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Goodnotes sicher beherrschen und digitale Notizen strukturiert in den eigenen Workflow integrieren
Deine Notizen - digital, flexibel und überall dabei
Mit Goodnotes erstellst und verwaltest du deine Notizen schnell und unkompliziert auf dem Tablet oder Smartphone. Andrea Rawanschad zeigt dir anhand der iPad-Version alle wichtigen Funktionen, die du für Schule, Studium, Beruf und Alltag brauchst. So kombinierst du Notizen, Fotos, gescannte Dokumente, PDF-Dateien und Sketchnotes mühelos zu deinem individuellen digitalen Notizbuch.
Goodnotes Schritt für Schritt verstehen
Die Autorin führt dich durch alle wichtigen Funktionen: vom Anlegen des ersten Notizbuchs über das Erstellen eigener Vorlagen und Sticker bis hin zur Datensicherung. Du lernst, Goodnotes optimal an deine Arbeitsweise anzupassen und deine Notizen kreativ zu gestalten. Ein farbiges Kapitel mit vielen Beispielen zeigt dir, wie du dein Notizbuch mit Farben, Schmuckschrift und Sketchnotes zum Unikat machst.
Kreativ arbeiten und digital organisiert bleiben
Dieser praxisnahe Leitfaden unterstützt dich dabei, deine Notizen übersichtlich zu strukturieren, dich selbst zu organisieren und mit anderen zusammenzuarbeiten. Zahlreiche Tipps und Best Practices helfen dir, Goodnotes effektiv in deinen Alltag zu integrieren - auch plattformübergreifend zwischen Apple-, Windows- und Android-Geräten - für einen unbeschwerten Wechsel von der Papierwelt zur digitalen Welt.
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Seitenzahl: 289
Veröffentlichungsjahr: 2026
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Impressum
Einleitung
Meine Goodnotes-Story
Deine Goodnotes-Story
Über dieses Buch
Über die Autorin
Goodnotes: Stand und Weiterentwicklung
Das Preismodell
Danke
Kapitel 1: Hardware und Zubehör
1.1 Apple, Android oder Windows?
1.2 Das Tablet
1.3 Weitere Hardware
1.4 Der digitale Stift
1.5 Die glatte Glasfläche
1.6 Zubehör und Accessoires
1.6.1 Praktisches
1.6.2 Ästhetisches
Kapitel 2: Software: Goodnotes
2.1 Die App Goodnotes – was sie kann und was sie nicht kann. Ein Überblick
2.2 Das Beste aus beiden Welten: Papier und digital
2.3 #AllesAnEinemOrt und #FindenStattSuchen und #KopfFrei
2.4 Coopetition – ähnliche Apps in Abgrenzung und Kooperation
2.5 Tschüss Zettelwirtschaft!
Kapitel 3: How to … die ersten Schritte in Goodnotes
3.1 Die Startseite
3.2 Neues Notizbuch
3.2.1 Umschlagseite gestalten (Cover)
3.2.2 Seiten zum Notizbuch hinzufügen
3.2.3 Das neue Notizbuch benennen
3.2.4 Das Notizbuch verlassen bzw. schließen
3.3 Neuer Ordner
3.4 Willkommen im neuen Notizbuch – und jetzt?
Kapitel 4: How to … die Schreibwerkzeuge
4.1 Stifte
4.1.1 Deckender Stift
4.1.2 Bleistift
4.1.3 Textmarker
4.2 Der Radierer und seine Verwandten: Rückgängig/wiederherstellen, radieren, Seite(n)/Notizbücher löschen
4.2.1 Rückgängig und wiederherstellen
4.2.2 Radieren
4.2.3 Seiten und Notizbücher löschen
4.3 Tape
4.3.1 Linienstärke
4.3.2 Farbe und Muster
4.4 Gerade gezogene Linien und Formen
Kapitel 5: How to … die weitere Werkzeugleiste Tool für Tool
5.1 Tausendsassa Lasso
5.1.1 Verschieben
5.1.2 Ask Goodnotes
5.1.3 Farbe
5.1.4 KI-Schreibassistent
5.1.5 Größe anpassen und drehen
5.1.6 Ausschneiden
5.1.7 Kopieren
5.1.8 Duplizieren
5.1.9 Löschen
5.1.10 Umwandeln
5.1.11 Objekt erstellen
5.1.12 Bildschirmfoto machen
5.1.13 Zu Image Playground hinzufügen
5.1.14 Ebenen in Goodnotes: Vorne und hinten
5.2 Short-Track-Menü
5.2.1 Die Funktionen
5.2.2 Kommentar hinzufügen
5.3 Gut getippt ist auch notiert: Text-Werkzeug und Tastatur
5.3.1 Das (bewegliche) Textfeld
5.3.2 Der ganzseitige Text
5.4 Die Elemente-Sammlung als dein Kurzwahlspeicher
5.4.1 Raus aus der Elemente-Sammlung, rein in deine Notizen
5.4.2 Raus aus den Notizen, rein in deine Elemente-Sammlung
5.4.3 Einzelne Elemente bzw. ganze Elemente-Unterordner löschen
5.5 Genug der Worte: Bilder
5.5.1 Der Bildbearbeitungsmodus
5.5.2 Bilder als neue Seite zum Notizbuch hinzufügen
5.6 Gerade gezogene Linien und Formen: Das Geometrie-Werkzeug
5.7 Fehlt auf keinem Schreibtisch: Kleine Notizzettel (Post-its)
5.8 Ein Klassiker: Der Laserpointer
5.9 Ran ans Mikro: Audio aufnehmen
5.10 Unter der Lupe: Die Zoom-Schreibhilfe
5.11 Ganz genau: Das Lineal
5.12 Nimm dir Zeit: Der Zeitmesser
Kapitel 6: How to … weitere Funktionen, Dateiformate und Einstellungen
