Das Wort im Leben - Maria Osadtschuk - E-Book

Das Wort im Leben E-Book

Maria Osadtschuk

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Beschreibung

Das Buch enthält etwa 4500 Aphorismen, Sprüche, Weisheiten über das Wort und die Sprache von mehr als 900 bekannten Philologen, Philosophen, Schriftstellern, Rednern, die im altertümlichen Griechenland, Rom, China lebten, sowie von den Klassikern und Zeitgenossen der XII-XX Jahrhunderten aus Deutschland, Österreich, Schweiz und anderen Ländern, ebenso fast 700 Sprichwörter zum Thema. Das Buch ist bestimmt für alle, die sich für die deutsche Sprache und Kultur interessieren.

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Seitenzahl: 690

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Maria Osadtschuk, Elena König

Das Wort im Leben (wissenschaftlich-populäre Ausgabe)

Das Buch enthält etwa 4500 Aphorismen, Sprüche, Weisheiten über das Wort und die Sprache von mehr als 900 bekannten Philologen, Philosophen, Schriftstellern, Rednern, die im altertümlichen Griechenland, Rom, China lebten, sowie von den Klassikern und Zeitgenossen der XII-XX Jahrhunderten aus Deutschland, Österreich, Schweiz und anderen Ländern, ebenso fast 700 Sprichwörter zum Thema. Das Buch ist bestimmt für alle, die sich für die deutsche Sprache und Kultur interessieren.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einführung

Erster Teil. Zitate, Aphorismen, Aussagen, Sprüche, Weißheiten

1.1. Zitate über das Buch

1.2. Zitate über das Denken

1.3. Zitate über den Gedanke

1.4. Zitate über das Lehren, Lernen

1.5. Zitate über das Lesen

1.6. Zitate über das Reden

1.7. Zitate über das Sagen

1.8. Zitate über das Schreiben

1.9. Zitate über das Schweigen

1.10. Zitate über die Sprache

1.11. Zitate über die deutsche Sprache

1.12. Zitate über das Sprechen

1.13. Zitate über das Wort

1.14. Zitate über Kommunikation

1.15. Zitate über Grammathik

Zweiter Teil. Sprichwörter

2.1. Buch

2.2. Denken

2.3. Gedanke

2.4. Lehren

2.5. Lernen

2.6. Lesen

2.7. Maul

2.8. Mund

2.9. Rede, Reden

2.10. Sagen, Sagenwörter

2.11. Schreiben

2.13. Schweigen

2.14. Sprache, Gespräch

2.15. Schwatzen, Sprechen

2.16. Studieren

2.17. Wort, Worte, Wörter

2.18. Die Zunge

Nachwort

Personenregister

VORWORT

Das vorliegende Buch ist ein Sammelwerk von etwa 4500 Aphorismen, Sentenzen, Sprüche, Weisheiten, Geflügelte Worte, Gedichte, Verse über das Wort und die Sprache, über die Redekunst von mehr als 900 Philologen und Philosophen, Schriftstellern und Künstlern, Historikern und Politikern, sowie fast 700 Sprichwörter über die Sprache und das Sprechen, über die Fähigkeit zu sprechen und zu denken, zu hören und zu schweigen.

Zwar ist die deutsche Sprache und Literatur schon eine Ihnen vertraute Sache, doch finden Sie hier viel Interessantes, Neues und Nützliches für sich, weil es von den Zitaten aus den Werken nicht nur berühmter, sondern auch wenig bekannter Autoren zusammengestellt ist.

Hervorragende Leistungen der deutschen Wissenschaftler auf dem Gebiet der Philosophie, der Sprachwissenschaft und Literatur sind weltbekannt. Philosopher und Denker, Dichter und Schriftsteller von Deutschland, Österreich, Schweiz und anderen Ländern haben mit ihren Werken einen festen Baustein zur Verwirklichung der tiefen Veränderungen im Bereich der Kultur und Kommunikation in Europa gelegt.

Der erste Teil des Buches ist in dreizehn Abschnitten unterteilt, die der Anzahl der Stichwörter des angebotenen Themas entsprechen: das Buch, das Denken, der Gedanke, das Lehren/Lernen, das Lesen, die Rede, das Sagen, das Schreiben, das Schweigen, die Sprache, die deutsche Sprache, das Sprechen und das Wort. In jedem Abschnitt sind die Zitate in alphabetischer Ordnung der Autorennamen dargestellt. Die meisten Zitate sind aus der schönen Literatur, viele aus dem Internet, einige aus den wissenschaftlichen Büchern ausgewählt. Der zweite Teil des Buches enthält eine bedeutende Anzahl von Sprichwörtern. In diesen Sprichwörtern sind Sprachkenntnisse und Redekunst des Volkmundes abgebildet. Im dritten Teil des Buches in alphabetischer Ordnung wird "Personenregister der Autoren der Zitaten" angegeben. Das Personenregister enthält über 900 Namen der großen Menschen, die der Weltkultur gehören und die den Verfassern bei der Vorbereitung des Buches zugänglich waren.

Ausdrücke von herausragenden Persönlichkeiten sind lehrreich, maßgebend; sie tragen einen tiefen Sinn und werden beim Leser neue Gedanken wecken und zur Systematisierung und Vertiefung der Sprachkenntnisse dienen. Das Buch ist für jeden bestimmt, der sich für die deutsche Sprache und Kultur interessiert.

EINFÜHRUNG

Nach Meyer's Lexikon ist das Zitat eine wörtlich angeführte Belegstelle mit Angabe des Verfassers. Als Synonyme kann noch es Aphorismus, Ausspruch, bekannter Spruch, geflügeltes Wort nennen.

Die Aufgabe dieses Buches besteht darin, an das Zitat in weitesten Sinne heranzukommen, bestimmend vor allem ihre verschiedene Beziehungen zum Wort, eingedenkt Jeremias Gotthelf's Worte "Es ist eine wunderbare Sache um die Macht des Wortes sprechen … Wie oft fährt das Wort durch das Herz und schleicht in die Seele".

Das Zitat kann zu einem unverzichtbaren Werkzeug auf dem Weg der Beherrschung vom einen verständlichen, eindrucksvollen und effektiven Wort werden. Das Zitat ist nach dem bildlichen Ausdruck von Heinrich Lausberg ein der wirkungsvollsten Mittel für aktive Rhetorik, daß seit der Zeiten der "Riesengarten antiken Rhetorik" bekannt ist. Alle Besonderheiten des Zitates in engerem Sinne werden nur durch das Wort und dank dem Wort aufgefaßt, in dem es uns gegeben wird. Das Wort aber existiert an und für sich nicht isoliert, es ist mit anderen Wörtern durch Gesamtintonation verbindet, die die Phrase bildet; die Phrase gibt dem Wort ihre Bedeutungs-und Emotionsfärbung, führt es in die Rede der Person,– kurz und gut, es gibt keinen Rand des Zitatentextes, der ohne Wort existieren kann, jene oder andere Form der Zusammenwirkung mit ihm vorstellt, wie der Teil eines gesamten Systems der Sprache fühlbar ist. Deshalb kommen wir zu der Notwendigkeit der systematischen Betrachtung des Zitates, weil es unverkennbar der verbindliche, zusammenhandelnde, organisierende Anfang ist, der in der Sprache des Zitates ausgedrückt wird. Dieses Buch stellt sich die Probe vor, die Wechselbezihungen des Zitates und Wortes, des Zitates und der Sprache zu verfolgen.

Vielleicht existieren auch die tiefsten Probleme des menschlichen Daseins als die Sprache, aber es gibt unter ihnen nicht so viele, die sich mit der Sprache nach der Kraft der Leidenschaft, nach dem Ausbruch der Emotionen, nach den scharfen Zusammenstößen messen können.

Es ist nicht einfach die Sphäre der Sprache zu umreißen. Die Sprache dient zu den Bedürfnissen der Kommunikation in der Gesellschaft, zur Formierung der Gedanken im Prozeße der Erkenntnis der objektiven Realität durch die Menschen und dem Austausch ihrer Gedanken, zur Fixierung und Speicherung der erworbenen Information, sowie zum Ausdruck von Emotionen und Intentionen der Menschen. Die Sprache im weitesten Sinne bestimmt die Persönlichkeit. Heutzutage ist die Sprache mehr denn je ein der wichtigsten Mittel, mit dem die Menschen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene koexistieren und kooperieren können. Das Wort ist die kleinste selbständige Einheit der Sprache, die eine Bedeutung trägt. Der Einsatz eines Wortes und seine Wirkung spielt daher in Zitatenverzeichnis eine beachtliche Rolle.

Der ehrenvolle Platz unter den Zitaten über das Wort und über die Sprache nehmen Weisheitssprüche aus der Bibel ein, in denen die Herausbildung der Sprache dem Gott zugeschrieben wird. Es werden auch die Fragen der Auffassung der Natur der Sprache, die Mehrsprachigkeit behandelt. Die Leser lernen kennen viele Weisheiten aus kirchlichen Lehrsätzen der Kirchenväter, so genannten "Säule der Kirche", wie Augustinus, Bischopf von Hippo, Johannes Chrisostomos, genannt "Goldmund" wegen seiner "exzellenten sprachlichen Gewandheit", K. Barth, F. Fenelon, J.C. Lavater, F. Schleiermacher u. a. Mehrere christlichen Gelehrten schätzten äußerst hoch das Wissen und die Bildung, die nach Expression vom Heiligen Ephraim der Syrer "über das Reichtum" stehen.

