Die Revolution von 1848/49 - Frank Lorenz Müller - E-Book

Die Revolution von 1848/49 E-Book

Frank Lorenz Müller

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Beschreibung

Ausgehend von einer Analyse der politischen und sozialen Krise Deutschlands im Vormärz verfolgt Franz Lorenz Müller die Hauptstränge der mannigfachen revolutionären Veränderungsprozesse zwischen März 1848 und Juli 1849. Der Fokus richtet sich dabei nicht nur auf die politische Revolution des liberalen Bürgertums, die mit einer Fundamentalpolitisierung und Kommunikationsrevolution einherging, sondern ebenso auf die Forderungen und Aktionsformen von Bauern, Arbeitern, städtischen und ländlichen Unterschichten sowie von unterprivilegierten Schichten (Frauen, Juden). In einem abschließenden Kapitel erörtert er eingehend die Revolutionswende im Herbst 1848, die Verfassungsarbeit der Paulskirche, die Reichsverfassungskampagne sowie die Niederwerfung des pfälzischen und badischen Aufstands im Sommer 1849. Der Autor legt damit einen straffen, gut lesbaren und dennoch detailreichen und differenzierten Überblick zu den deutschen Revolutionen von 1848/49 vor.

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Veröffentlichungsjahr: 2012

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Frank Lorenz Müller

Die Revolution von 1848/49

Geschichte kompakt

Herausgegeben von

Kai Brodersen, Martin Kintzinger, Uwe Puschner, Volker Reinhardt

Herausgeber für den Bereich 19./20. Jahrhundert:

Uwe Puschner

Beratung für den Bereich 19./20. Jahrhundert:

Walter Demel, Merith Niehuss, Hagen Schulze

Impressum

This book is for Ceel

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung in und Verarbeitung durch elektronische Systeme.

4., bibliographische aktualisierte Auflage 2012

2012 by WBG (Wissenschaftliche Buchgesellschaft), Darmstadt 1. Auflage 2002

Die Herausgabe des Werkes wurde durch die Vereinsmitglieder der WBG ermöglicht.

Einbandgestaltung: schreiberVIS, Bickenbach

Besuchen Sie uns im Internet: www.wbg-wissenverbindet.de

ISBN 978-3-534-24584-0

Elektronisch sind folgende Ausgaben erhältlich:

