Das Taping-Selbsthilfe-Buch - John Langendoen - E-Book

Das Taping-Selbsthilfe-Buch E-Book

John Langendoen

4,8
33,99 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Schritt für Schritt: Tapen - aber richtig!

Unverzichtbar ist Taping mittlerweile für Physio-Profis, Sportler und Menschen mit Beschwerden im Bewegungsapparat. Wen wundert es: Die Methode ist nebenwirkungsfrei, einfach und verblüffend effektiv. Und nachweislich helfen Tapeanlagen nicht nur bei Muskelschmerzen sondern auch bei verklebten Faszien wirkungsvoll.

Hands on: Über 80 Tapes gegen 160 Beschwerden.
- So tapen Sie richtig: Jeder Handgriff ist Step-by-Step dargestellt in Wort und Fotos.
- Die 10 häufigsten Tapeanlagen aus der Physiopraxis finden Sie auf der DVD.
- Jetzt neu: 16 zusätzliche Faszien-Tapes.

John Langendoen und Karin Sertel vermitteln in diesem Standardwerk, wie Sie neben dem Symptom auch die mögliche tiefer liegende Ursache des Schmerzes finden und behandeln können. Erst das führt Sie zu langfristigem Behandlungserfolg.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 236

Veröffentlichungsjahr: 2017

Bewertungen
4,8 (96 Bewertungen)
76
20
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Das Taping-Selbsthilfe-Buch

88 Tapes - Step by Step

John Langendoen, Karin Sertel

2. Auflage

Liebe Leserin, lieber Leser,

nun liegt bereits die zweite Auflage unseres Taping-Selbsthilfebuchs vor – der große Erfolg und die vielen positiven Rückmeldungen freuen uns sehr und zeigen: ja, Taping hilft! (Wenn die Tape-Anlage präzise appliziert wird und die Anzeige stimmt.)

Seit der ersten Auflage hat sich vieles geändert. Taping hat sich dauerhaft etabliert, im Sport und im Alltag. Taperollen gibt es nun tatsächlich, wie vorhersagt, im Supermarkt zu kaufen. Die Entwicklung der Anlagen ist für die Kenner bei Sportsendungen im Fernsehen sogar gut sichtbar. Demnach gibt es inzwischen auch vermehrt skeptische Stimmen gegenüber den herkömmlichen elastischen Tapes, wofür, wie fast 20 systematischen Literaturanalysen konkludiert haben, tatsächlich die wissenschaftliche Evidenz fehlt. Bessere Studienentwürfe und neue Tape-Anlagen waren und bleiben die Antwort. Unsere Tape-Anlagen stützen sich konsequent auf aktuelle mechanische, neurophysiologische und therapeutische Erkenntnisse. In verschiedenen Ländern dieser Welt, in Deutschland wie in Chile, in Korea und in der Türkei, ist die Wirksamkeit von einigen unseren Anlagen bereits nachgewiesen. Wir unterrichten mit Taping-Lehrerteams inzwischen auf vier Kontinenten und in zehn Sprachen. Die Betreuung von Sportlern wie auch der Unterricht hat uns und unser Taping-Konzept zum südlichen Afrika, inkl. Swaziland und Zimbabwe, zum nahen, mittleren und fernen Osten (wie Libanon, Iran, Thailand, Süd- und Nordkorea, Japan), nach Nord- und Südamerika (Chile, Peru, Argentinien, Kolumbien) gebracht. Unser Buch ist in acht Sprachen erhältlich. An mehreren Universitäten untersuchen Studenten unsere Tape-Anlagen.

Diese zweite Ausgabe ist um 16 Tape-Anlagen erweitert worden. Das anatomische und funktionelle Wissen über Faszien hat sich enorm entwickelt. Die Behandlung von Faszien hat an Bedeutung gewonnen. Neu entwickelte Faszien-Tapes, Tapes bei diagnostizierten Faszienproblemen und nach erfolgreichen Faszienbehandlungen, können zum anhaltenden Effekt dieser Therapie beitragen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg beim Tapen,

Karin Sertel und John Langendoen, im Sommer 2016.

Welche Tapes bei welchen Beschwerden?

Um das richtige Tape für Ihr Beschwerdebild zu finden, könnten Sie direkt im zweiten Teil bei den Tape-Anlagen für den entsprechenden Körperteil nachlesen oder Sie schauen zunächst in die folgende Tabelle, die eine Übersicht der häufigsten Beschwerden und der dazugehörigen Tape-Optionen gibt.

Die erste Tabelle nennt häufige Beschwerdebilder oder Anwendungsbereiche in alphabetischer Reihenfolge und die dafür geeigneten Tapes. Die Tapes sind mit einem Kürzel aus Buchstabe und Ziffer versehen. In der zweiten Tabelle sind die Tapekürzel alphabetisch gelistet. Dann folgen der Anwendungsbereich – z. B. Achillessehne – oder die Indikation – z. B. Atemnot – sowie die Kombinierbarkeit mit weiteren Tapes sowie die Buchseite, auf der die Tape-Anlage beschrieben wird.

Beschreibung der Tape-Anlagen. Im zweiten Buchteil finden Sie die Beschreibung der einzelnen Tape-Anlagen, und zwar nach Körperregionen gegliedert:

Zuerst werden die Basis-Tape-Anlagen, die unabhängig von einer Körperregion sind, beschrieben. Das sind lymphatisch wirkende Tape-Anlagen, Tapes bei Blutergüssen (Hämatomen) in Weichteilen, allgemeine Schmerztapes und Narbentapes. Die meisten dieser Tapes sind einfach und ohne Zug anzulegen und werden möglicherweise häufig von Ihnen angewendet. Ein idealer Einstieg zum Selbst-Tapen.

Dann folgen die Körperregionen: zunächst Fuß und Unterschenkel

dann Knie und Oberschenkel

Becken und Hüfte

Brust, Bauch und Rücken

Hand und Finger

Ellbogen und Unterarm

Schultergürtel

Halswirbelsäule und Kopf

Im anschließenden Kapitel folgen die Sonderpunkte, die mit kleinen Tapes (z. B. Gitter- oder Magnettapes) versorgt werden können.

