Alpengold 426 - Andreas Seefelder - E-Book

Alpengold 426 E-Book

Andreas Seefelder

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Beschreibung

"Vater, wie konntest du bloß den Jager umbringen? Hat dich dieses Weibsbild, das du zu deiner zweiten Frau genommen hast, wirklich so verhext, dass du net mehr Wahrheit und Lüge unterscheiden kannst? Glaubst du tatsächlich, dass die Lena unschuldig war, als du sie mit dem Jager beim Gspusi erwischt hast? Vater", Vronis Stimme zitterte, "die Lena ist eine Schlange, die nur den Hof will, und du merkst es net - du wirst sogar zum Mörder ihretwegen."
Vroni rannte aus der Stube. Ihr war klar: Jetzt hatte sie ihren Vater endgültig an die Lena verloren. Glück und Harmonie, die immer auf dem Hof geherrscht hatten, waren mit Vronis Mutter gestorben und hinausgetragen worden ...


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Seitenzahl: 118

Veröffentlichungsjahr: 2024

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Inhalt

Cover

Als Magd im Elternhaus

Vorschau

Impressum

Als Magd im Elternhaus

Erst die Liebe erlöste Vroni

Von Andreas Seefelder

»Vater, wie konntest du bloß den Jager umbringen? Hat dich dieses Weibsbild, das du zu deiner zweiten Frau genommen hast, wirklich so verhext, dass du net mehr Wahrheit und Lüge unterscheiden kannst? Glaubst du tatsächlich, dass die Lena unschuldig war, als du sie mit dem Jager beim Gspusi erwischt hast? Vater«, Vronis Stimme zitterte, »die Lena ist eine Schlange, die nur den Hof will, und du merkst es net – du wirst sogar zum Mörder ihretwegen.«

Vroni rannte aus der Stube. Ihr war klar: Jetzt hatte sie ihren Vater endgültig an die Lena verloren. Glück und Harmonie, die immer auf dem Hof geherrscht hatten, waren mit Vronis Mutter gestorben und hinausgetragen worden ...

Kein Mensch hatte das patschende Geräusch gehört, dem das Murmeltier blitzschnell zum Opfer gefallen war. Schallgedämpft war der Schuss gewesen, nicht lauter als das mäßige Zusammenschlagen der Hände oder ein Klatsch auf die Lederhose.

Jetzt weidete ein junger Kerl, der sich durch Schwärzen des Gesichts unkenntlich machen wollte, mit Hingabe das frisch geschossene Tier aus. Dabei verfuhr er so, dass das reichliche Darmfett im Kadaver blieb. Das Geschlinge vergrub er gleich an Ort und Stelle im felsigen Boden, mit Steinen drauf, damit die Füchse nicht daran kamen.

Nein, eilig hatte es der Toni Singerl nicht. Er rechnete auch nicht nach, wie vielen Murmeltieren er schon den Garaus gemacht hatte, um der Kundschaft heilsames Murmeltierfett oder daraus entwickelte Salben und Einreibungen liefern zu können. Sogar der Provisor in der Kreisstadt war rege daran interessiert, das begehrte Hausheilmittel zu kaufen, und er fragte nicht viel danach, woher es kam.

Dass auch noch Rehe, Böcke, Gamswild, ab und zu auch ein feister Hirsch der schnellen und immer tödlich treffenden Kugel zum Opfer fielen, war nur dem lieben Gott bekannt, zu dem der Singerl vertrauensvoll betete, und den Familienmitgliedern, die er mit seinen dreiundzwanzig Jahren zu ernähren hatte. Schließlich konnte man ja nicht allein von Kartoffel- und Brennsuppe leben!

Unten in der Wildbachschlucht, wo das Wildwasser sich schon ausgetobt hatte und ruhiger dem Talausgang zufloss, stand das armselige Anwesen der Singerlleute. Sie waren die Ärmsten der Armen des ganzen Talgaus. Unter dem eingesunkenen Dach hatten sie zu zehnt gehaust, als Vater und Mutter noch gelebt hatten. Jetzt zu acht, seit der Vater beim Latschenschneiden tödlich abgestürzt und zwei Jahre darauf die Mutter von einer giftigen Natter gebissen worden war.

Latschensieder war der Vater gewesen, und die Hinterbliebenen setzten das Handwerk fort, kochten oder pressten aus den fetten Latschenkiefern, die man freilich mühsam schneiden und heimschleppen musste, ätherische Öle und Seifen, die die Geschwister hausierenderweise an den Kunden bringen mussten.

