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Schritt für Schritt: Tapen - aber richtig!
Unverzichtbar ist Taping mittlerweile für Physio-Profis, Sportler und Menschen mit Beschwerden im Bewegungsapparat. Wen wundert es: Die Methode ist nebenwirkungsfrei, einfach und verblüffend effektiv. Und nachweislich helfen Tapeanlagen nicht nur bei Muskelschmerzen sondern auch bei verklebten Faszien wirkungsvoll.
Hands on: Über 80 Tapes gegen 160 Beschwerden.
- So tapen Sie richtig: Jeder Handgriff ist Step-by-Step dargestellt in Wort und Fotos.
- Die 10 häufigsten Tapeanlagen aus der Physiopraxis finden Sie auf der DVD.
- Jetzt neu: 16 zusätzliche Faszien-Tapes.
John Langendoen und Karin Sertel vermitteln in diesem Standardwerk, wie Sie neben dem Symptom auch die mögliche tiefer liegende Ursache des Schmerzes finden und behandeln können. Erst das führt Sie zu langfristigem Behandlungserfolg.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 236
Veröffentlichungsjahr: 2017
Das Taping-Selbsthilfe-Buch
88 Tapes - Step by Step
John Langendoen, Karin Sertel
2. Auflage
nun liegt bereits die zweite Auflage unseres Taping-Selbsthilfebuchs vor – der große Erfolg und die vielen positiven Rückmeldungen freuen uns sehr und zeigen: ja, Taping hilft! (Wenn die Tape-Anlage präzise appliziert wird und die Anzeige stimmt.)
Seit der ersten Auflage hat sich vieles geändert. Taping hat sich dauerhaft etabliert, im Sport und im Alltag. Taperollen gibt es nun tatsächlich, wie vorhersagt, im Supermarkt zu kaufen. Die Entwicklung der Anlagen ist für die Kenner bei Sportsendungen im Fernsehen sogar gut sichtbar. Demnach gibt es inzwischen auch vermehrt skeptische Stimmen gegenüber den herkömmlichen elastischen Tapes, wofür, wie fast 20 systematischen Literaturanalysen konkludiert haben, tatsächlich die wissenschaftliche Evidenz fehlt. Bessere Studienentwürfe und neue Tape-Anlagen waren und bleiben die Antwort. Unsere Tape-Anlagen stützen sich konsequent auf aktuelle mechanische, neurophysiologische und therapeutische Erkenntnisse. In verschiedenen Ländern dieser Welt, in Deutschland wie in Chile, in Korea und in der Türkei, ist die Wirksamkeit von einigen unseren Anlagen bereits nachgewiesen. Wir unterrichten mit Taping-Lehrerteams inzwischen auf vier Kontinenten und in zehn Sprachen. Die Betreuung von Sportlern wie auch der Unterricht hat uns und unser Taping-Konzept zum südlichen Afrika, inkl. Swaziland und Zimbabwe, zum nahen, mittleren und fernen Osten (wie Libanon, Iran, Thailand, Süd- und Nordkorea, Japan), nach Nord- und Südamerika (Chile, Peru, Argentinien, Kolumbien) gebracht. Unser Buch ist in acht Sprachen erhältlich. An mehreren Universitäten untersuchen Studenten unsere Tape-Anlagen.
Diese zweite Ausgabe ist um 16 Tape-Anlagen erweitert worden. Das anatomische und funktionelle Wissen über Faszien hat sich enorm entwickelt. Die Behandlung von Faszien hat an Bedeutung gewonnen. Neu entwickelte Faszien-Tapes, Tapes bei diagnostizierten Faszienproblemen und nach erfolgreichen Faszienbehandlungen, können zum anhaltenden Effekt dieser Therapie beitragen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg beim Tapen,
Karin Sertel und John Langendoen, im Sommer 2016.
Um das richtige Tape für Ihr Beschwerdebild zu finden, könnten Sie direkt im zweiten Teil bei den Tape-Anlagen für den entsprechenden Körperteil nachlesen oder Sie schauen zunächst in die folgende Tabelle, die eine Übersicht der häufigsten Beschwerden und der dazugehörigen Tape-Optionen gibt.
Die erste Tabelle nennt häufige Beschwerdebilder oder Anwendungsbereiche in alphabetischer Reihenfolge und die dafür geeigneten Tapes. Die Tapes sind mit einem Kürzel aus Buchstabe und Ziffer versehen. In der zweiten Tabelle sind die Tapekürzel alphabetisch gelistet. Dann folgen der Anwendungsbereich – z. B. Achillessehne – oder die Indikation – z. B. Atemnot – sowie die Kombinierbarkeit mit weiteren Tapes sowie die Buchseite, auf der die Tape-Anlage beschrieben wird.
Beschreibung der Tape-Anlagen. Im zweiten Buchteil finden Sie die Beschreibung der einzelnen Tape-Anlagen, und zwar nach Körperregionen gegliedert:
Zuerst werden die Basis-Tape-Anlagen, die unabhängig von einer Körperregion sind, beschrieben. Das sind lymphatisch wirkende Tape-Anlagen, Tapes bei Blutergüssen (Hämatomen) in Weichteilen, allgemeine Schmerztapes und Narbentapes. Die meisten dieser Tapes sind einfach und ohne Zug anzulegen und werden möglicherweise häufig von Ihnen angewendet. Ein idealer Einstieg zum Selbst-Tapen.
Dann folgen die Körperregionen: zunächst Fuß und Unterschenkel
dann Knie und Oberschenkel
Becken und Hüfte
Brust, Bauch und Rücken
Hand und Finger
Ellbogen und Unterarm
Schultergürtel
Halswirbelsäule und Kopf
Im anschließenden Kapitel folgen die Sonderpunkte, die mit kleinen Tapes (z. B. Gitter- oder Magnettapes) versorgt werden können.
Beschwerdebilder (alphabetisch) und geeignete Tapes.
