Das Licht des Kriegers - Sophie Martin - E-Book

Das Licht des Kriegers E-Book

Sophie Martin

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Beschreibung

Ulrnk’k’a’Rdshkshk ist ein merkwürdiger Drache, der nie daran interessiert war, einen Schatz zu besitzen und sich stattdessen dem Studium von Magie und Menschen zugewandt hat. Seine glückliche Existenz wird gestört, als er dem menschlichen General Brad dem Schwarzen begegnet. Brad, ein respektierter und gefürchteter General der königlichen Armee, trifft Ulr, als er das Verschwinden seines Bruders untersucht. Er ist fasziniert von dem Drachen und gibt ihm den Spitznamen Goldener Junge. Ulr weiß sehr genau, dass Brad die Grundlage, das erste und wichtigste Stück im Schatz eines Drachen ist, aber er weiß auch, dass Brad noch nicht bereit für ihn ist. Nachdem Brad entführt wird und Ulr zu einer weiteren Kostbarkeit führt, beschließt der Drache, mit Brad zusammenzuziehen und einige verwaiste Kinder zu adoptieren. Kinder aufzuziehen, Wandlerprobleme und einander kennenzulernen sind nur einige der Herausforderungen, denen Brad und Ulr sich stellen müssen. Können sie es schaffen, ein gemeinsames Leben aufzubauen? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 52.000 Wörter

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Veröffentlichungsjahr: 2023

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

ÜBER SOPHIE MARTIN

LESEPROBE:

Das Licht des Kriegers

Ulrnk’k’a’Rdshkshk ist ein merkwürdiger Drache, der nie daran interessiert war, einen Schatz zu besitzen und sich stattdessen dem Studium von Magie und Menschen zugewandt hat. Seine glückliche Existenz wird gestört, als er dem menschlichen General Brad dem Schwarzen begegnet.

Brad, ein respektierter und gefürchteter General der königlichen Armee, trifft Ulr, als er das Verschwinden seines Bruders untersucht. Er ist fasziniert von dem Drachen und gibt ihm den Spitznamen Goldener Junge. Ulr weiß sehr genau, dass Brad die Grundlage, das erste und wichtigste Stück im Schatz eines Drachen ist, aber er weiß auch, dass Brad noch nicht bereit für ihn ist.

Nachdem Brad entführt wird und Ulr zu einer weiteren Kostbarkeit führt, beschließt der Drache, mit Brad zusammenzuziehen und einige verwaiste Kinder zu adoptieren. Kinder aufzuziehen, Wandlerprobleme und einander kennenzulernen sind nur einige der Herausforderungen, denen Brad und Ulr sich stellen müssen. Können sie es schaffen, ein gemeinsames Leben aufzubauen?

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein.Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.

Länge: rund 52.000 Wörter

SOPHIE MARTIN

Das Licht des Kriegers

Vor dem Großen Krieg 3

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Copyright © der englischen Originalausgabe „The Warrior’s Light“:

Sophie Martin, 2015

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2018

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

Übersetzt von: Vanessa Tockner

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Bitte beachten:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Kapitel 1

„Oooh, hübsch!“ Versteckt in den Wolken beobachtete Ulr den Krieger und leckte sich die Lippen. Ulr war ein Drache und seine Lippen waren hart, wie der Rest seiner Schuppen, die golden schimmerten, was es ihm erleichterte, sich selbst im hellen Tageslicht zu verbergen. Wer auch immer ihn ansah, musste den Blick abwenden, da seine Schuppen die Sonnenstrahlen zurückwarfen. Menschen hielten es normalerweise für eine Luftspiegelung, die dummen Wesen.

Während er mühelos auf Luftströmungen dahinglitt, beobachtete Ulr das Lager der Soldaten, wo seine neueste Leidenschaft, der menschliche General, residierte. Er strahlte auf eine andere Art als Thom, der Mensch von Ulrs Bruder, oder Brennan, der Mensch von Ulrs Freund Mar. Das Licht des Kriegers war dunkelrot und pulsierte vor kaum gezügelter Gewalt. Ulr hatte gewusst, dass er seinen perfekten Schatz gefunden hatte, als er Brad zum ersten Mal gesehen hatte. Allerdings gestaltete es sich schwierig, den riesigen Krieger dazu zu bringen, zu Ulr in seine Höhle zu kommen. Brad war ein wahrer Krieger, ein General der königlichen Armee, und er war es gewöhnt, die Führung zu übernehmen. Als Drache war Ulr nicht allzu begierig darauf, einem Menschen die Führung zu überlassen. Es gab einige Hindernisse, die beseitigt werden mussten, damit Ulr seinen Menschen für sich beanspruchen konnte, aber wenn es etwas gab, das Ulr hatte, dann war es Geduld.