eBook (PDF): 978-3-534-72316-4

eBook (epub): 978-3-534-72317-1

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Inhaltsverzeichnis

Geschichte kompakt

I. Die Wurzeln der Revolution

1. Der lange Schatten der Französischen Revolution: Nationalismus, Liberalismus und der monarchische Staat

a) Die deutsche National- und Einheitsbewegung bis 1848

b) Liberalismus und Radikalismus im deutschen Vormärz

c) Der monarchische Staat

2. Die soziale Frage: Bevölkerungswachstum, Gewerbe und Pauperismus

a) Die Bevölkerungsentwicklung

b) Landwirtschaft, Handwerk und Industrialisierung

c) Der „Pauperismus“

3. 1845–1848: das Grollen vor dem Sturm

a) Politische Spannungen im Vorfeld der Revolution

b) Die Hunger- und Armutskrise, 1845–1848

c) Das europäische Umfeld am Vorabend der Revolution

II. Deutschland im Frühjahr 1848: die März- und Aprilrevolutionen

1. Die Revolutionen in den Staaten des Dritten Deutschlands

a) Die Märzrevolutionen

b) Der badische Aprilaufstand

2. Die Revolution in Österreich und Preußen

a) Österreich

b) Preußen

3. Die Revolution im Deutschen Bund

a) Vom Heidelberger Treffen zum Fünfzigerausschuss

b) Die Reformtätigkeit des Bundestags

4. Die „elementare“ Revolution

a) Arbeiter, Handwerker und städtische Unterschichten

b) Bauern und ländliche Unterschichten

III. Presse, Vereine, Parlamente: die Institutionalisierung der Revolutionen im Sommer und Herbst 1848

1. Die Bildung einer revolutionären Öffentlichkeit

a) Die befreite Presse

b) Versammlungen und Feste

c) Vereine, Verbände und Kongresse

d) Revolutionsöffentlichkeit und unterprivilegierte Gruppen: Juden und Frauen

2. Die deutsche Nationalversammlung in Frankfurt, Mai–September 1848

a) Wahl, Zusammensetzung, Konstituierung

b) Der „kühne Griff“ nach der Exekutive

c) Probleme der Staatsgründung im Zeichen des Nationalismus

3. Die politische Entwicklung in den deutschen Einzelstaaten

a) Das Habsburgerreich

b) Preußen

c) Die Staaten des Dritten Deutschlands

IV. Revolutionswende, Reichsverfassungund Ende, September 1848 – Juli 1849

1. Die Revolutionswende im Herbst 1848

a) September 1848: die Zweite Revolution in Frankfurt und Baden

b) Revolution und Gegenrevolution in Österreich

c) Preußens „wohlüberlegte, wohlvorbereitete Restauration“

2. Reichsverfassung und Kaiserwahl

a) Die Frankfurter Grundrechte

b) Großdeutschland, Kleindeutschland, Siebzigmillionenreich

c) Verfassungsordnung und Kaiserwahl

3. Der Kampf um die Reichsverfassung

a) Die Ablehnung der Kaiserkrone und der Niedergang der Nationalversammlung

b) Die Reichsverfassungskampagne: Hannover, Württemberg, Preußen und Sachsen

c) Bayern, der rheinpfälzische Aufstand, Baden und das Ende

V. Schlussbetrachtung

Auswahlbibliographie

Personen- und Sachregister

Geschichte kompakt

In der Geschichte, wie auch sonst,dürfen Ursachen nicht postuliert werden,man muss sie suchen. (M. Bloch)

Das Interesse an Geschichte wächst in der Gesellschaft unserer Zeit. Historische Themen in Literatur, Ausstellungen und Filmen finden breiten Zuspruch. Immer mehr junge Menschen entschließen sich zu einem Studium der Geschichte, und auch für Erfahrene bietet die Begegnung mit der Geschichte stets vielfältige, neue Anreize. Die Fülle dessen, was wir über die Vergangenheit wissen, wächst allerdings ebenfalls: Neue Entdeckungen kommen hinzu, veränderte Fragestellungen führen zu neuen Interpretationen bereits bekannter Sachverhalte. Geschichte wird heute nicht mehr nur als Ereignisfolge verstanden, Herrschaft und Politik stehen nicht mehr allein im Mittelpunkt, und die Konzentration auf eine Nationalgeschichte ist zugunsten offenerer, vergleichender Perspektiven überwunden.

Interessierte, Lehrende und Lernende fragen deshalb nach verlässlicher Information, die komplexe und komplizierte Inhalte konzentriert, übersichtlich konzipiert und gut lesbar darstellt. Die Bände der Reihe „Geschichte kompakt“ bieten solche Information. Sie stellen Ereignisse und Zusammenhänge der historischen Epochen der Antike, des Mittelalters, der Neuzeit und der Globalgeschichte verständlich und auf dem Kenntnisstand der heutigen Forschung vor. Hauptthemen des universitären Studiums wie der schulischen Oberstufen und zentrale Themenfelder der Wissenschaft zur deutschen und europäischen Geschichte werden in Einzelbänden erschlossen. Beigefügte Erläuterungen, Register sowie Literatur- und Quellenangaben zum Weiterlesen ergänzen den Text. Die Lektüre eines Bandes erlaubt, sich mit dem behandelten Gegenstand umfassend vertraut zu machen. „Geschichte kompakt“ ist daher ebenso für eine erste Begegnung mit dem Thema wie für eine Prüfungsvorbereitung geeignet, als Arbeitsgrundlage für Lehrende und Studierende ebenso wie als anregende Lektüre für historisch Interessierte.

Die Autorinnen und Autoren sind in Forschung und Lehre erfahrene Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. Jeder Band ist, trotz der allen gemeinsamen Absicht, ein abgeschlossenes, eigenständiges Werk. Die Reihe „Geschichte kompakt“ soll durch ihre Einzelbände insgesamt den heutigen Wissensstand zur deutschen und europäischen Geschichte repräsentieren. Sie ist in der thematischen Akzentuierung wie in der Anzahl der Bände nicht festgelegt und wird künftig um weitere Themen der aktuellen historischen Arbeit erweitert werden.