Dass die älteste Schwester, die robuste Burgl, mit zwei unehelichen Kindern, die sie liebevoll »Fratzen« oder »Spatzen« nannte, Mutterstelle vertrat und die Latschensiederei durch Fleiß und Hingabe am Leben erhielt, war mit ein Grund, dass die Leute im Dorf über die sozialen Zustände und schicksalhaften Gegebenheiten der Singerlfamilie eher nachsichtig lächelten, als sie zu verachten.

»Komische Leut sind's«, konnte man hören, wenn man sich nach den Singerls erkundigen wollte. »Eine Stube voller Köpfe, und aus den Fenstern schauten die Not und das Elend raus, aber sie sind allesamt wohlauf und gesund.«

Der Toni hatte die Eingeweide sorgfältig vergraben und noch mit einer Grasnarbe zugedeckt. Er wollte gerade den ausgenommenen Murmeltierbock in den Rucksack praktizieren, als plötzlich unten im Gesenke ein scharfer Schuss die Bergstille zerriss, unmittelbar darauf ein zweiter. Dann blieb es eine kurze Weile still.

Und noch während der Toni erschrocken und gespannt lauschte und nach seiner Kleinkaliberbüchse griff, krachte plötzlich ein dritter Schuss, dessen Echo lang im Berg blieb und schließlich starb.

Nanu?, dachte Toni. Was soll denn diese Knallerei bedeuten? Der Jager hat wohl ein paar Kollegen mitgenommen und hält Treibjagd ab! Oder ist er mit meiner Konkurrenz zusammengerasselt? Wildert noch jemand im Revier, dem er auf die Sprünge gekommen ist?

Toni wartete noch einige Minuten, bevor er sich entschloss, Rucksack und Büchse zu schultern und sich aus dem Staub zu machen. Man konnte ja nicht wissen, ob der Jagerhias, vor dem man sich alleweil in Acht nehmen musste, in der Nähe Schießübungen abhielt oder mit einem Berufskollegen unterwegs war, um Raubzeug zu schießen.

Als er um den nächsten Fels bog, war es ihm, als kläffe ein Hund. Ja, ein Köter bellte weit unten, wo die Schüsse gefallen waren. Jetzt wurde aus dem Bellen ein jämmerliches Heulen.

Teufel auch, da ist etwas passiert, schoss es dem Toni durch den Kopf. Ich muss nachschauen! Vielleicht braucht jemand Hilfe! Aber das kann mir schlecht bekommen! Ich bin ja selber ein Wildschütz! Wenn etwas passiert ist und man mich am Tatort erwischt, schiebt man mir alles in die Schuhe! Was geht's mich an? Ich misch mich nicht ein!

Er wollte weiter, aber eine innere Stimme befahl ihm: Sei kein Feigling! Schau nach, was unten passiert ist! Das ist deine Christenpflicht! Du musst helfen, wenn etwas passiert ist! Dem Jagerhias oder dem anderen, der auch ein Wilderer ist! Los, versteck Rucksack und Gewehr und beeil dich!

Toni ließ sich den Geröllhang hinunter und erreichte auf dem ledernen Hosenboden den unteren Rand des Hanges. Felsbrocken lagen herum und waren bis zu den hiesigen Fichten und Tannen gerollt, hinter denen der Hund heulte und kläffte, als wolle er Hilfe heranholen.

Rucksack und Gewehr wurden versteckt, dann lief Toni auf das Kläffen und Winseln zu. Plötzlich sah er zwischen zwei alten Fichtenbäumen den Hund. Er saß neben einer im Gras liegenden Gestalt.

Beklommen näherte sich Toni den beiden.

»Jesus Maria«, stammelte er und schüttelte entgeistert den Kopf. »Der Jagerhias ist's! Umgebracht hat ihn jemand! So also kann's ausgehen.« Es geschah wohl in diesem Augenblick grenzenlosen Erschreckens und tiefster Bestürztheit, dass der Toni Singerl, der bis dato bedenkenlos gewildert hatte, erkannte, welcher Gefahr er sich bei jedem verbotenen Pirschgang aussetzte und wie es ausgehen konnte, wenn man schneller war als der Todfeind.

Da lag der Jagerhias, den alle Lumpen gefürchtet hatten! Da lag aber auch ein Mensch, der nur seine Pflicht und Schuldigkeit getan hatte!

Wer war es, der den Hias erschossen hat?, dachte Toni. Dreimal ist geschossen worden! Vielleicht findet sich etwas, was Aufschluss über die Bluttat gibt, einen Hinweis, wer es war! Ich muss ins Dorf runter und melden, dass hier ein Toter liegt!

Toni wagte es nicht, den Jager anzufassen. Der Hund hatte sich neben den Leichnam hingelegt und winselte wehleidig oder ängstlich.