Ulr war ein Drache, der am Rand der sogenannten Drachenländer lebte. Nachdem Menschen gelernt hatten, das Land zu bewirtschaften, gaben sie ihre nomadische Lebensweise auf und wurden sesshaft. Zu jener Zeit war das Königreich Daria gegründet worden. Ulr war kein besonders alter Drache und er und sein Bruder hatten ihr Territorium erst vor wenigen Jahrhunderten in Besitz genommen. Daher hatte er alles, was er wusste, aus Mars Erzählungen gelernt. Mar behauptete, dass die Menschen heutzutage viel leichter zu handhaben waren als zu den Zeiten, als sie noch Jäger und Sammler gewesen waren. Sie hatten ihr Königreich, Daria, und blieben dort. Im Norden Darias lagen die Drachenländer. Im Süden grenzte das Reich an das Territorium der Wandler, wobei die Wolf-Wandler den Menschen am nächsten lebten – lediglich ein Streifen Hochland trennte diese beiden. Im Osten grenzte Daria an ein Meer, in dem laut der Legenden Monster und magische Kreaturen lebten. Im Westen lag ein weitläufiger, wilder Wald, den Menschen nicht zu betreten wagten. Ulr wusste, dass die Elfen sich darin niedergelassen hatten, neben einigen anderen Wesen.

Als Drache hätte Ulr kein großes Interesse an Menschen zeigen sollen. Die meisten Drachen kümmerten sich nur um zwei Dinge – um ihren Schatz und ihr Territorium. Ulr war immer merkwürdig für einen Drachen gewesen, da er nicht daran interessiert war, einen Schatz zu horten. Anders als in den dummen Geschichten, die Menschen sich erzählten, sammelten Drachen nicht nur Gold oder Edelsteine für ihre Schätze. Klar, für die meisten Drachen bildeten diese die Hauptbestandteile, aber nicht aufgrund ihres wirtschaftlichen Werts, wie die Menschen glaubten. Tatsächlich kümmerten sich Drachen überhaupt nicht um Geldwerte. Warum sollten sie auch? Sie verwendeten keine Münzen. Ihre Nahrung jagten sie und alles andere konnte durch Drachenmagie beschafft werden.

Was Drachen sehr wohl kümmerte, war inneres Licht. Nicht alles hatte eins, aber es gab Gegenstände, Tiere und, wie sie kürzlich entdeckt hatten, sogar Menschen, die es besaßen. Drachen suchten ihr ganzes Leben lang nach den Dingen, die am hellsten strahlten, deren inneres Licht so sehr blendete, dass es den Neid anderer Drachen wecken würde.

Ulr hatte sich nie von dem Licht der Gegenstände angezogen gefühlt, die andere Drachen sammelten. Er fand ihr Strahlen nicht hübsch oder es wert, sie darum zu beneiden. Nicht einmal die Dinge, die sein Bruder sammelte, sprachen Ulr an. Nachdem er Mar – Marngh’k’a’Drkhsh, die gemeinste aller Kreaturen, die sogar von anderen Drachen gemieden wurde – getroffen hatte, hatte Ulr sich damit vergnügt, sich mit dem mürrischen Drachen anzufreunden. Sobald Mar seine Freundschaft und die seines Bruders Ur akzeptiert hatte, hatte er ihnen seinen Schatz gezeigt. Ulr hatte zwar den Neid in Urs Augen gesehen und den Stolz in Mars, aber er selbst war nicht im Geringsten von all den Dingen angezogen gewesen, die der andere Drache über sein langes Leben hinweg angehäuft hatte.

Mar war einer der ältesten Drachen, die noch in den Drachenländern lebten. Alle älteren waren lange vor Ulrs und Urs Geburt in die Ödlande hinter dem großen Meer gezogen. Mar war unter Drachen bekannt, nicht nur wegen seiner gemeinen und mürrischen Art, sondern auch für die allergrößte Schatzkammer. Nachdem er diese gesehen und keine Anziehungskraft gespürt hatte, hatte Ulr gewusst, dass etwas Grundlegendes mit ihm nicht stimmte. Er begann zu glauben, dass er sein Kernstück, den ersten und wichtigsten Bestandteil eines Drachenschatzes, nie finden würde. Dieses erste Teil eines strahlenden Schatzes gab oft die Richtung dafür vor, worauf ein Drache sich beim Zusammenstellen seines Schatzes konzentrieren würde.

Ulr hatte sich beinahe damit abgefunden, nie einen Schatz zu besitzen, ein Schicksal, das für einen Drachen schlimmer als der Tod war. Um sich von der schrecklichen Sehnsucht abzulenken, die er dennoch empfand – schließlich war er ein Drache und sehnte sich nach einem Schatz, obwohl keins der Stücke, die er fand, ihn anzog –, hatte Ulr begonnen, sich mit Forschung zu beschäftigen. Lernen war eine Beschäftigung der Menschen, die Drachen seltsam und befremdlich fanden. Aus dem rebellischen Gefühl eines Außenseiters heraus hatte Ulr beschlossen, dass er verdammt nochmal der beste Drachen-Außenseiter der Welt sein würde. Wenn er schon als seltsam galt, konnte er genauso gut der merkwürdigste Drache auf der Erde werden.

Nach einiger Zeit hatte Ulr sich beinahe davon überzeugt, dass es als Ersatz für einen Schatz ausreichte, neue Verwendungen für seine Magie zu finden, Menschen auszuspionieren und ihre Bräuche zu studieren, ja, sogar in ihre Siedlungen einzudringen. Er erkannte erst, wie falsch er gelegen hatte, als Mar seinen Menschen fand.

Ulr hatte gerade mithilfe der Tierflüsterer-Technik, die er während seiner Forschungen über Gestaltwandeln entwickelt hatte, im Umland herumgeschnüffelt, als er einen Hinweis auf interessante Gerüchte entdeckt hatte. Klatsch war eine menschliche Angewohnheit, die Ulr faszinierte. Die Tatsache, dass er ihn lediglich mit seinem Bruder teilen konnte, da Drachen keine sehr geselligen Wesen waren, minderte den Reiz leicht, aber es bereitete ihm trotzdem Freude.

Die Neuigkeiten waren faszinierend. Mar hatte einen Menschen gefunden und ihn zu seinem Schatz hinzugefügt. Sobald sein Bruder von seinem Patrouillenflug über ihr gemeinsames Territorium zurückkam, packte Ulr aus – eine Redewendung der Menschen, die er extrem amüsant fand. Er sagte Ur nicht alles – schließlich wollte er, dass sein Bruder überrascht war –, aber von seiner Voraussage erzählte er ihm.

Ulr hatte viele neue Anwendungsgebiete für seine Magie entdeckt. Drachen versuchten normalerweise nicht, ihre Grenzen auszutesten, da sie kein Verlangen dazu verspürten. Wenn es kein mächtigeres Raubtier gab, musste man die eigenen Fähigkeiten nicht allzu sehr verfeinern. Da Ulr jedoch ständig gelangweilt war und sich nach etwas sehnte, das er nicht haben konnte, wie er glaubte, experimentierte er sehr viel herum. Etwas, das er herausgefunden hatte, war, dass er bis zu einem gewissen Ausmaß zukünftige Geschehnisse vorhersagen konnte. Er besaß weniger Talent darin als die Elfen, aber er spürte, wenn etwas Großes bevorstand.

Er sagte seinem Bruder, dass Ur einen unglaublichen Schatz finden würde, wenn er Mar besuchen ging. Er hatte recht behalten. Ur hatte Thom gefunden, einen der Menschen, die in Mars Territorium eingebrochen waren. Ulrs Bruder hatte den Menschen in ihre Höhle gebracht und beschlossen, ihn zu einem Teil seines Schatzes zu machen, wie Mar es mit Brennan getan hatte. Da er im Vorhinein vor den Folgen gewarnt worden war, hatte Ur warten wollen, bis sein Mensch es bequem hatte und sein inneres Licht erstrahlte. Der Plan war spektakulär nach hinten losgegangen und Ulr hatte seinem Bruder raten müssen, Thom freizulassen.

Er wusste, dass sein Bruder am Ende seinen hübschen Schatz bekommen würde, wenn das Schicksal es so wollte, aber zuerst musste ein Opfer gebracht werden, damit das innere Licht des Menschen hervortrat. Schließlich waren beide über ihre Unterschiede hinweggekommen, genau wie Ulr es vorhergesehen hatte, aber bis dahin hatte Ulr selbst etwas gefunden, das er für unmöglich gehalten hatte: sein eigenes Kernstück, seinen perfekten Schatz.

Es war auf einem seiner Ausflüge in die Menschenländer gewesen, ins Königreich Daria, wie sie es heutzutage nannten, als er einen unglaublichen Duft aufgeschnappt hatte.

Ulr hatte Menschengestalt angenommen. Dank seiner goldenen Färbung als Drache sah seine menschliche Form nicht anders aus als die eines richtigen Menschen. Sein Bruder hatte weniger Glück: Türkises Haar und waldgrüne Augenbrauen schrien seine nichtmenschliche Natur förmlich in die Welt hinaus.

Ulr hatte gerade ein Dorf erkundet, um mehr über menschliche Paarungsgewohnheiten zu lernen, die ihn besonders faszinierten, als er etwas Unglaubliches gerochen hatte. Der köstlichste Duft wehte ihm entgegen. Er war wie noch blubberndes Blut von frisch erlegter Beute zusammen mit der kühlen, frischen Luft eines morgendlichen Flugs tief in den Bergen. Ein Duft, der einen Drachen selig machte. Ulr hatte nicht widerstehen können und war ihm bis zu seiner Quelle gefolgt.

