Der Engel und sein Vampir - Charlie Richards - E-Book

Der Engel und sein Vampir E-Book

Charlie Richards

0,0
3,99 €

oder
-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Nur ein kleiner Liebesbiss: Dank eines Auftrags läuft ein Engel seiner leidenden Stella Guida über den Weg und er fragt sich, ob er die Fähigkeiten hat, zu helfen. Als Nester sich vor ein paar Jahren Murdochs Zirkel anschloss, wusste Murdoch, dass sie keine Geliebten sind. Das hielt ihn jedoch nicht davon ab, sich sofort in den Vampir zu verlieben, der seine Zuneigung zu erwidern schien. Einen Spender für einen Dreier dazu zu nehmen kommt oft vor und sorgt für Würze in ihrer Beziehung. Murdoch ist bereit für den nächsten Schritt – eine Familie – und Nester behauptet, es auch zu sein. Sie einigen sich auf eine Leihmutter und künstliche Befruchtung. Doch dann kommt Murdoch zu spät zu einem Termin, um die Leihmutter zu treffen, und ertappt Nester in flagranti mit der Frau. Sein Geliebter behauptet, dass es keine große Sache ist, aber für Murdoch ist es das sehr wohl. Wenn Nester bereit war, es mit der Leihmutter zu tun, hat er es vorher möglicherweise auch schon getan. Murdoch zieht sich von Nester zurück und versucht, einen klaren Kopf zu bekommen, was den anderen Vampir verärgert. Ein Gast auf der Ferienranch – Malakai – bietet an, Murdoch zuzuhören und Ratschläge zu geben. Murdoch fühlt sich von dem hinreißenden Mann extrem angezogen, obwohl ihn sein fehlender Geruch verwirrt. Ein unerwarteter Unfall ermöglicht es Murdoch, Malakais Blut zu schmecken, was enthüllt, dass der Mann nicht nur sein Geliebter ist, sondern auch ein Engel. Kann Murdoch mit dieser Enthüllung fertig werden – und warum Malakai ihre Verbindung vor ihm verborgen hielt – bevor Nester einen Weg findet, jede Hoffnung auf ihre Zukunft zu sabotieren? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Ein liebevolles Biss-chen ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing. Länge: rund 27.000 Wörter

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2022

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

ÜBER CHARLIE RICHARDS

LESEPROBE:

Der Engel und sein Vampir

Nur ein kleiner Liebesbiss: Dank eines Auftrags läuft ein Engel seiner leidenden Stella Guida über den Weg und er fragt sich, ob er die Fähigkeiten hat, zu helfen.

Als Nester sich vor ein paar Jahren Murdochs Zirkel anschloss, wusste Murdoch, dass sie keine Geliebten sind. Das hielt ihn jedoch nicht davon ab, sich sofort in den Vampir zu verlieben, der seine Zuneigung zu erwidern schien. Einen Spender für einen Dreier dazu zu nehmen kommt oft vor und sorgt für Würze in ihrer Beziehung. Murdoch ist bereit für den nächsten Schritt – eine Familie – und Nester behauptet, es auch zu sein. Sie einigen sich auf eine Leihmutter und künstliche Befruchtung. Doch dann kommt Murdoch zu spät zu einem Termin, um die Leihmutter zu treffen, und ertappt Nester in flagranti mit der Frau. Sein Geliebter behauptet, dass es keine große Sache ist, aber für Murdoch ist es das sehr wohl. Wenn Nester bereit war, es mit der Leihmutter zu tun, hat er es vorher möglicherweise auch schon getan. Murdoch zieht sich von Nester zurück und versucht, einen klaren Kopf zu bekommen, was den anderen Vampir verärgert. Ein Gast auf der Ferienranch – Malakai – bietet an, Murdoch zuzuhören und Ratschläge zu geben. Murdoch fühlt sich von dem hinreißenden Mann extrem angezogen, obwohl ihn sein fehlender Geruch verwirrt. Ein unerwarteter Unfall ermöglicht es Murdoch, Malakais Blut zu schmecken, was enthüllt, dass der Mann nicht nur sein Geliebter ist, sondern auch ein Engel. Kann Murdoch mit dieser Enthüllung fertig werden – und warum Malakai ihre Verbindung vor ihm verborgen hielt – bevor Nester einen Weg findet, jede Hoffnung auf ihre Zukunft zu sabotieren?

