Die Hure und der Geschäftsmann - Penny Pouvee - E-Book

Die Hure und der Geschäftsmann E-Book

Penny Pouvee

0,0

Beschreibung

Sie nimmt regelmäßig Geld von Männern. Ihr Freund hält das nicht mehr aus und setzt sie vor die Tür. An diesem Tag scheint es nur noch Ärger zu geben - bis jemand sie anspricht. Sein Plan ist einfach. Er wird an diesem Abend die Dienste einer willigen Dame kaufen und sie ausgiebig genießen. Nur, ob sie ahnt, wer er wirklich ist?

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern
Kindle™-E-Readern
(für ausgewählte Pakete)

Seitenzahl: 57

Veröffentlichungsjahr: 2022

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Die Hure und der Geschäftsmann

TitelseiteDas BuchKapitel 1Kapitel 2Kapitel 3Kapitel 4Kapitel 5Kapitel 6AnhangImpressum

Die Hure und der Geschäftsmann

von

Penny Pouvee

Das Buch

Sie nimmt regelmäßig Geld von Männern. Ihr Freund hält das nicht mehr aus und setzt sie vor die Tür. An diesem Tag scheint es nur noch Ärger zu geben – bis jemand sie anspricht.

Sein Plan ist einfach. Er wird an diesem Abend die Dienste einer willigen Dame kaufen und sie ausgiebig genießen. Nur, ob sie ahnt, wer er wirklich ist?

Kapitel 1

Amanda stand immer noch da und wartete, ob sie die Tür doch öffnete. Er musste wissen, dass sie hier war, hatte sie vorhin hören müssen. Wieder hörte sie ein Lachen, und irgendwas fiel um. Das Lachen wurde lauter. Seine Nummer wollte sie nicht schon wieder anrufen … und sie hörte Schritte, die sich näherten. Ihr Freund, er trug nur eine Unterhose, öffnete die Tür einen Spalt weit.

„Was willst du denn hier?“, erhob er seine Stimme.

„Ich wollte …“

„Das haben wir doch besprochen! Entweder hörst du auf mit dem Scheiß, oder …“

„Aber ich …“

„Ich hätte es dir früher sagen wollen, aber das läuft so nicht“, änderte sich sein Tonfall irgendwie.

„Aber du wolltest doch …“

IhrBlut fühlte sich in diesem Moment wie die Drinks an, die es in diesen Lokalen immer gab. Diese brennende Kälte breitete sich immer weiter aus, durch ihre Unterarme, bis in ihre Fingerspitzen. An diesem Vormittag hatte sie ungefähr so einen Gedanken gehabt, während sie diesem Typen noch vor dem Frühstück einen geblasen hatte! Und nun war alles klar.

„Du, ich kann momentan nirgends hin, und …“

„Dann geh doch schon einmal zu deiner … Arbeit.“

Amanda merkte, wie sich hinter ihr jemand näherte und trat zur Seite. Diese Kälte breitete sich weiter aus, wenigstens nicht dieses Zittern. Diese Zeit war vorbei. Vielleicht sollte sie …

„Ich bekomme noch 50 Euro! Glaubst du, der Service heute war gratis?“

„Oh, du willst Geld? Wer hat denn die letzten Wochen das Essen bezahlt?“

„Ja, aber … lass mich wenigstens meine Sachen holen, ja?“

„Oh, warte einen Moment …“

Er verschwand wieder in der Wohnung, ohne dass sich die Tür ganz schloss. Dieses Kältegefühl begann sich irgendwie mit einem Schwitzen zu mischen – aber tiefes Durchatmen würde sicher wieder helfen. Nur war hier nicht der richtige Ort dafür, nicht mehr. Die Tür öffnete sich wieder – und ihr Rucksack wurde nach draußen geworfen. Ein paar Kleidungsstücke folgten, und die Wohnungstür schloss sich mit einem „Ja, dann tschüss!“.

„Fick dich doch!“, erhob sie die Stimme und hoffte, dass dieser Typ nicht nochmals zurückkam. Sie stopfte die Sachen in den Rucksack und machte sich nach draußen auf.

*

„Einmal, bitte!“, verlangte sie.

„Wirklich? Für dich nur 40 Euro heute.“

Amanda legte wortlos das Geld hin und nahm den Schlüssel und das Badetuch. Sie fragte sich, mit wie vielen Damen der Typ beim Eingang diese Nummer abzog. Ein Swingerclub, keine Prostitution erlaubt, na klar. Wenn unten schon die übliche Kundschaft wartete und alles gut lief, würde sie sich zwischendurch hier an der Bar was zu trinken genehmigen. Durfte sie dann und wann einmal bitte dieses Zeug haben, das so schön im Hals brannte? Beim ersten Mal hätte fast jemand nach einem Ausweis gefragt. Nun wussten in diesem Laden wohl schon alle, dass sie fast 22 war.

