Bad Sugar Daddy 1-4 - Kara Nelange - E-Book

Bad Sugar Daddy 1-4 E-Book

Kara Nelange

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Beschreibung

Sie denkt, er sei der Mann ihrer Träume! Doch sie hat keine Ahnung, was er alles für sie plant ... Die heiße Reihe um die junge, naive Julia, die sich gutgläubig in die Hände ihres Lovers begibt in einem Band! ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

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Seitenzahl: 201

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Bad Sugar Daddy 1-4

Sammelband

Kara Nelange

Dies ist eine frei erfundene Geschichte. Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Inhaltsverzeichnis

Ein richtiger Mann

Die erste Nacht

London

Eine ungewöhnliche Party

Party

Der Scheich

Benutzt

Interesse

Der Scheich und seine Freunde

Kündigung

Das Kaufangebot

Umzug

Verkauft

Erkenntnis

Flucht

Ein richtiger Mann

«Kannst du mir mal bitte den Lippenstift geben?», fragt Julia ihre Freundin Hannah, als sie zusammen in Julias Badezimmer stehen, um sich für die nächste Party zu schminken.

«Den roten. Heute möchte ich mal etwas mehr auffallen», sagt sie und wartet, bis ihr der Lippenstift mit der schwarzen Kappe gereicht wird.

Sorgfältig zieht sich Julia die vollen Lippen nach, macht einen Kussmund und entfernt die überschüssigen Reste dann mit einem Kosmetiktuch. Sie tuscht noch einmal ihre Wimpern nach, damit sie einen besonders schönen Aufschlag haben und betrachtet sich dann noch einmal im Spiegel. Ihre blonden, langen Haare hat sie sorgfältig geglättet und einen strengen Mittelscheitel gezogen, so dass sie ihr die Haare nun wie ein Wasserfall über Schultern und Rücken fallen. Ihre grünen Augen werden durch die schwarze Mascara gut betont und ihre hohen Wangenknochen hat sie mit viel Contouringpuder und Rouge zusätzlich hervorgebracht.

An ihrem schlanken, eher zierlichen Körper trägt sie ein enges schwarzes T-Shirt aus Spitze und an ihren Beinen klebt ihre enge, schwarze Jeans wie eine zweite Haut.

«Welche Schuhe soll ich bloß anziehen?», fragt sie ihre Freundin, die sie bereits seit dem Kindergarten kennt und direkt nebenan wohnt.

«Nimm doch die neuen Ankleboots», schlägt Hannah vor und deutet auf die schwarzen Stiefeletten mit einem kleinen Absatz.

«Perfekt!», erwidert Julia und schlüpft in die Schuhe, bevor sie sich wieder im Spiegel betrachtet.

«Ja, das sollte gehen», sagt sie und läuft in ihrem kleinen Zimmer auf und ab.

Julia ist gerade 18 geworden und hat vor kurzem eine Ausbildung als Bürokauffrau in einem kleinen Betrieb in der Stadt begonnen. Sie lebt noch Zuhause bei ihren Eltern in einer kleinen 3-Zimmer-Wohnung, aber sobald sie mit der Ausbildung fertig ist und ihr Gehalt für etwas Eigenes reicht, möchte sie unbedingt ausziehen.

«Und welche Tasche?», fragt Hannah und hebt zwei fast identisch aussehende Taschen hoch.

«Die linke», antwortet Julia entschlossen und nimmt ihr dann die rechte aus der Hand, um ihre eigenen Sachen darin zu verstauen.

«Schlüssel, Handy, Portemonnaie», zählt sie auf und packt dann noch eine Packung Kaugummi und ihren roten Lippenstift dazu.

«Fertig!», ruft sie, nimmt eins der Sektgläser in die Hand, die auf dem Schreibtisch stehen und hält es in die Luft.

Sofort greift Hannah nach ihrem Glas und stößt mit ihr an.

«Auf uns!», sagen sie gleichzeitig und trinken das prickelnde Getränk in einem Zug aus.

Sie verlassen wenig später die Wohnung und machen sich auf den Weg in ihren Lieblingsclub, der mit der der Straßenbahn ca. 20 min. entfernt liegt. Dabei treffen sie auf Freunde, die noch jede Menge Schnaps dabei haben und stehen eine halbe Stunde später leicht angesäuselt vor dem Club.

