Drei Minuten für die Seele - Gerhard Bauer - E-Book

Drei Minuten für die Seele E-Book

Gerhard Bauer

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Beschreibung

"Gut begonnen, halb gewonnen." Ein bewussterer Start in den Tag tut gut und fällt doch nicht leicht. Die kurzen Denkanstöße von Gerhard Bauer helfen, die richtige "Vor-Einstellung" zu finden. Sie regen an zu einem achtsameren Umgang mit sich selbst, mit der Zeit und mit den Menschen, die unsere Wege kreuzen. Und sie ermutigen, auch nach möglichen Spuren Gottes im eigenen Leben zu suchen.

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Gerhard Bauer

DREI MINUTEN FÜR DIE SEELE

Gerhard Bauer

DREI MINUTENFÜR DIE SEELE

Impulse für den Start in den Tag

Band 1 der Reihe 4 x 7

2. Auflage 2007

© Alle Rechte bei Verlag Neue StadtUmschlagabbildung: Gernot HettlerGestaltung und Satz: Neue-Stadt-GraphikDruck: Druckhaus Köppl und Schönfelder,           StadtbergenISBN 978-3-87996-667-7eISBN: 978-3-87996-421-5

Vorwort

„Darf es auch etwas mehr sein?“, lautet eine Standardfrage mancher Verkäufer(innen) nach dem Wiegen der Ware. „Es dürfte auch etwas mehr sein!“, meldet sich eine leise, manchmal übertönte Stimme im Herzen, wenn wir unser Leben auf die Waagschale legen: Wir haben alles Mögliche, und doch haben wir immer zu wenig: „Das kann doch nicht alles sein!“ Keine Ware bringt genug auf die Waage. Kein Haben stellt die Seele, diesen anspruchsvollen Klienten, unseren innersten Kern zufrieden … Gesucht ist etwas, das sich nicht kaufen lässt und das wir doch brauchen … Etwas anderes als alles, was „man hat“.

„Kann man das nicht auch kürzer sagen?“ Eine der weit verbreiteten Allergien ist die gegen zu viele Worte, gegen „all das Gerede“. „Macht nicht viele Worte!“ – Diese Empfehlung Jesu für das Beten ließe sich auf viele Bereiche übertragen …

Die kleine Reihe „4x7“ möchte den zwei genannten Bedürfnissen Rechnung tragen: Jeder Band gibt – für einen überschaubaren Zeitraum von vier mal sieben Tagen – je einen kurzen Denkanstoß, eine Reflexion, die in die Tiefe führen kann.

„Drei Minuten für die Seele“ ist der Titel des ersten Bandes, in dem Dr. Gerhard Bauer (Jahrgang 1941), der frühere Spiritual des Augsburger Priesterseminars, ein erfahrener Seelsorger, „Starthilfen“ für den Tag gibt. Er lädt ein, sich auf einen Weg zu begeben, der zu sich selbst und zu anderen führt, und dabei Ausschau zu halten nach Spuren dessen, der die „Sehnsucht nach mehr“ ins menschliche Herz hineingelegt hat.

Verlag Neue Stadt

INHALT

IGUTEN MORGEN, LIEBES ICH!

1. Blick in den Spiegel

2. Gönne dich dir selbst

3. Den Tag schon vor dem Abend loben

4. Abendkultur

5. Mein Weg

6. Die Klangschale

7. Aufmerksamkeit

IIDAS GEHEIMNIS DES AUGENBLICKS

1. (K)ein Kinderspiel

2. Als wäre es der letzte Tag

3. Stressfrei im Augenblick

4. Nur für heute

5. Ich habe keine Zeit

6. Ein Tag der Achtsamkeit

7. Unterbrechungen

IIILIEBE UND TU, WAS DU WILLST

1. Liebe und tu, was du willst!

2. Flucht nach vorn

3. Was bleibt

4. Die Goldene Regel

5. Vor-Einstellung

6. Weißt du, was mir weh tut?

7. Beim Namen gerufen

IVAUF DER SUCHE NACH GOTT

1. Ein großes Ja

2. Der Teppich

3. Wo ist Gott?

4. Das Ganze im Fragment

5. Gott in allen Dingen suchen und finden

6. Gott ist (immer!) anders

7. Alles beginnt mit der Sehnsucht

I – Guten Morgen, liebes Ich!

1BLICK IN DEN SPIEGEL

Wenn wir uns bei der täglichen Morgentoilette im Spiegel betrachten, welche Gedanken gehen uns durch den Kopf? Vielleicht schauen wir gar nicht richtig hin, weil wir noch zu müde sind, uns wahrzunehmen. Geschweige denn dieses Gesicht, das einem da entgegenblickt, bewusst anzunehmen. Und doch sollten wir es tun. Denn wer soll den mögen, der sich selbst nicht mag?

Aber mal ehrlich, könnte ich nicht manchmal beim Blick in den Spiegel sagen: „Der, der ich bin, grüßt traurig den, der ich sein möchte“? Wie weit bin ich von meinen Idealen und Zielen entfernt! An sich ist es ja gut, welche zu haben. Aber sie können mir auch etwas Falsches vorspiegeln. Das echte Spiegelbild anzunehmen ist eine der großen Aufgaben unseres Lebens. Bei der Morgentoilette habe ich Gelegenheit dazu. Wenn ich am Morgen ja zu mir sage, so wie ich bin, wenn ich dem Blick in den Spiegel nicht ausweiche, ist der Tag schon halb gewonnen.