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Chris Chiffre

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Beschreibung

Christopher will ein Buch über die Erotik schreiben, so authentisch wie nie zuvor. Ein Inserat löst eine Flut von Zuschriften aus: Intime Bekenntnisse und Erlebnisse von Unbekannten, welche Teil seiner Geschichte werden wollen. Er und seine Kommilitonen Larissa und Marc erleben erotische Abenteuer, die weit hinaus gehen über alle bekannten Fantasien ...

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Seitenzahl: 200

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Chris Chiffre

Chiffre

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Zu Werk und Autor

Christopher

Larissa

Marc

Eva

Helen

Inspiration

Kontrakt

Lillien

Transfer

Dresscode

Amy

Longo

Synonym

Vivien

Sammy

Metamorphose

Instruktionen

Impressum neobooks

Zu Werk und Autor

Chris

Chiffre

Erotischer Roman

Über den Roman:

Christopher will ein Buch über die Erotik schreiben, so authentisch wie nie zuvor. Ein Inserat löst eine Flut von Zuschriften aus: Intime Bekenntnisse und Erlebnisse von Unbekannten, welche Teil seiner Geschichte werden wollen. Er und seine Kommilitonen Larissa und Marc erleben erotische Abenteuer, die weit hinaus gehen über alle bekannten Fantasien ...

Über Chris:

Christopher

»Harvey’s«. Die Lieblingskneipe von Christopher und seinen Kommilitonen Marc und Larissa. Ihr Stammplatz war links am Fenster vor der Backsteinmauer. Wer zuerst kam, konnte den besten Platz an dem runden Tischchen ergattern: Mit dem Rücken zur Wand sitzend konnte man einerseits durchs Panoramafenster die Leute beobachten, die draußen auf dem Gehweg entlangeilten. Außerdem hatte man das ganze Lokal im Blickfeld. Man sah, wer den Laden betrat und konnte alle Gäste beobachten. Und zu sehen gab es eigentlich immer was. Wer später kam, musste auf einem der beiden anderen Stühle Platz nehmen – mit Blick zur Wand und dem Rücken zum restlichen Lokal. Da blieb dann nur noch der Blick aus dem Fenster, doch wenn Dauerregen die Menschen von den Straßen trieb, konnte man nur noch seinen ein bis zwei Gesprächspartnern am Tisch ins Gesicht schauen.

Christopher war diesmal der Erste. Marc und Larissa waren noch im Seminar bei Prof. Fujara. Es ging um die mittlere bis niedere Liebesdichtung des Barock, wenn er sich recht erinnerte. Nichts für ihn. Er hatte sich, im Gegensatz zu seinen Kommilitonen, eher auf die Gegenwartsliteratur fokussiert. Ihn fesselte vielmehr, was die Menschen, die hier und jetzt auf den Straßen da draußen unterwegs waren, beschäftigte, was sie in ihren Bann zog, was sie anmachte.

»Aber erotische Literatur hat doch nicht erst im 21. Jahrhundert begonnen«, hatte Larissa ihn einst gescholten, »denk doch zum Beispiel mal an das Hohelied Salomos.«

»Jaja,« hatte Christopher abgewinkt, »schon klar. Aber diese blumige Sprache ist doch nun wirklich verstaubt.«

»Ach, Du hast einfach keinen Sinn für wohlgeformte Sprache und Verskunst!«

»Du willst mir doch nicht weismachen, dass – wenn’s nun mal echt zur Sache geht – die Liebenden einander zuhauchen: ›Oh mein Geliebter! Mögest Du meine Rose Kraft deiner innigen Zuneigung zum Erblühen bringen!‹ ... oder so?«

Darauf wusste Larissa nun auch nichts zu sagen. Christopher musste grinsen, als er an diesen Wortwechsel zurückdachte. Larissa hatte sich verlegen auf die Unterlippe gebissen. Er konnte an ihren Augen ablesen, dass ihr gerade ganz andere »Vokabeln« durch den Kopf gingen. Triumphierend hatte Christopher nachgesetzt: »Gib doch zu, dass Dirty-Talking dich im passenden Moment auch richtig anmacht.«

»Okay, hast recht«, gab sei kleinlaut zu.