Beschwerdebilder (alphabetisch) und geeignete Tapes.

A–Z

andere Bezeichnung/Beispiele

geeignete Tapes(FT): Faszientapes

A

Achillessehnenreizung

A1, F4, L1

Adduktorenverspannung

Leistenschmerz

A2, B5, H6 (FT), S4 (FT)

Arthrose

Daumengelenk

Handgelenk

Hüftgelenk

Kniegelenk

D1, D2

H5, LY

B5, G1, H6 (FT), H7, S4 (FT)

I2, K6, K7, K8, K9, Q1, LY (FT), O1 (FT), S4 (FT)

Atemnot

A3 (FT), B9, K1, Z1 (FT)

B

Ballenfuß

Hallux valgus

G2, L1, Q2

Bänderdehnung, Sprunggelenk, außen

S7, U5 (FT), LY (FT)

Bänderdehnung, Knie, innen

K9, K10, S4 (FT), LY (FT)

Bandscheibe, Halswirbelsäule

B7 (FT), E3 (FT), H3, H4, K1, LY (FT)

Bandscheibe, Lendenwirbelsäule

B5, L2, L3 (FT), S3, Z1 (FT)

Bauchmuskeln, gerade

B1 (FT), B5, Z1 (FT)

Bauchmuskeln, schräge

B2 (FT), B5

Bauchschmerz

B3, B4, K12, Z1 (FT)

Beinschmerz, hinten

I1 (FT), I2

Bizepsmuskel, -sehne

Ellbogenbeuger

E1, E2

Blähungen

B3, B4, K12, Z1 (FT)

Bluterguss

Hämatom

H1, H2, LY (FT), S3, Z1 (FT)

Bronchitis

A3 (FT), B9, K1, Z1 (FT)

Brustkorb

A3 (FT), B8, B9, Z1 (FT)

Brustmuskel

B8, B9, K2

Brustwirbelsäule

B8, K2, K3, Z1 (FT)

Bruxismus

Zähneknirschen

K4, M2

D

Daumengrund- und -sattelgelenkarthrose

D1, D2

Daumen, Schnappdaumen

D1, F2

Daumensehnenreizung

D3, LY (FT)

Diaphragma

Zwerchfell

Z1 (FT)

Deltamuskel

D4, K1, R2, S6

E

Ellbogenschmerz, beim Beugen

E1

Ellbogenschmerz, beim Strecken

E2

Ellbogenbeuger (Bizeps)

E2

Ellbogenstrecker (Trizeps)

E1

F

Fersensporn

A1, F4, L1

Fußschmerz

A1, F4, L1, LY (FT), Q2, S1 (FT)

Fingerbeuger

F1, U4 (FT)

Fingerstrecker

F3, U1 (FT)

Fingergelenkschmerz

F2, LY (FT)

Frozen Shoulder

Schultersteife

K1, B9, D4, R2, R3, S6

Fußballenschmerz

Hallux valgus

F4, G2, L1, Q2, S1 (FT)

Fehlhaltung

Haltungsschwäche

B5, B8, H3, K2, K3, L3 (FT), Z1 (FT)

Fibromyalgie

B5, LY (FT), S3, Z1 (FT)

Fußsohlenschmerz

F4, G2, L1, LY (FT), S1 (FT)

Fußquergewölbe

L1, Q2

G

Gelenkerguss und Gelenkschmerz

Ellbogengelenk

Handgelenk

Hüftgelenk

Kniegelenk

Schultergelenk

E1, E2, LY (FT)

H5, LY (FT)

A2, H6 (FT), H7, LY (FT)

I2, K6, K7, K8, K9, LY (FT), S4 (FT), Q1

B9, K1, R2, R3, S5, S6

Gelenkverstauchung

Sprunggelenk

S7, U5 (FT), LY (FT)

Gesäßmuskelschwäche

B5, G1, I2

Gesäßschmerz

B5, G1, I1 (FT), L2, S3

Gesichtsschmerz, -nerv

Trigeminusnerv

T1, K4, H3, LY (FT)

Golferellbogen

U1 (FT), U2

Gonarthrose

Kniegelenkschmerz

I2, K6, K7, K8, K9, Q1, S4 (FT), LY (FT)

H

Hämatom

H1, H2, LY (FT), S3

Hallux valgus

G2, L1, Q2, S1 (FT)

Halswirbelsäule

H3, H4 (FT), K1, K2, B7 (FT), B8, S5

Haltungsschwäche

B5, B8, H3, L3 (FT), K2, K3, Z1 (FT)

Hamstrings

ischiokrurale Muskeln

B5, I2

Handgelenk

H5

Handgelenkbeuger

F1, U4 (FT)

Handgelenkstrecker

F3, U1 (FT)

Hexenschuss

S3, L2, L3 (FT), B5, B8, Z1 (FT)

Hüftanspreizmuskeln

Adduktoren

A2, B5, S4 (FT), H6 (FT)

Hüftbeschwerden

A2, B5, G1, H6 (FT), H7, S4 (FT)

Hüftbeuger

A2, B5, G1, H6 (FT), S4 (FT)

HWS-Schmerz

H3, H4 (FT), K1, K2, B8, S5

I, J

Iliopsoasmuskel

Hüftbeuger

A2, B5, G1, H6 (FT), S4 (FT)

Inkontinenz

B4, B5, B6, K12

Ischias

B5, L2, L3 (FT), I1 (FT)

ischiokrurale Muskeln, Ischios

B5, I2

K

Kapuzenmuskel

K1, K2, K3

Karpaltunnel

H5, M1 (FT), U2, LY (FT)

Karpaltunnel-Syndrom

Carpaltunnel

H5, M1 (FT), U2

Kaumuskelschmerz

H3, H4 (FT), K4, M2, T1

Kiefergelenkschmerz

H3, K5

Kniebeschwerden beim Beugen

K6, K9, P1–4, Q1, S1 (FT), S4 (FT)

