Computerspiele - Ruth Gogoll - E-Book

Computerspiele E-Book

Ruth Gogoll

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Beschreibung

Rennis Schulfreundin und Jugendliebe Nora wird in einen Mordfall verwickelt. Nora verliebt sich Hals über Kopf in die schöne und leidenschaftliche Ellen, deren ehemalige Lebensgefährtin Loretta tot aufgefunden wird. Ellen steht unter Mordverdacht. In ihrer Not wendet Nora sich an Kommissarin Renni, die die Ermittlungen aufnimmt ...

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Ruth Gogoll

COMPUTERSPIELE

Ein Renni-Krimi

Originalausgabe: © 1998 ePUB-Edition: © 2013édition el!es

www.elles.de [email protected]

Alle Rechte vorbehalten.

ISBN 978-3-941598-57-7

Coverillustration: © vladgrin – Fotolia.com Imperia-Statue: © Dietrich Krieger

»Noch nicht!... Noch nicht!... Noch... nicht!« keuchte die blonde Frau in Noras Armen und stöhnte vor Lust. Nora hielt sie fest und saugte weiter an ihren Brustwarzen, bis sie plötzlich »Ja!« stöhnte und noch einmal »Ja!« Sie warf den Kopf hin und her und ließ sich von Noras Berührungen immer mehr in einen Orgasmus treiben, der nicht enden zu wollen schien. Ihr Körper beruhigte sich nur langsam, und Nora streichelte von ihrem Hals über ihre Seiten und ihren Bauch bis zwischen ihre Beine hinunter und wieder zurück, bis sich die Spannung langsam aus ihren Muskeln löste und sie die Hüften auf das Laken sinken ließ. Nora drehte sich auf die Seite und lächelte. Sie war erschöpft, aber glücklich. Die Frau ihrer Träume hatte sich ihr hingegeben und ihr gezeigt, wie sehr sie ihre Berührungen erregten. Was konnte es Schöneres geben?

Der Wecker schrillte und riss Nora aus den wenigen Minuten Schlaf, die sie am Morgen gefunden hatte. Sie drehte sich mehrmals stöhnend von einer Seite auf die andere. Nach einem erneuten Blick auf das Zifferblatt schob sie ächzend die Beine über die Bettkante und stand auf.

Immer wieder quälten sie in letzter Zeit die gleichen Träume. Es waren schöne Träume, und dennoch wachte sie wie gerädert auf. Die Träume verlangten eine Entscheidung von ihr. Aber sie wollte sie nicht treffen. Wenn die Nacht vorbei war, wollte sie nicht mehr daran denken–oder nur an den angenehmen Teil: die schöne Frau, die sich in ihren Armen wand. Nicht an die Gefühle, die sie immer überkamen, wenn es vorbei war, wenn die Erregung abklang, die sie morgens noch zwischen ihren Beinen spürte.

Die Träume waren zu dem Zeitpunkt aufgetaucht, als Nora und Melanie beschlossen hatten, in getrennten Zimmern zu schlafen. Nein, Nora hatte es beschlossen. Sie hatte Melanie nicht mehr an ihrer Seite im Bett ertragen können, wollte sie nicht mehr spüren, wenn sie nachts aufwachte und sich umdrehte. Sie wusste nicht, warum, wollte es nicht wissen. Melanie hatte verständnislos reagiert, sich aber nicht gegen Noras Ansinnen wehren können, denn sie wurde von Noras unbewussten Stößen im Schlaf fast aus dem Bett geworfen. Da zog sie dann doch lieber in ihr eigenes Zimmer um statt eines Morgens neben dem Bett aufzuwachen und ihre blauen Flecken zu zählen.