Die Abenteuer des Anton Meise - Inge Diesel-Voß - E-Book

Die Abenteuer des Anton Meise E-Book

Inge Diesel-Voß

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Beschreibung

Anton Meise, auch genannt Ameise erlebt mit der vegetarischen Spinne Fridolin und dem Marienkäfer Klarabella, genannt La viele Abenteuer. Bei ihrer Wanderung über die Wiese begegnen ihnen alle möglichen Tiere, mal nette, mal weniger nette.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 31

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Als Mutter und Oma habe ich immer Bücher gesucht, die nicht nur von Monstern, Zauberern, Geistern und sonstigen unrealistischen Dingen handeln. Die Märchenbücher und auch der Struwwelpeter sind mir als Horrorgeschichten in Erinnerung geblieben. Das wollte ich meinen Kindern und Enkeln nicht antun.

Dieses Büchlein widme ich all meinen Kindern, allen gegenwärtigen und zukünftigen Enkelkindern, meinem Mann und der ganzen Familie!

Vielen Dank an alle, die mir mit Rat und Tat geholfen haben, mein Kinderbuch zu verwirklichen, sowie an meine Lektorin Susanne Junge für die gute Betreuung.

Inge Diesel-Voß

Die Abenteuer des Anton Meise

© 2021 Inge Diesel-Voß

Layout und Buchsatz: Susanne Junge

Illustrationen: Ramona Mendel

Bildbearbeitung: Christian Strümpel

Verlag & Druck:

tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

ISBN

Paperback     978-3-347-28712-9

Hardcover     978-3-347-28713-6

e-Book            978-3-347-28714-3

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Teil 1

Ein Gewusel und Gefusel in unserer Kolonie. Meine vielen Geschwister, Onkel, Tanten, alle Verwandten und Freunde rennen hin und her. Jeder weiß, was zu tun ist, denn jeder hat seinen Platz und füllt diesen aus.

Nur ich nicht.

Gestatten, mein Name ist Meise, Anton Meise, kurz Ameise genannt.

Alle unsere Namen fangen mit A an. Normalerweise bekommen wir keine eigenen Namen mehr, da wir ja sooo viele sind, wir heißen einfach alle Ameise. Stellt euch mal vor, wir hätten alle noch Vornamen, die mit A anfangen. Dann würde vielleicht jemand Albert der viermillionste – fünfhundertachtundsechzig - tausendste – dreihundert - zwanzigste heißen. Das wäre ja gar nicht mehr auszusprechen!

Manchmal vergibt die Königin unseres Reiches doch noch einen einzelnen Namen für ganz besondere Ameisen. Irgendwie habe ich das Gefühl, sie hat sich bei mir vertan. Vielleicht liegt es daran, dass sie etwas schielt und eventuell meinen Nachbarn gemeint hat….

Ich gehöre zu der Gattung der Männchen und brauche nicht zu arbeiten. Dadurch habe ich viel Zeit und tue manchmal Dinge, die nicht so gerne gesehen sind.

Letztens habe ich – aus Versehen natürlich – der ersten Arbeiterin, die mit einigen Kolleginnen ein großes Blatt transportiert hat, ein Bein gestellt. War das eine Gaudi, als alle durcheinander gepurzelt sind!

Ich habe mich auch mal zwischen die Arbeiterinnen gemogelt und es mir dann auf einem Blatt gemütlich gemacht. Sie haben mich dann unwissentlich zurück in den Bau getragen. Leider war der Eingang nicht hoch genug und ich bin heruntergepurzelt; direkt vor die Füße der strengsten Aufseherin! Oh je, da musste ich mir was anhören! Ach, es macht aber einfach zu viel Spaß, die anderen zu ärgern.

Gott sei Dank mag mich die Amme, die für mich zuständig ist, sehr gerne. Jedes Mal, wenn andere mich ausschimpfen, nimmt sich mich in Schutz. Genau wie ich hat auch sie – als eine der wenigen Ammen – von der Königin einen Namen erhalten: Sie heißt Amelia, das hat sie mir mal verraten.

Also unser Staat umfasst so einige Hundert Ameisen. Unsere Königin ist die Wichtigste, denn sie legt die Eier. Die männlichen Ameisen haben Flügel und werden von Ammen aufgezogen. Die weiblichen Ameisen sind in der Regel die Arbeiterinnen, sie sammeln die Nahrung und beschützen den Bau vor Eindringlingen. Es gehören ein paar Blattläuse zu unserem Staat, sie werden als Haustiere gehalten und ab und zu wird von ihnen süßer Honigtau gemolken. Der schmeckt einfach lecker. Im Gegenzug werden sie von den Arbeiterinnen vor anderen Insekten geschützt. Es ist also ein Geben und Nehmen.

So, das war jetzt mal das Wesentliche über mein Volk.