Der Friede wächst langsam - wie ein Nussbaum - Gisela Rest-Hartjes - E-Book

Der Friede wächst langsam - wie ein Nussbaum E-Book

Gisela Rest-Hartjes

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Beschreibung

Gisela Rest-Hartjes' Erzählung basiert auf Erfahrungen und Erlebnissen aus den ersten Jahren nach Ende des verheerenden Zweiten Weltkriegs, geschildert aus der Perspektive eines damals kleinen Mädchens, welches die Tragweite der Ereignisse allenfalls mit Mühe verstand. Die Geschichte spielt in Büderich, einem kleinen Ort am linken Rheinufer, gerade gegenüber der größeren Stadt Wesel. Mit dem Titel 'Der Friede wächst langsam - wie ein Nussbaum' möchte die Verfasserin alle Leserinnen und Leser einladen, den Auf- und Ausbau einer Friedensgesellschaft in Europa und auf der ganzen Welt fortzusetzen und aktiv zu begleiten. Die Geschichte ist insofern ebenso ein Modell für die Zukunft überall dort, wo Friede vielleicht Jahre braucht, um zu wachsen, wie ein Bericht aus einer vielleicht fernen Vergangenheit.

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Gisela Rest-Hartjes

Der Friede wächst langsam – wie ein Nussbaum

Eine Kindheit in der Nachkriegszeit

Redigiert und herausgegeben von Franco Rest Mit Illustrationen von Angela Schneevoigt-van Dyck

Karin Fischer Verlag · Aachen

Inhalt

Einige Worte zum Geleit

Nickis Fahrt in die Ungewissheit

Ein Gesicht macht Hoffnung

Umgang mit der Not

Nächtliche Bedrohungen

Ein Clown verzaubert die Angst

Gefährliche Unholde unter dem Eis

Nicki kämpft gegen Kerker

Geschichten in der Not

Schulanmeldung

Theater zum Abschied

Osterzauberwald

Wie rettet man Pferde vor den Soldaten?

Doppelte Mutprobe

Ein Mäuschen muss sterben

Nicki wächst ganz plötzlich

Herunter mit dem alten Zopf

Nicki weiß es besser

Einer kehrt heim

Nicki wächst weiter

Der Krieg hat noch lange Arme

Dunkle Gemäuer des Krieges

Ein Schwein rennt um sein Leben

Ein ungewöhnlicher Spielplatz

Junge Tiere wirft man ins Wasser

Hänsel und Gretel

Lasst uns Friedensbäume pflanzen!

Theater zur Weihnachtszeit

Nicki jubelt hinüber in eine neue Zukunft

Der Friede wächst langsam – wie ein Nussbaum

Für Hanno, Esther und Pascal undfür meine Enkelkinder Lucian und Joachimals Begleitung auf ihrem Friedensweg

Du bist ein Baum Und ich ein Kind Wir brauchen Raum Und sanften WindBrauchen Regen und Sonne Damit in WonneWir können leben – Und himmelwärts streben

Einige Worte zum Geleit

Die folgende Erzählung basiert auf Erfahrungen und Erlebnissen aus den ersten Jahren nach Ende des verheerenden Zweiten Weltkriegs, geschildert aus der Perspektive eines damals kleinen Mädchens, welches die Tragweite der Ereignisse allenfalls mit Mühe verstand. Die Geschichte spielt in Büderich, einem kleinen Ort am linken Rheinufer, gerade gegenüber der größeren Stadt Wesel. Zur historischen Einordnung hier einige »nackte« Daten:

8. Februar 1945

Beginn der sogenannten »Operation Veritable«, jener Schlacht der alliierten Truppen, vor allem Engländer und Amerikaner, gegen die »letzten Kampfverbände« der Deutschen Wehrmacht zwischen Rhein und Maas; diese Schlacht hatte zum Teil katastrophale Folgen für die niederländische und deutsche Zivilbevölkerung. Die Städte und die Rheinbrücken wurden zerstört, und die Menschen verloren, wenn nicht das Leben oder die Gesundheit, so doch Hab und Gut.

28. Februar 1945

Die Mutter des Mädchens wird auf der Flucht durch Granatsplitter schwer verwundet und verliert dabei ein Bein. Das Mädchen und seine Geschwister waren dabei und erlebten dieses Ereignis unverletzt.

Februar bis April 1945

Die Mutter kommt in ein Krankenhaus. Das Mädchen wird zusammen mit seiner Schwester dort von den Pflegenden mitversorgt; der Bruder fährt gemeinsam mit der Tante zu den Großeltern auf einen Bauernhof.

April 1945 bis Mai 1946

Auch die beiden Mädchen kommen auf den Bauernhof und verleben dort so etwas wie vom Krieg »unbeschwerte Kindheitstage«.