In diesem Augenblick hätte er wirklich zu gerne versucht, ihr zu entlocken, welche Worte seine hübsche Kommilitonin so richtig anheizen konnten, wenn sie bereits glühte. Doch sie waren nicht mehr in der Lage gewesen, das Gespräch fortzusetzen, weil Larissa dringend weg musste. So behauptete sie jedenfalls.

Die Lokaltür öffnete sich und Marc trat ein. Christopher winkte ihm von seinem Platz aus mit seinem Bier in der Hand zu. Marc war ein blonder Athlet, dem man eher ein Sportstudium zugetraut hätte, als Germanistik und Amerikanistik. Zugegeben, etwas Amerikanisches hatte er durchaus. Blond, dunkler Teint, perfekt weiße Zähne und in seinem Wesen immer der gut gelaunte Sonnyboy. Sein Markenzeichen waren seine Grübchen und seine himmelblauen Augen. Er war der Typ, der auf Partys immer eine ganze Traube von Mädels um sich scharte. Marc hatte es immer verstanden, mit seiner charmanten zurückhaltenden Art unheimlich anziehend auf das andere (und manchmal auch auf das gleiche) Geschlecht zu wirken; er ließ sie einfach zu sich kommen und brauchte gar nicht auf Anmachtour zu gehen. Er war es, der in der Mensa, nach Vorlesungen und natürlich in Kneipen und auf Partys von den Ladys angesprochen wurde, teilweise wenig subtil und mit sehr eindeutigen Absichten. Und wer zu schüchtern war, mit ihm zu reden, bewunderte aus der Ferne seinen Knackarsch.

»Larissa kommt auch gleich. Sie musste es natürlich wieder mal genau wissen und hat am Schluss noch den Prof mit irgendwelchen Fragen festgehalten.« Christopher nippte mit rollenden Augen an seinem Bier. Larissa war ein guter Kumpel und hübsch anzuschauen obendrein. Aber ihr Eifer in Sachen Literaturwissenschaft war manchmal schon ermüdend, selbst für die Dozenten.

»Was gibt’s denn so Besonderes, das Du so verheißungsvoll in deiner SMS angekündigt hast?«, wollte Marc wissen.

»Warte noch, bis – ah, da ist sie ja.«

Larissa erschien, etwas außer Atem, in der Tür und kam auf sie zu. Während der Rotschopf strahlend den Raum durchquerte, genossen die beiden wieder einmal ihren Anblick: Ihre Kommilitonin hatte eine wirklich umwerfende Figur. Da sie wie immer mit dem Rad unterwegs war, trug sie eine enge Jeans, die ihre sportlich-schlanken Beine gut zur Geltung brachten. Heute hatte sie ihr weißes Longsleeve mit der Aufschrift »Candygirl« an. Die etwas ausgeleierten die Ärmel jedoch zu den Ellbogen hochgeschoben. Sie hatte vereinzelte kleine Sommersprossen an den Unterarmen (genau genommen fast am ganzen Körper). Marc gefielen besonders ihre Hände. Die Nägel waren immer perfekt gepflegt und mit einem transparenten, hochglänzenden Lack manikürt. Schon oft hatte Marc bei Unterhaltungen die ganze Zeit gedankenverloren auf ihre Hände gestarrt. Er stellte sich vor, wie wunderschön dieser makellosen, schlanken Finger bei einem Handjob aussehen würden. Er malte sich aus, wie sie geschickt und unglaublich sanft sein Glied streicheln würden. Ganz sachte würden die Fingerkuppen sich um seine Vorhaut legen und sie absteifen, um seine pralle Eichel freizulegen. Und mit langsamen und geschmeidigen Bewegungen würden diese wunderschönen Hände seine Vorhaut immer wieder über seine Penisspitze vor- und zurückgleiten lassen. Diese milchweißen Finger mit den Sommersprossen würden dann immer schneller und schneller werden. Ohne es zu wollen, musste er bei dieser Vorstellung immer Grinsen: Glatze – Mütze – Glatze – Mütze –..., dachte er sich.