A–Z
andere Bezeichnung/Beispiele
geeignete Tapes(FT): Faszientapes
A
Achillessehnenreizung
A1, F4, L1
Adduktorenverspannung
Leistenschmerz
A2, B5, H6 (FT), S4 (FT)
Arthrose
Daumengelenk
Handgelenk
Hüftgelenk
Kniegelenk
D1, D2
H5, LY
B5, G1, H6 (FT), H7, S4 (FT)
I2, K6, K7, K8, K9, Q1, LY (FT), O1 (FT), S4 (FT)
Atemnot
A3 (FT), B9, K1, Z1 (FT)
B
Ballenfuß
Hallux valgus
G2, L1, Q2
Bänderdehnung, Sprunggelenk, außen
S7, U5 (FT), LY (FT)
Bänderdehnung, Knie, innen
K9, K10, S4 (FT), LY (FT)
Bandscheibe, Halswirbelsäule
B7 (FT), E3 (FT), H3, H4, K1, LY (FT)
Bandscheibe, Lendenwirbelsäule
B5, L2, L3 (FT), S3, Z1 (FT)
Bauchmuskeln, gerade
B1 (FT), B5, Z1 (FT)
Bauchmuskeln, schräge
B2 (FT), B5
Bauchschmerz
B3, B4, K12, Z1 (FT)
Beinschmerz, hinten
I1 (FT), I2
Bizepsmuskel, -sehne
Ellbogenbeuger
E1, E2
Blähungen
B3, B4, K12, Z1 (FT)
Bluterguss
Hämatom
H1, H2, LY (FT), S3, Z1 (FT)
Bronchitis
A3 (FT), B9, K1, Z1 (FT)
Brustkorb
A3 (FT), B8, B9, Z1 (FT)
Brustmuskel
B8, B9, K2
Brustwirbelsäule
B8, K2, K3, Z1 (FT)
Bruxismus
Zähneknirschen
K4, M2
D
Daumengrund- und -sattelgelenkarthrose
D1, D2
Daumen, Schnappdaumen
D1, F2
Daumensehnenreizung
D3, LY (FT)
Diaphragma
Zwerchfell
Z1 (FT)
Deltamuskel
D4, K1, R2, S6
E
Ellbogenschmerz, beim Beugen
E1
Ellbogenschmerz, beim Strecken
E2
Ellbogenbeuger (Bizeps)
E2
Ellbogenstrecker (Trizeps)
E1
F
Fersensporn
A1, F4, L1
Fußschmerz
A1, F4, L1, LY (FT), Q2, S1 (FT)
Fingerbeuger
F1, U4 (FT)
Fingerstrecker
F3, U1 (FT)
Fingergelenkschmerz
F2, LY (FT)
Frozen Shoulder
Schultersteife
K1, B9, D4, R2, R3, S6
Fußballenschmerz
Hallux valgus
F4, G2, L1, Q2, S1 (FT)
Fehlhaltung
Haltungsschwäche
B5, B8, H3, K2, K3, L3 (FT), Z1 (FT)
Fibromyalgie
B5, LY (FT), S3, Z1 (FT)
Fußsohlenschmerz
F4, G2, L1, LY (FT), S1 (FT)
Fußquergewölbe
L1, Q2
G
Gelenkerguss und Gelenkschmerz
Ellbogengelenk
Handgelenk
Hüftgelenk
Kniegelenk
Schultergelenk
E1, E2, LY (FT)
H5, LY (FT)
A2, H6 (FT), H7, LY (FT)
I2, K6, K7, K8, K9, LY (FT), S4 (FT), Q1
B9, K1, R2, R3, S5, S6
Gelenkverstauchung
Sprunggelenk
S7, U5 (FT), LY (FT)
Gesäßmuskelschwäche
B5, G1, I2
Gesäßschmerz
B5, G1, I1 (FT), L2, S3
Gesichtsschmerz, -nerv
Trigeminusnerv
T1, K4, H3, LY (FT)
Golferellbogen
U1 (FT), U2
Gonarthrose
Kniegelenkschmerz
I2, K6, K7, K8, K9, Q1, S4 (FT), LY (FT)
H
Hämatom
H1, H2, LY (FT), S3
Hallux valgus
G2, L1, Q2, S1 (FT)
Halswirbelsäule
H3, H4 (FT), K1, K2, B7 (FT), B8, S5
Haltungsschwäche
B5, B8, H3, L3 (FT), K2, K3, Z1 (FT)
Hamstrings
ischiokrurale Muskeln
B5, I2
Handgelenk
H5
Handgelenkbeuger
F1, U4 (FT)
Handgelenkstrecker
F3, U1 (FT)
Hexenschuss
S3, L2, L3 (FT), B5, B8, Z1 (FT)
Hüftanspreizmuskeln
Adduktoren
A2, B5, S4 (FT), H6 (FT)
Hüftbeschwerden
A2, B5, G1, H6 (FT), H7, S4 (FT)
Hüftbeuger
A2, B5, G1, H6 (FT), S4 (FT)
HWS-Schmerz
H3, H4 (FT), K1, K2, B8, S5
I, J
Iliopsoasmuskel
Hüftbeuger
A2, B5, G1, H6 (FT), S4 (FT)
Inkontinenz
B4, B5, B6, K12
Ischias
B5, L2, L3 (FT), I1 (FT)
ischiokrurale Muskeln, Ischios
B5, I2
K
Kapuzenmuskel
K1, K2, K3
Karpaltunnel
H5, M1 (FT), U2, LY (FT)
Karpaltunnel-Syndrom
Carpaltunnel
H5, M1 (FT), U2
Kaumuskelschmerz
H3, H4 (FT), K4, M2, T1
Kiefergelenkschmerz
H3, K5
Kniebeschwerden beim Beugen
K6, K9, P1–4, Q1, S1 (FT), S4 (FT)
Kniebeschwerden beim Strecken
I2, K7, K9, P1–4, Q1
Kniescheibenbeschwerden
K9, P1–4, Q1, S1 (FT), S4 (FT), U5 (FT)
Kniescheibenspitzen-Syndrom
L1, P2, Q1, S1 (FT), S4 (FT), U5 (FT)
Kontusionen
Hämatom
H1, H2, LY (FT)
Kopfschmerz
K11, E3 (FT), H3, H4 (FT), K1, LY (FT)
Koxarthrose
Arthrose, Hüftbeschwerden
B5, G1, H6 (FT), H7, S3, S4 (FT)
kraniomandibuläre Dysfunktion
Kiefergelenk, Kaumuskeln, Trigeminus-Nerv
H3, H4 (FT), K1, K4, K5, T1
Kreuzbein
B5, K12, L2, S3
Kreuzbandplastik, vordere
I2, K6–9, S1 (FT), S4 (FT)
Kreuzdarmbeingelenk
B5, G1, I2, S3
Kreuzschmerzen
Rückenbeschwerden
B5, L2, L3 (FT), S3, Z1 (FT)
L
Leistenschmerz
A2, B5, G1, H6 (FT), S4 (FT)
Lendenwirbelsäule, Schmerzen
B5, L2, L3 (FT), S3, Z1 (FT)
Lymphödem
LY
Lymphtapes
z. B. Sprunggelenk, Kniegelenk
LY, S4 (FT), Z1 (FT)
M
Massetermuskel
Kaumuskel
K4, T1
Mausarm
Tennisarm
B8, E3 (FT), H3, K1, K2, U3, U4 (FT)
Menstruationsschmerz
Regelschmerz
B4, K12, LY (FT), Z1 (FT)
Migräne
A3 (FT), E3 (FT), H3, H4 (FT), K1, LY (FT), Z1 (FT)
Morbus Sudeck
B8, E3 (FT), H3, H5, K1, K2, LY (FT), L3 (FT), Z1 (FT)
Muskelkater
A1, I2, LY (FT), Q1, Z1 (FT)
Muskelprellung
H1, H2, LY (FT), S3, Z1 (FT)
Muskelschmerz
A1, E1, E2, H3, I2, K1, LY (FT), Q1, U1 (FT), U4 (FT), Z1 (FT)
Muskelschwund
z. B. Wadenmuskeln
Gesäß
Quadrizeps
A1
G1
Q1
Muskelverspannung
Ischios
Kapuzenmuskel
Unterarmstrecker
I2
K1
U1 (FT), U4 (FT)
N
Nackenschmerz
Halswirbelsäule
B8, E3 (FT), H3, H4 (FT), K1, S5
Nacken-Schulter-Arm-Syndrom
B7 (FT), B8, E3 (FT), H3, H4 (FT), LY (FT)
Narben, alte, verklebte
N2
Narben, frische
N1
Nasenverstopfung
N3
Nebenhöhle
N3
Nervenentzündung und Nervenschmerz
Ischias
Nacken-Schulter-Arm-Syndrom
Trigeminus
B5, L2, L3 (FT), I1 (FT)
B7 (FT), B8, E3 (FT), H3, H4 (FT), M1 (FT)
LY, T1
O
Oberarmschmerz, vorne
Ellbogenbeuger
E1, E2
Oberschenkelmuskeln, vordere
Quadrizeps
P1–4, Q1
Oberschenkelmuskeln, hintere
Ischios
I2
Oberschenkelmuskeln, innere
Leistenschmerz
A2, H6 (FT), S4 (FT)
Oberschenkelmuskeln, äußere
G1, O1 (FT)
Ohrgeräusche
E3 (FT), H3, H4 (FT), K1, T1
Osteoporose
Brustwirbelsäule
B5, B8, H3, K2, K3, L3 (FT), S3
P
Patellaspitzen-Syndrom
L1, P2, Q1, S1 (FT), S4 (FT), U5 (FT)
Plattfuß
Senkfuß
F4, L1, Q2, S1 (FT)
prämenstruelles Syndrom
B4, K12, LY (FT), Z1 (FT)
Prellung
Hämatom
H1, H2, LY (FT), S3, Z1 (FT)
Psoasmuskel
Hüftbeuger
A2, B5, G1, H6 (FT), H7, S4 (FT)
Q
Quadrizeps
Q1, P1–4
Quergewölbe, Fuß
L1, G2, Q2
Quervain-Krankheit
Daumensehnenreizung
D3, LY (FT)
R
Regelschmerz
B4, K12, LY (FT), Z1 (FT)
Restless Legs
B5, B8, I1 (FT), L2, L3 (FT)
Rheuma, Gelenke
H7, K6–9, S3, S6, LY (FT)
Rheuma, Weichteile
A1, E1, E2, I2, K1, Q1, U1 (FT), U4 (FT), LY (FT)
Rippenprellung
H1, LY (FT), R1, S3
Rotatoren-Manschette
B9, D4, K1, R2, R3, S6
Rückenbeschwerden
B5, B8, H6 (FT), L2, L3 (FT), S3, Z1 (FT)
Rundrücken
B5, B8, B9, H3, K2, K3, Z1 (FT)
S
Sartoriusmuskel
Schneidersitzmuskel
S4 (FT)
Scheuermann-Krankheit
B5, B8, H3, L3 (FT), Z1 (FT), K2, K3
Schleimbeutelentzündung
z. B. Schulter,
Knie
K1, B9, LY (FT), R2, R3, S6
LY, P2, U5 (FT)
Schleudertrauma
E3 (FT), H3, H4 (FT), K1, LY (FT)
Schnappdaumen
D1, F2
Schneidersitzmuskel
S4 (FT)
Schulterblatt
S5
Schultergelenkeinklemmung
D4, K1, K3, R2, R3, S5
Schulterschmerz
B7 (FT), B9, D4, E3 (FT), H3, K1–3, R2, R3, S5, S6
Schultersteife
D4, K1, S6
Schwangerschaft, Wirbelsäulenbeschwerden
B5, B6, B8, K12
Schwellung
Hämatom
Lymphödem
H1, H2
LY, S3, Z1 (FT)
Schwindel
E3 (FT), H3, H4 (FT), K1, LY (FT)
Sehnenscheidenentzündung, Daumen