8. Mai 1945

Kapitulation aller deutschen Truppen an allen Fronten.

Sommer 1945

Der Vater kommt als »unbekannter Mann« aus dem Krieg zurück; er nimmt seine ursprüngliche Arbeit bei einer Kiesbaggerei auf und bereitet gleichzeitig den Umzug der Familie in eine neue Wohnung in Büderich vor.

Mai 1946

Die »große Oma« (Mutter des Vaters) übernimmt die Sorge für die Familie mit der beinamputierten Mutter in der neuen Wohnung, in welcher zunächst wegen der Zerstörung vieler Häuser auch eine weitere Familie einquartiert war. Mit dem Einzug in diese beengte Wohnung beginnt die Erzählung.

Februar 1946

Die Rheinbrücke zwischen Büderich und Wesel (Montgomery-Brücke) wird als Behelfsbrücke eingeweiht, nachdem die Rheinbrücken bei Wesel zerstört worden waren; sie ist sehr breit mit zwei Fahrspuren, einem Radweg dazwischen und Fußwegen an den Rändern.

1946–1950

Schulkinder bekommen in der britischen (und amerikanischen) Besatzungszone sogenannte »Schulspeisung«.

Winter 1947

Der Rhein friert von Ufer zu Ufer geschlossen zu. Die Wohnungsnot mildert sich allmählich; die miteinquartierte Familie zieht aus.

Juni 1948

Währungsreform.

Sommer 1948

Das Mädchen kommt in den katholischen Kindergarten.

April 1949

Das Mädchen wird in die örtliche Grundschule eingeschult.

Sommer 1949

Erste Schulferien im Sommer; die Kinder sind beim Großvater auf dem Bauernhof. Ein Onkel kehrt aus der Kriegsgefangenschaft heim.

1950

In den Gemäuern des Büdericher Forts sind obdachlose Familien untergebracht. Beginn der Bauarbeiten an der neuen Weseler Rheinbrücke neben dem beziehungsweise unterhalb des alten Forts.

Juni 1953

Das Mädchen nimmt als Grundschulkind an der feierlichen Einweihung dieser Rheinbabenbrücke durch den NRW-Minister Dr. Strater teil. Damit endet die hier vorgelegte biographische Erzählung.

Mit dem Titel »Der Friede wächst langsam – wie ein Nussbaum« möchte die Verfasserin alle Leserinnen und Leser einladen, den Auf- und Ausbau einer Friedensgesellschaft in Europa und auf der ganzen Welt fortzusetzen und aktiv zu begleiten. Die Geschichte ist insofern ebenso ein Modell für die Zukunft überall dort, wo Friede vielleicht Jahre braucht, um zu wachsen, wie ein Bericht aus einer vielleicht fernen Vergangenheit. – Es sei noch erwähnt, dass viele Namen in dieser Erzählung geändert wurden. Aber die Örtlichkeiten und die Zeitabläufe sind authentisch.

Nickis Fahrt in die Ungewissheit

Die kleine Nicki lehnte ihren Kopf an die Schulter ihrer Schwester Gabi und betrachtete ernst die fremden Kinder, die ihnen gegenübersaßen. Gerade hielt der Lastwagen wieder an.

Hoffentlich steigen nicht noch mehr Leute zu!, dachte Nicki wütend. Peter schaute hinaus und las vor, was auf dem Ortsschild stand. »Herongen«, sagte er. »Da müssen wir noch ein ziemliches Stück fahren.«

Es war wohl nur eine Straßenkontrolle gewesen, denn kurz danach fuhren sie schon weiter.

Eigentlich war Nicki schrecklich müde und kämpfte verzweifelt darum, die Augen offenzuhalten. Sie blinzelte immer wieder wütend auf die Fremden, die es sich tatsächlich auf ihrem Bettzeug bequem gemacht hatten. Nicki war empört und verunsichert. Überhaupt war Nickis ganze heile Welt aus den Fugen geraten, und nichts schien mehr zu stimmen. Im Halbschlaf hörte sie Peter noch mehrere Ortsnamen lesen, die wie fremde Zauberworte auf sie eindrangen: »Straelen, Geldern, Issum, Alpen …«

Außer der bald vierjährigen Nicki, die mit eigentlichem Namen Nicola hieß, und der neunjährigen Gabi saßen dort von ihrer Familie noch der zehnjährige Peter und Nickis Mutter. Sie hatten ihren gesamten beweglichen Hausrat – oder doch das, was der Krieg noch übrig gelassen hatte – auf einen Lastwagen verladen, dessen Ladefläche nur mit einer Plane gegen Regen und Wind abgedeckt war, die aber den Blick nach hinten frei ließ. Nun fuhren sie durch für Nicki fremde Gegenden zu einem fremden Ort in eine fremde Wohnung. Der Vater saß vorne beim Fahrer, um den Weg zu zeigen.

