlegen

Excel-Arbeitsblatt innerhalb von Word öffnen

Eigene Vorlagen bauen und verwenden

Zentraldokument erstellen

AutoText-Bausteine erstellen

Makro aufzeichnen

Die Themenmenge ist gewaltig; Sie brauchen aber nicht alles auswendig zu lernen. Bei fast allen Aufgaben finden Sie Querverweise zu ähnlichen oder mit der betreffenden Aufgabe zusammenhängenden Themen. Die technischen Feinheiten finden Sie jeweils am Ende eines Abschnitts oder in einem eigenen Kasten. Auch wenn es toll wäre, wenn Sie alles beherrschten, was Word Ihnen zur Verfügung stellt, so vermute ich, dass Sie es bevorzugen, sich genau das anzueignen, was Sie brauchen, und sich dann wieder an die Arbeit machen.

Wie Sie dieses Buch verwenden

Dies ist ein aktives Buch. Während Sie ein bestimmtes Thema erkunden, finden Sie Schritt-für-Schritt-Anleitungen, denen Sie folgen können, um entweder eine bestimmte Aufgabe zu erledigen oder um ein Beispiel zu erstellen. Bei diesen Schritten verwenden Sie Word und Ihren Computer, insbesondere die Tastatur und die Maus. Falls Sie einen Touchscreen besitzen, dann können Sie diesen ebenfalls verwenden. In den meisten Fällen kommen Sie jedoch schneller ans Ziel, wenn Sie eine Maus oder ein anderes Zeigegerät zur Hand haben.

Mit der Maus können Sie zeigen, klicken, doppelklicken und rechtsklicken. Dies sind die grundlegenden Mausaktivitäten, denen Sie im Verlauf des Buches begegnen werden. Mit »Klicken« ist immer ein Klick mit der linken Maustaste gemeint. »Zeigen« bedeutet, die Maus an einer bestimmten Stelle auf dem Bildschirm zu positionieren, aber nicht zu klicken.

Der Mauszeiger wird »Mauszeiger« genannt. Das Standardsymbol des Mauszeigers sehen Sie in der Randspalte. (Manchmal wird der Mauszeiger auch Mauscursor genannt.)

Im Text des Dokuments ändert der Mauszeiger seine Form und wird zur Einfügemarke, die auch Textcursor oder Schreibmarke genannt wird. Wenn Sie mit der Maus in den Text klicken, verschieben Sie die Einfügemarke. Neuer Text, den Sie eintippen, wird an der Position der Einfügemarke eingefügt.

Tastenkombinationen werden folgendermaßen dargestellt:

+

Dies bedeutet: Drücken Sie die -Taste, halten Sie sie gedrückt, und drücken Sie dann die Taste .

Tastatureingaben, bei denen Sie mehr als zwei Tasten drücken müssen, sehen so aus:

++

Drücken Sie gleichzeitig die Tasten und , halten Sie diese Tasten gedrückt, drücken Sie die Taste , und lassen Sie dann alle Tasten los.

Die Befehle von Word finden Sie im sogenannten Menüband. Dort sind die Befehle in Registerkarten und auf den Registerkarten in Gruppen organisiert. Jeder der Befehle verbirgt sich hinter einer Schaltfläche; die Illustration auf der Schaltfläche sehen Sie jeweils in der Randspalte des Buches.

Einige der Schaltflächen enthalten ein Menü. Um das Menü zu öffnen, klicken Sie entweder die Schaltfläche selbst an, oder klicken Sie auf das kleine Dreieck, das nach unten zeigt. Der Text gibt an, ob Sie die Schaltfläche oder das Menü der Schaltfläche verwenden sollen.

Falls das Menü ein weiteres Untermenü enthält, wird die folgende Schreibweise verwendet, um anzugeben, wie Sie zu dem benötigten Befehl gelangen:

Seitenzahl | Aktuelle Position | Einfache Seitenzahl

Diese Anleitung sagt, dass Sie die Schaltfläche Seitenzahl und dann in deren Menü das Untermenü Aktuelle Position und schließlich den Befehl Einfache Seitenzahl wählen sollen.

Andere Beschreibungen für andere der unüblichen Dinge in Word werden im weiteren Verlauf des Buches erläutert.

Törichte Annahmen über die Leser

Dieses Buch geht davon aus, dass Sie grundlegende Kenntnisse über Word bereits besitzen. Sie wissen, wie das Programm arbeitet, und Sie haben bereits geschmacklose, hässliche Dokumente erstellt. Vielleicht finden Sie selbst die Dokumente weder geschmacklos noch hässlich, sie sind es aber. Und darum haben Sie dieses Buch gekauft: Sie möchten professionellere, ansehnlichere Dokumente erstellen.

Sie verwenden Word 2016? Dies ist zu dem Zeitpunkt, in dem das Buch in Druck geht, die aktuelle Word-Version. Einige der Informationen dieses Buches gelten auch für Word 2013 und vielleicht für Word 2010; jedoch werden diese beiden Versionen im Buch nicht explizit behandelt. Sie können Word entweder als Einzelprodukt verwenden oder ein Abonnement von Office 365 nutzen. Auf etwaige Unterschiede zwischen den Versionen werden Sie im Text des Buches hingewiesen.

Dieses Buch behandelt nicht die Word-Version für MacOS, also die Familie der Macintosh-Computer. Falls Sie auf Ihrem Computer ein Apple-Logo sehen, kann ich nicht garantieren, dass die Informationen in diesem Buch auch für die von Ihnen verwendete Software gelten.

In Teilen dieses Buches wird auch auf andere Office-Anwendungen Bezug genommen, insbesondere auf Excel. Auch dann, wenn Sie Excel nicht installiert haben, können Sie das Maximum aus diesem Buch herausholen.

Falls Sie eher grundlegende Informationen zu Word benötigen, dann empfehle ich Ihnen das Buch Word 2016 für Dummies, das ebenfalls in der Reihe »für Dummies« erschienen ist. In diesem Buch werden Themen behandelt, die für das Word 2016 für Profis-Buch zu simpel wären; dennoch enthält es ebenfalls interessantes Material. So wird in diesem Buch unter anderem auch die Seriendruckfunktion beschrieben, auf die ich hier nicht weiter eingehe.

Icons in diesem Buch

Die Seiten dieses Buches sind mit Icons und mit Schaltflächenbildern geschmückt. Bei den Icons handelt es sich um die vier traditionellen Für-Dummies-Icons, die Sie in allen Büchern dieser Reihe in der Randspalte finden. Diese sind:

Dieses Icon markiert eine nützliche Empfehlung oder einen gut gemeinten Tipp. Eigentlich gehe ich davon aus, dass der gesamte Text des Buches ein einziger Riesentipp ist. Mein Herausgeber mag es jedoch nicht, wenn ich das Tipp-Icon zu oft verwende. Darum finden Sie dieses Symbol nur bei den allerbesten Tipps.

Dieses Icon finden Sie an den Textstellen, die Sie freundlich darauf hinweisen, dass Sie etwas tun sollen, dass Sie etwas nicht vergessen sollen oder dass Sie irgendetwas anderes machen sollen, an das ich mich aber leider momentan nicht erinnern kann.

Mit diesem Icon werden Dinge hervorgehoben, die Sie nicht tun sollten, wie beispielsweise ein Stück Metall in einen Drucker einzulegen. Das hört sich zwar cool an, aber wenn Sie wirklich möchten, dass sich ein Dokument besonders abhebt, dann hätte ich ein paar bessere Ratschläge zur Hand.