6.1 Arbeiten mit Miniaturen, Favoriten, Audios
6.1.1 Miniaturen (Seitenansicht)
6.1.2 Favoriten
6.1.3 Gliederungen
6.1.4 Audios
6.2 Finden mit der Suchfunktion
6.3 Raus aus Goodnotes: Alles rund ums Teilen, Exportieren, Drucken und Präsentieren
6.3.1 Zusammenarbeiten über die Link-Freigabe (Teilen)
6.3.2 Exportieren in verschiedenen Formaten
6.3.3 Drucken
6.3.4 Präsentieren
6.4 Rein in Goodnotes: Alles rund ums Hinzufügen von Seiten und sonstiges Importieren
6.4.1 Neue Seite hinzufügen und (mehr) Vorlagen …
6.4.2 Bild(er) als Seite(n) hinzufügen
6.4.3 Dokumente scannen
6.4.4 Importieren (Dateien in Goodnotes HOLEN)
6.4.5 Wege aus anderen Anwendungen in Goodnotes hinein (Dateien nach Goodnotes BRINGEN)
6.5 Die drei Punkte …: Mehr
6.6 Weitere Dateiformate: Lernsets, Whiteboard, Textdokument
6.6.1 Lernsets
6.6.2 QuickNote und Schnellaufnahme
6.6.3 Whiteboard
6.6.4 Textdokument
6.7 Die allgemeinen Einstellungen
6.7.1 Die Library-Ansicht
6.7.2 Dein Account-Icon oben rechts in der Library-Ansicht
Kapitel 7: Stimmige Struktur und Arbeitsabläufe
7.1 Plädoyer für eine klare Struktur in deinen digitalen Notizen
7.2 Bewusste Entscheidung treffen: Wofür Goodnotes (und wofür nicht)
7.3 Drei grundlegende Tipps zur Struktur
7.3.1 Weniger ist mehr
7.3.2 Fang an und geh Schritt für Schritt
7.3.3 Abgucken ist ausdrücklich erlaubt
7.4 Struktur auf der Ebene »App« – oder: Der Weg zu deiner individuell passenden Struktur in Goodnotes
7.5 Struktur auf der Ebene »Notizbuch« – oder: Tipps zu Auffindbarkeit, Gliederung und Favoriten
7.5.1 Auffindbarkeit von Notizbüchern: Mit einem »Griff« zum passenden Notizbuch
7.5.2 Favoriten
7.5.3 Gliederungen
7.6 Goodnotes-Hygiene und dein Freund, der Papierkorb
7.7 Bewährte Arbeitsabläufe beim Importieren und Exportieren
7.8 Mehrere Fenster und Drag&Drop
7.9 Arbeiten auf Smartphone und Laptop bzw. Desktop
7.9.1 In der Apple-Welt
7.9.2 Plattformübergreifendes Arbeiten mit Apple-, Android- und Windows-Geräten
7.10 Zusammenarbeiten: Notizbücher gemeinsam bearbeiten
7.11 Migration von Papier ins Digitale
7.12 Archivierung: Der digitale Keller
Kapitel 8: Kreative Gestaltung
8.1 Handschrift
8.2 Schmuckschriften
8.3 Mit Goodnotes-Werkzeugen visuell gestalten
8.3.1 Rahmen um Text setzen (Container)
8.3.2 Hintergrund und Vordergrund
8.3.3 Aufbau deiner Notizen (Layout)
8.3.4 Zeichnungen
8.4 Sketchnotes
8.5 »Radiergummitechnik«
8.6 Medienmix
8.7 Kreativ mit Vorlagen
8.8 Einsatz von Farbe
Kapitel 9: Inspirationen für den Einsatz von Goodnotes im Alltag
9.1 »Klassische« Notizen
9.1.1 Anmerkungen/Markierungen
9.1.2 Mindmaps
9.1.3 Formulare
9.1.4 Mitschriften und Protokolle
9.1.5 Listenfieber: Checklisten, To-do-Listen und mehr
9.2 (Digitaler Papier-)Kalender
9.3 Digitales Bullet Journal
9.3.1 Daily Log, Monthly Log, Future Log
9.3.2 Collections
9.3.3 Habit Tracker
9.3.4 Weiterführende Literaturtipps
9.4 Reflexion/Journaling mit dem digitalen Stift
9.5 Digitale Postkarten und kleine virtuelle Grüße
9.6 Weitere Ideen für den Einsatz im privaten Alltag
9.6.1 Allerlei Alltägliches und Ideen-Management
9.6.2 Finanzen
9.6.3 Haus – Wohnung – Hobbys – Reisen/Urlaube
9.7 Weitere Ideen für den Einsatz im Arbeitsleben
9.7.1 Projektorganisation/Mitschriften
9.7.2 Website, Social Media, (digitale) Flyer
9.7.3 Zusammenarbeiten
9.7.4 Präsentieren
9.8 Lernen und Lehren
9.8.1 Einsatz im Kontext Schule
9.8.2 Einsatz im Kontext Erwachsenenbildung für Trainer, Coaches, Facilitator
9.8.3 Einsatz im Kontext Erwachsenenbildung als Teilnehmerin oder Teilnehmer
9.9 Papier oder digital – das ist hier die Frage
Kapitel 10: Vorlagen für den Schnelleinstieg
Andrea Rawanschad
Digitale Notizen mit Goodnotes
Klar strukturiert | kreativ gestaltet | effizient organisiert
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://portal.dnb.de/opac.htm abrufbar.
ISBN 978-3-7475-1071-11. Auflage 2026
www.mitp.de
E-Mail: [email protected]: +49 7953 / 7189 - 079Telefax: +49 7953 / 7189 - 082
© 2026 mitp Verlags GmbH & Co. KG, Augustinusstr. 9a, DE 50226 Frechen
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Lektorat: Janina VervostSprachkorrektorat: Christine HoffmeisterCovergestaltung: Christian KalkertBildnachweis: © TatyanaYagudina / stock.adobe.com electronic Publishing: Petra Kleinwegen
Fröhliches Hallo, darf ich mich kurz vorstellen: Andrea, Unternehmerin, 51 Jahre alt. Mein Alltag ist nicht langweilig. Und deiner wahrscheinlich auch nicht.