Aus den Tiefen der Antike bringen für uns die Autoren ein Wunder – die Sprache. Ein weiser Mann schrieb einmal: "In der Wüste von Jahrhunderten, wo kein Stein nach den Kriegen, Bränden und grausamer Vernichtung von Menschen geblieben war, sind vereinzelte Literaturdenkmäler von antiken Zivilisation erhalten geblieben, die Ihresgleichen suchen und Jahrhunderte stehen bleiben werden, solange die Kultur von Menschheit lebt". Alle Abschnitte des ersten Teils des Buches enthalten Äußerungen mit "hellenischer Weisheit" über die Schönheit der Sprache, über die literarische und rednerische Kunst von bekannten antiken griechischen, römischen, chinesischen, indischen Denkern, Philosophen, Rednern wie Aristoteles, Cicero, Demokrit, Demosthenes, Epikur, Gorgias, Homer, Horaz, Konfuzius, Laotsi, Menander, Ovid, Plato, Quintilian, Sokrates, Vergil u.a. In den antiken Aphorismen sind Vollkommenheit, Tiefe und Reichweite der Gefühle und Gedanken ausgedrückt und kein letzter Platz nimmt auch die Persönlichkeit ein, die den Aphorismus schuff. Die meisten antiken weisen Zeilen sind knapp, bündig und prägnant verfasst. Das liegt vor allem daran, daß alte Denker und Philosophen der Meinung waren, man benötige für die Gedanken mit großer Ausdruckskraft nicht viele Worte.

Die Koryphäen der Philosophie wie D.Diderot, L.Feuerbach, J.G.Fichte, H.G.Gadamer, G.W.F.Hegel, M.Heidegger, E.Husserl, I.Kant, F.Nietzsche, A.Schopenhauer, Voltaire, J.-J.Rousseau, F.La Rochefoucauld haben uns ein Erbe von brillanten philosophischen und psychologischen Aphorismen hinterlassen, die auch in unseren Tagen von Interesse sind und über die es Sinn ist immer wieder nachzudenken. Dies sind nicht einfach Ausdrücke, Äußerungen und Sentenzen – das sind philosophische Verallgemeinerungen über den Ursprung und das Wesen der Sprache, über ihre Entstehung und ihre vielseitige Funktion in der Gesellschaft.

Die Plejade von bekannten Philologen wie Brüder Humboldt, Brüder Grimm, J.G. Herder, A.Boeckh, G.Büchmann, S.Johnson, J.Baudouin de Courtenay, F. de Saussure, E.Sapir, B.L.Whorf erforschten die Sprache allseitig und tiefgreifend. Ihre Nachdenken über das Wort, über die Bestimmung der Sprache, über grammatikalische Formen der Sprache, über die Bezeichnung der Gegenstände und Erscheinungen, über das Kurzleben von einzelnen Wörtern und die Ewigkeit der Sprache sind besonders für die Sprachkundigen von großem Wert. Ihre Gedanken und Ideen sind lehrreich; sie haben die Körner von Wahrheit, die auch in der heutigen Zeit in einzelnen zitiert werden können.

Die Titane des Wortes wie J.W. Goethe, F. Schiller, W. Shakespeare, Martin Lüter hinterliessen der Weltkultur brilliante Ausdrücke über die Rolle des Wortes, das das Leben erklärt, über das Wort als Werkzeug des Einflusses auf andere Menschen, über das Glauben an die grenzenlose Macht des Wortes und über das Reichtum der Sprache.

Die Welt der Poesie von deutschsprachigen Dichtern wie: L.Bechstein, H.Böll, L.Börne, G.de Bruyn, G.A. Bürger, G. Büchner, M. Claudius, Marie von Ebner-Eschenbach, J. von Eichendorff, E. von Feuchtersleben, G.E. Lessing, W. Müller, R. M. Rilke, H. Sachs zeigt, daß nur großartige Künstler mit besonderem Sinn über das Wort so schreiben konnten.

Viele Authoren, vor allem: E.M.Arndt, G,Benn, O. Von Bismarck, K.Duden, Hoffman von Fallersleben, J.W.Goethe, I und W. Grimm, A. von Platen Hallermünde, H.Heine, G.W.F.Gegel, J.G.Herder, H.Hesse, A. und W. von Humboldt, F.G. Klopstock, K.Kraus, Christian von Krockow, G.W. Leibniz, O. Von Leixner, G.E. Lessing, F. Von Logau, Th. Mann, J.M. Moscherosch, F.Nizsche, J.Paul, F.Schiller, A.Schopenhauer, L.Wittgenstein, A. Zweig u.v.a., haben glänzende Zitate zur deutschen Sprache geschaffen. Sie wollten, daß die Muttersprache in das Herz und Verstand aller ihren Landsleute einkam und tiefe Wurzel faßte. Das Buch enthält auch Aphorismen, herausgenommen aus den Werken der großen Schriftsteller und Historiker, Journalisten und Kritiker, Staatsmänner und Politiker von verschiedenen Nationen und Epochen, die mit den gemeinsamen kulturellen Traditionen verbunden sind. Einige Ausdrücke haben ein tiefes Gefühl, andere sind witzig (Bertold Brecht, Stanislav Lez) oder humorvoll (Kurt Tucholsky, Mark Twain).

Zitate über die Sprache und das Wort in der deutschen Sprache aus Deutschen, Englischen, Französischen, Italienischen, Russischen u.a. Quellen werden dem Leser helfen, den sprachlichen Horizont des Menschen zu erweitern und das kritische Denkwerkzeug zu entwickeln, um die wertvolle Information vom mentalen Schutt abzutrennen.

Im zweiten Teil des Buches sind die Sprichwörter untergebracht, die J.G. Herder als "Spiegel der Denkart einer Nation" nannte. W. Mieder gab dem Sprichwort solche Bestimmung: "Das Sprichwort ist ein allgemein bekannter, fest geprägter Satz, der eine Lebensregel oder Weisheit in geprägter kurzer Form ausdrückt". Diese kurzen exakten Ausdrücke sind das verallgemeinerte Gedächtnis des Volkes; sie ziehen Rückschlüsse aus den Lebenserfahrungen; sie sind wie ein Sammelwerk von Regeln, nach denen Menschen in ihrem täglichen Leben geführt werden sollen. Sie empfehlen oder ablehnen, verurteilen oder genehmigen, belehren oder warnen die Menschen von der Verwendung bestimmter Wörter und Ausdrücke. Es ist eine Art von Belehrung, Beratung, Andeutung, Anweisung, Anregung für Handlungen, Taten, Gedanken. Die Sprichwörter von verschiedenen Völkern spiegeln die Eigenschaften jeder einzelnen Sprache, jedoch haben sie viel Gemeinsames, in den meisten Fällen ist dies dank der lexikalischen Entlehnungen oder dank der Verwandtschaft von Kulturen oder der Grund liegt vielleicht irgendwo viel tiefer. Manche Sprichwörter beruhen nicht auf verallgemeinerten gesellschaftlichen Erfahrungen, sondern haben ihren Ursprung bei den griechischen und lateinischen Autoren. Die Mehrzahl der Letzteren fand Eingang in die deutsche Sprache durch Martin Luthers Übersetzungen. Viele Sprichwörter wurden in das Gewebe der Märchen und Sagen solcher Schriftsteller wie H. Ch. Andersen, L. Bechstein, Brüder Grimm, W. Hauff, E.T.A. Hoffmann, B. von Petersdorf, An. Probst, J.W. Wolf eingeflechtet.

Die Autoren des Buches haben sich für Sprichwörter über die Kraft und Schönheit des Wortes, über die Einheit von Wort und Tat, über den Zusammenhang der Sprache und Denkens, über die Vorteile der Hörung vor dem Sprechen, die Verurteilung des leeren Geschwätzes entschieden.

Die Fähigkeit klar, ausdrucksvoll, richtig und überzeugend zu sprechen, wurde immer von Menschen geschätzt. Kein Wunder, daß die Redekunst in der Heiligen Schrift als sakrosankt bezeichnet wurde. Die Volksweisheit lehrt: sprechen Sie nicht so, daß man Sie verstehen kann, sondern sprechen Sie so, daß es nicht möglich war, Sie nicht zu verstehen können. Dies ist besonders wichtig für Lehrer, Manager, Juristen, Journalisten, da die Sprache eine erhebliche soziale, ästhetische und ethische Wirkung auf die Zuhörer ausübt. Die Fähigkeit ausdrucksvoll und beredt zu sprechen hat solche Anreize wie das körperliche Wohlbefinden, wirtschaftliche und soziale Interesse, Unterhaltung, Selbstwertgefühl, das Verlangen nach der Wahrheit. Öffentliche Interesse laufen auf dem Wunsch einen guten Ruf zu haben, das Ansehen zu erreichen oder die Macht in einer Gesellschaft zu gewinnen. Die Redekunst ist ein vom stärksten Hebel der Kultur, darum müssen junge Menschen die Kunst vom lebendigen Wort beherrschen, für sich die passenden Zitate wählen und in ihren Reden gebrauchen. Sie dürfen auf keines Stilmittel der Rethorik: Aphorismus, Bonmot, Epithet, Epigramm, geistreiche Bemerkung, Geflügeltes Wort, Hyperbel, Idiom, Klischee, Lebensregel, Maxime, Sentenz, Sinnspruch, Sprichwort, Spruch, Redewendung, Redensart, Weisheit oder Wortspiel verzichten, aber die Zitate sollen vor allem motiviert und inspiriert sein, Spaß machen oder mitunter eine sarkastische Schärfe zum Ausdruck bringen.

