Coaching - aber bitte mit Pfiff - Regina Zeh - E-Book

Coaching - aber bitte mit Pfiff E-Book

Regina Zeh

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Beschreibung

Dieses Buch bietet - mit rasenden Reportern, die persönliche Pressekonferenz etc. - ein wirklich fantasievolles Coaching. Der Klient schlüpft - je nach Anliegen - in die verschiedensten Rollen. Somit kann er sich völlig losgelöst von seiner Position selbst aus der Metaposition betrachten. Richten Sie Ihrem Klienten eine Spielwiese ein. Hier soll er seinen Gedanken freien Lauf lassen. Hier kann er Visionen entwickeln. Hier kann er gezielt an seiner Persönlichkeit arbeiten. Mit der Kreativität der verschiedenen Coachingtools lassen sich erstaunliche Coachingerfolge erzielen. Dieses Buch bietet ein gutes Fundament für die tägliche Coachingarbeit. Weiterhin können Sie die Methoden natürlich mit Ihrer Fantasie abändern und maßgeschneidert auf Ihren Klienten einsetzen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 49

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Inhaltsverzeichnis

Über die Autorin

Ein guter Start ins Coaching

Vom Kartenspiel zum Mindmap

Der rasende Reporter

Drehen Sie den Film Ihres Lebens

Rücken Sie die Dinge ins Bewusstsein des Klienten

Ihre persönliche Presse - Konferenz

Bauen Sie eine Brücke …..

Fantasiereise in verschiedene Zeitzonen

Das Ziel im Auge behalten: „Wo soll die Reise hingehen?“

Die Biografie Ihrer Zukunft

Über die Autorin

Nach meiner Ausbildung war ich einige Jahre im Vertrieb tätig. Durch den nebenberuflichen Einstieg in die Trainertätigkeit habe ich sehr schnell festgestellt, dass dieser Tätigkeit meine Vorliebe gilt. Ich habe viel und gerne mit Menschen zu tun, die etwas lernen möchten und denen ich etwas geben kann. Menschen für Ziele und Aufgaben zu begeistern und ihnen den richtigen Weg dorthin zu weisen sind für mich die Basis meiner Tätigkeit als Coach und Trainerin. Die Einheit von Theorie und Praxis ist mir dabei besonders wichtig. Das heißt für mich, dass was ich im Coaching und in meinen Seminaren vermittele, probiere ich selber aus, ob es in der Praxis auch so funktioniert.

Als zertifizierte Trainerin bin ich seit einigen Jahren im Bereich Kommunikation, Rhetorik und Zeitmanagement tätig. In allen diesen Bereichen verfüge ich über langjährige Erfahrung. Bei meinen Seminaren und Coachings helfe ich ca. 1100 Seminarteilnehmern und Klienten jährlich, den für sie persönlich richtigen Weg zu finden. Die Ziele hier sind sehr unterschiedlich.

Kontaktdaten:

Regina Zeh

Seminare – Coaching

Halbeswiger Straße 14

59909 Bestwig

Tel. 02904 709023

Fax 02904 709431

Mobil 0171 1432126

E-Mail

[email protected]

Homepage

www.regina-zeh-coaching.de

Ein guter Start ins Coaching

Die Frage an den Klienten: „Worum geht es bei Ihnen?“ Nach meiner Erfahrung ist hier eine der häufigsten Reaktionen ein Achselzucken gepaart mit einem „Hilf mir das herauszufinden.“ im Blick des Klienten.

Die Situation ist wie die eines Flugzeugs ohne Flutlotsen. Das Flugzeug steht startbereit auf der Startbahn, aber wohin ohne die Ansage des Fluglotsen.

Der Klient (das Flugzeug) fragt sich:

In welche Richtung soll ich denn fliegen?Welches Tempo?Wo ist meine Besatzung, d. h. welche Menschen sind denn noch wichtig in meinem Leben?Wo ist denn überhaupt mein Ziel?Habe ich Zwischenlandungen? Wenn ja, wo?

D. h. jeder Coach wünscht sich Methoden, den Blick des Klienten auf die wesentlichen Kernthemen zu lenken. Je mehr Kreativität Sie als Coach in die Ansprache des Klienten legen, desto angeregter und aufgeschlossener wird er antworten.

Nutzen Sie kreative Türöffner um dem Klienten bei der Suche zu helfen.