Da hatte er es zum ersten Mal bemerkt, ein Strahlen, das anders war als alles, was er je zuvor gesehen hatte. Es war nicht der metallische, verschwommene Schimmer toten Metalls, das die meisten Drachen vorzuziehen schienen. Nein, es war heiß, blutrot und pulsierte vor Energie. Es war der Schein eines lebendigen Wesens. Der Schein eines Raubtiers, das kurz davorstand zuzuschlagen. Eines gnadenlosen Killers, der nur darauf wartete, entfesselt zu werden. Ulr lief das Wasser im Mund zusammen und eine seltsame Empfindung breitete sich weiter unten in seinem Körper aus.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Ulr bereits viel darüber gelernt, wie sein Menschenkörper funktionierte. Was ihn jedoch immer noch verwirrte, war das Geheimnis des menschlichen Paarungszyklus. Es schien keinen Rhythmus zu geben, in dem der Zyklus arbeitete. Ulr hatte viel Material gesammelt, konnte jedoch keinen Sinn darin erkennen. Die erste und verblüffendste Tatsache war, dass Menschen zwei Geschlechter hatten. Ulr hatte entdeckt, dass es körperliche und geistige Unterscheide zwischen diesen Weibchen und Männchen gab. Er wusste, dass dasselbe auch für die meisten Tiere galt. Bei Menschen war es jedoch etwas anders als bei anderen Tieren. Sie warteten nicht auf den Frühling, bevor sie sich paarten. Sie bekamen das ganze Jahr über Nachwuchs. Außerdem paarten sie sich auch mit demselben Geschlecht, obwohl sie dann anders als Drachen keinen Nachwuchs produzierten. Sie zeigten keine Anzeichen für Paarungszyklen, wie die Drachen sie hatten. In diesem Bereich schien nichts, das sie taten, Sinn zu ergeben. Ulr hatte bereits beschlossen, dass er die Sache mit beiden Händen anpacken musste – eine weitere seltsame Redewendung, die er von den Menschen gelernt hatte.

Als er gespürt hatte, dass Hitze von seinem Unterbauch zu den Fortpflanzungsorganen gewandert war, die er in seiner Menschengestalt besaß, hatte er geglaubt, die perfekte Lösung gefunden zu haben. Er musste mehr über die Paarungen der Menschen lernen und er musste seinem Kernstück näherkommen. Er konnte beides kombinieren und, wie die Menschen sagten, zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Genau das tat er auch. Nachdem er Informationen über die Identität des Mannes gesammelt hatte, näherte er sich ihm und bot ihm einen Handel an. Ulr würde dem menschlichen General erzählen, was mit dem Barden geschehen war, und im Gegenzug würde der strahlende Mensch Sex mit ihm haben. Es war eine milde Überraschung gewesen, dass dieser wunderschön strahlende Fremde Brennans Bruder war, aber für Ulr spielte es keine Rolle. Es dauerte einen kurzen Moment der Verlockung, um Brad – so lautete der Name des Menschen – von dem Handel zu überzeugen. Als er schließlich zustimmte, stellte die Erfahrung sich als besser heraus, als Ulr sich je hätte vorstellen können. Die menschliche Paarung oder Sex, wie sie es öfter nannten, war definitiv die Erfahrung wert. Und Ulr hatte ihn immer wieder erlebt, mit seinem Kernstück. Brad hatte schlicht und einfach etwas an sich, noch etwas Anderes als sein inneres Licht, das Ulr unwiderstehlich fand.

Selbst nachdem er herausgefunden hatte, dass Ulr ein Drache war – Mar sollte für seine Einmischung verdammt sein –, bot der Mensch Ulr bei ihrer nächsten Begegnung mit demselben unnachgiebigen Mut die Stirn. Danach ging Ulr dazu über, seinen unbeanspruchten Schatz zu allen möglichen Zeiten aufzuspüren und zu besuchen. Selbst jetzt flog er in Richtung der Hauptstadt des Menschenkönigreichs, um dem Ruf seines Schatzes zu folgen.

