denk.zentrierung - Michael Leinsinger - E-Book

denk.zentrierung E-Book

Michael Leinsinger

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Beschreibung

„denk.zentrierung“ ist ein kleines, feines Büchlein, das behutsam dazu einlädt, die eigene Gedankenwelt zu erkunden und zu ordnen. Es zeigt Wege auf, innere Ruhe zu finden, Blockaden zu erkennen und Gewohnheiten bewusst zu gestalten. Mit persönlichen Erfahrungen, kleinen Übungen und liebevollen Impulsen öffnet es die Tür zu einem klareren, bewussteren Leben – ganz ohne Druck oder starre Regeln. Ein stiller Begleiter für alle, die sich nach mehr Klarheit, Fokus und innerer Balance sehnen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 30

Veröffentlichungsjahr: 2025

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von

Michael Leinsinger

Einleitung

In einer Zeit, in der wir Menschen immer und überall auf Informationen zugreifen können, kann es sehr schnell zur Überbeanspruchung des eigenen Systems kommen. Solche Veränderungen werden dann durch die verschiedensten Anzeichen sichtbar.

In meinem ersten Essay („minimal.gedacht“) habe ich die Möglichkeiten der Reduzierung in unterschiedlichen Bereichen durchdacht und Anregungen gegeben, um einen persönlichen Minimalismus zu entwickeln und diesen individuell anzuwenden.

Anhand einiger Beispiele wird uns sehr schnell klar, dass wir von vielen verschiedenen Dingen wieder und wieder beeinflusst werden. Hinzu kommen eingeprägte Glaubenssätze, die wir in uns tragen, sowie tief verankerte Erinnerungen und Erfahrungen.

Unser Blick auf die Welt ist meist von innen nach außen gerichtet – also in die Außenwelt, die wir kontinuierlich über unsere Sinnesorgane zur Kenntnis nehmen. Diese Wahrnehmung wird von dem, was wir glauben, geprägt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass unser Leben so verläuft, wie es all die angenommenen Vorgaben prophezeien. Eine Veränderung findet somit immer nur im Kleinen statt, auch wenn wir es manchmal gerne anders hätten. Schauen wir genauer hin und tauschen uns mit anderen Menschen aus, erkennen wir bei ihnen ähnliche Muster. Wir als menschliches Individuum werden demnach von unseren Gewohnheiten automatisiert durch den Alltag navigiert.

Gehen wir nun der Frage nach, woher diese Automatismen stammen und warum wir sie immer wieder anwenden, finden wir den Ursprung im Denken. Wenn wir noch tiefer danach suchen – in unserem Geist. Das bedeutet, dass wir genau dort ansetzen müssen, falls eine tiefgreifende, anhaltende Veränderung gewünscht wird.

Der Weg zur Umsetzung

Um Veränderungen im eigenen Leben durchzuführen, benötigen wir eine veränderte Gedankenstruktur. Unser tägliches Denken ist maßgeblich dafür verantwortlich, was wir tun. Daher habe ich begonnen, mir jeden Tag etwas Freiraum zu schaffen, in dem ich bewusst denke. Das hört sich erst einmal recht einfach an. Doch ich weiß aus eigener Erfahrung: Es bedarf Disziplin und einer beachtlichen Portion Willen, um dies über einen längeren Zeitraum durchzuführen.

Wenn man in einer Gemeinschaft lebt, sollte auch eine gute Abstimmung untereinander stattfinden. Sehr genau kenne ich Situationen in meinem Leben, in denen ich das Gefühl hatte, dass mir zu wenig Zeit für mich selbst zur Verfügung stand. Heute bin ich davon überzeugt, dass dieser Zeitraum für sich extrem wichtig ist. Es bedarf auch keiner Erklärung oder Rechtfertigung, was man in diesem persönlichen Zeitabschnitt macht. Es ist die Zeit zum Denken, zum Fühlen – zum Sich-selbst-Wahrnehmen.

„Das, was unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht, steuert das eigene Handeln. Daher muss man achtsam sein, was unsere Aufmerksamkeit bekommt. Ansonsten werden wir von einer Art Zufallsprinzip, von Gegenständen und Ereignissen gesteuert.“

In dieser Zeit, in der wir uns selbst wahrnehmen, lenken wir unsere komplette Konzentration ausschließlich auf das Ich – und unsere Gedanken sortieren sich. Dies bezeichne ich als Zentrierung der Gedanken oder Gedanken-Minimalismus. Gesunder Minimalismus bedeutet daher auch, die Gedankenflut, die uns im Alltag überrollt, in den Griff zu bekommen. Unnötiges muss rigoros aussortiert werden. Zurück bleibt ein klarer, konzentrierter Geist.

Und dennoch, ganz ehrlich: Dieses Verhalten muss täglich trainiert werden, denn nur so wird es zur Gewohnheit. Diese Gewohnheit bedarf einer kontinuierlichen Optimierung – genauso, wie wir auch Ordnung in unseren Wohnräumen nach und nach den eigenen Vorstellungen anpassen können.

Doch wie bekommen wir den eigenen Geist zur Ruhe? Wie soll so ein tägliches Training aussehen?