Zeitnotizen - Alfred Heim - E-Book

Zeitnotizen E-Book

Alfred Heim

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Beschreibung

Eigene spirituelle Erlebnisse und die Auseinandersetzung mit der Schöpfungsgeschichte und der Bibel führten ihn zu grundlegenden Fragen des menschlichen Daseins und darüber hinaus. Zum Schreiben kam Alfred Heim durch den Wunsch, seine Erfahrungen und sein umfangreiches Wissen über die christliche Religion an andere weiter zu geben. "Zeitnotizen"ist ein Nachschlagewerk über moralisch-charakteristische Verhaltensprobleme in unserer Gesellschaft.

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Seitenzahl: 152

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Zeichen der Zeit

Unsere “christliche” Welt ist in Ihren wichtigsten Bereichen geprägt von unchristlichem Verhalten, vorwiegend egoistischem und materialischtem Denken, falschen landeskirchlichen Glaubensinhalten (Dogmen, Irrlehren) und dadurch mitgeprägten fragwürdigen Lebensvorstellungen.

Die hier, als einem Nachschlagewerk, gesammelten Zeitnotizen des Autors zeigen viele entsprechende typische Fallbeispiele, geeignet zum persönlichen Nachdenken.

Sie sind zeitlich (chronologisch) unabhängig aufgelistet, und stammen aus seinen verschiedenen Lebenszeiten. Der Leser möge entschuldigen, dass sich in diesen, in verschiedenen Zeiten entstandenen Gedanken, und angesprochenen Themen, oft viele Ausagen wiederholen, da überall wieder zutreffend. Ich denke, dass dies meist nicht schlecht ist; weil wir aus Erfahrung wissen, dass man Kindern richtiges Verhalten auch sehr oft wieder in Erinnerung rufen muss, bis es endlich einen Lernerfolg bringt.

Zu den Gedanken unserer Zeit, zu den Werken der Zeit, sollen sie gut werden, gehört das Gebet!

Zu den in den Texten angeführten Werken findet der Leser auf der letzten Buchseite mögliche Bezugsadressen.

Inhaltsverzeichnisse

Allgemeine Themen

Das Weltenschauspiel

Die Macht des Widersachers

Gesellschaftliche Defizite

Fussball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika

Vandalismus / Brutalitäten

Die Erde und das Menschsein,

- eine göttliche Schöpfung-

Das auserwählte Gottesvolk damals und heute

Frieden (Zweierlei Friedensverständnisse)

Meine Laienpredigt

im Waldgottesdienst

Die Hilflosigkeit der Medizin Sterbende zu trösten

Sitz des Gedächtnisses

Kommentar zu den allgemeinen Themen

“Das heutige Christentum schafft sich ab!”

Gespräch mit reformierten Pfarrer in Stein

Brief an evangelischen Pfarrer

Gedanken zum “Ave Maria” in Liedern

Himmel und Engelswelt

Moralische Tugenden

Praktiken bei öffentlichen Medien

Rätsel-Gewinnspiele

Gedanken zum “Dank-, Buss- und Bettag”

Straftäter oder Unschuldige in Gefängnissen

Sterbehilfe

Suizidgefährdete

Fasnachtszeit

Geplaudergewohnheiten / Orientierungsmittel

Glaube, Liebe, Hoffnung (Notizen aus 1965)

Familie / Gemeinschaftsaufgaben

Pflichtabgaben an Gott und Staat

Staatliche Gemeinsamkeiten (satirisch)

Austritt aus politischer Partei

Meine 1.August-Rede im 1990, Stein

“Geistige Botschaften”

Kirchenaustritte

Kommentar zu obigen Themen

Das Geistchristentum: “Der Weg zur göttlichen Wahrheit!”

Das “Vaterunser”

Des Menschen Pilgerwege

Des Menschen Wunsch nach einem Paradies

Eigene mediale Erlebnisse

Wahrheitworte / Macht lebendigen Glaubens

Briefwechsel 1 mit Frau Erika Ebinger

Briefwechsel 2 mit Frau Erika Ebinger

Literaturliste zu Vermerken in den Texten

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Allgemeine Themen

31. Januar 2010 (GW 5/2008 // 19.11.1969)

Das Weltenschauspiel

Unsere Welt,”die Erde“ ist eine unaufhörlich erschreckend Schauspiele bietende Bühne. Mit der in den letzten Jahrzehnten sich rasant entwickelten, Welt-Nachrichten vermittelnder Medienlandschaft erfahren wir in sekundenschnelle über die täglichen Dramen aus jeder Ecke unserer Weltenbühne.

Wie hören stets ohne Ende über die Schauspiele von Krieg, Hunger, Elend verschiedenster Art, Unterdrückung, Ausnützung ganzer Volksgruppen. Es sind aber nicht immer dieselben Leute auf dieser Bühne. Und kaum geht ein dramatisches Schauspiel seinem Ende entgegen sind hinter den Kulissen schon neue Dramen vorbereitet.

Als Schauspiele genannt, weil dabei zu viele Menschen als Zuhörer, Zuschauer, Stille und Stumme sind. Und die vielen Tausende, ja Millionen die da zuschauen und zuhören und so stumm sind, sind sie wirklich machtlos? Welches ist die führende Macht, die es fertig bringt, dass diese Bühne stets erhalten bleibt? --

Diese Art von Schauspielen fanden schon seit Menschengedenken statt. Die „Schauspieler“ dieser Dramen starben alle irgendwann einmal. Aber stets kamen wieder „Neue“ auf diese Weltenbühne und inzenieren immer wieder gleiche Dramen.

Es muss doch eine zeitüberschreitende, im Hintergrund wirkende grosse Macht sein, die die Jahrhunderte, ja Jahrtausende währende „Dramentradition“, ungebremst bewirktr. Eine Macht, die es in der Hand hat stets die „Neuen“ für die Ausfürung solcher erschreckender Beispiele zu gewinnen.

Wer an einen weisen, allmächtigen, die Menschheit liebenden Gott glaubt, weiss, dass der Dramenregisseur nur Gottes Widersacher sein kann, der auf Grund der von Gott den Menschen geschenkten Willensfreiheit, viele von Letzteren zu seinen Werkzeugen zu beeinflussen vermag.

Dort liegt diese Macht. Diese lässt sich aber nur ausspielen, wenn Menschen einer falschen inneren Stimme folgen, einer Stimme, welche selbst Macht, menschliche Berühmtheit und Materialismus sucht.

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1. Februar 2010, Die Macht des Widersachers

Der Mensch selbst ist nicht diese Macht. Er kann nur ihr Werkzeug sein. Wenn der Mensch sich, auf Grund seines freien Willens, weigert, sich distanziert für diese Macht Werkzeug zu sein, zerrinnt diese Macht und existiert nicht mehr.

Dann hat der Widersacher diese Macht nicht mehr. Es wird das Ende seiner Widersacher-Tätigkeit zur Folge haben.

Dann wird sein Auflehnen gegen Gott und dessen himmlischen Gesetzen keine Wirkungen mehr haben..

Was heisst das? -- Wenn wir Menschen nach Gottes Gesetzen leben, uns stets nach der inneren göttlichen Stimme richten, entziehen wir dem Widersacher Macht und Kraft.

Bei unseren Bemühungen, auf diese innere, göttliche Stimme zu hören, werden wir von göttlich-geistiger Seite unterstützt. Mit dem Gebet zu Gott wird Kraft und Unterstützung dazu gefördert.

Das nur ist der Weg, den wir Menschen gegen die schrecklichen Schauspiele auf der Erde gehen können.

Nun kann sich der Einzelne unter uns sagen, „Ja, das iat schon recht und gut; aber was bringt es, der Verbesserung in der Menschheit, wenn ich mich innerhalb dr rund 6‘000 Millionrn Menschen (im Jahr 2000) als Einzelner stets um entsprechend moralisches positives Verhalten bemühe.

Dabei muss sich aber gerase der Einzelne bewusst sein, dass sich ein friedvolles und gerechtes Zusammenleben in der Menschheit nur entwickeln kann, wenn er als einzelner, trotz allen eventuell persönlichen Nachteilen, die damit verbunden sein können, so konsequent wie irgend nöglich, sich an derart vorbildkiches Denken und Tun hält.

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Gesellschaftliche Defizite

Unsere Gesellschaft zeigt trotz schon vothandenen Bemühungen, vorwiegend in der notwendigen moralischen und seelischen Betreuung, zu folgenden Problemkreisen, noch grosse Defizite.

Dies betrifft: -- Behinderte, --Chronisch Kranke,

-- Aeltere und Pflegebedürftige, --Suchtkranke,

-- Suizidgefährdete, -- Gefängnisinsassen,

-- Schulausschlüsse von Problemkindern,

-- Geistige Wissenschaften, -- Gnosis.

Die Hinwendung unserer Gesellschaft ist für diese Problemkreise leider oft nicht optimal genug, wird z.Teil gar kümmerlich beachtet. Vieles hängt nur an finanziellen, materiellen Interessen. Ethik, menschliche Hinwendungen, und geistes-wissenschaftliche Forschungen kommen zu kurz.

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Fussball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika

Das unmoralische Verhalten Einzelner zeigt sich schon in kleinsten Dingen, Beispiel:

Im Achtels-Final spielte Deutschland gegen England.

Ein Torschuss von England gegen das Tor von Deutschland prallt an die obere Torlatte und dann knapp, aber eindeutig auf dem Boden hinter der Torlinie. Der Torhüter fängt den dort aufspringenden Ball, und dreht sich damit reflexartig über die Torlinie nach aussen. Der Schiedsrichter übersieht das Aufspringen des Balles hinter der Torlienie und gibt das Tor nicht.

Der Torhüter hätte nun echt sportlich-fairerweise den Schiedsrichter sofort auf die Gültigkeit des Tores orientieren können.

Im Interesse des für ihn und seine Mannschaft resultierenden Gewinn-Vorteiles tat es das nicht.

Dies ist ein Beispiel einer, wohl kleinen Unmoral.

Aber die Achtung und das Vorbild einer diesbezüglichen Ehrlichkeit wäre um einiges wertvoller gewesen als der erschlichene Gewinnvorteil.

Das Spiel endete dadurch mit 1:0 für Deutschland.

Das deutsche Team kam so eine Runde weiter.

Korrekterweise hätte das Resultat nach der offeziellen Spielzeit von 90 Minuten 1:1 geheissen.

Beim dazu notwendigen Penaltischiessen hätte England die Chance gehabt, anstatt Deutschland eine Runde weiter zu kommen. Das deutsche Team wurde so Viceweltmeister.

Kommentar, Beurteilung zu solchem “Sportverhalten” sei dem Beobachter überlassen.

Dies zeigt ein oft allgemein praktiziertes Verhalten zugunsten eines persönlichen Vorteils.

Es gehört in eine bekannte “Schlaumeierweisheit”:

Du darfs Dich wohl ungesetzlich vergehen, sofern Du Dich dabei nicht erwischen lässt. Das ist die “Christliche Moral”.

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Ungesunde, die normale körperliche Leistungsgrenze stets massiv überforderner“Spitzensport“.

Ganz allgemein entspricht der sogenannte „Spitzensport“ gar nicht dem sportlichen Grundgedanken von Gesundheitsförderung. Allein schon die täglichen Spitzenträningsleistungen sind alles andere als gesundheitsfördernd.

