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Raul Braga ist endlich bereit einzugestehen, dass der Grund, aus dem er in letzter Zeit so unkonzentriert war, ein Mann ist – aber nicht irgendein Mann. Raul fühlt sich zu einem Wolfswandler namens Sean Garcia hingezogen, der aus einem Wolfsrudel in Idaho stammt. Auch wenn sein Kumpel bereit ist, ihm bei der Suche nach dem Wandler zu helfen, hat Raul wenig Hoffnung, dass ein Mitglied des homophoben Rudels, mit dem sie in der Vergangenheit Probleme hatten, je sein Interesse an ihm eingestehen würde. Doch dann taucht Sean direkt auf Rauls Türschwelle auf. Sean behauptet, dass Raul sein Gefährte ist, was die starke Anziehungskraft erklärt. Allerdings ist Sean nicht alleine gekommen. Er hat einen Säugling bei sich, seine kleine Nichte Lily, für die Sean nach dem Tod seiner Schwester die Vormundschaft übernommen hat. Jetzt muss Raul entscheiden, ob er nicht nur für eine Beziehung mit einem Mann bereit ist, sondern gleich für eine ganze Familie. Bevor er sich darüber klar werden kann, wird Raul jedoch auf eine Mission geschickt. So fantastisch die Küsse auch sind, reichen sie aus, damit er seine Angst davor, sesshaft zu werden, überwinden kann? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 25.800 Wörter
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Veröffentlichungsjahr: 2019
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
ÜBER CHARLIE RICHARDS
LESEPROBE:
Ein Wunder zu Weihnachten
Raul Braga ist endlich bereit einzugestehen, dass der Grund, aus dem er in letzter Zeit so unkonzentriert war, ein Mann ist – aber nicht irgendein Mann. Raul fühlt sich zu einem Wolfswandler namens Sean Garcia hingezogen, der aus einem Wolfsrudel in Idaho stammt. Auch wenn sein Kumpel bereit ist, ihm bei der Suche nach dem Wandler zu helfen, hat Raul wenig Hoffnung, dass ein Mitglied des homophoben Rudels, mit dem sie in der Vergangenheit Probleme hatten, je sein Interesse an ihm eingestehen würde. Doch dann taucht Sean direkt auf Rauls Türschwelle auf.
Sean behauptet, dass Raul sein Gefährte ist, was die starke Anziehungskraft erklärt. Allerdings ist Sean nicht alleine gekommen. Er hat einen Säugling bei sich, seine kleine Nichte Lily, für die Sean nach dem Tod seiner Schwester die Vormundschaft übernommen hat. Jetzt muss Raul entscheiden, ob er nicht nur für eine Beziehung mit einem Mann bereit ist, sondern gleich für eine ganze Familie. Bevor er sich darüber klar werden kann, wird Raul jedoch auf eine Mission geschickt. So fantastisch die Küsse auch sind, reichen sie aus, damit er seine Angst davor, sesshaft zu werden, überwinden kann?
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.
Länge: rund 25.800 Wörter
CHARLIE RICHARDS
Ein Wunder zu Weihnachten
Die Wölfe von Stone Ridge 15
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Copyright © der englischen Originalausgabe „Choosing His Christmas Miracle“: Charlie Richards
Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2018
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
Übersetzt von: Sage Marlowe
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Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.
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Widmung
Für diejenigen, die die Liebe eines Tiers schätzen – Vergesst nie, dass es ein unermessliches Geschenk ist.
Raul wusste, dass er zum Gegenschlag hätte ausholen sollen, anstatt sich zurückzuziehen. Wenn er seinen Vorsprung ausgenutzt hätte, würde er jetzt nicht mit der Spitze von Jareds Florett gegen seine Brust gedrückt dastehen.
„Punkt“, sagte Jared.
Raul ließ sein Florett fallen und trat zurück. Er seufzte und zog seinen Helm aus. Jared tat es ihm gleich und gab die Sicht auf seinen Gesichtsausdruck frei, als er Raul anstarrte. Unter dem durchdringenden Blick der haselnussbraunen Augen des anderen Mannes strich Raul sich mit einer Hand durch seine Haare, schob die zu langen, rötlich-orangen Strähnen aus seinem Gesicht.
