BattleTech - Drachenhort - William H. Keith - E-Book

BattleTech - Drachenhort E-Book

William H. Keith

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Beschreibung

Nachdem sie auf dem Planeten Golandrinas mit der brutalen Deathgeld-Söldnertruppe aneinandergeraten sind – und dabei auch auf ein Golddepot im Wert von zig Millionen C-Noten gestoßen waren –, kehrt Durant Carlyle zusammen mit dem Rest von Colby's Commandos auf die kleine Welt zurück, um herauszufinden, ob die Mietlinge auf eigene Faust gehandelt haben, oder ob noch ein größerer Akteur mit im Spiel ist. Was sie dann vorfinden, bestätigt ihre schlimmsten Befürchtungen – Golandrinas ist nur ein Gefecht weit davon entfernt, in den eisernen Griff eines der Großen Häuser zu geraten … und allein die angeschlagenen Mechs und Krieger von Colby's Commandos stehen dabei noch im Weg …

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Seitenzahl: 44

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Titel

William H. Keith

Drachenhort

Colby‘s Commandos III

Impressum

Yellow King ProductionsTitelbild: Marco Pennacchietti, Tan Ho Sim, David KerberÜbersetzung: Hartwig Nieder-GasselRedaktion: Mario WeißLektorat & Korrektorat: Mario Weiß, Michael Sellmeier, Christopher Denis, Thomas DoblingerLayout: Michael Mingers

©2026 The Topps Company, Inc. All rights reserved.

Classic BattleTech, BattleTech, BattleMech and ’Mech are registered trademarks and/or trademarks of The Topps Company Inc. in the United States and/or other countries. Catalyst Game Labs and the Catalyst Game Labs logo are trademarks of InMediaRes Productions, LLC.

Deutsche Ausgabe Yellow King Productions, Neuöd - Gewerbepark 12a, D-92278 Illschwang unter Lizenz von INMEDIARES PRODUCTIONS, LLC., also doing business as CATALYST GAME LABS.

Alle Rechte vorbehalten. Der Nachdruck, auch auszugsweise, die Verarbeitung und die Verbreitung des Werkes in jedweder Form, insbesondere zu Zwecken der Vervielfältigung auf fotomechanischem, digitalem oder sonstigem Weg sowie die Nutzung im Internet dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags erfolgen.

Produkt-Nr.: YKBT032E-Book-ISBN: 978-3-98732-003-3

1

RAGAMUFFIN, LANDUNGSSCHIFF DER UNION-KLASSE

NIEDRIGER ORBIT, GOLANDRINAS

LYRANISCHES COMMONWEALTH

12. APRIL 2990

Auf einem Flammenschweif balancierend bahnte sich die Ragamuffin rüttelnd und schüttelnd ihren Weg durch die Atmosphäre, während sie für die Landung verzögerte. Durant Carlyle saß festgeschnallt im winzigen Cockpit seines Shadow Hawk und biss angesichts der Vibrationen die Zähne zusammen. Der Pilot würde schon wissen, was er tat.

… jedenfalls hoffte Carlyle das.

»Unterschreiten zwölftausend Meter«, erklang die Stimme von Hank Austin, dem Skipper des Landungsschiffes, in Carlyles Ohrhörern. »Keinerlei Anzeichen für ein feindliches Empfangskomitee da unten … jedenfalls noch nicht.«

Und den Göttern sei Dank für diese kleine Gefälligkeit. Während seines Fluges durch die Atmosphäre war das Landungsschiff entsetzlich anfällig, und die Commandos hatten nicht herausfinden können, ob es in Rowe schwere Verteidigungsanlagen gab.

Grelles und blutrotes Sonnenlicht strömte durch eine Sichtluke. Der Planet Golandrinas drehte sich in einer so geringen Entfernung um einen winzigen Stern des Typs M7V, dass sein Jahr lediglich neun Tage lang war, wobei der Planet an die Gezeiten seiner Sonne gebunden war. Als eine solche »Augapfel-Welt« war Golandrinas auf seiner beschienenen Seite glühend heiß, und eiskalt auf der dunklen; die ausgedehnten Gletscher der Nachtseite bildeten dabei so etwas wie eine glasartige Pupille für das gewaltige Auge der Welt, das von seinem Stern fort und hinaus ins Nichts starrte.

