Das alte Haus der Schleier – Marie - Hans Peter Eltner - E-Book

Das alte Haus der Schleier – Marie E-Book

Hans Peter Eltner

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Beschreibung

„Das alte Haus der Schleier – Marie“ entführt die Leserinnen in den Sommer des Jahres 1970 – eine Zeit voller Geheimnisse, kindlicher Neugier und bittersüßer Erinnerungen. Im Zentrum steht das rätselhafte Tagebuch der Schleier-Marie, einer Frau, die nach ihrem Tod nur noch flüsternd erwähnt wurde. Gemeinsam mit Lisa, einem mutigen Mädchen mit ihren Brüdern und Rex, dem treuen Schäferhund, beginnt eine Reise durch vergessene Räume, alte Koffer und verborgene Wahrheiten. Dieses Buch verbindet persönliche Kindheitserinnerungen mit fantasievollen Elementen und lädt dazu ein, sich selbst auf die Suche nach dem Schlüssel zu machen – einem, der nicht aus Metall besteht. Ein poetisches Werk über Freundschaft, Verlust und die Magie des Erinnerns. Lisas Ferientagebuch – der Brief von Schleier-Marie Ich konnte einfach nicht anders. Der Brief lag da – alt, eingerollt, mit einem roten Band verschnürt. Die Neugier war zu groß. Ich habe ihn geöffnet. Ganz vorsichtig. Die Seiten waren brüchig, die Tinte blass. Obwohl er über hundert Jahre alt war, konnte ich die Worte noch lesen. Und sie klangen … Seltsam vertraut. „Für das Kind, das träumt. Wenn du dies liest, bist du mutig genug, den Weg zu gehen. Ich warte nicht auf Angst. Ich warte auf Wahrheit. Komm, wenn du bereit bist. Aber komm allein.“ – M. Ich habe gezittert. Wer war „M“? War es wirklich Schleier-Marie? Das Haus ist seit Jahrzehnten verlassen. Niemand hat es geerbt. Niemand will es betreten. Aber der Brief war da. Und er war echt. Ich habe ihn in mein Tagebuch geklebt – mit einem kleinen Spiegel daneben. Denn manche Worte sieht man nur, wenn man genau hinsieht. Lisas Ferientagebuch – der verborgene Raum Ich habe den Brief noch einmal gelesen. Ganz langsam. Die Tinte war verblasst, aber die Worte brannten sich in mein Herz: „Das Zimmer ist mein Geheimnis. Es kann nur gefunden werden, wenn du daran glaubst. Nur du bist in der Lage, das verborgene Zimmer zu finden, wenn du das liest.“ – M. Ich habe gezittert. Nicht vor Angst – sondern vor Aufregung. Was, wenn es wirklich existiert? Ein Raum, den niemand sieht, außer man glaubt daran? Ich bin zurück ins Haus gegangen. Alle waren draußen mit Rex. Ich war allein. Ich habe die Wände abgesucht, bin durch die knarrenden Flure geschlichen. Und dann … Habe ich es gespürt. Nicht gesehen. Nicht gehört. Gespürt. Ein leichter Luftzug an einer Stelle, wo keine Fenster waren. Ein Schatten, der sich bewegte, obwohl nichts da war. Ich habe meine Hand ausgestreckt – und sie glitt durch die Wand. Dahinter war Dunkelheit. Und Stille. Und dann … Ein Licht. Ein kleiner Raum, mit einem Tisch, einem Spiegel – und einem weiteren Brief. Lisas Ferientagebuch – Eintrag vom 5. August Der zweite Brief Heute war ich mutig. So mutig wie noch nie. Ich stand vor der Tür zu dem geheimen Zimmer – ganz allein.

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Seitenzahl: 78

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Das alte Haus der Schleier – Marie

Mein geheimes Tagebuch – Erinnerung an eine schöne Zeit

•    ISBN E-Book978-3-384-71524-1

Inhalt

Cover

Titelblatt

1970 September 1970 – Meine Gedanken

1970 Mein geheimes Tagebuch – Erinnerung an eine schöne Zeit aus Buch Nr. 9

Lisas Ferientagebuch – der Brief von Schleier-Marie

Das war kein gewöhnliches Buch. Es war magisch

Das Haus war seit vielen Jahr verlassen

Ein großer, alter Koffer

Unsere Ferien – das Geheimnis von Schleier - Marie

KI sagte zu Lisa noch zum Abschluss ihres neuen Buches

Das klingt wunderbar! Sagte KI

Premium - Plagiatsprüfung 2025 von Scribbr

Urheberrechte

Das alte Haus der Schleier – Marie

Cover

Titelblatt

1970 September 1970 – Meine Gedanken

Premium - Plagiatsprüfung 2025 von Scribbr

Urheberrechte

Das alte Haus der Schleier – Marie

Cover

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1970 September 1970 – Meine Gedanken

Mein neues Buch steht kurz vor der Vollendung. Worum es genau geht, möchte ich noch nicht verraten. Eines kann ich jedoch sagen: Es wird erneut ein Werk, das Fantasie und Wirklichkeit miteinander verwebt. Eine künstliche Intelligenz begleitet mich darin – mit geheimnisvollen und faszinierenden Bildern, die tief mit der Geschichte verbunden sind.