„Damit steht es vier zu eins, Raul“, sagte Jared leise. „Ich weiß, dass wir einander normalerweise ebenbürtig sind, also warum willst du mir nicht sagen, was dich in den letzten paar Monaten so ablenkt?“
Einen Seufzer ausstoßend, konnte Raul sich nicht dazu bringen, seinem Freund in die Augen zu schauen. Er wollte wirklich, wirklich nicht darüber sprechen. Es war peinlich und frustrierend, und sein Schwanz wurde hart, wenn er nur daran dachte … Raul drehte sich um, ging zur Hantelbank und ließ sich auf den gepolsterten Sitz fallen.
„Scheiße“, sagte er leise. „Ich dachte, es würde verschwinden.“
Er hatte es wirklich geglaubt. Raul hatte sich noch nie von einem anderen Mann angezogen gefühlt. Noch nie. Auch wenn er in einem Schwulenclub mit seinen Freunden tanzen ging und gerne mit anderen Männern tanzte, hatte sein Schwanz nie Interesse bekundet. Aber ein kurzes Gespräch mit Sean Garcia und Raul konnte den sexy Kerl nicht mehr aus dem Kopf bekommen.
„Nun, jetzt weiß ich, es ist etwas Großes“, neckte Jared, während er sich langsam aus dem Fechtanzug pellte.
Raul folgte Jareds Beispiel und zog seinen eigenen Anzug aus. „Du wirst das für sooo lustig halten“, brummte er.
„Wahrscheinlich. Ich halte viele Dinge für lustig“, bestätigte Jared. „Vor allem, wenn die meisten Menschen es nicht tun.“
Gott, wenn das nicht die Wahrheit war. Sein Kumpel hatte einen seltsamen Sinn für Humor, was ihm wahrscheinlich gute Dienste leistete, da Jared den größten Teil der letzten elf Jahre als Auftragskiller gearbeitet hatte. Jetzt hatte sich Jared mit einem Mann namens Carson zusammengetan, der sich zufällig in einen Wolf verwandeln konnte.
Raul fuhr sich mit den Händen durch die Haare und kratzte sich an der Kopfhaut. Es linderte den Juckreiz, der durch den Helm und den Schweiß verursacht wurde. „Ich fühle mich zu einem Mann hingezogen“, murmelte er und starrte auf den Boden.
Jared kicherte. „Du tanzt seit über einem Jahr mit schwulen Männern und gibst es jetzt das erste Mal zu?“
Raul blickte auf und funkelte seinen grinsenden Freund an.
Jared hob eine Augenbraue. „Ist es dieser süße Twink Bobby? Vögelst du Bobby?“
„Nein“, schnappte Raul. „Ich vögle Bobby nicht! Der Typ hat einen Freund. Ein Arschloch von Feuerwehrmann, aber er ist immer noch der Freund von dem Mann.“ Er war Bobby in der ersten Nacht begegnet, als er vor einem Jahr mit Jared nach Stone Ridge gezogen war. Bobby wusste, dass Raul hetero war, und die beiden hatten eine gute Zeit, wenn sie sich in einem Club trafen und zusammen tanzten, aber das war auch alles, was zwischen ihnen lief. Vor ein paar Monaten hatte Bobby sich mit einem Feuerwehrmann namens Seth Remington eingelassen. Raul hatte ihn einmal getroffen und mochte den Kerl nicht, aber er hielt den Mund, da Bobby glücklich zu sein schien.
„Ja, ich mag Bobbys Freund auch nicht“, sagte Jared. „Er misshandelt Bobby. Ich denke, wir sollten einen Weg finden, sie auseinanderzubringen.“
„Er tut was?“, brüllte Raul und ballte die Fäuste. Über die Probleme eines Freundes nachzudenken war so viel einfacher, als sich über seine eigenen Sorgen zu machen.
Jared runzelte die Stirn und schüttelte den Kopf. „Glaub nicht, ich würde dich so leicht vom Haken lassen, alter Freund. Zu wem fühlst du dich hingezogen, und warum bringt es dich so durcheinander?“
Raul knurrte und drehte sich weg. Er ging mit kurzen, abgehackten Schritten durch den Raum und brachte seine Aufregung deutlich zum Ausdruck. Jared wartete mit der Geduld eines Engels auf eine Antwort. Wohl wissend, dass er nicht um eine Erklärung herumkam, jetzt, da er sozusagen die Katze aus dem Sack gelassen hatte, nahm Raul einen Atemzug und begann zu sprechen.