Nicki versuchte sich zu erinnern, warum sie die Großeltern, die geliebten Großeltern mit ihrem Bauernhof, den Tieren und den Spielgefährten dort, verlassen mussten. Ach ja, der Krieg war vorbei, und der Vater, für Nicki ein völlig fremder Mann, war zurückgekehrt. Nun sollte die Familie wieder zusammenleben, dort, wo der Vater Arbeit hatte. Warum nur wollte er nicht bei den Großeltern auf dem Hof helfen? Nicki konnte sich keinen schöneren Beruf als den des Bauern vorstellen.

Draußen regnete es in Strömen, und Nicki drückte sich enger an die Mutter und die Schwester. Sie spürte das harte, hölzerne Bein, das die Mutter seit einiger Zeit auf der linken Seite hatte. Das eigentliche, das weiche Bein hatte der Krieg weggenommen. Oder hatte man es ihr im Krieg weggenommen? Nicki rückte unmerklich etwas mehr zu Gabi hinüber. Nein, daran wollte sie jetzt nicht denken. Die Welt war so trostlos und ungerecht. Konnte der Krieg denn nicht wenigstens die Kinder und ihre Mütter »in Frieden« lassen? Warum mussten sie bei solchem Wetter mit all ihrer Habe ins Unbekannte fahren, noch dazu mit ganz fremden Leuten, die sich einfach auf Nickis Kinderstuhl und auf ihr Bettkissen gesetzt hatten?

Schließlich fielen ihr bei dem gleichmäßigen Motorengeräusch, vermischt mit dem Regengeplätscher, doch die Augen zu. Sie schreckte mehrmals im Schlaf zusammen, aber Gabi und die Mutter legten ihr jedes Mal beruhigend die Arme um.

Dahinein kuschelte sich das kleine Mädchen mit den braunen Haaren und den schwermütigen braunen Augen, die jetzt keine Lust mehr hatten, in diese schwer zu verstehende Welt zu blicken. Wenn es die Augen geschlossen hielt, konnten seine inneren Augen die Großmutter sehen, wie sie neben dem Großvater zum Abschied winkend am Hoftor gestanden hatte. Der Cousin Bernd, fast so alt wie Nicki selber, und der Hund Lotti waren noch ein Stückchen hinter dem Wagen hergelaufen. Doch dann waren sie immer kleiner geworden, und der Regen verdarb jede weite Sicht. Am längsten konnte man die drei großen, alten Birnbäume sehen, die an der Längsseite des Hauses standen und weit über das Hausdach hinausragten.

Nicki wurde wach, als Peter rief: »Dies ist Büderich! Jetzt müssen wir gleich da sein!«

Büderich! Was für ein Name!, dachte Nicki. Genholt und Brüggen und Born waren ihr vertraut und lieb gewesen, aber Büderich!

Der strömende Regen war in dünnen Nieselregen übergegangen; aber von der Feuchtigkeit froren alle und waren froh, sich bewegen zu können. Die fremden Mitfahrer waren unterwegs bereits ausgestiegen, da sie sich nur ein Stück des Weges hatten mitnehmen lassen.

»Werd’ endlich richtig wach!«, stupste Peter seine kleine Schwester, half ihr aber doch vom Lastwagen herunter. Trotzdem hätte es noch lange gedauert, wenn nicht der Vater sie ganz einfach hinuntergehoben hätte.

Noch völlig verschlafen taumelte sie auf das fremde Haus zu, blieb aber dann doch vor der Türe wie erstarrt stehen. In der Türe stand eine Frau, die der kleinen Nicki so groß vorkam, als fülle sie den ganzen Türrahmen aus und ließe nicht einmal das Licht durch.

»Komm, sag deiner Oma Guten Tag«, sprach diese große Frau Nicki an und streckte ihr dabei beide Arme entgegen, wodurch sie für Nicki den ganzen Himmel auszufüllen schien. »Du bist doch sicher die kleine Nicki!«

Nicki war wirklich eher klein und zart gebaut, und die gerade verlassenen Großeltern, die Eltern von Nickis Mutter, waren ebenfalls klein und zierlich von Gestalt. Diese riesige Großmutter aber, die Mutter ihres Vaters, hatte Nicki in den Wirren des Krieges nicht kennenlernen können. Doch nun stand sie da und sollte der jetzt gehbehinderten Mutter mit den drei Kindern im Haushalt helfen. Sie ahnte ja nichts von ihrem übermächtigen Eindruck auf das kleine Mädchen und schob Nickis Verwirrung und Ängstlichkeit auf die anstrengende Fahrt mit dem Lastwagen.