Voller Vorfreude stürmen die beiden Mädchen den Club und laufen direkt auf die Tanzfläche, weil gerade eins ihrer Lieblingslieder läuft. Ausgelassen tanzen sie und merken dabei gar nicht, wie sie von mehreren Männern umkreist werden, die Gefallen an den Beiden gefunden haben.

«Hi», wird Julia plötzlich von einem der Männer angesprochen.

Sie ist noch immer völlig in die Musik vertieft und bekommt gar nicht mit, dass sie gemeint ist, bis er ihr auf die Schulter tippt, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen.

«Hey!», wiederholt er noch einmal und lächelt sie an.

Julia schaut auf und sieht einen großen, dunkelhaarigen Mann vor ihr stehen. Er ist mindestens 10, wenn nicht sogar 15 Jahre älter als sie. Er kann unmöglich sie gemeint haben, weswegen sie einen Schritt zur Seite geht, um ihn durchzulassen. Aber er bewegt sich mit und steht weiterhin vor ihr.

Julia schaut noch einmal hoch und betrachtet ihn eingängig. Er hat dunkelbraune, fast schwarze Haare und außergewöhnliche Augen. Sie sind hellgrün und heben sich von seinem dunklen Teint ab, wodurch sie noch mehr strahlen. Er hat einen kurz geschnittenen Bart, der sein Kinn bedeckt, aber seine vollen, roten Lippen zeigt. Er ist groß, bestimmt über 1,90m und hat breite Schultern und trainierte Arme.

«Der ist doch viel zu attraktiv für mich», denkt sich Julia, als sie stehen bleibt und ihn anstarrt.

«Hey, ich bin Jake», sagt er und schaut Julia dabei direkt in die Augen.

Sie kann sich nicht von seinen grünen Augen losreißen und gibt ihm wie automatisch ihre Hand.

«Und du heißt?», fragt er, als sie ihm wortlos ihre Hand reicht.

«Julia» murmelt sie, weil sie noch immer nicht glauben kann, dass er ausgerechnet sie bemerkt hat.

«Freut mich, Julia. Darf ich dir sagen, wie hübsch du heute Abend aussiehst?», sagt er, während er sich dafür zu ihr runterbeugt und ihr ganz nah kommt.

Sie kann sein betörendes Parfum riechen, was gleichzeitig frisch, aber auch herb riecht und ihre Knie weich werden lässt.

«Danke», sagt sie schüchtern und verliert sich wieder in seinen Augen.

«Komm, ich spendier dir einen Drink», sagt er und reicht ihr seine Hand, um sie von der Tanzfläche zu führen. Julia dreht sich nach ihrer Freundin Hannah um, die nun bei den anderen steht und ihr ungläubig hinterher starrt. Sie formt ihren Mund zu einem «heiß» und streckt den Daumen nach oben.

Kichernd läuft Julia ihm hinterher und wundert sich, woher er so schnell ein Getränk herbekommen hat, denn die Theke ist voll. Wenn sie hier etwas bestellen will, dauert es mindestens 20 Minuten.

«Ich kenne den Besitzer», sagt er, als Julia ungläubig auf die zwei Gläser in seiner Hand starrt. Sie nimmt einen Schluck und verzieht sofort das Gesicht.

«Oh, magst du keinen Gin Tonic?», fragt er und will ihr das Glas wieder aus der Hand nehmen, um etwas anderes zu bestellen.

«Ach doch. Das ist okay», sagt sie und versucht cool zu wirken.

Bisher hat sie lediglich Sekt und süße Cocktails getrunken. Das ist ihr erster Gin Tonic.

«Was machst du so mit deinem Leben?», fragt Jake sie und betrachtet sie aufmerksam.

«Ich mache eine Ausbildung zur Bürokauffrau», antwortet sie und fragt sich gleichzeitig, was er wohl macht.

«Und du?», hängt sie daher schnell hinten an.

«Ich bin selbstständig und habe meine eigene Eventfirma. Wir planen Partys für die Superreichen», sagt er und Julia guckt ihn beeindruckt an.

«Oh wow … das klingt aufregend», antwortet sie.