Seien Sie der Leuchtturm Ihres Klienten.

Vom Kartenspiel zum Mindmap

Kartenspielen – ist das seriös? In diesem Fall kann die Frage mit ja beantwortet werden. Hier ist nicht gemeint, dass Sie um die Kernthemen des Klienten pokern sollen. Vielmehr soll Ihnen als Coach das vom Klienten entworfene Kartenspiel helfen, einen Überblick über die Kernthemen des Klienten zu bekommen.

In der „ersten Runde“ legt der Klient mithilfe des Kartenspiels nämlich seine Trümpfe – seine Themen – fest. In der „zweiten Runde“ entsteht dann eine bunte Themenlandschaft in Form eines Mindmaps.

Ziele:

Der Klient macht sich seine Coaching – Themen bewusst und gewichtet diese gleichzeitig.Der Klient erkennt seinen „Trumpf“ – das Schlüsselanliegen.Der Klient fokussiert seine Ziele und Wünsche, statt sich an Problemen zu orientieren.

Fallbeispiel:

Das Erstgespräch am Telefon mit meiner Klientin:

Frau Silvia M. ist in der Abteilung des Landesministeriums für Außenhandel tätig. Aufgabe des Ministeriums ist es, eine Schnittstelle zwischen dem Bundesland und Russland zu bilden. Frau M. organisiert Veranstaltungen in Russland. Weiterhin organisiert sie Veranstaltungen in Deutschland, wo russische Delegationen sich informieren wollen.

Auf einer Veranstaltung kam es zu einem Zwischenfall. Eine Dame im Publikum führte eine antirussische Flagge mit sich und wollte diese auch während einer Veranstaltung in Deutschland demonstrieren.

Frau M. ging auf die Dame zu und hat ihr kurzerhand die Flagge entwendet und an sich genommen. Dies führte dazu, dass die Dame Anzeige wegen Körperverletzung gestellt hat.

Frau M. fühlte sich in dieser Situation von ihrem Vorgesetzten völlig alleine gelassen. Seitens ihres Vorgesetzten hat sie keinerlei Rückendeckung bekommen. Vielmehr fragte ihr Abteilungsleiter sie in einem Gespräch über diese Angelegenheit: „Sind Sie denn im Rechtsschutz?“ Frau M. sagt, dass sie im Interesse einer erfolgreichen Veranstaltung gehandelt habe. Dies sei ja schließlich auch ihre Aufgabe. Frau M. erhält keinerlei Rückendeckung von Ihrem Vorgesetzten.

Sie beginnt nun sich zu fragen, ob der derzeitige Arbeitgeber – mit seinen Werten – noch der ist, mit dem sie gerne zusammen arbeiten möchte. Auch führt das bei ihr unweigerlich zu der Frage „Wer bin ich eigentlich?“ und „Wo will ich eigentlich hin?“

Fazit:

Die Themenlandschaft der Klientin gleicht einem verwilderten Garten. Ein Gewächs überdeckt die nächste Pflanze. Vieles an Themen wächst durcheinander. Aber enthält der Garten auch wirklich alle Gewächse – Themen – fürs Coaching? Dies gilt es nun herauszufiltern.

Sicherlich fällt hier der erste Blick auf das Thema „Ich fühle mich von meinem Arbeitgeber oder Vorgesetzen alleine gelassen.“ Das heißt aber nicht automatisch, dass dieses Thema auch das wichtigste Thema für die Klientin ist. Es mag durchaus sehr dringend sein.

Fragen

Die Fragen, die sich bei dieser Klientin stellen sind:

Um welche Themen genau geht es bei Frau M.?Gibt es erkennbare Zusammenhänge?Gibt es Themen, die sich gegenseitig beeinflussen?Gibt es Themen, die auf einem ganz anderen Blatt vermerkt sind?

Das A und O für ein erfolgreiches Coaching für den Klienten ist es daher, Themen zu identifizieren und zu gewichten. Erst dann ist auch dem Klienten klar, worum es eigentlich geht.

Schritt 1:

In einem spielerischen Vorgang legt die Klientin nun die Karten auf den Tisch. Die Karten sind in diesem Fall farbige Karteikarten (z. B. DIN A 6 – Karteikarten), die die Klientin eigenhändig mit Leben – d .h. mit ihren Themen – füllt. Die Methode erläutere ich der Klientin wie folgt: