Der dunkle Keller und die Sklavin - Tilly Laprice - E-Book

Der dunkle Keller und die Sklavin E-Book

Tilly Laprice

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Beschreibung

Nur Erwachsene dürfen in dieses Lokal mit dem weitläufigen, dunklen Keller. Sie ist neugierig, was sie dort wirklich erwartet. Er hat gehört, dass er dort leichte Beute machen kann und wagt sich ebenfalls dorthin. Der erste Eindruck überwältigt ihn - und ist diese Frau mutig genug für ihn?

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Seitenzahl: 38

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Der dunkle Keller und die Sklavin

TitelseiteInhaltKapitel IKapitel IIKapitel IIIKapitel IVKapitel VKapitel VIAnhangImpressum

Tilly Laprice

Der dunkle Keller und die Sklavin

Inhalt

Nur Erwachsene dürfen in dieses Lokal mit dem weitläufigen, dunklen Keller. Sie ist neugierig, was sie dort wirklich erwartet. Er hat gehört, dass er dort leichte Beute machen kann und wagt sich ebenfalls dorthin. Der erste Eindruck überwältigt ihn – und ist diese Frau mutig genug für ihn?

Kapitel I

Das sollte es also sein? Wo war hier überhaupt die Garderobe? Wenn er zurück zum Eingang ging und fragte, machte er sich doch lächerlich. Also suchte er eben herum, bis er sie fand. Tommy bemerkte einen Durchgang, der vielleicht überhaupt erst zu diesem dunklen Keller führte. Niemand sonst war hier, und wahrscheinlich war er zu früh. Aber da führte wirklich eine Treppe nach unten.

Auch hier gab es keinen Wegweiser, und es war gerade noch hell genug, um irgendwas zu sehen. Es wurde fast noch dunkler – und da standen ein paar Leute herum. Sie unterhielten sich, gehörten vielleicht zusammen – und hatten nicht einmal ein Badetuch umgebunden. Okay, das war dann wirklich einer von diesen Clubs – und das dort drüben sah nach der Garderobe aus.

Wie es aussah, hatte er eine ganze Reihe von Kästchen für sich. Die laute Musik vom Eingangsbereich schaffte es irgendwie bis hierher. Ein Duft lag in der Luft, den er nicht ganz einordnen konnte. Er war nicht wie dieses nuttige Parfüm, nicht zu aufdringlich – eher gefährlich. Schnell zog er alles aus, verstaute alles und prüfte zweimal, ob er richtig abgeschlossen hatte. Nur sein Badetuch verhüllte ihn jetzt noch – und jetzt musste nur noch eine Frau nach seinem Geschmack auftauchen. Das war doch noch nie ein Problem gewesen – wenn das hier wirklich ein allgemeiner Treffpunkt für Erwachsene und nicht doch ein Bordell war.

Zwei der Frauen, die hier herumstanden, verlangten aber wohl Geld. Anderswo bekamen die Hausverbot, hier wurde das vielleicht geduldet. Aber da waren auch andere, und je mehr er sich umsah, desto mehr Gestöhne fiel ihm auf. Natürlich waren auch die Duschen nicht nach Geschlechtern getrennt – und da stand ein Typ mit einer kräftigen Erektion darunter, während ihm von einer Frau der Rücken massiert wurde. So trainiert wie der war, war das wohl eine wirklich private Begegnung. Wollten die gleich hier loslegen, oder was?

Angeblich gab es hier das größte Dampfbad im ganzen Land – und er war eben neugierig gewesen. Vielleicht sollte er sich wirklich einfach zu der Bar setzen. Ein Cocktail war schließlich im Eintritt inbegriffen. Aber er mochte das schummrige Licht hier in diesem Duschraum. Alles war ganz anders als in einer Therme oder etwas in der Richtung. Hier hatten nur Erwachsene Zutritt und riskierten nicht gleich ein Hausverbot, wenn ein bisschen mehr passierte. Immerhin passte die Temperatur – und bei der Frau zwei Meter neben ihm war wohl nichts zu holen. Außer, er legte sich mit diesem Hengst neben ihr an. Aber wer war denn das?

Eine eher zierliche Frau, die kaum 25 sein konnte, spazierte in den Raum hinein und sah sich um. Sicher war die auch zum ersten Mal hier – und wahrscheinlich noch nie in so einer Einrichtung gewesen. Vielleicht glaubte die, in einem „Keller-Club“ würden die Leute etwas trinken und das war es. Ihr sofort zuzwinkern war vielleicht zu aufdringlich, aber er konnte sie ja einmal im Auge behalten. Es sah so aus, als bevorzugte sie die Duschen auf der gegenüberliegenden Seite.

Vielleicht hatte es einen Grund, dass sich manche Männer eher zur Wand drehten. Tommy sollte auch langsam aufpassen, seine Erregung unter Kontrolle zu halten. Der Gedanke an sein letztes Abenteuer, wo sich seine heiße Eroberung als kostenpflichtige Dame herausgestellt hatte, half ein wenig dabei. Aber wie es in diesem Dampfbad zuging, das gleich hier in der Nähe sein sollte, wusste er schließlich noch nicht. Vielleicht war das auch nicht dunkler als hier.

Hatte ihm diese Frau für etwa eine halbe Sekunde lang einen Blick zugeworfen? Sie war knapp nach ihm aus dem Duschraum getreten und hatte wohl auch gerade den Eingang zum Dampfbad entdeckt. Tommy nannte sie einmal seine „Kandidatin“ – und trat vorsichtig näher. Einige Nischen taten sich in der Ziegelmauer auf, wo sich das Badetuch gut verstecken ließ. Vielleicht hatte sich diese Frau gerade zu ihm umgedreht – und hängte ihres auf die gut sichtbare Ablage aus Chromstahl, wo es sicher leicht verschwinden konnte. Dann konnte sie komplett nackt zum Eingang laufen, wo einem leihweise ein anderes gegeben wurde – klar.

Tommy öffnete die Glastür und saugte den Duft des Abenteuers ein. Eine Wolke aus sehr warmem Dampf schlug ihm entgegen. Wo war seine Kandidatin? Niemand hier drin sah ihr ähnlich – und niemand so attraktiv aus. Außer vielleicht gegen Bezahlung. Der Boden hier drin war irgendwie – rau, und die Wände schienen aus grobem Gestein zu bestehen. Es war wie ein uralter Keller. Das ganze „Etablissement“, oder wie immer es sich nennen sollte, schien ein großer, uralter Keller zu sein.