Der Philosoph Bertold Brecht sagt dazu:

>> Der große Sport fängt da an, wo er aufgehört hat gesund zu sein, <<

oder eine andere Wahrheit:

>> Sport: eine Methode, Krankheiten durch Unfälle zu ersetzen <<

Dieser „Spitzensport“ dient. vorwiegend den Leistungs-Belobungen, hohen Spielgagen und einem Starenansehen in der Allgemeinheit. Sehr viele dieser Sportstaren sind nach Rücktritt aus ihrer Sportart und speziell im anschliessenden Alter gesundheiltlich angeschlagen. Sie belasten damit Kranken- und Unfallversicherungen. Letztere werden auch durch die Allgemeinheit getragen, obschon der ehemalige Spitzensportler einstmals horrent hohe finanzielle Einsatzeinkünfte verbuchen konnte.

Die Schätzungen der Presse informiert, dass zum Beispiel die deutsche Bundesliga an acht ihrer Spitzenspieler Löhne von

monatlich total ca. 2,5 Milliarden Euro

ausbezahlt, das sind

ca. 30 Milliarden im Jahr.

Das heisst im Durchschitt pro Spieler über 300‘000 Euro.

Dabei erehielten zum Beispiel Ballack 583‘000 und Roùl 600‘000 Euro monatlich.

Im Fussballsport sind im Spieleinsatz laufend stets sehr viele Verletzungen zu verzeichnen, die indirekt durch die Allgemeinheit mitgetragen werden.

Eine andere Sache ist, speziell im Fussballsport, aber auch bei andern stark publikumsbeliebten Wettkampf-Sportarten, der sehr hohe nationale Stellenwert.

Der Zuschauer wertet gute Wettkampfresultate als betont nationale Erfolge;

dies im Sinne von Abwertungen der sportlichen Leistungen anderer Länder,

welch national absurde Bewertung.

Die betroffenen Sportmannschaften stellen sich meist durch Spieler verschiedener Nationen zusammen. Sie werden gekauft.

Mannschaften, welche über grosse finanzielle Mittel verfügen, zum Beispiel durch Sponsoren oder staatlichen Unterstützungen, haben die grössten Spielgewinnchancen.

Dort wo die nationale Zugehörigkeit der Spieler verlangt wird, werden ausländische Starenspieler, gegen das übliche Einbürgerungsgesetz, schnell eingebürgert.

Es geht nicht mehr um gewünschten Volksgesundheitssport mit nationalen Talenten. Es ist auf Grund der Volksbeliebtheit des Schausportes ein reines Geschäft.

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Vandalismus / Brutalitäten

12. März 2010 Erinnerung eines Eingesandtes an den Bezirksanzeiger Fricktal

16. März 2016 “Club”-Dikussiom SF Schweizer-Fernsehen.

Im Bezirksanzeiger vom 14.Juli 2009 ersucht die Redaktion um Lesermeinungen hierzu.

Mit der Feststellung der Zunahme des jugendlichen Vandalismus, nicht nur in unseren Städten, müssen wir leider realisieren, dass sich diese Zunahme in den folgenden Jahren noch steigern wird.

Nicht nur auf Grund der materiellen Schäden, sondern vordringlich zur Eindämmung von Verrohung und der sich stetig verbreitenden Entwicklung, und gar mutwillig brutalem asozialen Verhaltensweisen, sind wir gefordert Gründe und Ursachen zu erkennen und gegen diese anzugehen.

Wo Psychologen von geplant zielgerichteten, teils gar gruppenmässigem Verhalten sprechen, handelt es sich offenbar einerseits um das Abreagieren von schichtenmässig vorhandenen Frustrationen.

Diese sind meist genährt durch unerfüllte Entfaltungswünsche, Benachteiligungsempfinden, Mangel an persönlicher Beachtung, Aufkommen von Minderwertigkeitsgefühlen und Mangel an positiven Zielperspektiven, sowie das Fehlen von Wertachtungen. Solche Entwicklungsdefizite, bei Jugendlichen zeigen sich vorwiegend bei noch nicht lange aus dem Ausland emigrierten Familien. Deren Jugendliche haben meist sprachbedingte Integrationsprobleme. So haben sie beim Schullehrprogramm viele Verständnisprobleme und bleiben so bildungsmässig zurück. Oft sind sie auch aus einem Land oder einer Landesregion gekommen in welcher andere Erziehungs- und Kinderbetreuungssitten und gesellschaftliche Kontaktbräuche üblich sind. Dies beginnt schon bei der elterlichen Erziehung ihrer Kleinkinder.