Die Autoren hoffen, daß viele Zitate aus diesem Buch zu einem unentbehrlichen Hilfsmitteln für Lehrende und Lernende, wie überhaupt für alle Freunde des treffenden Wortes werden.

Das Buch ist vorausbestimmt für diejenigen, die die deutsche Sprache bereits kennen, für die, die deutsche Sprache selbstständig lernen wollen, für Ausländer, die bei ihrer kreativen Arbeit ohne ihre Identität zu verlieren, zumindest für einen Moment, ein Teil einer fremden Sprache und einer fremden kulturellen Umwelt sein möchten.

Maria Osadtschuk

I. ERSTER TEIL. ZITATE, APHORISMEN, AUSSAGEN, SPRÜCHE, WEISSHEITEN.

Von Philosophen und Philologen, Dichtern und Schriftstern, Politikern und Rednern, Historiken und Jurnalisten, Wissenschaftlern und Künstlern von Altertümer bis zum Gegenwart über das Wort und über die Sprache.

1.1. ZITATE ÜBER DAS BUCH

Das Buch ist Alpha und Omega alles Wissens und jeder Wissenschaft Anfang. (Stefan Zweig)

Erweiterung zum Thema: Sachbuch, E-Buch (elektronisches Buch), Lehrbuch, Lexikon, Wörterbuch.

Bücher sind die Vermächtnisse, die ein großes Genie der Menschheit hinterläßt, und die von Generationen zu Generationen weitergegeben werden, als Geschenke an die Nachwelt der noch Ungeborenen. (Joseph Addison)

Wie viele gute Bücher man liest, während man ein einziges schlechtes schreibt! (Stanislaw Afanasjew)

Das Buch ist der bequemste Freund, man kann sich mit ihm unterhalten, so lange und so oft man will, man ist ganz ein Empfangender, kann in jeder Stimmung die rechte Kost wählen und ist nie enttäuscht. (Angelus Silesius)

Die Schöpfung ist ein Buch; wer's weislich lesen kann, dem wird darin gar fein der Schöpfer kund getan. (Angelus Silesius)

Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen. (Augustus Aurelius)

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon. (Augustus Aurelius)

Bücher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen. (Bacon Francis)

Einige Bücher soll man schmecken, andere verschlucken, und einige wenige kauen und verdauen. (Bacon Francis)

Manche Bücher darf man nur kosten, andere muß man verschlingen und nur wenige kauen und verdauen. (Bacon Francis)

Den Menschen geht es wie den Büchern, sie werden manchmal zu spät geschätzt. (Honoré de Balzac)

Er hat das Buch verwundert aufgeschlagen,

In weißer Stille blätternd, bis es spricht,

Und hat es zitternd vor sich hertragen.

Er sitzt im Zug und liest. Er rückt ans Licht.

Die Verse drängen ihn, sie mit zusagen,

Und überziehen glanzvoll das Gesicht.

Bald schwingen sie, ihn wiegend, durch den Wagen,

So fährt er mit dem Zug durch ein Gedicht.

Gebannt ist noch der Blick, umspannt vom Rand.

Dann schaut er auf vom Buch, schaut in die Weite,

Und während er das Buch entgleiten lässt,

Legt er dazwischen seine Hand.

Als hielte er so die gelesene Seite

Mit seiner Hand, auch mit der Hand ganz fest.

(Johannes R. Becher) Der Lesende

Bücher und Dirnen kann man ins Bett nehmen. (Walter Benjamin)

Polemik heißt, ein Buch in wenigen seiner Sätze vernichten. Je weniger man es studierte, desto besser. Nur wer vernichten kann, kann kritisieren. (Walter Benjamin)

Der Leser muss ein Buch wie ein geschickter Künstler behandeln, der an seinen Stoffen so lange arbeitet und bildet, bis er ein herrliches Werk daraus gemacht hat. (Johann Adam Bergk) Über die Kunst, Bücher zu lesen.

Die Bücher sind lehrreiche Gesellschafter: gute bereichern unsere Kenntnisse, und durch schlechte wird man auf die Mängel, die darin herrschen, aufmerksam, und zu zahllosen Abschweichungen im Denken verführt. In geistreichen Büchern lesen wir uns selbst, wenn wir Verstand haben: sie antworten uns auf alles, was wir zu wissen begehren. Sie schmeicheln den Wünschen unseres Herzens, nahren die Einbildungskraft, bilden den Geschmack und scharfen die Denkkraft. (Johann Adam Bergk)

Die Bücher trösten uns aber nicht allein und gießen Ruhe in unsere Seele, sondern sie belehren uns auch und lernen uns die Natur und den Menschen kennen. Gute Bücher machen uns weise und klug … (Johann Adam Bergk)

Die schlechtesten Bücher werden am meisten gelesen und am weitesten verbreitet, und da sie also die meisten Auflagen erleben, so wetteifern einige unsere Buchhändler, sich einander an schlechter Ware zu übertreffen, wenn sie nur schreiende Farben und groteske Figuren hat. (Johann Adam Bergk)

"Ein Buch mit sieben Siegeln", d.h. etwas Schwerverständliches, der menschlichen Vernunft sich Entziehendes. (Die Bibel)

Denkmal? Als ob jemals jemand dabei was dächte. Nur Bücher können wahre Denkmäler sein. Nur da denkt man mal wieder an den Autor. (Erhard Blanck)

Jedes Buch hat einen Titel,

damit es jeder erkennt.

Es ist also nur ein Hilfsmittel

und niemals ein Argument.

Ist's bei den Doktoren viel anders,

die ihn mit Fleiß sich erschrieben?

Man fragt sich zwar nicht mehr "kann der's"

doch drüber denken kannst' nach Belieben. (Erhard Blanck) Titel

Das ist ein hässliches Gebrechen, wenn Menschen wie die Bücher sprechen. Doch reich und fruchtbar sind für jeden die Bücher, die wie Menschen reden. (Oscar Blumenthal)

Das beste Buch ist das, welches dem Leser seinen eigenen Reichtum fühlbar macht. (Waldemar Bonsels)

Die deutsche Geschichte gleicht einem ungebundenen Buche; so beschwerlich und verdrießlich ist sie zu lesen. Man muss oft die Bogen umwenden, verliert den Zusammenhang darüber, und Titel und Register liegen nicht selten in der Mitte versteckt. (Carl Ludwig Börne)

Die verfehlten Bücher sind meistens die lehrreichsten. Auch über ein verfehltes Leben denken wir mehr nach als über ein gelungenes. (Jakob Bosshart)

Wie man in einem Buche blättert, heute, morgen, in acht Tagen wieder, so fallen einem fast immer die nämlichen Seiten unter die Augen und vielleicht nicht immer die besten und schönsten. So auch geht es mit dem Buch des Lebens, man muss es nicht nur lesen, wie die Seiten sich öffnen. (Jakob Bosshart)

Vor dem französischen Schriftsteller und Kritiker Henri Bordeaux stammt die Aufforderung: "Lest die alten Bücher nur wieder einmal. Es sind so viele neue Ideen darin" (Henry Bordeaux)

Auf Bücher ich mich stets verlass, hab davon einen großen Hort, versteh jedoch daraus kein Wort. Wird irgend Wissenschaft betrieben, sag ich: "Zu Haus ist's aufgeschrieben." (Sebastian Brant) (Narrenschiff, 1498)

Solange kritische Bücher verboten sind, ist es ratsam, erlaubte Bücher besonders kritisch zu lesen. (Werner Braun)

Geldleute lesen gründlicher als Bücherliebhaber – sie wissen besser, was für Nachteile aus flüchtiger Lektüre entstehen. (Bertolt Brecht)

Glück ist eine stille Stunde, Glück ist auch ein gutes Buch, Glück ist Spaß in froher Runde, Glück ist freundlicher Besuch. (Clemens Brentano)

Mit dem Buch auf dem Schoß war ich glücklich. Ich fürchtete nichts mehr außer einer Unterbrechung. (Charlotte Brontë)

Inteligenz, behaupten die Intelligenten, ist die Fähigkeit, sich der Situation anzupassen. Wenn du ein Buch verkehrt in die Hand genommen hast, lerne, es verkehrt zu lesen. (Wieslaw Brudzinski)

Ein Buch ist keine Drehorgel, womit uns der Invalide unter dem Fenster unerbittlich die Ohren zermartet. Ein Buch ist sogar noch zurückhaltender, als das doch immerhin mit einer gewissen offenen Begehrlichkeit von der Wand herabschauende Bildnis. Ein Buch, wenn es so zugeklappt daliegt ist ein gebundenes, schlafendes, harmloses Tierchen, welches keinem zuleide tut. Wer es nicht aufweckt, den gähnt es nicht an; wer ihm die Nase nicht gerade zwischen die Kiefern steckt, den beißts auch nicht. (Wilhelm Busch)