Ich bezeichne mich gerne als Enthusiastin für digitale Notizen mit Goodnotes und organisiere meinen gesamten beruflichen und privaten Alltag mit der App. Inzwischen biete ich auch Online-Kurse dazu an.
Noch vor einigen Jahren hätte ich dir erzählt, dass ich ohne meinen Papierkalender nicht durch den Alltag komme. Es war ein wunderschöner schlichter Moleskine-Kalender, den ich immer mit großer Freude in die Hand genommen habe, um darin alles einzutragen, was mir wichtig ist – beruflich und privat.
Eines Tags war dieser Kalender verschwunden – alle Kundentermine, private Verabredungen, Notizen, Gedanken, Ideen, Erinnerungen mit einem Mal weg. Ich war in Panik – alles (ALLES!) war in diesem Kalender, teils mit über einem Jahr Vorlauf. Keine Chance, dass ich das aus dem Kopf wieder hätte rekonstruieren können.
Die gute Nachricht: Ich bin damals auf die Füße gefallen, denn bereits nach kurzer Zeit hatte ich meinen Kalender wieder. Trotzdem war das der Tag, an dem ich mich erstmals ernsthaft nach digitalen Alternativen umsah.
Ja, es gibt Outlook und Co. mit vielen großartigen Funktionen. Ich kann mir aber über getippten Text Sachen nicht gut merken, vielmehr verorte ich Informationen und Ideen über »Scribbeln« mit dem Stift. Meine Tagespläne und andere Notizen machte ich daher immer handschriftlich – gerne auf Zetteln, die ich dann in allen möglichen Taschen und auf Tischen verteilte.
Mein Ausweg aus dem Dilemma war, dass ich irgendwann verstand, dass es Apps für digitale Notizen und Notizbücher gibt und ich mit diesen mein iPad und den Stift wie Papier nutzen kann und so das Beste aus allen Welten verbinde: die digitale Effizienz sowie das haptische und kreative Arbeiten mit dem Stift.
So entdeckte ich Goodnotes, groovte mich ein und bin heute begeisterter denn je. Ich nutze die App jeden Tag und organisiere mich damit höchst effizient: situationselastisch, vergnüglich und flott, so wie es für mich stimmig ist.
Jetzt weißt du, wie ich zu Goodnotes kam. Und dich interessiert es offensichtlich auch, sonst hättest du ja nicht zu diesem Buch gegriffen. Vielleicht ist dir die App (oder das Buch) empfohlen worden, vielleicht hast du Goodnotes zufällig entdeckt, vielleicht hast du die App im Umfeld Schule/Uni kennengelernt oder du nutzt sie selbst schon eine Weile. Vielleicht ist dir Goodnotes auch als Arbeitsmittel vorgegeben worden und du musst dich jetzt mit dem Thema beschäftigen. Und vielleicht gibt es auch einen ganz anderen Anlass dafür, dass du das Buch in den Händen hältst. So oder so: schön, dass du dich dem Thema widmen willst!
Die gute Nachricht vorneweg: Goodnotes ist grundsätzlich einfach zu bedienen. Manchmal bemerkt man das aber erst hinterher. Denn ja, es gibt einige Funktionen und »Hacks«, die es kennenzulernen gilt, aber es ist alles nur mit Wasser gekocht.
Ich wünsche dir viel Vergnügen bei deiner Goodnotes-Story und bin für dich mit gespannt, wie du deine Notizen strukturieren wirst und für welche Kontexte dir Goodnotes hilfreich sein wird.
Dieses Buch bietet dir eine entspannte Abkürzung zum umfassenden Kennenlernen der App und erspart dir die Zeit, die es kosten würde, alles selbst zu erkunden. Auf diese Weise lernst du systematisch und klar strukturiert die App kennen und nutzen. Auch werde ich dir Gestaltungs- und Organisationstipps sowie Best Practices zeigen, die dir helfen, das Beste aus Goodnotes für dich herauszuholen. Denn eine App ist ja immer erst mal nur eine App und wird erst dann zum Mehrwert, wenn sie dir dient und du sie gut für deinen Alltag nutzen kannst. Dabei geht es zu keinem Zeitpunkt darum, alles genauso wie ich zu machen, sondern die vielfältigen Möglichkeiten von Goodnotes kennenzulernen und dann für dich individuell und stimmig umzusetzen.
Idealerweise gelingt es dir daher, das Buch offen, gespannt und neugierig zu lesen und dabei genau die Impulse zu finden, die für dich passend sind. Mein Anspruch ist, dir Goodnotes möglichst verständlich und anschaulich zu erklären.
Was dich erwartet? Zunächst geht es darum, dass du alle Funktionen der App kennenlernst und deren Anwendungsmöglichkeiten. Weiterhin erhältst du praktische Hinweise zur effizienten Dokumentenverwaltung. Ich habe auch ein paar Tipps und Tricks für gute Gestaltung von Notizen und Notizbüchern mit aufgenommen. Und schließlich findest du noch viele Anwendungsbeispiele zur Inspiration sowie ein paar Vorlagen für deinen Alltag.
Abb. E.1: Die Kapitel des Buchs auf einen Blick
Es kann sein, dass du mit vielen Funktionen von Goodnotes schon vertraut bist, weil du bereits mit der App arbeitest. Vielleicht bist du sogar Profi und als begeisterter Fan lediglich neugierig, ob und wie andere Goodnotes nutzen. Oder aber du startest ganz neu mit Goodnotes. Alles ist möglich.
Meine Bitte an dich ist daher: Wenn du dieses Buch liest, mach es dir passend. Überflieg die Passagen (oder lass sogar verwegen Kapitel aus), die für dich nicht relevant sind und konzentriere dich auf die Bereiche, die für dich neu und hilfreich sind. Oder nutz das Buch punktuell als Nachschlagewerk, wenn du beim Selbsterkunden der App nicht mehr weiterkommst. Oder lies es Seite für Seite und nutze es als Arbeitsbuch zum entspannten Erkunden und Ausprobieren von Goodnotes, wenn du ganz neu mit der App startest. Es ist ganz deine Entscheidung.