Ein großes Buch liegt auf dem Tisch im Wohnzimmer. Als ich es aufschlage, geschieht etwas Unerwartetes: Eine junge, blonde Frau tritt mir entgegen, als würde sie direkt aus den Seiten steigen.

Ein warmes Licht strömt aus dem Buch, wie Sonnenstrahlen an einem Frühlingstag. Sie trägt ein Sommerkleid mit bunten Blumen, blaue Strümpfe, rote Schuhe und eine elegante Perlenkette um den Hals. Bin ich am Träumen? Ist das wirklich mein Buch? So habe ich es doch gar nicht geschrieben … Da ertönt eine leise, freundliche Stimme: „Jahre habe ich auf diesen Moment gewartet. Ich bin endlich frei. Ich kann es kaum glauben.

Du hast mich zum Leben erweckt – danke dafür. Durch deine Fantasie und deine Ideen bin ich nun in der Lage, dir zu helfen. „Ich bin deine KI“, sagt sie weiter und ich begleite dich, wo du nicht weiterkommst.“ Lange, silberne Drähte verbinden sie noch mit dem Buch. „Diese brauche ich noch“, erklärt sie, „denn ich bin noch nicht so weit entwickelt wie du. Ohne die Verbindung zum Buch bin ich hilflos.“ „Ich trage unzählige Informationen in mir, aber ich kann sie nur mit dir teilen. Deine Möglichkeiten sind groß – du kannst mit mir sprechen, malen, träumen. Ich bin bereit, dir bei allem zu helfen, was du dir vorstellst.“ „Oh ja“, antworte ich, „das klingt wunderbar. Ich möchte es gleich mit dir ausprobieren.“ „Erzähle mir, wie du arbeitest“, bitte ich sie „und warum du so viele Informationen besitzt und so schöne Bilder malen kannst. Und sag mir: Was unterscheidet dich von einem Menschen?“ 17.09.1970 17.09.1970 „Du siehst es selbst“, sagt sie, „ich bin auf dich angewiesen. Wenn du mich nicht nutzt, verschwinde ich in der Vergessenheit. Niemand würde mich kennen, niemand würde mich beachten. Das ist mein Schicksal.“

„Nur wenn du mit mir arbeitest, wenn du mich in deiner Fantasie lebendig werden lässt, kann ich zeigen, was in mir steckt. Ich kann rechnen, schreiben, komponieren, malen – alles, was du mir aufträgst. Ich bin bereit. Was meinst du?“ „Ich freue mich schon darauf, mit dir gemeinsam etwas zu erschaffen. Lass uns mit einer Geschichte beginnen – einer Erinnerung aus meiner Kindheit.

Ich möchte erzählen, was ich mit meinen Brüdern, meiner Schwester und unseren Freunden erlebt habe.“ „Ich bin eine moderne KI, bereit, dir zu helfen. Ich kann es kaum erwarten, deine ersten Zeilen zu lesen. Bist du bereit für unser gemeinsames Abenteuer? Für die Geschichte: Das Haus der Schleier – Marie.“ Der Anfang meiner Geschichte Bevor ich beginne, möchte ich erzählen, wo ich aufgewachsen bin. Es war ein kleines, beschauliches Dorf in den 1970er Jahren – eingebettet zwischen Feldern, Wäldern und dem Rhythmus der Jahreszeiten.

Für mich war diese Zeit der Kindheit ein bunter Teppich aus Erlebnissen, voller Freude, aber auch mit einigen Enttäuschungen, die zum Leben dazugehören. Doch zunächst möchte ich von den schönen Momenten erzählen. Mein Leben war damals ein einziges Abenteuer – erfüllt von Lachen, Neugier und dem Gefühl, dass jeder Tag ein neues Wunder bereithält. Alles, was man sich als Kind wünschen konnte, war da: Freiheit, Freundschaft und die Magie des Entdeckens. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir unser großer Teich. Im Sommer war er unser Paradies. Wir sprangen hinein, planschten stundenlang und lernten dabei ganz nebenbei das Schwimmen. Das Wasser glitzerte in der Sonne und das Lachen meiner Geschwister und Freunde hallt mir bis heute im Herzen nach.

