Der Fluch des Rosetta Stone - Teil 2 - Adrian Vogler - E-Book

Der Fluch des Rosetta Stone - Teil 2 E-Book

Adrian Vogler

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Beschreibung

Dies ist der zweite Teil eines fortlaufenden Romans im klassischen Serial-Format Für das volle Leseerlebnis empfehlen wir den Einstieg mit Teil 1. London, 1882. Ein rätselhafter Hilferuf aus Belgravia. Ein antikes Artefakt, das lange Schatten wirft. Und ein Detektiv, der vor seinem düstersten Fall steht. Arthur Kensington, ein brillanter Ägyptologe, ist spurlos verschwunden. Was Scotland Yard als das Untertauchen eines exzentrischen Akademikers abtut, alarmiert Sherlock Holmes sofort. Denn Kensington war einem Geheimnis auf der Spur, das im berühmten Stein von Rosetta verborgen liegt – ein Geheimnis, für das dunkle Mächte über Leichen gehen. Vergessen Sie alles, was Sie über moderne Krimis wissen. Wir drehen die Uhr zurück! „Der Fluch des Rosetta Stone“ ist eine literarische Hommage an die goldene Ära des Kriminalromans. Warum Sie diesen Fall nicht verpassen dürfen: - Klassischer Holmes-Kanon: Eine detailgetreue Hommage an Sir Arthur Conan Doyle, die den Geist, die Sprache und die Deduktion des Originals atmet. Keine Modernisierung, kein Kitsch – purer Viktorianischer Krimi. - Das Serial-Format: Erleben Sie Spannung so, wie sie gedacht war. Wie zu Sir Arthur Conan Doyles Zeiten im Strand Magazine entfaltet sich dieser Roman episodisch. Jede Woche verdichtet sich das Netz aus Intrigen. - Die Immersion (Bonus-Magazin): Begleiten Sie die Lektüre mit unserem exklusiven PDF-Magazin im historischen Zeitungs-Layout (Download-Link im Buch). Lesen Sie fiktive Berichte der Times, studieren Sie Hintergründe zur Ägyptologie und lassen Sie das viktorianische London lebendig werden. - Die Gemeinschaft: Werden Sie Teil der Baker-Street-Spezialeinheit. Schreiben Sie Leserbriefe an die Redaktion, teilen Sie Ihre Theorien zum Fall und sehen Sie vielleicht sogar Ihren Namen in der nächsten Ausgabe gedruckt. Dies ist kein Buch für einen flüchtigen Nachmittag. Dies ist eine Eintrittskarte in die Baker Street 221B und zehn Wochen Spannung. Der Nebel lichtet sich. Das Spiel beginnt.

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Veröffentlichungsjahr: 2026

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Der Fluch des Rosetta Stone - Teil 2
Ein Sherlock-Holmes-Roman in der Tradition The Strand Magazine
Adrian Vogler
Impressum © 2026 Adrian Vogler
Verantwortlich für den Inhalt:Adrian VoglerBreslauer Str. 4990610 WinkelhaidDeutschlandE-Mail: [email protected] Rechte vorbehalten.Kein Teil dieser Publikation darf ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Autors in irgendeiner Form reproduziert, verbreitet oder übertragen werden, einschließlich Fotokopie, Aufzeichnung oder anderer elektronischer oder mechanischer Verfahren, mit Ausnahme kurzer Zitate im Rahmen von Rezensionen oder anderen gesetzlich zulässigen Nutzungen.Hinweis zur KI-Nutzung:Dieses Werk wurde teilweise mit Unterstützung von KI erstellt.Text: generiert mit Novelcrafter.Cover: erstellt mit ChatGPT.Alle Inhalte wurden geprüft, um sicherzustellen, dass keine Urheberrechte oder Rechte Dritter verletzt werden.Hinweis zu literarischen Bezügen und Inspirationen:Dieses Werk ist ein eigenständiger Roman der Fiktion.Es enthält die Figuren Sherlock Holmes und Dr. John Watson, die ursprünglich von Arthur Conan Doyle geschaffen wurden. Diese Figuren und ihre Namen sind gemeinfrei. Die Darstellung in diesem Werk erfolgt in freier, eigenständiger Interpretation und ohne Übernahme konkreter Handlungselemente aus den Originalgeschichten.Darüber hinaus finden sich atmosphärische und motivische Anklänge an Werke des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.Hinweis zu historischen Fakten und fiktionaler Interpretation:Die Darstellung historischer Ereignisse, Orte und Personen erfolgt in freier literarischer Interpretation. Der Rosetta-Stein ist ein reales Artefakt; die hier geschilderten Umstände, Dialoge und zusätzliche Elemente (wie das Fragment und der Fluch) sind fiktional.Hinweis zu weiteren Figuren und Handlung:Alle übrigen Figuren dieses Romans sind frei erfunden.Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen, lebenden oder verstorbenen, sind nicht beabsichtigt und rein zufällig.Auch Orte, Organisationen, technische Apparaturen und geschilderte Ereignisse sind — selbst wenn sie historisch anmutende Bezüge aufweisen — Teil einer fiktionalen Erzählung.