Mathias Zauner hieß der Tote, den Toni scheu betrachtete. Er galt als dienstbeflissen und scharf. Dass er nicht nur Wilderern und ähnlichem Gelichter, sondern auch jungen Frauen und hübschen Madln aufgelauert hatte, war im Dorf und in der Umgebung ebenso bekannt wie die Tatsache, dass er gern in den Wirtshäusern gesessen und das große Wort geführt hatte.

Vormals bei einem Grafen bedienstet gewesen, war der Hias erst seit ein paar Jahren Revierjager und angehender Förster von Greinau gewesen. Jedenfalls war der Hias kein Guter gewesen, und nicht wenige Mütter hatten vor ihm die gleiche Angst wie Wildschützen oder Holzdiebe gehabt.

Jetzt lag er mit dem Gesicht im Gras, umgebracht von einem, der ihm vielleicht Rache geschworen oder den er beim Wildern erwischt hatte.

Was soll ich machen?, überlegte der Toni. Wenn ich anzeige, dass hier ein Toter liegt, komm ich vielleicht selber in den Verdacht. Aber andererseits kann der arme Kerl ja auch nicht daliegen, bis die Raben ihn zerhackt haben! Am besten wird's sein, ich red erst mit der Burgl, die wird schon einen Rat wissen.

Plötzlich fiel Tonis Blick auf etwas Blankes im Gras. Eine leer geschossene Patronenhülse war es, ein normales Kaliber mit Bleimantelgeschoss. Es gehörte zur Büchse, die der Tote in der Faust hielt.

Fand sich vielleicht noch eine leer geschossene Hülse? Nein, es lag keine mehr da.

Von wo hatte der andere geschossen? Auch dies musste herausgefunden werden. Und deshalb schaute der Toni sich prüfend um und verglich die Falllinie des Toten mit der möglichen Richtung, aus der die Kugel gekommen sein musste. Dann ging er zu einer uralten, fast verfallenen Hütte, die vor vielen Jahren einmal als Jagdhütte gedient hatte.

Da entdeckte der Toni, in dem der kriminalistische Trieb zur Neugier stieß, dass eine Fußspur zum Brunnentrog führte. Deutliche Abdrücke von Schuhen mit Bergnägeln waren es, wie der Jagerhias sie an den Füßen hatte. Und noch während Toni überlegte, von wo der Mörder geschossen haben könnte, gewahrte er auf der anderen Seite des Brunnentroges noch ein paar Fußabdrücke im lehmigen Erdreich. Es waren glatte, ohne Nägelbeschlag, aber dafür mit Absatzeisen, wie Toni bei näherem Hinschauen feststellte.

Verdammt, was ist hier vorgefallen?, dachte er. Da stimmt doch etwas nicht! Der Hias wird sich doch nicht mit dem Wilderer unterhalten haben, bevor der ihn umgebracht hat. Hinterrücks ist er auch nicht erschossen worden, weil er stangelang in der Richtung liegt, aus der wahrscheinlich geschossen worden ist! Von hier aus!

Der Toni suchte die Umgebung des Brunnens ab, aber er fand nichts mehr. Schon wollte er zu dem Toten zurück, als er plötzlich im Gras etwas blitzen sah. Ein silberner Westenknopf war es, ein ziemlich großer, der auch auf eine Joppe gepasst hätte. Die Prägung zeigte den Tiroler Adler und darum herum einen Kranz aus Eicheln. Dass der Knopf erst vor Kurzem verloren gegangen war, verriet der Silberglanz.

Allerhand!, dachte Toni. Der Knopf kann weiterhelfen. Wahrscheinlich hatte der Wildschütz zweimal geschossen und die Patronen mitgenommen. Möglicherweise aber riss ihm in der Aufregung ein Knopf ab, den er übersehen hat!

Toni Singerl holte noch rasch seinen Rucksack und das Wilderergewehr aus dem Versteck. Dann beeilte er sich, auf dem kürzesten Weg in die Wildbachschlucht zu gelangen.

***

Als der Toni das armselige Anwesen der Singerlleute erreichte, wurde er sofort von all seinen kleinen Geschwistern freudig begrüßt.

Jetzt trat auch eine stämmige flachsblonde Frauensperson unter die Haustür, stemmte die Hände in die breiten Hüften und beobachtete kopfschüttelnd die lauthals schreienden Kinder.

Die Burgl Singerl war es, achtundzwanzig Jahre alt, keine Schönheit, aber dafür stark wie ein Metzger und an Leib und Seele kerngesund wie alle Singerls. Zwei der Kinder gehörten ihr und waren unehelich. Mit dem ersten Kind, der Liesl, war sie vor sieben Jahren auf falsche Liebesschwüre hereingefallen, mit dem zweiten, dem Tonerl, vor fünf Jahren.