Kai Brodersen

Martin Kintzinger

Uwe Puschner

Volker Reinhardt

I. Die Wurzeln der Revolution

9. 2. 1801 Frieden von Lunéville/Napoleons Vorherrschaft in Deutschland

25. 2. 1803 Reichsdeputationshauptschluss (Abschaffung zahlreicher Reichsstände)

10. 7. 1807 Beginn der preußischen Reformen (Ernennung Steins)

8. 6. 1815 Deutsche Bundesakte begründet den Deutschen Bund

18. 10. 1817 Wartburgfest

23. 3. 1819 Ermordung August v. Kotzebues durch Karl Sand

20. 9. 1819 Karlsbader Beschlüsse verabschiedet

5. 6. 1823 Provinzialständische Verfassung in Preußen

27.–29. 7. 1830 Julirevolution in Frankreich

28. 5. 1832 Hambacher Fest

5. 7. u. 28. 7. 1832 Restriktive Maßnahmen des Deutschen Bundes gegen liberale Opposition

1. 1. 1834 Deutscher Zollverein tritt in Kraft

1. 11. 1837 Aufhebung der hannoverschen Verfassung/„Göttinger Sieben“

7. 6. 1840 Regierungsantritt Friedrich Wilhelms IV. von Preußen Okt. 1840 Beginn der Rheinkrise

4.–6. 6. 1844 Weberaufstand in Schlesien

Aug. 1845 Beginn der Agrar- u. Gewerbekrise (1845–47)

11. 4.–26. 6. 1847 Sitzung des Vereinigten Preußischen Landtags

12. 9. 1847 Offenburger Treffen süddeutscher Demokraten

10. 10. 1847 Heppenheimer Treffen süddeutscher Liberaler

4. 11. 1847 Beginn des Schweizer Sonderbundkriegs

22.–24. 2. 1848 Revolution in Paris

Selten, bemerkte der Historiker Eric Hobsbawm, wurde eine Revolution so allgemein vorhergesagt wie die von 1848. Der französische Romancier Victor Hugo (1802–85) wollte den „dumpfen Klang der Revolution“, die ganz Europa erfassen würde, schon 1831 vernommen haben. Im Rückblick erscheinen solche Vorahnungen besonders scharfsinnig. Es ist dennoch problematisch, geschichtliche Prozesse auf ihre Rollen als Vorgeschichten zu reduzieren. In der rückwärts gewandten Beleuchtung historischer Betrachtung werfen Ereignisse Schatten in ihre Vergangenheiten. Es ist wichtig, nicht zu vergessen, dass dies ein künstlicher Vorgang ist. Vor Beginn der Märzrevolution wusste niemand, dass er im „Vormärz“ lebte. Die folgende Skizze ist daher kein Versuch, ein abgewogenes Kurzportrait Deutschlands in den Jahrzehnten vor 1848 zu entwerfen. Die Revolution war nicht der unvermeidliche Fluchtpunkt aller politischen, sozialen und kulturellen Entwicklungen im Deutschen Bund. Thomas Nipperdeys Mahnung gilt auch für 1847: die Zukunft war offen. Was folgt, ist lediglich ein selektiver Blick auf diejenigen Aspekte, die in der Rückschau als mit der Revolution verknüpft erscheinen. Dabei werden drei Felder angesprochen: 1. die politische Krise, 2. die soziale Frage und 3. die Kumulation sozialer und politischer Krisenelemente am Vorabend der Revolution.

1. Der lange Schatten der Französischen Revolution: Nationalismus, Liberalismus und der monarchische Staat

Das nahtlose Gewebe aus Kontinuitäten und Kausalitäten, das historische Vorgänge mit ihren Konsequenzen verknüpft, sperrt sich gegen willkürliche Periodisierung und kalendarische Konventionen. Manche Ereignisse haben dennoch einen so intensiven Einfluss auf spätere Entwicklungen, dass sie berechtigterweise als Zäsuren betrachtet werden können. Obwohl die sich verschärfende politische Krise im Deutschen Bund vor 1848 Wurzeln in früheren Entwicklungen hatte, kommt den Auswirkungen der Französischen Revolution und der napoleonischen Kriege besondere Bedeutung zu. Ohne sie sind die Spannungen zwischen früher Nationalbewegung, Liberalismus und monarchischem Staat nicht zu begreifen.