Manchmal hatte Larissa sein blödes Grinsen bemerkt und gefragt: »Sag mal, hörst Du mir überhaupt zu? Was denkst Du gerade?«

»Och nichts«, antwortete Marc dann lakonisch. Und er schaute ihr unschuldig mit seinen traumblauen Augen zur Abwechslung mal ins Gesicht. »Äh ... ›Wie viel Seiten Anhang?‹ hast Du den Prof gefragt. Erzähl weiter.« Und schon war Marc wieder mit den Augen und Gedanken bei Larissas Fingern. Wie in Zeitlupe sah er innerlich, dass warmes Sperma aus seiner Eichel hervorquoll und diese makellosen Hände so herrlich besudelte. Die Wichse glänzte auf ihren Händen, rann über ihre Knöchel und ihre Handgelenke entlang. Sein Saft kam immer in vielen einzelnen Tropfen, die glänzten wie weiße Perlen – gerade so wie Larissas lackierte Fingernägel.

Ja, das war es. Wann immer Marcs Blick auf Larissas Fingernägel fiel, stellte er sich vor, sie seien wie mit einem dünnen Film Spermas bepinselt. Und deshalb glänzten sie so. Es war eine irre Vorstellung, dass Larissa immer gerade von einem Handjob kommen würde und die Wichse noch auf ihren Fingern glänzte.

»Hi«, sagte sie, immer noch strahlend und ein Wenig nach Luft ringend, als sie bei den beiden am Tisch angekommen war. Und wie auf eine Antwort wartend blieb sie zunächst stehen, statt Platz zu nehmen. Larissa hielt sich immer perfekt gerade, es sah fast so aus, als würde sie stramm stehen. Ihre Oberweite (95 schätze Christopher) ragte den Jungs praktisch herausfordernd auf Augenhöhe entgegen. Beide grinsten sie blöde an.

»Ich freu mich auch dich zu sehen«, sagte Christopher.

»Kalt draußen?«, ergänzte Marc mit hochgezogenen Augenbrauen. Erst jetzt bemerkte Larissa, dass die beiden ihr auf die Titten glotzten. Sie schaute an sich herab und entdeckte, dass ihre Nippel tatsächlich von dem kühlen Wetter draußen hart geworden waren und sich scheinbar durch den Stoff ihres Oberteils zu bohren versuchten. Marc hätte sich nur ein Stück vorbeugen zu brauchen, dann hätte er reinbeißen könnten. Reflexartig hob sie beide Hände und begann, sich mit den flachen Handtellern die Brüste wieder warmzurubbeln.

»Ihr seid doof, wisst ihr das?«, sagte sie in gespielt vorwurfsvollem Ton und setzte sich.

»Also? Was gibt’s denn Neues?« Christopher lächelte vielsagend und blickte zunächst schweigend zwischen den beiden hin und her. Dann zog er eine Zeitung hervor und legte sie auf den Tisch. Eine Anzeige war eingekreist:

»Autor sucht Inspiration« war die fett hervorgehobene Überschrift des Inserats.

Darunter war eine Großaufnahme einer weibliche Brust im Halbprofil. Die Haut war mit kleinen Wassertröpfchen benetzt und glänzte. Der Hintergrund der Aufnahme verschwamm unscharf im Schatten. Es war eine Makroaufnahme mit einem sehr schönen Bokeh, wie geschaffen für ein Cover eines Erotikfilms oder -buchs.

Unter dem Foto war zu lesen: »Junger Autor auf der Suche nach Erfahrungsberichten für erotische Storys. Vertraulichkeit garantiert. Chiffre: BBC-E461«

»Und Du glaubst, das klappt?«, war das Erste, was Marc darauf antwortete. Larissa hatte den Kopf schräg gelegt und ließ die Anzeige, insbesondere das Bild, auf sich wirken.

»Also ich glaub schon, dass da welche mitmachen würden.« Nun war Christopher überrascht. Er hatte es sich eigentlich gerade umgekehrt vorgestellt: Von Marc hatte er spontane Zustimmung erwartet und stattdessen Larissa in der Rolle des Zweiflers gesehen.

