Ein Vampir nur für ihn - Charlie Richards - E-Book

Ein Vampir nur für ihn E-Book

Charlie Richards

0,0
4,49 €

oder
-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

In der paranormalen Welt: Als ein dominanter Vampir seinen Geliebten in einem ängstlichen Gargoyle findet, entdeckt er eine weichere Seite an sich, die ihm noch gar nicht bekannt war. Basques Grouper nimmt seinen Job als Chef-Vollstrecker für den Maven-Zirkel sehr ernst. Als der Meister seines Zirkels, Krispin, erfährt, dass der Gargoyleschwarm in ihrer Nähe einen neuen Anführer hat, wird Basques mit dem stellvertretenden Anführer seines Zirkels und einem weiteren Vollstrecker zu ihm geschickt. Das Treffen läuft gut … bis ein kleiner blauer Gargoyle hereinkommt, um Getränke zu servieren, und Basques sein Blut riecht. Seine übereifrige Herangehensweise – er fragt, ob er den Mann probieren kann – verjagt diesen. Basques erfährt, dass der kleine Gargoyle Dloben heißt und unter der Herrschaft des vorherigen Anführers missbraucht wurde. Bemüht, sein Vorgehen zu ändern, muss Basques auf Anziehungskraft und den Rat von Fremden vertrauen. Kann Basques seinen schüchternen Geliebten davon überzeugen, dass er nicht wie die dominanten Paranormalen ist, mit denen er in der Vergangenheit zu tun hatte? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Paranormal verliebt ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing. Länge: rund 34.000 Wörter

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2021

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

ÜBER CHARLIE RICHARDS

Ein Vampir nur für ihn

In der paranormalen Welt: Als ein dominanter Vampir seinen Geliebten in einem ängstlichen Gargoyle findet, entdeckt er eine weichere Seite an sich, die ihm noch gar nicht bekannt war.

Basques Grouper nimmt seinen Job als Chef-Vollstrecker für den Maven-Zirkel sehr ernst. Als der Meister seines Zirkels, Krispin, erfährt, dass der Gargoyleschwarm in ihrer Nähe einen neuen Anführer hat, wird Basques mit dem stellvertretenden Anführer seines Zirkels und einem weiteren Vollstrecker zu ihm geschickt. Das Treffen läuft gut … bis ein kleiner blauer Gargoyle hereinkommt, um Getränke zu servieren, und Basques sein Blut riecht. Seine übereifrige Herangehensweise – er fragt, ob er den Mann probieren kann – verjagt diesen. Basques erfährt, dass der kleine Gargoyle Dloben heißt und unter der Herrschaft des vorherigen Anführers missbraucht wurde. Bemüht, sein Vorgehen zu ändern, muss Basques auf Anziehungskraft und den Rat von Fremden vertrauen. Kann Basques seinen schüchternen Geliebten davon überzeugen, dass er nicht wie die dominanten Paranormalen ist, mit denen er in der Vergangenheit zu tun hatte?

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein.

Paranormal verliebt ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing.

Länge: rund 34.000 Wörter

CHARLIE RICHARDS

Ein Vampir nur für ihn

Paranormal verliebt 27

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Copyright © der englischen Originalausgabe „A Vampire for His Own“:

Charlie Richards

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2021

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

Übersetzt von: Sage Marlowe

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Bitte beachten:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Widmung

Nichts ist so stark wie Sanftmut. Nichts ist so sanft wie echte Stärke.

~ Ralph W. Sockman

Kapitel 1

„Der Aerasceatle-Schwarm hat einen neuen Anführer.“

Basques Grouper hob eine Braue, als er sich auf seinen Zirkel-Meister Krispin Stearling konzentrierte.

„Was denkst du?“, fragte Ridger Carruthers, der Zweite des Zirkels, an Basques gewandt.