D3, LY (FT)
Senkfuß
L1, F4, S1 (FT)
Spannungskopfschmerz
A3 (FT), B8, E3 (FT), H3, H4 (FT), K1, LY (FT)
Spreizfuß
L1, Q2, G2
Sprunggelenk
S7, U5 (FT)
Sudeck, Morbus
B8, E3 (FT), H3, H5, K1, K2, LY (FT)
T
Tennisarm oder Tennisellbogen
E3 (FT), H3, U3, U4 (FT)
thorakale Austrittsstelle, Syndrom
TOS
B7 (FT), E3 (FT), H3, K1, S5
Tinnitus
Ohrgeräusche
E3 (FT), H3, H4 (FT), K1, T1
Trigeminus-Nerv
H3, K4, LY (FT), T1
U
Unterarmmuskelschmerz, Außenseite
U3, U4 (FT)
Unterarmmuskelschmerz, Innenseite
B7 (FT), E3 (FT), M1 (FT), U1 (FT), U2
Unterschenkelmuskeln, vordere
S2 (FT)
Unterschenkelmuskeln, hintere
S1 (FT)
Unterschenkelmuskeln, äußere
U5 (FT)
V
vierköpfiger, vorderer Oberschenkelmuskel
Quadrizeps
P1–4, Q1
W
Wadenkrampf, -muskel, -schmerz
A1, B5, B8, LY (FT), S4 (FT), U5 (FT)
Wasser in den Beinen
Lymphödem
LY, S3, Z1 (FT)
Wirbelsäulenstrecker
B5, B8, L2, L3 (FT)
X,Y,Z
Zahnbehandlung, Schmerz nach
LY
Zähneknirschen
H4 (FT), K4
Zwerchfell
Z1 (FT)
Alle Tape-Anlagen (alphabetisch), ihre Anwendungsgebiete und Kombinationsmöglichkeiten.
Tapekürzel(FT): Faszientapes
Anwendungsbereich, Indikation
kombinierbar mit(FT): Faszientapes
A
▶ A1
Achillessehne, Wade
F4, I2, L1
▶ A2
Adduktoren
B5, H6 (FT), S4 (FT)
▶ A3 (FT)
Atemnot
B9, K1, LY (FT), Z1 (FT)
B
▶ B1 (FT)
Bauchmuskeln, gerade
B5
▶ B2 (FT)
Bauchmuskeln, schräge
B5, L3 (FT)
▶ B3
Bauch, oberer
Z1 (FT)
▶ B4
Bauch, unterer
K12
▶ B5
Beckenaufrichtung
A2, B1 (FT), B2 (FT), B6, B8, L2, L3 (FT), O1 (FT), Z1 (FT)
▶ B6
Beckenboden
B5, K12, Z1 (FT)
▶ B7 (FT)
Brachialis-Nerven
E3 (FT), H3, H4 (FT), K1
▶ B8
Brustwirbelsäule
B5, H3, H4 (FT), K2, L2, L3 (FT), Z1 (FT)
▶ B9
Brustmuskeln
B8, K2, K3, S6
D
▶ D1
Daumengrundgelenk
LY
▶ D2
Daumensattelgelenk
LY
▶ D3
Daumensehnen
LY
▶ D4
Deltamuskel
B9, K1, R2, S6
E
▶ E1
Ellbogen, Beugung
▶ E2
Ellbogen, Streckung
H3, E3 (FT)
▶ E3 (FT)
erste Rippe
A3 (FT), B7 (FT), H3, H4 (FT), K1
F
▶ F1
Fingerbeuger (und Handbeuger)
LY, U4 (FT)
▶ F2
Fingergelenk
LY
▶ F3
Fingerstrecker (und Handstrecker)
LY, U1 (FT)
▶ F4
Fußsohle
A1, L1, Q2
G
▶ G1
Gesäßmuskel
B5, O1 (FT), S4 (FT)
▶ G2
Großzeh, schiefer (Hallux valgus)
F4, L1, Q2
H
▶ H1
Hämatom, klein
LY
▶ H2
Hämatom, längs
LY
▶ H3
Halswirbelsäule, hintere
B7 (FT), H4 (FT), K1
▶ H4 (FT)
Halswirbelsäule, vordere
B7, E3 (FT), H3
▶ H4bis (FT)
Halswirbelsäule
▶ H5
Handgelenk
M1 (FT)
▶ H6 (FT)
Hüftbeuger
A2, B5, G1, S4 (FT)
▶ H7
Hüftgelenk
B5, H6 (FT), G1
I
▶ I1 (FT)
Ischias-Nerv
B5, L2, L3 (FT)
▶ I2
Ischios
B5, K9, S4 (FT)
K
▶ K1
Kapuzenmuskel, oben
E3 (FT), H3, H4 (FT), K2, K3
▶ K2
Kapuzenmuskel, Mitte
E3 (FT), H3, K1, K3
▶ K3
Kapuzenmuskel, unten
E3 (FT), H3, K1
▶ K4
Kaumuskeln
H3, H4 (FT), T1
▶ K5
Kiefergelenk
H3, H4 (FT), LY (FT)
▶ K6
Kniegelenk, Beugung
K8, K9, LY (FT)
▶ K7
Kniegelenk, Streckung
I2, LY (FT), S4 (FT)
▶ K8
Kniegelenk, Außendrehung
K9, LY (FT)
▶ K9
Kniegelenk, Innendrehung
I2, K8, K10, LY (FT), S4 (FT)
▶ K10
Knie, Innenband
K9, LY (FT), S4 (FT)
▶ K11 (FT)
Kopfschmerz
A3 (FT), H3, H4 (FT), K1, LY (FT)
▶ K12
Kreuzbein
B3, B4, B5, B6, L2, L3 (FT)
▶ K12 (FT)
Kapuzenmuskel, vollständig
B8, B5, U4 (FT)
L
▶ L1
Längsgewölbe, Fuß
F4, G2, Q2
▶ L2
Lendenwirbelsäule, Beugung
B5, L3 (FT)
▶ L3 (FT)
Lendenwirbelsäule, Streckung
B2 (FT), B5, L2
▶ L4 (FT)
Lendenwirbelsäule, schräg
B2 (FT)
▶ L5 (FT)
Lendenwirbelsäule und Becken, schräg
G1, H6 (FT), L2, B5