Inhalt
Titelseite
Impressum
Vorwort des Herausgebers
WAS ZULETZT GESCHAH
Episode 1
EPISODE 2
KAPITEL 3: Das Britische Museum
AKT 2
KAPITEL 4: Der ägyptische Gelehrte
THE STRAND MAGAZINE
Fortsetzung folgt
Vorwort des Herausgebers
Als Sir Arthur Conan Doyle im späten 19. Jahrhundert begann, die Abenteuer von Sherlock Holmes im Strand Magazine zu veröffentlichen, geschah etwas Bemerkenswertes: Die Geschichten wurden nicht nur still konsumiert – sie wurden gelebt. Die Leser diskutierten Theorien, schrieben an die Redaktion und machten den Detektiv zu einem Teil ihrer eigenen Realität. Spannung entstand damals nicht durch hastiges "Binge-Reading", sondern durch das exquisite Warten auf die nächste Ausgabe.
Mit Sherlock Holmes und der Fluch des Rosetta Stone möchten wir genau dieses Gefühl zurückholen.
Dieser Roman ist mehr als nur Text; er ist eine Zeitreise. Wir knüpfen bewusst an die Tradition des Fortsetzungsromans an. Kapitel für Kapitel entfaltet sich ein Fall, der Logik, Geschichte und einen Hauch des Unheimlichen verbindet – ganz im Geiste der großen viktorianischen Detektivgeschichten.
Das Begleitmagazin: Ihr Schlüssel zur Welt von 1882
Um das Erlebnis zu vervollständigen, erscheint begleitend zu diesem Roman ein fiktives Magazin im Stil des legendären Strand Magazine. Zeitungsartikel, Essays und Randnotizen spiegeln die Atmosphäre des Jahres 1882 wider und laden dazu ein, den Fall aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten, die Watson in seinen Aufzeichnungen vielleicht übersehen hat.
Über den im Buch enthaltenen QR-Code gelangen Sie zum Download dieser historischen Begleiter.
Ihre Stimme in der Baker Street
Doch dieses Magazin versteht sich nicht als abgeschlossene Sammlung. Ganz im Sinne seiner historischen Vorbilder sind Leserbriefe ausdrücklich erwünscht. Wenn Sie Gedanken, Theorien oder Zweifel zum Fall äußern möchten – schreiben Sie uns. Schlüpfen Sie in die Rolle eines zeitgenössischen Lesers oder bleiben Sie ein moderner Beobachter.
Senden Sie Ihre Depeschen an: [email protected]
Ausgewählte Zuschriften werden in zukünftigen Ausgaben des Magazins aufgegriffen. Möge diese Geschichte nicht nur gelesen, sondern mitgedacht werden. Denn wie Sherlock Holmes selbst einmal sinngemäß bemerkte: Die Wahrheit zeigt sich oft erst dann, wenn man innehält – und genau hinsieht.
