Cognitive Rebalancing - Cornelia Labandowsky - E-Book

Cognitive Rebalancing E-Book

Cornelia Labandowsky

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Beschreibung

Cognitive Rebalancing ist ein neuer Therapieansatz, der altes Heilwissen mit neuen psychotherapeutischen Verfahren kombiniert. Cornelia Labandowsky hat sich über viele Jahre intensiv mit der über 6.000 Jahre alten Lehre der Drawidinnen in Südindien beschäftigt. Sie verbindet die Erkenntnisse dieser ersten Heilerinnen mit neuen therapeutischen Methoden aus den Bereichen Hypnose, neurolinguistische Prozessarbeit (NLP) und systemische Aufstellungsarbeit. Cognitive Rebalancing wurde von Cornelia Labandowsky entwickelt, um Menschen dabei zu unterstützen, körperlich und seelisch wieder ins Gleichgewicht zu finden.

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Seitenzahl: 62

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Meinen SchülerInnen und LehrerInnen gewidmet, in liebevoller Dankbarkeit.

Inhaltsverzeichnis

Was versteht man unter Cognitive Rebalancing?

Wie funktioniert Cognitive Rebalancing?

Die verschiedenen Elemente des Cognitive Rebalancing

Die Drawidische Ayur-Veda: eine ganzheitliche Therapie

Das Symptom: Fehlgeleitete Energie

NLP – Neurolinguistische Prozessarbeit: Den Weg zum eigenen Ziel finden

Die 7 Ebenen

Timeline

Systemische Strukturaufstellung: Die Mauer der Verstrickungen bröckelt

Hilfsmittel aus der Kinesiologie

Homöopathie und Ausleitverfahren

Homöopathie

Ausleitverfahren

Hypnose

Diagnostik

Cognitive Rebalancing in der Praxis

Therapie der körperlichen Symptome

Exkurs: Quellen der Krankheit

Beispiel: Der falsche Beruf als Quelle der Krankheit

Barrierenbildung

Das neue Ziel

Zum Nachlesen

Über die Autorin

Was versteht man unter Cognitive Rebalancing?

Cognitive Rebalancing ist eine Therapieform, die ich in meiner langjährigen Arbeit in den Bereichen Ayur-Veda, neurolinguistische Prozessarbeit (NLP), Hypnose und systemische Aufstellungen erarbeitet und über die Jahre weiter verfeinert habe. Grundlage dieser Therapieform ist – neben anderen Methoden – die Lehre der Drawidischen Ayur-Veda (die Drawiden sind Ureinwohner Indiens), in der ich tief verwurzelt bin. „Cognitive“ bezieht sich auf die Erkenntnis der Ursachen einer Krankheit, die auch bei den Drawidinnen Voraussetzung für die Behandlung ist. „Rebalancing“ deutet auf das Ziel dieser Behandlung hin, dem Patienten zurück in sein ursprüngliches (oder sogar in ein neues) Gleichgewicht zu verhelfen.

Der Grundgedanke der Drawidischen Ayur-Veda, nämlich dass Gesundheit immer auf dem Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele basiert, ist also auch die Basis für das Cognitive Rebalancing. Ich therapiere dabei stets die Ursachen der Krankheit; die Symptome verschwinden im Laufe dieser Ursachenforschung (Ayur-Veda setzt die Behandlung der Ursachen mit der Suche danach gleich) entweder sowieso, oder ihre Linderung wird durch Homöopathie, Akupunktur und Ausleitverfahren unterstützt. Wichtig ist es, dem Patienten aufzuzeigen, warum er ein Symptom hat und was er selbst tun kann, um sein Problem zu lösen. Er soll dabei unterstützt werden, auch ganz neue Wege in seinem Leben einzuschlagen, um so in einem inneren Gleichgewicht leben zu können. Das Symptom ist dabei immer eine Art Signal des Körpers, dass ein Ungleichgewicht vorherrscht. Wird dieses Signal übersehen, so wird sich der Körper ein stärkeres „ausdenken“, bis, ja bis gesundheitlich etwas Einschneidendes passiert.

Für das Cognitive Rebalancing gilt ebenso wie für die Drawidische Ayur-Veda, dass es keine festgelegten Therapiepläne für bestimmte Erkrankungen gibt. Jeder Mensch und jede Erkrankung ist einzigartig, also muss auch die individuelle Therapie einzigartig und speziell zusammengestellt sein.

Wie funktioniert Cognitive Rebalancing?

Diese Therapieform, die ich kreiert habe, setzt sich aus Elementen folgender vier Behandlungsformen zusammen:

Drawidische Ayur-Veda

NLP

Systemische Strukturaufstellung

Hypnose

Zum besseren Verständnis gehe ich später auf diese Therapien noch im Einzelnen ein.

Nur durch das Zusammenspiel dieser vier Elemente kann das Cognitive Rebalancing wirklich effektiv zum Wohle des Patienten eingesetzt werden. Es bedarf intensiver Ausbildung in allen genannten Disziplinen, um wirklich mit dieser Technik arbeiten zu können. Ich werde an Beispielen aus meiner Praxis erläutern, wie die verschiedenen Therapien verzahnt sind, worauf es ankommt und wie sie wirken.

Das Cognitive Rebalancing verläuft in mehreren Schritten:

Beobachtung

Diagnose

Therapie

Zielfindungsprozess

Barrierenabbau

Die Behandlung beginnt also schon mit einer genauen Beobachtung bei der ersten Kontaktaufnahme. Bereits die Antwort auf die Frage, wer telefonisch den Termin vereinbart, ergibt ein erstes Puzzleteil. Bei Kindern oder Ehemännern rufen oft die Mütter oder die Frauen an. Habe ich die Person selbst am Apparat, achte ich auf Stimmlage, Sprechgeschwindigkeit, Ausdrucksweise usw.

Auch beim ersten persönlichen Kontakt muss der Patient genau beobachtet werden. Aura, Worte, Sprache, Körperhaltung, eventuelle Nervosität, all dies sind Hinweise auf seinen Zustand – z. B. ob er motiviert ist oder Angst hat –, die man nur noch deuten muss. Im Grunde genügen mir die ersten 3 Minuten, um einen Gesamteindruck von meinem Gegenüber zu bekommen, ohne dass ich mich dabei von Vorurteilen leiten lasse. Der körperliche Ausdruck des Patienten teilt mir mit, was er selbst vielleicht mit Worten (noch) nicht formulieren kann: Wie ist seine Körperhaltung, beugt er sich beim Gehen nach vorn oder nicht, ist eine Seite abgeknickt oder zieht er die Schultern hoch, schaut er geradeaus oder richtet er den Blick von unten nach oben, kann ich an seinen Händen Nervosität ablesen oder verschränkt er die Arme, hält er beim Sitzen die Beine offen oder sind sie von mir weggeschlagen. Techniken aus dem NLP wie Pacen und Leaden (was so viel bedeutet wie mich auf den anderen einzustellen und ihn anzuleiten) helfen mir dabei, die Kommunikation schnell aufzubauen, das Eis zu brechen.

NLP ist beim Cognitive Rebalancing für alle Bereiche der Kommunikation mit dem Patienten maßgeblich. Sprich: es hilft ihm, sich über bestimmte Dinge klar zu werden. Ich setze die Techniken des NLP auch bei der Anamnese und der darauffolgenden Diagnose ein. Eine NLP-Technik ist beispielsweise, die Arme auf die Armlehnen des Stuhls zu legen und sich dabei vorzustellen, dass sie miteinander kommunizieren. Der eine ist für eine Sache, der andere dagegen. Durch diese veränderte Wahrnehmungsposition wird dem Patienten klar, mit welchem inneren Konflikt er zu kämpfen hat, denn oft ist es so, dass ein Teil in uns etwas will, ein anderer hingegen nicht.

Die Therapie der körperlichen Symptome erfolgt mithilfe des Wissens aus der Drawidischen Ayur-Veda. Je nach Krankheitsbild können Entgiftungs- bzw. Ausleitverfahren oder homöopathische Behandlungen, aber auch Akupunktur, Organ- und Phytotherapeutika oder Reflexzonentherapie zum Einsatz kommen. Doch nach der Anamnese steht oft fest, dass es Konflikte im Leben des Patienten gibt: bei der Arbeit, in der Partnerschaft oder in der Familie, in seiner Umgebung. Um an sie heranzukommen, dem Patienten also diese „Baustelle“ bewusst zu machen, nutze ich gern Elemente der Hypnose (siehe Seite → ff.) und Techniken des NLP (siehe Seite → ff.). Beiden gemeinsam ist, dass der Therapeut nur als Begleiter fungiert, die Antworten gibt sich der Patient selbst, da er sie bereits alle in seinem Unbewusstsein kennt, sie nur durch Schmerz oder Erziehung dorthin verbannt hat. Die Verantwortung für seine körperlichen Symptome, für seinen Körper wird dem Patienten sukzessive zurückgegeben.

Ich darf mir als Therapeut nicht anmaßen, zu wissen, was für den anderen gut ist, besser es kommt aus dem Unbewussten des Patienten (in der Ayur-Veda spricht man nicht vom Unterbewusstsein, sondern vom Unbewussten, denn jede einzelne Zelle des Körpers hat ein eigenes Bewusstsein. Dort ist die Funktion gespeichert und bei manchen auch die verdrängten Erlebnisse) mit seinen eigenen Worten, dann ist es auch für ihn überzeugend.

Jede schmerzhafte Erinnerung wird vom Organismus gespeichert und in Augenblicken eingesetzt, die das Unbewusste für sinnvoll hält. Hat der Patient beispielsweise als Kind eine heiße Herdplatte angefasst, ist er zurückgezuckt – dieses Erlebnis ist gespeichert. Kommt eine ähnliche Situation, dann reagiert er wieder mit Zurückzucken. So passiert es mit allen Dingen, die er erlebt hat. Er hat die Angelegenheit bewertet und gespeichert. Nun gibt es aber Erlebnisse aus der Kindheit, deren damalige Bewertung für einen Erwachsenen nicht mehr passen. Das heißt, er reagiert nicht mehr angemessen oder seine Reaktion schränkt ihn ein. Beispiel: Eine Mutter hat zu ihrem Kind immer wieder gesagt: „Das kannst du nicht“, damals aber etwa das Zumachen des Anoraks gemeint. Das Kind hat diesen Satz jedoch auf sein ganzes Handeln bezogen; als Erwachsener hat dieser Mensch nun Angst, seinen Arbeitsplatz zu verändern, da er sich dann in seiner Existenz bedroht fühlen würde. Das ist seine Reaktion auf die frühkindlichen Unsicherheiten.

Anderes Beispiel: Ein Mann traut sich nichts zu, weil er als Kind vom Vater nicht richtig gesehen wurde. Hier wirkt sich das gespeicherte Verhalten einschränkend aus.