Dieses Icon warnt Sie vor Textstellen, die Sie nicht unbedingt lesen müssen. Ich verwende es, um die Textstellen zu markieren, bei denen ich technisch werde, vom Thema abkomme oder ich Dinge erwähne, die für das jeweilige Thema nicht unbedingt erforderlich sind – ich kann den inneren Fachidioten in mir nicht immer kontrollieren. Fühlen Sie sich frei, all das zu ignorieren, das mit dem Symbol des Technikers markiert ist.

Neben diesen Icons finden Sie in der Randspalte weitere kleine Kunstwerke. Hierbei handelt es sich um verschiedene Elemente, die Sie auf Ihrem Bildschirm sehen, während Sie Word verwenden. Es können sich hierbei um die Abbildungen auf Schaltflächen handeln oder um Symbole, die Sie an anderen Stellen in der Word-Benutzeroberfläche, wie beispielsweise im Lineal, sehen. Diese Randspaltensymbole helfen Ihnen dabei, die Schrittfolgen im Text nachzuvollziehen.

Wie es weitergeht

Das Erste, was Sie nun machen sollten, ist, mit dem Lesen der Einleitung aufzuhören. Ich meine das ernst. Die Einleitung ist vorbei. Nun warten die zahlreichen Seiten des Buches darauf, in hellem Licht von Ihnen gelesen, verschlungen und nützlich eingesetzt zu werden.

Werfen Sie einen Blick in das Inhaltsverzeichnis, und schauen Sie, was Sie interessiert. Durchstöbern Sie das umfangreiche Stichwortverzeichnis, um dort ein spezielles Thema zu finden. Oder blättern Sie einfach um, und lassen Sie sich erleuchten. Word macht so viel und stellt Ihnen zahlreiche Werkzeuge zur Verfügung, mit denen Sie bessere Dokumente erstellen können. Es ist nicht so wichtig, wo genau Sie anfangen.

Meine E-Mail-Adresse lautet [email protected]. Ja, das ist meine echte E-Mail-Adresse. Ich antworte auf alle Mails, die ich erhalte – bitte schreiben Sie mir auf Englisch und nicht auf Deutsch! Sie erhalten schnell eine Antwort, wenn Sie Ihre Frage kurzhalten und wenn sie sich um den Inhalt dieses Buches und um Word selbst dreht. Auch wenn ich gerne Hallo sage, so kann ich keine technischen Supportfragen beantworten oder Ihnen dabei helfen, Ihre Computerprobleme zu lösen. Ich danke für Ihr Verständnis.

Sie können auch meine englischsprachige Website besuchen, dort herumstöbern und sich ein wenig ablenken lassen:

www.wambooli.com

Eine spezielle Supportseite zu diesem Buch finden Sie hier:

www.wambooli.com/help/word

Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig Updates, Zusatzinformationen zu Word, Ergänzungen zu diesem Buch, Tipps, Tricks und so weiter. Außerdem gibt es auf dieser Seite nur eine einzige Werbung, aber keine Pop-up-fenster.

Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß mit diesem Buch! Und natürlich auch viel Spaß mit Word!

Teil I

Auf allen Ebenen raffiniert formatieren

IN DIESEM TEIL

finden Sie heraus, wie Sie Schriften am besten verwenden

entdecken Sie, wie Sie Absätze gestalten und formatieren

lernen Sie, wie Sie Texte mit Tabstopps und in Listen organisieren

arbeiten Sie mit Tabellen und mit Informationen, die als Raster dargestellt werden

erstellen Sie Dokumente mit mehrspaltigem Text

erfahren Sie alles über die Formatierung von Seiten

erstellen und verwenden Sie Kopf- und Fußzeilen

verwenden Sie Formatvorlagen, um Text schnell zu formatieren

machen Sie sich mit Dokumentvorlagen vertraut und erstellen schnell neue Dokumente

Kapitel 1

Spaß mit Schriften

IN DIESEM KAPITEL

Fonts verstehen

Schriftarten richtig einsetzen

Befehle zur Textformatierung verwenden

Skalierung und Textabstand festlegen

Text hoch- oder tiefstellen

Interessante Texteffekte erkunden

Mit verborgenem Text arbeiten

Textformatierung ersetzen

Als in den 1980er Jahren Computer mit einer grafischen Benutzeroberfläche auf den Markt kamen, waren die Benutzer von Schriftarten magisch angezogen. Sie spielten mit der Textformatierung herum und versuchten, ihre Dokumente auf frivole und fast schon geschmacklose Art und Weise aufzupeppen. Es machte zwar Spaß, das Ergebnis war aber größtenteils abscheulich. Viele Dokumente sahen so aus, als ob ein farbenblinder Maler engagiert wurde.

Die Verehrung der Fonts hat im Laufe der Zeit nicht abgenommen, jedoch haben die meisten heutzutage ein wenig mehr Respekt vor dem Text eines Dokuments. In einer professionellen Umgebung wählen Sie eine Schriftart aus, die angemessen und geschmackvoll ist, und die sich gut in ein wohlüberlegtes Design und Layout einfügt. Sie können hierfür einen Grafikdesigner engagieren; falls Sie jedoch Geld sparen wollen, können Sie sich auch auf die zahlreichen Word-Werkzeuge für die Schriftformatierung verlassen, die Sie bei der Gestaltung Ihrer Dokumente unterstützen.

Grundlagenwissen über Schriften

Ich gebe dem Macintosh die Schuld! In den ersten Versionen der Programme MacPaint und MacWrite hieß eines der Menüs in der amerikanischen Fassung Font und in der deutschen Zeichensatz. Dieses Menü enthielt eine Liste aller verfügbaren Schriftarten. Ein Font ist eine Kombination aus Schriftart, Schriftgrad, Schriftstil und weiteren Attributen.

Ein Schriftsetzer ist jemand, der Schrift auf einen Schriftträger setzt. In früheren Tagen waren hierfür Bleilettern, heißes Blei und akribisches, handwerkliches Können erforderlich. Heutzutage werden Setzer eher als Layoutkünstler angesehen. Sie befolgen die Richtlinien, die von einem Grafikdesigner aufgestellt wurden, um eine Textseite oder – im digitalen Bereich – eine Webseite zu erstellen.

Ein Grafikdesigner ist jemand, der die Gestaltungselemente auswählt, die auf einer Seite gut aussehen. Hierzu gehören die Schriftarten, Ränder, Grafiken und weitere Designelemente. Oft handelt es sich beim Grafikdesigner und Layouter um die gleiche Person.

Auch wenn Schriftart der geeignetere Begriff ist, verwende ich in diesem Buch sowohl Schriftart als auch manchmal Schrift oder Font. Heutzutage werden diese Begriffe oft synonym verwendet, auch wenn sie technisch nicht das Gleiche sind.

Text beschreiben

Vielleicht erinnern Sie sich noch daran, dass Sie beim Erlernen der Schrift liniertes Papier verwendet haben. Sie haben Buchstaben und Wörter abgeschrieben und hierbei die Linien als Orientierung benutzt. Diese Linien befinden sich nicht an zufälligen Stellen auf den Seiten. Ihr Ursprung liegt in der Geschichte von gedrucktem Text, wo alles einen Namen und einen Zweck hat, wie es Abbildung 1.1 zeigt.

Abbildung 1.1: Das Liniensystem für Schriftarten

Hier eine kurze Beschreibung der verschiedenen Elemente:

Grundlinie: Der Text wird auf der Grundlinie (Schriftlinie) geschrieben.

Versalhöhe: Die Höhe der Großbuchstaben (Versalien) reicht von der Grundlinie bis zur Versalhöhe.

Mittellinie, x-Linie: Die Höhe der meisten Kleinbuchstaben reicht von der Grundlinie bis zur x-Linie, die nach dem kleinen x und nichts Mysteriösem benannt ist. Der Abstand zwischen Grundlinie und Mittellinie wird x-Höhe oder Mittellänge genannt.

Oberlänge: Höhere Kleinbuchstaben reichen bis zur Höhe der Oberlänge, wie beispielsweise das t in Abbildung 1.1.

Unterlänge: Kleinbuchstaben, die nach unten aus der Grundlinie herausragen, machen dies bis zur Unterlänge, wie beim g und p in Abbildung 1.1 zu sehen.

Der Zweck all dieser Linien ist die Konsistenz. Obwohl die einzelnen Buchstaben verschiedene Formen und Größen haben, helfen die Linien, die nicht gedruckt werden, dem Leser, den Text aufzunehmen. Wenn sich Buchstaben nicht an diese Regeln halten, ist der Text schwerer lesbar.

Text wird außerdem von links und rechts gemessen. Der »Zollstock«, der hierfür verwendet wird, hat ungefähr die Breite des großen Ms. Diese Maßeinheit wird daher auch em genannt. Im Deutschen wird der Begriff Geviert verwendet. Bei digitalen Schriftarten wird das em-Quadrat für den Entwurf von Schriftarten verwendet.

Die Hälfte eines em ist ein en (im Deutschen ein Halbgeviert), bei dem es sich um die Breite des Buchstabens N handelt. Diese Maßeinheit ist nicht so präzise wie das em, da in vielen Schriftarten das en nicht exakt halb so breit ist wie das em.

Zwei ems ergeben M&M, die sehr gut schmecken und oft in großen Mengen gegessen werden.

Die Schreiblineaturen, die Erstklässler zum Schreiben lernen verwenden, enthalten die Grundlinie, die Mittellinie sowie eine Linie, die die Versalhöhe angibt. Im Verlauf der Schulkarriere bleibt irgendwann nur noch die Grundlinie als Orientierungshilfe übrig. In der Welt der Schriftarten sind die anderen Linien jedoch immer noch vorhanden.

In vielen Schriftarten teilen sich die Versalhöhe und die Oberlänge die gleiche Position.

Die Mittellinie kann sich sehr weit oben befinden, wie in Abbildung 1.1 zu sehen. Häufig befindet sie sich mittig zwischen der Grundlinie und der Versalhöhe. Die genaue Position hängt vom Design der jeweiligen Schriftart ab.

Die Breite der Schriftart hängt ebenfalls von ihrem Entwurf ab, von der Schriftstärke (mager, halbfett, fett und so weiter), und ob es sich um eine Proportionalschrift oder um eine nichtproportionale Schriftart handelt. Der folgende Abschnitt enthält mehr Informationen zu diesen Begriffen.

Ein Bindestrich, der die Breite des Buchstabens M hat, wird Geviertstrich (im Englischen em dash)genannt. Ein Leerraum, der die Breite eines M hat, wird Geviert-Leerzeichen (im Englischen em space) genannt.

Ein Halbgeviertstrich (im Englischen en dash) ist so breit wie der Buchstabe N. Ein Halbgeviert-Leerzeichen (im Englischen en space) ist ein Leerzeichen, das so breit ist wie ein Halbgeviertstrich.

Der Bindestrich ist ein Zeichen, und er ist kürzer als der Halbgeviertstrich.

Verwenden Sie den Bindestrich, um Wörter zu trennen und als Minuszeichen.

Sie finden die Taste für den Bindestrich auf einer (deutschen QWERTZ-Tastatur) links neben der rechten -Taste.

Verwenden Sie den Halbgeviertstrich (im Englischen en dash), um einen Bereich anzugeben (Bis-Strich), wie in auf den Seiten 22–24, oder als Gedankenstrich.

Die Tastenkombination, um in Word einen Halbgeviertstrich einzugeben, lautet + (das Minuszeichen auf dem Ziffernblock der Tastatur).

Der Geviertstrich (—) wird im Deutschen kaum verwendet, da er wegen seiner Länge als störend empfunden wird. Im Englischen wird der Geviertstrich em dash genannt. Manchmal kann man den Geviertstrich als Aufzählungszeichen in einer Liste sehen. Im Amerikanischen wird der Geviertstrich innerhalb eines Satzes als Alternative zu runden Klammern verwendet, wobei es heftige Diskussionen darüber gibt, ob vor und nach dem Geviertstrich ein Leerzeichen stehen soll oder nicht.

In Word können Sie einen Geviertstrich eingeben, indem Sie die Tastenkombination ++ (das Minuszeichen auf dem Ziffernblock der Tastatur) verwenden.

In vielen modernen Schriftarten ist der Halbgeviertstrich nicht exakt halb so breit wie der Geviertstrich, jedoch ist er so breit wie der Großbuchstabe N.

In Abbildung 1.1 wurde die Schriftart »Calibri« verwendet; dies ist die Standardschriftart von Word, die auch in der Formatvorlage Standard verwendet wird.

Textattribute verstehen

Eine Schriftart besitzt zahlreiche Merkmale und Attribute, die festlegen, wie die Schrift aussieht und wie und wofür sie am besten eingesetzt werden kann. Viele der Attribute hängen direkt mit den Formatierungsbefehlen von Word zusammen. Hier ist der Überblick:

Schriftart: Mit Schriftart ist der Name einer bestimmten Schrift gemeint, beispielsweise Calibri, Times New Roman oder Arial.

Serifenschrift/serifenlose Schrift: Schriftarten lassen sich in Serifenschriften und serifenlose Schriften unterteilen. Serifen sind dekorative Elemente, die jedem Zeichen hinzugefügt werden; es kann sich um eine kleine Linie oder Verzierung handeln. Da Serifen den Text leichter lesbar machen, werden diese meistens für den Textkörper verwendet. Serifenlose Schriften weisen diese Enstriche nicht auf und werden für Dokumenttitel und Überschriften verwendet. Abbildung 1.2 zeigt Beispiele für Serifenschriften und serifenlose Schriften.

Abbildung 1.2: Unterschiedliche Schriftartenstile

Proportional/nichtproportional: Bei einer Proportionalschrift besitzen die einzelnen Zeichen unterschiedliche Breiten; daher beanspruchen das kleine i und das große M unterschiedlich viel Platz. Bei einer nichtproportionalen Schrift beanspruchen alle Buchstaben den gleichen Platz. Alle Buchstaben sind gleich breit, wie bei einer Schreibmaschine.

Größe, Schriftgrad: Die Größe einer Schriftart, ihr Schriftgrad, wird in Punkt gemessen. Ein Punkt entspricht 1/72 eines Zolls. Somit ist eine Schriftart, die 72 Punkt groß ist, 1 Zoll (= 2,54 cm) groß. Gemessen wird von der Unterlänge der Schrift bis zur Versalhöhe.