«Ja, es ist ganz spannend, aber auch wahnsinnig anstrengend. Die Reichen haben ziemlich ausgefallene Wünsche. Das kannst du dir gar nicht vorstellen», sagt er und sofort will sie wissen, was das für Wünsche sind.

«Ach, das fängt an bei wilden Partys in der Wüste und geht bis … Hm, nein. Das kann ich dir leider nicht erzählen. Die Kunden erwarten Diskretion von mir», erzählt er geheimnisvoll.

Julia fragt sich gerade, was er damit wohl meint, bis andere Freunde von Jake dazu kommen und ihm etwas zuflüstern.

«Julia, es hat mich sehr gefreut, aber meine Freunde wollen weiter. Magst du mir vielleicht deine Handynummer geben? Ich würde dich gerne wiedersehen», sagt er.

Sofort stimmt sie zu und guckt zu, wie er ihre Nummer in sein Handy eintippt und speichert.

«Ich melde mich bei dir», sagt er und verabschiedet sich dann mit einem Küsschen links und rechts auf ihre Wange.

Sofort eilt sie zurück zu Hannah, die schon ganz aufgeregt auf Neuigkeiten von ihr wartet.

«Wer war das?», platzt sie heraus, als Julia vor ihr steht.

«Jake. Er sagt, er hat eine eigene Eventfirma und veranstaltet Partys für die Superreichen», erzählt sie aufgeregt.

«Oh wow … der sah superheiß aus», antwortet sie beeindruckt. «Wieso ist er gegangen?»

«Seine Freunde wollten weiter. Aber er hat nach meiner Handynummer gefragt und will sich melden», sagt sie grinsend, während sie einen Schluck von ihrem Drink nimmt und wieder das Gesicht verzieht.

«Was ist das?», fragt Hannah neugierig und nimmt ihr das Glas aus der Hand, um selbst zu probieren.

«Gin Tonic»

Hannah zieht am Strohhalm und verzieht ebenfalls das Gesicht.

«Puh … das schmeckt ja furchtbar», erwidert sie und stellt das Glas zur Seite, um Julia wieder auf die Tanzfläche zu ziehen.

Sie tanzen weiterhin ausgelassen, während Julia immer wieder auf ihr Handy starrt und sich fragt, wann Jake sich wohl melden wird.

Aber es kommt nichts und als sie sieht, dass es bereits 4 Uhr ist, tippt sie Hannah an.

«Ich werde müde. Wollen wir gehen?», fragt sie, woraufhin ihre Freundin überrascht den Kopf schüttelt.

«Aber es ist doch noch total viel los hier! Ich will noch nicht gehen!», sagt sie und tanzt weiter.

Alleine verschwindet Julia von der Tanzfläche und läuft zur Toilette. Wieder holt sie ihr Handy raus und entdeckt endlich eine Nachricht von Jake.

«Hey Julia, es hat mich sehr gefreut, dich heute kennen zu lernen. Ich bin noch eine Weile in der Stadt, weil ich hier einen Kunden habe. Ich würde dich gerne wiedersehen», steht da und Julias Herz macht einen Hüpfer.

Sie kann immer noch nicht glauben, dass er sich ausgerechnet sie ausgesucht hat.

Entgegen all der Tipps aus den Frauenzeitschriften, die sie immer zusammen mit Hannah verschlingt, spielt sie nicht die Unnahbare und antwortet sofort.

«Es hat mich auch total gefreut und ich würde dich ebenfalls gerne wiedersehen», schreibt sie und ist erstaunt, als wenige Sekunden später eine Antwort aufleuchtet.

«Bist du noch unterwegs?», fragt er.

«Ja, ich bin noch im Club.»

«Möchtest du noch woanders hingehen? Meine Freunde haben sich gerade von mir verabschiedet.»

Sie zögert nicht lange und stimmt sofort zu.

«Gut. Ich bin in 10 min. da. Warte am besten am Eingang auf mich.»

Julia verlässt die Toilettenkabine wieder und betrachtet sich im Spiegel. Ihre Mascara ist verschmiert, ihr Lippenstift hat sich schon fast komplett verabschiedet. Sorgfältig entfernt sie die dunklen Mascarareste unter ihren Augen und zieht den Lippenstift noch einmal nach, bevor sie sich von einem anderen Mädchen eine Bürste leiht und ihre Haare durchkämmt.