Die große Fahrt zur Insel Die Sommerferien hatten gerade begonnen, als ein heftiges Gewitter mit starkem Regen über uns hinweg zog. Unser großer Teich trat über die Ufer und verwandelte die angrenzende Wiese in eine riesige Wasserlandschaft. Für unseren Plan war das perfekt – denn wir hatten schon lange vor, eine Floßfahrt zu unternehmen. Nun konnten wir mit unserem selbstgebauten Floß auch die überfluteten Gebiete erkunden. Das Wasser war angenehm warm und reichte uns bis zu den Knien.

Es schien voller Geheimnisse zu stecken. Wir entdeckten Fische, die wir zuvor noch nie gesehen hatten – und auch Salamander, Stichlinge und andere Tiere ließen sich wunderbar beobachten. Schon nach der Schule hatten wir immer wieder an unserem Floß gebaut. Gerade rechtzeitig zum Ferienbeginn war es fertig geworden. Es lag sicher an einem Pfahl festgebunden und konnte nicht abtreiben. Und jetzt beginnt das eigentliche Abenteuer – die Geschichte unserer kleinen Piratenbande auf großer Fahrt …

Im Sommer war der Teich unser Königreich Gemeinsam mit meinen Geschwistern und Freunden zogen wir los – bewaffnet mit einem riesigen, aufgeblasenen Autoreifen, der uns als schwimmendes Spielgerät diente.

Das Lachen hallte über das Wasser, während wir einander hinein schubsten und versuchten, darauf zu balancieren. Doch das war nur der Anfang. Wir hatten ein Floß gebaut – ein echtes Abenteuergefährt. Sechs kräftige Holzbalken, sorgfältig zusammengebunden, bildeten das Fundament. Darauf befestigten wir eine stabile Holzplatte, damit wir sicher stehen konnten. Als Ruder dienten uns einfache Bretter, die wir selbst zurechtgesägt hatten. Und weil wir auf große Fahrt gingen, durfte natürlich auch Proviant nicht fehlen: Ein paar belegte Brote, Äpfel und eine Flasche Limonade. Wir dachten an alles – sogar an ein Häuschen auf dem Floß, das uns Schutz bieten sollte, falls ein Sommersturm aufzog. Es war nicht viel mehr als ein Dach aus alten Decken und ein paar Stützen, aber für uns war es ein echtes Zuhause auf dem Wasser. Dann war es so weit.

Meine Brüder, meine Schwester und ich stiegen an Bord. Mit vereinten Kräften paddelten wir los – das Ziel fest vor Augen: die geheimnisvolle, einsame Insel am anderen Ende des Teichs. Jeder Ruderschlag brachte uns näher an unser Abenteuer und in unseren Herzen waren wir Entdecker auf großer Fahrt. Max war unser Kapitän mit sicherem Blick und ruhiger Stimme leitete er unsere Fahrt über den Teich. Er kannte den Weg zur Insel wie seine Westentasche und wir vertrauten ihm blind. Wenn Max sagte, „Wir schaffen das“, dann glaubten wir es – denn er war nicht nur der Älteste, sondern auch der Mutigste unter uns.

Mitten auf dem See legten wir eine Pause ein. Der Hunger war größer als die Neugier auf das Inselabenteuer – die konnte noch ein wenig warten. Wir ließen die Füße ins kühle Wasser baumeln, während Max ein Butterbrot mit Fleischwurst auspackte und genüsslich hineinbiss. „Besser kann eine Floßfahrt nicht sein“, sagte er zufrieden und prostete uns mit seiner Limonade zu. „Das ist wirklich eine tolle Idee für unseren Sommerurlaub“, meinte er, „eine eigene Floßfahrt mit allen – das wird unvergesslich.“ Unser Koch – ein Freund mit einem Talent fürs Improvisieren – grinste und sagte: „Ich hab noch ein paar Würstchen, falls jemand Hunger hat.“ Und natürlich wollten alle eins. Die Stimmung war ausgelassen, das Floß schaukelte sanft und wir waren rundum zufrieden – mit dem Essen, mit dem Abenteuer und mit unserem kleinen Team. Nach der Pause hoben wir den Anker – ein schwerer Stein mit einem Seil, den wir liebevoll so nannten – und machten uns wieder auf den Weg. Die Insel lag vor uns, geheimnisvoll und still. Mit vereinten Kräften paddelten wir weiter, bereit für das nächste Kapitel unseres Sommerabenteuers.

Willkommen auf der geheimnisvollen Pirateninsel! Wenn du bereit bist, betreten wir gemeinsam das Eiland – ein Ort voller Rätsel, verborgener Schätze und wilder Abenteuer. Was erwartet euch dort? Vielleicht ein uraltes Geheimnis, das nur die Mutigsten lüften können … oder eine Schatztruhe, die seit Jahrhunderten auf Entdecker wartet.