Schriftstärke: Die Schriftstärke, deren Fette, ist entweder Teil der Schriftart selbst oder wird als Effekt hinzugefügt, wie beispielsweise das Textattribut fett. Bei vielen Schriftarten wird die Schriftstärke durch Auswahl der betreffenden Schriftart festgelegt. Ein Beispiel zeigt der Font »Myriad Pro« in Abbildung 1.3.

Abbildung 1.3: Die gleiche Schriftart in verschiedenen Schriftstärken und Schriftlagen

Schriftlage: Die Schriftlage gibt an, wie der Text geneigt ist. Die bekannteste Schriftlage ist kursiv, auch italic genannt. Hier sind die Buchstaben nach rechts geneigt. Oblique-Schriften sind ebenfalls nach rechts geneigt, jedoch feiner.

Schriftweite: Manche Schriftarten gibt es auch in engen Varianten; diese Schriftschnitte sind an Namenszusätzen wie narrow oder condensed zu erkennen. Diese Schriften besitzen das gleiche Design wie die normale Variante; der Text sieht jedoch dünner, magerer aus und benötigt weniger Platz.

Effekte: Zum guten Schluss gibt es dann noch die Effekte, die mit der Schriftart selbst wenig zu tun haben. Diese Effekte werden durch Word erzeugt. Sie können damit etwas betonen, hervorheben, oder Sie setzen die Effekte ein, weil es cool aussieht. Mehr hierzu im Abschnitt »Merkwürdige und wunderbare Texteffekte« weiter hinten in diesem Kapitel.

Sie können mit Word den Text in einer Zeile anpassen, um dessen Aussehen zu verändern. So kann beispielsweise der Zeichenabstand geändert werden, um mehr Zeichen in eine Zeile hineinzuquetschen. Sie können die Unterschneidung aktivieren, um bestimmte Buchstaben näher zusammenzubringen. In den Abschnitten weiter hinten in diesem Kapitel erfahren Sie alle Details.

Schriftarten werden in Windows installiert, nicht in Word. Sie müssen die Systemsteuerung verwenden (auch in Windows 10) und die Kategorie Darstellung und Anpassung wählen. Klicken Sie die Überschrift Schriftarten an, um die installierten Schriftarten zu sehen.

Fonts werden auf Ihrem PC in den Ordner Windows\Fonts installiert.

Proportionale Schriften sind besser lesbar.

Auf Computern werden nichtproportionale Schriften traditionellerweise für die Programmierung und andere reine Textdokumente verwendet. Der Vorteil ist, dass die Zeichen des Textes gleichmäßig in Spalten angeordnet werden.

Auch die alten Schreibmaschinen haben nichtproportionalen Text erzeugt. Die beiden Schriftarten »Elite« und »Pica« entsprechen Text, der ungefähr 10 Punkt beziehungsweise 12 Punkt groß ist. Der Begriff Pica wird auch als Maßeinheit verwendet und entspricht 1/6 Zoll, was wiederum 12 Punkt entspricht.

Neben den Kategorien proportional und nichtproportional sowie Serifenschrift und serifenlose Schrift, gibt es Schreibschriften, Zierschriften und eine Fülle weitere Variationen und Klassifizierungen.

Wenn Sie in Word das Attribut fett zuweisen, wählt Word den entsprechenden Schriftschnitt aus, wenn er für die jeweilige Schriftart vorhanden ist. Wenn der echte fette Schriftschnitt verwendet wird, sieht die Schrift besser aus, als wenn Word versucht, den Text künstlich fett aussehen zu lassen.

Andere Schriftstärken, die in Abbildung 1.3 nicht dargestellt sind, sind Book, Roman und Heavy. Je nachdem, wie die Schrift entworfen und benannt wurde, können weitere Schriftstilvarianten zur Verfügung stehen.

Kursiv und oblique sind zwei verschiedene Arten der Schrägstellung. Bei kursiven Schriften handelt es sich in den meisten Fällen um einen eigenen Entwurf der schräggestellten Schrift. Bei oblique wird die gerade Schrift ein wenig schräggestellt; diesen Vorgang nennt man Kursivierung oder Schrägstellen. Eine Oblique-Schrift ist daher meist eine unechte Kursive.

Genauso, wie Sie einen fetteren Schriftschnitt auswählen können, anstatt das Attribut fett zuzuweisen, können Sie auch einen kursiven Schriftschnitt auswählen, anstatt das Attribut kursiv zu verwenden. In der Liste Schriftschnitt des Dialogfeldes Schriftart zeigt Word die verfügbaren Schriftschnitte – die Stilvarianten – an.

Die richtigen Schriftarten wählen

Die allgemeine Regel für das Textdesign lautet, serifenlose Schriften für den Titel und die Überschriften zu verwenden und Serifenschriften für den Textkörper des Dokuments. Wie bei allen Regeln wird auch diese oft und vorsätzlich gebrochen. Selbst in Word verwendet das Standard-Dokumentdesign die serifenlose Schriftart »Calibri« sowohl für den Textkörper als auch für die Überschriften.

Falls Sie Schwierigkeiten bei der Schriftartauswahl haben, können Sie die Vorteile der Dokumentdesigns nutzen, die Sie auf der Registerkarte Entwurf finden. Führen Sie diese Schritte durch:

1. Klicken Sie die Registerkarte Entwurf an.

2.Klicken Sie in der Gruppe Dokumentformatierung auf Designs, und wählen Sie ein Dokumentdesign aus.

Jedes Design kombiniert Schriftarten mit anderen Elementen wie Farben und Effekten, damit der Gesamteindruck Ihres Dokuments stimmt.

Wenn Sie mit der Maus auf die verschiedenen Designs zeigen, wird der Text des Dokuments in einer Livevorschau aktualisiert – wie es den im Design festgelegten Merkmalen entspricht.

Vermeiden Sie die Verwendung von dekorativen Schriftarten und von Schmuck- sowie Zierschriften. Sie sehen zwar gut aus, machen das Dokument aber schwer lesbar.

Eine Schreibschrift sieht handgeschrieben aus. Sie können damit dem Dokument eine persönliche Note verleihen. Für eine kurze Notiz, eine Einladung oder eine Danksagungskarte funktionieren Schreibschriften gut. Bei einem langen Dokument erschwert eine Schreibschrift die Lesbarkeit.

Die Auswahl eines anderen Dokumentdesigns ist optional. Sie können auch Ihre eigenen Formatvorlagen erstellen und darin die Schriftarten für die Überschriften und den Textkörper festlegen.

Bis einschließlich Word 2007 wurde für den normalen Textkörper die Schriftart »Times New Roman« verwendet. Die Schriftart für die Überschriften war »Helvetica« oder »Arial«.

Schriftarten festlegen

Word verwendet den Begriff Schriftart anstelle von Zeichensatz oder Font. Der Begriff Font wäre besser, da mit Font die auf einem Computer in digitaler Form vorhandenen Schriftarten gemeint sind. Die Begrifflichkeiten sollten jedoch nicht im Wege stehen. Wichtig zu wissen ist, dass mit dem Befehl Schriftart die Schrift und die Auszeichnung, die Attribute des Textes, in Ihrem Dokument festgelegt werden.

Die Gruppe Schriftart erkunden

Der erste Schritt, den Sie tätigen, um den Text in Ihrem Dokument zu formatieren, ist vermutlich die Gruppe Schriftart auf der Registerkarte Start. Dort finden Sie die Befehle für die Auswahl der Schriftart und für die Zuweisung von Schriftattributen (siehe Abbildung 1.4).