Ulr hatte natürlich von dem Ruf gehört. Welcher Drache hatte das nicht? Sobald sie alt genug waren, um zu begreifen, was ein Schatz war, lernten Drachen so viel darüber, wie sie konnten. Der Ruf war die Fähigkeit eines Drachen, einem Stück seines Schatzes zu folgen, wohin es auch ging. Deshalb nützte es nichts, wenn Menschen irgendetwas von einem Drachen stahlen. Der Drache konnte ganz einfach dem Ruf seines gestohlenen Schatzes folgen und den Menschen töten. Wenn ein anderer Drache versuchte, etwas zu stehlen, fand ein Kampf statt und der Gewinner durfte den gesamten Schatz des Verlierers an sich nehmen, wenn er es wünschte. Diese Kämpfe endeten oft tödlich und Ulr hatte gehört, dass Mar früher recht oft herausgefordert worden war. Ulr wusste nicht, wie viel Wahrheit hinter dem Gerücht steckte. Er hatte nie den Drang verspürt, Mar danach zu fragen. Damals hatte Ulr noch keinen Schatz besessen, der gestohlen werden könnte. Jetzt brannte jedoch das Hochgefühl, seinen Schatz zu verfolgen, der Rausch der Jagd in ihm. Er spürte bereits, bevor er ihn sah, dass sein Mensch nahe war.

Ulr kreiste über dem kleinen Armeelager etwas nordwestlich der Hauptstadt der Menschen. Brad befand sich mitten in einem großen Kreis von Soldaten und zeigte seine Kampffähigkeiten. Vermutlich bildete er neue Rekruten aus. Ulr wusste nicht, ob das zu den Pflichten eines Generals gehörte, und es kümmerte ihn auch nicht. Wenn er seine Flügel in Position hielt, konnte er frei dahinschweben, ohne sich zu weit vom Lager zu entfernen. Er konzentrierte sich auf den improvisierten Kampfplatz und seine Sicht schärfte sich, um die Distanz auszugleichen.

Brad war von der Taille aufwärts nackt und hielt ein stumpfes Schwert in der Hand. Schweiß glänzte auf seiner Brust und Ulr leckte sich die Lippen, als er sich vorstellte, ihn auf der Haut des Menschen zu schmecken. Der Mann wies keinen einzigen Kratzer auf, abgesehen von einigen verheilten Narben, die ihn nur noch attraktiver machten, wie Ulr fand. Der Rekrut, der Brad gegenüberstand, schlug sich weniger gut. Der große, muskulöse Junge hatte einige Schnitte und blaue Flecken begannen sich an mehreren Stellen seines Körpers zu bilden. Er atmete schwer und seine Hände, mit denen er sein Schwert hielt, zitterten. Er lief auf den General zu wie ein wilder Eber, der seinen Gegner attackierte. Brad zuckte nicht einmal. Er wich dem ungeschickten Angriff mit einem Schritt aus und stellte ihm ein Bein. Als der junge Soldat im Gras landete und auf den Rücken rollte, berührte Brads Schwertspitze seinen Hals. Ulr konnte sehen, wie der Junge die Augen weitete und schwer schluckte.

Brad nahm das Schwert weg und reichte dem gestürzten Soldaten eine Hand, um ihn damit auf die Beine zu ziehen. Als sie beide standen, drehte sich Brad zu den anderen Versammelten und hielt ihn einen Vortrag. Ulr konnte sehen, wie alle Soldaten verstehend nickten. Dann sagte der General etwas und die Menge begann sich zu zerstreuen. Der große Mensch klopfte dem jungen Mann, mit dem er gekämpft hatte, auf den Rücken und sagte etwas zu ihm. Was auch immer es war, es brachte den jungen Soldaten zum Lächeln.

Nachdem der Junge gegangen war, hob Brad sein Hemd vom Boden auf, wo es achtlos hingeworfen war, zog es jedoch nicht an. Stattdessen ging er zu einem der größeren Zelte, die weiter hinten im Lager standen. Er öffnete die Zeltklappe, bevor er jedoch eintrat, hob er den Kopf zum Himmel und hob in einer stummen Frage die Augenbrauen. Ulr grinste. Der Mensch wusste, dass Ulr ihn die ganze Zeit beobachtet hatte. Das überraschte ihn nicht. Brad war sehr feinfühlig und sich zu jeder Zeit seiner Umgebung bewusst. Ulr schätzte, dass es ihn in der Schlacht half, jede kleine Veränderung zu bemerken, die das Ergebnis beeinflussen könnte.

Ulr bewegte seine Flügel, damit das Licht von seinen Schuppen zurückgeworfen wurde. Das schien Zeichen genug zu sein. Brad schüttelte den Kopf und betrat das Zelt. Ulr verlor keine Zeit. Er flog davon und sobald er glaubte, weit genug entfernt zu sein, um von keinen Menschen entdeckt zu werden, landete er. Er verwandelte sich in seine menschliche Gestalt und hüllte sich mithilfe seiner Magie in Kleidungsstücke, die er an den jungen Soldaten gesehen hatte. Es fiel ihm leicht, die Entfernung zum Lager zu laufen. Er sah jetzt zwar wie ein Mensch aus, besaß jedoch immer noch die Kraft und Geschwindigkeit eines Drachen. Er brauchte nicht einmal die Hälfte der Zeit, die ein Mensch brauchen würde, um es zu erreichen. Er betrat das Lager und marschierte entschlossen zum Zelt des Generals. Er hatte vor einer Weile entdeckt, dass die einfachste Methode, sich unauffällig zu verhalten, darin bestand, so zu wirken, als wüsste man genau, wohin man ging und was man tat. Tatsächlich erreichte er Brads Zelt innerhalb weniger Minuten. Er hob die Zeltklappe an und betrat es ungebeten.

