Der fette Sack - Markus Steiner - E-Book

Der fette Sack E-Book

Markus Steiner

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Beschreibung

Der fette Sack Erfolgreiche, nachhaltige Gewichtsreduktion - Schritt für Schritt Die meisten Bücher zum Thema «Abnehmen» werden von schlanken oder normalgewichtigen Menschen geschrieben. Viele von Ihnen kennen das Thema «Abnehmen» aus Literatur und Weiterbildung. Können solche Menschen wirklich verstehen, was eine Diät für den Betroffenen bedeutet? Haben diese Menschen je die Demütigungen, Enttäuschungen und die vielen verletzenden Bemerkungen erlebt? - Trotzdem halten sie sich für Experten für das Thema «Gewichtsreduktion». «Der fette Sack» ist das Buch eines Betroffenen, der aus eigener Erfahrung schreibt und Probleme, Herausforderungen und schliesslich auch den Erfolg aus eigenem Erleben schildert. «Der fette Sack» - Ein Buch von einem Betroffenen für Betroffene. Auch Sie können wie der Autor abnehmen und Ihr Wunschgewicht erreichen!

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Seitenzahl: 77

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Der fette Sack

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Der fette Sack

Der fette Sack

Erfolgreiche, nachhaltige Gewichtsreduktion - Schritt für Schritt

Markus Steiner

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Vorwort

Ich war schon immer ein fetter Sack. Ganz unabhängig davon, was ich darüber dachte, sah ich es in den Augen meiner Mitmenschen.

Die Bestätigung dazu erhielt ich dann, als vor etwa einem halben Jahrzehnt eine gute Kollegin, welche ich noch aus Studienzeiten kannte, erzählte: »Wenn du damals nur etwas mehr meinen ästhetischen Vorstellungen entsprochen hättest, wäre bestimmt mehr gelaufen.«

Damals konnte ich das gut annehmen. Die Kollegin war inzwischen glücklich verheiratet und hatte ein Kind und ich war emotionell anderweitig gebunden. Aber zu Studienzeiten, da hätte ich für »mehr gelaufen« wahrscheinlich »alles« getan. Das Schlimme dabei: Ich hatte es schon damals gewusst. Aber abzunehmen schaffte ich trotzdem nicht in einem Maß, das in irgendeiner Weise optisch sichtbar gewesen wäre. Damals zeigte meine Waage – welche ich nur äußerst selten benutzte – ein etwas höheres Gewicht an, als es meine jetzige heute tut. Dazwischen liegen Gewichtsschwankungen bis über 50 Kilo – natürlich nach oben. Ebenfalls dazwischen liegen Operationen. Der Mediziner nennt sie »Gastric Banding« (Magenband) und »Gastric Bypass« (Magenbypass). Ebenso gab es etliche Diätversuche und Selbstversuche mit Bewegung. Das Resultat war immer dasselbe: Frust, Gewichtszunahme, Jojo-Effekt, Schmerzen und Unwohlsein.

Das Jahr 2014 begann ich mit einem Gewicht von 141.3 kg. Mein maximales »Kampfgewicht« erreichte ich mit über 160 kg vor über einem Jahrzehnt. Dazwischen die bereits erwähnten Operationen, eine davon mit Komplikationen, welche das Problem beinahe auf finale Art gelöst hätten. Doch das letzte halbe Jahrzehnt war die Tendenz wieder ganz klar steigend gewesen.

Nachdem der Magenbypass mich wegen einer aufgebrochenen Naht mit nachfolgender Bauchfellentzündung einen Teil meines Darmes gekostet hatte und mich fast »von meinem irdischen Leiden erlöst hätte« (wobei ich ehrlich gesagt immer ganz gern gelebt habe), ließ er mein Gewicht auch (hauptsächlich, weil mein geschwächter Körper damals kaum mehr Nahrung aufnehmen konnte) bis auf etwa 110 kg schrumpfen.

Sobald ich die Operation aber überstanden hatte, holte sich mein Körper langsam, aber beharrlich die verlorenen Kilos weitgehend wieder, bis ich dann Anfang 2014 beschloss, dass es so nicht weitergehen konnte. Ich wollte nicht zurück auf die 160 kg. Ich glaube, ich weiß so ziemlich alles übers »fett sein«, was man in irgendwelchen Büchern lesen, als Betroffener erleben und durch Beispiele im Freundes- und Bekanntenkreis miterleben kann.