▶ LY
Lymphtapes
H1, H2, Z1 (FT)
M
▶ M1 (FT)
Mittelarmnerv (Medianus)
E3 (FT), H5, H3, H4 (FT), K1
▶ M2
Mundboden, Hals
E3 (FT), H3, H4 (FT), K1, K4
N
▶ N1
Narben, frische
LY
▶ N2
Narben, alte
LY
▶ N3
Nase, Nasennebenhöhlen
LY
O
▶ O1 (FT)
Oberschenkel, außen
B5, G1, S2 (FT), S3, U5 (FT)
P
▶ P1
Patella (Kniescheibe), oben
I2
▶ P2
Patella (Kniescheibe), unten
I2
▶ P3
Patella (Kniescheibe), innen
A2, S4 (FT)
▶ P4
Patella (Kniescheibe), außen
O1 (FT)
Q
▶ Q1
Quadrizeps
S4 (FT)
▶ Q2
Quergewölbe, Fuß
L1, G2
▶ Q3 (FT)
Bauchmuskeln, quer
B5
R
▶ R1
Rippen
LY
▶ R2
Rotatoren-Manschette, Außendrehung
K1, K3, S6, B8
▶ R3
Rotatoren-Manschette, Innendrehung
K1, S6
▶ R4 (FT)
Rückseite des Arms
▶ R5
Der gesamte Rücken
S
▶ S1 (FT)
Schienbeinmuskel, hinterer
L1, S2 (FT), U5 (FT)
▶ S2 (FT)
Schienbeinmuskel, vorderer
K8, S1 (FT)
▶ S3
Schmerz, allgemein
LY
▶ S4 (FT)
Schneidersitzmuskel
A2, B5, G1, K9, K10, I2
▶ S5
Schulterblatt
B8, H3, K1, K3, S6
▶ S6
Schultergelenk
D4, K1, R2, R3
▶ S7
Sprunggelenk
LY, U5 (FT)
▶ S8
Sprunggelenk, Syndesmosis-Läsion
LY, S1 (FT), U5 (FT)
T
▶ T1
Trigeminus-Nerv
H3, H4, K4, K5, LY (FT), N3
U
▶ U1 (FT)
Unterarmbeuger
U2
▶ U2
Unterarmdrehung, nach außen
U1 (FT), H5, M1 (FT)
▶ U3
Unterarmdrehung, nach innen
U4 (FT)
▶ U4 (FT)
Unterarmstrecker
U3
▶ U5 (FT)
Unterschenkelmuskeln, äußere
S1 (FT), S7
Z
▶ Z1
Zwerchfell (Diaphragma)
A3 (FT), B5, B6, B8, K11, L2, L3 (FT), LY (FT)
Liebe Leserin, lieber Leser,
Welche Tapes bei welchen Beschwerden?
Teil I Was Sie über Taping wissen sollten
1 Was ist Taping?
1.1 Weniger Schmerz, bessere Beweglichkeit
1.2 Vielseitige Einsatzmöglichkeiten
1.3 Therapie ohne Nebenwirkungen
1.4 Bessere Behandlungserfolge in der Physiotherapie
2 Wie wirkt Taping?
2.1 Schmerzreduktion
2.2 Stützfunktion
2.3 Taping reduziert Schwellungen
2.4 Funktionen des Tapings
2.5 Wann ist Taping nicht geeignet?
2.6 Wie wurde das heutige Taping entwickelt?
2.6.1 Jenny McConnell
2.6.2 Kenzo Kase
3 Die Grundlagen des Kinematic Tapings®
3.1 Physiotherapie
3.1.1 Manuelle Therapie
3.2 Kinematik
3.2.1 Gelenke
3.2.2 Muskeln
3.2.3 Nerven
3.2.4 Schwellungen
3.3 Kinematic Taping®
4 Wie funktioniert Taping?
4.1 Woraus bestehen die Tapes?
4.1.1 Elastizität
4.1.2 Kleber
4.2 Tragekomfort
4.2.1 Hautverträglichkeit
4.2.2 Was passiert beim Schwitzen?
4.2.3 Kann man mit Tape duschen und schwimmen?
4.3 Muss die Haut vorher enthaart werden?
4.4 Tragedauer und Haltbarkeit
4.5 Wie entfernt man die Tapes?
5 Welche Rolle spielt die Farbe?
5.1 Macht die Farbe einen Unterschied?
5.2 Merkmale der Farben
5.3 Wie wählt man aus?
5.3.1 Vaskuläres autonomes Signal (VAS)
5.4 Überlegungen zur Farbwahl
6 Tapes vorbereiten und anlegen – so geht’s
6.1 Tapes abmessen und zuschneiden
6.1.1 Tapeformen
6.2 Mit oder ohne Zug?
6.2.1 Basis
6.2.2 Wie viel Zug?
6.3 Warum ist die Ausgangsstellung so wichtig?
6.3.1 Wie Stellung und Effekt zusammenhängen
6.4 Wo beginnt und wo endet das Tape?
6.5 Die Anwendungsprinzipien verstehen
6.5.1 Schwellungen
6.5.2 Entspannung von verspannten Muskeln
6.5.3 Training von Muskeln
6.5.4 Akute Gelenkschmerzen
6.5.5 Gelenksteifigkeit mit Schmerz
6.5.6 Nervenschmerzen
6.5.7 Frische Narben
6.5.8 Ältere, verklebte Narben
6.5.9 Anlagen im Gesichtsbereich
6.5.10 Anlagen am Bauch
6.6 Ein Tape anlegen: Schritt für Schritt
6.6.1 1. Welches Tape soll geklebt werden?
