Vom Barkeeper geschwängert - Tilly Laprice - E-Book

Vom Barkeeper geschwängert E-Book

Tilly Laprice

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Beschreibung

An diesem Abend möchte sie einfach nur Spaß haben, ein bisschen was trinken und tanzen. Gleich beim Eingang gibt es Ärger, aber die Angestellten sind sehr hilfsbereit - und sehr, sehr heiß. Sie sollte das nicht machen, sie sollte aufpassen - und schon gar nicht sollte ihr Freund davon erfahren.

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Seitenzahl: 37

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Vom Barkeeper geschwängert

TitelseiteInhaltKapitel IKapitel IIKapitel IIIKapitel IVAnhangImpressum

Tilly Laprice

Vom Barkeeper geschwängert

Inhalt

An diesem Abend möchte sie einfach nur Spaß haben, ein bisschen was trinken und tanzen. Gleich beim Eingang gibt es Ärger, aber die Angestellten sind sehr hilfsbereit – und sehr, sehr heiß. Sie sollte das nicht machen, sie sollte aufpassen – und schon gar nicht sollte ihr Freund davon erfahren.

Kapitel I

Die Warteschlange vor dem Eingang war gefühlt einen halben Kilometer lang. Inge war extra ein wenig früher aufgebrochen, hatte noch daran gedacht, und nun war es wirklich so. Gab es an diesem Abend Freibier oder was? Dabei bevorzugte sie mehr die Cocktails. Sie griff nach ihrem Handy und war kurz davor, ihren Freund anzurufen. Aber der hatte doch gesagt, dass er sie nicht überallhin an der Hand führen musste.

Die Musik dröhnte bis auf die Straße hinaus, und vielleicht ging es doch schneller, als es aussah. Irgendwie ging es weiter, aber sie fragte sich, wie manche der Typen hier beim Türsteher vorbeikommen wollten. Vor ihr stand einer, der nur so ein knappes Muskelshirt trug, und genau so einem war sie doch einmal auf die Toilette gefolgt. Diesmal wollte sie besser aufpassen und nicht einfach so …

Irgendwie ging es weiter, aber die Warteschlange zog sich immer noch über den ganzen Gehsteig, und der Eingang lag weit vor ihr. Dabei war um diese Zeit sonst noch nicht so viel los. Ja, meistens war es hier wie in diesem Supermarkt – Unmengen von Leuten bei der Kassa, aber es ging trotzdem halbwegs weiter. Auch sorgten die Türsteher wirklich meist zuverlässig dafür, dass niemand Ärger machte. Wenn doch, wurde diese Person sehr schnell zum Ausgang begleitet.

Da vorne standen noch mehr Männer mit nacktem Oberkörper herum. Wie planten die wirklich genau, am Türsteher vorbeizukommen? Bei manchen der Frauen hier draußen hatten sie damit wohl Erfolg, zumindest in einer heißen Sommernacht. Ja, da war ein ganz schönes Gedränge vor ihr, aber dieser Laden sollte wirklich Platz für alle bieten. Aber was, wenn es dann doch hieß, es war komplettüberfüllt? Sollte sie dann nochzu ihrem Freundnachkommen? Wie würde das aussehen?

Ein frischer Luftzug hatte längst die Schwüle des Tages verdrängt. Stetig bewegte sich alles ein Stück weiter. Immerhin, Inge blickte zurück und ihr kam vor, als wäre die wartende Menge hinter ihr noch viel größer.

Sie kramte in ihrer Tascheherum und war froh, dass noch alles da war. Vom Eingang her hörte sie irgendwelches Geschrei, aber die hatten das schon im Griff, anscheinend. Dann und wann spürte sie einen Luftzug, der sichin ihrem Gesichtangenehm kühl anfühlte. Hatte sichdieserhalbnackte Typ vor ihr gerade zu ihr umgedreht? Bei ihr musste er schon etwas mehr zu bieten haben. Manchmal fragte sie sich auch, wie ihr Freund mit möglichen Blicken von Frauen umging. Nun ja, sie kannte auch einige seinerKumpels. Die würden schon auf ihn aufpassen. Besonders, wenn vielleicht wieder seine Ex-Freundin dabei war.

Der Eingang lag beinahe zum Greifen nah, abernun stockte wieder alles. Einmal war die Polizei vorbeigefahren und hatte durchgesagt, das Lokal wäre wegen Überfüllung geschlossen. Das würde sie jetzt auch nicht wundern.Es schien sich auch alles immer mehr in die Breite zu strecken, als dassalle in einer Reihewaren.Sogar hier draußen standSicherheitspersonal herum, das auch schon etwas gesagt hätte. Vielleicht auch, weil esauch hier manchmal zu Streit kamund sie dann einschreiten mussten. Ein Geräusch riss Inge auf einmal aus ihren Gedanken. Gedanken, die sie vielleicht zu sehr auf denMannvor ihr bezogen hatte.

„Das Lokal istleider komplett voll, und deshalb …“, ertönte es vom Eingang her.

Nagroßartig! Ein lautes Murmeln ging durch die Menge. Es schwoll so rasch an, dass der Rest der Durchsage nicht mehr zu vernehmen war. Toll, also dochnoch ihren Freund anrufen. Immerhin hatte sie hier auch einige anregende Ausblicke gehabt. Aber … was dachte sie bitte? Sie konnte doch nicht …

Diese Leute, die hier für Ordnung sorgten, sahen fast wie die in der Warteschlange stehenden Männer aus. Nur trugen sie ein T-Shirt und darüber eine Art Warnweste. Sie traten einen Schritt auf die Menge zu, die sich langsam zu zerstreuen begann. Klar, und nun?Da hätte sie wohl eine Clubkarte gebraucht, mit der sie es durch den VIP-Eingang schaffte.Ach, hatte sie sich ernsthaft erhofft, an einem solchen Tag wirklich hier hineinzukommen? Vielleicht auch nochzwei Cocktails gratis zu bekommen?Ja, wenn sie sich wieder anquatschen oder womöglich küssen ließ– oder so. Sie sollte sich auf den Weg machen. Doch sie bemerkte den Blick von diesem Security-Typen. Ja, der hatte sie direkt angesehen und zwinkerte ihr nochmals zu.

„Äh …?“, fragte sie.

„Oh, also …“, wagte er wohl auch nicht so recht, etwas zu sagen.