Eine Zuchtstute und zwei Deckhengste - Penny Pouvee - E-Book

Eine Zuchtstute und zwei Deckhengste E-Book

Penny Pouvee

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Beschreibung

Sie möchte hier ein wenig Abstand von der Hektik der Stadt gewinnen. Zwar lächelt ihr gleich ein Mann zu, aber er weiß sich zu benehmen. Vielleicht sollte sie ihn dann nicht enttäuschen - und die Nächte sind hier lang, wie es aussieht. Sie erlebt eine Überraschung - und da ist noch ein heißer Typ.

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Seitenzahl: 43

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Eine Zuchtstute und zwei Deckhengste

TitelseiteDas BuchKapitel 1Kapitel 2Kapitel 3Kapitel 4Kapitel 5Kapitel 6AnhangImpressum

Eine Zuchtstute und zwei Deckhengste

von

Penny Pouvee

Das Buch

Sie möchte hier ein wenig Abstand von der Hektik der Stadt gewinnen. Zwar lächelt ihr gleich ein Mann zu, aber er weiß sich zu benehmen. Vielleicht sollte sie ihn dann nicht enttäuschen – und die Nächte sind hier lang, wie es aussieht. Sie erlebt eine Überraschung – und da ist noch ein heißer Typ.

Kapitel 1

Die Anlage war größer, als ich sie mir vorgestellt hatte. Zumindest hatte ich die Stelle immer noch nicht gefunden. Vielleicht sollte ich nochmals nachfragen, aber erst einmal stellte ich meine Sachen ab und ließ meinen Blick herumschweifen. Da waren nur ein paar Bäume – und neben dem dichten Gebüsch dort drüben stand ein Zelt. Etwas flatterte im leichten Wind – und ein Mann tauchte auf.

Wie es aussah, hatte er mich bemerkt, und ich sah schon wieder alles in meinen Gedanken. Aber alles hier sah immer noch wie ein Ort aus, an dem eine allein reisende Frau ein paar Tage ihre Ruhe haben konnte. Er war kaum größer als ich und trug eine kurze Hose und so eine Art dünnes Jäckchen. Er blickte in meine Richtung und spazierte wortlos ein paar Schritte auf mich zu.

Sein Kleidungsstück ließ mich nicht nur seine Oberarme erkennen, sondern auch die Konturen seiner Bauchmuskeln erahnen. Er lächelte mir zu – und eine Frau trat neben ihn. Sie sah sich womöglich um, ob da noch jemand auftauchte.

„Hallo, ich …“, begann ich.

„Hallo“, sagte sie, „ich weiß schon. Na dann komm einmal weiter.“

Wer war sie jetzt genau? Er sah mich an, nicht ganz direkt – und ein Kribbeln kam bei mir auf. Vielleicht hatte sich mein Herzklopfen beruhigt, weil sie das offenbar locker sah oder ich wieder zu weit dachte. Der hatte doch die ganze Zeit meine Oberweite studiert und war trotzdem nicht wie einer dieser Typen, von denen ich genug hatte.

Sein wortloses Lächeln, wenn auch mehr in Richtung Waldboden, wurde intensiver. Diese Frau drehte sich um – und ich kam mit. Das war hier wohl üblich, dass das Stammpublikum alle herumführte, die gerade erst angereist waren. Oder gehörte die zum Personal? Von irgendwo hörte ich Musik. Neben der Zeltplane waren mehrere Äste aufgeschlichtet und bildeten eine Wand. Außer dem kahlen Waldboden und ein paar Kisten sah ich dort nichts. Irgendwo bemerkte ich das Plätschern von Wasser, als wir weitergingen.

Da war ein halboffenes Gebäude, in der Nähe noch eines. Die Musik wurde lauter, und ich bemerkte die Lichterkette, die irgendwo zwischen dort und den Ästen der Bäume montiert war. Einige Zelte standen hier, in Nischen zwischen den Büschen. Da vorne waren ein paar Leute, denen sie zulächelte. Sie wandte sich etwas zu, das auf einem Gitter lag und einen warmen, würzigen Duft verströmte. Waren das Tomatensauce, Pilze und Kräuter auf einem Pizzateig?

Ich ließ meine Sachen an einer Stelle stehen, wo ich sie vielleicht aufbauen konnte. Diese Frau ging weiter – und der Blick dieses Mannes traf mich nun direkt. Dann … folgte ich ihm einmal hinaus in den Wald. Es ging weiter entlang eines Pfades, der in dichtes Gestrüpp und Gebüsch führte. Mein Herzklopfen wurde stärker, und dieses Kribbeln kam dazu.

Nach ein paar Metern schwenkte er in eine Abzweigung. Eine Nische tat sich zwischen den Büschen auf – und er öffnete knapp neben mir seine Hose und begann den Waldboden zu bewässern. Okay, hier ging es wirklich ganz locker zu, und das musste ja nicht gleich bedeuten … na gut. Vielleicht musste ich auch – aber da war alles blockiert. Er drehte sich nochmals zu mir und lächelte.

„Das geht mir irgendwie zu schnell“, sagte ich.

„Was denn?“, lachte er. „Ich wollte nur …“

„Aber … was ist mit ihr?“

„Oh … das ist leicht kompliziert.“

Die Art dieses Kribbelns änderte sich bei mir irgendwie. Er stand nun direkt neben mir – und ließ seine Hand über meiner Schulter schweben. Ich nickte zart und er knetete ein wenig dort herum, als wollte er mich massieren. Noch ein wenig rückte er näher. Er blickte in die Baumkronen, streckte die Arme zur Seite, drehte sich im Kreis – und ich fing ihn auf. Er atmete tief ein und aus – und ich dachte an seine Bauchmuskeln. Aber ich hielt ihn nur unter den Armen.

Ich dachte an meine Sachen und ob ich das an der Stelle aufbauen sollte – und folgte ihm, als er vorausging. Ein anderer Mann stand neben dieser Frau und aß ein Stück dieser improvisierten Pizza. Er zuckte zusammen, als er mich bemerkte – und reichte mir auch ein Stück.

„Danke“, sagte ich.

„Ist das dein Zelt? Ich glaube, dort ist ein guter Platz … aber schau dich einmal um.“

Dieser andere stand wieder neben mir – und wo wohnte der hier überhaupt?

Kapitel 2

Dort vorne tauchte etwas zwischen den Bäumen auf, und er beschleunigte seine Schritte. Da war ein Bauwerk, von dem nicht mehr viel außer einer Mauer stand, und er hatte dort anscheinend sein Zelt aufgebaut. Mein Kribbeln verschwand irgendwie, als ich mich an das Mauerwerk klammerte. Er lehnte sich daran an, und sein Blick änderte sich nicht.

Er holte eine Campingmatte aus dem Zelt und legt sie auf die freie Fläche davor, setzte sich hin – und ich mich neben ihn. Ich spürte seine Hand an mir, holte tief Luft und spürte wieder meinen Puls.