Abb. E.2: Sketchnote-Selfie Andrea Rawanschad
Dieses Buch bezieht sich auf die Version 7.0.16 (November 2025) der App Goodnotes von Goodnotes Limited. Der Einfachheit halber spreche ich von »Goodnotes« oder der »App«. Im Apple App Store ist diese zu finden unter der Bezeichnung »Goodnotes«. Wundere dich nicht, du findest dort auch die Bezeichnungen Goodnotes 5, Goodnotes 6 und Goodnotes 7, das liegt daran, dass die App in der Vergangenheit immer mit der Versionszahl bezeichnet wurde. Das hat das Entwicklerteam inzwischen geändert, die App heißt jetzt nur noch »Goodnotes«.
Wenn du dieses Buch liest, kann es sein, dass es bereits eine neuere Version der App gibt. Das Team von Goodnotes arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung. Es lohnt sich daher, ab und an die App im App Store nochmals aufzurufen und auf die neueste Version zu aktualisieren. Aber keine Sorge, typischerweise werden sich die hier beschriebenen Funktionen und Einsatzmöglichkeiten trotzdem gut erschließen. Wenn du auf dem neuesten Stand bleiben und Informationen über neue Funktionen erhalten möchtest, dann kannst du dich darüber auf der Website von Goodnotes (www.goodnotes.com) und deren Newsletter auf dem Laufenden halten. Oder du stöberst auf meiner Website, da gibt es viele Tipps zu Goodnotes und den Einsatzmöglichkeiten, gerne auch ganz bequem per Newsletter (https://www.likepaper.de).
Goodnotes bietet (Stand November 2025) ein gestaffeltes Preismodell an. Mit dem FREE Plan kannst du bis zu drei Dateien (d.h. Notizbücher, Whiteboards oder Textdokumente) kostenfrei nutzen. Der FREE Plan ist damit ideal für alle, die die App erst einmal ausprobieren wollen oder aber für Menschen, die Goodnotes selbst nicht umfangreich verwenden, aber ab und an mit Goodnotes-Nutzern in geteilten Notizbüchern zusammenarbeiten.
Unbegrenzte Dateien stehen dir in der Vollversion, dem ESSENTIAL Plan, zur Verfügung. Diesen kannst du als jährliches Abo zum Preis von 13 Euro pro Jahr kaufen. Bitte beachte, wenn du die Möglichkeit haben möchtest, Goodnotes auch plattformübergreifend zu nutzen, d.h. sowohl mit Apple- als auch mit Android- und Windows-Geräten, dann brauchst du den ESSENTIAL Plan.
Du möchtest die App als Vollversion mit unbegrenzt vielen Dateien lediglich in der Apple-Welt verwenden? Dann kannst du Goodnotes auch mit einer Einmalzahlung in Höhe von 39,49 Euro erwerben. In diesem SPECIAL EDITION Plan kannst du die App nach der Einmalzahlung unbefristet nutzen.
Schließlich bietet Goodnotes noch einen PRO Plan an, die Vollversion der App mit allem, was im ESSENTIAL Plan enthalten ist, und zusätzlichen KI-Funktionalitäten (z.B. automatischen Notizen und Live-Zusammenfassungen), GoogleKalender- und GoogleDrive-Integration sowie einer Echtzeit-Zusammenarbeit in den Dokumenten. Der PRO Plan kostet als Abo 39,49 Euro pro Jahr.
Welcher Plan für dich der richtige ist, kannst wahrscheinlich nur du entlang deiner Arbeitsabläufe beantworten. Wenn du wie ich die App vor allem mit dem digitalen Stift nutzt und damit zusätzlich zu deinem Rechner, dann ist meine Empfehlung, mit dem ESSENTIAL Plan zu arbeiten. Wenn du allerdings mit Goodnotes vor allem wegen der in der App verfügbaren KI-Funktionalitäten arbeitest, dann kann auch mal der PRO Plan – ggf. sogar mit den weiteren angebotenen KI-Add-On-Leistungen zum monatlichen Preis von 10,99 Euro – hilfreich sein.
So oder so: Du kannst die App zunächst kostenlos laden und dann über einen In-App-Kauf eine der Vollversionen erwerben.
Übrigens, wenn du Mitglied in einem Apple-Family-Abo bist und Goodnotes im Apple App Store von einem deiner Family-Abo-Mitglieder gekauft wurde, kannst du die App über die Familienfreigabe kostenfrei in dem jeweilig erworbenen Plan mitnutzen (Ausnahme: PRO Plan und KI-Add-On-Leistungen).
Zwar bin ich Expertin für Goodnotes, aber Anfängerin im Buchschreiben. Das war in der ersten Auflage so und fühlt sich nach wie vor so an. Dank der so großartigen Begleitung und Unterstützung meiner Lektorin hat aber auch dieser Teil geklappt. Liebe Janina, du hast mich nicht nur zu dem Thema gefunden (denn frei heraus, ohne dich wäre das Buch in dieser Form ja gar nicht entstanden) und mir dein Vertrauen geschenkt, sondern auch die für mich perfekte Mischung aus Freiraum und Präsenz mit Rat und Tat und guten Tipps. Dankeschön.
Auch danken möchte ich meiner Freundin und (Autoren-)Kollegin Heidrun Künzel für ihre liebevolle und regelmäßige Unterstützung. Liebe Heidrun, allein für die Menge an unnötigen Füllwörtern, die du wertschätzend und zugleich rigoros aus dem Text gestrichen hast, bin nicht nur ich dir dankbar, sondern sicher auch alle Leserinnen und Leser.
Liebe bikablo- und Kommunikationslotsen-Family, von und mit euch habe ich bereits so vieles lernen dürfen, wie schön, dass wir verbunden sind. Viele Impulse aus unserer gemeinsamen Arbeit haben mich zu diesem Buch ermutigt und befähigt, mein herzliches Dankeschön.