6.6.2 2. Welche Farbe?
6.6.3 3. Die Haut vorbereiten
6.6.4 4. Tapes abmessen und kürzen
6.6.5 5. Wichtig: alle Ecken runden!
6.6.6 6. Die Tapes aufkleben
6.7 Fehler vermeiden
Teil II Alle Tape-Anlagen von Kopf bis Fuß
7 Basis-Tapes
7.1 LY-Tape: Lymphtape
7.1.1 Tape
7.1.2 Kombi-Tapes
7.1.3 Anleitung
7.2 H1-Tape: Hämatom (Bluterguss)
7.2.1 Tape
7.3 H2-Tape: Hämatom (Bluterguss)
7.3.1 Tape
7.4 S3-Tape: Schmerz, allgemein
7.4.1 Tape
7.5 N1-Tape: frische Narbe
7.5.1 Tape
7.6 N2-Tape: alte, verklebte Narbe
7.6.1 Tape
8 Fuß und Unterschenkel tapen
8.1 L1-Tape: Längsgewölbe des Fußes
8.1.1 Tape
8.1.2 Kombi-Tapes
8.2 Q2-Tape: Quergewölbe des Fußes
8.2.1 Tape
8.2.2 Kombi-Tapes
8.3 G2-Tape: schiefer Großzeh
8.3.1 Tape
8.3.2 Kombi-Tapes
8.4 S7-Tape: Sprunggelenk
8.4.1 Tape
8.5 S8-Tape: Sprunggelenk-Bandhaft
8.5.1 Tape
8.6 A1-Tape: Achillessehne, Wade
8.6.1 Tape
8.7 F4-Tape: Fußsohle
8.7.1 Tape
8.7.2 Tape
8.7.3 Kombi-Tapes
8.8 S1-Tape: hinterer Schienbeinmuskel (Faszientape)
8.8.1 Tape
8.8.2 Kombi-Tapes
8.9 S2-Tape: vorderer Schienbeinmuskel (Faszientape)
8.9.1 Tape
8.9.2 Kombi-Tapes
8.10 U5-Tape: Unterschenkelmuskeln (Faszientape)
8.10.1 Tape
9 Knie und Oberschenkel tapen
9.1 K6-Tape: Kniegelenk, Beugung
9.1.1 Tape
9.2 K7-Tape: Kniegelenk, Streckung
9.2.1 Tape
9.2.2 Kombi-Tapes
9.3 K8-Tape: Kniegelenk, Außendrehung
9.3.1 Tape
9.4 K9-Tape: Kniegelenk, Innendrehung
9.4.1 Tape
9.4.2 Kombi-Tapes
9.5 K10-Tape: Knie, Innenband
9.5.1 Tape
9.5.2 Kombi-Tapes
9.6 S4-Tape: Schneidersitzmuskel (Faszientape)
9.6.1 Tape
9.7 Q1-Tape: Quadrizeps
9.7.1 Tape
9.8 P1-Tape: Patella, oben
9.8.1 Tape
9.9 P2-Tape: Patella, unten
9.9.1 Tape
9.10 P3-Tape: Patella, innen
9.10.1 Tape
9.11 P4-Tape: Patella, außen
9.11.1 Tape
9.11.2 Kombi-Tapes
9.12 O1-Tape: Oberschenkel, außen (Faszientape)
9.12.1 Tape Teil 1
9.12.2 Kombi-Tapes
9.13 I2-Tape: Ischios
9.13.1 Tape
9.14 I1-Tape: Ischias-Nerv (Faszientape)
9.14.1 Tape
9.14.2 Kombi-Tapes
9.15 A2-Tape: Adduktoren
9.15.1 Tape
9.15.2 Kombi-Tapes
10 Hüfte tapen
10.1 H6-Tape: Hüftbeuger (Faszientape)
10.1.1 Tape
10.1.2 Kombi-Tapes
10.2 H7-Tape: Hüftgelenk
10.2.1 Tape
10.2.2 Kombi-Tapes
11 Gesäß tapen
11.1 G1-Tape: Gesäßmuskeln
11.1.1 Tape
11.1.2 Kombi-Tapes
12 Beckenboden tapen
12.1 B6-Tape: Beckenboden
12.1.1 Tape
12.1.2 Kombi-Tapes
13 Brust, Bauch und Rücken tapen
13.1 K12-Tape: Kreuzbein
13.1.1 Tape
13.1.2 Kombi-Tapes
13.2 B4-Tape: Unterbauch
13.2.1 Tape
13.3 B3-Tape: Oberbauch
13.3.1 Tape
13.4 L2-Tape: Lendenwirbelsäule
13.4.1 Tape
13.4.2 Kombi-Tapes
13.5 L3-Tape: Lendenwirbelsäule (Faszientape)
13.5.1 Tape
13.5.2 Kombi-Tapes
13.6 L4-Tape: Lendenwirbelsäule, schräg (Faszientape)
13.6.1 Tape
13.6.2 Kombi-Tapes
13.7 L5-Tape: Lendenwirbelsäule und Becken, schräg (Faszientape)
13.7.1 Tape
13.7.2 Kombi-Tapes
13.8 B5-Tape: Beckenaufrichtung
13.8.1 Tape
13.8.2 Kombi-Tapes
13.9 B2-Tape: schräge Bauchmuskeln (Faszientape)
13.9.1 Tape
13.10 Q3-Tape: Bauchmuskeln, quer (Faszientape)
13.10.1 Tape
13.10.2 Kombi-Tapes
13.11 B1-Tape: gerade Bauchmuskeln (Faszientape)
13.11.1 Tape
13.12 B8-Tape: Brustwirbelsäule
13.12.1 Tape
13.12.2 Kombi-Tapes
13.13 Z1-Tape: Zwerchfell/Diaphragma (Faszientape)
13.13.1 Tape
13.13.2 Kombi-Tapes
13.14 A3-Tape: Atemnot (Faszientape)
13.14.1 Tape
13.14.2 Kombi-Tapes
13.15 R1-Tape: Rippen
