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Eine femme fatale in weißem Kleid "mit einem Arsch, der wusste, was er wert war" … Zwischen Videokonferenz und Meeting verdreht sie dem jungem Hightech-Manager alle Sinne. Der nervlich angespannte Hippster folgt der Begehrenswerten in einer sommerlichen Mittagspause über den quirligen Marktplatz seiner Heimatstadt bis in die finsteren Gewölbe des mittelalterlichen Rathauses. Er, der sonst nur zwischen Facebook, Youtube und Twitter zappt, kommt dabei immer mehr von jenen Wegen ab, die ein Mann in seiner Position eigentlich nicht verlassen sollte. In einem schmuddeligen Werkstattverlies findet er die weiße Lady. Ein echtes Weib ... Sie lockt … Er ist verloren. "Dann stieß sie mich, sie drängte ... Klar, sie wollte mehr. Also griff ich ihre Hüften, presste unser beider Körper aneinander. Mein Schw … war hart. Ich fühlte seine Stärke. Ich war mir sicher, jetzt wollte sie mich ganz." Doch halt .... Das schlechte Gewissen, ein Ritter der Moral tritt auf den Plan: Der böse, schwarze Typ ertappt das Paar bei ihrem Treiben. Und er wird zur handfesten Bedrohung. Wer trägt den Sieg davon: die Liebe, die Lust und die Leidenschaft oder die Moral, die Eifersucht, der Neid, das Böse? An einem ganz normalen Tag im hellen Licht des Sommers … Erotisch, märchenhaft und federleicht.
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Seitenzahl: 56
Veröffentlichungsjahr: 2018
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Maria Bocca
An einem ganz normalen Tag
Sturzflüge der Liebe, Sex und wilde Träume: 6
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Vorwort
An einem ganz normalen Tag - Eine erotische Erzählung
Lust auf mehr?
Impressum neobooks
Ganz lieben Dank, dass Sie dieses Ebook gekauft haben. Die Geschichte ist Teil eines Sammelbandes, der unter dem Titel
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Maria Bocca
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Liebesstürze ROT
Erotische Geschichten von Sehnsucht, Sex und wilden Träumen
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als Ebook (4,99 €) und in einer gedruckten Version (392 Seiten / 14,99 €) in allen Onlineshops und im Buchhandel erhältlich ist. Weitere erotische Geschichten erscheinen in Abständen zunächst als Ebook. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern viel Freude beim Lesen und natürlich auch im wirklichen Leben!
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Ihre Maria Bocca
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„Okay, danke, das reicht“, meinte meine Chefin, „wir machen nachher weiter.“ Als sie mich mit diesen Worten in die Mittagspause entließ, war schon allerhand schief gegangen. „Nimm es nicht so ernst“, rief sie noch hinter mir her, „lass es dir trotzdem schmecken.“ Sie war schon in Ordnung. Den ganzen Vormittag hatte es Pannen und Missverständnisse gegeben. Sogar die ewig freundlichen Japaner waren sauer geworden. Das konnte ich nur durch ungewöhnliche Maßnahmen ausbügeln, so zum Beispiel, indem ich beim Skypen mit den Jungs im Fernen Osten einige tiefe Verbeugungen vor der Laptopkamera absolvierte. Unglaublich komisch, die Kollegen ätzten hemmungslos im Hintergrund, aber es half. Tokyo lächelte wieder. Doch dann stürzte auch noch mein Blackberry ab. Nun ging gar nichts mehr. Ich hievte mich aus meinem signalroten Bürosessel und verließ fluchtartig das Büro.
Den Rest gab mir dann der Besuch bei meiner Bank. Zehn bis zwölf Kunden hatten sich bereits vor mir in der Schlange der Wartenden vor dem Geldautomaten versammelt. Man konnte den Eindruck gewinnen, den Menschen in dieser Stadt sei ausgerechnet an diesem Dienstag komplett das Geld ausgegangen. Und einige der Wartenden hatten obendrein offenbar vergessen, wie ein solcher Automat zu bedienen war und dass man dort nicht den Führerschein, sondern seine Geldkarte hineinstecken musste. Die Luft begann zu schwirren. Meine Nerven lagen blank. Aber es half nichts, ich brauchte dringend Bargeld und fügte mich, auch auf die Gefahr hin, mein gerade kuriertes Magengeschwür wieder ins Leben zurückzurufen.
Nachdem ich diese Geduldsprobe einigermaßen überstanden hatte, tat ich einen leichten Schritt hinaus in die Fußgängerzone, hielt inne, atmete wunderbar durch - es war ein warmer Herbsttag mit klarem Licht - verstaute meine Karte und zählte, wie ich das gerne tat, in aller Öffentlichkeit die Scheine, die mir der Automat überlassen hatte. Mit dieser Angewohnheit gelang es mir regelmäßig, meine Frau in Aufregung zu versetzen.