Der HerausgeberIm Januar 2026
WAS ZULETZT GESCHAH
Rückschau auf die Episode zuvor
Episode 1
Ägypten, 1799: Während Napoleons Feldzug entdeckt Leutnant Bouchard in den Ruinen von Raschid eine schwarze Stele – den Stein von Rosette. Doch der Fund ist unvollständig. Ein kleineres Fragment, das beinahe organisch mit dem Hauptstein verbunden ist, wird vom mysteriösen Wächter Amun-Rath als „die Zunge“ bezeichnet. Er warnt Bouchard eindringlich: Wer den „Mund“ (den Stein) von der „Zunge“ trennt, heraufbeschwört den Wahnsinn. Die Warnung verhallt ungehört. Bei der Bergung bricht das Fragment ab und verschwindet kurz darauf spurlos in der Wüste, während der Hauptstein seinen Weg in die Geschichte findet.
London, 1882: Sherlock Holmes, gelangweilt und in chemische Experimente mit altägyptischen Pigmenten vertieft, erhält einen verzweifelten Brief. Miss Eleanor Ashcroft bittet um Hilfe bei der Suche nach ihrem Verlobten Arthur Kensington. Der junge, brillante Ägyptologe stand kurz vor einer revolutionären Entdeckung bezüglich des Steins von Rosette, als er nach einem Streit mit seinem Mentor Professor Winters spurlos verschwand.
Während des Gesprächs in der Baker Street präsentiert Eleanor eine anonyme Drohung, geschrieben auf offiziellem Papier des Britischen Museums: „Der Stein hat Augen. Der Stein hat Ohren.“ Holmes sagt seine Hilfe zu, doch sein scharfer Blick entdeckt ein Detail, das nicht zu Eleanors Geschichte passt. An ihren Stiefelsohlen findet er Spuren eines grünlich schimmernden Staubs.
Holmes‘ Analyse identifiziert die Substanz als eine Mischung aus Chrysokoll und Elektrum – eine Legierung, die seit Jahrtausenden nur in hermetisch versiegelten Grabkammern zu finden ist. Eleanor hat etwas verschwiegen. Während Watson zurückbleibt, bricht Holmes in die neblige Nacht auf, um einen Experten für antike Metalle aufzusuchen. Die Jagd nach der Wahrheit – und dem verschollenen Fragment – hat begonnen.
EPISODE 2
KAPITEL 3: Das Britische Museum
London, 13. April 1882, Vormittag
Das Britische Museum empfing uns mit Chaos.
Kaum hatten wir die schweren Bronzetüren hinter uns gelassen, schlug uns ein Lärm entgegen, der eher an die Docklands erinnerte als an eine Kathedrale des Wissens. Dutzende Arbeiter in groben Leinenhemden manövrierten Kisten durch die große Eingangshalle, Vorarbeiter brüllten Anweisungen, und der Geruch von frischem Sägemehl und Schweiß überlagerte den vertrauten Duft von altem Stein und Bohnerwachs.
„Was zum Teufel geht hier vor?" murmelte ich und wich einem Karren aus, der gefährlich nah an meinen Füßen vorbeirumpelte.
„Die Ausstellung im Kristallpalast", erwiderte Holmes, während er sich geschickt durch das Gewühl schlängelte. „Haben Sie die Zeitungen nicht gelesen? Die größte Präsentation ägyptischer Artefakte seit der Weltausstellung. Halb London spricht von nichts anderem."
Ich erinnerte mich dunkel an einen Artikel in der Times — irgendein Aristokrat, der seine Privatsammlung der Öffentlichkeit zugänglich machte. In den letzten Tagen hatte ich allerdings wenig Zeit für die Zeitungen gehabt.
Holmes blieb abrupt stehen und zog mich in den relativen Schutz einer Nische zwischen zwei assyrischen Löwenstatuen. Ihr steinerner Blick schien uns mit jahrtausendealter Gleichgültigkeit zu mustern.
„Die Ergebnisse der Nacht", sagte er leise. „Finch war erleuchtend."