„Das ist ungewöhnlich, nicht wahr?“, antwortete er. „Ich hätte nicht gedacht, dass Anführer Grecian kurz davor steht, zurückzutreten. Feindliche Übernahme?“

Krispin senkte seinen schwarzhaarigen Kopf in einem knappen Nicken. „Ja. Einer der Vollstrecker hat den Anführer herausgefordert und seine Position übernommen.“ Seine blauen Augen verengten sich, als er abwesend seinen Spitzbart streichelte. „Gerüchten zufolge war sogar ein Gargoyleältester anwesend.“

„Ein Ältester?“ Basques hob sein Whiskeyglas und schwenkte den Inhalt darin, während er darüber nachdachte. „Die Gargoyles haben nur wenige Älteste, nicht wahr?“

Krispin nickte noch einmal. „Zwölf, wenn ich mich recht entsinne.“

„Und der Älteste hat die Übernahme unterstützt?“, mischte sich Ridger ein, bevor er einen Schluck von seinem eigenen Getränk nahm. „Hmm.“

Basques dachte dasselbe. Die Gargoyle-Spezies hatte immer als ziemlich passiv gegolten. Auch wenn sie ihre Interessen mit blutiger Intensität verteidigten, machten sie sich nicht die Mühe, andere anzugreifen. Wenn dieser Gargoyle bereit war, seinen eigenen Anführer anzugreifen, bedeutete es möglicherweise, dass er anders war.

Ihr Zirkel war nur ein paar hundert Meilen entfernt und befand sich in der Stadt Green Springs. Sie hatten immer eine unausgesprochene Vereinbarung mit Anführer Grecian gehabt, einander in Ruhe zu lassen. Ein ehrgeiziger Gargoyle könnte Ärger für sie bedeuten.

„Ich denke, wir müssen diesen neuen Anführer treffen.“ Meister Krispin blickte nach unten und überprüfte seine Notizen. „Anführer Kinsey. Wir müssen herausfinden, was seine Absichten sind.“ Er schaute sich im Raum um und betrachtete nicht nur Ridger und Basques, sondern auch Tabatha, ebenfalls eine Vollstreckerin des Zirkels, die an dem Meeting teilnahm. „Wir brauchen ein Geschenk, das für einen neuen Anführer geeignet ist. Ideen?“

„Da wir nicht viel über ihn wissen, sollten wir wahrscheinlich etwas Klassisches wählen“, schlug Basques vor, ehe er einen Schluck von seinem Whisky nahm. „Etwas, das nicht als beleidigend missverstanden werden kann.“

„Ein Fass Met?“, warf Ridger ein.

„Hat er eine Geliebte?“, fragte Tabatha, während sie nickte. Offensichtlich mochte sie Ridgers Idee.

Entweder das oder sie versuchte wieder ins Bett des Mannes zu gelangen. Basques hatte gehört, dass sie es geschafft hatte, Ridgers Aufmerksamkeit für eine Nacht zu erlangen, aber da sie keine Geliebten waren, hatte er klargestellt, dass er an einer Wiederholung nicht interessiert war. Tabatha versuchte immer noch, ihn umzustimmen.

Basques wollte Ridger beiseite ziehen und ihn vor dem Gerücht warnen, das er gerade gehört hatte, laut dem Tabatha hoffte, ein Baby mit ihm zu haben. Es hatte etwas mit guten Genen zu tun, dank denen das Kind Großes erreichen könnte. Auch wenn Tabatha ehrgeizig war, hatte sie das Ende der Leiter erreicht, auf der sie im Maven-Zirkel emporsteigen konnte, also besagten Basques’ Quellen, dass sie ein mächtiges Kind haben wollte, um mit der Zeit ihren eigenen Zirkel gründen zu können.

Sie hatte sogar ein paar Vampire überzeugt, mit ihr zu gehen.

Hmm … vielleicht sollte ich das Meister Krispin auch wissen lassen.