„Hat ja lange genug gedauert, Drache“, sagte der General grob, ohne sich von seinem tragbaren Tisch umzudrehen, wo er Briefe las.

„Ach, du hast mich vermisst“, neckte Ulr ihn grinsend.

„Wohl kaum“, schnappte Brad und drehte sich auf seinem Stuhl herum. Ulr konnte sehen, dass hinter den Worten des Mannes keine richtige Wut steckte. Sein Grinsen wurde breiter, er kam näher und setzte sich breitbeinig auf den Schoß des großen Mannes.

„Du hast mich vermisst“, flüsterte er gegen Brads Lippen, „und ich habe dich vermisst.“

Ihre Lippen berührten sich und Ulr reizte seinen Menschen mit leichtem Knabbern, bis Brad nachgab. Der General knurrte und nahm Ulrs Mund, plünderte, eroberte ihn. Ja, das war es, was Ulr liebte. Die ungezügelte Leidenschaft, die Wildheit, die der festen Kontrolle des Menschen entfloh. Das war die wahre Natur seines Kernstücks.

Der Kuss wurde noch hitziger, als Ulr sich zu wehren begann anstatt lediglich Brads Wünschen nachzugeben. Seine Zunge drängte, anstatt Brads Führung zu folgen, und ihre Zähne stießen gegeneinander. Ulr wollte mehr. Mehr Wildheit, mehr von Brads Dominanz. Das war es, der Tanz und Kampf um Dominanz. Beide wussten zwar, dass Ulr der Mächtigere war, genossen es aber dennoch, wenn Brad die Kontrolle übernahm. Aber wäre es denn spannend, zu schnell nachzugeben? Deshalb wehrte sich Ulr und spornte den Menschen an, bis Brad das volle Ausmaß seiner brutalen Leidenschaft entfesselte.

Brads Hände hatten ihren Weg zu Ulrs Pobacken gefunden und sie anfangs nur gedrückt. Jetzt, da ihre Begegnung hitziger wurde, gruben sich seine Finger beinahe schmerzhaft in Ulrs Fleisch. Der Drache stöhne nur. Das war es, was er wollte, wonach er sich sehnte. Er wich aus dem Kuss zurück, in dem Wissen, dass seine Augen die Reptilienform angenommen hatten und seine Finger in scharfen Klauen endeten. Er leckte sich die Lippen und spürte seine spitzen Zähne. Er grinste, um sie Brad zu zeigen. Zu Beginn ihrer Beziehung war Brad zwar unruhig geworden, wenn Ulr das tat, aber jetzt strahlte lediglich Lust in den Augen des Menschen. Der General hatte gelernt, dass der Sex jedes Mal, wenn Ulr extrem erregt war und einige Eigenschaften des Drachen zeigte, unglaublich sein würde. Das wussten sie beide.

„Fick mich!“, verlangte Ulr und nutzte seine Magie, um sich ihrer Kleider zu entledigen. Zu Beginn ihrer Beziehung hatten sie sich darüber gestritten. Brad war nicht erfreut gewesen, jedes Mal Kleidung zu verlieren, wenn sie fickten, daher hatte Ulr freundlicherweise angeboten, sie wegzuräumen anstatt einfach verschwinden zu lassen. Jetzt lagen sie sicher auf der Reisetruhe des Generals in einer Ecke des Zelts.

„Das entscheide ich!“, fauchte Brad, protestierte jedoch nicht, als Ulr ihm ein Fläschchen Öl reichte.

Nachdem ihre Kleider aus dem Weg geräumt waren, spürte Ulr, wie Brads harte Länge sich gegen seinen Hintern presste. Brad bewegte sich leicht, spreizte die Beine, damit er Ulrs Öffnung leichter berühren konnte. Ulr beugte sich vor, wodurch Brad noch besseren Zugriff auf ihn bekam. Gleichzeitig konnte er so mit Brads Ohren spielen und der General hatte richtig empfindliche Ohrläppchen. Ulr grinste böse und begann, an Brads rechtem Ohr zu knabbern und zu saugen. Der Mensch stöhnte und schauderte, ließ sich jedoch nicht beirren. Beinahe sofort spürte Ulr, wie Brads dicke Finger seine Öffnung berührten. Der Mensch schob zwei auf einmal hinein und das Brennen entlockte Ulr ein Zischen. Er liebte es und zeigte seine Anerkennung mit einem Biss in Brads Hals. Der Mensch zischte und bestrafte ihn mit einem harten Stoß seiner glitschigen Finger, wobei er zielsicher Ulrs Prostata fand.