Abbildung 1.4: Die Gruppe Schriftart

Fontspezifikationen und Standards

Neben den Schriftarten und weiteren typografischen Merkmalen gibt es ein paar digitale Standards, die die Welt der Computerfonts regieren. Vielleicht haben Sie die Namen bereits gehört: TrueType und OpenType.

TrueType ist ein Standard für digitale Schriften, der von Apple und Microsoft entwickelt wurde. Dieser Standard wurde als Konkurrenz zu den PostScript-Schriften von Adobe entwickelt, die in den frühen 1990er Jahren besser als andere Schriften auf dem Bildschirm dargestellt wurden. OpenType ist der Nachfolger von TrueType und wurde in den späten 1990er Jahren vorgestellt.

Um zu überprüfen, welche Schriftart welchem Standard entspricht, öffnen Sie das Dialogfeld Schriftart. Wählen Sie eine Schriftart aus; ihr Typ wird unterhalb des Vorschaubereichs angezeigt.

Daneben gibt es noch weitere Schrifttypen, die von Word beispielsweise als Druckerschriftart gekennzeichnet werden. Diese Schriften sehen vermutlich nicht so gut aus wie TrueType- oder OpenType-Fonts. Ein Teil der fortgeschrittenen Word-Features für Texteffekte können Sie nicht verwenden, wenn es sich nicht um eine TrueType- oder OpenType-Schriftart handelt.

Die beiden wesentlichen Elemente in der Gruppe Schriftart sind die Schriftart und der Schriftgrad. Daneben stehen weitere Befehle für Textattribute (die Textauszeichnung) zur Verfügung, wie beispielsweise Fett und Kursiv, sowie Befehle für Texteffekte, für die Schriftfarbe, die Groß-/Kleinschreibung und die Texthervorhebung.

Sie können die Steuerelemente der Gruppe Schriftart auf zwei Arten verwenden. Sie können zuerst die Formatierung festlegen; die Merkmale werden dann dem Text zugewiesen, den Sie anschließend eingeben. Oder Sie markieren Text und verwenden dann die Schaltflächen der Gruppe Schriftart, um den markierten Text zu formatieren.

Zahlreiche Befehle der Gruppe Schriftart sind auch in der Minisymbolleiste vorhanden. Diese wird angezeigt, wenn Sie Text markieren oder Text mit der rechten Maustaste anklicken.

Bei der Groß-/Kleinschreibung und der Texthervorhebung handelt es sich nicht um Textformate oder Attribute. Sie beeinflussen, wie der Text dargestellt wird, haben jedoch keine Auswirkung auf die Schriftmerkmale.

Der Befehl Alle Formatierungen löschen setzt alle Schriftattribute und Änderungen auf die Merkmale der zugrundeliegenden Formatvorlage zurück. Wenn beispielsweise in der Formatvorlage Calibri 11 Punkt definiert ist, klicken Sie auf Alle Formatierungen löschen, um den markierten Text auf diese Formatvorlage zurückzusetzen.

Die Tastenkombination für den Befehl Alle Formatierungen löschen ist +.

Das Dialogfeld Schriftart verwenden

Um die Textformatierung genauer zu steuern, verwenden Sie das Dialogfeld Schriftart. Sie finden dort weitere Formatierungsmöglichkeiten, die im Menüband nicht vorhanden sind. Führen Sie diese Schritte durch, um das Dialogfeld Schriftart zu öffnen:

1. Klicken Sie die Registerkarte Start an.

2. Klicken Sie in der Gruppe Schriftart auf das Startprogramm für ein Dialogfeld.

Und hier die Tastenkombination: Drücken Sie +, um das Dialogfeld Schriftart schnell zu öffnen.

Abbildung 1.5: Das Dialogfeld Schriftart

Die Registerkarte Schriftart des gleichnamigen Dialogfeldes (links in Abbildung 1.5) ist die Stelle, an der Sie Standardtextattribute zuweisen und grundlegende Formatierungen vornehmen. Interessantere und nicht so häufig verwendete Befehle zur Textformatierung finden Sie auf der Registerkarte Erweitert (rechte Seite von Abbildung 1.5). Noch viel mehr Texteffekte sind verfügbar, wenn Sie die Schaltfläche Texteffekte anklicken, die in der Abbildung markiert ist. Diese Optionen werden weiter hinten in diesem Kapitel im Abschnitt »Merkwürdige und wunderbare Texteffekte« beschrieben.

Einstellungen, die Sie im Dialogfeld Schriftart vornehmen, gelten für neu eingetippten Text oder für den vorher markierten Text.

Die automatische Schriftfarbe (siehe Abbildung 1.5) ist die Schriftfarbe, die in der aktuellen Formatvorlage oder im Dokumentdesign festgelegt ist. Für die Formatvorlage Standard wird als Schriftfarbe Schwarz verwendet.

Der nächste Abschnitt erläutert die Bedeutung der Schriftarten +Textkörper und +Überschriften, die Sie im Dialogfeld Schriftart sehen.

Schriftarten über ein Design auswählen

Um Ihnen die Kosten für einen Grafikdesigner zu ersparen, enthält Word zahlreiche Dokumentdesigns. Diese sind anhand verschiedener Elemente organisiert, wie Schriftart für Textkörper und Überschriften, Farben und Effekte. Dokumentdesigns sollen die Formatvorlagen nicht ersetzen, sondern vorgefertigte Kombinationen von Schriftarten, Farben und Effekten bereitstellen, die gut miteinander funktionieren. Sie können Dokumentdesigns auch links liegen lassen, wenn Sie diese nicht verwenden wollen.

Um die verfügbaren Designs zu sehen, klicken Sie die Registerkarte Entwurf an. Die Designs werden im Menü der Schaltfläche Designs angezeigt; die dort angezeigten Designs enthalten die vordefinierten Schriftarten, Farben und Effekte. Im Katalog mit den Formatvorlagensätzen können Sie zwischen spezifischen Schriftarten wählen. Außerdem können Sie die verschiedenen Attribute des Designs festlegen, wie in Abbildung 1.6 zu sehen ist.

Abbildung 1.6: Dokumentdesigns

Die Schaltfläche Schriftarten in der Gruppe Dokumentformatierung zeigt eine Liste mit Schriftarten an, aus denen Sie einen Satz auswählen und damit die derzeit im Design definierten Schriftarten ersetzen können. Diese Schriftarten werden dann zu den Schriften +Textkörper und +Überschriften, die im Dialogfeld Schriftart angezeigt werden (siehe Abbildung 1.5).

Wenn Sie eine andere Schriftart oder ein anderes Elemente des Dokumentdesigns ändern, wirkt sich dies auf alle Aspekte des Dokuments aus – falls Sie die Standardformatvorlagen von Word aus der Dokumentvorlage Normal verwenden. Wenn Sie eigene Formatvorlagen definiert haben, kann es sein, dass die Änderungen im Design keine Wirkung zeigen.

Die Standardschriftart ändern

Die Standardschrift wird in der Dokumentvorlage Normal festgelegt. Diese Vorlage wird für alle neuen Dokumente verwendet, bei deren Erstellung keine spezifische Vorlage ausgewählt wurde. Die Formatvorlage Standard ist in der Dokumentvorlage so voreingestellt, dass sie die Schriftart +Textkörper verwendet, die im Dokumentdesign definiert ist. Sie können diese Einstellung überschreiben. Führen Sie dazu folgende Schritte durch:

1.Drücken Sie+.