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein.

Ein liebevolles Biss-chen ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing.

Länge: rund 27.000 Wörter

CHARLIE RICHARDS

Der Engel und sein Vampir

Ein liebevolles Biss-chen 27

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Copyright © der englischen Originalausgabe „The Vampire’s Angel“:

Charlie Richards

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2022

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

Übersetzt von: Sage Marlowe

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Bitte beachten:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Wir können eine Fliege mit Honig fangen, und wir können noch mehr mit einem Haufen Pferdemist fangen.

~Unbekannt

Kapitel 1

Murdoch trottete die Stufen hinauf und ging in den Speisesaal. Er hatte gerade die neun Pferde abgesattelt, die er und Boyd für den Ausritt am späten Vormittag benutzt hatten. Boyd, ebenfalls ein Vampir und sein Kollege, griff an ihm vorbei und öffnete ihm die Tür.

„Danke, Mann“, brummte Murdoch. Er grinste seinen Freund an und fügte hinzu: „Ich bin am Verhungern.“

Boyd nickte. „Ich auch, und wir haben diesen privaten Ausritt gleich nach der Nachmittagstour, auf den wir uns vorbereiten müssen.“ Seine Brauen zogen sich zusammen und seine Lippen wurden schmal. „Wer hat den nochmal gebucht?“

Murdoch stöhnte. „Verdammt. Das habe ich ganz vergessen.“ Er blieb im Foyer stehen und hängte seinen schwarzen Stetson an einen Haken, wobei er bemerkte, dass Boyd dasselbe mit seinem braunen tat. „Ich werde mich verspäten.“

„Für was verspäten?“, fragte Boyd, als sie sich beide zur Herrentoilette umdrehten.

„Nester und ich haben heute Abend ein Treffen mit unserer Leihmutter“, sagte Murdoch zu seinem Freund und konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. „Wir besprechen, wessen Sperma wir verwenden sollen.“

„Verdammt“, antwortete Boyd, als er Murdoch in die Toilette folgte. „Du ziehst das wirklich durch und machst das mit Nester?“

Murdoch nickte, von Glück erfüllt. „Ja.“

Während sie sich den Schmutz und die Pferdehaare von ihren Händen und Armen wuschen, bemerkte Murdoch, dass Boyds Brauen gerunzelt waren und der Duft seiner Besorgnis den Raum erfüllte.

Murdoch zog ein paar Papierhandtücher aus dem Spender und drehte sich zu seinem Freund um. „Was ist los?“

Boyd räusperte sich, während er sich die Hände abtrocknete. „Es ist nur“ – er begegnete Murdochs Blick direkt und zeigte die Sorge in seinen blauen Augen – „Nester ist nicht dein Geliebter.“

Murdoch zuckte mit den Schultern. „Ich weiß, und wir haben darüber gesprochen. Wenn wir unseren Geliebten begegnen, trennen wir uns einvernehmlich.“

Nachdem er die Handtücher in den Müll geworfen hatte, legte er eine Hand auf Boyds Schulter und drückte zu. In Wahrheit konnte sich Murdoch nicht vorstellen, wie es sich anfühlen würde, sich von Nester zu trennen. Der Vampir hatte ihn verzaubert, seit er vor über zwei Jahren dem Zirkel beigetreten war.

