Der Herrscher zu Tische - Vlad Stanomir - E-Book

Der Herrscher zu Tische E-Book

Vlad Stanomir

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Beschreibung

Die siebte und letzte Ausgabe von Vlad Stanomir in der Reihe "Lebenswerke - Werke des Lebens" zeigt den Größenwahn der Herrschenden und die Unterdrückung des Volkes zu seiner Zeit. Die Geschichte dre Menschheit, ihr Denken und Handeln, wiederholt sich ständig, wie das Zeitgeschehen zur Veröffentlichung des Werkes zeigt. Es scheint, dass wir Menschen aus der Geschichte nicht lernen. Für den denkenden Menschen sind diese Wiederholungen frustrierend, denn eine dauerhafte Veränderung scheint unmöglich...

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 32

Veröffentlichungsjahr: 2023

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Inhaltsverzeichnis

FRAGMENT AUS EINEM GESCHICHTLICHEN FACHBUCH

LITCOW ZU SICH

DER FÜRST ZU DEN OFFIZIEREN

IOAN (EIN ARBEITSKOLLEGE) AN AXINTE

EINER DER SOLDATEN ZU SICH SELBST

LITCOV ZUM FÜRSTEN

AXINTE ZU SICH SELBST

DER HERRSCHER ZU DEN SOLDATEN

LITCOV ZU DEN RATGEBERN

EIN PASSANT ZU EINEM ANDEREN (PASSANT)

EIN RANGHOHER OFFIZIER ZU SEINEN UNTEROFFIZIEREN

AXINTE ZU SICH SELBST

EINER DER ATHLETEN ZU SICH

DER FÜRST ZUM PUBLIKUM

AXINTE ZU SICH SELBST

DER ANSAGER ZUM PUBLIKUM

AXINTE ZUM STADION

FRAGMENT AUS EINEM GESCHICHTLICHEN FACHBUCH

„…es sind keine Dokumente erhalten geblieben, die seine Existenz mit Sicherheit belegen könnten. Von ihm erzählen nur Volkslieder, Balladen und Geschichten. Mal Axi genannt, dann wieder Arix oder Ax, erscheint der legendäre Rebell immer wieder in der gleichen Gestalt eines städtischen Raubritters auf Dachböden oder in Kellern der Großstadt versteckt, immer mit einer Meute von Verfolgern auf den Fersen. In die Enge getrieben, in die verzweifeltste Lage gebracht, überlebt er jedes Mal dank seiner Kühnheit und der Entschlossenheit, mit der er scheinbar unrettbar verlorene Stellungen verteidigt. Heftig und grausam, hartnäckig und tapfer kämpft er bis zum letzten Atemzug mit den blanken Fäusten und nicht nur einmal, so die Lieder. Ein ungleicher Kampf, voller Grausamkeit. Trotz der Sympathie, die die Volksdichtung ihm entgegenbringt, sollte es diese Gestalt wirklich gegeben haben, so hat sie nichts weiter getan, als die Dinge durcheinander zu bringen. Die Darstellung der Lieder zeigt deutlich, dass er immer auf eigene Faust gehandelt hat, als Einzelgänger, unabhängig von einer organisierten Opposition. Im Gegensatz zu Widerstandsformen, die sich geeignet hätten, das Volk hinter der Idee der Opposition zu vereinen, weit davon entfernt, die geschichtliche Tragweite zu begreifen, den historischen Kontext zu bedenken und Tatsachen einigermaßen zu erwägen, hat Arix sich einzig von einem wahnsinnigen, auf rührerischen Instinkt leiten lassen. Sein reales oder fiktives Erscheinen ist genau das Gegenteil vom Typen des einfachen, untertänigen und ängstlichen Menschen, der sich nur mit den alltäglichen Kleinigkeiten beschäftigt…“

LITCOW ZU SICH

Es ist schlimm, schlimm… Wenn sich das Wetter nicht bessert, wird es schlimm. Es regnet seit zwei Wochen. Es regnet unaufhörlich. Der Himmel ist bedeckt von einem Ende des Landes bis zum anderen. Und das macht den Fürsten verrückt, es treibt ihn zur Verzweiflung. Er verträgt die Feuchtigkeit nicht, er ist unter einem Feuerzeichen geboren, ein wolkiger Tag setzt ihm schlimmer zu als das Fieber. Es ist doch die Höhe, so ein großes Land und kein Fleckchen heiterer Himmel. Die Schlechtwetterfront erstreckt sich über hunderte von Kilometern und dreht sich wie verrückt auf der Stelle. Kein Riss in den Wolken, kein Sonnenschein. Mit den Meteorologen kann man sich nicht verstehen. Keiner wagt es, mir die Wahrheit zu sagen, damit ich wenigstens weiß, was zu tun ist, welche Maßnahmen zu treffen sind. Die Angst ist ihnen in die Knochen gefahren und sie versprechen jeden Abend, dass es morgen besser wird. Irgendetwas stimmt an diesem System nicht. Dass die Menschen unterwürfig sind, ist schon gut, doch jetzt brauche ich einen Fachmann, der mir die Lage genau erklärt. Es ist nicht ihre Schuld, dass es regnet. Ich werde sie deswegen nicht aufhängen, oder? Wie dumm, sie zittern vor Angst und verstecken sich hinter ihren Isobarenkarten, von denen man nichts verstehen kann. Und Seine Majestät liegt wie krank, seit drei Tagen hat er das Bett nicht verlassen. Die Knochen schmerzen ihm, er hat Seitenstechen, ist ganz zerknittert. Er isst kaum