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"Wir haben ab sofort eine neue Magd!", berichtet Judith Erbacher ihrem Mann, als er sich an den gedeckten Mittagstisch setzt. "Jetzt kann die Rosel sie noch anlernen, bevor sie heiratet."
Die Rosel kommt gerade mit der Suppenschüssel, Xaver, der Knecht, hockt auch schon auf seinem Platz, als ein bildschönes Mädchen die Küche betritt.
Unverhohlen starrt Xaver die neue Magd an und bekommt kaum einen Bissen herunter, während Martin Erbacher dem Mädchen nur kurz zunickt und sich dann mit besonderer Aufmerksamkeit seinem Essen widmet. Doch seine Gelassenheit ist nur gespielt, seine Ruhe vorgetäuscht. Denn als die Lena ihn eben mit ihren dunklen Augen angeschaut hat, da ging es durch ihn wie ein Schmerz. Und plötzlich wünscht er sich nichts mehr, als dass sie niemals seinen Hof betreten hätte ...
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Seitenzahl: 99
Veröffentlichungsjahr: 2016
Cover
Impressum
Verführt von seiner schönen Magd
Vorschau
BASTEI ENTERTAINMENT
Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe
Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG
© 2016 by Bastei Lübbe AG, Köln
Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin
Verantwortlich für den Inhalt
Titelbild: Michael Wolf / Bastei Verlag
Datenkonvertierung E-Book: Blickpunkt Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH, Satzstudio Potsdam
ISBN 978-3-7325-3212-4
www.bastei-entertainment.de
www.lesejury.de
Verführt von seiner schönen Magd
Wird er durch sie sein wahres Glück verlieren?
Von Rosi Wallner
»Wir haben ab sofort eine neue Magd!«, berichtet Judith Erbacher ihrem Mann, als er sich an den gedeckten Mittagstisch setzt. »Jetzt kann die Rosel sie noch anlernen, bevor sie heiratet.«
Die Rosel kommt gerade mit der Suppenschüssel, Xaver, der Knecht, hockt auch schon auf seinem Platz, als ein bildschönes Mädchen die Küche betritt.
Unverhohlen starrt Xaver die neue Magd an und bekommt kaum einen Bissen herunter, während Martin Erbacher dem Mädchen nur kurz zunickt und sich dann mit besonderer Aufmerksamkeit seinem Essen widmet. Doch seine Gelassenheit ist nur gespielt, seine Ruhe vorgetäuscht. Denn als die Lena ihn eben mit ihren dunklen Augen angeschaut hat, da ging es durch ihn wie ein Schmerz. Und plötzlich wünscht er sich nichts mehr, als dass sie niemals seinen Hof betreten hätte …
Martin Erbacher hatte auf der Gemeindeversammlung des kleinen Gebirgsdorfes schließlich das Wort ergriffen, und wie üblich wandte sich ihm die allgemeine Aufmerksamkeit zu.
Der Bachmoser erwachte aus seinem geräuschvollen Nickerchen und schob verlegen die Brille gerade, und sogar der spitzfindige Ketterer, der schon aus Prinzip immer dazwischen quengelte, hielt sich zurück.
Wortgewandt äußerte sich Erbacher zu den Problemen des Fremdenverkehrs, die die Gemüter allgemein erhitzten.
»Wir sollten net nur an unseren Profit denken, sondern auch an die Natur!«, rief er am Schluss seines Vortrags aus, in dem er sich heftig gegen den Bau eines neuen Skilifts ausgesprochen hatte.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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