Sie betrachtet sich noch einmal im Spiegel, zieht ihr Top zurecht und begibt sich dann auf die Suche nach Hannah, um sich zu verabschieden.

«Ich fahre jetzt nach Hause», sagt sie zu ihr.

«Oh was? Aber bleib doch noch», versucht sie Julia zu überreden.

«Nein, nein. Ich gehe jetzt. Aber bleib du ruhig noch hier. Ich schaff das schon alleine.»

Dass sie sich mit Jake trifft, will sie ihr nicht verraten, denn sie selbst findet, dass 4 Uhr wahrscheinlich nicht die beste Zeit für ein erstes Date ist. Trotzdem will sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.

An der Garderobe holt sie ihre Jacke ab, bevor sie sich dann vor den Eingang stellt und wartet. Jakes letzte Nachricht ist vor sieben Minuten gekommen, weswegen sie nicht damit rechnet, dass er bereits da ist, aber kaum als sie vor dem Gebäude steht, tritt ein großer Mann auf sie zu, der sie anlächelt.

«Da bist du ja», sagt er und legt seinen Arm um ihre Schultern.

«Dir ist sicherlich kalt. Ich kenne da einen Club mit einer schönen VIP-Lounge.»

Er winkt ein Taxi heran, lässt Julia einsteigen und zusammen fahren sie die paar Minuten in ein verlassenes Industriegebiet. Julia schaut sie fragend um.

Sind sie hier wirklich richtig?

Jake bezahlt, steigt aus und öffnet Julia die Tür. Als sie das Taxi verlässt und sich umschaut, kann sie vereinzelt Leute sehen, die alle auf ein Gebäude zustürmen, das auch Jake ansteuert.

«Wir sind da», sagt er und zeigt auf den Eingang, an dem auch um diese Uhrzeit noch 100 Leute anstehen.

«Da warten wir ja ewig», sagt Julia, aber Jake grinst nur, nimmt sie an die Hand und läuft an all den Menschen vorbei direkt zum Türsteher. Der nickt ihm nur zu und öffnet dann die Tür.

«Er hat schon mal für mich gearbeitet», sagt er nur erklärend.

Beeindruckt schaut sich Julia im Club um. Die Wände sind mit dunklen Fliesen ausgekleidet und überall hängen pompöse Kronleuchter aus Glas. Es wird laute Elektromusik gespielt und auf der Tanzfläche drängen sich die schönsten Menschen, die sie je gesehen hat. Ohne Jake wäre sie wahrscheinlich niemals in diesen Laden gekommen.

Zielstrebig steuert er auf eine Ecke zu und spricht kurz mit dem Securitymann, der vor dem Eingang steht. Julia kann ihn nicken sehen und kurz darauf werden sie hereingelassen. Sie betreten den VIP-Bereich, der nur von wenigen Leuten besucht ist. Es gibt mehrere kleine Nischen, die mit Ledersofas und einem kleinen Tisch ausgestattet sind, auf denen Kübeln mit Wodka und Champagnerflaschen stehen.

«Was willst du trinken?», fragt Jake sie und sie zuckt nur mit den Schultern. Sie weiß wirklich nicht, was man hier bestellt.

«Ich besorg uns einfach eine Flasche Champagner», sagt er und zeigt auf eine leere Couch, auf die sich Julia setzen soll, während er einen der Kellner heranwinkt.

Wenig später bringt er eine ganze Flasche Champagner, öffnet sie und befüllt dann zwei Gläser damit, bevor er die Flasche dann in den gekühlten Behälter stellt.

Jake reicht ihr ein Glas, um dann mit ihr anzustoßen und er beginnt Julia Fragen über ihr Leben zu stellen. Was sie bereits gesehen und erlebt hat, was sie noch sehen möchte und wovon sie träumt. Überrascht, dass er so interessiert an ihr ist, antwortet sie ihm ehrlich, dass sie Deutschland noch nie verlassen hat und bisher wenig von der Welt gesehen hat.

«Das ist aber schade. Die Welt hat so viele schöne Orte zu bieten, die man alle mal gesehen haben muss», erwidert er. Aber weder ihre Eltern, noch sie selbst haben ausreichend Geld, um sich Fernreisen leisten zu können.