»Das denke ich auch. Wenn ich ein erotisches Buch schreibe, das auf wahren Begebenheiten beruht, dann ist das doch erst der richtige Kick.«

»Na, ich weiß nicht. Du denkst, dass jemand seine intimsten Erfahrungen einem Wildfremden unterbreiten würde? Noch dazu, wenn dieser unverhohlen vorhat, die Berichte schriftlich zu verbreiten?«

»Nun, selbstverständlich werde ich einiges abändern. Anderer Ort, andere Namen, doch wenn sich meine ›Romanvorlagen‹ in meinen Geschichten wiedererkennen, hab’ ich die als Leser schon mal gleich auf meiner Seite, denkst Du nicht auch?«

»Und erlaubt ist sowieso, was gefällt«, pflichtete Larissa bei. Wieder so ein Kommentar, der eigentlich gar nicht ihrem Wesen entsprach.

»Und eine Chiffre-Anzeige? Ist das nicht ein bisschen altmodisch?«, fragte Marc. Christopher zuckte die Achseln. »Eine E-Mail-Adresse kann ich ja auch noch dazu einrichten ... [email protected] vielleicht? »Chris Chiffre?« Larissa grinste. »Wie geheimnisvoll.« »Ich kann sie auch [email protected] nennen ...«

Sie knuffte ihn in den Arm: »Untersteh dich!«

Larissa

Larissa stand in ihrer Küche und kochte. Dampfender Kessel, blubbernder Topf. Pasta mit selbst gemachter Tomatensoße. Eigentlich ein einfaches Gericht, doch Larissa war kulinarisch immer mit sehr viel Liebe zum Detail zu Gange. Und Fertiggerichte wären für sie undenkbar. Nicht nur, dass der rote Lockenkopf für jeden Studenten auf dem Campus die Sinnlichkeit in Person verkörperte, Larissa empfand sich selbst als ein Wesen, das immer mit allen Sinnen genießen und verwöhnt werden wollte. Das schloss selbstverständlich auch das Kulinarische ein. Ihre fruchtigen Pasta-Soßen waren legendär. Außerdem kannte sie sich aus in ihrem Gewürzregal, konnte echte Scharfmacher zubereiten, die einem nicht nur das Blut in den Kopf, sondern auch in den Schoß trieben. Für Larissa gehörte ein gutes Essen, mit Wein und Kerzenschein natürlich, zum Vorspiel. Und wenn der Gaumen so köstlich gekitzelt und vorbereitet war, konnte alles passieren.

Das Telefon klingelte.

»Ja?«

»Ich bin’s, Christopher.«

»Oh, hi. Ich koche gerade. Magst Du rüberkommen und mitessen?«

»Da sag’ ich nicht nein. Ich wollte eh fragen, ob Du Zeit für mich hast.«

»Na dann ...«

Das Essen war wie erwartet fantastisch. Satt und zufrieden schenkte Christopher sich noch ein drittes Glas Bordeaux ein.

»So. Nun, warum ich hier bin: Schau Dir das mal an:« Er nahm seine Umhängetasche zur Hand und entleerte ihren Inhalt auf dem Dielenboden.

Briefe. Haufenweise. Larissa starrte zuerst, blinzelte ein, zwei Mal und musste dann lachen. »Nein! Das sind alles Antworten auf ...?«

»Genau. Ohne die E-Mails.« Christopher hatte sich selbstzufrieden mit vor der Brust verschränkten Armen in seinem Stuhl zurückgelehnt und genoss seinen Triumph. Und auch das beschwipste Kribbeln in seinem Kopf, das ihn veranlasste, etwas weniger unauffällig als sonst die Kurven seiner Kommilitonin zu bewundern. Larissa war mittlerweile aufgestanden und hatte sich auf den Boden vor den Berg von Briefen gekniet.

»Wie viele ...?«

»Neununddreißig. Und die Anzeige erscheint noch mal drei Tage lang.«

Sie begann zu stöbern, griff mal diesen, mal jenen Umschlag heraus und betrachte ihn fast schon ehrfürchtig. Alle erdenklichen Formate und Farben waren dabei. Briefumschläge mit Zeichnungen verziert, manche prall gefüllt mit sicherlich mehr als nur beschriebenem Papier, andere wiederum schlicht und unauffällig, die meisten jedoch von Hand beschriftet. Sie schnupperte an einem mintgrünen, der mit schwarzer Tusche beschrieben war.