Kniebeschwerden beim Strecken

I2, K7, K9, P1–4, Q1

Kniescheibenbeschwerden

K9, P1–4, Q1, S1 (FT), S4 (FT), U5 (FT)

Kniescheibenspitzen-Syndrom

L1, P2, Q1, S1 (FT), S4 (FT), U5 (FT)

Kontusionen

Hämatom

H1, H2, LY (FT)

Kopfschmerz

K11, E3 (FT), H3, H4 (FT), K1, LY (FT)

Koxarthrose

Arthrose, Hüftbeschwerden

B5, G1, H6 (FT), H7, S3, S4 (FT)

kraniomandibuläre Dysfunktion

Kiefergelenk, Kaumuskeln, Trigeminus-Nerv

H3, H4 (FT), K1, K4, K5, T1

Kreuzbein

B5, K12, L2, S3

Kreuzbandplastik, vordere

I2, K6–9, S1 (FT), S4 (FT)

Kreuzdarmbeingelenk

B5, G1, I2, S3

Kreuzschmerzen

Rückenbeschwerden

B5, L2, L3 (FT), S3, Z1 (FT)

L

Leistenschmerz

A2, B5, G1, H6 (FT), S4 (FT)

Lendenwirbelsäule, Schmerzen

B5, L2, L3 (FT), S3, Z1 (FT)

Lymphödem

LY

Lymphtapes

z. B. Sprunggelenk, Kniegelenk

LY, S4 (FT), Z1 (FT)

M

Massetermuskel

Kaumuskel

K4, T1

Mausarm

Tennisarm

B8, E3 (FT), H3, K1, K2, U3, U4 (FT)

Menstruationsschmerz

Regelschmerz

B4, K12, LY (FT), Z1 (FT)

Migräne

A3 (FT), E3 (FT), H3, H4 (FT), K1, LY (FT), Z1 (FT)

Morbus Sudeck

B8, E3 (FT), H3, H5, K1, K2, LY (FT), L3 (FT), Z1 (FT)

Muskelkater

A1, I2, LY (FT), Q1, Z1 (FT)

Muskelprellung

H1, H2, LY (FT), S3, Z1 (FT)

Muskelschmerz

A1, E1, E2, H3, I2, K1, LY (FT), Q1, U1 (FT), U4 (FT), Z1 (FT)

Muskelschwund

z. B. Wadenmuskeln

Gesäß

Quadrizeps

A1

G1

Q1

Muskelverspannung

Ischios

Kapuzenmuskel

Unterarmstrecker

I2

K1

U1 (FT), U4 (FT)

N

Nackenschmerz

Halswirbelsäule

B8, E3 (FT), H3, H4 (FT), K1, S5

Nacken-Schulter-Arm-Syndrom

B7 (FT), B8, E3 (FT), H3, H4 (FT), LY (FT)

Narben, alte, verklebte

N2

Narben, frische

N1

Nasenverstopfung

N3

Nebenhöhle

N3

Nervenentzündung und Nervenschmerz

Ischias

Nacken-Schulter-Arm-Syndrom

Trigeminus

B5, L2, L3 (FT), I1 (FT)

B7 (FT), B8, E3 (FT), H3, H4 (FT), M1 (FT)

LY, T1

O

Oberarmschmerz, vorne

Ellbogenbeuger

E1, E2

Oberschenkelmuskeln, vordere

Quadrizeps

P1–4, Q1

Oberschenkelmuskeln, hintere

Ischios

I2

Oberschenkelmuskeln, innere

Leistenschmerz

A2, H6 (FT), S4 (FT)

Oberschenkelmuskeln, äußere

G1, O1 (FT)

Ohrgeräusche

E3 (FT), H3, H4 (FT), K1, T1

Osteoporose

Brustwirbelsäule

B5, B8, H3, K2, K3, L3 (FT), S3

P

Patellaspitzen-Syndrom

L1, P2, Q1, S1 (FT), S4 (FT), U5 (FT)

Plattfuß

Senkfuß

F4, L1, Q2, S1 (FT)

prämenstruelles Syndrom

B4, K12, LY (FT), Z1 (FT)

Prellung

Hämatom

H1, H2, LY (FT), S3, Z1 (FT)

Psoasmuskel

Hüftbeuger

A2, B5, G1, H6 (FT), H7, S4 (FT)

Q

Quadrizeps

Q1, P1–4

Quergewölbe, Fuß

L1, G2, Q2

Quervain-Krankheit

Daumensehnenreizung

D3, LY (FT)

R

Regelschmerz

B4, K12, LY (FT), Z1 (FT)

Restless Legs

B5, B8, I1 (FT), L2, L3 (FT)

Rheuma, Gelenke

H7, K6–9, S3, S6, LY (FT)

Rheuma, Weichteile

A1, E1, E2, I2, K1, Q1, U1 (FT), U4 (FT), LY (FT)

Rippenprellung

H1, LY (FT), R1, S3

Rotatoren-Manschette

B9, D4, K1, R2, R3, S6

Rückenbeschwerden

B5, B8, H6 (FT), L2, L3 (FT), S3, Z1 (FT)

Rundrücken

B5, B8, B9, H3, K2, K3, Z1 (FT)

S

Sartoriusmuskel

Schneidersitzmuskel

S4 (FT)

Scheuermann-Krankheit

B5, B8, H3, L3 (FT), Z1 (FT), K2, K3

Schleimbeutelentzündung

z. B. Schulter,

Knie

K1, B9, LY (FT), R2, R3, S6

LY, P2, U5 (FT)

Schleudertrauma

E3 (FT), H3, H4 (FT), K1, LY (FT)

Schnappdaumen

D1, F2

Schneidersitzmuskel

S4 (FT)