Haß, als minus und vergebens, Wird von Leben abgeschrieben. Positiv im Buch des Lebens Steht verzeichnet nur das Lieben. Ob ein Minus oder Plus Uns verblieben, Zeigt der Schluß. (Wilhelm Busch) Buch des Lebens

Man sollte auch gute, ja, ausgezeichnete Bücher verbieten, bloß damit sie mehr gelesen und beachtet werden. (Albert Camus)

Den Menschen freut es, wenn er erkennt, daß Bücher nicht lügen. (Karel Čapek)

Alles, was die Menschheit getan, gedacht, erlangt hat oder gewesen ist: es liegt wie in zauberartiger Erhaltung in den Blättern der Bücher aufbewahrt. (Thomas Carlyle)

Bücher sind auch eine Kirche…Literatur ist auch ein Parlament. (Thomas Carlyle)

Bücher sind auch eine Predigt. (Thomas Carlyle)

Die wahre Universität unserer Tage ist eine Büchersammlung. (Thomas Carlyle)

Ein Bücherschatz ist wie ein geistiger Baum, der Bestand hat und seine köstlichen Früchte spendet von Jahr zu Jahr, von Geschlecht zu Geschlecht. (Thomas Carlyle)

Ein Register ohne Buch hat mir manchmal genützt, ein Buch ohne Register nie. (Thomas Carlyle)

Geschichtsbücher–eine Art destillierter Zeitungen. (Thomas Carlyle)

In Büchern liegt die Seele aller vergangenen Zeiten. (Thomas Carlyle)

Kein gutes Buch oder irgend etwas Gutes zeigt seine gute Seite zuerst. (Thomas Carlyle)

Keine zauberwirkende Rune ist wunderbarer als ein Buch. Bücher sind das auserlesene Besitztum der Menschen. (Thomas Carlyle)

Wenn man bedenkt, was die Bücherschreiber in der Welt tun, und was die Welt mit den Bücherschreibern tut, möchte ich sagen: Es ist die größte Anomalie, welche die Welt gegenwärtig aufzuweisen hat! (Thomas Carlyle)

Der Erfolg vieler Bücher erklärt sich durch die Mittelmäßigkeit der Ideen des Autors und der Ideen der Masse. (Nicolas de Chamfort)

Die meisten Leser stecken ihre Bücher in ihre Bibliothek, und die meisten Schriftsteller stecken ihre Bibliothek in ihre Bücher. (Nicolas de Chamfort)

Ein Wort, ein Buch, ein Autorsind nichts als einzelne Wassertropfen. Alle zusammen ergeben den Strom, der alles hinwegreisst und keine Kraft zurückfliessen lassen kann. (Adelbert de Chamisso)

Die besten Bücher sind die beste Gesellschaft. (Philip Dormer Stanhope Lord Chesterfield)

Der Weltmann verhält sich zum Büchermann wie ein zugerittenes Pferd zum Esel. (Philip Dormer Stanhope Lord Chesterfield)

Klassiker sind Dichter, die man loben kann, ohne sie gelesen zu haben. (Gilbert Keith Chesterton)

Es gibt nur wenig Bücher, die in meinem Leben zum innersten Besitz geworden sind, die Mehrheit der Bände wurden aus anderen Gründen erworben: da ist die Lust am Lesen, die Freude am Besitz, der wache Sinn für das geschriebene Wort, für den Fabel, da ist aber die Weise des Sagens, die gemeinsame Welt, in der wir alle leben. Die wertvollsten Bücher für mich: die den Menschen auf sich selbst zurückwerfen, sich selbst neu zu entdecken. (Hanns Cibulka)

Man muss warten, bis ein Buch den Menschen ruft. (Hanns Cibulka)

Die Bücher sind die besten Freunde des unterrichteten und tätigen Mannes. (Marcus Tullius Cicero)

Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele. (Marcus Tullius Cicero)

Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen. (Marcus Tullius Cicero)

Glaub mir, ich hab's erfahren, du wirst mehr in den Wäldern finden als in Büchern; Bäume und Steine werden Dich lehren, was kein Lehrmeister Dir zu hören gibt. (Bernhard von Clairvaux)

Streng genommen hat nur eine Sorte Bücher das Glück unserer Erde vermehrt: die Kochbücher. (Joseph Conrad)

Von allen toten Objekten, von allen Schöpfungen der Menschheit, stehen uns Bücher am nächsten, denn sie enthalten unsere Gedanken, unseren Ehrgeiz, unsere Empörungen, unsere Illusionen, unseren Glauben an die Wahrheit und unsere beharrliche Neigung zum Irrtum. Aber am stärksten ähneln sie unserem unsicheren Halt am Leben. (Joseph Conrad)

Bücher zu schreiben ist leicht, es verlangt nur Feder und Tinte und das geduldige Papier. Bücher zu drucken ist schon schwerer, weil oft das Genie sich erfreut unleserlicher Handschrift. Bücher zu lesen ist noch schwerer von wegen des Schlafs. Aber das schwierigste Werk, das ein sterblicher Mann bei den Deutschen auszuführen vermag, ist zu verkaufen ein Buch. (Felix Dahn)

Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie. (James Daniel)

Ein kultivierter Mensch muß nicht alle Bücher durchgelesen haben. (René Descartes)

Wenn ich ein gutes Buch lesen will, dann schreibe ich eins. (Benjamin Disraeli)

Der wahre Zweck eines Buches ist, den Geist hinterrücks zum eigenen Denken zu verleiten. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Jegliche Kreatur ist Gottes voll und ist ein aufgeschlagenes Buch, und wer darin recht zu lesen weiß, der braucht keine Predigt mehr. (Meister Eckhart)

Von der Poesie sucht Kunde

Mancher im gelehrten Buch,

Nur des Lebens schöne Runde

Lehret dich den Zauberspruch;

Doch in stillgeweihter Stunde

Will das Buch erschlossen sein,

Und so blick ich heut hinein,

Wie ein Kind im Frühlingswetter

Fröhlich Bilderbücher blättert,

Und es schweift der Sonnenschein

Auf den buntgemalten Lettern,

Und gelinde weht der Wind

Durch die Blumen, durch das Herz

Alte Freuden, alten Schmerz –

Weinen möcht ich, wie ein Kind!

(Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff) Das Bilderbuch

Natur: Das große Bilderbuch, das der liebe Gott uns draußen aufgeschlagen hat. (Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff)

Es ist die Pflicht eines jeden Menschen, die Bücher zu ehren. Man achte streng darauf, daß die Bücher sich nicht in einem Zimmer befinden, in dem sich Mann und Frau vereinigen; es sei denn, daß die Bücher hinter einem Vorhang stehen oder das Bett von einem Vorhang verdeckt ist. (Alexander Eliasberg)

Das Leben ist die wahre Schule der Bildung, nicht das Buch. (Michael Enk)

Nicht Sprüche sind es, woran es fehlt, die Bücher sind voll davon - woran es fehlt, sind Menschen, die sie anwenden. (Epiktetus)

Der Umgang mit Büchern bringt die Leute um den Verstand. (Erasmus von Rotterdam)

Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

Nicht die haben die Bücher recht lieb, welche sie unberührt in den Schränken aufheben, sondern, die sie Tag und Nacht in den Händen haben, und daher beschmutzet sind, welche Eselsohren darein machen, sie abnutzen und mit Anmerkungen bedecken. (Erasmus von Rotterdam)

Wenn ich mein Leben überschaue, so finde ich, daß ich die glücklichsten Stunden den Büchern verdanke. (Paul Ernst)

Wer Bücher hat und den Verstand besitzt, sie zu lesen, kann doch nie ganz unglücklich sein, hat er doch die beste Gesellschaft, die es auf Erden gibt. (Paul Ernst)

Bücher sind die Hüllen der Weisheit, bestickt mit den Perlen der Worte. (Mosche Ibn Esra)

Ein Buch ist ein Freund, der deine Fähigkeiten aufdeckt; er ist ein Licht in der Finsternis und ein Vergnügen in der Einsamkeit; es gibt und es nimmt nicht. (Mosche Ibn Esra)

Auf Bücher ich mich stets verlasse, hab davon einen großen Hort, versteh jedoch daraus kein Wort. Wird irgend Wissenschaft betrieben, sag ich: "Zu Haus ist's aufgeschrieben." (Hans Fallada)

Die Menschheit ist ein Buch, das immer wieder von neuem aufgelegt wird, ohne die Aussicht, jemals ein Bestseller zu werden. (William Faulkner)

Und wenn mir alle Königskronen für meine Bücher und meine Freude am Lesen angeboten wären: Ich würde sie ausschlagen. (François Fénélon)

Wenn die Liebe ein Medikament wäre – der Beipackzettel wäre ein dickes Buch. (Ernst Ferstl)

Aus den Stellen, die jemand in Büchern anstreicht, kann man auf sein Bedürfnis oder auf sein Steckenpferd schließen. (Ernst von Feuchtersleben)