„Ja, Anführer Kinsey ist verpaart.“ Krispins Antwort lenkte Basques’ Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt. „Ein junger menschlicher Mann namens Jimmy.“

Tabathas Brauen zogen sich zusammen. „Ein menschlicher Mann?“ Sie lachte, bevor das sie hinzufügte: „Wie will er dann einen Erben hervorbringen? Das scheint eine dumme Wahl des Schicksals zu sein. Vielleicht ist er kein wahrer Gefährte, sondern jemand, in den er vernarrt ist?“

Basques kämpfte gegen den Drang an, die Augen zu verdrehen, als er sagte: „Du vergisst etwas, Tabatha.“ Als sie ihn mit schmalen Augen ansah, widerstand er nur mühsam dem Verlangen, seine Reißzähne zu entblößen oder ihr den respektlosen Ausdruck aus dem Gesicht zu schlagen. „Gargoyles können sich mit ihren männlichen Partnern fortpflanzen.“

„Oh mein Gott!“, stieß Tabatha hervor, verzog die Lippen und rümpfte die Nase, als hätte sie gerade etwas Ekelhaftes gerochen. „Das ist schrecklich!“

Master Krispins Augen verengten sich, als er seine Hand hob und offensichtlich verlangte, dass sie schwieg.

Tabatha machte den Fehler, seine Warnung nicht zu beachten. „Das ist so unnatürlich“, meckerte sie kopfschüttelnd. „Wieso habe ich das noch nie gehört? Ich fand schon immer, dass Gargoyles irgendwie Monster sind, aber jetzt, wo ich weiß, dass sie –“

„Genug“, donnerte Meister Krispin und erhob sich von seinem Sitz. Er zeigte auf die Tür und befahl in einem kalten Ton: „Geh und such Carmine. Jetzt.“

Tabatha stand auf und nickte knapp. Dann ging sie aus dem Raum.

Als sie die Tür hinter sich zuschlug, stöhnte der Zweite Ridger. „Götter, ich kann nicht glauben, dass ich mich mit ihr eingelassen habe.“ Er rieb sich mit der Handfläche über das Gesicht und schüttelte den Kopf.

Basques konnte sich nicht helfen und lachte. Sogar der Meister schnaubte leise. Mit einem Seufzer verzog Ridger das Gesicht und betrachtete sie beide finster.

„Ich wollte dich warnen“, begann Basques und zeigte mit seinem Glas auf die Tür. „Sie versucht, von dir schwanger zu werden. Sie will ein mächtiges Kind, damit sie ihren eigenen Zirkel gründen kann.“

Ridgers Wangen erbleichten, und seine Augen weiteten sich. Er begann den Kopf zu schütteln und hielt dann inne, um den Rest seines Whiskys zu trinken. Danach stand er auf und ging zum Sideboard, um sein Glas wieder aufzufüllen. Nachdem er den Whisky in einem großen Schluck hinuntergekippt hatte, seufzte Ridger.

„Bitte sag mir, dass du dir diese Scheiße ausgedacht hast“, murmelte Ridger und füllte sein Glas wieder auf.

„Ich habe dieses Gerücht auch gehört, alter Freund“, mischte sich Krispin ein und erhob sich von seinem eigenen Platz. Er umrundete seinen Schreibtisch, stellte sich neben Ridger und legte eine Hand auf seine Schulter. Die Einschränkungen der Rangordnung waren dahin, da nur noch sie drei im Raum waren. Sie hatten den Zirkel über einhundertfünfzig Jahre zuvor zusammen gegründet. „Ich ließ sie von Sorbin im letzten Monat diskret überwachen“, gab er zu und bezog sich dabei auf einen der besten Tracker des Zirkels.

„Götter, Kris“, antwortete Ridger und seufzte. „Ich wollte keinen Ärger machen, indem ich mit ihr schlief. Ich war …“ Er hielt inne und schüttelte den Kopf.

