Wunderland - Jörg Sackers - E-Book

Wunderland E-Book

Jörg Sackers

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Beschreibung

Kann die Art unseres Denkens die Lebensdauer beeinflussen? Wie gross ist der Einfluss der Gene auf unser Dasein? Können wir Kraft unseres Geistes Krankheiten besiegen? Und wenn ja wie und vor allem warum? Inwieweit sind wir unseres Glückes eigener Schmied? Und wo liegen die Grenzen des Machbaren? Wie können wir durch bewusste Wahrnehmung zu den Objekten unserer Begierde kommen? Und welchen Einfluss hat das Unterbewusstsein auf unser Leben? J. Sackers zeigt in Wunderland die Verknüpfung zwischen Geisteshaltung und Lebensumständen und trägt die Essenz vieler Studien zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Herausgekommen ist ein akribisch recherchiertes Werk, gewürzt mit viel Galgenhumor und gespickt mit äusserst interessanten Erkenntnissen. Ein Buch, das Ihr Leben verändern kann! Sind Sie bereit für dieses Buch? »'Wunderland' von Jörg Sackers ist eine Reise durch die Landschaft unseres Denkens und Fühlens. Es zeigt uns, wie wir durch Bewusstwerden unserer negativen Gedanken und Muster zu positiverer Lebenseinstellung finden können und somit auch unserer Gesundheit Gutes tun.« Evelyn Binsack, Extremsportlerin und erste Schweizerin auf dem Mount Everest

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 294

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Jörg Sackers

Wunderland

Wie Denken unser Leben bestimmt und welche ungeahnten Möglichkeiten sich dadurch ergeben!

Sind Sie bereit für einen Ausflug, den Sie nie vergessen werden?

Copyright: © 2014 Jörg Sackers

Lektorat: Erik Kinting / www.buchlektorat.net

Verlag: tredition GmbH, Hamburg

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Der Autor

Jörg Sackers wurde 1968 in Kleve am Niederrhein (Nordrhein-Westfalen) geboren. Er lebt seit 2001 in der Schweiz, hat drei Kinder und arbeitet als Betriebsökonom.

Seine berufliche Laufbahn begann als Krankenpfleger in Köln. J. Sackers arbeitete 15 Jahre in Krankenhäusern in Deutschland und der Schweiz. Während seiner beruflichen Laufbahn erwarb er den Fachausweis Intensivpflege und den Dipl. Pflegewirt FH. Im Anschluss folgte das Studium der Betriebswirtschaft.

Mittlerweile arbeitet der Autor an anderer Stelle im Schweizer Gesundheitswesen. Sein medizinisches, psychosoziales und ökonomisches Fachverständnis, seine langjährige Erfahrung mit Patienten und Krankheitsbildern sowie ein berufliches Interesse an kognitiven Prozessen haben ihn dazu angeregt, dieses Buch zu schreiben.

Inhalt

Einleitung

Kapitel 1: Wahrnehmung – Wirklichkeit oder Fiktion?

Kapitel 2: Der Stoff, aus dem die Träume sind

Kapitel 3: Was Denken bewirkt

Kapitel 4: Unsere Gene – unser Leben?

Kapitel 5: Die Wirkung der Psyche

Kapitel 6: Der Einfluss der Denkhaltung auf die Gesundheit

Kapitel 7: Geboren als Genie? Außergewöhnliche Menschen

Kapitel 8: Ziele setzen und erreichen

Kapitel 9: Wer sind wir?

Kapitel 10: Der Wert von Gedanken

Kapitel 11: Bewusstseinskontrolle durch Selbstdisziplin

Kapitel 12: Zum Schluss: Das bessere Leben

Anhang

Literaturverzeichnis

Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten?

Sie fliehen vorbei, wie nächtliche Schatten.

Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen,

mit Pulver und Blei: Die Gedanken sind frei!

Ich denke, was ich will, und was mich beglücket,

doch alles in der Still, und wie es sich schicket.

Mein Wunsch und Begehren kann niemand verwehren,

es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!

Und sperrt man mich ein, im finsteren Kerker,

das alles sind rein vergebliche Werke.

Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken

und Mauern entzwei: Die Gedanken sind frei.

Hoffmann von Fallersleben

Einleitung

Unsere Vorstellungen, unsere inneren Bilder und Gedanken haben nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen einen viel größeren Einfluss auf unser Leben, als bisher angenommen. So können die Bilder und Gedanken in unserem Kopf nicht nur unsere Stimmung verbessern oder verschlechtern, sondern auch Einfluss auf unseren Körper und unsere ganze Existenz nehmen. Was wir uns vorstellen kann wahr werden.

Doch was heißt das? Kann alles wahr werden? Was dem einen unrealistisch erscheint, ist dem anderen nicht weit genug gedacht. Was die Mitte der Gesellschaft als unmöglich erachtet, ist dem Querdenker gerade deshalb sein Ziel. Wo letztlich die wirkliche Grenze des Machbaren liegt, entscheidet sich häufig in unserem Kopf. Dabei sind Hirnforscher, Psychologen, Neurobiologen und auch Genforscher in einem immer rasanter werdenden Zyklus von wissenschaftlichen Veröffentlichungen einem Phänomen auf der Spur, das Jahrtausende alt ist und doch unsere Zukunft erschüttern kann; einem Phänomen, das lange Zeit verschollen sein Dasein fristete und erst langsam wieder in das Bewusstsein der Menschheit zurückfindet: der Kraft des Gedachten.