Schulterblatt

S5

Schultergelenkeinklemmung

D4, K1, K3, R2, R3, S5

Schulterschmerz

B7 (FT), B9, D4, E3 (FT), H3, K1–3, R2, R3, S5, S6

Schultersteife

D4, K1, S6

Schwangerschaft, Wirbelsäulenbeschwerden

B5, B6, B8, K12

Schwellung

Hämatom

Lymphödem

H1, H2

LY, S3, Z1 (FT)

Schwindel

E3 (FT), H3, H4 (FT), K1, LY (FT)

Sehnenscheidenentzündung, Daumen

D3, LY (FT)

Senkfuß

L1, F4, S1 (FT)

Spannungskopfschmerz

A3 (FT), B8, E3 (FT), H3, H4 (FT), K1, LY (FT)

Spreizfuß

L1, Q2, G2

Sprunggelenk

S7, U5 (FT)

Sudeck, Morbus

B8, E3 (FT), H3, H5, K1, K2, LY (FT)

T

Tennisarm oder Tennisellbogen

E3 (FT), H3, U3, U4 (FT)

thorakale Austrittsstelle, Syndrom

TOS

B7 (FT), E3 (FT), H3, K1, S5

Tinnitus

Ohrgeräusche

E3 (FT), H3, H4 (FT), K1, T1

Trigeminus-Nerv

H3, K4, LY (FT), T1

U

Unterarmmuskelschmerz, Außenseite

U3, U4 (FT)

Unterarmmuskelschmerz, Innenseite

B7 (FT), E3 (FT), M1 (FT), U1 (FT), U2

Unterschenkelmuskeln, vordere

S2 (FT)

Unterschenkelmuskeln, hintere

S1 (FT)

Unterschenkelmuskeln, äußere

U5 (FT)

V

vierköpfiger, vorderer Oberschenkelmuskel

Quadrizeps

P1–4, Q1

W

Wadenkrampf, -muskel, -schmerz

A1, B5, B8, LY (FT), S4 (FT), U5 (FT)

Wasser in den Beinen

Lymphödem

LY, S3, Z1 (FT)

Wirbelsäulenstrecker

B5, B8, L2, L3 (FT)

X,Y,Z

Zahnbehandlung, Schmerz nach

LY

Zähneknirschen

H4 (FT), K4

Zwerchfell

Z1 (FT)

 Alle Tape-Anlagen (alphabetisch), ihre Anwendungsgebiete und Kombinationsmöglichkeiten.

Tapekürzel(FT): Faszientapes

Anwendungsbereich, Indikation

kombinierbar mit(FT): Faszientapes

A

▶ A1

Achillessehne, Wade

F4, I2, L1

▶ A2

Adduktoren

B5, H6 (FT), S4 (FT)

▶ A3 (FT)

Atemnot

B9, K1, LY (FT), Z1 (FT)

B

▶ B1 (FT)

Bauchmuskeln, gerade

B5

▶ B2 (FT)

Bauchmuskeln, schräge

B5, L3 (FT)

▶ B3

Bauch, oberer

Z1 (FT)

▶ B4

Bauch, unterer

K12

▶ B5

Beckenaufrichtung

A2, B1 (FT), B2 (FT), B6, B8, L2, L3 (FT), O1 (FT), Z1 (FT)

▶ B6

Beckenboden

B5, K12, Z1 (FT)

▶ B7 (FT)

Brachialis-Nerven

E3 (FT), H3, H4 (FT), K1

▶ B8

Brustwirbelsäule

B5, H3, H4 (FT), K2, L2, L3 (FT), Z1 (FT)

▶ B9

Brustmuskeln

B8, K2, K3, S6

D

▶ D1

Daumengrundgelenk

LY

▶ D2

Daumensattelgelenk

LY

▶ D3

Daumensehnen

LY

▶ D4

Deltamuskel

B9, K1, R2, S6

E

▶ E1

Ellbogen, Beugung

▶ E2

Ellbogen, Streckung

H3, E3 (FT)

▶ E3 (FT)

erste Rippe

A3 (FT), B7 (FT), H3, H4 (FT), K1

F

▶ F1

Fingerbeuger (und Handbeuger)

LY, U4 (FT)

▶ F2

Fingergelenk

LY

▶ F3

Fingerstrecker (und Handstrecker)

LY, U1 (FT)

▶ F4

Fußsohle

A1, L1, Q2

G

▶ G1

Gesäßmuskel

B5, O1 (FT), S4 (FT)

▶ G2

Großzeh, schiefer (Hallux valgus)

F4, L1, Q2

H

▶ H1

Hämatom, klein

LY

▶ H2

Hämatom, längs

LY

▶ H3

Halswirbelsäule, hintere

B7 (FT), H4 (FT), K1

▶ H4 (FT)

Halswirbelsäule, vordere

B7, E3 (FT), H3

▶ H4bis (FT)

Halswirbelsäule

▶ H5

Handgelenk

M1 (FT)

▶ H6 (FT)

Hüftbeuger

A2, B5, G1, S4 (FT)

▶ H7

Hüftgelenk

B5, H6 (FT), G1

I

▶ I1 (FT)

Ischias-Nerv

B5, L2, L3 (FT)

▶ I2

Ischios

B5, K9, S4 (FT)

K

▶ K1

Kapuzenmuskel, oben

E3 (FT), H3, H4 (FT), K2, K3

▶ K2

Kapuzenmuskel, Mitte

E3 (FT), H3, K1, K3

▶ K3

Kapuzenmuskel, unten

E3 (FT), H3, K1

▶ K4

Kaumuskeln

H3, H4 (FT), T1

▶ K5

Kiefergelenk

H3, H4 (FT), LY (FT)

▶ K6

Kniegelenk, Beugung

K8, K9, LY (FT)

▶ K7

Kniegelenk, Streckung

I2, LY (FT), S4 (FT)

▶ K8

Kniegelenk, Außendrehung

K9, LY (FT)

▶ K9

Kniegelenk, Innendrehung

I2, K8, K10, LY (FT), S4 (FT)

▶ K10

Knie, Innenband

K9, LY (FT), S4 (FT)

▶ K11 (FT)