«Dann musst du eben hart arbeiten. Oder dir einen reichen Ehemann suchen», scherzt er und zwinkert ihr dabei zu, bevor er ihr noch ein Glas Champagner einschenkt.

Kurz darauf ertönt sein Lieblingslied, woraufhin er aufsteht und Julia auf die Tanzfläche führt. Er umfasst ihre Taille und die beiden tanzen eng miteinander. Er kommt ihr immer näher und beschwipst durch den Alkohol, muss sie sich an ihm festhalten, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.

Es kommt zum Kuss und ehe sie sich versieht, stehen sie knutschend auf der Tanzfläche und sie spürt, wie seine Hände an ihrem Körper hoch und runter wandern.

Er führt sie wieder runter von der Tanzfläche, läuft mit ihr nicht zu ihrem alten Platz, sondern nach draußen, um sie weiterhin, gegen eine Mauer gedrückt, zu küssen.

Julia hat schon viele Männer geküsst. Für sie und Hannah ist das bisher immer wie ein Wettbewerb gewesen, so viele Männer wie möglich beim Feiern zu küssen, ohne danach weiter zu gehen. Aber mit Jake ist das etwas anderes. Ihn will sie nicht vor dem Club stehen lassen. Mit ihm würde sie auch mit nach Hause gehen. Also nickt sie, als er ihr vorschlägt, dass sie zu ihm gehen.

Die erste Nacht

Wieder ruft er ein Taxi, lässt sie hinten einsteigen und berührt während der Fahrt ununterbrochen ihre Knie.

Als sie aussteigen, stehen sie nicht wie erwartet vor einem großen Gebäude, sondern vor einem 5-Sterne Hotel.

«Hier wohnst du?», fragt Julia ungläubig.

«Meine Wohnung ist in London. Wenn ich unterwegs bin, schlafe ich in Hotels», erklärt er ihr, was ihn noch ein wenig beeindruckender macht.

«London … wow», murmelt sie und kann noch immer nicht fassen, dass er sich ausgerechnet sie ausgesucht hat.

Sie betreten die schicke Lobby und zielstrebig läuft Jake auf den Fahrstuhl zu. Sie fahren in den 5. Stock und laufen über den flauschigen Teppich, der im Flur ausgelegt ist. Julia ist noch nie in ihrem Leben in einem 5-Sterne Hotel gewesen. Bei ihren bisherigen Urlauben mit ihrer Familie oder auf Klassenfahrt, hat sie in Pensionen oder Jugendherbergen geschlafen. Selbst die Tatsache, dass sie unten von einem Portier begrüßt worden sind, der ihnen die Tür aufgehalten hat, ist schon neu für sie. Auch, dass jeder Angestellte hier eine schicke Uniform trägt.

Jake nutzt die Karte, um das Zimmer aufzuschließen und lässt Julia als erstes eintreten.

«Willkommen in meiner kleinen Suite», sagt er und Julia muss kichern, weil er das Wort klein benutzt hat. Das Zimmer ist größer als die Wohnung, in der sie mit ihrer Familie lebt.

Sprachlos schreitet sie den langen Flur entlang und blickt in jedes Zimmer, das davon abgeht.

«Das ist der Wohnbereich», sagt Jake und deutet auf einen großen Raum mit einer riesigen Fensterfront, vor dem ein Esstisch mit acht Stühlen steht. Auf der anderen Seite des Raumes stehen mehrere Sofas, die eine gemütliche Sitzecke bilden und direkt davor steht ein großer Fernseher.

«Möchtest du etwas trinken?», fragt er und läuft zu einem offenen Barwagen, um ihr etwas anzubieten.

«Ähm …», bringt sie nur hervor und schaut ihn überfordert an.

«Sekt? Wein? Bier? Gin Tonic?», fragt er und hebt dabei die Flaschen hoch.

«Sekt», sagt sie bestimmt und führt ihren Rundgang fort.

Sie entdeckt das großzügige Badezimmer mit einer Badewanne, die in den Boden eingelassen ist.

«Das ist auch ein Whirlpool», sagt Jake, der nun mit einem Glas Sekt neben ihr steht.

In einem kleinen Raum dahinter befinden sich die Toilette und eine Duschkabine, die mit dunklen Fliesen ausgelegt ist und über viele merkwürdige Knöpfe an der Wand verfügt, die sich Julia fragend anschaut.