Das Dialogfeld Schriftart wird geöffnet.

2.Legen Sie die Schriftart fest, die für alle neuen Word-Dokumente verwendet werden soll.

Angenommen, Sie wollen die Schriftart »Times New Roman« verwenden. In diesem Fall wählen Sie im Dialogfeld Schriftart diese Schriftart aus.

3. Legen Sie den Schriftgrad fest.

4.Legen Sie weitere Textattribute fest.

Vermutlich wollen Sie keine weiteren Attribute und Auszeichnungen festlegen. Sollte dies doch der Fall sein, dann tun Sie es jetzt.

5.Klicken Sie auf die Schaltfläche Als Standard festlegen.

Word zeigt ein Dialogfeld an und fragt Sie, ob die Änderung nur für das aktuelle Dokument gelten soll oder für alle neuen Dokumente, die die Vorlage Normal verwenden.

6. Wählen Sie die Option Alle Dokumente basierend auf der Vorlage Normal.

7. Klicken Sie auf OK.

Von diesem Zeitpunkt an verwenden alle neuen Dokumente, die Sie erstellen, die Schriftart, den Schriftgrad und die weiteren Attribute, die Sie ausgewählt haben.

Um in Word ein neues Dokument zu erstellen, drücken Sie +.

Diese Änderung wirkt sich nicht auf Dokumente aus, die eine andere Vorlage als Normal verwenden.

Typografische Merkmale festlegen

Word stellt einige Optionen zur Schriftanpassung zur Verfügung, die über die Standardtextformatierung hinausgehen. Mit diesen Einstellmöglichkeiten können Sie die Schrift über die Standardattribute hinaus manipulieren. Sie können den Text skalieren, den Zeichenabstand modifizieren und die Position festlegen. Außerdem können Sie Text ausblenden; hierbei handelt es sich zwar um ein merkwürdiges Attribut, jedoch ist es in Word eine gültige Option.

Textskalierung ändern

Mit der Option Skalieren ändern Sie die horizontale Breite der Schrift. Hierin unterscheidet sich die Skalierung vom Schriftgrad, mit dem die Gesamtgröße der Zeichen festgelegt wird. Verwenden Sie den Befehl Skalieren, um Ihren Text breiter beziehungsweise schmaler zu machen.

Um die Breite eines bestimmten Textbereichs zu ändern, führen Sie diese Schritte durch:

1. Markieren Sie den Text, den Sie ändern wollen.

2. Drücken Sie+.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Schriftart auf die Registerkarte Erweitert.

4.Wählen Sie im Menü des Befehls Skalieren einen Prozentsatz aus, oder tippen Sie einen bestimmten Wert ein.

Je größer der Prozentwert ist, desto breiter werden die einzelnen Zeichen.

Verwenden Sie den Vorschaubereich im Dialogfeld Schriftart um einen Eindruck davon zu bekommen, wie sich der Befehl auf den in Schritt 1 markierten Text auswirkt.

5.Klicken Sie auf OK.

Die neue Breite wird dem markieren Text zugewiesen.

Abbildung 1.7 zeigt Beispiele für die Änderung der Skalierung. Beachten Sie, dass die Texthöhe (der Schriftgrad in Punkt) bei allen Prozentwerten identisch ist. Lediglich die Textbreite ändert sich.

Abbildung 1.7: Beispiele für die Textskalierung

Ich empfehle Ihnen, für den Textkörper Ihrer Dokumente, keine Änderung an der Skalierung vorzunehmen. Diese Art der Formatierung eignet sich am besten für Überschriften und andere Textelemente, bei denen Text in ungewöhnlicher Größe die Aufmerksamkeit erwecken soll.

Verwenden Sie eine sehr kleine Textbreite, um eine Schriftgröße zu erhalten, die ansonsten nur schwer produziert werden kann.

Falls die Schriftart eine schmale oder breite Variante zur Verfügung stellt, sollten Sie diese verwenden und nicht den Befehl Skalieren.

Bestimmte Schriftarten lassen sich am großen Ende des Spektrums nicht gut skalieren. Sie müssen entscheiden, ob eine hässliche, skalierte Schriftart die Vorteile aufwiegt, die Sie durch den Effekt erhalten.

Zeichenabstand festlegen

Normalerweise denken Sie über den Abstand zwischen den Zeichen nicht nach. Dies ist genau das, was der Schriftdesigner will, der sich beim Entwurf der Schrift über die Abstände ausführlich Gedanken gemacht hat. Trotz all dieses Talents und aller Mühen, erlaubt Ihnen Word, die Vorgaben des Schriftdesigners zu überschreiben und die Abstände zwischen den einzelnen Buchstaben zu verändern.

Um den Leerraum zwischen den einzelnen Buchstaben zu verkleinern oder zu vergrößern, führen Sie die folgenden Schritte durch:

1. Markieren Sie den Text, dessen Zeichenabstand Sie erweitern oder schmaler machen wollen.

2. Drücken Sie+, um das Dialogfeld Schriftart zu öffnen.

3. Klicken Sie die Registerkarte Erweitert an.

4. Wählen Sie im Listenfeld Abstand die Option Erweitert oder Schmal, um den Abstand zwischen den Zeichen im markierten Text zu vergrößern oder zu verkleinern.

5.Verwenden Sie das Drehfeld Von, um festzulegen, um wieviel Punkt der Abstand zwischen den Buchstaben vergrößert oder verkleinert werden soll.

Verwenden Sie den Vorschaubereich, um zu sehen, wie sich die Änderung auf den markierten Text auswirkt. Abbildung 1.8 zeigt ein paar Beispiele für diese Einstellung.

6. Klicken Sie auf OK, um den Zeichenabstand festzulegen.

Abbildung 1.8: Beispiele für das Ändern des Zeichenabstandes

Unterschneidung und Ligaturen hinzufügen

Um den Abstand zwischen bestimmten Buchstaben einer Schriftart anzupassen, können Sie den Text unterschneiden oder spezielle Buchstabenkombinationen verwenden, die Ligaturen genannt werden.

Beim Unterschneiden, auch Kerning genannt, handelt es sich um einen Befehl für die Änderung des Zeichenabstands, der sich lediglich auf bestimmte Buchstaben auswirkt. Hierdurch werden bestimmte Buchstabenpaare, wie beispielsweise das A und das V näher aneinander gerückt, um den Text besser lesbar zu machen. Um Ihren Text zu unterschneiden, führen Sie die folgenden Schritte durch:

1.Drücken Sie+.

Das Dialogfeld Schriftart wird geöffnet.

2. Klicken Sie die Registerkarte Erweitert an.

3. Schalten Sie das Kontrollkästchen Unterschneidung ab ein.

4. Legen Sie im Drehfeld Punkt eine Schriftgröße fest.

5. Klicken Sie auf OK.

Anders als bei den anderen Einstellungen im Dialogfeld Schriftart wirkt sich die Einstellung für das Unterschneiden auf den gesamten Text des Dokuments aus, wenn dessen Schriftgrad größer oder gleich ist als der, den Sie in Schritt 4 festgelegt haben.