Kopfschmerz

A3 (FT), H3, H4 (FT), K1, LY (FT)

▶ K12

Kreuzbein

B3, B4, B5, B6, L2, L3 (FT)

▶ K12 (FT)

Kapuzenmuskel, vollständig

B8, B5, U4 (FT)

L

▶ L1

Längsgewölbe, Fuß

F4, G2, Q2

▶ L2

Lendenwirbelsäule, Beugung

B5, L3 (FT)

▶ L3 (FT)

Lendenwirbelsäule, Streckung

B2 (FT), B5, L2

▶ L4 (FT)

Lendenwirbelsäule, schräg

B2 (FT)

▶ L5 (FT)

Lendenwirbelsäule und Becken, schräg

G1, H6 (FT), L2, B5

▶ LY

Lymphtapes

H1, H2, Z1 (FT)

M

▶ M1 (FT)

Mittelarmnerv (Medianus)

E3 (FT), H5, H3, H4 (FT), K1

▶ M2

Mundboden, Hals

E3 (FT), H3, H4 (FT), K1, K4

N

▶ N1

Narben, frische

LY

▶ N2

Narben, alte

LY

▶ N3

Nase, Nasennebenhöhlen

LY

O

▶ O1 (FT)

Oberschenkel, außen

B5, G1, S2 (FT), S3, U5 (FT)

P

▶ P1

Patella (Kniescheibe), oben

I2

▶ P2

Patella (Kniescheibe), unten

I2

▶ P3

Patella (Kniescheibe), innen

A2, S4 (FT)

▶ P4

Patella (Kniescheibe), außen

O1 (FT)

Q

▶ Q1

Quadrizeps

S4 (FT)

▶ Q2

Quergewölbe, Fuß

L1, G2

▶ Q3 (FT)

Bauchmuskeln, quer

B5

R

▶ R1

Rippen

LY

▶ R2

Rotatoren-Manschette, Außendrehung

K1, K3, S6, B8

▶ R3

Rotatoren-Manschette, Innendrehung

K1, S6

▶ R4 (FT)

Rückseite des Arms

▶ R5

Der gesamte Rücken

S

▶ S1 (FT)

Schienbeinmuskel, hinterer

L1, S2 (FT), U5 (FT)

▶ S2 (FT)

Schienbeinmuskel, vorderer

K8, S1 (FT)

▶ S3

Schmerz, allgemein

LY

▶ S4 (FT)

Schneidersitzmuskel

A2, B5, G1, K9, K10, I2

▶ S5

Schulterblatt

B8, H3, K1, K3, S6

▶ S6

Schultergelenk

D4, K1, R2, R3

▶ S7

Sprunggelenk

LY, U5 (FT)

▶ S8

Sprunggelenk, Syndesmosis-Läsion

LY, S1 (FT), U5 (FT)

T

▶ T1

Trigeminus-Nerv

H3, H4, K4, K5, LY (FT), N3

U

▶ U1 (FT)

Unterarmbeuger

U2

▶ U2

Unterarmdrehung, nach außen

U1 (FT), H5, M1 (FT)

▶ U3

Unterarmdrehung, nach innen

U4 (FT)

▶ U4 (FT)

Unterarmstrecker

U3

▶ U5 (FT)

Unterschenkelmuskeln, äußere

S1 (FT), S7

Z

▶ Z1

Zwerchfell (Diaphragma)

A3 (FT), B5, B6, B8, K11, L2, L3 (FT), LY (FT)

Inhaltsverzeichnis

Liebe Leserin, lieber Leser,

Welche Tapes bei welchen Beschwerden?

Teil I Was Sie über Taping wissen sollten

1 Was ist Taping?

1.1 Weniger Schmerz, bessere Beweglichkeit

1.2 Vielseitige Einsatzmöglichkeiten

1.3 Therapie ohne Nebenwirkungen

1.4 Bessere Behandlungserfolge in der Physiotherapie

2 Wie wirkt Taping?

2.1 Schmerzreduktion

2.2 Stützfunktion

2.3 Taping reduziert Schwellungen

2.4 Funktionen des Tapings

2.5 Wann ist Taping nicht geeignet?

2.6 Wie wurde das heutige Taping entwickelt?

2.6.1 Jenny McConnell

2.6.2 Kenzo Kase

3 Die Grundlagen des Kinematic Tapings®

3.1 Physiotherapie

3.1.1 Manuelle Therapie

3.2 Kinematik

3.2.1 Gelenke

3.2.2 Muskeln

3.2.3 Nerven

3.2.4 Schwellungen

3.3 Kinematic Taping®

4 Wie funktioniert Taping?

4.1 Woraus bestehen die Tapes?

4.1.1 Elastizität

4.1.2 Kleber

4.2 Tragekomfort

4.2.1 Hautverträglichkeit

4.2.2 Was passiert beim Schwitzen?

4.2.3 Kann man mit Tape duschen und schwimmen?

4.3 Muss die Haut vorher enthaart werden?

4.4 Tragedauer und Haltbarkeit

4.5 Wie entfernt man die Tapes?

5 Welche Rolle spielt die Farbe?

5.1 Macht die Farbe einen Unterschied?

5.2 Merkmale der Farben

5.3 Wie wählt man aus?

5.3.1 Vaskuläres autonomes Signal (VAS)

5.4 Überlegungen zur Farbwahl

6 Tapes vorbereiten und anlegen – so geht’s

6.1 Tapes abmessen und zuschneiden

6.1.1 Tapeformen

6.2 Mit oder ohne Zug?

6.2.1 Basis

6.2.2 Wie viel Zug?

6.3 Warum ist die Ausgangsstellung so wichtig?

6.3.1 Wie Stellung und Effekt zusammenhängen

6.4 Wo beginnt und wo endet das Tape?

6.5 Die Anwendungsprinzipien verstehen

6.5.1 Schwellungen

6.5.2 Entspannung von verspannten Muskeln

6.5.3 Training von Muskeln

6.5.4 Akute Gelenkschmerzen

6.5.5 Gelenksteifigkeit mit Schmerz

6.5.6 Nervenschmerzen

6.5.7 Frische Narben

6.5.8 Ältere, verklebte Narben

6.5.9 Anlagen im Gesichtsbereich

6.5.10 Anlagen am Bauch

6.6 Ein Tape anlegen: Schritt für Schritt

6.6.1 1. Welches Tape soll geklebt werden?