Sie läuft weiter und findet dann das Schlafzimmer, in dessen Mitte ein riesiges Bett thront, das mit zahlreichen Kissen übersät ist. Durch einen kleinen Gang erreicht man einen begehbaren Kleiderschrank, in dem Jakes Kleidung sorgfältig aufgereiht in den offenen Schränken hängt.

«Und? Gefällt es dir?», fragt er, als sie ihren kleinen Rundgang beendet hat.

«Ja. Wirklich schick», bringt sie nur hervor und folgt ihm dann zurück ins Wohnzimmer, wo er sich auf eins der gemütlichen Sofas setzt und dann auf den Platz neben ihm schlägt, damit Julia sich dort hinsetzt.

Sie stellt ihr Glas ab und platziert sich dicht neben ihm, damit sie ihn weiter küssen kann. Es dauert nicht lange, da hat er sie auf seinen Schoß gehoben und sie spürt, wie sich sein harter Schwanz durch seine Hose an ihrem Schritt reibt. Julia fängt an lauter zu stöhnen und zu keuchen und kann hören, wie auch die Lust in Jake immer weiter ansteigt.

«Ich will dich», flüstert er ihr dann ins Ohr und beginnt langsam ihr Shirt auszuziehen.

Aufmerksam mustert er den schwarzen Spitzen-BH, den sie darunter trägt, bevor er sich dann um den Verschluss kümmert, ihn öffnet und die Träger von ihren Schultern streift. Langsam legt er ihren BH zur Seite und widmet sich anschließend ihren nackten Brüsten. Ihre Brustwarzen richten sich bei der ersten Berührung durch seine Hände auf und stehen steil nach oben. Genüsslich leckt er mit seiner Zunge darüber und saugt dran, bis Julia leise anfängt zu stöhnen. Sie beginnt nun ebenfalls ihn auszuziehen. Knöpft sein Hemd vorsichtig auf, um es ihm dann runter zu streifen. Wie erwartet, findet sie unter dem Stoff einen trainierten und haarlosen Oberkörper vor. Seine Brust ist perfekt definiert, seine Arme kräftig, aber nicht zu übertrieben. Zärtlich streichelt sie über seine glatte Haut, bevor er sie hochhebt und ins Schlafzimmer trägt, um sie auf das Bett zu legen.

Vorsichtig streift er ihr die Hose von den Beinen und entfernt ihr dann auch noch den Slip, bevor er ihre Beine öffnet und sein Gesicht dazwischen vergräbt, um sie zu lecken.

Mit der Zunge fährt er zunächst ganz sanft über ihren Kitzler, reizt ihn immer wieder und beobachtet genau, auf welche Berührungen sie am stärksten reagiert. Danach beginnt er daran zu saugen und immer stärker mit der Zunge darüber zu fahren, bis auch ihr Stöhnen immer lauter und stärker wird und sie sich schon bald nicht mehr zurückhalten kann. Mit den Händen vergräbt sie sich in der weißen Bettdecke und genießt es, wie Jake ihre Pussy bearbeitet.

Dann spürt sie, wie er mit zwei Fingern tief in ihre nasse Muschi eindringt und beginnt sie damit zu ficken. Es dauert nicht mehr lange und sie kommt zu ihren ersten Höhepunkt.

Jake lässt weiterhin seine Zunge über ihren Kitzler tanzen und drückt ihr dabei seine Finger tief in ihre Muschi, bis er genau den richtigen Punkt gefunden hat und dagegendrückt.

Julia fängt an zu zittern, ihr Körper spannt sich an, sie schließt die Augen, klammert sich noch immer mit ihren Fingern in die Bettdecke fest und merkt dann, wie der Orgasmus sie überrollt.

Laut stöhnt sie auf, als der Höhepunkt sie erreicht und ihren ganzen Körper augenblicklich entspannt. Jake zieht sich langsam zurück, beobachtet wie sich Julia voll und ganz ihrem Höhepunkt hingibt und betrachtet sie zufrieden, bis sie sich wieder beruhigt hat.

«Geht’s dir gut?», fragt er überflüssigerweise und erntet dafür auch nur ein Kichern. Natürlich geht es ihr nach diesem spektakulären Orgasmus gut.

