BattleTech - Augensturm - William H. Keith - E-Book

BattleTech - Augensturm E-Book

William H. Keith

0,0

Beschreibung

Ein Sturm tost und Durant Carlyle steckt mittendrin fest. Seine Söldnertruppe, Colbys Commandos, hat bei dem Versuch, einen brutalen Kriegsherrn auf dem eisigen Planeten Golandrinas auszuschalten, mehr gefunden als erwartet. Die Freude über das Vermögen in Gold währt jedoch nicht lange, denn der Feind wird alles tun, um es sich zurückzuholen. Genau darauf setzen Durant und die Commandos. Mit dem erbeuteten Gold als Köder wollen sie die gegnerischen Söldner in eine Falle locken und ein für alle Mal erledigen. Aber in dem gewaltigen Sturm, der ihnen eigentlich als perfekter Hinterhalt dienen sollte, halten sich auch noch andere Dinge verborgen. Eine feindliche Mech-Streitmacht, die groß genug ist, um sie alle zu zerstören …

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern
Kindle™-E-Readern
(für ausgewählte Pakete)

Seitenzahl: 34

Veröffentlichungsjahr: 2022

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Titel

William H. Keith

Augensturm

Colby‘s Commandos II

Impressum

Yellow King ProductionsTitelbild: Alexander Immerzeel, Anthony Scroggins, David KerberÜbersetzung: Daniel MayerRedaktion: Mario WeißLektorat & Korrektorat: Mario Weiß, Michael Sellmeier, Christopher Denis, Thomas DoblingerLayout: Michael Mingers

©2026 The Topps Company, Inc. All rights reserved.

Classic BattleTech, BattleTech, BattleMech and ’Mech are registered trademarks and/or trademarks of The Topps Company Inc. in the United States and/or other countries. Catalyst Game Labs and the Catalyst Game Labs logo are trademarks of InMediaRes Productions, LLC.

Deutsche Ausgabe Yellow King Productions, Neuöd - Gewerbepark 12a, D-92278 Illschwang unter Lizenz von INMEDIARES PRODUCTIONS, LLC., also doing business as CATALYST GAME LABS.

Alle Rechte vorbehalten. Der Nachdruck, auch auszugsweise, die Verarbeitung und die Verbreitung des Werkes in jedweder Form, insbesondere zu Zwecken der Vervielfältigung auf fotomechanischem, digitalem oder sonstigem Weg sowie die Nutzung im Internet dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags erfolgen.

Produkt-Nr.: YKBT031E-Book-ISBN: 978-3-98732-002-6

1

TRENT, GOLANDRINAS

LYRANISCHES COMMONWEALTH

8. APRIL 2990

»Bei Blakes Zähnen!«, fluchte Durant Carlyle über den Wind, der unablässig gegen die Ferrobeton-Außenwand des Gebäudes donnerte. »Ist das Wetter auf diesem Dreckball immer so beschissen?«

»Es ist eine verdammte Augapfel-Welt, Mister«, sagte der andere Mann an der Bar. »Was hast du erwartet? Die Stürme gehören einfach dazu, weißt du?«

Der Bargast nannte sich selbst »Jocko«, und er sagte, er sei Bergarbeiter bei der Vickers Mining Company, doch Carlyle hatte daran seine Zweifel.

Die bloßen Arme des Mannes waren weitgehend mit Tätowierungen – Totenschädel, Skelette und Drachen – bedeckt, und er hatte das harte Aussehen eines Veteranen. Die Narben auf seinem Gesicht konnten natürlich von einem Bergbauunfall stammen, aber …

Carlyle war in einer heruntergekommenen Kneipe, die passenderweise »The Howling Wind« hieß, ein kuppelförmiges Bauwerk wie die meisten anderen Gebäude in dem zusammengepferchten Haufen Elend, der den Namen Trent trug. Golandrinas, war eine hässliche, kleine Felskugel, die um einen kühlen roten Zwerg des Typs M7 nahe der Peripherie kreiste.

Der Planet war seiner winzigen Sonne sehr nahe und hatte ein Jahr, das nur 9 Standardtage lang dauerte. Er war in seiner Rotation und Ausrichtung an den Primärstern gebunden, eine Seite für immer auf den Stern gerichtet, die andere erfroren in ewiger, bitterkalter Nacht. Ein großer Teil der Nachtseite war von Gletschern bedeckt.

Aus dem Weltraum sah diese Halbkugel im Sternenlicht wie ein gespenstischer, gigantischer Augapfel aus, der in die Leere starrte.

»Klar«, antwortete Durant. »Die Atmosphäre des Planeten wird auf der Tagseite heiß … wirklich heiß. Warme Luft dehnt sich aus, und dringt in die Nachtseite ein. Ich kann mir vorstellen, dass die Stürme hier ziemlich heftig werden.«

»Du hast ja keine Ahnung«, sagte Jocko. »Ein großer Augensturm kann tagelang andauern, und der Wind kreischt mit 150 Klicks pro Stunde dahin.«

»Augensturm?« Durant runzelte die Stirn. »Wie das Auge eines Hurrikans?«

Jocko lachte. »Verdammt, Mister, der Planet dreht sich zu langsam für einen echten Coriolis-Sturm! Nein, ab und zu lodert der lokale Stern auf und beschert der Tagseite eine gewaltige Hitzewelle. Die Luft dehnt sich aus und fegt brüllend über die Zwielichtzone hinweg in die Nacht.«

»Mein Fehler«, sagte Durant verärgert. Er nahm sein Glas Scotch in die Hand, das er vor ein paar Minuten bestellt hatte, und kippte es in einem Zug herunter. Die rauchige Hitze brannte sich bis in seinen Bauch hinab. Dreckszeug.

Verdammt, er musste sich konzentrieren …

»Du hast mir von den Deathgeld erzählt«, sagte er. »Du sagst, sie kommen zurück nach Trent?«

Der Typ hatte eigentlich gar nichts davon erzählt, aber er war ziemlich besoffen.

Carlyle versuchte, ihn zu beeinflussen, wollte ihn dazu bringen, sich zu verplappern.

»Oh, sie kommen wieder, Junge«, sagte Jocko. Er kippte noch ein Glas von was auch immer er da trank hinunter. »Und das schon bald!

Sie werden schnell und hart zuschlagen, und sie kommen mit dem Sturm, sodass niemand sie kommen sehen wird. So haben sie auch die lokalen Milizen ausgelöscht, als sie hier vor einem Monat gelandet sind. Was willst du machen, um sie daran zu hindern, hä?«

»Ich denke, das hängt davon ab, wie viele BattleMechs Duboise zur Verfügung hat.«

»Oh, er hat Mechs. Haufenweise