„Als wir nach Idaho fuhren, um Vee zu holen“, sagte er mürrisch, sich auf einen Menschen beziehend, der mit einem der Wolfswandler in ihrem Rudel verpaart war. „Habe ich einen Typen getroffen. Einen Wolfswandler. Wir haben uns ganze zwei Minuten lang unterhalten.“ Er starrte auf den Boden, erinnerte sich. „Aber ich kann ihn einfach nicht aus meinem Kopf bekommen.“ Als er aufhörte zu sprechen, waren seine Worte ein leises Knurren, so als würde das Eingeständnis etwas in ihm losreißen. Und das tat es. Raul hatte noch nie zuvor seine Gedanken über Sean zum Ausdruck gebracht, und jetzt, jetzt war es gesagt. Er konnte es nicht zurücknehmen.
Ein Moment verging, und Jared reagierte nicht. Raul drehte sich um und sah ihn an. Zu seiner Überraschung zeigte sich ein Stirnrunzeln auf dem Gesicht seines Freundes. Raul mochte diese Reaktion nicht, und er runzelte ebenfalls die Stirn. „Du hast gefragt“, schnappte er.
Jareds Augen verengten sich, und seine Lippen wurden schmal vor Unmut. „Du fühlst dich zu einem Wolfswandler hingezogen, der geholfen hat, Kyles Gefährten zu kidnappen und ihn auf eine wilde Jagd in den Bergen geschickt hat, was nicht nur das Leben des Menschen gefährdet hat, sondern auch das von einigen der anderen Mitglieder aus unserem Rudel?“
Der kalte, leise Tonfall hätte die meisten Männer beunruhigt, aber Raul hatte schon über ein Jahrzehnt mit Jared gelebt und gearbeitet. Er fürchtete ihn nicht, sondern empörte Wut regte sich in Raul. „Tu nicht so scheinheilig, Jared.“ Er hob eine Hand und zeigte auf seinen Freund. „Ich kenne all deine dreckigen kleinen Geheimnisse. Jede Leiche in deinem Keller. Wie ist das, was Sean getan hat, als er den Befehl seines Alphas befolgte, anders als das, was wir tun? In Einrichtungen einbrechen, Attentate verüben, Gebäude zerstören?“, höhnte Raul und verschränkte die Arme vor der Brust. „Zur Hölle, wir haben mehr illegale Scheiße gemacht als Sean es jemals könnte.“
„Hmm“, brummte Jared, und sein Gesichtsausdruck verwandelte sich langsam in einen belustigten. „Ich glaube, dass du deinen Gefährten gefunden hast, mein Freund.“ Sein Grinsen wurde lasziv. „Wenn du Hinweise auf sexuelle Positionen brauchst, frag einfach.“
Raul spürte, wie ihm das Blut aus dem Gesicht wich. „Oh Scheiße.“ Sein Hintern verkrampfte sich bei dem Gedanken an Sex mit einem Mann. Da sein Gefährte ein Wolfswandler war, wusste er einfach, dass Sean davon ausgehen würde, der Top zu sein. Es war die einzige Möglichkeit für einen Gefährten, einen anderen beim Sex zu beanspruchen. Das bedeutete, dass Raul, weil er ein Mensch war, einen Schwanz in seinen Hintern aufnehmen müssen würde, wahrscheinlich einen großen. Er hatte genug Wandler nackt gesehen um zu wissen, dass sie in der Regel ziemlich gut ausgestattet waren.
Offensichtlich erkannte Jared seinen Ausdruck von Panik. Der Mann schüttelte den Kopf und legte eine Hand auf seine Schulter. In einer uncharakteristischen, aber willkommenen Bewegung des Mitgefühls zog Jared ihn in eine Umarmung und murmelte schroff: „Fuck, Mann, entspann dich. Du wirst es mögen, und selbst wenn er ein Wandler ist, wenn Sean so ist wie die bei uns hier, wird er bereit sein, die Rollen zu tauschen. Du wirst nicht die ganze Zeit der Bottom sein müssen.“ Er packte Raul an beiden Armen, schob ihn einen Schritt zurück und sah ihm in die Augen, wobei seine braunen Augen schimmerten. „Wandler geben sich große Mühe, um ihren Gefährten zu gefallen, erinnerst du dich?“
Raul schaffte es, tief Luft zu holen und Sauerstoff in seine Lungen zu pressen. Er nickte, erleichtert, dass sein Freund wenigstens ein wenig Verständnis hatte.