Je tiefer man in ein lebendig Ganzes, sei es nun Mensch, Kunstwerk oder Buch, einzugehen das Glück hat, desto tiefer fühlt man die Unzulänglichkeit des Redens. (Ernst von Feuchtersleben)

Der Verkehr mit Büchern ist ein Verkehr mit Geistern. Je höher Geist und Leben steigen, desto flüchtiger ist das Material, worin sie sich ausdrücken. Auf den vergänglichen Blättern der Blume wohnt mehr Geist und Leben als in den plumpen, Jahrtausenden trotzenden Granitblöcken. (Ludwig Feuerbach)

Die Bücher, die wir zu unseren Freunden machen, werden uns nie zum Ekel. Sie nützen sich durch den Gebrauch nicht ab. (Ludwig Feuerbach)

Die Bücher sind Brillen, durch welche die Welt betrachtet wird; schwachen Augen freilich nötig, zur Stütze, zur Erhaltung. Aber der freie Blick ins Leben erhält das Leben gesunder. (Ludwig Feuerbach)

Die Bücher sind einsame Kapellen, die der Mensch in den wildromantischen Gegenden des Lebens auf dem höchsten und schönsten Standpunkt errichtet und auf seinen Wanderungen nicht bloß der Aussicht wegen, sondern hauptsächlich deswegen besucht, um sich in ihnen von den Zerstreuungen des Lebens zu sammeln und seine Gedanken auf ein anderes Sein als das rein sinnliche zu richten. (Ludwig Feuerbach)

Die Bücher sind Herbarien; von jeder Spezies, die in der Natur existiert, nehmen wir zwar ein Individuum auf, aber wir suchen uns immer die besten, schönsen vollendetsten Exemplare aus. Die übrigen lassen wir draußen im Freien stehen, dem gewöhnlichen Lose dder Vergänglichkeit preisgegeben. (Ludwig Feuerbach)

Die wahre Philosophie besteht darin, nicht Bücher, sondern Menschen zu machen. (Ludwig Feuerbach)

Es geht den Büchern wie den Jungfrauen. Gerade die besten, die würdigsten, bleiben oft am längsten sitzen. Aber endlich kommt doch einer, der sie erkennt und aus dem Dunkel der Verborgenheit an das Licht eines schönen Wirkungskreises hervorzieht. (Ludwig Feuerbach)

Es geht uns mit Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber nur wenige erwählen wir zu unseren Freunden. (Ludwig Feuerbach)

Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden. (Ludwig Feuerbach)

Ich möchte noch drei oder vier Bücher lang leben.(Gustave Flaubert)

In einem Buch müssen sich Sätze wie die Blätter im Wald bewegen, alle in ihrer Ähnlichkeit unähnlich. (Gustave Flaubert)

Warum in den Zeitungen schreiben, wenn man Bücher schreiben kann und nicht Hungers stirbt? (Gustave Flaubert)

Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht zurück. (Theodor Fontane)

Das einzige bewährte Mittel zum Absatz meiner Bücher – ich muss sie selber kaufen. (Theodor Fontane)

Die guten Bücher sind die Jahresringe im Leben eines Poeten. (Theodor Fontane)

Ein guter Spruch ist die Wahrheit eines ganzen Buches in einem einzigen Satz. (Theodor Fontane)

Ein neues Buch, ein neues Jahr Was werden die Tage bringen? Wird's werden, wie's immer war Halb scheitern, halb gelingen? (Theodor Fontane)

Lieber Einsamkeit und ein Buch und eine Zeitung, als schlechte Gesellschaft, von der man nichts hat als Ärger und mitunter direkte Beleidigung. (Theodor Fontane)

Alle historischen Bücher, die keine Lügen enthalten, sind schrecklich langweilig. (Anatole France)

Von Kindheit an war ich ein Freund des Lesens, und das bißchen Geld, das mir in die Hände kam, wurde für gute Bücher ausgegeben. (Benjamin Franklin)

Bücher sind wie Menschen, die wir liebgewinnen, die wir niemals mehr vergessen können, deren Anblick uns mit Glück erfüllt, deren Abschied unser Herz in Trauer hüllt. (Carl Peter Fröhling)

Bücher können sein wie Menschen, die wir liebgewinnen, die uns wieder lieben, denen wir das Herz aufschließen, die drinnen Wohnung nehmen, die uns still begleiten alle Wege, deren Treue wir uns stets versichert fühlen, die in Glück und Elend uns zur Seite stehen, die mit Blütensträußen unsere Freudenwege zieren, die auf kühnen Brücken über Kummerklüfte uns mit Zauberhänden führen. (Carl Peter Fröhling)

Menschen, die nie ein Buch lesen, sind auch danach. (Carl Peter Fröhling)

Wer ohne Bücher durchs Leben geht, der sieht die Sterne nicht, der ahnt die Ferne nicht, der hat nur halb gelebt. (Carl Peter Fröhling)

Wer zur Welt der Bücher keinen Zugang findet, nährt allein vom flüchtigen Wort sich, der Augenblick mit Augenblick verbindet. (Carl Peter Fröhling)

Es tut gut, an fremden Orten seine Bücher dabeizuhaben. (Cornelia Funke)

Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz. (Cornelia Funke) Tintenherz

In seiner Stube ohne Menschen eingeschlossen sein, auch wenn man Bücher zu Gesellschaftern hat, bringt doch auf die Länge eine gewisse Leerheit und Trockenheit des Geistes hervor. (Christian Garve)

Der Mann fragt Bücher, Freunde, Welterfahrung, Das Weib vernimmt des Herzens Offenbarung. (Emanuel Geibel)

Jedes Leben bietet die besten Drehbücher, man muss es nur aufschreiben. (Helmut Glaßl)

Mit Diätbüchern kann man abnehmen – wenn man sie als Hantel benutzt. (Helmut Glaßl)

Ökonomische Lehrbücher verwandeln sich oft zu ökonomischen Leerbüchern. (Helmut Glaßl)

Die Buchhändler sind alle des Teufels, für sie muß es eine eigene Hölle geben. (Johann Wolfgang von Goethe)

Die Druckerkunst war schon über hundert Jahre erfunden; dem ungeachtet erschien ein Buch noch als ein Heiliges, wie wir aus dem damaligen Einbande sehen, und so war es dem edlen Dichter lieb und ehrenwert; wir aber broschieren jetzalles und haben weder vor dem Einbande noch seinem Inhalte Respekt. (Johann Wolfgang von Goethe)

Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, daß der Verfasser etwas gewußt hat. (Johann Wolfgang von Goethe)

Eigentlich lernen wir nur aus Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buches, das wir beurteilen können, müsste von uns lernen. (Johann Wolfgang von Goethe)

Es gibt Bücher, durch welche man alles erfährt und doch zuletzt von der Sache nichts begreift. (Johann Wolfgang von Goethe)

Gewisse Bücher möblieren. Natürlich jene, die man am teuersten kauft und am wenigsten liest. (Edmond und Jules de Goncourt)

Wertvolle Bücher gibt es, die man mit Interesse liest, über die man nachdenkt, vielleicht diskutiert man sogar über Probleme, die sie aufwerfen – und doch bleibt das starke Erlebnis aus, man ist nicht gepackt von dem Geschehen, man ist nicht bis ins Innerste aufgewühlt. Und dann stößt man auf ein Buch, das lässt einen nicht los, man liest es in einem Zug, ist erregt und erschüttert. Man macht sich keine Gedanken über Sprache und Komposition, über Sujet und was es sonst noch gibt, man hat das alles vergessen. (Günter Görlich)

Die vollkommene Dame wird darauf achten, daß in den Bücherregalen die Werke männlicher und weiblicher Autoren streng getrennt stehen. Man sollte sie nur dannzusammenstellen, wenn die Verfasser miteinander verheiratet sind. (Edward Gough)

Einige schätzen die Bücher nach ihrer Dicke; als ob sie geschrieben wären, die Arme, nicht die Köpfe daran zu üben. (Baltasar Gracián y Morales)

Ich hab' ein großes Buch wie Du,

Und hielt schon, da noch jung,

D'rin schrieb so manche nahe Hand

Wohl Lieb's und Gut's genug.