Eine andere Möglichkeit, um den Text besser lesbar zu machen und den Abstand zwischen bestimmten Buchstaben zu verringern, besteht in der Verwendung von Ligaturen. Eine Ligatur verbindet zwei Buchstaben, wie beispielsweise das f und das i im Verb »fischen«. Die Konvertierung von Text in Ligaturen ist ein Feature von OpenType-Fonts und steht daher nicht in allen Schriftarten zur Verfügung. Falls Sie es ausprobieren wollen, führen Sie die folgenden Schritte durch:

1. Markieren Sie den Text, für den Sie Ligaturen verwenden wollen.

2. Drücken Sie+.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Schriftart die Registerkarte Erweitert an.

4.Wählen Sie im Listenfeld Ligaturen die Option Nur Standard.

Falls diese Option keinen Effekt zeigt, verwenden Sie Alle.

5. Klicken Sie auf OK.

Wenn Sie die Option Alle verwenden, werden alle möglichen Ligaturen eingefügt, was im Text zu merkwürdigen Ergebnissen führen kann. Sollte dies der Fall sein, können Sie auch die Option Standard und kontextbezogen ausprobieren.

Ohne Unterschneidung wirkt es so, als ob sich in bestimmten Wörtern zusätzlicher Leerraum befindet. Unterschneiden kann dieses Problem lösen.

Technisch gesprochen dringt die Unterschneidung in die Integrität des virtuellen Em-Quadrats ein, den jedes Zeichen eines digitalen Fonts umgibt. Da die Unterschneidung nur auf bestimmte Buchstaben angewendet wird, erhöht dies die Lesbarkeit.

Falls Sie alle Buchstaben in einem bestimmten Textsegment unterschneiden wollen, passen Sie den Zeichenabstand an. Mehr hierzu im vorigen Abschnitt.

Nicht jede Schriftart (Font) unterstützt Ligaturen.

Sie können Ligaturen auch direkt einfügen. Klicken Sie auf der Registerkarte Einfügen auf Symbol, und wählen Sie Weitere Symbole. Die Ligaturen finden Sie, wenn Sie im Listenfeld Subset den Eintrag Alphabetische Präsentationszeichen auswählen.

Textposition anpassen

Die beiden grundlegenden Befehle zum Positionieren von Text sind Hochgestellt und Tiefgestellt, die Sie in der Gruppe Schriftart auf der Registerkarte Start finden. Diese Befehle verringern den Schriftgrad, sie verschieben die Grundlinien nach oben beziehungswiese nach unten, um Tiefstellungen wie in H2O und Hochstellungen wie in E=mc2 zu erzeugen. Sie können einen ähnlichen Effekt auf Ihren Text anwenden, indem Sie, wie in Abbildung 1.9 gezeigt, die Grundlinie nach oben oder nach unten verschieben. Hierbei wird lediglich die Grundlinie verschoben und nicht gleichzeitig der Schriftgrad angepasst.

Abbildung 1.9: Anpassen der Grundlinie

Um die Textposition in Bezug auf die Grundlinie anzupassen, führen Sie folgende Schritte durch:

1.Markieren Sie den Text, den Sie hoch- beziehungsweise tiefstellen wollen.

Achten Sie darauf, dass Sie nur ein kleines Stück Text markieren. Das Hochstellen einer ganzen Textzeile ist nicht sehr sinnvoll.

2. Drücken Sie+, um das Dialogfeld Schriftart zu öffnen.

3. Klicken Sie die Registerkarte Erweitert an.

4. Wahlen Sie im Listenfeld Position die Option Höherstellen oder Tieferstellen.

5.Legen Sie im Drehfeld Von die Verschiebung in Punkt fest.

Um ein Wort beispielsweise um drei Punkt von der Grundlinie nach oben zu verschieben, wählen Sie Höherstellen, und legen Sie dann im Drehfeld Von 3 Pt. fest.

6. Klicken Sie auf OK, um die neue Textposition anzuwenden.

Um die Höher- beziehungsweise Tieferstellung zu entfernen, wiederholen Sie obige Schritte und wählen Sie in Schritt 4 die Option Normal aus.

Das Höher- und Tieferstellen von Text kann den Zeilenabstand innerhalb eines Absatzes als auch den Abstand zwischen Absätzen beeinflussen. Wenn Sie für einen Absatz die Zeilenabstandsoption Genau verwenden, kann es passieren, dass der Text an die Zeile oberhalb oder unterhalb stößt. Kapitel 2 enthält weitere Informationen über die Zeilenabstände in einem Absatz.

Das Symbol der Schaltfläche Tieferstellen sehen Sie nebenstehend. Die Tastenkombination lautet: ++. Verwenden Sie diesen Befehl, um ein einzelnes Zeichen tieferzustellen und dabei gleichzeitig den Schriftgrad zu verkleinern.

Das Symbol der Schaltfläche Höherstellen sehen Sie nebenstehend. Die Tastenkombination lautet +. Verwenden Sie diesen Befehl, wenn Sie ein einzelnes Zeichen höherstellen und gleichzeitig den Schriftgrad verkleinern wollen.

Merkwürdige und wunderbare Texteffekte

Wenn Sie wirklich Spaß mit Schriftarten haben wollen, können Sie einige der Word-Texteffekte verwenden. Es handelt sich hierbei nicht um Schriftmerkmale, sondern um spezielle Effekte, die einer Schrift zugewiesen werden.

Der Befehl WordArt ist ein schnelles Verfahren, um interessant aussehenden Text in Ihr Dokument einzufügen. Für viele witzige Texteffekte erspart Ihnen dieser Befehl eine Menge Zeit und Frustrationen. Die Verwendung von WordArt ist in Kapitel 12 beschrieben.

Den Aufgabenbereich Texteffekte formatieren öffnen

Um Texteffekte zuzuweisen, verwenden Sie den Aufgabenbereich Texteffekte formatieren, den Sie in Abbildung 1.10 sehen.

Abbildung 1.10: Der Aufgabenbereich Texteffekte formatieren

Führen Sie folgende Schritte durch, um diesen Aufgabenbereich zu öffnen:

1. Drücken Sie+, um das Dialogfeld Schriftart zu öffnen.

2.Klicken Sie die Schaltfläche Texteffekte an.

Diese Schaltfläche befindet sich im unteren Bereich des Dialogfeldes. Falls sie deaktiviert ist, kann die derzeit ausgewählte Schriftart nicht für Texteffekte verwendet werden.

Der Aufgabenbereich Texteffekte formatieren enthält zwei Registerkarten, die beide in Abbildung 1.10 dargestellt sind. Auf der linken Registerkarte können Sie die Textfüllung und die Textkontur einstellen. Auf der rechten Registerkarte finden Sie eine Menge an Effekten.

Alle Abschnitte im Aufgabenbereich Texteffekte formatieren lassen sich ausklappen. Klicken Sie das Dreieck vor einem Abschnitt an, um ihn zu öffnen; klicken Sie es ein weiteres Mal an, um den Abschnitt wieder zu schließen (siehe Abbildung 1.10).

Um Anpassungen vorzunehmen, markieren Sie zuerst den Text, den Sie formatieren wollen. Verwenden Sie den Aufgabenbereich, um die Effekte zu konfigurieren, die leider nicht in einer Vorschau angesehen werden können. Nachdem Sie Änderungen vorgenommen haben, klicken Sie auf OK, um sie zuweisen, und klicken Sie ein weiteres Mal auf OK, um den Aufgabenbereich Texteffekte formatieren zu schließen.