Ein Gesicht macht Hoffnung

Am folgenden Morgen wusste Nicki zuerst gar nicht genau, wo sie eigentlich war. Dann fiel ihr die Reise vom Vortag wieder ein, und sie stieg zögernd, aber neugierig aus dem Bett, um die neue Umgebung in Augenschein zu nehmen. Nickis Familie hatte nicht so viel Platz wie auf dem Bauernhof, da sie die Wohnung sogar mit einer anderen Familie teilen musste, die noch auf ihren Umzug wartete. Die ursprünglichen Wohnungen ihrer eigenen und dieser anderen Familie waren im Krieg von den Bomben völlig zerstört worden.

Also wurde die Wohnung folgendermaßen aufgeteilt: Nicki schlief bei den Eltern, wo sie demnächst ein eigenes Bett bekommen sollte. Das Wohnzimmer war gleichzeitig Küche. Das Bad und die Toilette mussten sie sich aber mit der anderen Familie teilen. Die »große Oma« schlief mit Gabi und Peter in einem Dachkämmerchen drei Etagen höher.

Die andere Familie mit dem Namen »Keller« bestand aus vier Personen: Vater und Mutter, die achtjährige Astrid und der zweijährige Volker. Die Leute schienen nett zu sein, und Nicki fand es gar nicht schlecht, mit vielen Menschen zusammenzuleben. Bei den Großeltern auf dem Bauernhof waren immer auch viele Personen (Onkel, Tanten, Cousins) gewesen, und es war einfach immer viel los. Also hatte Nicki in der engen Wohnung vorerst genug zu erkunden. Nach draußen mochte sie nicht gleich gehen, da sie vor den völlig fremden Kindern dort Angst hatte.

Aber die neue Umgebung gefiel ihr auf den ersten Blick nicht besonders. Gabi und Peter waren gleich am ersten Tag mit Astrid zur Schule gegangen; der kleine Volker war noch kein richtiger Spielkamerad; so hockte Nicki traurig am Fenster und beobachtete die Straße. Ihre Augen schauten sehnsüchtig nach draußen, denn die Zimmer waren mit Möbeln so vollgestopft, dass sie das Gefühl hatte, sie könnte kaum noch atmen. Wenn sie doch jetzt mit dem Großvater das Pferd Max anspannen und aufs Feld fahren könnte, oder mit Bernd und dessen Freund Hanspeter im Stroh hinter der Katze herschleichen, oder im Garten mit der Großmutter Johannisbeeren pflücken, oder … oder …! Sie merkte kaum, dass ihr Gesicht nass war von Tränen wie die Fensterscheiben draußen vom Regen. Die Erwachsenen waren mit Ein- und Ausräumarbeiten beschäftigt und hatten für so ein kleines Mädchen nicht viel Zeit.

Nicki ließ ihren Blick die Straße entlangwandern. Sie hatte sich den Namen Rheinstraße gemerkt, weil es sie beeindruckt hatte, dass die Straße am Rhein, einem großen Fluss, endete. Peter und Gabi hatten bereits davon erzählt. Doch Nicki hatte ein strengstes Verbot erhalten, dort auf keinen Fall alleine hinzugehen, denn das Wasser sei sehr tief und reißend. – Nun, darauf konnte sie vorerst ohnehin verzichten! Es war eigentlich eine schöne Straße, rechts und links von großen, alten Lindenbäumen eingefasst. Nicki wusste, dass nur einige Häuser weiter in Richtung zum Fluss die Schule war, zu der Gabi und Peter jetzt gingen. Vielleicht konnte sie ja die Schulkinder sehen, von denen die meisten an ihrem Haus vorbei wieder zum Dorf mussten.

Vor dem Haus gab es einen kleinen Vorgarten, der von einem Mäuerchen – wohl nur halb so hoch wie Nicki selber – zum Bürgersteig hin abgetrennt war. Dieser Vorgarten war völlig verwildert, aber inmitten der Wildnis wuchs ein prächtiger Rosenstrauch, der in voller Blüte stand und wie als Willkommensgruß und Freundschaftsangebot an Nicki trotz des schlechten Wetters ein paar seiner hellroten Blüten an die Scheibe klopfen ließ. Die Regentropfen blieben zunächst ein bisschen wie Perlen an den Blütenblättern hängen, bevor sie eher zögernd zur Erde fielen. Es schien Nicki wie ein Liebkosen, und sie war sicher, dass der Regen und die Rosen miteinander befreundet waren.

Die Straße selbst hatte nur eine festgefahrene Erddecke und war zu dieser Zeit mit riesigen Pfützen übersät. Die Fußgänger mussten geradezu Schlangenlinien laufen oder hin und her springen, und in diesem Moment fuhr sogar ein Radfahrer mitten durch eine dieser Pfützen und hob vor Schreck beide Beine in die Luft. Darüber musste das sehnsüchtig hinausblickende Mädchen beinahe wieder lachen.