Nun aber wird's zu schwer und voll,

Ich denk', ich schließ es bald;

Das Buch, es heißt Erinnerung,

Mit Täuschungen bemalt. (Franz Grillparzer)

Die Heilige Schrift sollte unser Wörterbuch, unsere Sprachkunst sein, worauf alle Begriffe und Reden der Christen sich gründeten, woraus sie bestanden und zusammengesetzt wurden. (Johann Georg Hamann)

Wahrhaftig, der Umgang mit schlechten Büchern ist oft gefährlicher als mit schlechten Menschen. (Wilhelm Hauff)

Der Himmel ist ein großes Buch über die göttliche Allmacht und Güte, aber man kann es nicht verstehen, wenn man keinen Dolmetscher hat. (Johann Peter Hebel)

Die Bibel, welch ein Buch! Groß und weit wie die Welt, wurzelnd in den Abgründen der Schöpfung und hinauftragend in die blauen Geheimnisse des Himmels. Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, Verheißung und Erfüllung, Geburt und Tod, das ganze Drama der Menschheit, alles ist in diesem Buch. Es ist das Buch der Bücher, Biblia. (Heinrich Heine)

Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen. (Heinrich Heine)

Schlage die Trommel und fürchte dich nichtUnd küsse die Marketenderin! Das ist die ganze Wissenschaft, Das ist der Bücher tiefster Sinn. (Heinrich Heine)

Solche Bücher lässt du drucken! Teurer Freund, du bist verloren! Willst du Geld und Ehre haben, Musst du dich gehörig ducken (Heinrich Heine)

Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste. (Heinrich Heine)

Ein klassisches Werk ist ein Buch, das die Menschen loben, aber nie lesen. (Ernest Heminguway)

Ein Buch hat oft auf eine ganze Lebenszeit einen Menschen gebildet oder verdorben! (Johann Gottfried von Herder)

Jedes Buch ist ein Beet von Blumen und Gewächsen; jede Sprache ein unermeßlicher Garten voll Pflanzen und Bäume: giftig und heilsam, nahrhaft und dürre. (Johann Gottfried von Herder)

Gedruckte Bücher sind wie geborene Kinder: man sage über sie Böses oder Gutes, sie sind einmal da! (Johann Gottfried von Herder)

Gibt die Buchdruckerkunst nicht dem Wort Allgegenwart Gemeinnutz und Ewigkeit? (Johann Gottfried von Herder)

Alle Bücher dieser Welt

Bringen dir kein Glück,

Doch sie weisen dich geheim

In dich selbst zurück.

Dort ist alles, was du brauchst,

Sonne, Stern und Mond,

Denn das Licht, wonach du frugst,

In dir selber wohnt.

Weisheit, die du lang gesucht

In den Bücherlein,

Leuchtet jetzt aus jedem Blatt –

Denn nun ist sie dein. (Hermann Hesse) Bücher

Das, was wahr ist, und wie das Leben eigentlich eingerichtet ist, das muss ein jeder sich selber ausdenken und kann es aus keinem Buch lernen. (Hermann Hesse)

Vorfrühling Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken. (Hermann Hesse)

Wer das Denken zur Hauptsache macht, der kann es darin zwar weit bringen, aber er hat doch eben den Boden mit dem von den vielen Welten, die der Mensch nicht von der Natur geschenkt bekam, sondern sich aus eigenem Geist erschaffen hat, ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)

Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch, sonst hieße es ja Buchung. (Dieter Hildebrandt)

Kein Buch der Welt hat schon so viele Kritiker gehabt und keines ist, wie die Bibel, allen ohne Ausnahme überlegen geblieben. (Carl Hilty)

Man muß Bücher eigen haben, die man recht lesen will; namentlich die ganz guten Bücher, die unbestritten zum unsterblichen Geisteserbe der Menschheit gehören, wo immer möglich selbst zu besitzen, sollte man sich zur Pflicht und Ehre rechnen, wie man es sich zur Ehre rechnen würde, die besten Menschen seiner Zeit persönlich gekannt zu haben, wenn das so weit möglich wäre. (Carl Hilty)

Eigenes Nachdenken oder ein Buch oder woran man sich sonst orientieren mag, ist wohl gut, aber das Wort eines echten Freundes, der den Menschen und die Lage kennt, hilft wohltätiger und irrt weniger. (Johann Christian Friedrich Hölderlin)

Was ist die Weisheit eines Buchs gegen die Weisheit eines Engels? (Johann Christian Friedrich Hölderlin)

Die Erfindung des Buchdruckes ist das größte Ereignis der Weltgeschichte. (Victor Hugo)

Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste. (Wilhelm von Humboldt)

Ich finde und habe immer gefunden, dass sich ein Buch gerade vorzugsweise zu einem freundschaftlichen Geschenk eignet. Man liest es oft, man kehrt oft dazu zurück, man naht sich ihm aber nur in ausgewählten Momenten, braucht es nicht wie eine Tasse, ein Glas, einen Hausrat in jedem gleichgültigen Augenblick des Lebens und erinnert sich so immer des Freundes im Augenblick eines würdigen Genusses. (Wilhelm von Humboldt)

Sehen wir, von diesen Prinzipien durchdrungen, die Bibliotheken durch, welche Verwüstungen müssen wir da nicht anrichten? Greifen wir irgendeinen Band heraus, etwa über Gotteslehre oder Schulmetaphysik, so sollten wir fragen.- Enthält er irgend einen abstrakten Gedankengang über Größe oder Zahl? Nein. Enthält er irgend einen auf Erfahrung gestützten Gedankengang über Tatsachen und Dasein? Nein. Nun, so werft ihn ins Feuer, denn er kann nichts als Blendwerk und Täuschung enthalten. (David Hume)

Kein Buch hat mehr Bedeutung für unsere Identität, unsere Literatur und für die Entwicklung der Sprache als die Bibel. (Phyllis Dorothy James)

Ehrlichkeit ist das erste Kapitel im Buch der Weisheit. (Thomas Jefferson)

Ein Buch muß die Axt für das gefrorene Meer in uns sein. (Franz Kafka)

Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. (Franz Kafka)

Wir brauchen Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in die Wälder verstoßen würden, von allen Menschen weg, ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Franz Kafka)

Manches Buch wirkt wie ein Schlüssel zu fremden Sälen des eigenen Schlosses. (Franz Kafka)

Bücher setzen uns fort in Bereiche, von denen wir ohne sie nicht ahnten; Bücher geben uns Vergangenheit, in der wir das Steinbeil führten; Büchermachen uns kühn genug für den Blick hinter den Horizont und für ein zärtliches Wort beim Abschied an der Hofmauer … (Hermann Kant)

Die Bücher bewähren sich in vielfachen Begegnungen. (Hermann Kant)

Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich ein Gewissen hat, einen Arzt, der für mich Diät beurteilt, und so weiter, so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. (Immanuel Kant)

Alle Ideen, die man aus Büchern erhält, kann man tot nennen im Vergleich mit jenen, die man durchs Anschauen bekommt. (Nikolai M. Karamsin)

Wer Bücher schenkt, schenkt Wertpapiere. (Erich Kästner)

Mein Herr, Ihr Stil ist flüssig, Ihr Buch aber überflüssig. (Gottfried Keller)

Die Frauenseele ist für mich ein offenes Buch – geschrieben in einer unverständlichen Sprache. (Ephraim Kishon)

Kein Buch, dessen Inhalt oder Ausführung nicht wenigstens in einigen Stücken neu ist, wird hinter den goldenen Vorhang gestellt. (Friedrich Gottlieb Klopstock)

Tempelraub ist's zwar nicht, wenn einer den anderen ausschreibt, weil so manche Bücher mitnichten Tempel sind, wohl aber Strohhütten und Marktschreierbuden. (Friedrich Gottlieb Klopstock)

Nichts kann ein Buch so wichtigmachen wie die Wahrheit, nach der man sucht. (Wolfgang Kohlhaase)

Von den geschenkten Büchern wird nur noch der Preis gelesen. (Elmar Kupke)

Die Welt ist ein Buch, und jeder Sritt, den wir auf ihr tun, öffnet uns darinnen eine neue Seite. Wer aber nur davon gelesen hat: was weiß der? (Alphonse de Lamartine)

In Buchstaben aus Blut wird der Ruhm geschrieben. (Alphonse de Lamartine)

Auch den Möbelpackern sind Leute, die Bücher lesen, zuwider. Aber sie haben wenigstens einen guten Grund dafür. (Gabriel Laub)

Bücher sind nicht Denkmäler der Vergangenheit, sondern Waffen der Gegenwart. (Heinrich Laube)

Einer der Hauptnachteile mancher Bücher ist die zu große Entfernung zwischen Titel- und Rückseite. (Robert Lembke)

Wer spät zu Bett geht und früh heraus muß, weiß, woher das Wort Morgengrauen kommt. (Robert Lembke)

Der aus Büchern erworbene Reichtum fremder Erfahrung heißt Gelehrsamkeit. Eigene Erfahrung ist Weisheit. Das kleinste Kapital von dieser ist mehrt wert, als Millionen von jener. (Gotthold Ephraim Lessing)

Die Bücher, die toten Gesellschafter! Nein, ich lobe mir das Lebendige… (Gotthold Ephraim Lessing)

Ein Buch hat oft eine ganze Lebenszeit einen Menschen gebildet oder verdorben. (Gotthold Ephraim Lessing)

Ich lernte einsehen, die Bücher würden mich wohl gelehrt, aber nimmer mehr zu einem Menschen machen. (Gotthold Ephraim Lessing)

Jahre wissen mehr als Bücher. (Gotthold Ephraim Lessing)

Mit so bescheiden stolzem Wesen

Trägst du dein neustes Buch –

welch ein Geschenk! – mir an.