»I am blessed« heißt es auf Englisch so schön und genauso fühle ich mich, weil ich mit vielen wunderbaren Menschen im Familien-/Freundes-/Kollegenkreis Zeit verbringen, mich austauschen und immer weiterwachsen darf. Namentlich alle einzeln im Danke zu nennen, sprengt den Rahmen, wird aber auf anderem Wege erfolgen – fühlt euch vorgewarnt. Ihr habt mich immer wieder bestärkt und getragen bei diesem Buch. Best cheerleading ever, danke.
Liebes Goodnotes-Team, wir kennen uns (noch) nicht persönlich und mir ist es gleichwohl ein Anliegen, euch zu danken! Eure App macht mein und das Leben vieler anderer leichter. Chapeau und danke für eure kreative und wertige Arbeit.
Und last but not least: Lieber Mark, du bist einfach »the best hubbie of the world – officially«. Ich danke dir von Herzen für deine liebevolle Unterstützung zu jeder (Tages- und Nacht-)Zeit. Es ist mir immer wieder ein Geschenk, wie du mir den Raum hältst, den Rücken stärkst und alles möglich machst. Tausend Dank.
Du hast schon ein Tablet mitsamt einem Pencil, d.h. einem digitalen Stift, und bist startklar? Dann ist es für dich zielführend, direkt zu Abschnitt 1.5 dieses Kapitels zu springen.
Du überlegst noch, welches Tablet für dich und dein Anliegen, mit Goodnotes zu arbeiten, sinnvoll ist? Dann sind die folgenden Hinweise hilfreich für dich.
Vom praktischen Setting her ist es einfach: Du kannst das Tablet mit Goodnotes und dem Pencil nutzen wie Papier mit einem Stift. Goodnotes macht dein Tablet zu digitalem Papier, auf das du mit dem Pencil schreibst.
Damit wird deutlich, warum es das Tablet braucht, denn mangels Stift funktionieren Smartphone, Laptop oder Desktop-Rechner nicht in gleicher Weise. Die App Goodnotes läuft zwar auch auf diesen Geräten, allerdings nicht mit denselben Einsatzmöglichkeiten.
Für Goodnotes brauche ich ein iPad, oder? Noch in der vorigen Auflage dieses Buchs war die klare Antwort darauf »Ja«. Inzwischen gibt es Goodnotes auch für Android- und Windows-Betriebssysteme.
Zwar ist es nach wie vor so, dass der komplette Funktionsumfang von Goodnotes (der auch hier im Buch beschrieben wird) nur in der Apple-Welt zu nutzen ist, allerdings stehen inzwischen rund 80 % aller Funktionen auch für Android- und Windows-Geräte zur Verfügung. Zu den Unterschieden bzw. die Einschränkungen erfährst du mehr im Kapitel 7.
D. h., nach wie vor holst du für dich das meiste aus der App heraus, wenn du dich dafür entscheidest, Goodnotes mit einem iPad zu nutzen, aber auch mit einem Android- oder Windows-Tablet mit Stift ist Goodnotes eine attraktive Notizen-App.
Absolut praxistaugliche Erweiterung bei Goodnotes ist insbesondere die Möglichkeit, plattformübergreifend zu arbeiten. Angenommen, du hast ein iPad, ein Android-Phone und einen Windows-Rechner und möchtest jetzt von allen Geräten Zugriff auf deine Goodnotes-Notizbücher haben, dann ist das inzwischen möglich, denn du hast synchronisiert Zugriff auf deine Goodnotes-Notizbücher, egal von welcher der drei Plattformen.
Erläuterungen, wie du die Synchronisierung aktivierst, um entweder über die iCloud in der Apple-Welt oder über die Goodnotes-Cloud plattformübergreifend deine Dateien in Goodnotes zu bearbeiten, findest du in Kapitel 7.
So oder so und unabhängig von dem Betriebssystem, mit dem du unterwegs bist: Mein Tipp ist, dass du zunächst einmal auf dem Tablet startest, dir Goodnotes zu erschließen und erst später am Smartphone und Rechner bzw. Laptop mit der App arbeitest.
Welches Tablet braucht es denn, um mit Goodnotes gut zu arbeiten?
Es gibt inzwischen so viele verschiedene Tablet-Modelle, die mit dem Stift funktionieren, dass einem fast schwindelig wird. Allein die iPad-Modelle und -Generationen, die mit dem Stift funktionieren, lassen sich kaum noch nachhalten. Du willst dich hier weiter schlaumachen? Einen Einblick in die vielfältigen Optionen gibt ein Tablet-Test der Stiftung Warentest vom Juni 2025: https://www.test.de/Tablets-im-Test-4627215-4627219. Eine Übersicht von Apple zum Vergleichen der iPad-Modelle findest du unter https://www.apple.com/de/ipad/compare/.
Die gute Nachricht ist bei aller Vielfalt: Wir können es einfach halten. Für die Nutzung von Goodnotes funktionieren alle aktuell erhältlichen Tablets, sofern sie mit einem digitalen Stift kompatibel sind.
Such dir also das Modell in der Größe, Farbe und zu dem Preis aus, das dir gefällt, und kauf dir einen passenden Pencil dazu.
Apple, Android oder Windows? Wegen der noch bestehenden Einschränkungen in den Goodnotes-Funktionalitäten bei Android- und Windows-Geräten und meiner individuellen Zufriedenheit mit dem iPad und vor allem dem Apple Pencil würde ich mich persönlich für die Nutzung von Goodnotes immer wieder fürs iPad entscheiden. Allerdings braucht es kein fancy iPad Pro, sondern auch ein ganz »normales« iPad funktioniert hervorragend.