Wochen zuvor war die Mech-Söldnereinheit Colby’s Commandos erstmals mit der Ragamuffin auf Golandrinas gelandet. Sie waren auf dem nahegelegenen Wotan von einer zwielichtigen Figur namens Reid angeheuert worden – einem Strohmann des reichen und noch zwielichtigeren Georg Suertos –, um einer Invasion von Rowe, Golandrinas Hauptstadt, zuvorzukommen. Nachdem sie dort angelangt waren, mussten sie allerdings feststellen, dass die Stadt bereits von der Söldnereinheit Deathgeld eingenommen worden war … und diese wurde möglicherweise vom Haus Kurita beschäftigt.

Letzteres konnte noch nicht endgültig bewiesen werden, aber falls dem tatsächlich so war, würde das heißen, dass das mächtige Draconis-Kombinat in diese abgelegene Ecke des Weltalls vorgedrungen wäre, die das Lyranische Commonwealth für sich beanspruchte. Somit wäre es nicht nur Golandrinas selbst, das angegriffen wurde – sondern das Commonwealth als Ganzes.

Major Jonathan Colby, kommandierender Offizier der Colby’s Commandos, wünschte sich handfeste Aufklärungsergebnisse und war fest entschlossen, diese auch zu bekommen. Nachdem er vor einer Woche bei einem harten Kampf gegen die Deathgeld außerhalb der Minenstadt Trent verwundet wurde, konnte er erst jetzt wieder zur Tat schreiten. Doch sobald er in der Lage gewesen war, in das Cockpit eines BattleMechs zu klettern, hatte er sofort die entsprechende Order erteilt. »Wir müssen Rowe angreifen und die Bastarde herauslocken«, teilte er seinem Team vor Aufbruch mit. »Haben wir es hier mit Söldnern bei einem Überfall zu tun, oder der Speerspitze einer umfassenden Invasion durch das Kombinat? Lasst uns mal sehen, was wir herausfinden können.«

Dieses eine Mal ging Durant Carlyle nicht ganz konform mit Colbys Entscheidung. In den letzten paar Wochen waren die Commandos durch eine wahre Hölle von Kämpfen gegangen. Sie hatten drei ihrer ursprünglich acht Mechs verloren, wobei ein Pilot – Hauptman – getötet und zwei weitere verwundet worden waren: Zeller und Colby selbst. Auf der Ragamuffin arbeiteten die Techs hart daran, die beschädigten Maschinen zu reparieren; eventuell würde es ihnen sogar gelingen, ein paar der erbeuteten Mechs wieder einsatzbereit zu machen … Dennochwürden die Commandos in Unterzahl zu diesem Angriff antreten.

Ein gefangengenommener Mechkrieger hatte ihnen verraten, dass sich noch sechs weitere Deathgeld-Mechs in Rowe befanden. Die Commandos hatten es schon mit schlechteren Kräfteverhältnissen zu tun bekommen und trotzdem gesiegt … Doch Carlyle hegte die Befürchtung, dass sie ihr Glück bereits überstrapaziert hatten. Vor diesem letzten Einsatz war sein persönlicher Ratschlag an Einfachheit nicht zu überbieten gewesen: Nichts wie weg hier. Lasst uns nach Wotan zurückkehren und Suertos wissen lassen, dass Rowe bereits von feindlichen Mechs besetzt worden war. Lasst uns berichten, dass dies der Beginn einer Kurita-Invasion sein könnte und, nur so nebenbei, dass seine rechte Hand Reid womöglich ein Kurita-Agent ist.

Zur Hölle… vielleicht konnte der massive Stapel Goldbarren, den man Deathgeld-Kräften bei Trent abgenommen hatte, Suertos sogar davon überzeugen, dass diese Operation ein überwältigender Erfolg gewesen wäre. So etwas kam vor …

Durant hatte seine Bedenken wä