In jedem Fall genug, um zu wissen, dass es keinen Spaß macht, als fetter Sack durchs Leben zu laufen. Das mögen zwar andere übergewichtige Menschen bestreiten, genauso wie ich das auch tue, wenn's drauf ankommt. Aber seien wir doch ehrlich und einigen wir uns darauf, dass die Zahl der Vorteile des Dickseins doch eher beschränkt sind.

Inzwischen bin ich etwas unter 110 kg schwer. Dieses Gewicht zeigte meine Waage das letzte Mal vor mehr als zwei Jahrzehnten. Ob ich nun immer noch ein fetter Sack bin? Ich denke objektiv gesehen: Ja – mein BMI (Body Maß Index) liegt immer noch in einer Region, die als krankhaft bezeichnet wird. Wenn ich nun aber subjektiv auf meine Gewichtsentwicklung schaue, komme ich mir regelrecht schlank vor. Auch Gewicht scheint also relativ zu sein.

Die Diät habe ich inzwischen beendet. Nicht, weil sie nichts gebracht hätte, wie ganz viele andere davor, sondern einfach, weil ich meinem Körper und auch meinem Kopf etwas Zeit geben möchte, sich an die neuen Dimensionen zu gewöhnen und neue Kraft und Motivation zu tanken, um die nächsten Kilos in Angriff zu nehmen.

Und nun habe ich mich also entschieden, ein Buch zu schreiben, weil ich weniger als 110 kg wiege. Weil ich über 30 kg abgenommen habe. Haben das nicht tausende Menschen vor mir getan?

Ganz bestimmt haben sie das, und ich würde mir wünschen, mehr davon hätten ihre Erfahrungen niedergeschrieben und anderen Menschen davon erzählt, wie sie es geschafft haben.

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass die meisten Menschen, welche Diätbücher schreiben, Menschen zu Diäten beraten oder sich sonst zum Thema äußern entweder gertenschlank sind und es immer waren oder aber bestenfalls im Januar den Weihnachtsspeck weggehungert haben?

Menschen mit Gewichtsproblemen schreiben ganz selten Bücher über ihre Erfolge und von den wenigen, die es wirklich tun, lesen sich die Bücher wie die Berichte aus der Folterkammer: verbissen und technisch.

Ich liebe das Leben und ich esse gern gut. Das war so und ist heute noch genau gleich. Ich bin ein Genießer, der sich nur ungern einschränken lässt und ich bin jemand, der auf etwa 40 Jahre Diätgeschichte zurückschauen kann.

Dass ich das Buch schreibe, hat drei Gründe: Zunächst bin ich sehr dankbar, dass ich endlich einen Weg gefunden habe, wie ich abgenommen habe, Gewicht halten kann und auch noch weiter abspecken kann – wann immer ich will. Das möchte ich gern mit anderen Menschen teilen und mich mit dem Buch bei den Menschen bedanken, die mich mit der Diät bekannt gemacht haben.

Ich bin überzeugt, dass derselbe Weg auch für andere Menschen, egal ob sie nun ein paar wenige Kilos nach den Feiertagen oder viel mehr abnehmen möchten, erfolgreich sein kann und deshalb von ihnen geprüft werden sollte.

Als Zweites ist es meine Versicherung gegen meinen inneren Schweinehund. Wenn jeder lesen kann, dass und wie ich abgenommen habe, werde ich mir zweimal überlegen, ob ich wieder zunehmen will.

Schließlich und endlich mein ganz eigenes Anliegen: Ich will ein paar Dinge richtigstellen, welche meiner Meinung nach vollkommen falsch laufen: Drei ganze Industrien besetzen das Thema »Abnehmen« mit einer Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen. Die einen suggerieren, man müsse nur einfach die richtigen Pülverchen oder Pillen schlucken, den richtigen Shake trinken, und schon sei alles in Ordnung. Die zweite Branche schneidet einfach alles, was nicht passt, weg und die Dritte suggeriert, dass man mit genug Sport alles beheben könne.