a) Die deutsche National- und Einheitsbewegung bis 1848

Die Französische Revolution konfrontierte die Deutschen mit einer Form des Nationalismus, die damals östlich des Rheins keine Entsprechung fand. Die Ideen und Soldaten, die nach 1789 von Frankreich kommend in Deutschland eindrangen, waren von einem Nationsbegriff erfüllt, dessen Intensität, Ausschließlichkeitsanspruch und Grad der Politisierung anzeigten, dass hier ein Nationalismus moderner Qualität entstanden war. Der einigenden und motivierenden Kraft eines solchen Verständnisses der eigenen Nation hatten die Bewohner des Heiligen Römischen Reiches zunächst nichts entgegenzusetzen. Zwar gab es wohl seit dem Spätmittelalter unter Klerikern und Adligen Frühformen eines deutschen National- und Reichsbewusstseins, das während der Türkenkriege auch weitere Bevölkerungsgruppen erfasste. Diese Ansätze zielten jedoch noch nicht auf die Bildung eines Nationalstaats. Auch die Entwicklung des nationalen Denkens im 18. Jahrhundert verwies keineswegs geradlinig auf die Entstehung einer modernen deutschen Volksnation. In der anwachsende Elite der akademisch Gebildeten – bei Beamten, Lehrern, Professoren, Ärzten, Juristen, Geistlichen und Schriftstellern – erwachte ein starkes Interesse an einer eigentümlich deutschen Nationalkultur. Von der Zentralität der Sprache ausgehend und in emphatischer Abgrenzung zur französisch beeinflussten Hof- und Adelskultur trugen Männer wie der Philosoph Johann Gottfried Herder (1744–1803), der Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock (1724–1803) oder der Historiker Justus Möser (1720–94) zur Konstruktion einer deutschen Kulturnation bei.

Freilich darf dieses intellektuelle Konstrukt einer literarisch-philosophischen Elite nicht mit einer Massenbewegung oder einem Programm zur nationalstaatlichen Einigung verwechselt werden. Der Berliner Buchhändler Friedrich Nicolai (1733–1811) schätzte, dass 1770 nur 20 000 Menschen aktiv an dieser nationalen Diskussion teilnahmen. Zudem blieb unklar, ob und wie die kulturelle Dimension mit Zielen verknüpft war. Für den Philosophen Friedrich Schlegel (1772–1829) blieb die Mission der Deutschen streng kulturell: „Was Hellas schlau ersann, was Indien blühte, / German’scher Männer Lied wird’s neu entfalten“, schrieb er im Jahr 1800. Vier Jahre später sah Friedrich Schiller (1759–1805) die deutsche Nation außerhalb der Sphäre des Politischen. Für ihn war deutsche Größe eine moralisch-kulturelle Kategorie, die vom politischen Schicksal der deutschen Nation unabhängig war. Bei allem theoretischen Eifer, befand die Schriftstellerin Germaine de Staël (1766–1817), hatten die deutschen Gebildeten nur wenig Interesse an der „ganzen Wirklichkeit des Lebens“. Der unpolitische oder zumindest nichtoppositionelle Charakter dieser frühen deutschen Nationalbewegung erklärt sich aus der Verwurzelung seiner Trägerschicht in den Regierungs- und Verwaltungsapparaten der deutschen Einzelstaaten. „Teutsch“ zu fühlen und gleichzeitig ein patriotischer Württemberger zu sein, wurde nicht als Widerspruch empfunden. Die Forderung nach einer deutschen Literatur oder einem deutschen Theater ermöglichte somit, einem nationalen Bedürfnis zu entsprechen, ohne durch das Drängen auf eine nationalpolitische Vereinigung an dem partikularstaatlichen Ast zu sägen, auf dem viele Mitglieder des Bildungsbürgertums saßen. Außerdem geboten zahlreiche deutsche Einzelstaaten ihrerseits über ein beträchtliches Maß patriotischer Loyalität. Thomas Abbts (1738–66) Werk „Vom Sterben für das Vaterland“ aus dem Jahr 1761, beispielsweise, handelt vom Tod für Preußen. 1793, selbst nach der Invasion französischer Truppen, beklagte der Dichter Christoph Wieland (1733–1813), dass es sächsische, bayerische, württembergische und hamburgische Patrioten gebe, nicht aber deutsche Patrioten, die das ganze Reich als ihr Vaterland liebten.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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