Es gibt in der Tablet-Welt im Wesentlichen drei Größengruppen:
große Geräte mit mehr als 30 Zentimetern Bilddiagonale (11,8 Zoll oder mehr), mittlere Modelle mit einer Bilddiagonalen von 25 bis 30 Zentimetern (9,7 bis 11,8 Zoll) und kleinere Varianten mit 23 Zentimetern oder weniger (9,1 Zoll oder weniger).Abb. 1.1: Die drei Größengruppen von Tablets im Überblick
Entscheidest du dich für die große Variante, dann hast du eine Fläche für den Stift, die fast unserem gewohnten DIN-A4-Format entspricht. Bei der Größe lohnt es sich allerdings, zudem auf das Gewicht zu achten, denn auch wenn die modernen Tablets verhältnismäßige Leichtgewichte sind, sind sie in dieser Größenordnung doch ein Device, was in Größe und Gewicht eher in den Rucksack oder die Laptoptasche als in die Handtasche passt.
Entscheidest du dich für die mittlere Größe, dann liegt deine Notizenfläche zwischen dem DIN-A4- und DIN-A5-Format und dein Tablet ist angenehm mobil ob der Größe und des Gewichts. Zwar werden die Flächen – gerade im Split-Screen-Modus – etwas kleiner, aber es ist aus meiner Sicht noch gut handhabbar.
Wenn du dich für ein kleines Tablet entscheiden möchtest, dann bist du mit einer Größe dabei, die ungefähr dem DIN-A5-Format entspricht. Das ist in Sachen Mobilität attraktiv, allerdings ist die Schreibfläche deutlich kleiner als bei den anderen beiden Formaten und es braucht häufiges Rein- und Raus-Scrollen beim Schreiben mit dem Stift. Ich finde die Größe als Standard-Tablet für die Goodnotes-Nutzung daher nicht mehr komfortabel.
Mein Tipp ist, vor der Anschaffung die verschiedenen Größen einmal in die Hand zu nehmen. Und dann nicht nur im Stehen im Laden den Stift auszuprobieren, sondern dich mit dem jeweiligen Gerät einmal hinzusetzen und darauf zu schreiben – mal auf dem Tisch und mal ohne Tisch, nur auf dem Schoß. Einfach nur, um einen guten Eindruck zu bekommen, welches iPad (und welcher Stift) dir am besten in der Hand liegt.
Ein weiterer Tipp: Überlege vorab, ob und wo du dein Tablet mobil mitnehmen willst, um dann zu entscheiden, welches Modell du wie gut transportieren kannst. Und vielleicht magst du bei den Einsatzmöglichkeiten nicht nur an die Nutzung für Arbeitsleben oder Schule/Uni denken, sondern auch daran, wie es sich anfühlt, das Tablet auf dem Sofa oder im Urlaub zu nutzen.
Hast du dich für eine Größe entschieden, gilt es fröhlich, nach Farben, Formen, finanziellen Möglichkeiten und technischem Schnickschnack zu wählen. Da hast du alle Möglichkeiten. Die weitere Wahl hat mit der Tauglichkeit für die Nutzung mit Goodnotes allerdings nichts mehr zu tun, sondern eher mit deinen persönlichen ästhetischen Vorlieben und deinem finanziellen Spielraum sowie natürlich der Frage, wozu du dein Tablet über Goodnotes hinaus noch nutzen möchtest.
Aus meiner Sicht braucht es für Goodnotes keine Celluar-Version, es genügt die Wi-Fi-Ausstattung. Die App funktioniert auf deinem Tablet auch ohne Internetverbindung, außer du möchtest etwas importieren, exportieren oder synchronisieren. Typischerweise genügt gleichwohl die Wi-Fi-Ausstattung, jedenfalls dann, wenn du unterwegs ein Smartphone zur Verfügung hast, das dein Tablet über deinen persönlichen Hotspot ins Netz bringen kann.
Ein Hinweis zum Speicherplatz: Auch hier gibt es eine große Spanne bei den unterschiedlichen Tablet-Modellen, sodass ich häufig gefragt werde, ob Goodnotes und die digitalen Notizbücher denn viel Platz brauchen. Um dir eine Orientierung zu geben: Ich nutze Goodnotes sehr umfangreich und die App benötigt momentan rund 14 GB bei mir auf dem iPad. Selbst wenn du die doppelte Menge an Daten in Goodnotes hättest, macht es die App vom Speicherplatzbedarf her nicht notwendig, »in die Vollen« zu gehen. Zumal du die Möglichkeit hast, zusätzlichen Speicherplatz über Cloud-Services zu nutzen. Die Frage nach dem Speicherplatz hängt also eher mit der Frage zusammen, wozu du dein Tablet über die digitalen Notizen hinaus noch nutzen möchtest.
Und was ist mit Laptop, Desktop, Smartphone? Welche Hardware braucht es da für Goodnotes?
Wenn du in der Apple-Welt unterwegs bist und ein iPhone und/oder einen Apple-Rechner (MacBook(Pro) oder iMac) hast und die iCloud nutzt, dann stehen dir deine Goodnotes-Notizen auf allen Geräten synchronisiert zur Verfügung. Voraussetzung ist, dass du auf dem jeweiligen Gerät auch die App installiert hast, denn die Goodnotes-App gibt es sowohl für iOS als auch für iPadOS und macOS. Zu den Anwendungsmöglichkeiten auf iPhone und Mac erfährst du mehr in Kapitel 7.
Du bist plattformübergreifend unterwegs und hast ein Android- oder Windows Smartphone und einen Windows-Laptop oder -Desktop und nutzt die Goodnotes-Cloud? Dann stehen dir deine Goodnotes-Notizen auf allen Geräten synchronisiert zur Verfügung, wenn du auch jeweils dort die App installiert hast. Zu den plattformübergreifenden Anwendungsmöglichkeiten mit Smartphone und Rechner erfährst du ebenfalls mehr in Kapitel 7.
Aus meiner Sicht braucht es für die Nutzung von Goodnotes vorrangig ein Tablet und einen digitalen Stift. Sahnehäubchen für die mobile Nutzung ist ein Smartphone. Aber so praktisch es sicherlich ab und an ist, alle Goodnotes-Notizen auch auf dem Smartphone mit dabeizuhaben, wirklich notwendig ist es nicht, da ja auch das Tablet ein mobiles Device ist.
