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Eine Regel, nach der man leben muss ... oder sterben. Es hätte ein einfacher Job sein sollen. Durant Carlyle und seine Commandos wurden angeheuert, um den abgelegenen Bergbauplaneten Golandrinas vor einem lokalen Kriegsherrn und dessen Söldnern zu beschützen. Aber nahe der Peripherie sind die Dinge nur selten wie sie scheinen, und was ein einfacher "Suchen und Zerstören"-Auftrag hätte sein sollen, wird für Durant und seine Leute um einiges gefährlicher. Als sie die wahre Natur der Feindmission aufdecken, müssen Colbys Commandos neue Regeln lernen, um zu überleben ...
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Seitenzahl: 34
Veröffentlichungsjahr: 2022
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Titel
William H. Keith
Goldene Regel
Colby‘s Commandos I
Impressum
Yellow King ProductionsTitelbild: Alexander Immerzeel, Anthony Scroggins, David KerberÜbersetzung: Daniel MayerRedaktion: Mario WeißLektorat & Korrektorat: Mario Weiß, Michael Sellmeier, Christopher Denis, Thomas DoblingerLayout: Michael Mingers
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Deutsche Ausgabe Yellow King Productions, Neuöd - Gewerbepark 12a, D-92278 Illschwang unter Lizenz von INMEDIARES PRODUCTIONS, LLC., also doing business as CATALYST GAME LABS.
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Produkt-Nr.: YKBT030E-Book-ISBN: 978-3-98732-001-9
1
ASGARD
WOTAN
LYRANISCHES COMMONWEALTH
22. MÄRZ 2990
»Wer zum Teufel ist dieser Georg Suertos?«, wollte Durant Carlyle wissen. »Ich weiß, dass er hierzulande eine große Nummer ist …«
»‚Große Nummer‘ trifft es nicht einmal im Ansatz, Captain«, erwiderte Major Jonathan Colby und verschob den allzeit präsenten Zigarrenstummel in den anderen Mundwinkel. »Nicht mal in zehntausend Lichtjahren. Er ist wahrscheinlich der reichste Typ auf Wotan.«
»Hm, und er will uns?«
»Jepp«, antwortete Colby. »Zumindest will er ein paar Kampflanzen aus mittelschweren bis schweren Mechs. Und auf Wotan ist das so ziemlich dasselbe.«
Sie bahnten sich schon eine ganze Weile einen Weg durch den eher zwielichtigen Teil der Stadt. Asgard war groß, hell und modern für eine Welt, die fast in der Peripherie lag, aber aufgrund dieser Nähe auch ein wenig altmodisch. Die Zitadelle von Asgard thronte auf einem Berg hoch über den Häusern, doch die in den tiefen Schatten liegenden Straßen waren meist eng, überfüllt und laut. Colby führte sie an und schaute dabei mehrmals auf ein zerrissenes Stück Papier, ehe er anhielt und auf eine grelle Fassade zeigte.
»Was?«, sagte Carlyle überrascht. »Da drin?«
»Der Weltenbaum«, antwortete Colby. »Das ist der Ort.«
»Ich hätte gedacht, dass jemand, der so reich ist wie der Typ, einen besseren Geschmack hat, was den Treffpunkt angeht.«
»Tatsächlich gehört ihm der Laden«, antwortete Colby. »Und ich hinterfrage niemals, wie ein Kunde seine Freizeit verbringt.«
Der Weltenbaum war voll, laut und in verqualmtes Zwielicht gehüllt. Zwei junge Frauen drehten und wanden sich auf einer kleinen Bühne in der Mitte des Raumes zum Bumm-bumm-bumm von etwas, das wie eine aufgezeichnete Version des Songs »Hard Man« von den Blackstars klang. Einige Leute tanzten, wo immer sie einen Platz auf der Tanzfläche finden konnten; aber die meisten Kunden des Ladens hockten über zu teure Drinks gebeugt da oder starrten die Tänzerinnen an.
»Was darf es sein, Jungs?«, fragte eine der Tischdamen. Sie war hübsch, aber entweder Müdigkeit oder Langeweile ließen sie matt und abgeschlagen erscheinen.
»Wir sind hier, um Suertos zu treffen«, sagte Colby. Er ließ einen Fünfer zwischen seinen Fingern auftauchen. »Mein Name ist Colby. Wir werden erwartet.«
Die Frau ließ die C-Note verschwinden, doch Carlyle konnte nicht sagen, wohin. Sie war nur spärlich bekleidet, und hatte definitiv nicht viele Taschen an sich. »Da drüben«, sagte sie und deutete mit dem Kinn auf eine leere Kabine. »Ich gebe ihm Bescheid.«
Sie schoben sich durch das Chaos und nahmen an dem gezeigten Tisch Platz. Ein »Reserviert«-Licht leuchtete über der schäbigen Tischplatte.
»Also … hast du irgendeine Ahnung, worum es bei dem Job geht?« Fragte Carlyle seinen kommandierenden Offizier. Er tippte den Code für ein Bier auf dem in die Tischplatte eingelassenen Bestellpad ein. Colby tat es ihm gleich.
»Nein. Wir kämpfen nicht auf diesem Planeten, das ist alles, was ich weiß. Und er will einen Vertrag für zwei Lanzen.«
»Naja, das kriegen wir fast hin«, sagte Carlyle. Der zweiten Lanze fehlte ein Mech – in Pryors Thunderbolt war eine Kühlmittelversiegelung geplatzt und auch einige wichtige Aktivatoren waren durchgebrannt.
Ihre Getränke trafen einige Augenblicke sp
