Annas Daddy - Verbotenes Verlangen - Heiko Baumann - E-Book

Annas Daddy - Verbotenes Verlangen E-Book

Heiko Baumann

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Beschreibung

Die junge Ärztin Anna Steele wandelt auf den Pfaden ihrer Vergangenheit. Während ihrer Studienzeit hat sie Gefühle für den charismatischen Anwalt Mr. Johns, dem Vater ihrer besten Freundin Rose, entwickelt, die sie nur schwer kontrollieren kann. Als sie nach Jahren wieder Gast auf dem Anwesen der Familie ist, trifft sie unverhofft den Schwarm ihrer Jugend wieder. Es ist nicht nur ein Spiel aus Leidenschaft und Verlangen, es ist viel mehr. Anna sucht nach Antworten auf die Fragen, die sie in der Vergangenheit beschäftigten - und entdeckt dabei ein süßes Geheimnis. Kann Liebe den Schmerz wirklich heilen oder hinterlässt sie neue Wunden?

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Veröffentlichungsjahr: 2025

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Kurzbeschreibung
Verbotenes Verlangen
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Impressum

Annas Daddy

-

Verbotenes Verlangen

Eine Shortstory

von

Heiko Baumann

Kurzbeschreibung

Die junge Ärztin Anna Steele wandelt auf den Pfaden ihrer Vergangenheit. Während ihrer Studienzeit hat sie Gefühle für den charismatischen Anwalt Mr. Johns, dem Vater ihrer besten Freundin Rose, entwickelt, die sie nur schwer kontrollieren kann. Als sie nach Jahren wieder Gast auf dem Anwesen der Familie ist, trifft sie unverhofft den Schwarm ihrer Jugend wieder.

Es ist nicht nur ein Spiel aus Leidenschaft und Verlangen, es ist viel mehr. Anna sucht nach Antworten auf die Fragen, die sie in der Vergangenheit beschäftigten - und entdeckt dabei ein süßes Geheimnis. Kann Liebe den Schmerz wirklich heilen oder hinterlässt sie neue Wunden?

Ein erotisches Häppchen um eine Liebe, die alles verändern könnte.

Verbotenes Verlangen

Meine Augen waren geschlossen, als der Flieger ziemlich derb auf dem Los Angeles International Airport auf der Landebahn aufsetzte. Nun war ich wach und ich freute mich auf die bevorstehende Zeit mit Rose, meiner besten Freundin aus der Studienzeit vor drei Jahren. Bei ihr hatte ich das Glück, als Gast in ihrem Haus immer willkommen zu sein; hoch in den San Gabriel Mountains gelegen, glich Wrightwood einer malerischen Szenerie, die einer Schneekugel entsprungen war. Es war, mit 45 Meilen, weniger als 90 Autominuten die nächstgelegene Kleinstadt in der Nähe von Los Angeles, um winterlich verschneite Abenteuer zu erleben.

Während meiner dreijährigen Ausbildung zur Assistenzärztin der Chirurgie hatte ich mit Rose in ihrem kleinen idyllischen Paradies das eine oder andere Schneeabenteuer erleben dürfen. Rose wohnte zusammen mit ihrem Vater, einem der renommiertesten Anwälte für Strafrecht in den USA, in einer dieser gemütlichen Villen. Ihre Mutter war vor 10 Jahren bei einem Autounfall gestorben. Seither hatte nie wieder eine andere Frau das Leben von Rose und ihrem Vater gekreuzt, außer die Haushälterin Mrs. Miller und ich.

Seit Stunden schon saß ich im Gästezimmer am Fenster dieser gemütlichen Villa, ein ziemlich großer Kasten aus dem vorigen Jahrhundert, und blickte gedankenverloren durch das Aluminiumglas hinaus in den Garten. Mein warmer Atem beschlug die kühle Oberfläche der Scheiben, und ich betrachtete die weichen weißen Schneeflocken, die vom Himmel herabschwebten, wild in der Luft herumwirbelten und ein faszinierendes Schauspiel boten. Der Parkplatz vor dem Haus war mit dem makellosen weißen pulverigen Schnee zugedeckt, während sich der ordentlich getrimmte Rasen, der normalerweise ein leuchtendes Grün hatte, in ein Meer aus glitzernden Kristallen verwandelte.

Nachdenklich zog ich meine Beine an die Brust und legte eine Hand um meine Knie und meinen Kopf darauf. Verführt vom Duft eines heißen Tees, den Mrs. Miller mir serviert hatte, griff ich nach der Tasse auf einem kleinen Beistelltisch in der Nähe und nahm einen wärmenden Schluck. Die Luft da draußen war knackig kalt und der frostige Wind versuchte, kleine Eisblumen gegen die Scheiben zu zeichnen, doch die Heizung im Haus kämpfte mit aller Kraft gegen ihren Feind, die Kälte an, und obwohl das Haus warm und gemütlich war, lag immer noch einen Hauch von kühler Atmosphäre in der Luft.

Rose, meine beste Freundin, hatte mich vom Flughafen in LA abgeholt und mir auf der Fahrt hierher ohne Punkt und Komma von ihrem neuen Freund Ryan erzählt, was er für ein toller Typ wäre und so. Kaum waren wir hier angekommen, hatte sie sich spontan dazu entschlossen, sich aus dem Staub zu machen und zu ihm zu fahren. Eigentlich wollten wir wieder einmal quatschen über alte Zeiten. Anna und Rose, wir waren das Traumpaar auf dem College. Die Jungs verdrehten sich die Köpfe nach uns, doch uns fehlten der Wille und innere Wunsch, uns fest zu binden. Ab und an gingen wir auf Partys, wo wir uns austoben konnten, nichts Festes, nur das reine Vergnügen.

Wie oft hatte ich zusammen mit Rose Zeit in diesem Haus verbracht. Ihr Vater war ein charismatischer Typ und renommierter Anwalt, und ich war in diesen großen, kräftig gebauten, erfolgreichen und unglaublich gut aussehenden Mann verliebt. Ich vergötterte ihn, schmachtete ihn an, verzehrte mich nach ihm. In unzähligen Nächten hatte er von meinen Träumen Besitz ergriffen. Manches Mal redete ich mir ein, dass es mit der Zeit leichter werden würde, dass die Zeit alle schmerzenden Wunden meines Verliebtseins heilen würde. Aber alles, was die Zeit getan hatte, war, mich daran zu erinnern, wie sehr ich ihn vermisste.

---ENDE DER LESEPROBE---