Nachdem sie sich wieder etwas erholt hat, möchte sie sich bei ihm revanchieren. Sie zieht ihm die Hose von der Hüfte und holt seinen prächtigen Schwanz heraus, der schon steil nach oben steht. Genau wie den Rest findet sie ihn einfach nur perfekt. Er ist glatt, gerade, groß und lang aber nicht zu riesig.

Behutsam fährt sie mit der Hand rauf und runter, bis sie sich dann mit dem Kopf zu ihm nach unten beugt und ihn sanft mit der Zunge berührt. Genüsslich leckt sie auf und ab und schiebt sich seinen Schwanz dann tief in den Mund. Gekonnt bearbeitet sie ihn dabei weiterhin mit der Zunge, während ihre Hand den Schaft massiert.

«Mhh… das machst du großartig», lobt er sie, während er ihr dabei den Rücken krault und ihr immer wieder über den Kopf streichelt.

Beflügelt durch sein Kompliment macht sie weiter. Schiebt sich seinen Schwanz immer tiefer in ihren Hals, lässt ihn heraus gleiten, spielt mit der Zunge an der Spitze, bis sie ihn wieder tief rein schiebt.

Sie hört, wie Jakes Atmung schneller wird, sein Keuchen lauter und weiß, dass er gleich kommt. Aber bevor sie ihn zum Abspritzen bringt, hält er sie auf und drückt sie zurück aufs Bett.

«Ich will dich jetzt ficken», flüstert er ihr zu. Julia legt sich auf den Rücken, bereit ihn gleich in sich auf zu nehmen und spreizt ihre Beine.

Jake legt sich zwischen sie, findet sofort ihren feuchten Eingang und stößt seinen harten, prallen Schwanz in ihre warme Muschi.

«Mhhh», stöhnt sie ihm entgegen, als sie spürt, wie er langsam in sie eindringt.

Sie krallt sich mit ihren Händen an seinem Rücken fest, während er sie immer fester stößt. Schon bald findet er ein Tempo, was für sie und ihn angenehm ist. Dabei dringt er mit jedem Stoß immer tiefer in sie ein, bis er letztendlich genau den richtigen Punkt gefunden hat, den Julia zur Ekstase bringt.

«Ja, weiter», keucht sie und spürt, dass sich der nächste Orgasmus in ihr breitmacht. Jake stößt noch ein paar Mal fest zu, bis Julia ein zweites Mal kommt und zitternd sowie zuckend unter ihm liegt.

Noch ein letztes Mal beschleunigt er das Tempo, bis auch er kommt und erschöpft auf Julia zusammensinkt.

Kurz darauf rollt er sich von ihr runter und legt seinen Arm um sie.

«Wow…» bringt er nur hervor, was sie ebenfalls mit einem «wow» bestätigt. Sie bleiben noch eine Weile liegen, bis Jake aufsteht, um die Minibar zu plündern.

«Hast du auch so großen Hunger wie ich?», fragt er und nimmt sich eine Banane aus der Obstschale.

«Oh ja», stößt Julia hervor und merkt in dem Augenblick, dass ihr Magen knurrt.

«Ui. Da hat aber jemand besonders großen Hunger», erwidert Jake und schaut sich in der Suite nach etwas Essbaren um.

«Ich habe leider nur Obst, Chips und Süßigkeiten da. Und die Karte vom Zimmerservice», sagt er mit einem Grinsen.

«Aber es ist mitten in der Nacht. Bringen die uns denn noch was?», fragt sie erstaunt.

«Die bringen dir immer etwas. Was möchtest du?»

Er schlägt das Menü auf und wählt eine große Portion Pommes sowie einen Cheeseburger.

«Das will ich auch», sagt sie und öffnet die Flasche Cola, die Jake ihr mitgebracht hat.

Sie schaut zu, wie er sich eine Hose anzieht, um dem Zimmerservice die Tür zu öffnen und lehnt sich noch einmal im Bett zurück. Sie kann immer noch nicht glauben, dass ausgerechnet sie hier gelandet ist und sich um 5 Uhr morgens etwas vom Zimmerservice bringen lässt.

Wenig später machen sie sich hungrig über das Essen her und Jake fragt Julia weiter über ihr Leben aus.