Dann grinste Jared. „Und es gibt kaum ein besseres Gefühl, als wenn ein heißer Arsch deinen Schwanz umklammert, Mann. So verdammt eng, ein exquisites Vergnügen.“
Als er das hörte, stand Rauls Gesicht in Flammen, und er zog sich von Jared zurück. Er starrte den Mann finster an, während er hasste, wie sich die Verlegenheit so leicht auf seiner hellen Haut zeigte. „Halt die Klappe“, murmelte er, wandte sich ab und fuhr mit einer Hand durch sein Haar.
Jared lachte. „Nicht so prüde, Raul“, sagte er, schnaubend. Jared schlug ihm auf den Rücken und wechselte das Thema. „Komm schon. Gehen wir uns frischmachen, dann werden wir sehen, was mit deinem abtrünnigen Liebsten los ist.“
„Was meinst du?“, fragte Raul, als er Jared aus dem großen Heim-Trainingsraum folgte. Das Zimmer war auf der Rückseite des Hauses gelegen, ein Anbau, nachdem Jared in Carsons Haus eingezogen war.
Raul hatte ein paar Kilometer entfernt ein kleines Stück Land gekauft, und das Rudel hatte ihm geholfen, ein Ranchhaus mit drei Schlafzimmern zu bauen. Zu der Zeit hatte Raul nicht verstanden, warum Declan und Lark auf dem zusätzlichen Platz bestanden, hatte sich aber durch ihre Meinungen umstimmen und sie das Haus entwerfen lassen. Es war schön, stellte sich heraus, und nachdem er sechs Monaten dort gelebt hatte, realisierte er, warum sie auf dem zusätzlichen Komfort beharrt hatten.
Jared reiste nicht mehr annähernd so viel, da er technisch gesehen kein Auftragskiller mehr war, was bedeutete, dass Raul viel mehr Zeit zu Hause verbrachte. Er hatte sogar ein paar Monate zuvor Fernweh bekommen, weshalb Raul einer derjenigen gewesen war, der eingeteilt wurde, um Kyle bei der Rettung seines Gefährten vor den Wandlern im Norden zu helfen. Dort hatte er dann Sean getroffen.
Die Worte seines Freundes rissen Raul aus seinen Gedanken, als Jared sagte: „Der Alpha des Wolfsrudels und der innere Kreis wurden vom Wandlerrat untersucht. Einige der Mitglieder, wie Alpha Andy und sein Beta Guy wurden von ihren Positionen entfernt. Ich bin mir bei allen anderen nicht sicher, also müssen wir herauszufinden, ob Sean noch da ist oder ob er einem anderen Rudel zugewiesen wurde.“
Raul schluckte schwer und nickte einmal. Er war nicht ganz sicher, ob er wissen wollte, was mit Sean geschehen war. Wenn er wirklich der Gefährte des Wandlers war und Sean ihn nicht gesucht hatte, würde Raul sich nach dem Grund dafür fragen. Und da er als Mensch sich anders entscheiden konnte, wenn er jemanden fand, der ihm etwas bedeutete, wollte er keinem Wandler nachjagen, der das Paarungsband verleugnete.
„Hey!“ Jared schlug ihn auf den Hinterkopf, und Raul drehte sich um und starrte ihn an.
„Wofür zum Teufel war das denn?“, schnappte Raul und rieb seinen Kopf.
„Hör auf, so zu denken. Ich kann sehen, wie sich die Räder in deinem Kopf drehen“, antwortete Jared. Er hob die Hand und deutete mit dem Finger auf seinen eigenen Kopf. Er machte eine kreisförmige Bewegung und ahmte ein Rad nach. „Ist dir jemals in den Sinn gekommen, dass ihm etwas passiert sein könnte? Kyle hat mir erzählt, dass ein Wandler in deren Rudel dir das Leben gerettet hat“, erinnerte er ihn. „Vielleicht wurde er dafür bestraft.