Vater unbekannt, stand im Taufbuch vermerkt. Kein Mensch wusste, wer die Väter der zwei Fratzen waren. Es gelang nicht einmal dem Toni, dem ältesten Bruder, die Schwester zu bewegen, die Namen der Erzeuger verlauten zu lassen.

»Das geht niemanden etwas an«, erklärte die Burgl, wenn die Rede darauf kam. »Das ist meine Sache, mit der ich fertig werden muss.«

Mit notdürftig gewaschenem Gesicht trat der Toni auf seine Schwester zu.

»Ich muss mit dir was reden, Burgl. Unter vier Augen«, erklärte er und ging ins Haus.

Da wusste Burgl, dass etwas Unangenehmes passiert war.

Drinnen in der Stube legte der Toni den Rucksack mit dem Murmeltier in die Ecke. Er hatte den Hut abgenommen und fuhr sich mit den fünf Fingern durch das struppige brünette Haar.

»Was gibt's?«, fragte Burgl beim Eintreten. Auch sie hatte die auffallend hellblauen Augen der Singerls. Jetzt schauten sie beunruhigt auf den Bruder.

»In der Schwarzlakn liegt der Jagerhias«, sagte er gedämpft. »Jemand hat ihn erschossen.«

Die Burgl sagte nichts, zeigte auch weiter kein Erschrecken. Sie schüttelte den Kopf und setzte sich auf einen Stuhl am Tisch.

»Verzähl, wie's hergegangen ist«, befahl sie schließlich in ihrer knappen Art.

Draußen hörte man das Hackgeräusch des zweiten Bruders und die schreienden Stimmen der Geschwister, während Toni erzählte, was er beim Wildern erlebt hatte.

»Ich hab den Knopf da gefunden«, sagte der Toni, nachdem er ihr von den zwei verschiedenen Fußabdrücken berichtet hatte. »Wenn man wüsst, an welcher Weste oder Joppe er fehlt, hätten wir den Mörder. Aber es wird wohl recht schwer sein, ihn zu finden. Solche Knöpfe gibt's wohl zu Tausenden oder mehr.« Toni seufzte und fragte dann, was er nach Burgls Meinung machen solle.

Sie hatte die Antwort gleich parat.

»Du unternimmst überhaupt nix«, erklärte sie ihm. »Denn wenn du hingehst und anzeigst, dass du einen erschossenen Jager gefunden hast, kommst du selber in Verdacht. Nein, nein, das kommt net infrage. Ich werd zur Polizei gehen und anzeigen, ich hätte beim Latschenschneiden in der Schwarzlakn ein paar Schüsse gehört und den Jagerhias tot aufgefunden. Mir glaubt man das eher als dir.«

Das sah der Toni ein.

»Nimmst halt noch den Hans und den Simerl mit«, meinte er. »Dann fehlt überhaupt nix.«

Die beiden Brüder im Alter von sechzehn und zwölf Jahren, schlanke hübsche Burschen mit brünetten Lockenköpfen und hellblauen Augen, wurden in die Stube gepfiffen und erfuhren vom Familienvorstand, was passiert war und was man tun musste. Es brauchte nicht vieler Worte, um den beiden intelligenten Bürschchen klarzumachen, wie man die üble Geschichte anzeigen musste, um das eigene Nest zu schützen.

Die Instruktion, die Burgl den zwei Brüdern gab, dauerte nur ein paar Minuten, wurde mit kräftigem Kopfnicken bestätigt, und dann zog die Burgl mit den beiden Zeugen zur Polizeistation. Den Knopf behielt der Toni, weil er versuchen wollte, die dazugehörige Weste oder Joppe ausfindig zu machen.

***

Es gab Aufsehen im Dorf und in der Umgebung. Gleich nachdem die Singerl-Burgl im Beisein ihrer zwei Brüder beim Polizeiposten von Greinau die Anzeige erstattet und ein kurzes Protokoll unterschrieben hatte, ging ein schnell zusammengetrommelter Trupp Männer und Burschen los und holte den Jagerhias vom Berg ins Totenhaus.

Der zuständige Polizeibeamte, ein gewisser Wachtmeister Tanner, leitete die Bergungsaktion und kam mit den Leuten überein, dass droben in der Schwarzlakn eines der nicht seltenen Wildererdramen stattgefunden hatte und der Hias halt von einem unbekannten Lumpen über den Haufen geschossen worden war.

Auch die übergeordnete Behörde, der man Meldung erstattete, teilte diese Meinung, und so kam es, wie der Singerl-Toni und die Burgl es eigentlich auch erwartet hatten: Es passierte gar nichts.