13.15.1 Tape
14 Hand und Finger tapen
14.1 D1-Tape: Daumengrundgelenk
14.1.1 Tape
14.2 D2-Tape: Daumensattelgelenk
14.2.1 Tape
14.3 D3-Tape: Daumensehnen
14.3.1 Tape
14.4 F2-Tape: Fingergelenk
14.4.1 Tape
14.5 F1-Tape: Fingerbeuger
14.5.1 Tape
14.6 F3-Tape: Fingerstrecker
14.6.1 Tape
14.7 H5-Tape: Handgelenk
14.7.1 Tape
15 Ellbogen und Unterarm tapen
15.1 E1-Tape: Ellbogen, Beugung
15.1.1 Tape
15.2 R4-Tape: Rückseite des Arms (Faszientape)
15.2.1 Tape
15.3 E2-Tape: Ellbogen, Streckung
15.3.1 Tape
15.4 U1-Tape: Unterarmbeuger (Faszientape)
15.4.1 Tape
15.5 U4-Tape: Unterarmstrecker (Faszientape)
15.5.1 Tape
15.6 U2-Tape: Unterarmdrehung
15.6.1 Tape
15.6.2 Kombi-Tapes
15.7 U3-Tape: Unterarmdrehung
15.7.1 Tape
15.7.2 Kombi-Tapes
15.8 M1-Tape: Mittelarmnerv (Faszientape)
15.8.1 Tape
16 Tapes für den Schultergürtel
16.1 S6-Tape: Schultergelenk
16.1.1 Tape
16.1.2 Kombi-Tapes
16.2 R2-Tape: Rotatoren-Manschette
16.2.1 Tape
16.2.2 Kombi-Tapes
16.3 R3-Tape: Rotatoren-Manschette
16.3.1 Tape
16.3.2 Kombi-Tapes
16.4 S5-Tape: Schulterblatt
16.4.1 Tape
16.4.2 Kombi-Tapes
16.5 K2-Tape: Kapuzenmuskel, Mitte
16.5.1 Tape
16.5.2 Kombi-Tapes
16.6 K123-Tape: Kapuzenmuskel, vollständig (Faszientape)
16.6.1 Tape
16.6.2 Kombi-Tapes
16.7 K3-Tape: Kapuzenmuskel, unten
16.7.1 Tape
16.7.2 Kombi-Tapes
16.8 D4-Tape: Deltamuskel
16.8.1 Tape
16.8.2 Kombi-Tapes
17 Tapes für die Brustmuskulator
17.1 B9-Tape: Brustmuskeln
17.1.1 Tape
17.1.2 Kombi-Tapes
18 Tapes für die Halswirbelsäule
18.1 H3-Tape: Halswirbelsäulen- Beugung und -Streckung
18.1.1 Tape
18.2 K1-Tape: Kapuzenmuskel, oben
18.2.1 Tape
18.2.2 Kombi-Tapes
18.2.3 K1-Tape: Kapuzenmuskel, oben, 2. Variante
18.3 H4-Tape: Halswirbelsäule (Faszientape)
18.3.1 Tape
18.4 R5-Tape: Der gesamte Rücken (Faszientape)
18.4.1 Tape
18.5 K11-Tape: Kopfschmerzen
18.5.1 Tape
18.5.2 Kombi-Tapes
18.6 E3-Tape: erste Rippe (Faszientape)
18.6.1 Tape
18.6.2 Kombi-Tapes
18.7 B7-Tape: Brachialis-Nerven (Faszientape)
18.7.1 Tape
18.7.2 Kombi-Tapes
18.8 H4bis-Tape: Halswirbelsäule (Faszientape)
18.8.1 Tape
18.9 M2-Tape: Mundboden, Hals
18.9.1 Tape
18.9.2 Kombi-Tapes
19 Tape-Anlagen am Kopf
19.1 K4-Tape: Kaumuskeln
19.1.1 Tape
19.1.2 Kombi-Tapes
19.2 K5-Tape: Kiefergelenk
19.2.1 Tape
19.3 T1-Tape: Trigeminus-Nerv
19.3.1 Tape
19.3.2 Kombi-Tapes
19.4 N3-Tape: Nase und Nasennebenhöhlen
19.4.1 Tape
Teil III Sonderpunkte kleben
20 Magnet-, Gitterpflaster & Co.
20.1 Welche Punkte kommen infrage?
20.2 Anlegen der kleinen Tapes
20.3 Sonderpunkte am Bein
20.4 Sonderpunkte am Kopf
20.5 Punkte bei verstopfter Nase oder Kopfschmerzen
20.6 Nervenstellen am Arm
20.7 Nervenstellen am Bein
20.8 Akupunkturpunkte
20.9 Akupunkturpunkte am Bein
21 Service
21.1 Tapemarken
21.2 Wo erhält man Tapes?
21.3 Taping-Kurse
21.4 Taping-Therapeuten
21.5 Taping-Kosten
21.6 Danksagung
21.7 Schlussbemerkung
22 Die Top 10 der Selbsthilfe-Tapes im Video
Autorenvorstellung
Sachverzeichnis
Impressum
1 Was ist Taping?
2 Wie wirkt Taping?
3 Die Grundlagen des Kinematic Tapings®
4 Wie funktioniert Taping?
5 Welche Rolle spielt die Farbe?
6 Tapes vorbereiten und anlegen – so geht’s
Auch wenn es sich um ein Praxisbuch handelt und Sie vor allem wissen wollen, wie Sie sich selbst tapen können, machen ein wenig Theorie und Hintergrundwissen Sinn.