Gedanken wirken sich konkret auf unseren Körper, unser Wohlbefinden, unseren Gesundheitszustand, sogar unser Aussehen aus. So kann das Gedachte ebenso eine Gänsehaut erzeugen wie einen wohligen Schauer, es kann den Blutdruck heben und senken, die Gefäße weiten und verengen, die Sehkraft vermindern oder stärken, die Haut blass und fahl oder rosig und zart machen. Gedanken können uns verbittert und alt oder auch jugendlich und spitzbubenhaft aussehen lassen.

Gedanken wirken auch dort, wo wir auf andere zugehen und auch in der Art und Weise, wie andere auf uns zugehen – sie beherrschen jeden zwischenmenschlichen Kontakt, jede Kommunikation und nicht nur das: sie entscheiden über Erfolg und Niederlage, über die Lebensqualität, gar über die Lebenslänge.

Denken kann aber noch viel mehr und macht selbst vor der Entwicklung unseres Gehirns nicht Halt: Unser Gehirn ermöglicht das Denken; die Art zu denken wiederum verändert das Gehirn. Denken wirkt sogar auf die genetische Ausstattung des Menschen: Indem es Verhalten und Wahrnehmung steuert und direkt die Umwelt in der wir leben beeinflusst, fließt es indirekt über epigenetische Anpassungen in unser Erbgut zurück. Gedanken verändern Gene.

Lange Zeit hielt man das Gedachte für einen isolierten, sehr persönlichen und vor allen Dingen versteckten Vorgang. Das, was Menschen denken, tun sie im stillen Kämmerlein. Dass Denken einen Einfluss auf unser Leben hat, ist zwar irgendwie schon jedem klar. Dass jedoch jeder Gedanke eine konkrete Auswirkung auf unser Leben hat, ist den Allermeisten aber nicht bewusst. Cogito ergo sum – Ich denke, also bin ich, sagte René Descartes schon 1640. Es war jener Philosoph, der die Zweigeteiltheit von Körper und Geist, heutzutage als Cartesianischer Dualismus bekannt – also die Trennung von Geist (Gehirn) und Materie (Körper), die bis heute das Denken in der westlichen Welt beherrscht, verankerte. Der Mensch sei ein rationales Wesen und kein emotionales Geschöpf, so Descartes‘ Kerngedanke.

Doch jeder Gedanke hat eine körperliche Auswirkung, auch wenn diese nicht auf Anhieb sichtbar oder messbar ist. Der Cartesianische Dualismus hat dazu geführt, dass beispielsweise die Schulmedizin die ganzheitliche Betrachtung des Menschen verloren hat – auch, weil es lange Zeit technisch nicht möglich war, die Auswirkungen des Gedachten zu messen. Auch heute ist dies nicht immer zweifelsfrei machbar. Jedoch lassen immer mehr Studienergebnisse darauf schließen, dass Gedanken und Vorstellungen keine lokal eingeschlossenen Impulse sind, sondern freie, ihre Wirkung entfaltende Größen.

Statt Descartes‘ Ich denke, also bin ich würde mir die Formulierung Ich bin, was ich denke, dass ich bin besser gefallen. Was uns zu der Frage bringt: Sind unser Leben, unsere Existenz und die Art, wie wir unsere Realität wahrnehmen, ein Produkt unserer Gedanken, oder sind unsere Gedanken eine Manifestation unseres Seins, also das Ergebnis der äußeren Realität?

In diesem Buch werden viele weitere Fragen gestellt. Welchen Einfluss haben Gewöhnung und Alltag auf unsere Gedanken? Und welchen Einfluss haben Gedanken auf den Alltag? Was hat Zielerreichung mit Gedankenkontrolle zu tun? Wie unterscheiden sich bewusste und unbewusste Denkinhalte? Wie beeinflussen Gedanken unsere Wahrnehmung? Kann der Mensch Gesundheit und Krankheit direkt und vor allem selbst steuern? Wie wirkt sich die Psyche auf unser Verhalten aus? Welchen Einfluss hat die genetische Ausstattung auf unser Dasein? Wie kann der Mensch all diese Zusammenhänge für ein sinnstiftendes Leben nutzen?

Komplexe Fragen, die hier beantwortet werden sollen. Es sollen zudem Menschen vorgestellt werden, die erstaunliche Wege gegangen sind: Was hat sie dazu befähigt Grenzen zu überschreiten? Ist jeder von uns in der Lage, Ähnliches zu bewirken? Oder ist das bestimmten Erbanlagen und Charakteren vorbehalten?

Im Schlusskapitel dieses Buches finden Sie eine Empfehlung, wie das Leben gelingt. Erschaffen Sie Ihr Leben neu. Dieses Buch ist das Sprungbrett dazu oder vielmehr die Lektüre am Abend vor dem Sprung. Wo auch immer dieser landet – danach wird alles anders sein!

Begleiten Sie mich durch viele interessante Studienergebnisse, Erkenntnisse und die Erlebnisse sehr interessanter Menschen bei einem Thema, das uns alle betrifft und jedem als Lebenshilfe dienen kann. Begleiten sie mich auf eine Reise, die weit über den aktuellen Forschungsstand hinausgeht und nicht nur Ihr Denken verändern könnte: Dieses Buch kann Ihr Leben verändern.

Meines hat es schon.

Jörg Sackers