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Unser Sein scheint uns real und selbstverständlich. Und genauso selbstverständlich sagen wir: «Ich bin». Doch was ist das eigentlich, dieses «Ich»? Was bleibt, wenn wir es wagen, unser Sein und unser Bewusstsein infrage zu stellen? Hermann Kölbener lädt die Lesenden ein auf eine Reise in die Weite des Nichts. Er zeigt dabei überraschende und nicht alltägliche Perspektiven auf das Sein und auf das Nichtsein.
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Veröffentlichungsjahr: 2025
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über ‹http://www.dnb.de› abrufbar.
© Verlag Traugott Bautz GmbH
99734 Nordhausen
1. Auflage 2025
ISBN 978-3-68911-024-6
Hermann Kölbener
www.das-einzige.eu
Diese Weite über allem Sein,
sobald es erscheint als Schein.
Ich lasse das Sein einfach sein
und nichts ist mein,
denn ich habe kein Sein,
das ist nur ein Schein.
Prolog
Wir machen eine Reise an einen Ort, der nicht erreichbar ist, weil wir schon dort sind.
Einführung
Schweigen ist eine Pforte, sehen ohne Worte.
Mystisches
Wenn es so etwas wie Erleuchtung geben sollte, besteht sie darin zu sehen, dass es keine Erleuchtung und keinen Erleuchteten gibt.
Philosophisches
Mehrere Perspektiven relativieren sich gegenseitig.
Leben und Tod
Wenn die Person als Illusion gesehen wird, lösen sich die Fragen um Leben und Tod auf.
Alltägliches
In unserem Alltag sind wir alle Zauberkünstler.
Historisches
«Das Beste, was ich Euch sagen kann, ist, dass Ihr, wenn Ihr in vollkommener Weise Eure Nichtigkeit erkennt, nichts tun werdet, und dieses Nichts wird Euch alles geben.»
Fragen
«Dass ich bin und ein Bewusstsein habe, ist für mich selbstverständlich. Wie soll ich das infrage stellen?»
Epilog
Alles geschieht nur scheinbar.
Dank
Fotonachweise
Wir machen eine Reise an einen Ort, der nicht erreichbar ist, weil wir schon dort sind.
Auf einem Spielplatz, während vielem Hoch- und Runterklettern, unterhielt ich mich mit meiner Enkelin über mögliche nahe und entfernte Reiseziele. Das Gespräch schwankte zwischen konkreten Ideen und freiem Fantasieren. Da meinte die Sechsjährige: «Und dann gehen wir bis ans Ende der Welt.» Überrascht fragte ich sie: «Und was ist hinter dem Ende der Welt?» Sie antwortete spontan: «Dort ist es ganz, ganz leer.» Noch bevor ich darüber nachdenken konnte, ergänzte sie im gleichen Atemzug: «Dort hat es auch kein Nichts.»