Basques erhob sich, ging zu ihnen und nahm Ridger die Whisky-Karaffe aus der Hand. „Du warst neben der Spur, nachdem du gesehen hattest, wie einer deiner Lieblingsspender in der Stadt auf einen Pantherwandler stieß und sich als sein Gefährte entpuppte.“ Während Basques sprach, füllte er sein Glas auf und bot Krispin an, nachzuschenken, was der akzeptierte. „Du warst betrunken und wahrscheinlich war es dir nicht allzu wichtig, mit welchem Körper du dich ablenken kannst.“

Ridger verzog das Gesicht, als er einen Schluck von seinem Getränk nahm. Dann nickte er und ging zurück zu seinem Stuhl. Nachdem er sich darauf fallen gelassen hatte, seufzte er tief.

„Zumindest hast du dran gedacht, ein Kondom zu benutzen“, frotzelte Krispin, lehnte sich mit dem Hintern an den Schreibtisch und legte einen Knöchel über den anderen. Er zwinkerte, als Ridger spottete und einen Schluck von seinem Whisky nahm. Nachdem er geschluckt hatte, erklärte Krispin: „Ich mag die Idee, ihnen ein Fass Met zu schenken. Eins oder zwei?“

Basques wusste, dass ihr Freund das Thema wechselte, um Ridgers Gefühle zu schonen. Niemand wollte daran erinnert werden, etwas Dummes getan zu haben. Außerdem hatte Ridgers Handeln keinen Schaden angerichtet.

Nachdem er sich auf der Armlehne des riesigen Sessels niedergelassen hatte, auf dem er schon zuvor gesessen hatte, stellte Basques seinen Fuß auf das Polster. „Ich würde sagen, zwei Fässer, aber könnte das als zu viel angesehen werden?“

„Ich glaube nicht“, erwiderte Ridger. „Der Geldwert davon würde an unseren Reichtum und unsere Macht erinnern, sowie ein Angebot darstellen, den Waffenstillstand zwischen unserem Zirkel und ihrem Schwarm aufrechtzuerhalten.“

Krispin nickte. „Klingt gut.“ Er neigte sein Glas in Ridgers Richtung, bevor er einen Schluck nahm. Dann sagte er: „Ich werde darum bitten, dass du ihnen einen Besuch abstatten kannst. Geh mit Ridger, Basques. Nehmt auch Carmine mit.“

Basques runzelte die Stirn, als er seinen Drink auf sein Knie stellte. „Bist du sicher, dass hier alles in Ordnung sein wird, wenn wir auch den vierten Vollstrecker nehmen?“

Aus irgendeinem Grund standen Basques’ Nackenhaare zu Berge bei der Vorstellung, seinen Meister nur mit dem dritten Vollstrecker, Pierce, als Unterstützung zurückzulassen, wenn Tabatha eindeutig darauf aus war, Ärger zu machen.

Krispin grinste breit, als er seine Fangzähne leckte. Gleichzeitig verlängerte er seine Krallen und ließ seine blauen Augen rot werden. Ein leises, dunkles Lachen entkam dem Meister.

„Mach dir keine Sorgen um mich, mein Freund“, knurrte Krispin leise und zwinkerte ihm zu. „Wenn sie während eurer Abwesenheit irgendwelchen Scheiß anfängt, könnte es ein spaßiges Training werden.“ Dann ließ er seine Augen wieder normal werden und zog seine Krallen zurück. „Außerdem haben wir immer noch ein halbes Dutzend Tracker im Zirkel, und ich weiß, dass die mir alle loyal sind.“

Ridger lachte leise, als er auf Basques zeigte. „Da hat er recht.“ Dann runzelte er die Brauen, als er sah, wie Basques seinen Nacken rieb. „Hast du ein ungutes Gefühl?“

Basques nickte, Unbehagen erfüllte ihn. „Ja.“ Seine Freunde mochten ihn ein wenig aufziehen, weil er immer seinem Bauchgefühlt vertraute, aber im Laufe der Jahrzehnte hatten sie gelernt, ihm zu vertrauen, wenn er sich wegen etwas verunsichert fühlte. „Wenn es nicht um die inneren Probleme unseres Zirkels geht, dann geht es vielleicht um dieses bevorstehende Treffen?“