Murdoch hielt Boyds Blick und fuhr fort: „Aber wir lieben uns. Wir sind am gleichen Punkt in unserem Leben und wollen eine Familie gründen.“ Aufregung durchströmte ihn bei der Aussicht, ein Kind großzuziehen. „Wir haben bereits die Erlaubnis von Meister Jaymes erhalten, in eine Suite mit zwei Zimmern zu ziehen.“

„Oh wow.“ Boyds Gesichtszüge verloren etwas von ihrer Anspannung, wenn auch nicht alles. „Nun, ich freue mich für dich, Mann.“ Er tätschelte seinen Oberarm und fügte hinzu: „Ich hoffe sehr, dass es klappt.“

„Danke.“

Murdoch drehte sich zur Tür um, gerade als sie sich zu öffnen begann. Er trat zurück und wartete darauf, dass der Neuankömmling eintreten würde, und fragte sich, warum Boyd so besorgt zu sein schien. Auch wenn sein Freund und Nester sich so gut vertrugen wie Öl und Wasser, war Murdoch seit fast zwei Jahren in einer Beziehung mit Nester.

Als Murdoch den Mann sah, der eintrat, verschluckte er beinahe seine Zunge. Der Typ war, mit einem Wort, umwerfend. Er überragte Murdochs eigene Größe von eins fünfundachtzig um mindestens zehn Zentimeter. Seine Schultern waren breit und seine Hüften schmal, und er füllte sein dunkelblaues Polohemd und seine Chinos auf die bestmögliche Weise aus.

Der Mann hatte dichtes, schulterlanges Haar, das seine aristokratischen Züge umrahmte. So, wie es im Licht des Raumes mittel- bis hellbraun schimmerte, schien es, als hätte er Strähnchen. Dann richtete der Mann seinen intensiven und einzigartigen aquafarbenen Blick auf ihn, und Murdoch spürte, wie eine Hitzewelle seinen Körper durchflutete.

Na, verdammt.

Einen Augenblick lang war sich Murdoch sicher, dass er ein Aufblitzen von Interesse in den Augen des Mannes entdeckt hatte. Dann wandte sich der große Kerl ab und ging auf ein Urinal zu. Murdoch konnte nicht umhin, die Kehrseite des Mannes zu betrachten, die genauso umwerfend war wie seine Vorderseite.

Boyd, der sich an seine Seite drängte, um an ihm vorbeizugehen und den Raum zu verlassen, riss Murdoch aus seiner Bewunderung für den Kerl.

Murdoch schluckte die Feuchtigkeit herunter, die sich in seinem Mund angesammelt hatte, und folgte Boyd aus dem Badezimmer.

Als sich die Tür hinter ihnen geschlossen hatte, zog Boyd eine Augenbraue hoch, während er murmelte: „Du hast diesen Typen gerade voll mit den Augen gevögelt.“

Selbst als Murdoch einen Anflug von Schuldgefühlen unterdrückte, verkündete er: „Nester und ich nehmen mehrmals im Monat einen Spender als Dritten mit in unser Bett.“ Er zuckte mit den Schultern und grinste, als er hinzufügte: „Man kann einem Typen keinen Vorwurf machen, dass er sich so ein sexy Exemplar ansieht. Er war heiß.“

Mit einem bellenden Lachen fragte Boyd: „Willst du ihn ansprechen?“ Dann legte er den Kopf schief und fügte hinzu: „Hast du seinen fehlenden Geruch bemerkt? Glaubst du, er ist ein Paranormaler?“

„Nein, das ist mir nicht aufgefallen“, gab Murdoch zu.

„Zu beschäftigt damit, ihn abzuchecken“, erwiderte Boyd wissend.

Murdoch zuckte wieder mit den Schultern. „Ich denke schon, und als Antwort auf deine Frage, bei seiner Größe könnte er das sehr gut sein.“ Da sie das Buffet erreicht hatten und ein paar menschliche Gäste ihrer Ferienranch in der Nähe waren, senkte Murdoch seine Stimme. „Vielleicht ein großer Gestaltwandler, aber warum sollte er seinen Geruch verbergen?“

„Vielleicht war ihm nicht bewusst, dass wir ein Zirkel sind, als er hier seinen Urlaub buchte“, vermutete Boyd. „Du könntest Royce fragen. Vielleicht weiß er mehr über ihn, da er bei Reservierungen hilft.“

„Nee“, sagte Murdoch kopfschüttelnd. „Er sah nicht so aus, als würde er Dreier machen, und wenn er seinen Geruch verbirgt, werde ich mich nicht mit ihm anlegen.“

Aus irgendeinem Grund ließ allein die Vorstellung, diesen Mann mit Nester zu teilen, Murdochs Magen verkrampfen mit … irgendetwas. Zum ersten Mal seit über zwei Jahren wollte er jemanden nicht mit Nester teilen. Wenn Murdoch diesen Mann mit ins Bett nehmen würde, würde er ihn ganz für sich allein haben wollen.