»Manche sind sogar parfümiert.«

»Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Irre oder? Da sind viele darum bemüht, auch beachtet zu werden.«

»Hast Du schon welche gelesen?«

Er schüttelte den Kopf. »Noch nicht. Ich möchte, dass Du mir hilfst.«

Sie starrte ihn an. »Ich?«

»Das hier ist schon mehr, als ich allein bewältigen kann. Und es werden sicher noch einige dazukommen.«

Larissa kniete auf ihren Fersen. Ihre Hände ruhten auf ihren Oberschenkeln. Sie sah nachdenklich auf die Briefe vor ihren Knien herab.

»Aber das ist doch Dein Projekt«, sagte sie gedehnt.

Christopher erhob sich von seinem Stuhl und hockte sich neben sie. Er ließ seinen Blick über die Briefe gleiten. Dann stützte er sich mit einem Arm hinter ihrem Rücken auf dem Boden ab, um ihr verschwörerisch ins Ohr zu flüstern: »Stell Dir vor, wie viele erotische Geschichten uns hier grade sprichwörtlich zu Füßen liegen. Wir werden eintauchen in fantastische Erlebnisse und Abenteuer. Wir werden faszinierende Menschen und ihre erotischen Welten kennen lernen.«

Larissa hatte die Augen geschlossen und den Kopf leicht in seine Richtung geneigt. Sein Flüstern, sein Worte erregten sie. Sie spürte, wie seine Lippen beim Sprechen ganz leicht ihre Ohrmuschel kitzelten. Es löste ein Kribbeln in ihr aus, das sich in ihrem ganzen Körper ausbreitete. Nun küsste er sie. Er begann bei ihrem Ohr und arbeitete sich langsam den Hals herab zum Kragen ihres Shirts. Ihre Brustwarzen wurden hart. Langsam ließ sie sich zu Boden gleiten und genoss mit geschlossenen Augen, wie sein Mund langsam über ihr Gesicht wanderte, ihre Wangen küsste, ihre Schläfen, ihre Stirn. Endlich trafen sich ihre Lippen. Bis jetzt hatte sie nur entspannt dagelegen und es geschehen lassen, doch nun erwachte ihr ganzer Körper zum Leben. Ihre Lippen sogen an seinem Mund. Ihre Zunge schnellte hervor und suchte die seine. Mit den Armen umschlang sie ihn und zog ihn auf sich. Sie wollte ihn am ganzen Körper spüren. Christopher spürte, wie ihre festen Brüste gegen seinen Oberkörper drückten und dankte ihr das Gefühl mit seinem harten Glied, das sie, trotz der Jeans, die sie beide noch anhatten, schon deutlich spüren konnte. Er lag auf ihr und ließ, während sie sich immer wilder küssten, sein Becken auf ihrem Kreisen. Es war ein unbeschreiblich schönes Gefühl, ihren Schoß zunächst nur durch den Stoff zu erspüren. Seine Shorts sorgten auf seinem Ständer bereits für eine wohlige Reibung, die ihn immer härter und härter werden ließ. Larissa schlang die Arme um ihn und wanderte mit ihren Händen über seinen Rücken nach unten. Beherzt schob sie ihre Finger unter seinen Hosenbund und krallte ihre perfekten Nägel in seinen festen Arsch. Sie drückte ihn mit aller Kraft fest an ihren Schoß, den sie kreisend an der verlockenden Beule rieb. Er unterstützte sie, indem er seine Pobacken anspannte und sich ihr gleichsam kreisend entgegenschob. Christopher wühlte in ihren Haaren und bedeckte ihr Gesicht erneut mit Küssen, diesmal jedoch heiß und leidenschaftlich. Mit noch immer geschlossenen Augen und leicht geöffneten Mund genoss sie seufzend, wie er ihre Lust immer mehr steigerte. Ihr Schoß zuckte bereits voller Vorfreude, geteilt und ausgefüllt zu werden.