Doch, wenn ich's nehme, grundgelehrter Mann,

Mit Gunst: Muß ich es dann auch lesen? (Gotthold Ephraim Lessing)

Was machte ich mit dem Gelde, wenn ich nicht Bücher kaufte? (Gotthold Ephraim Lessing)

Wer aus den Büchern nichts mehr lernt, als was in den Büchern steht, der hat die Bücher nicht halb genutzt. Wen die Bücher nicht fähig machen, dass er auch das verstehen und beurteilen lernt, was sie nicht enthalten; wessen Verstand die Bücher nicht überhaupt schärfen und aufklären, der wäre schwerlich viel schlimmer dran, wenn er auch gar keine Bücher gelesen hätte. (Gotthold Ephraim Lessing)

Die glücklichen Zeiten des Lebens, da man noch nicht denkt, wie alt man ist, noch kein Buch hält über die Haushaltung des Lebens. (Georg Christoph Lichtenberg)

Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel herausguk ken. (Georg Christoph Lichtenberg)

Man sollte die Bücher immer desto kleiner drucken lassen, je weniger Geist sie enthalten. (Georg Christoph Lichtenberg)

Man sollte eigentlich nur das ein Buch nennen, was etwas Neues enthält, die andern sind nur Mittel bald zu erfahren, was die Menschen schon in einer gewissen Sache getan haben. (Georg Christoph Lichtenberg)

Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen und es klingt hohl, ist das allemal im Buch hohl. (Georg Christoph Lichtenberg)

Rezensionen: eine Art von Kinderkrankheit, die die neugeborenen Bücher mehr oder weniger befällt. (Georg Christoph Lichtenberg)

Bücher sind Gedankengräber (Henry Wadsworth Longfellow)

Bücher sind Bienen, die lebenzeugenden Blütenstaub von einem Geist zum andern tragen. (James Russell Lowell)

Es liest … kein Leser mehr heraus, als er hinein liest, dem andern ist dasselbe Buch ein anders. (Otto Ludwig)

Ich wäre lieber ein armer Mann in einer Dachkammer voller Bücher als ein König, der nicht lesen mag. (Lord Thomas Babington Macaulay)

Jeder Mensch und jedes Buch läßt sich auf drei Seiten zusammen fassen, und diese drei Seiten lassen sich auf zwei Zeilen reduzieren. (Karl Marx)

Jeder ist überzeugt, er könne Bücher kritisieren, nur weil er lesen und schreiben gelernt hat. (William Sommerset Maugham)

Bücher haben ihr Schicksal: je nachdem, wie sie von dem Leser aufgenommen werden. (Terentianus Maurus)

Je nach Bildungsstand des Lesers haben Bücher ein eigenes Schicksal. (Terentianus Maurus)

Der Mensch ist ein großes Fragezeichen im Buch der Natur. (Meng-Tze)

Die Natur ist eines der schönsten Bücher wir sollten es öfter zur Hand nehmen und darin lesen. (Karl Miziolek)

Manchmal können leere Worte ein ganzes Buch füllen. (Karl Miziolek)

Bücher sind die treusten Tröster, Bücher sind bessere Freunde als Menschen, denn sie reden nur, wenn wir wollen und schweigen, wenn wir anderes vorhaben. Sie geben immer und fordern nie. (Karl Friedrich Münchhausen)

Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muß es besitzen. (Friedrich Wilhelm Nietzsche)

Meine Wohnung ist voll von Büchern, die mir erlauben, zwischen ihnen zu leben. (Cees Nooteboom) Die folgende Geschichte

Auch das schlechteste Buch hat seine gute Seite: die letzte. (John Osborne)

Die besten Bücher sind die, von denen jeder Leser meint, er hätte sie selbst machen können. (Blaise Pascal)

Ein Buch ist dem Verfasser, was den Schönen ihr Bild im Spiegel ist. (Jean Paul)

Solange ein Mensch ein Buch schreibt, kann er nicht unglücklich sein. (Jean Paul)

Man muß die Bücher schreiben, die gewinnen, wenn das Geschlecht, das sie später liest, andere Röcke und Hosen trägt. (Wilhelm Raabe)

Man soll nur Bücher lesen, von denen man in den großen Krisen des Lebens keinen Ekel empfindet. (Wilhelm Raabe)

Den Deutschen fängt mehrenteils die Politik immer erst da an, wo die Opposition anfängt, darum ist eine erhaltende und aufbauende Politik für so viele geradezu das klassische "hölzerne Eisen" der logischen Lehrbücher. (Wilhelm Heinrich von Riehl)

Wer von Natur ein Charakter ist und wessen Bücher hervorwachsen aus diesen innersten Wurzeln seiner Persönlichkeit, dem werden viele literarische Sünden vergeben werden darum, daß er ein ganzer Mann war. (Wilhelm Heinrich von Riehl)

Das Beste, was wir können, haben wir nicht aus Büchern gelernt; es fliegt uns an im Umgang mit Natur und Menschen, und es fragt sich dabei nur, ob wir das Angeflogene auch uns anzueignen, festzuhalten und zu vertiefen wissen. (Wilhelm Heinrich von Riehl)

Avant-Propos

Ich kann mein Buch doch nennen, wie ich will

Und orthographisch nach Belieben schreiben!

Wer mich nicht lesen mag, der laß es bleiben.

Ich darf den Sau, das Klops, das Krokodil

Und jeden andern Gegenstand bedichten,

Darf ich doch ungestört daheim

Auch mein Bedürfnis, wie mir's paßt, verrichten.

Was könnte mich zu Geist und reinem Reim,

Was zu Geschmack und zu Humor verpflichten? -

Bescheidenheit? – captatio – oho!

Und wer mich haßt, – sie mögen mich nur hassen!

Ich darf mich gründlich an den Hintern fassen

Sowie an den avant-propos. (Joachim Ringelnatz)

Bücher – Nein, ich bitte Sie inständig:

Nicht mehr fragen!

Laß dich doch belehren! Bücher,

auch wenn sie nicht eigenhändig

Handsigniert sind, soll man hochverehren.

Bücher werden, wenn man will, lebendig.

Über Bücher kann man ganz befehlen.

Und wer Bücher kauft, der kauft sich Seelen,

Und die Seelen können sich nicht wehren. (Joachim Ringelnatz)

Ob ich Biblio- was bin?

Phile? "Freund von Büchern" meinen Sie?

Na, und ob ich das bin! Ha! und wie! (Joachim Ringelnatz)

Mir sind Bücher, was den anderen Leuten

Weiber, Tanz, Gesellschaft, Kartenspiel,

Turnsport, Wein und weiß ich was, bedeuten.

Meine Bücher – wie beliebt? Wieviel?

Was, zum Henker, kümmert mich die Zahl.

Bitte, doch mich auszureden lassen.

Jedenfalls: viel mehr, als mein Regal

Halb imstande ist zu fassen. Unterhaltung?

Ja, bei Gott, das geben Sie mir reichlich.

Morgens zwölfmal nur

Nüchtern zwanzig Brockhausbände heben –

Hei! das gibt den Muskeln die Latur.

Oh, ich mußte meine Bücherei,

Wenn ich je verreiste, stets vermissen.

Ob ein Stuhl zu hoch, zu niedrig sei,

Sechzig Bücher sind wie sechzig Kissen.

Ja natürlich auch vom künstlerischen

Standpunkt. Denn ich weiß die Rücken

So nach Gold und Lederton zu mischen,

Daß sie wie ein Bild die Stube schmücken.

Äußerlich? Mein Bester, Sie vergessen

Meine ungeheure Leidenschaft,

Pflanzen fürs Herbarium zu pressen.

Bücher lasten, Bücher haben Kraft.

Wie? - ich jemals auch in Büchern lese??

Oh, sie unerhörter Ese –

Nein, pardon! – Doch positus, ich säße

Auf dem Lokus und Sie harrten

Draußen meiner Rückkehr, ach dann nur

Ja nicht länger auf mich warten.

Denn der Lokus ist bei mir ein Garten,

Den man abseits ohne Zeit und Uhr

Düngt und erntet dann Literatur. (Joachim Ringelnatz)

Ein Kind ist ein Buch, aus dem wir lesen und in das wir schreiben sollen. (Peter Rosegger)

Betrachte jeden Baum und merke, auf jedem Baum ist jedes Blatt ein Blatt von einem Buch, darin der Herr der Stärke die Schöpfung aufgezeichnet hat. (Saadî)

Wie viel du auch studierst, du kannst nicht wissen, ohne zu handeln. Ein mit Büchern beladener Esel ist weder ein Gelehrter noch ein weiser Mann. (Saadî)

Mein Kurzweil aber ist gewesen, von Jugend auf Bücher zu lesen. (Hans Sachs)

Eine gute Vorrede muss zugleich die Wurzel und das Quadrat ihres Buches sein. (Friedrich von Schlegel)

Jeder Satz, jedes Buch, so sich nicht selbst widerspricht, ist unvollständig. (Friedrich von Schlegel)

Es gibt keine Seligkeit ohne Bücher. (Arno Schmidt)

Die Theologe wollen mit Gewalt aus der Bibel ein Buch machen, worin kein Menschenverstand ist… Aber die Bibel ist ein Buch von Menschen geschrieben, wie alle Bücher. (Arno Schmidt)

Schnelligkeit ist notwendig, um Flöhe zu fangen, aber nicht, um Bücher zu schreiben. (Michail A. Scholochow)

Es kommt nicht darauf an, daß du viele, sondern nur, daß du gute Bücher hast. (Lucius Annaeus Seneca)

Ich unterhalte mich meistens mit meinen Büchern. (Lucius Annaeus Seneca)

