Im Bett mit einer Jungfrau - Penny Pouvee - E-Book

Im Bett mit einer Jungfrau E-Book

Penny Pouvee

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Beschreibung

Er kommt gut mit seiner Kollegin aus, und sie wirft ihm immer wieder ein Lächeln zu. Sonst ist sie zurückhaltend - und er vermutet, dass sie noch nicht viel Erfahrung mit Männern hat. Hier sollte er nicht zu viel Aufsehen erregen - aber sie schlägt vor, später dann ein Lokal zu besuchen ...

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Seitenzahl: 38

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Im Bett mit einer Jungfrau

TitelseiteDas BuchKapitel 1Kapitel 2Kapitel 3Kapitel 4Kapitel 5AnhangImpressum

Im Bett mit einer Jungfrau

von

Penny Pouvee

Das Buch

Er kommt gut mit seiner Kollegin aus, und sie wirft ihm immer wieder ein Lächeln zu. Sonst ist sie zurückhaltend – und er vermutet, dass sie noch nicht viel Erfahrung mit Männern hat. Hier sollte er nicht zu viel Aufsehen erregen – aber sie schlägt vor, später dann ein Lokal zu besuchen …

Kapitel 1

Noch immer stand Claudia neben meinem Tisch – und hatte sie mir schon wieder so etwas wie ein Lächeln zugeworfen? Ich blickte auf, sie weg – und sie drehte sich doch wieder in meine Richtung.

„Hast du …?“, begann sie.

„Ja, was gibt es denn?“

„Hast du schon alle Ergebnisse von letzter Woche bekommen?“

„Die sollten schon da sein, oder hast du die noch nicht?“

„Ich habe nur ein paar gesehen.“

„Ich frage noch einmal bei denen nach, ja?“

Sie blieb stehen und sollte schon wissen, dass das meistens eine Weile dauerte. Diesmal sah ich ihr Lächeln deutlich, bevor sie sich umdrehte und zu ihrem Schreibtisch zurückging. Wahrscheinlich tauchten die Zahlen wieder nach und nach auf, so wie im letzten Monat. Oder … hatte sie mich einfach so etwas gefragt? Das war alles rein geschäftlich, klar.

Ich sah mich etwas um und merkte, dass die ganzen Daten seit einer halben Stunde hier waren. Soweit ich das sehen konnte, fehlte nichts. Aber … sollte sie das nicht auch bekommen haben? Dann schickte ich es ihr eben weiter. Wenn sie einmal „Ganz liebe Grüße“ geschrieben hatte, konnte ich das auch als Unterschrift verwenden.

Der Chef war den ganzen Tag noch nicht aufgetaucht, und vielleicht war sie deshalb etwas lockerer. Vor ein paar Wochen, ganz zu Beginn, hatte ich sie noch für schüchtern gehalten. Aber irgendwas war da. Sie war eine Frau, 22 oder so, soweit sie das einmal erzählt hatte, über die es nie Gerede gab. Aber ein Mann wie ich sollte hier vielleicht …

„Hast du die Daten jetzt?“, riss mich ihre Stimme aus meinen Gedanken.

„Ja, habe ich dir gerade geschickt.“

„Oh, danke, das ist ganz lieb von dir!“

Sie stand immer noch da und hatte mich vielleicht die ganze Zeit beobachtet. Vielleicht sollte ich sie wirklich einmal fragen, ob sie später noch etwas geplant hatte. Es konnte ruhig wieder geschäftlich beginnen, sollte. Aber vielleicht erzählte sie mir dann … ob da doch irgendwas zwischen ihr und dem Chef war.

Wieder lächelte sie vorsichtig, zumindest kam es mir so vor, und ging wieder zu ihrem Platz hinüber. Das war auch besser so, sonst … hätte sie womöglich die leichte Anspannung in meiner Hose bemerkt. Es war schon einmal bei ihr passiert und vielleicht hatte sie etwas bemerkt – oder auch nicht. Aber an diesem Tag … würde ich ihr diese Frage stellen, wenn gerade sonst niemand dabei war. Private Dinge waren eben privat und andere geschäftlich.

Sie blieb stehen, drehte sich doch noch einmal um – und ich sprach sie an.

„Was ich noch fragen wollte … hast du heute dann noch etwas vor?“

„Nein, an sich nicht“, entgegnete sie etwas kühl.

„Dann könnten wir doch einmal …“

„Oh, du meinst …?“, kicherte sie beinahe.

„Ja … ich bin immer bei diesem Lokal dort unten vorbeigegangen und kenne das noch nicht einmal. Wir könnten ja einmal hingehen.“

„Na gut, wenn du meinst. Ich mache das noch fertig hier.“

Hatte sie diese Statistik wieder vergessen? Es reichte doch, wenn ich mich bei diesem Projekt damit beschäftigte. Was sie wohl wirklich über mich dachte, oder noch besser, worauf sie wohl genau stand? War sie am Ende vielleicht wirklich …? Ich würde es herausfinden. Vielleicht wirkte ich auf manche Frauen etwas zurückhaltend, weil ich gerne zuerst alles beobachtete und einen Plan hatte. Aber gleich zu direkt sein, wenn es nicht nötig war, fand ich zu plump.

*

„Bist du bereit?“, schreckte mich die Stimme von Claudia auf. Ich glaubte ein leichtes Zittern bei ihr zu bemerken, und was sollte mir das sagen? Die Frage war doch, ob sie bereit war, bereit, ihr Leben als Jungfrau zu beenden. Klar, das war meine Fantasie. Ob ich es doch irgendwie andeuten sollte? Vielleicht kam es darauf an, wie viele und welche Getränke sie bestelle.

Meine Gedanken schweiften wieder zu sehr ab, und ich speicherte alles ab und schaltete den Computer aus. An diesem Tag war viel weitergegangen – aber das Beste stand noch aus. Ja, ich musste zugeben, dass ich bei ihrem Anblick auch ein wenig kribbelig wurde. Ich würde mit ihr einfach was trinken gehen, und dann lief das schon. Wo wohnte sie nun überhaupt genau? Das würde ich alles erfahren.

Kapitel 2