Es besteht meist keine vorschulische Kindergarteneinrichtung. Wichtige Verhaltensgewohnheiten, wie zum Beispiel bei Tisch sittsam und diszipliniert beizuwohnen, oder bei Informationen konzentriert, ohne abzuschweifen zuzuhören.

Solche und ähnliche in frühester Jugendzeit zu erhaltende Verhaltensmuster fehlen und erschweren später in der Schule optimales Lernen. Je nach Schulfach verbleiben gar erhebliche Lerndefizite. Dies betrifft aber auch Jugendliche aus Schweizerfamilien, wo entweder beide Eltern erwerbstätig sind, oder nur ein „Alleinerziehender“ Elternteil vorhanden ist.

Solche Kinder sind zum grossen Teil ungenügend betreut und speziell für schulische Anforderungen weder geführt noch unterstützt. In deren schulfreien Zeit sind sie allein, und auf sich selbst angewiesen.

Der meist zeitlich und thematisch unbeschränkt freie Zugang bei für Kinder ungeeigneten Sendungen der Medien, wie Krimis, Horrorfilme, Verbrechens-Informationen, Filme und Berichte über das Milieu, sowie vielerlei Arten von Killerspielen. u.s.w, können bei ihnen zu schlechten Lebensvorstellungen führen.

Sagt nicht Pestalozzi „Im Kleinen (Familie) muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland“.

Und innerhalb seiner lehrenden Tätigkeit, zeigte er das Vorbild einer, durch Familie und dem vermehrten Erziehungseinfluss der Schule, möglichen Schaffung eines Fundamentes für eine sozial gesunde Verhaltensweise.

Mit einer ungenügenden Schulbildung haben solche Jugendliche dann nur sehr beschränkte Möglichkeiten eine Berufslehrstelle zu finden. Und wenn trotzdem, dann meist nur in Berufen, die geringe Anforderungen an ein abgeschlossenes Schulbildungsniveau stellen.

Diese Jugendlichen, die oft rein intelligenzmässig, in der Lage sein würden eine erfolgreichere Schulbildung zu erreichen, realisieren die Lage ihrer Chancen-Benachteiligung. Meist haben sie Kontakte mit Ihresgleichen, zum Beispiel aus demselben Herkunftsland. Sie verbringen oft gemeinsam, ausserhalb des Elternhauses ihre freie Zeit. Dabei sprechen sie auch über diese, ihre unerfreuliche Situation. Aus ihrer verständlichen Frustation entwickelt sich eine Gruppenfrustration. Eine solche nährt Neid und Enttäuschung gegen andere, denen es besser geht. Konfliktneigungen sind so schon vorprogrammiert.

Man ist bereit ein Verhalten einzunehmen mit dem man auch ein Beachteter ist, zum Beispiel mit Zerstörungsbeteiligungen an öffentlichen Einrichtungen, oder gar jemand Unbekannten zusammen zu schlagen. Für sie resultiert eine Art Genugtuung so auch jemand zu sein.

Bei ersten solchen Untaten steht der Vandalierende noch in einer gewissen Angst, erwischt zu werden.

In der Gruppe ist diese Gefahr wesentlich kleiner.

So Vandalierende können meist nicht erwischt werden.

Dieses Resultat ist für den Vandalierenden ein Erfolgseerlebnis.

Er schreckt stets weniger davor zurück, so zu vandalieren.

Und er kann seiner Frustation Genugtuung verschaffen.

Auf Pestalozzi zurück zu kommen, muss leider festgestellt werden; die notwendigen vorbildlichen Verhaltensweisen in vielen Familien zu propagieren und zu fördern ist durch die heute vorwiegend materiellen und wohlstandsorientierten Interessen eine Utopie.

Ein gesundes Familienleben und deren gegenseitige Gemeinsamkontakte leiden zu sehr darunter.

