Ihr tiefer Fall als Hure - Penny Pouvee - E-Book

Ihr tiefer Fall als Hure E-Book

Penny Pouvee

0,0
2,99 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Alles ist vorbei, und wohin soll sie jetzt gehen? Hier kann sie sogar ein wenig Geld verdienen, aber wie lange kann das so weitergehen? Die Männer, die hier ihre Triebe befriedigen, stört die billige Absteige nicht. Ein Kunde ist eines Tages anders, aber seine Wünsche sind sehr speziell.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 37

Veröffentlichungsjahr: 2022

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Ihr tiefer Fall als Hure

TitelseiteDas BuchKapitel 1Kapitel 2Kapitel 3Kapitel 4Kapitel 5Kapitel 6AnhangImpressum

Ihr tiefer Fall als Hure

von

Penny Pouvee

Das Buch

Alles ist vorbei, und wohin soll sie jetzt gehen? Hier kann sie sogar ein wenig Geld verdienen, aber wie lange kann das so weitergehen? Die Männer, die hier ihre Triebe befriedigen, stört die billige Absteige nicht. Ein Kunde ist eines Tages anders, aber seine Wünsche sind sehr speziell.

Kapitel 1

Aus ein paar Fenstern fiel Licht auf den Gehsteig, während der Rest der hohen Fassade in das Grau der Nacht gehüllt war. Dort gab es was zu trinken, und vielleicht sollte Susanne jetzt genau das. Oder sollte sie noch ein paar Kilometer durch die Stadt laufen? Irgendwas hatte sie vorhin gehört, jetzt schallte das Gelächter deutlicher in ihre Richtung. Mit ihrem Freund hatte es so ähnlich angefangen, aber vielleicht bestellte da drinnen jemand etwas für sie. Irgendein Typ war vielleicht schon zufrieden, wenn sie … und dann hatte sie einen Schlafplatz für diese Nacht. Also trat sie ein.

Erst einmal blickte niemand in ihre Richtung, und an der Bar standen ein paar kräftige Männer herum. Die meisten davon sahen nach der Sorte aus, die nach einem Scheißtag noch ein Bier kippen wollte. Aber niemand hier konnte so einen beschissenen Tag wie sie gehabt haben. Ganz sicher war sie sich nicht, ob sie an diesem Abend noch für etwas offen wäre – aber die hier waren es wahrscheinlich. Da kannte sie sich schon zur Genüge aus. Nein, sie sollte das nicht machen! Obwohl … was wäre so schlimm daran, sich nach dieser Sache so richtig schön von einem kräftigen Typen durchnehmen zu lassen? Wohl besser als mehr zu trinken, als sie vertrug.

Sie sollte bald von hier verschwinden, auch wenn sie noch nicht genau wusste, wohin. Oder doch so lange es ging hier an der Bar sitzen? Erst einmal stand sie hier, wurde kaum beachtet und sah sich um. Toll – hatte einer von diesen Männern gerade was für sie bestellt? Der mit der Tätowierung auf dem kräftigen Oberarm? Ja, und nun lächelte er ihr auch zu. Also vielleicht doch lieber schnell weg von hier. Vielleicht noch einmal probieren, ob sie diese frühere Bekannte erreichte, und …

„Ganz allein hier?“, fragteder Typ auf einmal, während er sich auf den leeren Barhocker neben ihr hinsetzte. Sie zuckte leicht zusammen, als der Barmann ein weiteres Glas von diesem Zeug hinknallte. Das war für sie. Gut, einen konnte sie trinken, auch wenn das sicherdieser wirklich scharfe Wodkawar. So billig, wie dasZeughier laut der Karte war, konnte sie bald wer darauf einladen. Aber was war das bitte für eine Anmache? Immer noch besser als ihr letztes Erlebnis. Zumindest würde es sie ablenken,sich ein bisschen mit ihm zu unterhalten.

„Ach, ich war auf dem Weg nach Hause und wollte noch was trinken, nur so“, antwortete Susanne schließlich.

„Ja, der geht sicher noch … und dann?“

„Also wenn ich ehrlich bin …“

Toll, er hatte sie durchschaut und voll erwischt. Bald würde es herauskommen. Dass sie im Moment überhaupt kein Zuhause hatte, weil sie ihr letzter Liebhaber auf die Straße gesetzt hatte. Der sich in den letzten Monaten ihr Freund genannt und dem eben die Wohnung gehört hatte. Aber so, wie dieser Typ hier aussah, konnte sie ruhig ein bisschen was über ihn herausfinden. Ja, vielleicht würde es wie üblich enden, aber dann wusste sie wenigstens, wo sie diese Nacht verbringen konnte. Oder ob er sie … für eine Straßenhure hielt? So wie das hier aussah und wie sie im Moment herumlief …

Dabei sah die Frau neben ihr schon eher wie eine aus.Wahrscheinlichwar das hier offiziell nicht erwünscht, aber sicher wussten alle, dass an Orten wie diesem fast jeder Wunsch zu kaufen war. Nicht nur billige Getränke, die einem fast den Hals verätzten. Meistens standen die Damen ab einer gewissen Uhrzeit draußen auf der Straße und manche sicher auch hier drinnen. Beim Einkaufen war sie früher manchmal in diese Gegend gekommen. Und nun … mit welchem Geld sollte sie das machen? Nun ja, auch diese Damen bestellten schließlich den einen oder anderen Drink, oder eher jemand für sie.

„Oh, wo fehlt es denn?“, setzte der Typ die Unterhaltung fort und ließ seine Hand in die Nähe von ihrer wandern.

„Da gibt es momentan ein bisschen ein Problem mit meiner Wohnung.“

„Oh, ich weiß schon, sag nichts weiter. Aber … du … könntest …“

„Ja?“

„Wenn du möchtest bei mir übernachten. Wäre kein Problem.“

„Wirklich?“