Ich selbst bin in der Apple-Welt unterwegs und genieße es als schickes Nice-to-have, dass ich über die Synchronisierung weitere Annehmlichkeiten habe und Goodnotes nahtlos auf iPad, iPhone und MacBook(Pro) bzw. iMac nutzen kann. Wenn du aber sagst, ich komme für meine digitalen Notizen auch ohne Laptop/Desktop und Smartphone gut durchs Leben und du entscheidest dich daher lediglich für die Nutzung der App mit einem Tablet, dann wirst du auch so gut mit Goodnotes arbeiten können.
Zum Schreiben und Zeichnen gehören Papier und Stift. Wenn das Tablet mit Goodnotes-App das digitale Papier ist, braucht es zusätzlich den digitalen Stift.
Auch hier ist die Auswahl wieder vielfältig. Allein Apple bietet gleich vier verschiedene Modelle an, den Apple Pencil USB-C, den Apple Pencil 1. Generation, den Apple Pencil 2. Generation und den Apple Pencil Pro.
Die Samsung-Tablets haben verschiedene Variationen der S-Pens, Microsoft setzt auf den Surface Pen bzw. Slim Pen.
Darüber hinaus gibt es auch immer noch von den Geräteherstellern anbieterunabhängige digitale Stifte wie z.B. von Metapen oder Logitech. Und auch Firmen wie Staedler oder Lamy bieten digitale Varianten an. Eine vollständige Aufzählung der Möglichkeiten kann hier nicht Ziel sein, dafür ist das Angebot zu vielseitig und verändert sich zu schnell, da ziehe am besten einen der zahlreichen entsprechenden Testberichte im Internet zurate.
Es ist eine Preis- und Geschmacksfrage, für welchen Stift du dich entscheidest. Ich nutze als Anwenderin gerne das Original-Zubehör vom Hersteller. Und ich würde an deiner Stelle den Stift, für den du dich entscheiden möchtest, jedenfalls vorher selbst ausprobieren.
Am Beispiel des iPads und des Apple Pencils: Von der Schreibqualität auf dem iPad her funktionieren alle von Apple angebotenen Pencil-Varianten einwandfrei, sie schreiben ohne Verzögerung, d.h., das Schreiben und Zeichnen auf dem iPad ist wirklich wie mit einem Stift auf Papier. Auch liegt der Pencil gut in der Hand zum Schreiben, ein für mich ausschlaggebendes Argument, denn mir persönlich sind die S-Pens von Samsung zu schmal und leicht und selbst der Surface Pen fühlt sich für mich zu wenig nach »echtem Stift« an. Aber wie gesagt, das ist wirklich reine Geschmacksache und braucht eigenes Ausprobieren. Technisch funktionieren alle genannten digitalen Stifte tipptopp und man schreibt damit wie auf Papier.
Ich nutze momentan den Apple Pencil der 2. Generation, der nicht nur praktisch magnetisch am iPad befestigt ist, sondern auch automatisch auflädt, wenn er am iPad befestigt ist, was sehr angenehm ist. Als zusätzliche Technik gibt es die Möglichkeit, per Doppelklick am Stift, in Goodnotes z.B. von Schreiben auf Radieren zu wechseln oder sich die Farbpalette zeigen zu lassen. Noch weitergehend unterstützt der Apple Pencil Pro in der Verwendung von Goodnotes: Durch Drücken des Stifts zeigt sich ein Kurzauswahlmenü für verschiedene Werkzeuge. Aus meiner Sicht sicherlich hilfreich und gleichzeitig nur ein Nice-to-have, da die Werkzeugleiste von Goodnotes auch ohne diese Pencil-Zusatzfunktion anwenderfreundlich ist.
Abb. 1.2: Auswahlmenü des Apple Pencils Pro in Goodnotes
Das Schreiben und Zeichnen auf der glatten Glasfläche eines Tablets ist anfangs gewöhnungsbedürftig. Es fühlt sich manchmal ein wenig an wie Schlittschuhfahren. Um den Schlittschuhfahreffekt zu reduzieren, kannst du eine matte Display-Schutzfolie aufziehen, diese verschafft dir mehr »Grip« für den digitalen Stift und damit ein Schreibgefühl, das eher Papier ähnelt.
Als iPad-Nutzerin empfehle ich hier gerne die Folie von PAPERLIKE (https://paperlike.com), die extra darauf ausgelegt ist, sich wie Papier auf der Oberfläche des Displays anzufühlen. Aber du kannst auch andere Display-Schutzfolien nutzen, solange sie die besagte matte Oberfläche haben.
Wer kein Fan davon ist, Schutzfolien permanent aufzuziehen, kann sich auch für magnetische Paper-Feel-Folien entscheiden, z.B. von ESR, Paperize oder Pentips. Diese halten dank ihres magnetischen Rahmens einfach und sicher und sind beliebig oft abnehmbar und danach leicht wieder aufzubringen.
Ein positiver Nebeneffekt der matten Folie ist, dass du auch bei Sonneneinstrahlung besser auf dem iPad arbeiten kannst, weil es nicht mehr so stark spiegelt. Gleichzeitig reduziert sich die Brillanz des Displays, was eine Einbuße bei Videos oder Bildern allgemein bedeutet. Bei einer permanent aufgezogenen Folie gilt es, sich also zu entscheiden, was dir wichtiger ist, Brillanz oder Schreibgefühl. Bei den magnetischen Folien kannst du die Folie je nach Einsatz deines Tablets auflegen oder abnehmen (allerdings hast du dann die Folie auch immer zu verstauen).
Entscheidest du dich gegen die matte Schutzfolie, dann gibt es für den Pencil auch sogenannte »Nib Cover« bzw. »Pen Tips«: kleine Gummiaufsätze für die Stiftspitze, die mehr Grip beim Schreiben auf der Glasfläche versprechen.