„Mein lieber Mann“, pflegte sie dann zu sagen, „du benimmst dich wie ein fetter Köder an der Angelschnur, der sehnlichst darauf wartet, dass die Haie beißen.“ Sie hatte recht, es war der reinste Leichtsinn. Das Böse lauerte schließlich überall. Doch ich schätzte meine Gewohnheiten, ein wenig Salz des Lebens, den Kitzel eines Risikos, auf das ich nicht verzichten wollte. Aber meine Frau verstand mich einfach nicht. Sie war Rechnungsprüferin von Beruf. Ich denke, das spricht für sich. Wie auch immer. Sie und ich, wir waren halt sehr verschieden, ergänzten uns aber gegenseitig ganz hervorragend. Das meinten jedenfalls die Toleranten unter unseren Freunden.
Nach dem demonstrativen Sichten meines Barvermögens, es waren korrekte fünfhundert Euro, schlenderte ich in Richtung Marktplatz. Irgendwo dort würde ich eine kleine Köstlichkeit zu mir nehmen. Etwas Leichtes, einen gemischten Salat oder eine Minestrone mit einem stillen Wässerchen und danach einen Espresso. Der kleine Genuss des Südens. Mehr ging heute nicht, denn mein Terminkalender war bis zum Abend prall gefüllt.
Unterwegs blieb ich kurz vor den Auslagen des Fotogeschäftes stehen, träumte von einer neuen Kamera, sah mir nebenan einige Schuhe für den Sommer an - wir würden nächste Woche in den Urlaub starten und mir fehlten noch ein Paar Sandalen. Dann der Juwelier. Ich mochte diese glitzernden Steine, gerade an Tagen wie heute, wenn das Sonnenlicht sie zum Tanzen brachte. Zwei Häuser weiter wunderte ich mich über das Praxisschild einer Anwaltskanzlei. Auf poliertem Messing war zu lesen: Andreesen - Anwälte.Verkehr & Scheidung.
Na sowas! Sollte das ein Witz sein? Verkehr & Scheidung ... Konnte man damit Geld verdienen? Welch entzückende Zweideutigkeit. Aber so sind die Leute, schimpfte ich. Warum machte sich eigentlich niemand, außer mir natürlich, ernst zu nehmende Gedanken, wie unser Liebesleben in seiner ganzen Vielfalt zu bewältigen sei, ohne diesen juristischen Schmarotzern mühsam verdientes Geld in ihre unersättlichen Mäuler zu stopfen! Ja, warum macht das niemand?
Als ich die ersten Blumenstände auf dem Marktplatz erreichte, umfing mich sofort eine Duftwolke aus späten Rosen und ersten Herbstblühern. Das erstaunte mich, denn Schnittblumen hatten sich meines Wissens leider abgewöhnt, uns mit ihren Düften zu verwöhnen. Während ich die Verkäuferin, die wusste, was ich meinte, die mir ihr Geheimnis aber nicht verraten wollte, in ein Gespräch verwickelte, ahnte ich nicht, dass mir in Kürze eine ganz besondere Herausforderung bevorstehen sollte. Kaum hatte ich mich bei der freundlichen Gärtnerin bedankt und machte eine forsche Wendung zum Gehen, so mit Schwung eine viertel Drehung nach links, da stand die Herausforderung vor mir. Strahlend, hochgewachsen, sportlich und doch feminin. Fast wären wir aufeinandergeprallt. Nur wenige Zentimeter blieben zwischen uns.
Schon einige Male während meiner Gänge durch die quirlige Innenstadt hatte die unbekannte Schöne meine männliche Aufmerksamkeit erregt. Zugegeben, sie war nicht mehr zwanzig, aber ein Weib, wie ich es mochte. Lange blonde Haare, die im Nacken durch eine silberne Spange zusammengehalten wurden, um dann bis zum Ende ihrer Wirbelsäule den Rücken hinabzufließen. Die Hüften nicht zu schmal und nicht zu breit, und vor allem: ein Arsch, wenn ich das so sagen darf, ein Arsch, der wusste, was er wert war.
Und immer wieder sah ich mich gezwungen, ihr wie angestochen hinterher zu starren. Macht man ja eigentlich nicht, ich weiß, und doch lehne ich jede Verantwortung dafür ab, denn ich erlebte mich bei jedem dieser Treffen schlicht wie fremd gesteuert. Heute trug sie ein sommerliches Kleid, elegant, keine Strümpfe, alles sinnlich locker, ganz in Weiß und nicht zu kurz, eben eine Dame mit Erfahrung.
Meine schwungvolle Seitwärtsdrehung nach dem Abschied von der freunndlichen Blumenfrau ließ mich nur knapp vor den Spitzen ihrer wippenden Brüste zum Stehen kommen. Sieh an, dachte ich als Erstes, was für tolle Titten. Denn ich wusste aus Erfahrung, die Brüste einer Frau in diesem Alter, die in dieser schönen Weise wippten, o lala, die versprachen ganz besonderen Genuss. Außerdem erlaubte mir dieser Beinahezusammenstoß, der Dame zum ersten Male aus nächster Nähe tief in ihre grünen Augen zu blicken. Ein Erlebnis, das mich an eine Situation in meiner Kindheit erinnerte.