Das heißt, ich muss weit weg von ihm bleiben.

Es hat keinen Sinn, meine Beziehung zu dem Mann, den ich liebe, für jemanden zu vermasseln, der nur auf der Durchreise ist.

Mit diesen Gedanken fest im Kopf konzentrierte sich Murdoch darauf, sein Mittagessen zu essen.

Murdoch tippte mit dem Zeigefinger auf das Lenkrad und fuhr so schnell, wie er es auf den nassen Straßen wagte. Auch wenn seine Vampirreflexe es ihm leicht gemacht hätten, sein Fahrzeug zu kontrollieren, hatte er keine Lust, wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung angehalten zu werden. Er war ohnehin fast dreißig Minuten zu spät.

Glücklicherweise hatte Doktor Sutherland Verständnis gezeigt. Er hatte Murdoch wissen lassen, dass er Nester und Lorain – die menschliche Frau, die zugestimmt hatte, ihre Leihmutter zu sein – zum Warten in einen Raum gebracht hatte. Lorain war die Tochter einer Frau, die sich im Alter von sechs Jahren mit einem Pumawandler angefreundet hatte, also war sie mit Paranormalen aufgewachsen. Murdoch war dankbar, dass es Doktor Sutherland gelungen war, sie mit ihr in Verbindung zu bringen.

Murdoch entdeckte die Lichter der Klinik zu seiner Rechten und bremste seinen Pick-up ab. So sehr er sein Fahrzeug liebte – einen Ford F-250 aus dem Jahr 1966 –, dachte er, dass er sich bald etwas Sichereres für ein Kind besorgen müsste. Er befürchtete, dass seine Sitzbank für eine Babytrage nicht geeignet wäre.

Oder ich könnte einfach einen mittleren Sicherheitsgurt einbauen.

Murdoch gefiel diese Idee besser und er parkte, bevor er den Motor abstellte. Er sprang aus seinem Truck und lächelte glücklich, als er die Tür schloss und verriegelte. Dann ging er hinein.

Als er Gary hinter der Rezeption erblickte, lächelte Murdoch, ohne seine Zähne zu zeigen. Gary war ein Mensch und Murdoch war sich nicht sicher, ob er sich der paranormalen Welt bewusst war. Da Anonymität der Schlüssel zu ihrem Überleben war, würde Murdoch dieses Risiko niemals eingehen.

„Hallo, Gary“, grüßte Murdoch. „Wie geht es Ihnen heute Abend?“

Gary grinste Murdoch an. „Hallo, Mister Sovran“, antwortete er und sprach Murdoch mit seinem derzeitigen menschlichen Nachnamen an. „Es geht mir gut, danke. Ich werde Dr. Sutherland benachrichtigen, dass Sie eingetroffen sind.“

„Danke.“ Murdoch wartete ein paar Schritte vom Schreibtisch entfernt, während er zusah, wie Gary seinen Anruf tätigte.

Nach ein paar Sekunden legte Gary auf und konzentrierte sich wieder auf Murdoch. „Doktor Sutherland hat gesagt, dass Nester und Lorain in Zimmer drei sind. Sie können schon reingehen, und er kommt in ein paar Minuten zu Ihnen.“ Gary stand auf und fragte: „Wissen Sie, wo es ist? Wenn nicht, kann ich es Ihnen zeigen.“

Murdoch lächelte, während er das Angebot abwinkte. „Das ist schon okay, Gary“, versicherte er. „Ich kenne den Weg.“

Als Gary sich wieder hinsetzte und nickte, ging Murdoch durch eine Schwingtür. Er schritt den Flur hinunter, und Vorfreude erfüllte ihn. Auf der Hinfahrt hatte Murdoch überlegt, wie er Nester am besten dazu bringen könnte, sie seinen Samen verwenden zu lassen. Aus irgendeinem Grund schien es ihm wichtig, dass das Baby von seinem eigenen Blut sein würde.