6.6.2 2. Welche Farbe?

6.6.3 3. Die Haut vorbereiten

6.6.4 4. Tapes abmessen und kürzen

6.6.5 5. Wichtig: alle Ecken runden!

6.6.6 6. Die Tapes aufkleben

6.7 Fehler vermeiden

Teil II Alle Tape-Anlagen von Kopf bis Fuß

7 Basis-Tapes

7.1 LY-Tape: Lymphtape

7.1.1 Tape

7.1.2 Kombi-Tapes

7.1.3 Anleitung

7.2 H1-Tape: Hämatom (Bluterguss)

7.2.1 Tape

7.3 H2-Tape: Hämatom (Bluterguss)

7.3.1 Tape

7.4 S3-Tape: Schmerz, allgemein

7.4.1 Tape

7.5 N1-Tape: frische Narbe

7.5.1 Tape

7.6 N2-Tape: alte, verklebte Narbe

7.6.1 Tape

8 Fuß und Unterschenkel tapen

8.1 L1-Tape: Längsgewölbe des Fußes

8.1.1 Tape

8.1.2 Kombi-Tapes

8.2 Q2-Tape: Quergewölbe des Fußes

8.2.1 Tape

8.2.2 Kombi-Tapes

8.3 G2-Tape: schiefer Großzeh

8.3.1 Tape

8.3.2 Kombi-Tapes

8.4 S7-Tape: Sprunggelenk

8.4.1 Tape

8.5 S8-Tape: Sprunggelenk-Bandhaft

8.5.1 Tape

8.6 A1-Tape: Achillessehne, Wade

8.6.1 Tape

8.7 F4-Tape: Fußsohle

8.7.1 Tape

8.7.2 Tape

8.7.3 Kombi-Tapes

8.8 S1-Tape: hinterer Schienbeinmuskel (Faszientape)

8.8.1 Tape

8.8.2 Kombi-Tapes

8.9 S2-Tape: vorderer Schienbeinmuskel (Faszientape)

8.9.1 Tape

8.9.2 Kombi-Tapes

8.10 U5-Tape: Unterschenkelmuskeln (Faszientape)

8.10.1 Tape

9 Knie und Oberschenkel tapen

9.1 K6-Tape: Kniegelenk, Beugung

9.1.1 Tape

9.2 K7-Tape: Kniegelenk, Streckung

9.2.1 Tape

9.2.2 Kombi-Tapes

9.3 K8-Tape: Kniegelenk, Außendrehung

9.3.1 Tape

9.4 K9-Tape: Kniegelenk, Innendrehung

9.4.1 Tape

9.4.2 Kombi-Tapes

9.5 K10-Tape: Knie, Innenband

9.5.1 Tape

9.5.2 Kombi-Tapes

9.6 S4-Tape: Schneidersitzmuskel (Faszientape)

9.6.1 Tape

9.7 Q1-Tape: Quadrizeps

9.7.1 Tape

9.8 P1-Tape: Patella, oben

9.8.1 Tape

9.9 P2-Tape: Patella, unten

9.9.1 Tape

9.10 P3-Tape: Patella, innen

9.10.1 Tape

9.11 P4-Tape: Patella, außen

9.11.1 Tape

9.11.2 Kombi-Tapes

9.12 O1-Tape: Oberschenkel, außen (Faszientape)

9.12.1 Tape Teil 1

9.12.2 Kombi-Tapes

9.13 I2-Tape: Ischios

9.13.1 Tape

9.14 I1-Tape: Ischias-Nerv (Faszientape)

9.14.1 Tape

9.14.2 Kombi-Tapes

9.15 A2-Tape: Adduktoren

9.15.1 Tape

9.15.2 Kombi-Tapes

10 Hüfte tapen

10.1 H6-Tape: Hüftbeuger (Faszientape)

10.1.1 Tape

10.1.2 Kombi-Tapes

10.2 H7-Tape: Hüftgelenk

10.2.1 Tape

10.2.2 Kombi-Tapes

11 Gesäß tapen

11.1 G1-Tape: Gesäßmuskeln

11.1.1 Tape

11.1.2 Kombi-Tapes

12 Beckenboden tapen

12.1 B6-Tape: Beckenboden

12.1.1 Tape

12.1.2 Kombi-Tapes

13 Brust, Bauch und Rücken tapen

13.1 K12-Tape: Kreuzbein

13.1.1 Tape

13.1.2 Kombi-Tapes

13.2 B4-Tape: Unterbauch

13.2.1 Tape

13.3 B3-Tape: Oberbauch

13.3.1 Tape

13.4 L2-Tape: Lendenwirbelsäule

13.4.1 Tape

13.4.2 Kombi-Tapes

13.5 L3-Tape: Lendenwirbelsäule (Faszientape)

13.5.1 Tape

13.5.2 Kombi-Tapes

13.6 L4-Tape: Lendenwirbelsäule, schräg (Faszientape)

13.6.1 Tape

13.6.2 Kombi-Tapes

13.7 L5-Tape: Lendenwirbelsäule und Becken, schräg (Faszientape)

13.7.1 Tape

13.7.2 Kombi-Tapes

13.8 B5-Tape: Beckenaufrichtung

13.8.1 Tape

13.8.2 Kombi-Tapes

13.9 B2-Tape: schräge Bauchmuskeln (Faszientape)

13.9.1 Tape

13.10 Q3-Tape: Bauchmuskeln, quer (Faszientape)

13.10.1 Tape

13.10.2 Kombi-Tapes

13.11 B1-Tape: gerade Bauchmuskeln (Faszientape)

13.11.1 Tape

13.12 B8-Tape: Brustwirbelsäule

13.12.1 Tape

13.12.2 Kombi-Tapes

13.13 Z1-Tape: Zwerchfell/Diaphragma (Faszientape)

13.13.1 Tape

13.13.2 Kombi-Tapes

13.14 A3-Tape: Atemnot (Faszientape)

13.14.1 Tape

13.14.2 Kombi-Tapes

13.15 R1-Tape: Rippen

13.15.1 Tape