Die meisten Bücherschreiber verschwenden eine ungeheure Gelehrsamkeit, um nichts zu sagen, und die meisten Diplomatiker machen unendliche Zirkumherum- schweife, um nichts zu tun. (Johann Gottfried Seume)

Wer sich beständig ausschlußweise mit den Büchern beschäftigt, ist für das praktische Leben schon halb verloren. (Johann Gottfried Seume)

In Frankreich studiert man die Menschen, in Deutschland die Bücher. (Madam de Staël)

Es ist erstaunlich, wie sehr man ein solches Buch als Freund empfindet – wie man ihm alles sagen und klagen kann, wie man über seine Blätter die Tränen weinen kann, die man den anderen, besonders einem geliebten Kranken, verbergen muß. (Bertha Suttner)

Je nach der Interpretation des Lesers werden Bücher verschieden aufgenommen. (Terentianus Maurus)

Das gute Buch unterliegt dem Zeitgeist, und bei dem großen Kunstwerk ist der Titel Hekuba. (Kurt Tucholsky)

Büchertitel sind der Mode unterworfen, wie alles andere. Der Titel ist mehr als nur Etikettenaufschrift: er soll anlocken, neugierig machen, das Buch aus den Bücherballen der Saison herausheben. Die Titelmode wurde bewegter und bunter. Das begann, um von den letzten deutschen Jahrzehnten zu sprechen, damit, daß die Eigennamen in den Titeln einen Artikel bekamen… Die großen Schriftsteller haben übrigens diese Mode niemals mitgemacht, und das ist gut so. Literatur ist keine Würfelbude. (Kurt Tucholsky)

Es ist idiotisch, sieben oder acht Monate an einem Roman zu schreiben, wenn man in jedem Buchladen für zwei Dollar einen kaufen kann. (Mark Twain)

Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern. Sie könnten an einem Druckfehler sterben. (Mark Twain)

Abwechslungsreich und fesselnd wären alle Bücher, wenn man nur schriebe, was man denkt. (Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues)

Gute Bücher sind die Quintessenz der tüchtigsten Geister, der Inbegriff ihrer Kenntnisse, die Frucht ihrer langen Nachtwachen. (Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues)

Neu und originell wäre das Buch, das uns alte Weisheiten lieben lehrte. (Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues)

Mir sind alle Bücher zu lang (Voltaire)

Dein redseliges Buch lehrt mancherlei Neues und Wahres. Wäre das Wahre nur neu; wäre das Neue nur wahr. (Johann Heinrich Voß)

Jeder Tag, ist er vergebens, ist im Buche meines Lebens nichts, ein unbeschriebnes Blatt. Wohl denn! morgen so wie heute steh darin auf jeder Seite, von mir eine gute Tat! (Christian Felix Weiße)

Menschen, die glauben, sie haben keine Zeit zum Bücherlesen, wissen noch nicht, daß die Literatur ihnen viel mehr gibt, als sie ihnen Zeit nimmt. (Ruth Werner)

Das Buch des Lebens beginnt so: Mann und Weib in einem Garten. Das letzte Kapitel heißt: Offenbarungen. (Oscar Wilde)

Die Bücher, die von der Welt unmoralisch genannt werden, sind Bücher, die der Welt ihre eigene Schande zeigen. (Oscar Wilde)

Es gibt weder moralische noch unmoralische Bücher. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben, sonst nichts. (Oscar Wilde)

So etwas wie moralische oder unmoralische Bücher gibt es nicht. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben.Weiter nichts. (Oscar Wilde)

Von einem Buch vergiftet zu werden, so etwas gibt es nicht. Bücher, die die Welt unmoralisch nennt, sind Bücher, die der Welt ihre eigene Schande vor Augen halten. (Oscar Wilde)

Langvergessene Beglückungen, die ich durch Bücher erfahren, fielen mir wieder ein, eine erinnerte mich an die andere, und so wie in dem nachtsamten Himmel über mir, wenn ich versuchte, die Sterne zu zählen. (Stefan Zweig)

Das Buch ist Alpha und Omega alles Wissens und jeder Wissenschaft Anfang. (Stefan Zweig)

Man sagt jetzt oft, die Zeit des Buches sei zu Ende, die Technik habe jetzt das Wort. Sie klagen, das Grammophon, der Kinematograph, das Radio als raffiniertere und bequemere Übermittlungsleiter des Wortes und des Gedankens begännen schon das Buch zu verdrängen, und bald würde seine kulturhistorische Mission der Vergangenheit angehören. Aber wie eng ist das gesehen, wie kurz gedacht. Das Buch hat nichts von der Technik zu fürchten, denn sie selbst, wie anders erlernt und verbessert sich aus Büchern. (Stefan Zweig)

1.2. ZITATE ÜBER DAS DENKEN

Was ist des Menschen Denken? Ein Labyrinth voll Nacht! (Ludwig Bechstein)

Erwiterung zum Thema: denken, ausdenken, erdenken, nachdenken; Denker.

Die Frau, die nachdenkt, ist verloren. (Joseph Addison)

Einfach denken ist eine Gabe Gottes. (Konrad Adenauer)

Was dir heute nutzt, das kann dir morgen schaden, darum denke nach, bevor du handelst. (Aesop)

Im Denken einsam, im Handeln gemeinsam! (Bruno Alwin (B. A.) Wagner)

Wer den Blick zurück kann lenken ohne Reu, Darf auch an die Zukunft denken ohne Scheu. (Bruno Alwin (B. A.) Wagner)

Ein Leben ohne Normen ist wie eine Straße ohne Markierung. Man ist schneller im Abseits, als man denkt. (Peter Amendt)

Wer Arbeit scheut, sollte viel denken. So kann er sich Arbeit ersparen. (Peter Amendt)

Wer denkt, er könne nicht fallen, liegt als Erster auf der Nase. (Peter Amendt)

Wer immer der Mehrheitsmeinung folgt, braucht nicht mehr zu denken. Andere tun es für ihn. (Peter Amendt)

Wer nur denkt, daß er liebt, liebt nur sein eigenes Denken. (Peter Amendt)

Alle Menschen sind nicht so schlecht, wie ein schlechter Mensch denkt. (Ivo Andric)

Die kluge Jungfrau hat ihr'n Schmuck in sich allein, Die Törin denkt sich schön in schönen Kleidern sein. (Angelus Silesius)

Der Glaube, Senfkorn groß, versetzt den Berg ins Meer: denkt, was er könnte tun, wenn er ein Kürbis wär. (Angelus Silesius)

Der Mensch lernt gar leicht vergessen, Freunde, Liebste, alles! Wir wissen ja auch, daß wir Eltern hatten, aber wir denken es kaum, wenn wir sie vor langem verloren. Das Schicksal spottet der Dauer all unserer Empfindungen, das Liebste räumt es uns wie Spielzeug hinweg aus dem Leben, wie Kinder greinen wir eine Weile darum, und wie diese, geben wir uns endlich zufrieden. (Ludwig Anzengruber)

Ich weiß mir nichts Besseres als ein pflichtgetreues Weib! In der Ferne alles Rechte, Liebe und Beste denken können und, heimgekehrt, es nicht anders finden, jeden Gedanken als wahr, jedes Träumen als wirklich – das ist Glück! (Ludwig Anzengruber)

Denken ist nicht wie Stolpern. (Hannah Arendt)

Auch das Denken schadet bisweilen der Gesundheit. (Aristoteles)

Das Denken für sich allein bewegt nichts, sondern nur das auf einen Zweck gerichtete und praktische Denken. (Aristoteles)

Denken und Denktätigkeit eignet auch demjenigen, der das Schlechteste denkt, so ist also die Denktätigkeit als solche noch nicht das Höchste. (Aristoteles)

Denken und Empfinden sind von Natur aus verschieden. (Aristoteles)

Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt. (Aristoteles)

Die größte Schärfe des Denkens aber erfordern die Wissenschaften, die es am meisten mit den Prinzipien zu tun haben; denn schärferes Denken braucht man zu den abstrakteren Wissenschaften als zu denen, die mehr konkret sind, wie z.B. zur Arithmetik im Verhältnis zur Geometrie. (Aristoteles)

Ich verstehe unter Geist die Kraft der Seele, welche denkt und Vorstellungen bildet. (Aristoteles)

Selbstdenken ist der höchste Mut. Wer wagt, selbst zu denken, der wird auch selbst handeln. (Bettina von Arnim)

Denke lieber an das, was du hast, als an das, was dir fehlt! Suche von den Dingen, die du hast, die besten aus und bedenke dann, wie eifrig du nach ihnen gesucht haben würdest, wenn du sie nicht hättest. (Marcus Aurelius)

Denke nicht so oft an das, was dir fehlt, sondern an das, was du hast. (Marcus Aurelius)

Laß deinen Geist nicht denken, was du nicht hast, sondern was du schon hast. (Marcus Aurelius)

Unser Leben ist das, was wir denken. (Marcus Aurelius)

Unser Leben ist das, wozu unser Denken es macht. (Marcus Aurelius)

Das Gehirn ist kein Wohnort, Sitz, Erzeuger, kein Instrument oder Organ, kein Träger oder Substrat usw. des Denkens. Das Denken