„Aaaah!“, rief er, als Brad ihn mit zwei und dann drei Fingern heftig fickte. Die andere Hand des Menschen drückte Ulrs rechte Pobacke und zog sie zur Seite.

„Das gefällt dir, nicht wahr?“, knurrte Brad und Ulr neigte den Kopf zurück, um dem Mann in die Augen zu sehen. „Du liebst es, dass ich dich hart ficke und dir alles gebe, was ich habe“, fauchte Brad. Die Augen des Mannes waren wild, das Blitzen darin nahezu grausam. „Gib es zu, Drache!“, schrie der General, während seine Finger in Ulrs Hintern stießen und jedes Mal seine Prostata trafen. Ulr keuchte, schaffte jedoch ein Grinsen.

„Und was, wenn ich es nicht zugebe? Was dann?“, höhnte er. Er wusste, dass er mit dem Feuer spielte, aber er war ein Drache. Er fürchtete die Flammen nicht. Und er wollte, dass das lodernde Inferno von Brads Leidenschaft ihn vernichtete.

„Dann zwinge ich dich dazu.“ Brad zog seine Finger aus Ulrs Hintern und schlang die Arme um die Taille des Drachens. Er hob ihn mühelos hoch und ging mit ihm zum Feldbett.

Brad fiel ohne große Anmut darauf und drückte Ulr auf die Matratze. Lust schien aus den Augen des Menschen, er hatte die Zähne wütend gebleckt. Das hübscheste Licht strahlte tief aus ihm heraus. Rot und pulsierend, hüllte es sie beide in Wellen der Hitze ein. Ulr wusste, dass Menschen es nicht sehen konnte, und er bemitleidete sie. Es war der schönste Anblick auf der Welt.

Er konnte nicht länger darüber staunen, denn einen Moment später lag Brads Schwanz an seinem Spalt. Ulrs Öffnung bebte erwartungsvoll. Er wollte es, der Himmel wusste, wie sehr er es wollte! Als könnte er Ulrs Gedanken lesen, stieß Brad mit einer schnellen Bewegung komplett in ihn. Dann hielt er inne. Aus irgendeinem Grund verschwand der lüsterne Nebel aus den Augen des Menschen und ein Hauch Sorge tauchte darin auf.

„Ich habe dir doch nicht wehgetan, oder?“, fragte Brad, das Gefühl ließ sein Licht flackern.

Ulr lächelte. Es war immer dasselbe. Brad war ungezügelt in seiner Leidenschaft, das einzige, das ihn aufhielt, war Sorge um Ulrs Sicherheit. Das fühlt sich gut an, dachte Ulr. Gut auf eine andere Art als von gewalttätiger Leidenschaft verschlungen zu werden. Gut auf eine Art, die den Wunsch in ihm weckte, Brad immer an seiner Seite zu haben.

„Natürlich hast du das nicht“, antwortete er, ohne seine Gedanken zu verraten. „Du weißt doch, dass du mir nie wehtun könntest. Schließlich bin ich ein Drache. Egal, wie hart du austeilst, ich werde damit fertig.“

„Ja.“ Brad grinste breit, seine Sorge vergessen, und die Leidenschaft nahm wieder überhand. „Da hast du recht.“ Ohne weiteres Zögern begann der Mann, ernsthaft in Ulrs Hintern zu stoßen. Der Drache stöhnte. Es fühlte sich wundervoll an. Brads dicker Schwanz dehnte ihn bis zum Limit, füllte ihn so gut aus. Der Mann bewegte seine Hüften mit unglaublicher Kraft, seine Hoden schlugen gegen Ulrs Hintern. Jedes Mal, wenn Brads Schwanz Ulrs Prostata streifte, durchschossen ihn Funken der Lust, sein eigener Schwanz wurde noch härter und gab dicke Lusttropfen ab.

Die Lust stieg höher und höher in ihm, bis es sich anfühlte, als würde er wahnsinnig werden. Er musste etwas tun, Brad vor Verlangen noch verrückter machen. Ulr stemmte sich hoch und biss mit seinen spitzen Zähnen in Brads Schulter. Ein metallischer Geschmack füllte seinen Mund und er wusste, dass er Blut geleckt hatte. Brad schrie, dann knurrte er und stieß zurück. Ulr musste die Zähne herausziehen, um keinen Muskel zu zerren. Das wollte er nicht. Er neckte, lockte und tat grob mit seinem Menschen, aber er würde ihn nie ernsthaft verletzen. Brad würde ein Teil seines Schatzes werden und Drachen sorgten für und beschützten ihren Schatz.