14 Hand und Finger tapen

14.1 D1-Tape: Daumengrundgelenk

14.1.1 Tape

14.2 D2-Tape: Daumensattelgelenk

14.2.1 Tape

14.3 D3-Tape: Daumensehnen

14.3.1 Tape

14.4 F2-Tape: Fingergelenk

14.4.1 Tape

14.5 F1-Tape: Fingerbeuger

14.5.1 Tape

14.6 F3-Tape: Fingerstrecker

14.6.1 Tape

14.7 H5-Tape: Handgelenk

14.7.1 Tape

15 Ellbogen und Unterarm tapen

15.1 E1-Tape: Ellbogen, Beugung

15.1.1 Tape

15.2 R4-Tape: Rückseite des Arms (Faszientape)

15.2.1 Tape

15.3 E2-Tape: Ellbogen, Streckung

15.3.1 Tape

15.4 U1-Tape: Unterarmbeuger (Faszientape)

15.4.1 Tape

15.5 U4-Tape: Unterarmstrecker (Faszientape)

15.5.1 Tape

15.6 U2-Tape: Unterarmdrehung

15.6.1 Tape

15.6.2 Kombi-Tapes

15.7 U3-Tape: Unterarmdrehung

15.7.1 Tape

15.7.2 Kombi-Tapes

15.8 M1-Tape: Mittelarmnerv (Faszientape)

15.8.1 Tape

16 Tapes für den Schultergürtel

16.1 S6-Tape: Schultergelenk

16.1.1 Tape

16.1.2 Kombi-Tapes

16.2 R2-Tape: Rotatoren-Manschette

16.2.1 Tape

16.2.2 Kombi-Tapes

16.3 R3-Tape: Rotatoren-Manschette

16.3.1 Tape

16.3.2 Kombi-Tapes

16.4 S5-Tape: Schulterblatt

16.4.1 Tape

16.4.2 Kombi-Tapes

16.5 K2-Tape: Kapuzenmuskel, Mitte

16.5.1 Tape

16.5.2 Kombi-Tapes

16.6 K123-Tape: Kapuzenmuskel, vollständig (Faszientape)

16.6.1 Tape

16.6.2 Kombi-Tapes

16.7 K3-Tape: Kapuzenmuskel, unten

16.7.1 Tape

16.7.2 Kombi-Tapes

16.8 D4-Tape: Deltamuskel

16.8.1 Tape

16.8.2 Kombi-Tapes

17 Tapes für die Brustmuskulator

17.1 B9-Tape: Brustmuskeln

17.1.1 Tape

17.1.2 Kombi-Tapes

18 Tapes für die Halswirbelsäule

18.1 H3-Tape: Halswirbelsäulen- Beugung und -Streckung

18.1.1 Tape

18.2 K1-Tape: Kapuzenmuskel, oben

18.2.1 Tape

18.2.2 Kombi-Tapes

18.2.3 K1-Tape: Kapuzenmuskel, oben, 2. Variante

18.3 H4-Tape: Halswirbelsäule (Faszientape)

18.3.1 Tape

18.4 R5-Tape: Der gesamte Rücken (Faszientape)

18.4.1 Tape

18.5 K11-Tape: Kopfschmerzen

18.5.1 Tape

18.5.2 Kombi-Tapes

18.6 E3-Tape: erste Rippe (Faszientape)

18.6.1 Tape

18.6.2 Kombi-Tapes

18.7 B7-Tape: Brachialis-Nerven (Faszientape)

18.7.1 Tape

18.7.2 Kombi-Tapes

18.8 H4bis-Tape: Halswirbelsäule (Faszientape)

18.8.1 Tape

18.9 M2-Tape: Mundboden, Hals

18.9.1 Tape

18.9.2 Kombi-Tapes

19 Tape-Anlagen am Kopf

19.1 K4-Tape: Kaumuskeln

19.1.1 Tape

19.1.2 Kombi-Tapes

19.2 K5-Tape: Kiefergelenk

19.2.1 Tape

19.3 T1-Tape: Trigeminus-Nerv

19.3.1 Tape

19.3.2 Kombi-Tapes

19.4 N3-Tape: Nase und Nasennebenhöhlen

19.4.1 Tape

Teil III Sonderpunkte kleben

20 Magnet-, Gitterpflaster & Co.

20.1 Welche Punkte kommen infrage?

20.2 Anlegen der kleinen Tapes

20.3 Sonderpunkte am Bein

20.4 Sonderpunkte am Kopf

20.5 Punkte bei verstopfter Nase oder Kopfschmerzen

20.6 Nervenstellen am Arm

20.7 Nervenstellen am Bein

20.8 Akupunkturpunkte

20.9 Akupunkturpunkte am Bein

21 Service

21.1 Tapemarken

21.2 Wo erhält man Tapes?

21.3 Taping-Kurse

21.4 Taping-Therapeuten

21.5 Taping-Kosten

21.6 Danksagung

21.7 Schlussbemerkung

22 Die Top 10 der Selbsthilfe-Tapes im Video

Autorenvorstellung

Sachverzeichnis

Impressum

Teil I Was Sie über Taping wissen sollten

1 Was ist Taping?

2 Wie wirkt Taping?

3 Die Grundlagen des Kinematic Tapings®

4 Wie funktioniert Taping?

5 Welche Rolle spielt die Farbe?

6 Tapes vorbereiten und anlegen – so geht’s

Auch wenn es sich um ein Praxisbuch handelt und Sie vor allem wissen wollen, wie Sie sich selbst tapen können, machen ein wenig Theorie und Hintergrundwissen Sinn.