Krispin tauschte einen Blick mit Ridger aus, traf dann seinen Blick und nickte. „Könnte sein. Mach dir keine Sorgen. Ich werde Tabatha nicht von ihrer Position verdrängen, bis ihr zurück sind, also mach dir deswegen keine Gedanken“, sagte er und versuchte offensichtlich, ihn zu beruhigen. „Was das Treffen mit den Gargoyles angeht, warum nimmst du nicht einen der Tracker in der Ausbildung mit, nur um ein paar zusätzliche Augen, Ohren und Krallen zu haben?“

Nickend sagte Ridger: „Wie wäre es Kraymer?“

„Klingt gut.“ Krispin nahm sein Handy vom Schreibtisch und begann zu wählen. „Ich werde das einrichten, damit wir uns beruhigen können.“

„Oder für einen Kampf bereit machen“, murmelte Ridger.

Basques stimmte schweigend zu, als er an seinem Whisky nippte und seinem Zirkel-Meister zuhörte, der um ein Treffen bat, um ein Geschenk zu überreichen.

Drei Tage später fuhr Basques mit einem Geländewagen des Zirkels tief in den Wald. Der Zweite, Ridger, saß auf dem Beifahrersitz und starrte durch die Windschutzscheibe. Der Vollstrecker Carmine und der Tracker Kraymer saßen auf den Plätzen in der mittleren Sitzreihe.

Als sie sich abbogen, um eine lange, kurvenreiche Auffahrt hinunterzufahren, beugte sich Kraymer vor und fragte: „Habt ihr schon mal einen Gargoyle getroffen?“

Basques warf in seinem Rückspiegel einen Blick nach hinten und sah den aufgeregten Ausdruck auf dem Gesicht des jungen Trackers. Mit knapp achtunddreißig Jahren galt der Vampir immer noch als feucht hinter den Ohren, ungeachtet seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten bei der Verfolgung. Momente wie dieser erinnerten Basques an diese Tatsache.

„Ja“, antwortete Ridger. „Wir haben diesen Schwarm vor fast fünfzig Jahren besucht und uns mit Anführer Grecian getroffen.“ Grinsend fügte er hinzu: „Er war ein ziemliches Arschloch.“

„Hoffentlich ist Anführer Kinsey eine Verbesserung“, kommentierte Basques. Dann gab er zu: „Aber wenn er brutal genug war, um sich durch den inneren Kreis zu kämpfen und dann noch Grecian zu besiegen, na ja … ich habe nicht viel Hoffnung.“

„Denkt daran, euch bestens zu benehmen“, warnte Ridger. „Wir würden es vorziehen, den Frieden zu bewahren.“

„Warum sollten sie überhaupt auf einen Kampf aus sein?“, fragte Kraymer, dessen Verwirrung klar in seinem Ton zu hören war. „Was nützt es, in der Nähe einer Stadt zu leben, wenn Gargoyles sich ohnehin verstecken?“

„Vielleicht, um ihnen zu helfen, leichter Gefährten zu finden?“, vermutete Carmine, bevor er mit den breiten Schultern zuckte. „Ist auch egal. Dies ist unser Zuhause, und sie können es nicht haben.“ Er grinste und zeigte seine Zähne. „Aber ich werde brav sein.“

Ridger schnaubte. „Ich bin froh, das zu hören.“

„Vor allem, da wir angekommen sind“, kommentierte Basques mit einem Lachen und parkte das Fahrzeug links von der großen Garage für vier Fahrzeuge, die zu dem Haus im Stil einer großen Lodge gehörte. „Ihr zwei nehmt die Metfässer, während wir anklopfen.“

„Ja, Sir“, antworteten beide Männer fast unisono.