Zum Glück waren die Säulen hier keine tragenden Teile und lackiertes Holz eben billiger als polierte Steinplatten. An der Wand stand groß „Keine Prostitution!“, darunter der Rest der Hausordnung. Vielleicht war es vorgeschrieben, das auszuhängen. Auch Huren zahlten Eintritt und deren Kundschaft auch.

Niemand sonst war in der Garderobe, sie hätte lieber in zwei Stunden hier auftauchen sollen. Und dazwischen alles herumschleppen? Vielleicht konnte sie für noch mehr Trinkgeld das Kästchen dauerhaft haben. Oder gab es nicht diese Schließfächer am Bahnhof? Erst einmal waren ihre Sachen hier gut aufbewahrt – und jemand kam herein, der nach Kundschaft aussah. Außer denen und den käuflichen Damen war hier kaum jemand zu treffen, redeten die Leute immer noch.

Mehr als einmal hatte ein Blick genügt, um etwas zu bewirken. Noch mehr würde zu großes Aufsehen verursachen. Aber der wusste sicher, wo es Spaß gab. Bevor sie voreilig zu viel von sich zeigte, schlang sich Amanda das Badetuch um und machte sich in die verzweigten Gänge auf. Manche verirrten sich hier sicher, sie steuerte auf die Duschen zu und hängte das Tuch auf die Ablage. Mit Touristen hatte es auch manchmal geklappt, aber der hier hatte kostenpflichtige Dienste wohl nicht nötig. Vielleicht …

War das doch ein Zwinkern gewesen? Die Auswahl an leeren Kabinen war sicher noch groß. Sie bemerkte, wie der Typ aus dem Raum mit dem Duschen trat. Ein wenig hatte sich bei dem bereits aufgerichtet, und er schien zur klassischen Sauna zu wollen. Bevor sie zu voreilig war, wandte sie sich einmal der Dampfsauna zu.

Für das Badetuch suchte sie sich ein Versteck, weil es sonst weg war. Nur einmal hatte sie nackt hinauf zum Eingang gehen, sich ein neues besorgen müssen und es seither gelernt. Die heiße Dampfwolke schlug ihr beim Öffnen der Glastür entgegen. Oh, toll – am besten Platz stand schon einer ihrer „Kolleginnen“ und zeigte, was sie zu bieten hatte. Wer sich vorsichtig näherte und noch nicht auskannte, bekam wenig später eine Geldscheine zwischen den Fingern andeutende Geste zu sehen.

Langsam drang sie tiefer in den Raum ein, in dem schummriges Licht herrschte und noch etwas das Wummern der Musik zu hören war. Da waren zwei oder drei sehr beschäftigt miteinander, während sich ihre Augen rasch anpassten. Dort hinten war niemand mehr. Nur dieser Mann, der an der Wand lehnte und sicher nichts zu bieten hatte – außer Geld. Amanda blieb stehen, blickte in den leeren Bereich – und spürte schon die Hand über ihren Rücken streichen. Tiefer ging der Typ nicht, eher nach vorne.

Siedrehte sich um – und ließ ihren Blick deutlicher werden. Die fremde Hand tastete sich weiter und erreichte beinahe gefährliche Regionen. Langsamer trat sie zurück und trennte die Verbindung – und ihr Blick war nun hoffentlich deutlich genug. Es schien so zu sein. Der Mann warf ihr so etwas wie ein kurzes Lächeln zu und ging voraus. Er nahm sich sein Badetuch von der Ablage und Amanda ihres aus dem Versteck. Sie folgte ihm zur Garderobe, mit ein paar Blicken in fast alle Richtungen. Die zwei Geldscheine entsprachen dem üblichen Betrag, wenn er nicht mehr als das übliche Programm wollte.

Aus einer der Kabinen drang nun ein Stöhnen, aber alle anderen waren frei. Noch einmal sah sich Amanda schnell um und hielt dann die Tür geöffnet. Hier drin war es immerhin ein wenig heller als in der Dampfsauna. Sie setzte sich an den Rand der beinahe glatten, gepolsterten Liegefläche, während die Tür geschlossen und verriegelt wurde. Zwei Hände drückten sie weiter zurück und strichen nicht so gekonnt über sie, wie sie das umgekehrt gemacht hätte. Überhaupt, sollte das …?

Er ging tiefer, und siespürte die gierige Zunge an ihrem privaten Bereich. Die Hände kneteten an ihr herum – und diese Lippen nahmen Kontakt mit ihr auf. Da war ein Zittern, nicht unbedingt, weil dieser Mann vielleicht zu nervös war. Vielleicht war bei dem alles hart angespannt – und sie stöhnte lieber etwas mehr herum, bevor sie etwas sagte.