Das elastische Tapen kommt ursprünglich aus Japan und hat sich von dort zunächst in den USA ausgebreitet, bevor die Taping-Welle auch nach Deutschland rollte.
In Sportsendungen, bei sportlichen Wettkämpfen, beim Joggen und mittlerweile auch schon im Supermarkt sieht man bunt beklebte Menschen. Möglicherweise gehören Sie schon zur „Tape-Gemeinde“ dazu oder werden bald dazugehören. Für diejenigen, die es lieber dezenter oder unauffällig haben, sei gesagt, dass es auch hautfarbene, weiße und schwarze Tapes gibt.
Was genau bedeutet denn eigentlich „Taping“? Unter Taping versteht man das Anlegen von selbstklebenden Bändern (englisch „tape“). Dabei werden die Tapes direkt auf die Haut geklebt. Es gibt sowohl nicht dehnbare als auch elastische Tapes.
Wichtig Die Wirkungen und Arbeitsweisen mit den beiden Tape-Arten sind unterschiedlich. In diesem Buch geht es grundsätzlich um die Arbeit mit elastischen Tapes. Auch wenn wir meist nur „Tape“ schreiben, meinen wir die dehnbare Tape-Variante.
Wobei können Tape-Anlagen Ihnen helfen, wofür können Sie sie gebrauchen? Ein wichtiger Effekt ist die Verminderung von Schmerzen. Wenn man weniger Schmerzen hat, kann man sich wieder besser bewegen, was wiederum den Schmerz weiter reduziert. Schmerz ist eines der Leitsymptome für die Tape-Anwendung. Das heißt, wenn ich irgendwo Schmerzen habe, könnte das ein möglicher Einsatzbereich für das Taping sein. Tatsächlich haben viele Menschen, die auf Taping zurückgreifen, Schmerzen, die sie lindern möchten. Dabei können diese Schmerzen unterschiedliche Ursachen haben, wie Muskelkater, Muskelverletzungen (Prellung, Faserriss), Schwellungen, steife Gelenke oder verklebte Narben.
Ein häufiges und sehr eindrucksvolles Praxisbeispiel für die gute Tape-Wirkung bei Schmerzen aufgrund einer Verletzung ist ein verstauchter Knöchel. Nach der Anlage des Tapes kann der Betroffene sofort wieder relativ normal gehen. Denn die schmerzhaften Bewegungsrichtungen lassen sich durch das Taping verhindern. Das betroffene Gelenk erhält gezielte Führung und Stütze, wodurch das Umknicken vermieden wird. Die schmerzfreien Fußbewegungen beim Laufen werden jedoch nicht behindert. Nach diesem Prinzip lassen sich alle Körperteile tapen, bei denen verletzte Strukturen unterstützt und stabilisiert werden müssen. Mit Taping lässt sich verletztes Gewebe schützen, ohne die Beweglichkeit des Körpers einzuschränken.
Ein weiteres gutes Einsatzgebiet für Tapes sind Muskelverspannungen. Viele Menschen leiden unter schmerzhaften Nacken-, Schulter- oder Rückenmuskelverspannungen. Auch hier gilt wieder das Prinzip, dass die Tapes die schmerzfreie Beweglichkeit erhöhen. In diesem Falle wird mithilfe der Tapes die Muskelspannung so verändert, dass man sich schmerzfreier bewegen kann. Ist es beispielsweise die verkrampfte Rückenmuskulatur, die einen daran hindert, sich zu bücken, führt das Tapen dieser Muskeln dazu, dass sich die Muskulatur entspannt. Beim Vorbeugen spürt man einen Gegenzug des Tapes, was zur Entspannung der Muskeln und zur Schmerzlinderung führt. Dieser Effekt ist meist sofort nach der Anlage des Tapes sichtbar und messbar; man kommt beispielsweise beim Bücken mit den Fingern näher zum Boden als zuvor.
Beim Tapen geht es oft um die Beziehung zwischen Schmerz und Bewegung – also weniger Schmerzen zu verspüren und damit mehr Bewegung zu ermöglichen. Häufig ist es so, dass Bewegungen die Schmerzen lindern könnten. Jedoch bewegen sich die meisten Menschen, wenn sie Schmerzen haben, eher nicht. Sie halten den betroffenen Körperteil als Schutzmaßnahme still, damit die Schmerzen nicht stärker werden. Es ist aber durchaus empfehlenswert auszuprobieren, welche Bewegungen schmerzfrei möglich sind und bei welchen schmerzhaften Bewegungen der Schmerz durch mehrmaliges Wiederholen abnimmt. Schmerzen durch Bewegung zu therapieren – passiv oder aktiv – ist eine Hauptaufgabe von uns Physiotherapeuten.
Viele Menschen kennen Rückenschmerzen aus eigener Erfahrung; 80 % leiden ein- oder mehrmals im Leben darunter. Schmerzen in der unteren Lendenwirbelsäule sind häufig so stark, dass man sich am liebsten gar nicht mehr bewegen möchte. Die Angst vor dem starken, einschießenden Schmerz zwingt einen geradezu zum Ruhighalten. Man möchte einfach nur noch liegen. Das weiß ich, Karin Sertel, leider aus eigener Erfahrung. Eine entsprechende Tape-Anlage auf Lendenwirbelsäule und Becken, gibt mir das Gefühl von Halt und Bewegungsführung. Somit traue ich mich wieder mehr zu bewegen und kann meinen Alltag besser meistern. Ich lasse das Tape bis zu einer Woche dran.
Bei Problemen mit der Lendenwirbelsäule, z. B. bei einem Bandscheibenvorfall, kann Taping dabei helfen, möglichst rasch wieder beweglich zu werden. Heute weiß man, dass gezieltes Bewegen bei diesen Diagnosen das A und O ist. Früher hat man Betroffenen geraten, sich hinzulegen und zu schonen.
Wichtig
