Der Fluch des Rosetta Stone - Teil 4
Ein Sherlock-Holmes-Roman in der Tradition The Strand Magazine
Adrian Vogler
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Inhalt
Titelseite
Impressum
Vorwort des Herausgebers
WAS ZULETZT GESCHAH
Episode 3
EPISODE 4
KAPITEL 7: Der Fluch des Pharao
KAPITEL 8: Die Sackgasse
THE STRAND MAGAZINE
Fortsetzung folgt
Vorwort des Herausgebers
Als Sir Arthur Conan Doyle im späten 19. Jahrhundert begann, die Abenteuer von Sherlock Holmes im Strand Magazine zu veröffentlichen, geschah etwas Bemerkenswertes: Die Geschichten wurden nicht nur still konsumiert – sie wurden gelebt. Die Leser diskutierten Theorien, schrieben an die Redaktion und machten den Detektiv zu einem Teil ihrer eigenen Realität. Spannung entstand damals nicht durch hastiges "Binge-Reading", sondern durch das exquisite Warten auf die nächste Ausgabe.
Mit Sherlock Holmes und der Fluch des Rosetta Stone möchten wir genau dieses Gefühl zurückholen.
Dieser Roman ist mehr als nur Text; er ist eine Zeitreise. Wir knüpfen bewusst an die Tradition des Fortsetzungsromans an. Kapitel für Kapitel entfaltet sich ein Fall, der Logik, Geschichte und einen Hauch des Unheimlichen verbindet – ganz im Geiste der großen viktorianischen Detektivgeschichten.
Das Begleitmagazin: Ihr Schlüssel zur Welt von 1882
Um das Erlebnis zu vervollständigen, erscheint begleitend zu diesem Roman ein fiktives Magazin im Stil des legendären Strand Magazine. Zeitungsartikel, Essays und Randnotizen spiegeln die Atmosphäre des Jahres 1882 wider und laden dazu ein, den Fall aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten, die Watson in seinen Aufzeichnungen vielleicht übersehen hat.
Über den im Buch enthaltenen QR-Code gelangen Sie zum Download dieser historischen Begleiter.
Ihre Stimme in der Baker Street
Doch dieses Magazin versteht sich nicht als abgeschlossene Sammlung. Ganz im Sinne seiner historischen Vorbilder sind Leserbriefe ausdrücklich erwünscht. Wenn Sie Gedanken, Theorien oder Zweifel zum Fall äußern möchten – schreiben Sie uns. Schlüpfen Sie in die Rolle eines zeitgenössischen Lesers oder bleiben Sie ein moderner Beobachter.
Ausgewählte Zuschriften werden in zukünftigen Ausgaben des Magazins aufgegriffen. Möge diese Geschichte nicht nur gelesen, sondern mitgedacht werden. Denn wie Sherlock Holmes selbst einmal sinngemäß bemerkte: Die Wahrheit zeigt sich oft erst dann, wenn man innehält – und genau hinsieht.
Der HerausgeberIm Dezember 2025
WAS ZULETZT GESCHAH
Rückschau auf die Episode zuvor
Episode 3
Der Handel: Um Zugang zu Sir Reginald Chambers’ hermetisch abgeriegeltem Zirkel zu erzwingen, greift Holmes zu drastischen Mitteln. Er erpresst den zwielichtigen Antiquitätenhändler Edgar Harrington, ihm eine glaubwürdige Legende zu verschaffen. Harrington stattet Holmes mit dem ultimativen Lockmittel aus: dem „Pektoral des Schwarzen Wächters“ – ein juwelenbesetztes Bruststück, dessen scheinbar pulsierender Karneol exakt in die Leerstelle von Chambers’ wertvollstem Sarkophag passt. Ausgestattet mit diesem „Trojanischen Pferd“ verwandelt sich Holmes in den arroganten Wiener Sammler Reginald Kincaid, während Watson lernen muss, als Sekretär „Harris“ unsichtbar zu werden.
Die Infiltration: Der Plan geht auf. Bewaffnet mit einer markierten Visitenkarte und dem goldenen Pektoral gelingt es Kincaid, Chambers’ anfängliches Misstrauen durch pure Gier zu ersetzen. Er inszeniert das Einsetzen des Artefakts als mystischen Moment und verspricht Chambers eine Sensation für dessen geplante Museumsprozession, was ihm die Türen zum inneren Kreis öffnet.
Die Lüge: Die Stimmung auf der Soirée kippt, als bekannt wird, dass der mysteriöse Lord Blackwood den echten Rosetta Stone für seine Ausstellung im Kristallpalast ergattert hat. Holmes nutzt die Wut und Verunsicherung im Raum, um Chambers und dessen nervösen „Architekten“ Professor Winters nach Arthur Kensington zu befragen. Beide behaupten, der junge Archäologe sei als Verräter zu Blackwood übergelaufen. Doch Holmes durchschaut das Spiel: Winters’ panische Angst und Chambers’ kalte Genugtuung verraten, dass Kensington nicht die Seiten gewechselt hat, sondern „beseitigt“ wurde. Alle Zeichen deuten darauf hin, dass die wahren Antworten – und vielleicht Kensington selbst – nicht bei Blackwood, sondern auf dem Highgate Friedhof zu finden sind.
EPISODE 4
KAPITEL 7: Der Fluch des Pharao
London, 18. April 1882, 9:30 Uhr
„Ich werde Winters heute aufsuchen", verkündete Holmes beim Frühstück.
Er hatte kaum etwas von den Rühreiern angerührt, die Mrs. Hudson auf den Tisch gestellt hatte. Stattdessen starrte er auf die Notizen, die er sich am Vorabend gemacht hatte — eine Gewohnheit, die ich gut kannte. Holmes' Gedanken waren bereits im Museum, während sein Körper noch in der Baker Street verweilte.
„Als Sammler?", fragte ich und legte meine Gabel beiseite.
„Nein, Kincaid kann schlecht im British Museum erscheinen und einen Kurator verhören." Holmes griff nach seiner Tasse, fand sie leer und stellte sie mit einem Ausdruck des Missfallens wieder ab. „Nein, heute bin ich Sherlock Holmes. Ein interessierter Bürger, der Fragen zur bevorstehenden Ausstellung hat."
„Und Sie glauben, Winters wird Ihnen antworten?"
„Ich glaube, Winters wird nicht anders können." Holmes erhob sich und trat ans Fenster. London war in ein feuchtes Grau getaucht. Ein feiner Nieselregen legte sich über die Stadt. „Sie haben ihn gesehen, Watson. Der Mann ist ein Nervenbündel. Er trinkt zu viel, er schläft zu wenig, und er trägt ein Geheimnis mit sich herum, das ihn aufzufressen droht."
Ich dachte an Winters' zitternde Hände. An seinen überstürzten Aufbruch, als Kensingtons Name fiel. An die seltsame Bemerkung über den Rosetta-Stein.
Er will, was der Stein verbirgt. Was alle Welt übersehen hat.
„Sie denken, er wird reden?"
---ENDE DER LESEPROBE---