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Wie ein Schmuckstück liegt der prächtige Tannenhof inmitten weiter Wiesen, und der schönen Gruber-Mira geht beim Anblick der herrlichen Hängegeranien, die in üppiger Pracht von den Balkonen ranken, das Herz auf. Als der junge Bauer Andreas Hofacker sie wenig später als Hauserin einstellt, hofft das Madel, hier im schönen Oberbayern eine neue Heimat zu finden und die Schrecken der Vergangenheit endlich hinter sich lassen zu können. Und ihre Hoffnung scheint sich zu erfüllen: Schon bald verlieben Mira und Andreas sich ineinander. Noch vor Kirchweih soll Hochzeit sein ...
Doch da erscheint ein Fremder auf dem Tannenhof und behauptet Ungeheuerliches! Mira soll eine von der Polizei gesuchte Brandstifterin sein, die den Hof seiner Eltern niedergebrannt hat! Mira kann diesen Vorwurf nicht entkräften - und sieht nur eine Lösung: die Flucht aus Oberaudorf, wo sie mit Andreas so glücklich war ...
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Seitenzahl: 126
Veröffentlichungsjahr: 2016
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Impressum
Schenk mir Vergessen
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BASTEI ENTERTAINMENT
Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe
Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG
© 2016 by Bastei Lübbe AG, Köln
Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin
Verantwortlich für den Inhalt
Titelbild: Michael Wolf / Bastei Verlag
Datenkonvertierung E-Book: Blickpunkt Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH, Satzstudio Potsdam
ISBN 978-3-7325-3242-1
www.bastei-entertainment.de
www.lesejury.de
Schenk mir Vergessen
Die Schatten der Vergangenheit lassen Mira nicht los
Von Sissi Merz
Wie ein Schmuckstück liegt der prächtige Tannenhof inmitten weiter Wiesen, und der schönen Gruber-Mira geht beim Anblick der herrlichen Hängegeranien, die in üppiger Pracht von den Balkonen ranken, das Herz auf. Als der junge Bauer Andreas Hofacker sie wenig später als Hauserin einstellt, hofft das Madel, hier im schönen Oberbayern eine neue Heimat zu finden und die Schrecken der Vergangenheit endlich hinter sich lassen zu können. Und ihre Hoffnung scheint sich zu erfüllen: Schon bald verlieben Mira und Andreas sich ineinander. Noch vor Kirchweih soll Hochzeit sein …
Doch da erscheint ein Fremder auf dem Tannenhof und behauptet Ungeheuerliches! Mira soll eine von der Polizei gesuchte Brandstifterin sein, die den Hof seiner Eltern niedergebrannt hat! Mira kann diesen Vorwurf nicht entkräften – und sieht nur eine Lösung: die Flucht aus Oberaudorf, wo sie mit Andreas so glücklich war …
Es ging gerade erst auf sechs Uhr in der Früh zu. Die Sonne kletterte eben über die charakteristische Spitze des Schwarzbergs und ließ das goldene Gipfelkreuz vor dem klaren Sommerhimmel strahlen.
Katharina Strohfuß betrachtete dieses Schauspiel immer wieder gern. Seit über vierzig Jahren war sie nun die Hauserin auf dem traditionsreichen Tannenhof in Oberaudorf. Sie war morgens stets die Erste in der Küche und verließ ihr »Reich« erst, wenn alles blitzte und blinkte und an seinem Platz stand. Flink und geschickt, nimmermüde und sehr gewissenhaft, so konnte man die gute Seele des Tannenhofes ohne Übertreibung charakterisieren.
Als Katharina seinerzeit beim Hofacker-Bauern eingestanden war, war sie erst dreiundzwanzig Jahre alt gewesen, eine hübsche, unbeschwerte Frau, patent und fleißig. Sie hatte sich leicht in die Männerwirtschaft eingefunden und alles wieder auf Vordermann gebracht. Der damalige Bauer, Vinzenz Hofacker, hatte seine Frau früh verloren und seinen Sohn Lukas allein großgezogen.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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