Da diese Entwicklung nicht aufzuhalten ist, muss die Allgemeinheit eine ausgleichende Jugendpolitik schaffen.

Diese Möglichkeit muss auch durch das Programm der öffentlichen Schule erwirkt werden. Das bedeutet, dass die Schule nicht mehr nur Lesen, Schreiben, Rechnen, und möglichst viel Gedächtniswissen zu vermitteln hat, um vorwiegend nur sogenannt Notenbeste zu produzieren. Sie muss auch im ausgewogenen Umfang speziell über Sinn und Pflicht zu sozialer Rücksicht und Verhalten lehren und praktizieren. Dabei darf es nicht vorkommen, dass wenn ein Lehrer sich entsprechend persönlich engagiert, dass er von den (säumigen) Eltern gemassregelt, .oder gar verklagt wird. Auch müssten daher vermehrt Lehrer eingestellt werden, welche durch eine zweite Berufsbildung und damit mit praktischer Lebenserfahrung zum Lehreramt kommen.

Gleichzeitig dürfte die zulässige Anzahl Schüler pro Klasse nicht zu gross sein.

Ebenso ist es auch notwendig, dass auch in der Religionslehre mehr über Sinn und Aufgabe des menschlichen Lebens und Zusammenlebens gelehrt wird.

Im Weiteren gehören dazu auch im normalen Schulprogramm zusätzliche Animationsförderungen für sinnvolle Freizeitbeschäftigungen wie allg.Volkssport, Musik, Handwerk etc.

Wir (der Staat) müssten daher für die Schule, als Ausgleich der heute sich negativ entwickelnden Familienaufgaben, finanziell mehr aufwenden.

Dringend wird je länger je mehr, dass politische Verwaltungen und Schule mehr Mittel und Rechte gegenüber vandalierenden Jugendlichen bekommen. Optimal wäre dabei eine Praxis bei der durch Vandalismus entstehenden materiellen Schäden inklusive Nebenkosten konsequent durch die Verursacher oder deren gesetzliche Vertreter beglichen werden müssten.

Der Mensch lehrt leider oft nur wenn er einen angerichteten Schadenan sich selbst erfahren undvoll wieder gutmachen muss!

Für Delinquenten, welche andere Mitmenschen mutwillig und brutal angreifen und schädigen sind Bussen und materielle Entschädigungsverurteilungen nicht die einzigen und wichtigst richtigen Massnahmen.

Alle solche Jugendliche müssten in einer Erziehungsanstalt therapiert werden, und dies soweit, bis sie

die Tragweite des zugefügten Schadens und der daraus resultierenden Notlagen der Geschädigten voll erkennen und verstehen;

ein Mitfühlen erleben über den zugefügten seelischen und körperlichen Schaden, so, als wenn es dem Straffälligen selbst wiederfahren würde; und ehrliche Bereitschaft zur Wiedergutmachung, soweit dies möglich ist. Dies ist auch der tiefere Sinn der biblischen Aufforderung:

„Aug um Auge, Zahn um Zahn!“(Mat. 5,38-41),

das heisst, eine

notwendige Anstrengungdurch den Schadenverursacher selbst.

Solche Therapien sind nicht durch terminliche Vorgaben zu begrenzen. Das wäre ihrer Aufgabe nicht förderlich. Sie müsste sich allein nach den erreichten Therapiezielen richten.

Erfahrungsgemäss sind terminlich festgelegte Gefängnisstrafen oder Anstaltsaufenthalte nicht genügend wirksam.

Ein Delinquent richtet sich meist nur noch auf diesen Termin ein, und nicht auf eine gewünschte Art von Sozialisierung.

Wen wir nicht bereit sind im Sinne der oben erwähnten Vorschläge neue gesellschaftliche Bedürfnisse ernsthaft zu überdenken, und den hierzu notwendigen Aufwand zu leisten, werden solche Entwicklungen, wie der festgestellte Vandalismus, sehr bald unser gesellschaftliches Zusammenleben in eine ernsthafte, bald nicht mehr zu bewältigende Notlage bringen.