Vielleicht, weil Boyd mich heute daran erinnert hat, dass wir eigentlich keine Geliebten sind. Wenn etwas passiert, wenn Nester seinen Geliebten trifft, könnte ich unser Kind immer noch behalten.

Murdoch schob diesen unfreundlichen Gedanken beiseite, als er nach dem Türknauf des Zimmers griff, das Gary ihm gesagt hatte. Er hörte ein leises Stöhnen von drinnen und verharrte. Dann erreichte ein lustvolles Grunzen, das Murdoch nur allzu gut kannte, seine Ohren und ließ sein Herz in seiner Brust stolpern.

Das kann doch nicht sein.

Murdoch drehte den Knauf und betrat den Raum. Sein Herz hämmerte in seiner Brust, als er die Szene vor sich erfasste. Er schluckte schwer und wollte nicht glauben, was er sah.

Lorain lag ausgestreckt über dem schmalen Patientenbett im Zimmer. Ihre Bluse war weit geöffnet und enthüllte den rosafarbenen Spitzen-BH, der bis zu ihrem Hals hochgeschoben war und ihre vollen Brüste entblößte. Murdochs Liebhaber, mit dem er seit über zwei Jahren zusammen war, hatte seine Hose um die Schenkel hängen und stand zwischen ihren gespreizten Beinen.

Nester pumpte seine Hüften und grunzte vor Vergnügen, als er seinen Schwanz immer wieder in Lorains Muschi stieß. An der Art, wie er sich über sie beugte, und den Gerüchen im Raum wusste Murdoch, dass Nester von Lorain trank.

Murdoch erinnerte sich nicht daran, dass er nach Luft geschnappt hatte, aber er musste einen Laut der Überraschung gemacht haben, denn der andere Vampir hob den Kopf und leckte sich die Reißzähne ab, während er seine Aufmerksamkeit auf Murdoch richtete. Nester grinste breit und zeigte seine Zähne. Während er weiter zustieß, rieb Nester mit einer Hand über Lorains Titte und zwickte ihre Brustwarze. Er hatte seine andere Hand zwischen ihren Schenkeln und massierte vielleicht ihre Klitoris. Lorain stöhnte und zitterte, offensichtlich in den Anfängen des Orgasmus.

„Hey, Murdoch“, murmelte Nester, seine Stimme tief vor Lust. „Ich bin fast fertig. Götter, ihre Muschi fühlt sich süß an.“ Dann krümmte er seinen Rücken und stieß noch einmal zu, wobei er ein kehliges Stöhnen ausstieß, als er kam.

Murdoch war zu geschockt, um zu antworten, und schaute nur zu, als Nester von seinem Orgasmus herunterkam.

Erst als Nester seinen immer noch harten Schwanz aus Lorains Körper zog und ihn angrinste, während er sagte: „Ich habe für den Moment genug. Steck ihn rein und leiste deinen Beitrag, Baby“, fand Murdoch seine Stimme.

„Was zum Teufel, Nester?“, schrie Murdoch und funkelte den anderen Vampir an. „Was zur Hölle ist hier los?“

Sofort wollte Murdoch sich selbst auf den Kopf schlagen. Schließlich war offensichtlich, was los war. Nester hatte beschlossen, ihre Leihmutter zu ficken.

Nester antwortete, indem er mit den Augen rollte und Lorains Titte weiter streichelte. „Wir wollten ein Baby, und Lorain ist einverstanden, es auch so zu machen.“ Achselzuckend fügte er hinzu: „Das ist keine große Sache.“ Dann deutete Nester auf die immer noch gespreizten Schenkel der Frau.

---ENDE DER LESEPROBE---