Sobald Basques aus dem Fahrzeug stieg, standen die Haare in seinem Nacken wieder zu Berge. Er ignorierte den Drang, sie zu reiben, denn er wollte sein Unbehagen nicht verraten. Als Paranormale würden die Gargoyles ohnehin in der Lage sein, es leicht zu riechen.

„Sieht aus wie das Begrüßungskomitee“, murmelte Ridger, als Basques zu ihm neben die Beifahrertür trat.

Basques folgten dem Blick seines Zweiten zur Haustür, die offen stand. Drei Gargoyles standen auf der Veranda davor. Alle drei waren weit über eins achtzig groß, erreichten wahrscheinlich fast zwei Meter. Wie es für einen Gargoyle traditionell war, trugen sie alle einen Lendenschurz um die Hüften, was ihre muskulösen Oberkörper und Gliedmaßen zeigte.

Der größte der Gruppe, ein dunkelgrüner Gargoyle, der fast zwei Meter zehn groß sein musste, sprach, als sich Basques und Ridger näherten.

„Willkommen beim Aerasceatle-Schwarm“, grüßte er und streckte seine Hand mit den schwarzen Krallen aus. „Ich bin der Zweite Destrawn.“

„Zweiter Ridger“, grüßte der Vampir und nahm die Hand des Mannes. „Dies ist der Chef-Vollstrecker Basques. Vielen Dank, dass wir heute euer Territorium betreten dürfen.“

Destrawn lächelte breit und zeigte seine Zähne. „Ihr bringt gereiften Met mit, da stimmen wir natürlich zu.“ Er trat einen Schritt zurück, als er lachte. „Das, und wir wissen, dass euer Zirkel mit dem früheren Anführer dieses Schwarms eine freundliche Beziehung hatte. Da ist es nur natürlich, dass ihr den Neuen kennenlernen möchtet. „Destrawn winkte und fügte hinzu: „Kommt mit. Ich werde euch Anführer Kinsey vorstellen.“

Basques flankierte Ridger und hielt sich an seiner linken Schulter. Er bemerkte, dass Carmine und Kraymer die Metfässer an die anderen Gargoyles übergaben, die auf der Veranda gewartet hatten. Dann flankierten die beiden Vampire Basques und Ridger.

Destrawn führte sie den Flur hinunter und durch eine Tür auf der rechten Seite, ohne sich darum zu kümmern, dass die beiden mit dem Met in eine andere Richtung gingen. Basques vermutete, dass der gewaltige Gargoyle mit seiner Größe entweder von seinen Fähigkeiten überzeugt war oder der Meinung, dass sie keine Bedrohung darstellten. Als sie den Raum betraten, entschieden Basques, dass es ein bisschen von beidem war.

Drei andere warteten.

Ein großer, breit gebauter Gargoyle mit gelblich-orangefarbener Haut stand auf der anderen Seite des großen Raums in der Nähe des Kamins. Er war mit etwa eins siebenundneunzig der kleinste und hatte seinen Arm um einen kleinen, schlanken Menschen gelegt. Ein grauer Gargoyle stand in der Nähe eines Sofas, und befand sich größenmäßig in der Mitte mit zwei Metern.

Götter, ich habe vergessen, wie groß diese Kerle sein können.

Wie Basques vermutet hatten, stellte sich der Mann, der den Menschen im Arm hielt, als Anführer Kinsey vor. Der Mensch war sein Gefährte Jimmy. Basques erfuhr, dass der graue Mann Vollstrecker Sethnos war.

Sie hatten gerade die Vorstellungen und höflichen Floskeln beendet, als ein leises Klopfen an der Tür ertönte. Der Zweite Destrawn ging zur Tür und öffnete sie. Davor stand ein Gargoyle, der kleiner war als alle, die Basques jemals zuvor gesehen hatte. Er schob einen Servierwagen, auf dem sich eine Reihe von Getränken und Fingerfood befand.

---ENDE DER LESEPROBE---