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Dies ist ein Buch Band, mit drei sehr schönen und auch traurigen Geschichten.
Das E-Book Buch: Das Gefühl zu schweben. Mein Weg in die Freiheit. Ackerland. wird angeboten von BoD - Books on Demand und wurde mit folgenden Begriffen kategorisiert:
Schweben,Freiheit,Acker,Weg,Gefühl
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 44
Veröffentlichungsjahr: 2026
BUCHBAND
Das Gefühl zu schweben
Mein Weg in die Freiheit
Ackerland
Das Gefühl zu schweben
Mein Weg in die Freiheit
Ackerland
Melany de Isabeau
Melany de Isabeau
Kennen Sie auch, dass Gefühl zu schweben?
Ich weiß auch, was Sie jetzt vielleicht denken: Vor mir liegt doch eigentlich ein Roman und keine Selbsthilfebroschüre!
Aber mal im Ernst, haben Sie sich das schon einmal je vorgestellt? Völlig schwerelos zu sein? Nein, doch nicht irgendwo im Weltraum, sondern hier bei uns, bei Ihnen Zuhause.
Nehmen Sie sich einen beliebigen abgelegenen Platz in Ihrer Nähe. Eines Tages werden Sie ihn zufällig überqueren und dabei kommt Ihnen eine Idee. Ein Gedanke, bei dem Sie selbst über sich lächeln, denn so absurd klingt er. Vielleicht würden Sie es ja am liebsten sofort ausprobieren?
Aber nein, es erscheint Ihnen viel zu lächerlich.
Doch der Gedanke lässt Sie nicht los, fesselt Sie jedoch im Laufe der Tage immer wieder, bis Sie dann schließlich, gar nicht mehr anders können.
Irgendwann ist es dann soweit. Die Dämmerung wird nun bald hereinbrechen, aber es sind auch noch Leute auf der Straße. Und unsicher schlendern sie zu dem besagten Platz. Immer wieder blicken Sie sich jedoch um. Vielleicht in der Hoffnung, irgendetwas könnte sie von Ihrem Vorhaben je abhalten. Doch da ist nichts! Es ist jetzt die nun, perfekte Zeit dafür! Vorsichtig betreten Sie die Arena...
Die Pflastersteine unter Ihren nackten Füßen sind noch von den erloschenen Strahlen der Sonne warm. Ihre Augen kontrollieren während eines kurzen Rundganges über den Platz jeden Winkel der Umgebung. Nirgends ist irgendwer zu entdecken und das ist gut so. Auf gar keinen Fall will man bei so einem, derartigen, Experiment, nicht beobachtet sein, oder?
Verlag - B O D Boocks on Demand GmbH
Am besten, Sie schauen sich nun vorsichtshalber noch einmal um! Nur zur Sicherheit.
*
Es ist tatsächlich niemand in Ihrer Nähe, vor dem Sie sich eventuell lächerlich machen könnten.
Unsicher breiten Sie Ihre Arme aus und beginnen zu laufen. Aber nein! Schon nach wenigen Schritten werden die meisten von uns stehen bleiben,um sich erneut umzusehen. War das jedoch nicht, gerade ein vollkommen lächerlicher Anblick. Während Ihr geistiges Auge die Leute in weißen Kitteln mit der Zwangsjacke kommen sieht, hören Sie fast die Sirenen. Entschlossen schütteln Sie den Kopf. Das sind nur Hirngespinste, gar nichts von allem ist real. Es ist wirklich niemand in Ihrer Nähe, der Sie je beobachten könnte. Als auf zum nächsten Versuch! Vielleicht lohnt es sich ja, den Anlauf jedoch zu verlängern, vielleicht ist alles nur eine Frage der Geschwindigkeit?... Wie von Sinnen rasen Sie nun über das abgewetzte Pflaster, die Arme jedoch weit von sich gestreckt. Jetzt müsste etwas passieren. Die Anlaufstrecke vor Ihnen schmilzt dahin, wie das Eis in kochendem Wasser. Was soll ich denn noch tun? Die letzte Variante, Sie springen in die Luft!... Ah!... und landen unsanft auf dem Steinboden des Pflasters. Verdammt noch mal! Das gibt es einfach nicht! Irgendwie muss es doch funktionieren. Kurz vor dem Aufgeben, was? Sie weisen Ihre innere Stimme jedoch zurecht. Von wegen Schwächling, Jammerlappen!
*
Aber in Ihnen kämpft sich eine Ahnung empor, die nichts Gutes verheißt. Vielleicht ist ja doch alles nur Lug und Trug? Was, wenn Ihr Vorhaben jedoch unrealistisch, einfach je unmöglich ist? Ein Vogel zwitschert nun im Lichtschein der untergehenden Sonne. Der Himmel ist wolkenlos. Meine Güte, haben Sie etwa den weiten Weg bis hierher nur zurückgelegt, um zu erkennen, dass es jedoch nicht funktioniert? Das darf einfach nicht wahr sein. Das Ergebnis ist unbefriedigend, aber Sie haben Ihr Bestes getan. Vor Ihnen liegt nun, ein langer, jedoch ereignisloser, Nachhauseweg...
Beinahe automatisch überqueren Ihre Füße den Platz, finden den Ausgang,während Sie in Gedanken versunken grübeln, woran dieses klägliche Scheitern gelegen hat. Dort ist der Ausgang, direkt vor Ihnen.
Geh und schäme dich nicht!“, rät die innere Stimme.
In stiller Verzweiflung werden Sie sich umdrehen und den Platz noch einmal je, begutachten. Vielleicht sollten Sie je, noch einen Versuch wagen! Einen letzten! Anders diesmal! Hoffentlich sieht niemand zu! Lieber schnell noch einmal die Umgebung mustern. Sie rennen los, breiten Ihre Arme weit aus, spüren nun den pfeifenden Wind zwischen den Fingern. Eigentlich haben Sie sich fest vorgenommen, abzuspringen. Sich nach vorne nun doch zu stürzen, ohne Rücksicht auf große Verluste. Entweder es funktioniert, oder Sie landen dann jedoch unten, unsanft, auf den harten Pflastersteinen, zerreißen sich nicht nur ihre Hosen, sondern werden sich Schürfwunden an den Händen, Ellenbogen und Knien zuziehen. Am schlimmsten wird der Aufprall aber für Ihr Gesicht.
Was kostet eigentlich ein neuer Satz Zähne?
Diese Gedanken gehen durch Ihren Kopf, während Ihr Verstand nun arbeitet. Es kommen jedoch nun auch Bedenken, was Ihre Idee anbelangt, aber noch rennen Sie, sprinten, als wäre jetzt die Hölle persönlich auf Ihren Fersen. Dann kommen sie zum Wanken. Zweifel würgen Ihren Willen. Ihr Geist der schreit:
Nicht schon wieder!“, und dann in einem je, kurzem Moment, einer völligen Umnachtung springen Sie. Verlagern Ihr Gewicht nach vorne, wie bei einem Hechtsprung... Oh Gott! Entsetzt schließen Sie die Augen und erwarten das Straßenpflaster.
Es müsste Sie jeden Augenblick wie eine Faust ins Gesicht treffen. Bald müsste es soweit sein...!