Die natürlichen Aufgaben eines gesunden familiären Zusammenlebens und gemeinsamen Entfaltens werden durch die laufend sich verändernden gesellschaftlichen Strukturen von persönlicher Kontaktwelt, der Erziehung, der Bildung und im Arbeitsmarkt je länger je mehr in Mitleidenschaft gezogen. Speziell die Jugend reagiert teils bewusst, teils unbewusst, frustriert und sucht nach Ventilen und Möglichkeiten ihrer Beachtung.

Der gesellschaftliche Aufwand müsste zum Beispiel folgendes enthalten:

Keine bleibenden Aufenthaltsbewilligungen mehr an Ausländer, welche nicht ein gutes Mass von Deutschsprachkenntnissen haben. Für Einwanderer müsste ein genügender Sprachunterricht obligatorisch sein.

Mitwirkung der Schule zu Menschenbildung und sozialem Gemeinschaftsdenken.

Spezielle Betreuung von Problemkindern in Schule und Vereinen.

Video-Ueberwachungsanlagen an von Vandalen besuchten öffentlichen und allgemein beliebt frequentierten Plätzen und Strassen zuhanden, von mehr Erfolg bei Dingmachung von Schadensverursachern.

Datenkartei zuhanden von Verbrecherschutz.

Schadenvergütungspflicht, Schärfferes Gesetz.

Therapieentscheid in Erziehungsanstalt. Für einige Leser mögen solche Ueberlegungen und Vorschläge innerhalb ihres heutigen Wohlstandbeflndens utopisch klingen. Doch schlussendlich bleibt uns, das heisst der Gesellschaft, nichts anderes übrig als diese Zeichen der Zeit zu erkennen und durch alle politischen Gremien und Verwaltungen entschlossen Rechnung zu tragen. Utopisch wird das sein, weil dies unserer

Wohlstandsgesellschaft, unerem egozentrischem Denken zu viel Geld kosten

würde. Andererseits sind sie ein Hemmschuh dazu, billigere Arbeitskräfte aus dem Ausland einstellen zu können. Letzteres ist auch massgebend schuld daran, dass deren Frauen, Mütter aus Verdienstgründen auch einer Erwerbstätigkeit nachgehen, und damit ein normales Familienlebenn mit den Kindern sehr erschwert oder gar undenkbar wird.

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Erde und Menschheit, eine göttliche Schöpfung ---zur geistigen Schulung und Prüfung des Geistes.Gedanken 22.04.2002

Zeitschrift “Geistige Welt” 1971, Seiten 32-33.

Der Mensch kann entgegen der Wahrheit lügen. Er kann auch unerkannt stehlen und betrügen. Er kann Verbrechen begehen, andere Menschen beherrschen, verleumden oder übervorteilen.

Auf Grund dessen kann der Mensch von göttlicher Seite her über seine Ehrlichkeit, Rechtschaffenheit und Nächstenliebe auf dieser Erde geprüft werden.

Der von dieser Welt abgeschiedene kann sich im geistigen Reiche nicht in der oben erwähnten Art verschulden. Die Untaten sind im geistigen stets aufgedeckt und entlarvt. Es gibt auch kein Geld, sodass viele Versuchungen im geistigen Dasein wegfallen.

Die für eine Höherentwicklung der menschlichen Seele wichtige Schule betreffend der Standhaftigkeit gegen Versuchungen existiert im geistigen Reiche so nicht.

Darin liegt einer der notwendigen Gründe der Schöpfung dieser Erde und des Menschseins.

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Das auserwählte Gottesvolk damals und heute.

Warum hat Gott aus allen weltlichen Völkern damals die Israeliten zum “Gottesvolk“ auserwählt?

(Gedanken Juli 2000, kein Anspruch auf Richtigkeit.)

Adam war der von Gott geschaffene erste Mensch.

Es war die Zeit um 249’000 Jahre vor Christus.