Er hielt inne und stützte sich auf seine Arme. Wie verstört riss sie die Augen auf und starrte ihn an. Larissas Augen glänzten. Ihre Wangen waren rosig geworden, sie war durchströmt von Lust wie ein fleischgewordenes Gemälde von Klimt. Er legte den Kopf schräg und weidete sich an ihrem Anblick. Sein Glied pochte gegen das Innere seiner Hose und bettelte um Befreiung. Larissa schälte sich unter seinen Armen gehetzt aus ihrem Shirt. Ihre milchweißen Brüste steckten in einem halbdurchsichtigen schwarzen BH. Ihre Nippel schienen sich wieder durch den Stoff bohren zu wollen. Christopher stützte sich weiterhin mit einer Hand über ihr ab, mit der anderen zog er eines der beiden Körbchen herab auf den Halbring, um die Brust freizulegen. Er stülpte seinen Mund über den Nippel, der ihm rosig und verführerisch entgegenragte und begann genüsslich zu saugen. Währenddessen legte er mit der zweiten Hand auch die andere Brust frei. Larissa hatte die Augen wieder geschlossen und gab sich dem Genuss hin. Sie kraulte und wühlte ihm durch seine schwarzen Haare, während er abwechselnd ihre Knospen mit Lippen, Zunge und Zähnen bearbeitete. Die Brust, welche gerade nicht von seinem geschickten Mund verwöhnt wurde, erhielt Liebkosungen mit der Hand. Larissas Lust steigerte sich immer mehr. Als ihre Gier zu stark wurde, stieß sie ihn zur Seite, so dass er auf den Rücken rollte. Ohne Zeit zu verlieren, machte sie sich am Verschluss seiner Hose zu schaffen. Christopher verstand, dass er sich mit seinen Aktivitäten nun einen Augenblick zurückzuhalten und ihr das Kommando zu übergeben hatte. Er verschränkte die Arme hinter dem Kopf, um ihn etwas anheben und ihr zusehen zu können. Larissa öffnete seinen Gürtel und knöpfte seine Hose auf. Seine Shorts waren mächtig ausgebeult und auch schon ein wenig nass. Christopher hob seinen Hintern leicht an, damit sie seine Hosen herabzerren konnte. Seine Shorts ließ sie ihm zunächst.

Da kniete sie nun neben seinem Schritt und hatte ihr Gesicht ganz nah über seine Beule gebeugt, die ihr schon erwartungsvoll entgegenzuckte. Sie blickte ihm in die Augen und lächelte. Sein Blick sprang ständig zwischen ihrem Gesicht und seinem Ständer hin und her, der gespannt darauf wartete, endlich befreit zu werden.

Mit einer Hand griff sie in eine Gesäßtasche ihrer Jeans und zog etwas hervor. »Damit meine Haare nicht im Weg sind und Du besser zusehen kannst«, sagte sie und band sich mit einem Haargummi ihren feuerroten Lockenschopf zu einem Pferdeschwanz zusammen.