1 Was ist Taping?

Das elastische Tapen kommt ursprünglich aus Japan und hat sich von dort zunächst in den USA ausgebreitet, bevor die Taping-Welle auch nach Deutschland rollte.

In Sportsendungen, bei sportlichen Wettkämpfen, beim Joggen und mittlerweile auch schon im Supermarkt sieht man bunt beklebte Menschen. Möglicherweise gehören Sie schon zur „Tape-Gemeinde“ dazu oder werden bald dazugehören. Für diejenigen, die es lieber dezenter oder unauffällig haben, sei gesagt, dass es auch hautfarbene, weiße und schwarze Tapes gibt.

Was genau bedeutet denn eigentlich „Taping“? Unter Taping versteht man das Anlegen von selbstklebenden Bändern (englisch „tape“). Dabei werden die Tapes direkt auf die Haut geklebt. Es gibt sowohl nicht dehnbare als auch elastische Tapes.

Wichtig Die Wirkungen und Arbeitsweisen mit den beiden Tape-Arten sind unterschiedlich. In diesem Buch geht es grundsätzlich um die Arbeit mit elastischen Tapes. Auch wenn wir meist nur „Tape“ schreiben, meinen wir die dehnbare Tape-Variante.

Wobei können Tape-Anlagen Ihnen helfen, wofür können Sie sie gebrauchen? Ein wichtiger Effekt ist die Verminderung von Schmerzen. Wenn man weniger Schmerzen hat, kann man sich wieder besser bewegen, was wiederum den Schmerz weiter reduziert. Schmerz ist eines der Leitsymptome für die Tape-Anwendung. Das heißt, wenn ich irgendwo Schmerzen habe, könnte das ein möglicher Einsatzbereich für das Taping sein. Tatsächlich haben viele Menschen, die auf Taping zurückgreifen, Schmerzen, die sie lindern möchten. Dabei können diese Schmerzen unterschiedliche Ursachen haben, wie Muskelkater, Muskelverletzungen (Prellung, Faserriss), Schwellungen, steife Gelenke oder verklebte Narben.

1.1 Weniger Schmerz, bessere Beweglichkeit

Ein häufiges und sehr eindrucksvolles Praxisbeispiel für die gute Tape-Wirkung bei Schmerzen aufgrund einer Verletzung ist ein verstauchter Knöchel. Nach der Anlage des Tapes kann der Betroffene sofort wieder relativ normal gehen. Denn die schmerzhaften Bewegungsrichtungen lassen sich durch das Taping verhindern. Das betroffene Gelenk erhält gezielte Führung und Stütze, wodurch das Umknicken vermieden wird. Die schmerzfreien Fußbewegungen beim Laufen werden jedoch nicht behindert. Nach diesem Prinzip lassen sich alle Körperteile tapen, bei denen verletzte Strukturen unterstützt und stabilisiert werden müssen. Mit Taping lässt sich verletztes Gewebe schützen, ohne die Beweglichkeit des Körpers einzuschränken.

Ein weiteres gutes Einsatzgebiet für Tapes sind Muskelverspannungen. Viele Menschen leiden unter schmerzhaften Nacken-, Schulter- oder Rückenmuskelverspannungen. Auch hier gilt wieder das Prinzip, dass die Tapes die schmerzfreie Beweglichkeit erhöhen. In diesem Falle wird mithilfe der Tapes die Muskelspannung so verändert, dass man sich schmerzfreier bewegen kann. Ist es beispielsweise die verkrampfte Rückenmuskulatur, die einen daran hindert, sich zu bücken, führt das Tapen dieser Muskeln dazu, dass sich die Muskulatur entspannt. Beim Vorbeugen spürt man einen Gegenzug des Tapes, was zur Entspannung der Muskeln und zur Schmerzlinderung führt. Dieser Effekt ist meist sofort nach der Anlage des Tapes sichtbar und messbar; man kommt beispielsweise beim Bücken mit den Fingern näher zum Boden als zuvor.

Beim Tapen geht es oft um die Beziehung zwischen Schmerz und Bewegung – also weniger Schmerzen zu verspüren und damit mehr Bewegung zu ermöglichen. Häufig ist es so, dass Bewegungen die Schmerzen lindern könnten. Jedoch bewegen sich die meisten Menschen, wenn sie Schmerzen haben, eher nicht. Sie halten den betroffenen Körperteil als Schutzmaßnahme still, damit die Schmerzen nicht stärker werden. Es ist aber durchaus empfehlenswert auszuprobieren, welche Bewegungen schmerzfrei möglich sind und bei welchen schmerzhaften Bewegungen der Schmerz durch mehrmaliges Wiederholen abnimmt. Schmerzen durch Bewegung zu therapieren – passiv oder aktiv – ist eine Hauptaufgabe von uns Physiotherapeuten.

Viele Menschen kennen Rückenschmerzen aus eigener Erfahrung; 80 % leiden ein- oder mehrmals im Leben darunter. Schmerzen in der unteren Lendenwirbelsäule sind häufig so stark, dass man sich am liebsten gar nicht mehr bewegen möchte. Die Angst vor dem starken, einschießenden Schmerz zwingt einen geradezu zum Ruhighalten. Man möchte einfach nur noch liegen. Das weiß ich, Karin Sertel, leider aus eigener Erfahrung. Eine entsprechende Tape-Anlage auf Lendenwirbelsäule und Becken, gibt mir das Gefühl von Halt und Bewegungsführung. Somit traue ich mich wieder mehr zu bewegen und kann meinen Alltag besser meistern. Ich lasse das Tape bis zu einer Woche dran.

Bei Problemen mit der Lendenwirbelsäule, z. B. bei einem Bandscheibenvorfall, kann Taping dabei helfen, möglichst rasch wieder beweglich zu werden. Heute weiß man, dass gezieltes Bewegen bei diesen Diagnosen das A und O ist. Früher hat man Betroffenen geraten, sich hinzulegen und zu schonen.

Wichtig