Braucht es noch mehr als ein Tablet und den digitalen Stift für die Nutzung von Goodnotes? Rein technisch nein. Da es aber bei tagtäglicher Nutzung auch um Alltagstauglichkeit geht, ist es wichtig, das Tablet gerne zur Hand zu nehmen bzw. es unterwegs gut nutzen zu können. Da werden gutes Zubehör und Accessoires relevant.
Beispielsweise braucht es eine gute Schutzhülle für Stift und iPad, damit beides auch gut transportabel ist. Mein Tipp ist, sich für eine Hülle zu entscheiden, in der der Stift Platz findet, damit er mobil verlässlich am Tablet bleibt. Schutzhüllen gibt es (Achtung Wortspiel) in Hülle und Fülle. Ob als Cover oder umschließende Hülle, ob in Filz, Leder, Case-Form, ob mit oder ohne Keyboard, hier ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Achte nicht nur auf Gefälligkeit, Qualität und Praktikabilität, sondern auch auf das Gewicht. Wenn du dich z.B. beim iPad für ein Case mit Keyboard entscheidest, kann das extrem praktisch sein, macht aber gleichzeitig dein leichtes iPad mit einem Mal deutlich schwerer, was unterwegs einen Unterschied macht.
Und was ist mit weiterem Zubehör? Screen Protector, Pencil Grips, Tablet-Zeichnen-Handschuh, Sketchboard, Tablet-Ständer etc.? Für die Nutzung von Goodnotes brauchst du aus meiner Sicht kein weiteres Zubehör, aber hier gilt einmal mehr: Was für dich funktioniert, ist gut. Hier ein kleiner Überblick über weitere Möglichkeiten:
Abb. 1.3: Weiteres Zubehör für Tablets
Darüber hinaus gibt es bei Zubehör und Accessoires aus meiner Sicht noch einen zweiten Aspekt. Ich behaupte gerne, es braucht auch eine »Beziehungsebene« zu technischem Gerät.
Wenn du sowieso digital affin bist und bereits häufig und gerne Tablet und Pencil nutzt, hast du nun wahrscheinlich Fragezeichen im Gesicht. Wenn du aber die Haptik von gutem Papier bzw. ästhetisch schöne Notizbücher magst, dann fehlt dir vielleicht der natürliche Sog zum technischen Gerät – manchmal ist es sogar eine Hürde. Und wenn ich etwas nicht gerne in die Hand nehme, nutze ich es auch nicht, da kann Goodnotes und die Vorstellung einer papierloseren Organisation noch so kognitiv verführerisch sein.
Was dabei hilft? Haptisch ansprechende Accessoires. Ich persönlich liebe meine Schutzhülle, eine ganz schlichte Fell-Filz-Hülle, in die das iPad samt Pencil entspannt hineinpasst und ich freue mich jedes Mal, wenn ich sie in die Hand nehme. Gleiches gilt für das formschöne iPad, das auch ästhetisch für mich ein Genuss ist, allein mit welchem Geräusch der Stift an der Seite anklickt. Die Wahl der Farbe deines Tablets ist relevant und möglicherweise sind für dich ein Pencil-Sticker (selbstklebende Vinylhäute für die digitalen Stifte) oder eine maßgeschneiderte selbstklebende Tablet Skin attraktiv, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Hauptsache, es gefällt dir und du nimmst dein digitales Notizbuch gerne in die Hand.
Es gibt verschiedene Notizbuch-Apps auf dem Markt und du fragst dich, was speziell die App Goodnotes ausmacht und welche Vorteile ein digitales Notizbuch gegenüber einem Papiernotizbuch hat? Sodann, hier findest du Antworten.
Goodnotes ist eine App für digitale Notizen. So weit, so gut. Doch was sind digitale Notizen?
Papiernotizen kennt jeder: Notizbuch, Kladde, College-Block, Post-its, DIN-A4-Papier, DIN-A5-Block oder ein Ausdruck. Etwas, auf dem man schreibt, zeichnet, etwas einrahmt, unterstreicht oder hervorhebt – mit Bleistift, Füller, Kugelschreiber, Filzstift, Textmarker oder was sonst an Stiften gerade greifbar ist.
Mithilfe von Goodnotes nutzt du Tablet und Pencil wie Papier und Stift. D. h., du schreibst mit dem digitalen Stift auf der Glasfläche deines Tablets so, wie du es sonst bei deinen Papiernotizen machst. Nur sind es dann eben keine Papiernotizen, sondern digitale Notizen.
Abb. 2.1: Mit Goodnotes dein Tablet und den Pencil wie Papier nutzen
Darüber hinaus kannst du in Goodnotes Text mit der Tastatur eingeben, also »tippen« und die klassischen Computerschriften (Fonts) nutzen. Auch per Tastatur eingegebene Notizen sind digitale Notizen.
Außerdem ist es mit Goodnotes möglich, PDFs und Bilder zu importieren und in der App weiterzubearbeiten, also beispielsweise ein PDF zu kommentieren (und dann auch wieder zu exportieren). Auch importierte Dokumente – mit oder ohne Markierungen – sind digitale Notizen.
Goodnotes ermöglicht es dir dabei nicht nur, Notizen zu erstellen und zu bearbeiten, sondern auch, diese zu organisieren. Sortiere deine Notizen und Dokumente in digitalen Notizbüchern, versieh sie mit Gliederungen, nutze (Unter-)Ordner und lege dir dadurch eine effiziente Struktur an, in der du gut alles wiederfindest.
Folglich kannst du mit den Funktionen in Goodnotes eine (papierlose) Dokumentenverwaltung anlegen und deine Mitschriften, Scribbles, Dokumente, Texte, Bilder etc. übersichtlich verwalten und managen. Kurzum, die App hilft dir, ein individuelles Dokumentenmanagementsystem und damit auch deinen ganz persönlichen Wissens- und Ideenspeicher aufzubauen. Und da Tablets als mobile Devices konzipiert sind, kannst du auf alle deine digitalen Notizen auch unterwegs zugreifen und damit arbeiten.
Damit ist Goodnotes eine umfassend einsetzbare App im privaten und beruflichen Alltag mit dem Fokus auf digitale Notizen und das konsequent und gut.