Textfüllung ändern

Sowohl im Dialogfeld Schriftart als auch in der Gruppe Schriftart der Registerkarte Start können Sie die Schriftfarbe festlegen. Um auch für die Kontur der Schrift eine Farbe und um für die Füllung mehr als nur einen Vollfarbton zu verwenden, öffnen Sie den Abschnitt Textfüllung im Aufgabenbereich Texteffekte formatieren (siehe Abbildung 1.10).

Die Option Einfarbige Füllung funktioniert so wie der Befehl Schriftfarbe. Wählen Sie Einfarbige Füllung, und legen Sie dann die Farbe fest. Verwenden Sie den Schieberegler Transparenz, um den Text mit einem transparenten Effekt zu versehen.

Wenn Sie das Optionsfeld Farbverlauf anklicken, ändert sich der Aufgabenbereich, und Sie sehen zahlreiche, weitere Steuerelemente. Bei einem Farbverlauf können Sie verschiedene Farben oder Schattierungen verwenden, die ineinander übergehen, ähnlich wie im Text, den Sie in Abbildung 1.11 sehen. Hier wurde ein radialer Farbverlauf zugewiesen.

Abbildung 1.11: Füllung mit einem Farbverlauf

Die Optionen, die für den Farbverlauf zur Verfügung stehen, sind sehr vielfältig (wie rechts in Abbildung 1.11 zu sehen). Das entscheidende Element ist der Farbverlaufsbalken, der an unterschiedlichen Positionen unterschiedliche Farbeinstellungen enthält. Die Einstellungen gehen im Verlauf des Balkens ineinander über und erzeugen so das Farbverlaufsmuster.

Hier sind die grundlegenden Schritte, mit denen Sie ein Farbverlaufsmuster erstellen können.

1.Markieren Sie den Text.

Farbverläufe wirken am besten bei Titeln und vielleicht bei einer Beschriftung oder einem anderen grafischen Element. Bei einer Überschrift oder beim Textkörper sieht ein Farbverlauf schrecklich aus.

2. Drücken Sie+.

3. Klicken Sie im Dialogfeld Schriftart auf die Schaltfläche Texteffekte.

4. Öffnen Sie im Aufgabenbereich Texteffekte formatieren die Registerkarte Textfüllung und -kontur.

5. Klappen Sie den Abschnitt Füllbereich auf.

6. Wählen Sie Farbverlauf.

7. Wählen Sie im Menü der Schaltfläche Voreingestellte Farbverläufe eine der Füllungen aus, oder erstellen Sie Ihren eigenen Verlauf.

8. Klicken Sie auf OK, um die Füllung zuzuweisen und dann ein weiteres Mal auf OK, um das Dialogfeld Schriftart zu schließen.

Wenn Sie einen eigenen Verlauf erstellen (in Schritt 7), legen Sie im Farbverlaufsbalken zwei oder mehr Farbverlaufstopps fest und wählen für jeden Stopp eine Farbe aus. Klicken Sie auf den Balken, um einen Farbverlaufsstopp festzulegen, und wählen Sie dann im Menü der Schaltfläche Farbe eine Farbe aus.

Um einen Farbverlaufsstopp zu entfernen, ziehen Sie dessen Symbol aus dem Farbverlaufsbalken heraus. Sie können auch die Schaltflächen Farbverlaufsstopp entfernen und Farbverlaufsstopp hinzufügen verwenden, die in Abbildung 1.11 zu sehen sind.

Es stehen vier Farbverlaufstypen zur Verfügung, die Sie im Menü der Schaltfläche Typ auswählen können. In Abbildung 1.11 sehen Sie einen radialen Farbverlauf, der kreisförmig von einem definierten Mittelpunkt aus gezeichnet wird. Mit dem Feld Position wird dieser Mittelpunkt festgelegt. Verwenden Sie die Schaltfläche Richtung, um zu sehen, wie der Verlauf auf den Text angewendet wird.

Leider werden die Einstellungen für den Farbverlauf nicht als Livevorschau in Ihrem Dokument angezeigt. Um den Effekt zu sehen, müssen Sie auf OK klicken. Verwenden Sie dann den Vorschaubereich im Dialogfeld Schriftart, um Ihre Arbeit zu überprüfen.

Textkontur festlegen

Sie können für den Text sowohl eine Füllfarbe als auch eine Konturfarbe festlegen. Der Befehl Schriftfarbe verändert nur die Füllfarbe, nicht aber die Kontur, den Umriss der Schrift. Um den Text mit einer Kontur beziehungsweise einer Linie zu versehen, weisen Sie den Effekt »Textkontur« zu.

Führen Sie die folgenden Schritte durch, um eine Textkontur festzulegen:

1.Markieren Sie den Text.

Der Text muss nicht mit einer Füllfarbe formatiert sein. Die Farbe Automatisch, normalerweise Schwarz, funktioniert prima. Sie können als Füllfarbe auch die Option Keine Farbe verwenden; dann ist nur die Kontur sichtbar.

2. Drücken Sie+und klicken Sie dann im Dialogfeld Schriftart auf Texteffekte.

3. Achten Sie darauf, dass im Fenster Texteffekte formatieren die Registerkarte Textfüllung und -kontur geöffnet ist.

4. Erweitern Sie den Abschnitt Textkontur.

5.Legen Sie fest, ob Sie eine einfarbige Linie oder eine Farbverlaufslinie verwenden wollen.

Bei einer Farbverlaufslinie können Sie, wie im vorigen Abschnitt beschrieben, die Farbverlaufsstopps und weitere Optionen festlegen.

6.Verwenden Sie das Drehfeld Stärke, um die Dicke der Konturlinie festzulegen.

Die Stärke wird in Punkt angegeben. Größere Werte führen zu einer dickeren Linie.

7. Verwenden Sie die weiteren Optionen, um das Aussehen der Linie festzulegen.

8. Klicken Sie auf OK und dann ein weiteres Mal auf OK, um den konfigurierten Effekt zu sehen.

Sie können in Schritt 7 das Aussehen der Linie verändern und hierzu verschiedene Linienattribute konfigurieren:

Verbundtyp: Verwenden Sie das Menü Verbundtyp, um die Linienart zu wählen, wie doppelte Linien, dicke und dünne Linien und so weiter.

Strichtyp: Im Menü Strichtyp legen Sie fest, ob die Linie durchgehend sein soll, oder ob ein Muster aus Strichen oder Punkten in verschiedenen Längen verwendet werden soll.

Abschlusstyp: Mit den Elementen im Menü Abschlusstyp wird festgelegt, wie die Kontur bei einer Kurve gezeichnet wird. Sie können zwischen Rechteck, Rund und Flach wählen. Dieser Effekt ist nur dann sichtbar, wenn der Text sehr groß oder die Kontur sehr dick ist.

Anschlusstyp: Im Menü Anschlusstyp legen Sie fest, was passiert, wenn sich Linien treffen. Wie beim Abschlusstyp erfordert diese Einstellung einen sehr großen Schriftgrad oder sehr dicke Konturlinien.

Wie bei den anderen Einstellungen im Fenster Texteffekte formatieren müssen Sie zuerst die Optionen festlegen und auf OK klicken, bevor Sie die Ergebnisse im Dialogfeld Schriftart sehen.

Textschatten hinzufügen