Da frage ich mich einfach, welches Menschenbild diese Firmen, Organisationen oder Menschen haben. Die genannten Methoden können Erfolge bringen; kurzfristig zumindest. Langfristig sind sie quasi die Eintrittskarte zur großen »Jo-jo-Effekt-Party«.

Ich habe dazu eine ganz eigene Meinung: Sie können am Körper schnippeln, ihm irgendwelche Stoffe zuführen oder vorenthalten, ihn trainieren oder auf andere Weise bewegen. Kurzfristig können Sie damit abnehmen; je nach Vorgehen mehr oder weniger. Solange Sie nicht die Persönlichkeit des Menschen, also sozusagen den Körper-Beweger, mit einbeziehen, ist das nur Symptombekämpfung. Sie können erfolgreich sein, wenn sich die entsprechende Persönlichkeitsentwicklung ohnehin vollzieht, wenn nicht, sind die Bemühungen nicht nachhaltig.

Menschen, die wegen falscher Ernährung (Quantität, Qualität) übergewichtig sind, tun dies in sehr vielen Fällen wegen irgendwelcher innerer Probleme, Glaubenssätze, »fehlerhafter Programmierung«.

Es ist unter Hypnotiseuren ein bekanntes Phänomen, dass viele Menschen, welche im Rahmen einer Gewichtsreduktions-Hypnose behandelt wurden, mit einem anderen Suchtverhalten beginnen. Manche werden Alkoholiker, spielsüchtig und manche schaffen es so.

Als professioneller Coach habe ich erkannt, dass ich an der Persönlichkeit eines Menschen arbeiten muss, wenn ich möchte, dass er eine Diät erfolgreich durchsteht und anschließend sein Gewicht auch halten kann. Manche Menschen schaffen dies allein, andere sind auf Unterstützung von außen angewiesen.

Ganz wichtig ist mir Folgendes: Alles, was ich in diesem Buch beschreibe, ist eine Darstellung meines eigenen Weges. Es kann sein, dass dies nicht Ihr Weg sein wird, und das ist absolut okay.

Es wäre mein Wunsch an Sie als Leser, dass Sie meinen Erfahrungsbericht als Denkanstoß verstehen. Da ich weder Arzt noch Ernährungsberater bin, kann ich Ihnen nicht sagen, ob der Weg auch für Ihren speziellen Fall passt. Sie sollten dies in jedem Fall mit Fachleuten Ihres Vertrauens absprechen.

Abnehmen beginnt im Kopf

Ich erinnere mich gut an unzählige Diätversuche. Ich machte Diäten, weil es meine Eltern so wollten, weil ich mir bewusst war, dass es meiner Gesundheit diente, weil ich mir nicht schon wieder neue Kleider kaufen wollte oder abfällige Bemerkungen von lieben Mitmenschen vermeiden wollte. Das Ganze war nicht erfolgreich.

Als professioneller Coach habe ich diesmal mein Abnehmen etwas anders gestartet, als dies meist passiert. Weil ich sehe, wie viele Menschen Diäten frustriert abbrechen und da ich diesmal ganz offensichtlich erfolgreich war, habe ich mich entschlossen, das, was ich an meinem eigenen Beispiel gelernt habe, auch anderen Menschen zu vermitteln. Ganz bewusst biete ich keine Ernährungsberatung an. Das ist zurzeit nicht meine Fähigkeit und Passion. Meine Überzeugung ist, dass man mit ganz vielen Diäten abnehmen kann. Es gibt nicht die einzig Richtige. Auch die Wasser- und Brot-Diät führt zweifellos zur Gewichtsreduktion. Ob das allerdings nachhaltig oder gesund ist?

Manche Diät-Ansätze sind einfacher, andere aufwendiger; manche bringen unmittelbaren Erfolg, andere kosten enorm viel Kraft. Schrecklich ist, dass viele Diäten darauf basieren, den Körper bewusst zu schädigen und damit in die Knie zu zwingen. Wer den ganzen Tag ausschließlich Ananas oder Sauerkraut isst, wird damit womöglich Gewicht verlieren, wohl aber auch seinen Körper schädigen, indem er ihm wichtige Nährstoffe vorenthält und ihn womöglich auch massiv übersäuert.

Ich bin kein Arzt oder Ernährungsberater – aber das kann doch weder gesund noch sinnvoll sein?