Nun musste er grinsen. »Wie aufmerksam.«

»Nicht wahr?«, fragte sie kokett, löste dabei den Knopf seiner Shorts und ließ ihre schlanken Finger geschickt zwischen dem Stoff hindurchgleiten. Sie fischte seinen Schwanz aus der Öffnung. Endlich konnte dieser seine volle Pracht und Größe entfalten. Christopher war beschnitten. Seine glatte Eichel glänzte ihr in einem tiefen Rot entgegen, das fast schon ins Lila überging. Sein langer und dicker Schaft war von kräftigen Adern überzogen und sein ganzer prachtvoller Penis war schon nass von den Tropfen, die in seiner Geilheit bereits aus der Eichel geronnen waren. Larissa umfasste ihn an der Wurzel und schloss einen Moment die Augen, um sich auf seinen Duft zu konzentrieren. Der Geruch, der ihr in die Nase stieg, war appetitlich und unglaublich geil. Sie rieb in Vorfreude Zunge an ihrem Gaumen, musterte diesen Prachtschwanz noch für ein paar Sekunden wie ein Kunstwerk. Dann öffnete sie sacht ihre Lippen und begann ihn langsam mit der Zungenspitze zu streicheln. Doch hielt sie das nicht lange durch. Nur wenige Momente später schoss sie mit ihrem geöffneten Mund auf ihn herab, als wolle sie ihn verschlingen. Christopher, der ihr die ganze Zeit reglos zugesehen hatte, entrang ein Keuchen, das halb Schrecklaut, halb Luststöhnen war. Sie hatte seinen Schwanz fast ganz in den Mund genommen. Nur mit Zeigefinger und Daumen umschloss sie seine Wurzel, um leichten Druck auszuüben. Nun hob und senkte sie ihren Kopf rhythmisch; synchron bewegte sich der Ringgriff ihrer Hand mit. Es fühlte sich an, als würde sein Schwanz gemolken werden. Er seufzte vor Wonne. Er machte sich bewusst, dass das hier wirklich passierte: Die geilste Frau der Stadt lag mit ihm hier auf dem Küchenboden und bearbeitete nach allen Regeln der Kunst seinen harten Schwanz mit ihrem Mund. Jedoch starrte er sie mit leichtem Kopfschütteln an, denn es kam ihm trotzdem alles unwirklich vor, so perfekt war es. Er streckte eine Hand aus, um nach einer ihrer Brüste zu greifen. Doch als er sie berührte, schlug sie ihm reflexartig die Hand weg. Ohne mit dem Blasen aufzuhören, sah sie grimmig in seine Richtung und gab einen verärgerten Laut von sich – sagen konnte sie nichts, da ihre Lippen seinen zuckenden Schwanz fest umschlossen hielten. Es war ein grotesker Anblick: Sie kniete vornübergebeugt neben ihn, den Kopf seinem Gesicht zugewandt. Ihre Stirn war in Falten gelegt, und sie hatte einen Blick aufgesetzt, wie eine verärgerte Mutter, die ihren Bengel mit der Hand in der Keksdose erwischt hatte. Lächerlich wurde das Ganze jedoch durch den dicken Fleischprügel, den sie sich dabei seitlich ins Maul rammte, dass er ihre Wange von innen ausbeulte. Christopher konnte nicht anders, er musste herzhaft lachen. Mit einem flutschenden Geräusch ließ sie seinen Pimmel aus ihrem Mund springen, so dass er seinem Besitzer gegen den Unterleib klatschte.

»Willst Du auch was?«, fragte sie kampflustig.

»Bitte«, konnte er darauf nur mit einem kleinlauten Krächzen hervorbringen. Mit einem Ruck war Larissa aufgestanden. Mit gespielter Herablassung schaute sie an seinem Körper empor, bis sich ihre Blicke trafen. Wortlos öffnete sie ihre Hose und ließ sie herabfallen. Ihre sportlichen Beine waren ebenso wie ihre Arme von vereinzelten Sommersprossen bedeckt. Sie stieg mit einem Bein aus ihrer Hose, mit dem anderen Fuß kickte sie das Kleidungsstück beiseite. Christopher sah, dass sie ein schwarzes Höschen mit einem tanzenden Snoopy darauf trug. So niedlich und so unglaublich sexy. »Augen zu!« befahl sie ihm. Er gehorchte. Er hörte, wie sie ihr Höschen abstreifte. Er leckte sich die Lippen in Vorfreude auf das bevorstehende Geschmackserlebnis. Da landete etwas auf seinem Gesicht. Er war ihr Slip. Christopher holte unwillkürlich tief Luft und sog den Geruchscocktail in sich auf. Es war so geil, dass er vor Glück schreien wollte. Und dann war sie über ihm. Ihre Knie links und rechts neben seinen Kopf, schnippte sie den duftenden Stofffetzen beiseite. Ihre Hände verschränkten sich hinter seinem Kopf und hoben ihn ihrer nassen Möse entgegen.

»Dann schleck mich aus«, hauchte sie. Und Christopher begann mit seinen Lippen und seiner Zunge ihren feuchten Schoß zu erforschen. Zuerst nuckelte er an ihren äußeren Schamlippen, knabberte sogar ein wenig an ihnen. Dann glitt er mit seiner Zunge zusehends dazwischen. Er saugte an ihren inneren Schamlippen, zog ihre Vulva ganz in seinen weit aufgerissenen Mund, um sie dort mit seiner Zungenspitze abwechselnd sanft zu streicheln, aber auch zu peitschen. Er spürte, wie Larissas Unterkörper zunächst begann zu zittern unter seinen Liebkosungen, und das Zittern steigerte sich zusehends zu einem Beben. Er entließ ihre Vulva wieder aus seinem Mund und ging dazu über, seine Zunge hart so tief wie möglich in ihre Höhle zu stoßen. Und immer, wenn er sie zurückzog, ließ er sie nach oben über ihren Kitzler schnalzen.