Ich nickte erwartungsvoll. Holmes war erst gegen vier Uhr morgens zurückgekehrt, und wir hatten kaum Gelegenheit gehabt, uns auszutauschen.
„Der Staub an Miss Ashcrofts Stiefeln", fuhr Holmes fort. „Finch hat ihn unter Reagenzien gesetzt. Das Goldpulver ist mit Bitumen und Myrrheharz versetzt."
„Einbalsamierungsmaterialien?"
„Von höchster Reinheit. Und — das ist das Entscheidende — die Legierung enthält Spuren von Chrysokoll und Antimon. Finch datiert sie eindeutig auf die Amarna-Periode, die achtzehnte Dynastie." Holmes' Augen verengten sich. „Dieser Staub stammt nicht aus einem Londoner Lagerhaus, Watson. Er stammt aus einer Grabkammer — oder von Artefakten, die erst vor kurzem ihre Versiegelung verloren haben."
„Aber woher sollte Miss Ashcroft—"
„Eine Frage, die ich ihr bei Gelegenheit stellen werde." Holmes' Ton war neutral, doch ich kannte ihn gut genug, um die Schärfe dahinter zu spüren. „Vorerst haben wir dringendere Angelegenheiten. Kommen Sie."
Er steuerte zielstrebig auf eine Seitentür zu, über der ein diskretes Schild die Verwaltung ankündigte.
◆◆◆
Das Vorzimmer des Museumsdirektors war ein Raum, der Würde ausstrahlen sollte — dunkles Holz, Porträts vergangener Kuratoren, ein persischer Teppich von zweifelhafter Echtheit. Doch an diesem Morgen war von Würde wenig zu spüren.
Ein junger Sekretär mit nervösem Schnurrbart und schweißnasser Stirn empfing uns.
„Mr. Sherlock Holmes? Der Direktor... äh... Sir Edward ist momentan in einer Besprechung. Wenn Sie warten könnten..."
„Wir warten", sagte Holmes knapp und ließ sich auf einem der harten Besucherstühle nieder.
Ich nahm neben ihm Platz. Durch die schwere Eichentür drangen gedämpfte Stimmen — eine davon deutlich lauter als die andere.
„...vollkommen inakzeptabel! Dieselbe Woche, Sir Edward! Sie haben die Eröffnung meiner Grabkammer in dieselbe Woche gelegt wie diese... diese Zirkusveranstaltung im Kristallpalast!"
Die Stimme war dröhnend, gewohnt zu befehlen.
Eine andere Stimme, leiser, beschwichtigend: „Sir Reginald, die Terminierung war unvermeidbar. Lord Blackwood bestand auf dem Datum, und das Kuratorium—"
„Das Kuratorium! Blackwood!" Der Name wurde ausgespuckt wie ein Fluch. „Ich habe diesen Flügel finanziert! Ich habe fünfzehntausend Pfund in diese Grabkammer investiert! Und nun soll meine Eröffnung im Schatten von Blackwoods Jahrmarktsspektakel verschwinden?"
„Die Presse wird selbstverständlich auch über Ihre Grabkammer berichten, Sir Reginald. Ich werde persönlich dafür sorgen, dass—"
„Ihre Versprechungen sind wertlos, Bond. Wertlos!"
Holmes und ich wechselten einen Blick. Der Sekretär war rot angelaufen und starrte angestrengt auf seine Schreibunterlage.
Dann flog die Tür auf.
Der Mann, der herausstürmte, war massig, mit einem Stiernacken und einem Gesicht, das vor Zorn glühte. Er trug einen Gehrock, der vermutlich mehr gekostet hatte als mein Jahresgehalt als Militärarzt, und seine Uhrkette blitzte golden. Sein Schnurrbart war so üppig gewachst, dass er aussah wie die Flügel eines wütenden Käfers.
Dicht hinter ihm folgte ein hagerer Mann mit zerzaustem, grauem Haar und einer Brille, deren eines Glas einen Sprung aufwies. Sein Anzug war zerknittert, als hätte er darin geschlafen, und er gestikulierte aufgeregt, während er sprach.
---ENDE DER LESEPROBE---