Besagter Mensch warf Ulr einen Blick aus verengten Augen zu. Ulr musste grinsen und zeigte dabei seine blutigen Zähne. Etwas Wildes trat in Brads Augen und er tauchte für einen Kuss herab. Er erkundete Ulrs Mund, fuhr mit der Zunge über die spitzen Fänge, kostete sein eigenes Blut. Brads Hüften, die ihre Bewegungen für einen Moment verlangsamt hatten, stießen wieder wie verrückt. Ihre Küsse wurden heftig, ihre Zähne stießen aneinander und Zungen schlangen sich im Kampf um die Oberhand umeinander. Irgendwie fand Brads Hand Ulrs Schwanz und drückte ihn beinahe schmerzhaft fest, bevor Brad ihn etwas sanfter fasste und streichelte. Nach ein paar Bewegungen ließ der Mann allerdings wieder los und beendete den Kuss, woraufhin Ulr protestierend aufstöhnte. Brad hob sich von ihm und zog seinen harten Schwanz aus Ulrs Hintern.

Er kniete sich nieder und Ulr stützte sich auf die Ellbogen und leckte die Lippen in Erwartung der Schönheit seines Geliebten.

„Auf den Bauch, Drache“, befahl Brad und Ulr kicherte.

„Zwing mich doch“, höhnte er.

„Mit Vergnügen.“ Brad würde keinen Zentimeter nachgeben. Er nahm Ulrs Hand und zog ihn hoch, um ihn gleich danach auf den Bauch zu ringen. Ulr machte es ihm nicht leicht. Sein Mensch musste für seine Unterwerfung arbeiten, um sie wertzuschätzen.

Schließlich lag Ulr mit dem Gesicht nach unten flach auf der Matratze, einen Arm auf den Rücken gedreht, seine Schenkel von Brads Knien niedergedrückt, und seine andere Hand neben seinem Gesicht. Er richtete sich auf, soweit er konnte, und drehte sich zu Brad um.

„Du hast mich. Was jetzt?“, fragte er.

„Jetzt zeige ich dir, wie Soldaten ficken“, knurrte Brad und legte sich auf ihn.

Ulr spürte, wie der harte, pulsierende Schwanz des Mannes über seinen Spalt strich und er stöhnte und bäumte sich auf. Er wollte ihn in sich haben und zwar jetzt. Diesmal war es Brad, der über seine Zwangslage kicherte.

„Du bist jetzt in meiner Gewalt, Drache. Ich werde dir geben, was du willst, aber wann und wie entscheide ich.“ Brads heißer Atem wärmte Ulrs Ohr. Der Drachenmann spürte, wie sein Schwanz ausgiebig tropfte. Der Mensch wusste, wie er ihn zum Betteln bringen konnte.

„Brad!“, versuchte er zu knurren.

Verdammt, er war ein Drache. Drachen bettelten nicht. Der General lachte nur leise und leckte über sein Ohr, während sein Schwanz langsam zwischen Ulrs Pobacken auf- und abglitt. Ulr spreizte die Beine weiter, gab Brad mehr Raum, aber der empörende Mensch verstand die Botschaft nicht. Ulr spürte, wie die glitschige, dicke Spitze des Schwanzes seine Öffnung berührte, darüber glitt, sich ein paar Millimeter hineinschob und dann wieder herausglitt, um ihn zu reizen. Ulr versuchte ein letztes Mal, sich zu befreien, aber solange er unter Brad gefangen war, blieb das unmöglich. Schließlich gab er dem nach, was sie beide wollten.

„Bitte, Brad, bitte fick mich!“, bettelte er.

„Na, siehst du, das war doch nicht so schwer, oder?“ Brad kicherte in sein Ohr, gehorchte jedoch und glitt in Ulrs bebenden Spalt. Der Drache seufzte erleichtert, aber er hatte sich zu früh gefreut. Anstatt ihn gut und hart zu ficken, bewegte Brad sich langsam, träge. „Mmm“, murmelte der Mensch, „ich glaube, ich habe dich noch nicht genug betteln gehört.“

Ulr keuchte, als Brads Spitze in kleinen, quälenden Bewegungen über seine Prostata glitt. Nach einigen Minuten war er auf ein schluchzendes, bettelndes Häufchen reduziert.

„Bitte, Brad. Um Himmels willen, fick mich. Bitte!“ Ulrs Schreie mussten dem blutdurstigen Menschen gereicht haben, denn er kehrte zu dem vernichtenden Rhythmus aus harten Stößen zurück, bei dem er jedes Mal direkt Ulrs Prostata traf. „Ja, ja. Genauso.

---ENDE DER LESEPROBE---